17.03.2020 Eine Hiobsbotschaft nach der anderen

Niemand will in das Corona-Fettnäpfchen treten

von: GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Bund und Länder wollen mit drastischen Einschränkungen für den Tourismus in Deutschland die Verbreitung des Coronavirus bremsen.

In einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Beschluss der Bundesregierung und der Regierungschefs der Länder vom Montag heißt es, es seien Regelungen zu erlassen, „dass Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden können“. Heißt also, keine Reisen mehr im Inland. Was ist das für ein Unfug Frage ich mich. Ins Ausland kann man ja auch schon nicht mehr.

Restaurants sollen demnach in Deutschland demnächst spätestens um 18.00 Uhr schließen und frühestens um 06.00 Uhr öffnen. Wer geht denn um 6 Uhr morgens ins Restaurant? Die Bundesregierung schlägt den Ländern außerdem die Schließung einer Vielzahl von Geschäften vor. Treffen in Vereinen und Busreisen werden von Bund und Ländern verboten.

Schließen müssen Bars, Klubs, Diskotheken, Kneipen. Ebenso Theater, Opern, Konzerthäuser und Museen. Dies gilt auch für Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks, Anbieter von „Freizeitaktivitäten“ drinnen und draußen, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Prostitutionsstätten und Bordelle.

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, versucht es trotzdem mit ein paar guten geschichten.

Lieber Herr Böhmer,

Corona hält uns in Atem. Eine Hiobsbotschaft nach der anderen drückt auf die Gemüter. Viele machen sich große Sorgen um ihre Lieben, um das eigene Geschäft. Es scheint keinen Platz für positive Nachrichten zu geben. Unternehmen werden vorsichtiger in der Kommunikation. Niemand will Gefühle verletzen, als unsensibel gelten und in das Corona-Fettnäpfchen treten.

Das ist absolut verständlich. Trotzdem wirkt gerade jetzt jede positive News wie einmal Durchatmen. Wie Urlaub von der Quarantäne.

Auch wenn die W&V-Nachrichten ebenfalls von den Auswirkungen des Virus bestimmt werden, haben wir ein paar schöne Kampagnen für Sie gesammelt, die Ihre Aufmerksamkeit verdient haben.

Wie die im wahrsten Sinne des Wortes leuchtende Kreation für die Hybridmodelle von BMW. Sie stammt von FCB Inferno. Oder die neue Frühlingskampagne von Toom.

Die drei Spots zeigen die Essenz der nervigsten Baumarktkunden – und wie souverän der Baumarktmitarbeiter damit umgeht.

Auf jeden Fall sollten Sie sich unseren Top der Woche ansehen. Das abgewandelte McDonald’s-Logo für McCafé von der Agentur Leo's Thjnk Tank ist so simpel – und dabei so genial. Spätestens jetzt grinsen auch Sie, stimmt‘s?

Bleiben Sie gesund und haben Sie einen schönen Abend

Verena Gründel

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