New York 1922. Auf seinem Anwesen in Long Island gibt Jay Gatsby sagenhafte Feste. Er hofft, mit seinem neuerworbenen Reichtum, mit Swing und Champagner seine verlorene Liebe zurückzugewinnen.
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Zu spät merkt er, dass er sich von einer romantischen Illusion hat verführen lassen. Gatsby wurde zum Sinnbild des amerikanischen Traums und dessen Scheiterns, zum Inbegriff von Aufstieg und Fall. Seine schreibenden Zeitgenossen erkannten den Stellenwert dieses Buchs sofort. Doch spätestens seit der Verfilmung mit Mia Farrow und Robert Redford (1974) gilt ›Der große Gatsby‹ als F. Scott Fitzgeralds unumstrittenes Meisterwerk.
Über den Autor:
F. Scott Fitzgerald, 1896 in St. Paul (Minnesota) geboren, hatte nach den Studienjahren in Princeton mit 24 Jahren sein Ziel erreicht: Sein erster Roman ›Diesseits vom Paradies‹ machte ihn auf einen Schlag berühmt und reich, mit seiner Frau Zelda stand Fitzgerald im Mittelpunkt von Glanz und Glimmer. Alles endete im schrecklichen Kater der Wirtschaftskrise. Alkohol, Zank und Geldprobleme zerstörten die Ehe mit Zelda. Um Geld zu verdienen, ging Fitzgerald 1937 als Drehbuchautor nach Hollywood, wo er 1940 starb.
Pressestimmen und weitere Links:
»›Der große Gatsby‹ erschien 1925. Fitzgerald war 29 Jahre alt, und plötzlich konnte er fast alles. Auch wo er sie in den Halbschatten stellte, umriß er jetzt jede seiner Figuren blendend genau, und was ihm nie zuvor gelungen war (und letztlich nie wieder gelingen sollte), das gelang ihm jetzt: Mit Nick Carraway schuf er den wohl berühmtesten Erzähler der amerikanischen Literatur. Seine Stimme jagt einem die Schauer bis heute gleich im Dutzend über den Rücken.« Die Welt
»Der Tod des amerikanischen Traums im Augenblick seiner scheinbaren Verwirklichung – nie wurde er besser beschrieben, nie diese Beschreibung besser übersetzt.« Berliner Zeitung
Berliner Zeitung:
Der große Gatsby im Schaupiel Frankfurt:
http://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/stuecke.php?SID=1000095
Diogenes Verlag
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Gatsby wurde zum Sinnbild des amerikanischen Traums und dessen Scheiterns, zum Inbegriff von Aufstieg und Fall. (c) Diogenes