31.10.2014 08:30 Neue Kollektion

Stil: Schmuck der Spitzenklasse von Brigitte Adolph - Madame FavartLiebe Jewelistas & Jewelists

Brigitte Adolph ist Schmuckdesignerin

Brigitte Adolph entwarf ihre ganz spezielle Spitzentechnik, machte sich dann 2005 als Schmuckdesignerin in Karlsruhe selbstständig. Foto: Set Undine und Ring Pique Dame Quelle: upsideone | PR & Kommunikation

Brigitte Adolph mit Kollektion Set Undine und Ring Pique

Brigitte Adolph, Bordure Quelle: upsideone | PR & Kommunikation

Brigitte Adolph ist erfolgreich

Brigitte Adolph, Figaro Quelle: upsideone | PR & Kommunikation

Brigitte Adolph praesentiert Schmuckkollektion

Brigitte Adolph, Collier Venezia, Ohrhänger Turandot Quelle: upsideone | PR & Kommunikation

Brigitte Adolph, Pique Dame Quelle: upsideone | PR & Kommunikation

Von: GFDK - Redaktion

So fein, so filigran, so feminin: Schmuck von Brigitte Adolph lässt die Illusion von handgearbeiteter Spitze entstehen. Erst durch die Berührung der zarten Pretiosen wird klar, dass es sich um Kostbarkeiten aus Gold und Silber handelt!

Schmuck, der verführt und verzaubert, der Tradition auf moderne Art zelebriert, der Frauen durch den Alltag begleitet und sie an Festtagen zur Prinzessin macht.

Längst schon ist Brigitte Adolph zur Botschafterin in Sachen „Spitze“ geworden. Ihre besondere Technik bleibt – natürlich – ein Geheimnis. Ihre Inspiration jedoch offenbart sich bereitwillig den Kennern alter Traditionen: Venezianische Spitzenmotive, Muster der Nottinghamer Spitzenkultur, zarte Bordüren, die man aus Gemälden zu kennen glaubt..., die Designerin entführt in die Vergangenheit und bleibt dennoch immer im Herzen unserer Zeit.

Zur Person:

Brigitte Adolph absolvierte eine klassische Goldschmiedelehre und sammelte danach wertvolle Erfahrungen – unter anderem bei der Arbeit an Kronjuwelen und prächtigen Geschmeiden beim schwedischen Hofjuwelier. Später studierte sie in Dänemark, in Deutschland und in Spanien Schmuckdesign. „Das Studium hat mir die Freiheit gegeben, etwas Neues zu entwickeln“.

Sie entwarf ihre ganz spezielle Spitzentechnik, machte sich dann 2005 als Schmuckdesignerin in Karlsruhe selbstständig. Auszeichnungen: u.a. red Dot Design Award, Schmuck Award, Modern Jewellery Collection. Zu ihrem Team gehören 3 feste und 2 freie Mitarbeiter.

Zur Kollektion:

Goldkollektion mit Stücken in Gelb-, rosé- und Weißgold, ausschließlich in hochwertiger 750/1000 Legierung, mit Perlen, Diamanten, pastelligen Farbsteinen.

Silberkollektion aus Sterling Silber, auch mit Perlen und zarten Diamanten (öko-faires Silber).

Schwarze Kollektion aus schwarzrhodiniertem Silber, auch mit leuchtenden Farbsteinen.

Loop-Kollektion – ein erfolgreicher „Seitensprung“ in Sachen Design, der mit dem red Dot ausgezeichnet wurde.

Braut-Kollektion: Schmuckstücke für den schönsten Tag im Leben – einfach zum Verlieben. Mit den zarten und femininen Schmuckstücken speziell für die Braut lancierte Brigitte Adolph eine außergewöhnliche Erfolgslinie.
Bestseller: das Set „Pique Dame“ mit Perlen, gefolgt vom ringklassiker „Bordure“.

Erhältlich bei Juwelieren und Galerien in Deutschland, Europa und ein paar Spezialisten in Shanghai, Toronto, Dallas.... online auch über Fachhändler wie Juweliere.de

Wie wurde Spitze zu Ihrem Lieblingsthema?

Die Liebe zur Spitze habe ich während eines Studien- projektes zum Thema „Erinnerungen“ entdeckt. Für mein Zwischendiplom hatte ich textile Erinne- rungsstücke meiner Familie verarbeitet. Zuerst entstanden daraus Bildkompositionen, später auch Schmuckstücke, für die ich die Spitze selbst häkelte.

Arbeiten Sie nach echten, historischen Vorlagen?

Spitze aus unterschiedlichen Kulturen inspiriert mich sehr. In Zusammenarbeit mit der Engländerin Jayne Childs haben wir zum Beispiel traditionelle Muster der Nottinghamer Spitzenkultur kombiniert und dadurch eine ganz neue, moderne Spitzenästhetik erhalten.

Das Gemälde einer Kaufmannstochter mit großzügigem Spitzenkragen hat mich zu den opulenten ohrringen „Merchants daughter“ inspiriert. In Venedig habe ich auf meiner Hochzeitsreise in einem kleinen Handar- beitsladen eine handgeklöppelte Spitze entdeckt, nach der das Collier „Venezia“ entstand.

Wie nah ist Ihr Design am Thema Mode?

Spitze hat eine lange Tradition als weibliche Zierde. Nach langen Jahren des Minimalismus ist sie nun nicht mehr aus den aktuellen Modekollektionen wegzuden- ken. Für meinen Braut-Katalog hatte ich ein gemein- sames Shooting mit dem Hamburger Brautmoden- Geschäft Elbbraut und märchenhaften Brautkleidern von Felicitas, einem renommierten Berliner Label.


Wir arbeiten beide viel mit Spitze. Mode und Schmuck ergänzten sich wunderbar. Vor einem Monat durfte meine Kollektion nach München für ein Shooting mit Elfenkleid, ebenfalls einem angesagten deutschen Modelabel.

Verraten Sie das Geheimnis Ihrer Technik?

... leider nein, das macht doch gerade den reiz aus.

Wie sieht für Sie die perfekte Braut aus?

Perfekt ist ein ambitioniertes Wort... Die „perfekte“ Braut versucht nicht perfekt zu sein, sondern möchte einfach ihr schönstes „Ich“ zeigen. Ich stelle mir Weiblichkeit mit einem extra Touch Eleganz vor. Natürliche Schönheit verbunden mit ganz viel persön- licher Ausstrahlung. Spitze verleiht einer Braut einen Hauch von Anmut und subtiler Erotik.

Was alles finden Sie spitze (außer Spitze)?


„Meine zwei Kinder, Men- schen mit Humor, gute Hörbücher bei der Arbeit hören, Weingartener Wein und Balsamico-Chips am Feierabend.“

Vielen Dank!

Zur Historie:

Spitze ... einst nur für die reichen

Nur der Adel oder die reichsten Bürger konnten sich leisten, einen Kragen aus Spitze zu tragen. So war das zum Beispiel im 17. Jahrhundert, als aufwändig hergestellte Nadelspitzen die Garderobe zierten. Die ersten dieser, aus einem Gitterwerk aus Fäden herge- stellten, zarten Textilien kennt man seit dem 15. Jahrhundert – aus Norditalien verbreitete sich die Technik weiter. Eine fast unerschwingliche Kostbarkeit, bis dann um 1700 die schnellere Klöppeltechnik und später dann die auf Tüllgrund gearbeitete Spitze Verbreitung fand.

Jetzt konnten sich auch weniger wohlhabende Bürger Spitze zum Sonntagsstaat leisten. Die beliebte Häkeltechnik entstand im 19. Jahrhundert und wurde von Irlands Heimarbeiterinnen zu höchster Vollendung gebracht. Welche Technik auch immer: Heute wird Spitze in der regel maschinell gefertigt, schmückt seltener Krägen und Manschetten, dafür häufiger Wäsche, Dessous und je nach Modetrend die outfits der Damen.

Derzeit lässt man es gerne wieder „blitzen“ – mit Spitzen-Applikationen an Kleidern und röcken, Spitzenblusen, -kleidern und zarten Shirts. undenkbar ohne Spitze: romantische Brautmode, die diesen Kult im besten Sinne „auf die Spitze“ treibt.
j.reiher@upsideone.de

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