02.12.2021 Kleider machen Leute

Gibt es einen Dresscode für Vernissagen?

von: GFDK - Redaktion

Ob Vernissage eines renommierten Künstlers oder Ausstellungseröffnung eines Kunst-Newcomers – vor der Veranstaltung stellt man sich als Gast oft die Frage nach der passenden Kleidung, denn man möchte nicht unangenehm auffallen und weder unter- noch overdressed erscheinen. Auch wenn es manchmal gar nicht so leicht ist, so gibt es doch einige Regeln für das angemessene Vernissagen-Outfit.

Sollte auf der Einladung nicht explizit vermerkt sein, welcher Dresscode erwünscht ist, können Örtlichkeit, Tageszeit und Kunstrichtung einen Hinweis auf die passende Kleidung geben. Berlin, Düsseldorf, Dresden oder München sind Kunst-Hotspots in Deutschland mit zahlreichen Ausstellungen – doch der Dresscode kann von Stadt zu Stadt stark variieren.

So kann man davon ausgehen, dass in Berlin-Neukölln in einer kleinen unrenovierten Galerie niemand schief guckt, sollte man mit Jeans, Strickpullover und Jeans aufkreuzen. In München-Schwabing hingegen wäre das unpassend, hier sollte man schon etwas auf die Kleiderwahl achten.

Weiterhin spielt natürlich die Tageszeit eine Rolle. Wer am Vormittag zu einer Vernissage geladen ist, darf natürlich legerer gekleidet erscheinen als bei einer Ausstellungseröffnung am Abend.

Weiterhin kann man sich auch über die Künstler als Personen informieren – welche Lebenseinstellung haben sie und wie kleiden sie sich selbst? Die Chance ist hoch, dass viele Gäste den Mode-Geschmack der Künstler teilen.

Natürlich spielt auch die Kunst selbst eine Rolle. Man kann davon ausgehen, dass bei modernen Werken und Inszenierungsformen vor allem Menschen mit extravagantem Stil erscheinen, wohingegen bei klassischen Kunstformen auch ein klassischer Kleidungsstil bevorzugt wird.

Des Weiteren bestimmt der Stellenwert der Veranstaltung ebenfalls die Kleidung: Wo sich Kunstsammler und Geschäftsleute einfinden, die in Kunst investieren möchten, wird die Zahl der Anzug- und Kostümträgerinnen und -träger hoch sein.

Klassische Outfits für gehobene Veranstaltungen


Allgemein ist aber auf Kunstausstellungen immer das erlaubt, was gefällt. Wird nämlich ein expliziter Dresscode gewünscht, ist das auf der Einladung vermerkt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich an den oben genannten Punkten orientieren.

Für den klassischen Stil eignen sich gut sitzende Anzüge für die Herren und Kostüme für die Frauen. Wenn es etwas legerer sein soll, kann das Jackett bzw. der Blazer auch weggelassen werden.

Wichtig ist, dass Bluse oder Hemd faltenfrei sind. Im Sortiment von Walbusch kann man unter anderem bügelfreie Hemden in guter Qualität finden. Bei den Schuhen kann man auf klassische Lederschuhe oder Pumps setzen.

Auf Nummer sicher ganz in Schwarz


Weder over- noch underdressed ist der, der bei der Kleiderwahl auf Minimalismus setzt. Schlichte, geradlinige Schnitte in gedeckten Farben – vorzugsweise Schwarz – gehen immer. Ob Jeans, Bundfaltenhose, Culotte oder Rock in Kombination mit Rollkragenpullover, Bluse, Hemd oder sogar T-Shirt – Hauptsache, die Kleidung ist farblich aufeinander abgestimmt.

Um dem dunklen Outfit das gewisse Etwas zu verleihen, kann man auf ausgefallene Accessoires setzen. Mit bunten Sneakern oder modischen Knife Boots mit floralem Print setzt man in jedem Fall ein Statement, aber auch bunte Clutches oder Schmuck in XXL-Größe verleihen dem ansonsten schlicht gehaltenen Outfit einen individuellen Touch

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