Gesellschaft Freunde der Künste
Tagebücher der Wiener Jüdin Ruth Maier

Briefe von Ruth“ ist ein aufrüttelndes und berührendes Musiktheater-Werk

Der Spielplan des Stadttheaters F¸rth f¸r die Saison 2025/2026 wird Anfang Mai vorgestellt. Der Vorverkauf für die Musicalproduktion „Briefe von Ruth“ und das Konzert des belgischen SingerSongwriters Milow hat aber bereits jetzt begonnen.

„Briefe von Ruth“ ist der Titel der Musical-Eigenproduktion, mit der das Stadttheater Fürth die neue Saison im September 2025 eröffnet.

Premiere ist am 27. September 2025. Für die beiden Vorstellungen am 28. & 30. September 2025 können schon jetzt Karten erworben werden.

„Briefe von Ruth“ ist ein aufrüttelndes und berührendes Musiktheater-Werk, basierend auf den Briefen und Tagebüchern der Wiener Jüdin Ruth Maier zwischen 1933 und 1942.

Ihre Schriften sind Teil des UNESCO-Weltdokumentenerbes.

Die Musik stammt aus der Feder des Grammy-nominierten norwegischen Komponisten Gisle Kverndokk.

Ruth Maier, voller Sehnsüchte und Träume, beflügelt vom reichen Kulturleben Wiens, erlebt in den 1930er-Jahren, wie die Nazi-Greuel ihrem unbeschwerten Dasein ein jähes Ende setzen.

In Briefen und Tagebüchern fasst sie ihre Gedanken und Gefühle zusammen, bringt das Unsagbare zum Ausdruck.

Nach ihrer Flucht nach Norwegen 1939 intensiviert sich ihr künstlerischer Ausdruck.

Dort begegnet sie ihrer groflen Liebe, der späteren Dichterin Gunvor Hofmo. In ihren Aufzeichnungen offenbart sich eine junge Frau, die mit beeindruckender Direktheit die existenziellen Fragen des Erwachsenwerdens, der Liebe und der politischen Umwälzungen reflektiert.

Ruth Maier, oft als ˆsterreichische Anne Frank bezeichnet, ist in Norwegen bis heute präsent, während sie in ihrer Heimat Österreich und in Deutschland weitgehend unbekannt geblieben ist.