Gesellschaft Freunde der Künste
Texte aus den 70ern und von heute

Buch: "Es reicht!" - Alice Schwarzer mischt sich natürlich in die Sexismusdebatte ein

Bei der sexuellen Belästigung geht es nicht um Begehren, sondern um Macht.

Anfang des Jahres ging ein Aufschrei durchs Land, ausgelöst von einem Stern-Artikel über den FDP-Politiker Rainer Brüderle. Die Empörung hat seither nicht nachgelassen. Empörung über die sexuelle Belästigung von Frauen im Beruf, die kein Einzelfall ist, sondern ein Massenphänomen: Zwei von drei Frauen sind schon mal belästigt worden, wie Studien belegen.

Neu im Buchhandel

In diesem Buch geht es um die Gegenwehr von Frauen, und auch um das, was sie schon erreicht haben. So erzählt die Aufschrei-Initiatorin Anne Wizorek, wie sie den Internet-Aufstand angezettelt hat, eine Gewerkschafterin redet Tacheles, und ein Blick über die Grenzen zeigt: Es geht auch anders, besser.
Dieser von Alice Schwarzer herausgegebene EMMA/KiWi-Band vereint Texte von heute und aus den 70er und 80er Jahren, die beklemmend aktuell sind

 

Über die Autorin:

Alice Schwarzer, Geboren am 3.12.42 in Wuppertal-Elberfeld
1959 Beginn der Berufstätigkeit (als kaufmännischer Lehrling)
1964/65 Sprachstudium in Paris
1966-1968 Volontärin und Redakteurin bei den Düsseldorfer Nachrichten
1969 Reporterin bei der Zeitschrift Pardon
1970-1974 Freie politische Korrespondentin in Paris für Funk, Fernsehen und Printmedien
1970-1974 Studium der Soziologie und Psychologie an der Fakultät Vincennes, Paris
Ab 1970 Engagement in der Frauenbewegung, zunächst in Frankreich, später auch in der Bundesrepublik
1971 Initiierung der Aktion Ich habe abgetrieben (veröffentlicht am 6.06.71 im stern), die zu einer breiten Kampagne gegen den § 218 und zum Auslöser der Neuen Frauenbewegung in der Bundesrepublik wurde.

Ab 1971 Zahlreiche Buchpublikationen als Autorin
11 Bücher (bis 1997) und als Herausgeberin 12 Bücher (bis 1997)
1974/75 Lehrauftrag an der Universität Münster, Fachbereich Soziologie)
Ab 1975 Verstärkte Arbeit im Fernsehen. U.a.
1975 TV-Streitgespräch mit Esther Vilar und 1984 mit Rudolf Augstein, beide WDR;
1989 bis 1996 Teilnahme an der Ratesendung Ja oder Nein?, ARD;
1992 bis 1993 Moderation der Talkshow Zeil umZehn, HR.
1975 Erscheinen von Der kleine Unterschied undseine großen Folgen, der erste feministische Bestseller in Deutschland (übersetzt in elf Sprachen).

1977 Gründung von EMMA, seither Verlegerin und Chefredakteurin. EMMA ist mit rund 100.000 Druckauflage weltweit die einzige unabhängige feministische Publikumszeitschrift. Sie erscheint seit Januar 1993 im Zwei-Monats-Zyklus (bis dahin monatlich).

 

Pressestimmen:

Süddeutsche:

http://www.sueddeutsche.de/karriere/es-reicht-von-alice-schwarzer-barbie-war-immer-schon-vorher-da-1.1653002

Süddeutsche:

http://www.sueddeutsche.de/kultur/es-reicht-von-alice-schwarzer-viele-ausrufezeichen-wenig-fragen-1.1651755

TAZ:

http://www.taz.de/!114970/

 

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