Die Sinfoniekonzerte widmen sich unter anderem den Jubiläen von Giacomo Puccini und Johann Strauß, dem Komponistinnenfestival her:voice und der Initiative „Orchester des Wandels“
Orchesterkonzerte mit großen Sinfonien wie Mahlers Fünfter und Schuberts Unvollendeter, mit Raritäten von Giacomo Puccini, einem Komponistinnen-Programm zum Festival „her:voice“.
Einem Programm zur Initiative „Orchester des Wandels“, das traditionelle Neujahrskonzert zum Strauß-Festjahr sowie ein Gastspiel im renommierten Concertgebouw Amsterdam gehören zu den Höhepunkten des Konzertjahres der Essener Philharmoniker 2024/2025.
Dr. Merle Fahrholz, Intendantin der Essener Philharmoniker und des Aalto Musiktheaters, hat das Programm heute im Rahmen einer Pressekonferenz im Aalto-Theater vorgestellt.
Das Werk von Giacomo Puccini steht anlässlich dessen Todesjahres 1924 im Sinfoniekonzert IV (21., 22. November 2024) unter der Leitung von Generalmusikdirektor Andrea Sanguineti im Mittelpunkt.
„Wir nehmen dieses Jubiläum zum Anlass, selten gehörte Orchesterwerke von Puccini zu Gehör zu bringen, ebenso wie seine ‚Messa di Gloria‘. Mir als in Italien geborenem und aufgewachsenem Dirigenten liegt dieses Werk besonders am Herzen“, betont Sanguineti.
Als Teil des Komponistinnenfestivals „her:voice“, das vom 20. bis 23. März 2025 in die zweite Runde geht, kommen unter der Leitung der taiwanesischen Dirigentin Yi-Chen Lin Werke von Anna Clyne, Kaija Saariaho, Charlotte Sohy und Alma Mahler zur Aufführung.
Letztere spielt zusätzlich eine exponierte Rolle im großen Kooperationsprojekt „DOPPELBILDNISSE. Alma Mahler-Werfel im Spiegel der Wiener Moderne“ mit dem Aalto Musiktheater, der Philharmonie Essen, dem Museum Folkwang, der Folkwang Universität der Künste sowie der Alten Synagoge Essen (20. März bis 22. Juni 2025).
Den Abschluss der Saison bildet ein besonderes Konzerterlebnis (03., 04. Juli 2025), das die Essener Philharmoniker im Rahmen der Initiative „Orchester des Wandels“, einem Verein, der sich für Nachhaltigkeit einsetzt, gemeinsam mit dem Regisseur und Konzertgestalter Anselm Dalferth kreieren:
Im Mittelpunkt des Programms mit Werken von Bernd Alois Zimmermann, Charles Ives u. a. steht die Auseinandersetzung mit dem lebenswichtigen Element Wasser.
In den zwölf Sinfoniekonzerten können die Essener Philharmoniker erneut prominente Gastsolist*innen begrüßen.
Darunter die Pianistin Anna Vinnitskaya (Rachmaninow Klavierkonzert Nr. 1), die Klarinettistin Sharon Kam (Weber Klarinettenkonzert Nr. 2), der Cellist Maximilian Hornung (Dutilleux Cellokonzert), die Organistin Iveta Apkalna (Poulenc Orgelkonzert) und die Violinistin Liza Ferschtman (Mendelssohn Violinkonzert e-Moll).
Als Gastdirigent*innen stellen sich Alondra de la Parra, Yi-Chen Lin, Dorian Wilson und Axel Kober erstmals dem Essener Publikum vor, ein Wiedersehen gibt es mit Yoel Gamzou und Richard Egarr.
Im Rahmen einer besonderen Zusammenarbeit präsentieren die Essener Philharmoniker gemeinsam mit dem Essener Jugend-Symphonie-Orchester sowie zahlreichen Essener Chören.
(Philharmonischer Chor Essen, Aalto Kinderchor, Kammerchor und Kantorei der Auferstehungskirche, Kettwiger Bach-Ensemble, Domchor und Mädchenchor am Essener Dom) am 15. November 2024 Beethovens 9. Sinfonie.


Andrea Sanguineti. Foto: Volker Wiciok



