21.12.2021 Flanieren in Bad Reichenhall

Die Fußgängerzone in Bad Reichenhall ist ein Kunterbunter Mix

von: GFDK - Reisen und Urlaub

In Bad Reichenhalls verkehrsberuhigter Innenstadt offenbaren sich gleich mehrere Architekturstile auf kleinstem Raum:

Über das derzeit in Renovierung befindliche, klassizistische Axelmannstein, erstes Kurhotel der Alpenstadt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, spazieren Interessierte weiter zum Kurmittelhaus der Moderne.

Das Gebäude wurde 1927 im späten Jugendstil für die zentrale Verabreichung von Therapien erbaut und bietet noch heute Inhalationen, Bäder sowie Massagen.

Entlang der Fußgängerzone passiert man dann zuerst das Café Reber. Die historische Fassade und der rote Baldachin des Familien-Stammhauses sind seit 1938 unverändert, im Inneren herrscht Biedermeier-Flair.

Kaffeetrinker kehren dort ein und sollten sich unbedingt eine der Mozartkugeln gönnen, für die die Confiserie so weltberühmt ist.

Shopping-Begeisterte bummeln ein paar Häuser weiter durchs elegante Kaufhaus Juhasz, 2019 mit dem German Design Award in der Kategorie „Retail-Architektur“ ausgezeichnet.

Ein lohnenswerter Abstecher führt zur Spitalkirche St. Johannes aus dem 12. Jahrhundert. Eine gotische Empore kontrastiert die romanische Apsis der kleinen Kirche, das Innere wurde im Rokoko umgestaltet.

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