25.06.2011 07:38 bis zum 30. Oktober 2011

Wer immer in den Himmel schaut, wird nie etwas auf der Erde entdecken, heißt es in Afrika - Mit Djoser nach Madagaskar Reise zum siebten Kontinent

© Djoser Reisen

Von: Heino Schütten

Köln,  Juni 2011. Wer immer in den Himmel schaut, wird nie etwas auf der Erde entdecken, heißt es in Afrika. Kaum irgendwo sonst leuchtet das Sprichwort so sehr ein wie in Madagaskar. Denn wer hier seine Tage am Strand verdöst, verpasst ein Schauspiel der Natur ohnegleichen.

Ihre mehr als 150 Millionen Jahre währende Isolation hat aus der viertgrößten Insel der Welt eine Experimentierkiste der Evolution gemacht. Mehr als drei Viertel der Flora und 95 Prozent der Tierwelt gibt es nur in Madagaskar.

Allein die Chamäleons präsentieren sich als Kuriositätenkabinett der Schöpfung: Rund 60 endemische Arten treiben hier ihr bizarres Farbenspiel – fast doppelt so viele wie in ganz Afrika. Madagaskar wirkt darum wie ein siebter Kontinent.

Wer ihn erleben möchte, kann dies auf einer 21-tägigen Reise des Veranstalters Djoser tun. Sie führt zu den eindruckvollsten Plätzen Madagaskars und verblüfft nicht nur Naturfans.
 
Die erste Etappe ist die archaische, in Vulkanhügel gebettete Seenlandschaft rund um den Lac Itasy, dann geht es nach Antsirabe im zentralen Hochland. Mit dem bröckelnden Charme französischer Kolonialbauten nimmt die Stadt sofort für sich ein – erst recht, wenn man sie als Gast einer der schrillbunten Laufrikschas erkundet.

Am vierten Tag führt die Reise durch Eukalyptuswälder und vorbei an gigantischen Granitfelsen nach Ambositra und in den Ranomafana-Nationalpark. Auf Wanderungen mit einheimischen Guides inmitten einer von Orchideen durchwucherten Vegetation begeben sich die Teilnehmer auf die Suche nach zwölf verschiedenen Lemurenarten.

Viele Einheimische halten die nur in Madagaskar lebenden Halbaffen für Waldgeister und sehen in ihnen ihre Ahnen. Wer einmal in die Kulleraugen eines Lemur geblickt hat, kann das verstehen.

Nach Sonnenuntergang steht eine Pirsch mit Taschenlampen auf dem Programm, um nachtaktive Tiere wie Zivetkatzen oder die putzigen Mausmakis zu treffen.
 
Nach einer Nacht im von Teeplantagen, Reisfeldern und Weingärten umgebenen Fianarantsoa rückt die Reisegruppe zum Isalo-Nationalpark im Süden vor. Auf dem Weg begegnet sie immer wieder den typischen Baobab-Bäumen.

Ihr monströser Stamm und ihr spärliches Geäst erinnern an einen unmäßig dicken Mann mit besonders dünnen Ärmchen –eine Comicfigur von einem Baum.

Im Isalo-Park überraschen Sandsteinformationen wie aus einem Gemälde von Max Ernst. Wuchtige Canyons lassen an Wildwestlandschaften denken, eine grottenartige Lagune mit kristallklarem Wasser, glitzernden Fischen und Schraubenpalmen zeigt, wie idyllisch Magadaskar sein kann.

Auf diese Gegend folgt Ifaty, wo die Gruppe im Anschluss drei Tage sein wird. Der Ort liegt am Rand einer Halbwüste von bizarrer Schönheit mit seltenen Vogelarten und dreiäugigen Eidechsen. Auf der anderen Seite prangt das Meer und macht Lust aufs Schwimmen und Schnorcheln.
 
Von Tuléar bringt ein Flugzeug die Teilnehmer für zwei Tage ins Naturreservat Périnet-Analamazaotra. Hier taumeln handtellergroße Schmetterlinge durch die Luft, und Chamäleons hängen aufwendig getarnt in den Ästen.

Wenn sie entspannt sind. Denn regen sich die Reptilien auf, leuchten sie knallfarben wie Christbaumkugeln aus dem Blätterwerk. Doch mehr als auf die Chamäleons hat es die Gruppe auf die grünäugigen Indris abgesehen.

Die größten Lemuren haben die Ausmaße von Schäferhunden und verständigen sich durch einen mehrstimmigen Gesang, dessen Magie unmittelbar unter die Haut geht.

Auch wenn der letzte Reisetag in der Hauptstadt Antananarivo mit ihrer ebenso afrikanischen wie asiatischen Atmosphäre ein unvergleichliches Erlebnis ist – die Lieder der Indris werden den Reisenden lange nicht mehr aus dem Kopf gehen.
 
Djoser bietet diese Reise ab 2495 Euro an.

Die nächsten Termine sind der 7. August, der 4. September sowie der 2., 7., 23. und 30. Oktober 2011. Informationen unter www.djoser.de.
 
Über Djoser Reisen


Der Anbieter von Gruppenreisen Djoser wurde 1992 gegründet und ist auf Fernreisen spezialisiert. Alle Angebote kombinieren das Abenteuergefühl und die Freiheit von Individualreisen mit der Organisation und der Sicherheit, wie sie für Studien- und Erlebnisreisen typisch sind.

Seit fünf Jahren gibt es auch Djoser Junior. Das Programm bietet eine deutschlandweit einmalige Fülle an Fernreisen speziell für Familien mit Kindern zwischen fünf und 15 Jahren.

Heino Schütten

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