15.07.2021 Die Tourismus-Industrie leidet

Deutschlands Tourismus-Industrie sendet positive Signale

von: GFDK - Reisen und Urlaub

Die Tourismus-Industrie leidet nach wie vor unter den Auswirkungen der Corona-Krise. Eine neue Infografik von Kryptoszene.de zeigt nun: jüngste Zahlen geben Grund zur Hoffnung, jedoch wiegt die Last der Pandemie noch immer schwer.

Deutschlands Tourismus-Industrie sendet positive Signale

Ein Blick auf den gesamten Wirtschaftszweig offenbart zunächst die neuen Hoffnungsträger im Reise-Geschäft. So trieb die Pandemie die Deutschen schon 2020 in eigene Wohnmobile und Freizeitfahrzeuge.

So wurden in dem Jahr über 78.000 Wohnmobile zugelassen, was einem Anstieg von fast 45 % entspricht. Die Freizeitfahrzeuge knackten mit einem Wert von 102.203 Neuzulassungen zum ersten Mal die Marke von 100.000 Fahrzeugen.

Hier ging es um 32,6 % nach oben. Auch für dieses Jahr gibt sich die Branche zuverlässig und hofft auf weitere Steigerungen von rund 10 %.

Hat der Tourismus also das Schlimmste überstanden? Nicht wirklich. So bleiben die schwerwiegenden finanzielle Schäden durch ausbleibende Reisen nach wie vor bestehen.

So soll gemäß der Infografik der gesamte Verlust der Tourismus-Branche auch 2021 zwischen 1,7-2,4 Billionen US-Dollar liegen.

Vor allem Fernreisen mussten ausbleiben. Länder wie Italien, Frankreich oder Kroatien sahen 2020 einen deutlichen Rückgang an deutschen Buchungen. Spanien musste gar einen Rückgang von 53 % an Camping-Gästen aus der Bundesrepublik verschmerzen.

100 % Wachstum der Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum

Ganz anders zeigt sich das Reiseland Deutschland. Kunden aus der Heimat bescherten Campingplätzen eine Zunahme von 154 %.

Auch die Nachbarländer Dänemark und Österreich konnten ihre Zahlen um gut die Hälfte steigern. 

Ändert man jedoch die Perspektive und schwenkt von Camping-Urlaub zu Übernachtungen in Beherbungsstätten, dann zeigt sich abermals die Wucht der Corona-Pandemie. Besonders das erste Quartal 2021 sah ein konstant niedriges Niveau.

Wurden im Februar 2020 noch 30 Millionen Übernachtungen registriert, so waren es ein Jahr später nur noch 7 Millionen.

Trotzdem stirbt die Hoffnung der deutschen Reisewirtschaft zuletzt. So konnte das Bundesland Rheinland-Pfalz im ersten Halbjahr 2021 ein Wachstum von 7 % verzeichnen.

Die jüngsten Monate sahen zudem deutliche Steigerungen der Übernachtungszahlen im Vergleich zum Vorjahr. Im April 2021 wurde laut Infografik mit rund acht Millionen Übernachtungen gar ein Plus von 100 Prozent gegenüber dem Schockmonat April 2020 erreicht.

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