Inspirationen für Mode, Stil und Design

04.01.2023 Einzigartige Bronzeplastiken von Edition Strassacker

GFDK - Stil Und Lifestyle - Nicole Krake

Eine Empfehlung der Freunde der Künste. Der Bronzeguss, der zur Herstellung von Reliefs und Plastiken genutzt wird, blickt auf eine lange Tradition zurück. Seine Ursprünge hat der Bronzeguss im Indien 5000 Jahre v. Chr. im Rahmen der Technik des verlorenen Wachses. Diese besondere Technik wurde mündlich von einer Generation zur nächsten überliefert und hat sich nur wenig über die Jahrtausende verändert.

Erst Benvenuto Cellini sowie der Schriftsteller Schiller hielten die einzelnen Arbeitsschritte zur Fertigung eines Bronzeguss und einer Bronzeplastik schriftlich fest. So beschreibt Schiller beispielsweise in seinem "Lied von der Glocke" den Prozess des Bronzegusses bei der Erstellung einer Glocke.

Erfahrung und handwerkliche Kompetenz

Seit 1968 steht ein Schema fest, nach dem sich die meisten Güsse von Bronzeplastiken richten. Dieses beinhaltet folgende Schritte:

- Anfertigung eines Modells aus Wachs oder anderen Materialien

- Abbildung des Modells in einer Negativform aus Wachs

- Ummanteln der Negativform mit einem elastischen aber festen Material, das die Basis des Bronzegusses darstellt

- Brennen der ummantelten Negativform im Ofen, sodass das Wachs schmilzt und nur noch die harte Hülle übrig bleibt

- der flüssige Stoff (z. B. Bronze) kann nun in die Hohlform gegossen werden

- nach Erkalten des Bronzegusses kann die Figur oder Plastik aus der Negativform gelöst werden

- es erfolgt eine abschließende Überarbeitung und Paginierung

Diese traditionsreiche Kunstform wurde über die Jahrtausende immer mehr verfeinert, sodass heutzutage brillante Kunstobjekte aus Bronze gegossen werden können.

Künstlerische Aussagekraft und kunsthandwerkliches Können

Neben dem Bronzeguss mit der Technik des verlorenen Wachses hat sich eine andere Technik ebenfalls bewährt. Schon in der Antike haben die Künstler und Handwerker kleine Tiere in Bronze eingegossen. Heutzutage wird diese Technik z. B. bei Blumen wie Maiglöckchen, kleinen Tieren wie Skorpionen, Pralinen, Blättern und Fingerabdrücken angewandt, sodass ein naturgetreues Abbild der jeweiligen, meist sehr filigranen Objekte entsteht.

Einzigartige Bronzeplastiken

Wenn Sie auf der Suche nach einer einzigartigen Bronzeplastik sind, die in jedem Raum ein ganz besonderes Highlight darstellt, das sofort alle Blicke auf sich zieht, so sind Sie bei der Bronzemanufaktur Edition Strassacker genau richtig. Jede einzelne Bronzeskulptur der Bronzemanufaktur Strassacker wurden mit einer exzellenten und qualitativ hochwertigen Verarbeitungstechnik angefertigt und ein handsigniertes und nummeriertes Zertifikat bescheinigt die Authentizität einer jeden Plastik.

Werke namhafter Künstler und Bildhauer

Mehrmals im Jahr bringt die Edition Strassacker Kunstkataloge heraus, in denen Bronzeskulpturen in limitierten Auflagen dargeboten werden. Gerade die limitierte Auflage macht die besonderen Skulpturen der Edition Strassacker für Sammler und Kunstliebhaber interessant, die mit einer klassischen, innovativen oder futuristisch modernen Bronzeskulptur das Interieur aufwerten oder Akzente im Garten setzen wollen.

Hier geht es zu den Künstlern edition-strassacker.de/kuenstler/

Bildquelle: http://edition-strassacker.de/

Ernst Strassacker GmbH & Co.KG Kunstgiesserei
Staufenecker Straße 19
73079 Süssen
Deutschland

Telefonnummer: +49 (0)7162 - 16-0
Faxnummer: +49 (0)7162 - 16-355

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04.01.2023 Business- und Tageskleider

GFDK - Stil und Lifestyle

Der Name AMCO Fashion setzt sich aus „Annett Möller“ und „Cologne“ zusammen - hinter der Marke steht die RTL und n-tv Moderatorin und Nachrichtensprecherin Annett Möller. Mit viel Herzblut, Engagement und Leidenschaft verwirklicht sich die sympathische Moderatorin mit der eigenen Modemarke einen lang ersehnten Kindheitstraum.

Seit dem 26. Juni 2014 präsentiert Annett ihre Produkte im eigenen Online Shop auf www.amco-fashion.com. Das Look & Feel des Shops wirkt klassisch, aufgeräumt und ist in hellen Farben gehalten.

Das cleane Design lädt zum Stöbern ein, während die liebevoll geschriebenen Styling-Tipps und Produkt-Details alle wissenswerten Informationen zu den einzelnen Produkten schildern. Zu jedem der Pieces gibt Annett nützliche Hinweise zu passenden Anlässen sowie Kombinationsmöglichkeiten und hinterlässt so einen nahbaren und persönlichen Eindruck.

AMCO Fashion kreiert stilvolle Business- und Tageskleider, die sich von der breiten Masse abheben und sowohl im Berufsleben als auch im privaten Alltag eine schöne Passform bieten.

Mit den femininen und farbenfrohen Kollektionsteilen möchte es die Moderatorin ihrer Trägerin ermöglichen, die eigene Persönlichkeit auch im Business-Look zu entfalten und zu präsentieren.

Ihre Entwürfe sprechen die junge oder jung gebliebene Frau an, die sich in ihrer eigenen Haut wohlfühlt und das auch nach außen kommuniziert.

Die AMCO Fashion Kundin legt Wert auf ein gepflegtes Äußeres und zeigt außerdem ein gesteigertes Interesse an Mode. Der Stil ist frisch und modern,
dennoch zurückhaltend und klassisch.

Bei dem Entwurf der Kleider steht für die Designerin nicht nur die Funktionalität im Vordergrund. Durch handwerkliches Geschick entstehen durchdachte, raffinierte Schnitte, die das Tragegefühl der Mode so angenehm wie möglich machen sollen.

Um diese Leichtigkeit zu gewährleisten, sind haltbare Stoffe und hochwertige Materialien für Annett Möller unverzichtbar.

Bislang wurde die Moderatorin für ihre Jobs vor der Kamera von verschiedensten Labels ausgestattet, wodurch sie eine weitreichende Kenntnis über Verarbeitung und Eigenschaften erworben hat.

So konnte Annett während ihrer beruflichen Laufbahn wertvolle Erfahrungen im Bezug auf Schnitt, Passform und Materialien sammeln, die sie nun in ihrer eigenen Kollektion verarbeitet und an ihre Kundin weitergeben möchte.

Diese Werte sollen andere Frauen bei ihrem Weg zum Erfolg begleiten und ihre individuellen Stärken unterstreichen. Während sie früher noch die Mode anderer Designer präsentierte, trägt sie nun ihre eigene Mode.

Die Ideen für ihre Kollektionen entstehen durch ihr tägliches Umfeld. Inspirieren lässt sie sich dabei auf Messen, in Fachgeschäften, durch Streetstyles oder aber durch das Blättern in Mode- und Lifestylemagazinen.

Die Produktpalette gibt neben Kleidern, Röcken und Blazern auch Accessoires her - bunte Lederarmbänder mit Schmucksteinen ergänzen die Kollektion.

Auch weitere Produkte, darunter u.a. eigens designte Prints, Abendroben, Taschen etc. sind bereits in Planung; Annett Möller steckt voller neuer Ideen für Styles und Kreationen. So ist auch schon die neue
Kollektion fast fertig - AMCO Fashion ist und bleibt spannend.

Reichert PR

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04.01.2023 "Part of Nature"

STYKKI

STYKKI, erstmals öffentlich während der Berliner Fashion Week vorgestellt, präsentiert hochwertige und extrem widerstandsfähige Holzbrillen ab August im eigenen Onlineshop und ausgewählten Stores in Europa. Die Einführung während der Fashion Week in Berlin war ein voller Erfolg, das Interesse riesig am selbst zusammengezimmerten Messestand von STYKKI – wooden eyewear.

„Kurz nach der Messe wird es nun die Holzbrillen endlich im shop zu kaufen geben[...] Wir haben schon einige Vorbestellungen und wollen unsere Termine wie versprochen halten, dazu arbeiten wir auf Hochtouren, um den Shop Mitte August starten zu können“, so Christian Puzik.

Zum Start wird es 4 der 5 Modelle geben, die alle nach ausgewählten Musikrichtungen benannt sind, die Christian selbst gerne hört. „Die persönliche Note ist mit das Wichtigste- und die spiegelt sich in allen selbst entworfenen Designs wieder“, so Puzik weiter.

Angeführt wird das Ensamble vom Sonnenbriollen-Modell „Pop“, inspiriert durch ein sehr klassisches Modell der 50er Jahre, direkt im gleichen Design die „FrenchPop“, die kleine Schwester der „Pop“.

Etwas rockiger wird es mit der „Indie“, maskulinere Formen, eine etwas breitere Passform, breitere Bügel das alles trägt zum hohen Wiedererkennungswert der „Indie“ bei. Die „Chillout“ erinnert an die hippen Pilotenbrillen, die Holzbrille „Soul“ gehört in die Liga der außergeöwhnlich schönen Brillen.

Hier verbindet sich Holz und mit Metall zu einer wunderschönen Einheit. Viel „Soul“ steckt auch in der Entwicklung der Holzbrillen oder Sonnenbrillen aus Holz. „4,5 Jahre hat es gedauert um an diesen Punkt der Entwicklung zu gelangen[…]“,

noch in der letzten Saison haben wir mit massiven Holzstücken gearbeitet, um unsere Brillen aus Holz nun noch widerstandsfähiger, leichter und filigraner bauen zu können, mit einem Bruchteil an Materialverbrauch, haben wir die Fertigung in mehreren Funierschichten entwickelt.“, erzählt Christian.

Das Holz stammt aus Resten der Möbel- und holzverarbeitenden Industrie, auch hier im klaren Hinblick auf die naturnahe und –freundliche Herangehensweise des Unternehmens.

In einer STYKKI sind so bis zu 3 verscheidene Holzsorten verarbeiten, dementsprechend kann eine völlig individuelle Optik geschaffen werden. Egal ob sehr dunkles bis schwarzes Holz kombiniert mit hellen Ahorn-Tönen, oder rötlich-braunes Walnuss kombiniert ausgeflipptem Zebranoholz, alles wird möglich.

STYKKI | PART of NATURE

STYKKI | PART of NATURE | Holzbrillen sind Leidenschaft! Unsere Vorliebe und die Einzigartigkeit der Natur stilgerecht verpackt und tragbar gemacht! STYKKI ist ein junges deutsches Label, welches im jahr 2014 von der STADTHOLZ UG gegründet wurde.

Über vier Jahre ist die Idee nun schon alt, über die Jahre hinweg konnten wir unsere Techniken perfektionieren und unsere Liebe zum natürlichsten Werkstoff - Holz - in unseren Designs auffangen.

Jede original STYKKI Sonnenbrille ist ein Unikat - es gibt jede Holzbrille von uns nur genau 1MAL auf der Welt! Jede Brille ist aus 100% echtem Holz gefertigt, mit polarisierten Gläsern ausgestattet und bietet natürlich 100% UV-Schutz | www.stykki.com

Pressekontakt: presse@stykki.com

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31.12.2022 Cleverer Globetrotter mit Stil

GFDK - Stil und Lifestyle

Die renommierte Luxusuhrenmanufaktur Rolex steht für Qualität und Prestige – und das bereits seit über einem Jahrhundert. Dem Erfolg des Unternehmens liegt die Überzeugung zugrunde, dass eine Rolex nicht einfach nur ein Gegenstand zur Anzeige der Zeit ist, sondern ein Accessoire, das den persönlichen Stil des Trägers unterstreichen sollte.

Und dass eine Rolex darüber hinaus beispielhaft in Sachen technischer Präzision ist, versteht sich von selbst. 

Im Modell Sky Dweller vereint Rolex einen Jahreskalendermechanismus mit – ganz besonders praktisch für Reisende – der Anzeige einer zweiten Zonenzeit. Mit den Zeigern in der Mitte des Ziffernblattes gibt die Sky Dweller die lokale Uhrzeit an; auf einer zweiten, drehbaren 24-Stunden-Anzeige ist gleichzeitig die gewünschte Referenzzeit ablesbar.

In jeweils einem von zwölf Sichtfenstern oberhalb der Stundenziffern zeigt die Sky Dweller obendrein den jeweiligen Monat an: Im Januar färbt sich beispielsweise das Fensterchen oberhalb der Ziffer 1 mit einer Kontrastfarbe ein, im Februar die 2, bis schließlich im Dezember die Ziffer 12 an der Reihe ist.

Der aktuelle Tag ist mithilfe einer Zykloplupe auf der 3-Uhr-Position problemlos ablesbar. Besonders clever: Der Jahreskalender ist in der Lage, automatisch zwischen Monaten mit 30 und 31 Tagen zu unterscheiden, so dass nur einmal im Monat, nämlich am 1. März, eine manuelle Anpassung der Datumsanzeige nötig ist.

Datum, Lokal- und Referenzzeit lassen sich bei der Rolex Sky Dweller durch die Ring-Command-Lünette jeweils einzeln ansteuern und über die Aufzugskrone einstellen. 

Erhältlich ist der clevere, stilvolle Globetrotter aus dem Hause Rolex in Weißgold, Gelbgold und Everose-Gold. Das Uhrengehäuse hat in allen drei Ausführungen jeweils einen Durchmesser von 42 Millimeter.

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31.12.2022 Limited Edition von L’Oréal Paris

GFDK - Stil und Lifestyle

L’Oréal Paris wird am 02. Oktober 2022 beim Défilé Millitant im Rahmen der Fashion Week in Paris den Lippenstift 'A LIPSTICK IS NOT A YES' präsentieren. Als Limited Edition soll der Color Riche Lippenstift im Farbton 'Le Rouge Liberté' mit seiner ausdrucksstarken Farbe dazu ermutigen, gegen Belästigung in der Öffentlichkeit einzutreten. 

'A LIPSTICK IS NOT A YES' knüpft hierbei an das Programm "StandUp - gegen Belästigung in der Öffentlichkeit" an, welches im Jahr 2020 von L'Oréal Paris in Zusammenarbeit mit der NGO RIGHT TO BE ins Leben gerufen wurde und darauf abzielt, umfassend für das wichtige Thema von Belästigung im öffentlichen Raum zu sensibilisieren.

Im Rahmen einer Online-Schulung werden allen Teilnehmenden insgesamt 5 Handlungsschritte mit auf den Weg gegeben, um in Situationen der Belästigung adäquat zu handeln und auch als Außenstehender erfolgreich eingreifen zu können. 

Schon von Beginn an, setzt sich  L’Oréal Paris für die Stärkung von Frauen ein und unterstützt aktiv dabei, Generationen von Frauen in ihrem Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen zu stärken. Belästigung in der Öffentlichkeit greift genau dieses Gefühl der Sicherheit und des Selbstbewusstseins an und steht all dem entgegen, wofür  L’Oréal Paris als Marke steht. 

Das Ziel von "StandUp - gegen Belästigung in der Öffentlichkeit" ist es, bis Ende 2022 mehr als 1,5 Millionen Menschen in der 5D-Methode zu schulen. 

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31.12.2022 Eine Lektüre für Modefans

GFDK - Stil und Lifestyle - Sönke C. Weiss

Während die Geschwindigkeit und der Hype des Internets immer mehr von den klassischen Medien ablenken, widmet sich das „Fashion Yearbook 2022“ aus dem Hause CALLWEY (www.callwey.de) in München mit voller Aufmerksamkeit aufwendig inszenierten und liebevoll gestalteten Modeproduktionen.

Denn in der Modebranche geht es schon lange nicht mehr nur um Kleidung – sie repräsentiert ganze Kulturen und bringt diese zusammen, sie setzt soziale wie politische Statements, sie ist ein Ausdruck von Persönlichkeit.

Das „Fashion Yearbook 2022“ führt die in der Tat beeindruckendsten Geschichten zusammen, um eine fachmännisch kuratierte Auswahl in einem Buch zu präsentieren.

Schließlich war und ist Modefotografie mehr, als nur schöne Menschen in schönen Kleidern zu fotografieren. Im Laufe des letzten Jahrhunderts haben Fotografen sowohl die Arbeit großer Designer gewürdigt als auch auf breitere soziale Stimmungen und Veränderungen hingewiesen.

Moderedakteurin Julia Zirpel und Art Director Fiona Hayes haben eine internationale Expertenjury versammelt und gemeinsam mit ihnen die besten Editorials, Cover und Kampagnen aus dem Jahr 2021 ausgewählt. Mal bezaubernd, mal provokant.

Vorgestellt werden nicht nur die Strecken, sondern auch die Geschichten hinter diesen spektakulären Bildern - und ihre Schöpfer: die Fotografen, Stylisten, Models, Hair- und Make-up-Artists.

Eine faszinierende Lektüre für Modefans und Insider der Branche gleichermaßen. 240 Seiten. 49,95 Euro.

Sönke C. Weiss

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14.12.2022 Körperkult und Körpermodifikation

GFDK - Stil und Lifestyle

Piercing ist eine Form der Körpermodifikation, bei der die Haut des Körpers durchstochen und ein Gegenstand eingeführt wird. Das häufigste Piercing ist das Ohrpiercing.

Der zweitbeliebteste Körperteil für Piercings ist die Nase. Piercings werden aus verschiedenen Gründen durchgeführt, aber einer der häufigsten Gründe ist, sich auszudrücken oder ein Gefühl der Zugehörigkeit zu anderen zu schaffen, die Piercings haben.

Der erste aufgezeichnete Fall von Körperpiercing fand vor etwa 3.000 Jahren im alten Ägypten statt. Piercing wurde in vielen Kulturen auf der ganzen Welt aus spirituellen und religiösen Gründen verwendet.

Es wird angenommen, dass die frühesten Formen von Körperpiercings geschaffen wurden, um das Aussehen von Tierzähnen nachzuahmen.

In der heutigen Zeit gibt es viele Arten von Körperpiercings, die Menschen aus verschiedenen Gründen tragen.

Piercing gibt es schon seit vielen Jahrhunderten und ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Piercing ist immer mehr zum Mainstream geworden, da es als eine Möglichkeit angesehen wird, sich auszudrücken, ohne Make-up oder Kleidung tragen zu müssen, die die Persönlichkeit einer Person widerspiegeln.

Das Piercing kann überall am Körper durchgeführt werden und ist nicht nur eine Frage der Ästhetik. Es kann auch ein Indikator für die Individualität der Person, ihre Vorlieben und Abneigungen und als Zeichen für Selbstbewusstsein sein.

Arten von Piercings und Schmuckauswahl

Die häufigsten Arten von Piercings sind das Ohrläppchen, das Nasenloch, die Augenbraue, die Lippe und der Bauchnabel. Die häufigsten Arten von Schmuck für diese Piercings sind Ringe, Nieten und Langhanteln.

Aber nahezu jedes Körperteil lässt sich mit Piercings versehen. Möchte man ein Piercing online kaufen findet man dort eine breite Auswahl von Formen, Farbe und Materialien.

Wir können Piercings in zwei Hauptkategorien einteilen – Oberflächenpiercings und Körperpiercings. Oberflächenpiercings werden auf der Hautoberfläche gestochen, während Körperpiercings bis zu einer bestimmten Tiefe durch die Haut gehen.

Acryl, PTFE-Teflon oder Bioplast eignen sich gut für diesen Schmuck, da diese Materialien keine allergischen Reaktionen hervorrufen und besonders gut verträglich sind. Piercings aus Chirugenstahl enthalten wenig Nickel und sind aufgrund der glatten Oberfläche nahezu keimfrei.

Pflege & Reinigung

Die Heilungszeit für Piercings variiert je nach Art des Piercings und der Stelle. Zum Beispiel dauert die Heilung eines Ohrläppchenpiercings etwa zwei bis zu sechs Monate, während ein Zungenpiercing etwa vier bis sechs Wochen dauert.

Es gibt zwar keine spezifischen Pflegehinweise für jedes Piercing, aber es gibt allgemeine Schritte, die befolgt werden sollten, wenn ein neues Piercing heilen soll. Die erste besteht darin, es mit einer alkoholbasierten Lösung wie Wasserstoffperoxid oder Reinigungsalkohol zu reinigen.

Die zweite besteht darin, mindestens zweimal täglich eine antibiotische Salbe oder Creme aufzutragen. Schließlich ist es wichtig, den Bereich um das Piercing herum nicht zu berühren, da dies zu Infektionen und Reizungen führen kann.

10 Facts zum Piercen

Piercing ist eine Form der Körpermodifikation, die normalerweise aus ästhetischen Gründen durchgeführt wird.

1. Das Wort „pierce“ kommt vom lateinischen Wort „piger“ und bedeutet „stechen“ oder „durchbohren“

2. Piercing ist eine der ältesten Formen der Körpermodifikation

3. Es gibt drei Arten von Piercings: Oberflächenpiercings, die sich auf der obersten Hautschicht befinden; subdermale Piercings, die unter die Oberflächenschicht gehen; und tiefe Hautpiercings, die bis in die Muskelschicht reichen

4. Die häufigste Art des Piercings ist das Ohrläppchen-Piercing

5. Der Begriff "Körperpiercing" bezieht sich auch auf jede andere Form des Piercings als Ohrläppchen/Nase/Lippe usw., einschließlich Bauchnabel-/Genitalien- und Zungenpiercings

6. Es wird von einem professionellen Bodypiercer durchgeführt, der dafür ausgebildet wurde

7. Piercings durch Knorpelgewebe sind mit am schmerzhaftesten, zum Beispiel an der oberen Ohrmuschel. Auch Intimpiercings können aufgrund der vielen Nerven in diesem Bereich schmerzhaft sein

8. in den ersten Wochen nach dem Stechen Schwimmbad, Sauna oder Solarium vermeiden

9. die häufigste Komplikation ist eine Entzündung der Einstichstelle

10. ein seriöser Piercer arbeitet immer steril und sauber und bietet eine ausführliche Beratung und Nachsorge

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14.11.2022 Wie pflegt man am besten seine Haare

GFDK - Stil und Lifestyle

Wellness ist in aller Munde, aber was ist Haarwellness eigentlich? Es geht um die Gesundheit und Schönheit Ihrer Haare, denn gesundes, glänzendes und seidiges Haar ist ein wahres Zeichen von Vitalität und Attraktivität. Doch leider sieht man immer häufiger Frauen mit kranken, spröden und stumpfen Haaren.

Die Gründe dafür sind vielfältig: Zu viel Styling, zu wenig Pflege, schlechte Ernährung oder Stress können die Haare stark strapazieren und ihnen den Glanz rauben. In diesem Artikel erfährt man, warum Haarwellness so wichtig ist und was man alles für das Haar tun kann.

Die Bedeutung von Haarwellness

Es ist ein wichtiger Aspekt der Gesundheit und Schönheit. Das Haar ist sehr anfällig für Schäden durch Umwelteinflüsse, aber auch durch falsche Haarpflegeprodukte können Schäden entstehen. Die Pflege sollte daher ebenso sorgfältig erfolgen wie die Pflege unserer Haut.

Sie unterstützt die natürliche Widerstandsfähigkeit des Haares und schützt es vor Umwelteinflüssen. Je nach Typ und Zustand des Haares gibt es verschiedene Pflegeprodukte, welche die Haare pflegen, nähren und revitalisieren. Bei regelmäßiger Anwendung wird das Haar weicher, glänzender und geschmeidiger.

Wellness für das Haar bedeutet also, sich um sein Haar zu kümmern, damit es gesund und schön bleibt. Durch die richtige Pflege können Sie Ihr Haar vor Schäden bewahren und ihm zu neuem Glanz verhelfen.

Wie pflegt man am besten seine Haare

Zu den wichtigsten Punkten bei der Haarpflege gehört das regelmäßige Bürsten. Die Bürste sollte jedoch nicht zu hart sein, da sonst die Kopfhaut gereizt wird. Zudem ist es wichtig, dass die Bürste nicht zu oft über das Haar gestrichen wird, da sonst den Haarwurzeln beschädigt werden. Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Haarpflege ist die Reinigung.

Das Haar sollte nicht zu oft gewaschen werden, da sonst die natürliche Schutzschicht des Haares zerstört wird. Zudem ist es wichtig, dass das Shampoo nicht zu aggressiv ist und die Kopfhaut nicht irritiert. Daher wäre ein natürliches Shampoo sehr wichtig.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die richtige Haarpflege wesentlich zum Haarwachstum und zur Gesundheit beiträgt. Es ist wichtig, die Bedürfnisse der eigenen Haare zu kennen und die Pflege entsprechend anzupassen. Durch eine gute Routine und die regelmäßige Anwendung von hochwertigen Produkten können die Haare lange gesund halten.

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14.11.2022 Die Kulturgeschichte der Haare

GFDK - Stil und Lifestyle - Gottfried Böhmer

Wer sich sich die Frage stellt, was uns Männlein wie Weiblein unsere Haare bedeuten, muß sich nur eine Zahl anschauen, um die Frage zu beantworten. Die Firma Wella, der Hersteller von Haarpflegeprodukten und Friseurbedarf, wurde von Procter & Gamble 2015 an die deutsche Milliardärsfamilie Reimann für 12 Milliarden Dollar verkauft.

Wer sich diese Summe mal vor Augen hält, weiß was uns unsere Haarpracht wert ist, und Wella ist längst nicht der einzige Anbieter von Haarpflegeprodukten.

Ich wurde gefragt, warum sind Haare so wichtig, und welche Rolle spielen Haare bei Frauen und Männern, und wie pflegte man damals und heute seine Haare richtig und wie geht man mit Haarausfall um. Das eine vorweg, die Geschichte um unsere Haare hat einen langen Bart.

Die Geschichte der Haare - Die Ägypter

Das Streben der Menschen nach Schönheit hat sich schon seit Menschengedenken auch in seiner Haarpracht gezeigt. Schon die alten Ägypter um 3000 v. Ch. haben viel wert darauf gelegt, sich mit ihren Haaren zu schmücken und geschickt Farben einzusetzen und es gab schon damals viele Farbtöne.

Auch der gealterte Ramses II  benutzte regelmäßig Farbtöne, um sein graues Haar zu verjüngern und ältere Menschen trugen schon zu dieser Zeit Perücken. Auch die alten Ägypter mußten sich also mit dem Haarausfall herumschlagen.

Gewaschen haben die alten Ägypter ihr Haar und ihre Perücken regelmäßig. Das taten sie mit einer Mischung von Wasser und Zitrussäften, dadurch wurde das Haar glatt und glänzend. Auch Mandelöl als Conditioner nach der Haarwäsche gehörte schon dazu. Um das Haar zu formen, benutzten die Ägypter Fett aus Bienenwachs.

Die Lieblingsfarbe seiner Zeit war Schwarz oder Rotorange. Schon um 4000 v. Ch. war Henna die populärste Farbe: sie kreiert orangene oder rote Haartöne. Die Hennapflanze (Lawsonia inermis) wuchs an den Ufern des Nils und bot sich von daher regelrecht an. Nach dem Jahr 1500 v. Ch. fingen die Ägypter an, Perücken und bunte Haarfarben wie Blau, Rot und Grün zu tragen.

Die Griechen - Säule und Basis der westlichen Kultur

Nach den Ägyptern zwangen die Griechen der Antike ihren Haarstil, der bis dahin bekannten Welt auf. Die griechische Zivilisation, die später das Römische Reich erbte und weiter führte, war die Säule und Basis der westlichen Kultur bis ins 19. Jahrhundert.

Die verheirateten griechischen Frauen trugen lange Haare in Zöpfen als Zeichen ihres Ehestatus und das Schneiden von Haaren und der Frisurenstil zeigten den sozialen Status auf. Im antiken Griechenland entstanden auch die ersten Friseurgeschäfte, diese wurden aber zunächst nur von Männern frequentiert, um Gespräche über Philosophie, Politik und öffentliche Themen zu führen.

In dieser Zeit kam auch der Haarschmuck voll zur Geltung und die Griechen parfümierten ihre Köpfe mit Mandelöl, Blumen, aromatischen Düften und Gewürzen. Da der größte Teil der Bevölkerung schwarze Haare hatte, die Lieblingsfarbe der Griechen aber Blond war, nutzten sie eine Mischung aus der Safran Blume, um diesen Ton zu gewinnen.

Die Römer machten die Haare zum Status

Nach den Griechen kamen die Römer. Die Römer gaben ihrem Aussehen und ihrem Haar eine besondere Bedeutung. Die Frisuren der Römer bezeichneten den gesellschaftlichen Status, das Alter, die politische und religiöse Stellung oder auch ihre Ansichten. Spätestens jetzt wurden Haare zum Status.

Mit dem Sieg über Griechenland brachte Rom die ganze griechischen Kultur unter ihren Einfluss, ohne sie zu zerstören. Auch die Sitte von den rasierten Haaren mit Hilfe von Barbieren wurde von den Römern übernommen. Glatzen waren bei den Römern nicht erwünscht, weil es als Zeichen physischen Mangels galt. Nur der große Feldherr Julius Caesar verdeckte seine Glatze nicht.

Der griechische Einfluss brachte die Tradition der Barbiere und Friseurgeschäfte auch nach Rom. Und so jammerte schon Plinius der Ältere: “ Wie monoton und langweilig die Zeit ist, die die römischen Frauen diesen endlosen Friseur-Sessionen widmen...“ Davon können die Männer auch heute noch ein Lied singen.

Auch Haarglätteisen kannten die Römer schon und die Perücken waren hauptsätzlich aus menschlichem Haar gefertigt, die blonden Haare kamen von germanischen Sklaven und die schwarzen aus Indien, Wasserstoffperoxid wurde als Bleichmittel eingesetzt. Den römischen Patrizier Frauen und Männern hat es, was ihre Haarpracht angeht, an nichts gemangelt.

Das Haar war zu allen Zeiten das Symbol von Kraft, Gesundheit und Autorität. Die Art und Weise wie wir unser Haar schneiden, binden und kämmen, spiegelte schon immer den gesellschaftlichen und sozialen Status wider. Haare sind wie ein Symbol ihrer Zeit.

Nach der Niederlage der Römer ging es bergab

Nach der Niederlage der Römer war es mit der Haarpracht und den Bärten zunächst nicht vorbei. Bis zum 5. Jahrhundert herrschten erst mal die Germanen und diesen war ihre Haarpracht äußerst wichtig. Die Merowinger Könige trugen sehr langes und lockiges Haar. König Chlodio V hatte sogar den Spitznahmen “Le chevelu“ (langes Haar), weil er das längste Haar von allen seinen Vorfahren hatte.

Ab dem 5. Jahrhundert bestimmte nun die Kirche, lange Haare waren verpönt und man sollte sie auch nicht mehr zeigen. Und Bärte galten als barbarisch. Im 10. Jh. fing die Katholische Kirche an Edikte gegen lange Haare auch bei Männern zu verhängen. Bärte und langes Haar wurden als Symbol des Heidentums (der Germanen) gebrandmarkt und auch der Perücke ging es an den Kragen.

„Die Frau, die eine Perücke trägt, begeht eine Todsünde“

Der heilige Bernhard von Clairvaux, erster Konsul von Konstantinopel, sagte: "dass die Perücke eine Beleidigung gegenüber Gott ist". Und Clemens von Alexandria sagte, "dass derjenige, der eine Perücke trägt während er den Segen in der Kirche bekommt, daran denken muss, dass der Segen in der Perücke stecken bleibe und nicht zu den Träger kommen wird".

Der Aufbruch in eine neue Zeit - Befreiungsschlag aus Frankreich

Eine Explosion von Extravaganz für Haare und Perücken und Freiheit brachte das 18 Jahrhundert. Es begann die Zeit der großen Eleganz. Eine neue soziale Ordnung wurde hergestellt, die bürgerliche Gesellschaft vertrieb den Adel und drängte die Kirche in ihre Grenzen. Eine starke Bourgeoisie, die Wissenschaft und neue reiche Menschen, die nun zu Wohlstand kamen, eroberten die Welt.

Das neue Bürgertum imitierte die Kleidung und die Frisuren des Adels. Das Tragen von Perücken war sehr populär und verbreitete sich in ganz Europa. Ludwig XIV hatte 40 Perückenmacher, die für ihn in Versailles Perücken herstellten.

Auch die Frauen trugen nun Perücken und anhand der Verarbeitung konnte man schon wie in grauer Vorzeit erkennen, welchen Beruf diese Person ausübt oder welchen gesellschaftlichen Status diese Person hat. Die Barbiere sattelten um und wurden Perückenmacher.

Die Klasse ohne “Edeltum“ versuchte nach der Französischen Revolution die Sitten des Adels zu übernehmen, aber der Luxus und die Protzerei waren bald unerwünscht. Die neue Gesellschaft nahm wieder den Stil der Antike und der griechischen Ästhetik auf. Die neuen Denkarten veränderten auch die Frisuren. Die Frauen verzichteten wie die Männer nun auf Perücken und trugen ihre Haare wieder ganz natürlich.

Das 19. Jh. ein großer Wurf für die Haarpflege 

Die höchste Autorität war nicht mehr der Verstand, sondern die individuelle Phantasie. Das zeigte sich auch bei den Haaren, diese waren ungekämmt, trocken, ohne künstliche Mittel oder sonstige Zutaten. Das sollte der Ausdruck des individuellen Freiheitsgefühls sein. Man wollte die Vergangenheit und seine Uniformität ablegen. Es begann das große Zeitalter der Dichter und Denker, die wir heute sehr vermissen.

Ab Mitte des Jahrhunderts ging es in eine ganz andere Richtung. Eliza Rossana Gilbert, eine bekannte Tänzerin und Kurtisane am Hof Ludwig I von Bayern, die er später zur Gräfin machte, veröffentlichte 1858 ihr Buch “Die Kunst der Schönheit oder die Geheimnisse der Damentoilette mit Hinweisen für Herren zur Kunst des Erstaunens“.

Ab 1860 kamen Locken und welliges Haar groß in Mode. Nachts trugen die Damen Lockenwickler aus Metall, um die Form der Locken zu erhalten. 1872 präsentierte der französische Friseur Marcel Grateau seinen patentierten Haarlockenstab.

Die Kanadierin Martha Matilda Harper entwickelte das erste Konzept eines modernen Schönheitssalon. Das Motto war “Gesundheit ist Schönheit“. Sie entwickelte ein eigenes Shampoo für das Waschen von Haaren. “Harper Salon" wurde ein Welterfolg.

Sie gründete Schönheitsschulen, die sie “Harpers Methode“ nannte und bildete Manager und Betreiber ihrer Salons aus. Bis zum Ende des 19 Jahrhunderts gab es mehr als 200 Harper Salons in Amerika und seit 1920 mehr als 500 auch viele in Europa und in Deutschland.

William Procter, ein britische Kerzenmacher gründete mit seinem Schwiegersohn James Gamble 1837 den Seifenhersteller Procter & Gamble, der heute zu den größten Konsumgüter-Konzernen der Welt gehört. 1901 gründete King C. Gillette das Weltunternehmen Gillette, das 2005 von Procter & Gamble für 57 Milliarden US-Dollar gekauft wurde.

Und 1890 entwickelte Alexandre Godefroy in seinem Salon in Paris die erste Maschine fürs Haareföhnen. 1903 brachte die Firma Schwarzkopf das erste Haarwaschpulver auf den Markt, und der Barbierberuf erlebte eine neue Blüte. Insgesamt war das ein spannendes 19. Jahrhundert, auch für die Haare und Haarpflege.

Das 20. Jahrhundert veränderte die Welt

Von 1901 bis zum Jahr 2000 änderten sich ständig die Stiltransformationen für Haare. Mit dem Aufkommen des Films, des Kinos bestimmten erstmals die Schauspieler wie man seine Haare trägt und was in Mode ist. Sie diktierten die Trends, die Frisuren und die Kleidung.

Das neue Jahrhundert begann gleich mit einer wichtigen Erfindung. Der Deutsche Karl Nessler (später Charles Nestle) erfand 1905 die erste Methode für das dauerhafte Haarlocken. Nun war es auch Frauen mit glattem oder dünnen Haaren möglich mit einem Lockenkopf aufzutreten.

Die Revolution bei den Frisuren kam aber erst nach dem Ersten Weltkrieg. Frauen trugen nun kurze, oft wellige Haare, als Symbol für ihre Freiheit und gewonnener Unabhängigkeit, die sie von alten  gesellschaftlichen Strukturen befreite. Die Männer hatten nun glatt rasierte Gesichter und kurze Haare. Ein gutes Beispiel lieferten Rudolph Valentino und Fred Astaire bei den Männern, Mary Pickford und Alice Day bei den Frauen.

Zwischen 1920-1930 kamen zwei technologische Neuheiten hinzu. Der erste Hand-Haar-Föhn und die von dem Schweizer Eugene Suter und dem Spanier Isidoro Calvete erfundene Maschine für die Dauerwellen. 1938 erfand Arnold F. Willat die "kalte Welle". Den Haar Mode Stil der 30 und 40er Jahre sieht man am besten, wenn man sich Fotos von Marlene Dietrich, Sir Lawrence Olivier, Jean Harlow und Clark Gable anschaut.

Nach dem zweitem Weltkrieg, ab den 50er Jahren, begann eine Zeit des großen Umbruchs. Von nun an bestimmte die Jugendkultur bis in unsere Tage, was man trägt und wie die Frisur aussieht. Erlaubt war, was gefällt. Die alte prallte mit voller Wucht auf die neue Welt. Die Jugendidole waren die Beatles und James Dean. Ihre Frisuren wurden millionenfach kopiert und zeigte die großen Meinungsverschiedenheiten zwischen den Generationen auf. Die Revolution lag in der Luft und in den Haaren.

Die Revolution lag in der Luft und in den Haaren

Bei den Frauen waren Marilyn Monroe und Gina Lollobrigida die schönsten Frauen der Welt, die neuen Vorbilder. Und dann kam Elvis Presley mit seine Koteletten und nach hinten gekämmten Haaren und Millionen von Männern auf der ganzen Welt eiferten ihm nach und wollten auch so aussehen.

Es sollte noch schlimmer kommen. Eine Mode- und Stilrevolution kam auf die Bühne, die unter dem Motto “verboten ist zu verbieten“ und “Macht der Phantasie“ die Werte, Moral und Ethik der vorigen Generationen vom Tisch haute. Die Eltern und Großeltern verstanden die Welt nicht mehr. Eine neue kulturelle Bewegung bahnte sich ihren Weg.

Hippies, Liberale, Pazifisten und die Gegner des Vietnam-Kriegs formierten sich unter dem Motto “Frieden und Liebe“ und das wurde zu ihrer Philosophie. Twiggy das englische “Supermodel“ präsentierte einen neuen Frisurenstil und trug ganz kurze Haare, und die Rockoper des Musical Hair verkörperte ihren Protest durch den Afro Look der Hippie Frisuren. Die Haare waren die ausschlaggebende Hauptform des Protestes gegen die traditionellen Werte der Vorkriegs-Generation.

Und so zog sich das durch die 70er, 80er und 90er Jahre. Haare als Stilmittel, Protest und Weltanschauung. Lange Haare, Bob-Frisuren und lange Bärte, Rasterlocken wie Bob Marley bis hin zu den Punks, den Skinheads und dem Yuppy Stil. Allen gemein war eine Reaktion auf gesellschaftliche Werte, die man ablehnte oder beführwortete.

Ende der 80er Anfang der 90er war es damit vorbei. Die Stilrichtungen waren zu populär geworden, die gesellschaftliche Macht und Boschaften verloren sich in der alltäglichen Mode, die politische Nachricht ging verloren. Nur Kurt Cobain setzte noch einmal ein Zeichen mit seinen klebrig, schlampig und ungewaschenen Haaren, die er als seinen Protest gegen gesellschaftliche Positionen, die er ablehnte, einsetzte.

Das 21. Jahrhundert hat bis heute nichts neues gebracht. Alles ist stromlinienförmig geworden, jeder trägt seine Haare wie es ihm bzw. ihr gefällt. Alle Farben sind erlaubt und sogar die Glatze ist kein Manko, sondern ein Sexsymbol. Die jungen Männer haben den Bart wiederentdeckt und somit findet sich bald an jeder Ecke nicht nur ein Frisör sondern auch ein Barber-Shop. Eine Botschaft ist nicht zu erkennen und auch keine einheitlichen Werte, außer Karriere machen und schnell viel Geld verdienen.

Sie kennen doch den Spruch "Erzähl das deinem Frisör"

Es gibt ja den Spruch, wenn man etwas nicht hören will, "erzähl das doch deinem Frisör".  So, jetzt haben sie eine Geschichte auf Lager, die sogar ihren Frisör begeistern könnte. Wissen hat ja noch nie Schaden angerichtet. Wenn wir uns die Geschichte nun vor Augen halten, können wir feststellen, dass sich der Kult um unsere Haare in 4000 Jahren nicht verändert hat.

Alles Gute

Gottfried Böhmer

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