Vor 50 Jahren erschien die amerikanische Erstausgabe der Glasglocke, Sylvia Plaths einzigem Roman – vier Wochen später nahm Plath sich das Leben. Ihr Roman avancierte bald zum Kult, beschrieb er doch wie kein Buch zuvor die Stimmungslage junger Frauen, ihre Zerrissenheit angesichts gesellschaftlicher Anforderungen.
»Es war ein verrückter, schwüler Sommer, dieser Sommer, in dem die Rosenbergs auf den elektrischen Stuhl kamen und ich nicht wusste, was ich in New York eigentlich wollte«: Die neunzehnjährige Esther gewinnt eine vierwöchige Hospitanz bei einem Modemagazin in New York, garniert mit Partyeinladungen und Werbegeschenken. Doch Esther, bisher strebsame Studentin, kann sich weder in den Arbeitsalltag so recht einfinden noch die Verlockungen der Stadt genießen. Sie fühlt sich, als lebte sie unter einer Glasglocke, die sie mehr und mehr von allem trennt …
»Eine der beunruhigendsten, wichtigsten Poetinnen des 20. Jahrhunderts.« Eva Demski
»In meiner Bibliothek steht Die Glasglocke kraftvoll wie ein Fels unter ihrer eigenen, ungeheuerlich tosenden, jederzeit licht schäumenden Brandung.« Alissa Walser
Über Sylvia Plath:
Die Dichterin Sylvia Plath, geboren 1932 in Boston, verheiratet mit dem Dichter Ted Hughes, wurde nach ihrem Selbstmord 1963 in London mit dem Roman Die Glasglocke und dem Gedichtband Ariel zu einer internationalen Ikone der Frauenbewegung.
Pressestimmen:
Zeit:
http://www.zeit.de/1997/15/Das_Leben_Ein_hektisches_Dabeigewesensein
WDR:
http://www.wdr5.de/sendungen/buecher/s/d/02.02.2013-20.05.html#beitrag75656
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