08.12.2018 Mit Sternekoch Andreas Schweiger

Lidl läßt die Kinnladen runterklappen und die Bombe platzen

von: GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing bei W&V hat heute eine schöne Geschichte für uns. Kommunikation mit der Öffentlichkeit spielt eine immer größere Rolle und das hat Lidl gut verstanden. 2018 ist, was das angeht, wohl das Lidl Jahr. Im April hat die GFDK Redaktion Essen und Trinken berichtet:

"Der Discounter LIDL hat ab April 2018 freiwillig alle Frischfleischprodukte (Schwein, Rind, Pute, Hähnchen) seiner Eigenmarken nach dem Vorbild der Eierkennzeichnung durch ein 4-stufiges Modell gekennzeichnet, und damit sogar die Bundesregierung blamiert."

Nun hat Lidl eine weiteres Highlight geliefert, der die Konkurrenz erblassen läßt. Auf diese Idee ist weder Rewe, Aldi noch Edeka gekommen. Lidl hält in diesem Jahr auch noch einen weiteren Rekord.

Mit vier positiv Meldungen, Artikeln hat es Lidl in diesem Jahr auf unsere Webseite geschafft, so viel wie kein anderes Unternehmen, Platz zwei belegt mit drei positiv Artikeln, Douglas mit Tina Müller.

Lieber Herr Böhmer,

dass es nur 50 geladene Gäste waren, denen die Kinnladen runterklappten, als Lidl die Bombe platzen ließ, ist egal. Die Wirkung ist trotzdem immens, weil sich die Story rumspricht. Denn die Kampagne ist einfach durch und durch gut gedacht und gemacht.

Am 29. November öffnete in der Münchner Müllerstraße Das Lux 42, ein exklusives Pop-up-Restaurant – unter der Führung von Sternekoch Andreas Schweiger. Jeder Gast zahlt keine festen Preise, sondern, was ihm der Restaurantbesuch wert war.

Was die Öffentlichkeit erst am Nikolausabend erfuhr: Hinter dem Restaurant steht der Discounter Lidl. Die Menüs im Lux 42 wurden sämtlich mit Lidl-Produkten zubereitet. Alle Einnahmen des Restaurants werden an eine Organisation gespendet, die Kinder vor Missbrauch und Gewalt schützt.

Kann eine Marke mit ihrer Botschaft noch näher am Menschen sein? Wohl kaum. Schließlich geht auch Liebe durch den Magen.

Kann man eine Botschaft noch besser rüberbringen? Wohl kaum. Denn: Wer könnte die Gütekriterien Qualität und Frische besser transportieren als ein Sternekoch?

Kann man eine Kampagne emotionaler verpacken? Wohl kaum. Sie bietet nicht nur ein echtes Erlebnis und arbeitet mit einem sympathischen Prominenten. Darüber hinaus demonstriert Lidl Uneigennützigkeit und Herz, indem die Einnahmen des Restaurants an eine wohltätige Organisation gespendet werden.

Ergo: Kompliment an die Münchner Agentur FJR, Lidl-Marketingchef Jürgen Achenbach und die Event-Agentur G.R.A.L.

Einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

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