10.10.2012 07:02 das erste Werk in einer überaus erfolgreichen Reihe

Eine Dreiecksgeschichte - Theater in München: La Bayadère bis zum 30.06.2013

© Wilfried Hösl

Von: GFDK-Bayerische Staatsoper

La Bayadère war das erste Werk in einer überaus erfolgreichen Reihe von Rekonstruktionen des Repertoires des 19. Jahrhunderts, das München inzwischen – fast – vervollständigen konnte. Die Liebesgeschichte von Nikija und Solor, die Verstrickungen einer Dreiecksgeschichte, bildet die Grundlage für das vielleicht glanzvollste und aufwändigste der abendfüllenden Ballette aus der Hoch-Zeit der russischen Klassik, die verbunden ist mit dem Namen ihres großen Choreographen Marius Petipa.

Sein Name steht für die große Ära des kaiserlich-russischen Balletts am Mariinsky-Theater in St. Petersburg und ist für ein heutiges Publikum doch verbunden mit den Tschaikowsky-Werken Dornröschen und Schwanensee oder Don Quixote zu Musik von Ludwig Minkus.

Kreiert 1877, ist La Bayadère exotisches Märchen, Psychodrama und Tanzfest in einem. Im Mittelpunkt stehen die Priesterin - die Bayadère - Nikija und der tapfere Krieger Solor. Ihrer Liebe steht der Heiratsanspruch entgegen, den Gamzatti, die Tochter des Radja, auf Solor erhebt. Auch der Große Brahmane ist seiner Oberpriesterin Nikija in Liebe verfallen. Sie aber erliegt dem Mordanschlag der Rivalin. Solor träumt sich ihr nach ins 'Königreich der Schatten', einem der spektakulärsten und schönsten weißen Akte der Ballettgeschichte.

Das Bayerische Staatsballett hat zusammen mit dem französischen Choreographen Patrice Bart und dem japanischen Bühnen- und Kostümbildner Tomio Mohri eine neue Fassung erarbeitet, in der das Herzstück des Balletts, eben der berühmte 'Schattenakt', auch das Verlobungsfest mit seinem atemberaubenden Defilé und einige der kostbarsten Pantomimenszenen in originaler Fassung zu sehen sind.
Der letzte Akt, in Russland Anfang des Jahrhunderts verlorengegangen, ist Neufassung und Rekonstruktion in einem.

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