24.06.2014 08:00 Feinstes Holz

Minimalistischer Eyecatcher von TON: Der Kaffeehausstuhl Chair Nr. 002

Stil TON Kaffeehausstuhl

Die umfangreiche Produktpalette von TON demonstriert, wie entwicklungsfähig ein Kaffeehausstuhl sein kann. © TON

Von: GeSK

Charmant, perfekt in Form und weltgewandt – er ist eine wahre Design-Ikone und hat in der ganzen Welt viele Fans: Der Kaffeehausstuhl Nr. 14. Seine Heimat ist Wien, seine charakteristische Erscheinung ein runder formschöner Rücken auf vier geschwungenen Beinen. Premiere feierte er im Jahr 1859, als Michael Thonet mit dem „Consumsessel Nr. 14“ – bestehend aus nur sechs Bauteilen – den Startschuss zur Industrialisierung des Möbels gab. Seit diesem Jahr wurde der Stuhl Nr. 14 in verschiedenen Fabriken an verschiedenen Orten hergestellt – in Bystriz am Hohstein (Tschechien) weltweit am längsten ohne Unterbrechung. Auch heute wird der Stuhl hier noch produziert – und zwar von der tschechischen Möbelmanufaktur TON. Diese hatte im Jahr 1953 die Prinzipien der Bugholztechnik nach einigen Veränderungen bei Eigentumsrechten und Firmennamen übernommen – und verbindet heute traditionelles Handwerk, zeitgemäßes Design und it modernstes Know-how zu feinen Stühlen der besonderen Art.

Die umfangreiche Produktpalette von TON demonstriert, wie entwicklungsfähig ein Kaffeehausstuhl sein kann. Zwar produziert das Unternehmen immer noch in  Bystritz, hat aber die Bugholztechnik extrem verfeinert. Exklusiv, vielseitig und gekonnt verbinden sich hier hochwertige Formensprache mit traditioneller Handarbeit zu einzigartigen Kreationen. Dabei gelingt es TON, alte Werte wiederzubeleben und mit neuen Designideen aktuell zu inspirieren. Klare Linien, feine Leichtigkeit und elegante Formen perfektionieren das Sitzen.

„Wir arbeiten mit der Technologie des von Hand gebogenen Bugholzes, die in Bystritz am Hostein (Bystřice pod Hostýnem) schon seit dem Jahre 1861 praktiziert wird. Unser Ziel ist es jedoch, diese in Verbindung mit innovativem Design anzuwenden. Deshalb arbeiten wir mit in- und ausländischen Designern zusammen und  sprechen gerne auch die jungen Gestalter an.“, erklärt Jan Juza, Marketing-Direktor der Firma TON.

Ein Beispiel ist der Chair Nr. 002. In Anlehnung an den klassischen Wiener Kaffeehausstuhl konzipierte der tschechische Designer Jaroslav Juřica für TON den minimalistischen Eyecatcher. Und optimierte bei diesem Modell die Bugholztechnik auf geniale Art. Nur zwei kunstvoll handgearbeitete Bögen – gehalten durch die Sitzschale –  sind die Zutaten für dieses Design-Highlight. Sie sorgen nicht nur für eine starke Optik, sondern punkten auch mit bequemem Komfort. Für den Stuhl Nr. 002 minimierte Juřica die Anzahl der Bauteile von sechs auf drei Elemente und gewann den Wettbewerb „Bentwoood no limits“ (Biegen ohne Limits) zum 150sten Jubiläum der Bugholztechnik.

Dank der modernen Neuausrichtung des Unternehmens konnte die Marke TON in den letzten Jahren rasch ihr Erscheinungsbild verändern. Allein im letzten Jahr wurde das Produktportfolio durch spannende Entwürfe bekannter Designer, wie Thomas Feichtner, Sama Sannie, Studio Lime, Kai Stanie oder Michael Riabič erweitert. „Darüber hinaus werden wir im nächsten Jahr unsere Zusammenarbeit mit Arik Levy vorstellen. Zudem arbeiten wir mit den Studenten der Akademie für Kunst, Architektur und Design in Prag zusammen. Weiteren jungen Künstlern mit der Fachrichtung Design bieten wir Unterstützung durch unser Residenzatelier Tonlab als Basis zur Entwicklung ihrer eigenen Kreationen an, wobei wir hier für die allgemeine Öffentlichkeit eine Vielzahl von Veranstaltungen organisieren, wie z.B. Vorträge oder Workshops“, ergänzt Jan Juza. 

Ein weiteres Beispiel ist das Konzept des diesjährigen DMY-Ausstellungsstandes in Berlin aus der Feder des Prager Studios Mūtanta. Zudem erhielten in den vergangenen Jahren zahlreiche Entwürfe beinahe alle begehrten Design-Trophäen der Branche. So gewannen die Armlehn-Kreation „Merano“ von Alexander Gufler und der Stuhl „Tram“ des Designers Thomas Feichtner den Titel „German Design Award Nominee 2014“. Außerdem wurde „Tram“ zusammen mit dem Freischwinger „Mojo“ des jungen slowakischen Designers Michal Riabic mit dem „Good Design 2013“ ausgelobt. Aber auch renommierte Preise, wie der „Red Dot Design Award“ und der „Interior innovation award“ reihen sich in die lange Liste der internationalen Ehrungen. Ob Sessel, Bänke, Barhocker oder Stühle – gepolstert, in Holz pur, mit Lehne oder ohne, auf vier Füßen oder im swinging Style – bei dem tschechischem Traditionsunternehmen gilt: Sit down and feel well! In jeder nur denkbaren Ausfertigung.

Pressekontakt: pr@gesk.info