31.07.2017 17:54 im chinesischen Jahr des Drachen

Stil und Lifestyle: Sportwagenhersteller Bugatti veredelt den Grand Sport mit Porzellan-Elementen der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin

Bugatti mit Porzellan-Elementen der KPM Berlin ausgestattet

Bugatti mit Porzellan-Elementen der KPM Berlin ausgestattet. Fotos: (c) KPM - Berlin/ Bugatti

Sportwagenhersteller Bugatti veredelt den Grand Sport

Sportwagenhersteller Bugatti veredelt den Grand Sport.

Der Bugatti ist ein Unikat

Der Bugatti ist ein Unikat.

Der Bugatte im chinesischen Jahr des Drachen

Der Bugatte im chinesischen Jahr des Drachen.

Der Bugatti-Drachen sollte eine universale Qualität bekommen

Der Bugatti-Drachen sollte eine universale Qualität bekommen.

Ikonografie chinesischer und asiatischer Motive fuer den Bugatti

Ikonografie chinesischer und asiatischer Motive für den Bugatti.

Drachenmotive für den Bugatti

Drachenmotive für den Bugatti.

Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin veredelt den Bugatti

Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin veredelt den Bugatti.

Der Wei Long 2012 von Bugatti

Der Wei Long 2012 von Bugatti.

Von: David Reichert und Andrea Präkels

Aus unserer Fundgrube: Was dieses Auto heute Wert ist kann man nur erahnen. Die Zusammenarbeit der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin mit dem Sportwagenhersteller Bugatti Automobiles S.A.S wurde 2012 erfolgreich fortgesetzt.

Auf der Pekinger Autoshow im April 2012 präsentierte Bugatti eine neue Version des klassischen Grand Sport, den „Wei Long 2012“, der mit Porzellan-Elementen der KPM Berlin ausgestattet ist. Thema der Gestaltung ist das chinesische Jahr des Drachen.

Wie bereits der L’Or Blanc 2011 war auch der Wei Long 2012 ein Unikat. Sowohl für den Innen- als auch Außenbereich wurden in der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin Porzellanelemente mit Drachenmotiven entwickelt. Öl- und Tankdeckel sind mit einem Porzellan-Medaillon versehen, auf dem das Relief eines Drachenkopfes hervortritt. Die Radnabenabdeckung nimmt das Thema in Form des alten chinesischen Schriftzeichens für Drachen – lóng – auf.

Der Wagen ist in Weiß und Rot gestaltet. Der karmesinrote Innenraum wirkt wie eine kostbare Lackschnitzerei aus der Ming-Zeit. Rote Akzente im Außenbereich (Felgen, Rücklichter) betonen die glänzend weiße Lackierung der Karosserie und die Porzellanelemente.

Höhepunkt des roten Wageninterieurs ist eine 24 x 19 cm große Porzellanplatte mit Drachenkopf, die in die Rückwand zwischen den Sitzschalen eingebettet ist. Mit Stolz blickt die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin auf dieses Modell, das Bugatti nicht zu Unrecht den „Drachen der Automobilindustrie“ nennt. Der Wagen kostet 1,58 Mio Euro.

Für Thomas Wenzel, verantwortlich für die Produktentwicklung in der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin, war die größte Herausforderung das Design des Drachens: „Einen Drachen nicht aus europäischer Perspektive zu entwerfen, sondern die Ikonografie chinesischer und asiatischer Motive zu verinnerlichen, war für dieses Projekt ausschlaggebend.

Der Bugatti-Drachen sollte eine universale Qualität bekommen, die dem kritischen Auge der Asiaten stand hielt.“ Ausgefallene Sonderanfertigungen in Porzellan entwickeln sich zusehends zu einem weiteren Standbein der Berliner Manufaktur. Neben dem klassischen Sortiment an hochwertigen Servicen, Figuren und Vasen, werden auch ganz individuelle Kundenwünsche realisiert.

1763 erwarb König Friedrich II. von Preußen (1712-1786) die Porzellanmanufaktur von dem Berliner Kaufmann Johann Ernst Gotzkowsky. Heute ist die Manufaktur der älteste produzierende Handwerksbetrieb in Berlin.

Seit 2006 ist der Bankier Jörg Woltmann Alleingesellschafter der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin GmbH (KPM Berlin). Das traditionsreiche Unternehmen beschäftigt 170 Mitarbeiter. Deutschlandweit betreibt die Manufaktur sechs eigene Verkaufsgalerien und arbeitet auf nationaler und internationaler Ebene mit ausgewählten Handelspartnern zusammen.

Das Service KURLAND, dessen Formen um 1790 entwickelt wurde, und das Service URBINO aus dem frühen 20. Jahrhundert, sind bis heute die Bestseller der KPM Berlin.

Kontakt:
Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin
Wegelystr. 1, 10623 Berlin, www.kpm-berlin.com ; www.kpm-store.com 
David Reichert und Andrea Präkels +49 (0)30 23 63 83 84, kpm@reichert-pr.com

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