Gesellschaft Freunde der Künste
Bill Pritchard - Haunted

Bill Pritchard veröffentlicht mit Haunted sein poppigstes Album seit Jolie

Bill Pritchard veröffentlicht mit Haunted sein poppigstes Album seit Jolie. Zurecht wird der Brite seit den Neunzigern für seine scharfsinnigen Beobachtungen und die stille Schönheit seiner Musik geschätzt. Haunted zeigt Pritchard nun auf dem Höhepunkt seines lyrischen Witzes und melodischen Könnens.

Am 15. Januar erscheint die erste Single des Albums, Lillie. Eine Akustik-Variante des Lieds veröffentlichen wir als Musikvideo – siehe unten. Das Album erscheint bei Tapete am 27. Februar.

Pritchards Album Jolie aus den 1990er-Jahren gilt bis heute als Maßstab für intelligenten Pop, und spätere Werke wie Mother Town Hall wurden für ihren warmen, eigenwilligen Retro-Charme gefeiert.

Jüngst zeigte seine Zusammenarbeit Sings Poems by Patrick Woodcock Pritchards Tiefe und Experimentierfreude. Nun präsentiert Pritchard mit Haunted sein direktestes, poporientiertestes Album seit Jahrzehnten.

Mit Einflüssen von Scott Walker bis zu den Lemon Twigs, vom US-amerikanischen Schauspieler Walter Matthau bis zum französischen Dichter Berreby ist Haunted ein Album voller Laune und Staunen, Melancholie und Freude.

Diese Songs spiegeln die Gedanken eines wahren „perpetual tourist" wider – eines ewigen Reisenden, der reale und imaginierte Begegnungen in zeitlosem, kultiviertem Pop nachzeichnet.

Das Album wurde aufgenommen zwischen Hamburg und Newcastle-under-Lyme. In Kollaboration mit einem inspirierten Netzwerk aus Hamburger Musikern und unter Pritchards eigener Leitung entstand eine Mischung aus Vintage-Texturen und moderner Produktion.

So hören wir auf dem Album alte Drumcomputer, Blechbläserarrangements, klingelnde Gitarren und üppige Harmonien bis hin zu einem Hauch von Psychedelia. 

Thematisch erforscht Haunted, wie die Vergangenheit uns niemals ganz verlässt. Von einer einfachen Busfahrt durch Stoke Newington, die zu einer sanften Hymne auf den Alltag wird, bis hin zu semi-fiktiven Erinnerungen an die schwermütigen Liebeslieder der sogenannten „Torch"-Sängerinnen der frühen 1940er und 1950er Jahre.

Diese Songs finden Inspiration sowohl im Alltäglichen als auch im Erhabenen. Sie feiern auch Losgelöstheit und Leichtigkeit: Momente, die auf luftigem Orgelspiel, klirrenden Gitarren und geschmeidigen Bassläufen schweben – lächelnd selbst angesichts von Ungewissheit. 

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Bill Pritchard - Lillie (Live @ Coalhouse Studio)