21.05.2012 07:56 Teamchef Rainer Dörr zeigte sich überglücklich

Bei der 40. Auflage des Langstreckenklassikers in der Eifel - Siebter Klassensieg für Dörr Motorsport beim ADAC Zurich 24 Stunden Rennen

Der siebte Klassensieg in der Geschichte des Teams aus Frankfurt am Main

Der siebte Klassensieg in der Geschichte des Teams aus Frankfurt am Main (c)Dörr Motorsport

Von: Alexander Müller - 16 Bilder

Mit dem BMW Z4 M Coupé gelang Dörr Motorsport in der 40. Auflage des Langstreckenklassikers in der Eifel der siebte Klassensieg in der Geschichte des Teams aus Frankfurt am Main. Der Seat Leon Supercopa rundete mit Platz drei in seiner Klasse den Erfolg zusätzlich ab.

Stefan Aust, Teamchef und Fahrer Rainer Dörr, Rolf Scheibner und Frank Weishar überquerten nach 24 Stunden und 135 gefahrenen Runden auf der ersten Position in der Klasse der Specials (modifizierte Fahrzeuge) bis 3,5 Liter Hubraum die Ziellinie beim 40. ADAC Zurich 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring.

Dabei war es dem Fahrerquartett gelungen in einer absolut fehlerfreien Fahrt 12 Runden Vorsprung auf den ersten direkten Konkurrenten herauszufahren, der auf dem zweiten Rang in dieser Kategorie die Zielflagge sah. Teamchef Rainer Dörr zeigte sich überglücklich nach dem Sieg:

„Das ist grandios! Wenn man bedenkt, wie viele Unfälle es vor allem in der Nacht gegeben hat, dann können wir noch zufriedener mit unserer fehlerfreien Fahrt sein. Ein großes Dankeschön an meine Teamkollegen, aber vor allem auch an das gesamte Team, wo jeder einen hervorragenden Job gemacht hat.“


Für das BMW Z4 M Coupé war es der dritte Klassensieg beim 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring, der letzte Erfolg stammt aus dem Jahr 2010. Im Gesamtklassement kam der BMW auf 34 ins Ziel.

Einen weiteren Erfolg steuerten Klaus Niedwiedz, Friedrich Holoch, Christian Penno und Dirk Heldmann im Seat Leon Supercopa hinzu: In den 24 Stunden Fahrzeit umrundeten die vier Piloten insgesamt 127 mal die Kombination aus Grand Prix Kurs und Nordschleife.

Am Ende erreichte das Fahrerquartett die dritte Position in der Klasse SP3T uns insgesamt Rang 56. Lange lag der Seat Leon Supercopa auf der vierten Position, bis man im letzten Rennviertel noch den letzten Podestrang erkämpfte.

Porsche 997 GT3 Cup unter den ersten 20

Auch die Mannschaft des Porsche 997 GT3 Cup lieferte einen tadellosen Job ab: Von Startposition 35 gestartet ließen sich Christian Gebhardt, Markus Grossmann, Niclas Kentenich und Peter Posavac zu keiner Sekunde des Rennens aus dem Konzept bringen.

Sowohl einsetzender Regen am Sonntagmorgen als auch viele Unfälle in der Nacht von anderen Fahrzeugen hielt die vier Piloten nicht davon ab, konstant schnelle Runden zu drehen. Das sorgte schließlich dafür, dass der Porsche 997 GT3 Cup im Laufe der 24 Stunden am Ende bis auf Gesamtrang 20 nach vorn kam. In der Klasse SP7 reichten die 143 gefahrenen Runden zu Position fünf.

Das vierte Fahrzeug von Dörr Motorsport, das die Zielflagge sah und ebenfalls von einer fehlerfreien Fahrt profitierte, war der BMW M 3 GT4 von Uwe Ebertz, Stefan Kenntemich, Simon Englerth und Heiko Hahn.

Im Rennen bewegten sich die vier Piloten im Gesamtklassement durchgehend im Bereich des 50. Platzes. Am Ende reichte es sogar für Position 49 und somit den Sprung unter die Top50.

In der Kategorie der GT4 Fahrzeuge konnten Ebertz und Kenntemich mit Rang sieben zwar nicht den dritten Platz aus dem Vorjahr wiederholen, allerdings war diese Kategorie in der diesjährigen Auflage auch stärker besetzt als zuvor.

Kein Glück für die McLaren MP4-12C GT3

Für Dörr Motorsport hatte der Einsatz der beiden McLaren MP4-12C GT3 beim diesjährigen 24 Stunden Rennen die höchste Priorität. Um so bitterer war es für alle Beteiligten, als beide Fahrzeuge frühzeitig durch Unfälle aus dem Rennen gerissen wurden.

Chris Goodwin, der den McLaren mit der Nummer 69 nach etwa einer Stunde von Startfahrer Rudi Adams übernommen hatte, wurde eine Ölspur im Bereich Metzgesfeld zum Verhängnis und der britische Sportwagen schlug in die Streckenbegrenzung ein. Arno Klasen, der nach Peter Kox auf dem Schwesterfahrzeug als zweiter Pilot am Steuer saß, verunfallte kurze Zeit später im Bereich Kallenhard.

Teammanager Uwe Isert erklärte diesbezüglich: „Arno hatte in seiner ersten Runde nach dem Fahrerwechsel eine leichte Kollision mit einem anderen Fahrzeug, sechs Runden später brach das Fahrzeug dann nach einer starken Bodenwelle aus und schlug in die Leitplanken ein.“

Teamchef und Klassensieger Rainer Dörr schilderte abschließend: „Das Rennen der beiden McLaren MP4-12C ist für uns mehr als unglücklich verlaufen, schlimmer hätte es eigentlich nicht kommen können. Dafür haben alle anderen Fahrzeuge von uns den 24stündigen Marathon ohne Probleme absolviert.

Der Klassensieg des Z4 und der dritte Platz des Seat sind zwei tolle Erfolge, die wir mit nach Hause nehmen können und womit die Mannschaft belohnt wird. Auch der 20. Gesamtrang des Porsche ist bei der enormen Leistungsdichte, die wir dieses Jahr an der Spitze hatten, mehr als beachtlich.

Abschließend möchte ich mich noch einmal beim gesamten Team und unseren Partnern für das diesjährige 24 Stunden Rennen bedanken.“

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