24.01.2012 07:46 Paradies für Fahrradfahrer

Reisen und Urlaub: Tour de Cuba - 18 Tage per Velo durch üppige Natur und charismatische Städte

(c) Djoser Reisen

Von: Heino Schütten

Als sich vor mehr als zwanzig Jahren die Sowjetunion auflöste, rief Kuba die „Sonderperiode in Friedenszeiten“ aus: eine Wirtschaftskrise, aus deren Griff sich das sozialistische Land bis heute nicht so recht befreien konnte. Der Begeisterung für die Antilleninsel tut dies keinen Abbruch – unzählige Touristen erkennen in der pittoresk welkenden Schönheit Kubas die lebenslustigste Metapher der Vergänglichkeit. Der Veranstalter Djoser lässt sportlich gesinnte Reisefans jetzt von einem besonderen Aspekt dieser Sonderperiode profitieren. Denn der wegen des Benzinmangels äußerst spärliche Verkehr macht Kuba zu einem Paradies für Fahrradfahrer. Die neu konzipierte Reise aus der Reihe Djoser Aktiv dauert 18 Tage und führt per Velo durch üppige Natur und charismatische Städte in der Mitte und im Westen des Landes. Pro Tag werden durchschnittlich rund 35 Kilometer im Sattel zurückgelegt. Erschöpfte können jedoch während vieler Etappen auf den Begleitbus ausweichen.

Die erste Station ist die Welthauptstadt eindrucksvoller Patina: Havanna. Eine ganztägige Radtour durch die kubanische Kapitale wirkt wie ein beschwingtes Kaleidoskop unvergesslicher Eindrücke. Ob die elegant verspielten Jugendstilbauten zwischen Prado und Kapitol oder die von Bücherständen umlagerte wuchtige Kathedrale, ob die stolzen Königspalmen des Parque Central, die Barockmonumente aus der Blütezeit des Kolonialismus oder die Uferpromenade des Malecón, gegen die der Atlantik so effektvoll schmettert – wer Havanna vom Rad aus genießt, erlebt die Stadt unvergleichlich intensiv.

Herrliche Blicke auf die Küste dagegen werden den Teilnehmern geboten, wenn sie als nächstes nach Soroa radeln, wo nicht nur Blumenfreunde einen Orchideengarten mit etwa 700 Arten keinesfalls verpassen sollten. Tags darauf steht eine Rundtour ins Biosphärenreservat von Las Terrazas auf dem Programm. Die Wasserfälle, der überbordende Regenwald oder die Ruinen alter Kaffeeplantagen wirken ebenso anregend wie entspannend. Letzteres stünde beim Fahrradfahren auf einer deutschen Autobahn nicht zu erwarten. Anders in Kuba: Auf einer echten Autopista machen sich die Reisenden auf den Weg nach San Diego de los Baños und begegnen dabei nicht nur anderen Radlern, sondern auch dem einen oder anderen Ochsenkarren. Der Lohn für die Strecke ist ein erholsamer ehemaliger Kurort inmitten waldigen Berglands mit schwefelhaltigen Quellen. Nicht für Wasserdampf, sondern für richtigen Rauch steht das nächste Etappenziel: Im pastellfarbenen Pinar del Río dreht sich alles um Kubas Exportschlager Tabak. Die Zigarrenmetropole gewährt ebenso Einblick in die Kunst des Rollens edler Rauchwaren wie in die Geheimnisse der Rumproduktion. Einen Höhepunkt der Reise erreicht die Gruppe auf einem Tagesauflug: Das Viñales-Tal wurde von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Wie versteinerte Saurierrücken ragen seit 150 Millionen Jahren Kalksteingebilde aus einer Landschaft, die aussieht wie geträumt.

Auf dem Weg nach Playa Larga macht die Gruppe einen Abstecher zu den Sümpfen der Halbinsel Zapata in der Nähe der legendären Schweinebucht. Am Strand von Playa Larga bietet ein Schnorchelausflug den Radlern eine schöne Abwechslung im türkisblauen Wasser, bevor es am Morgen darauf wieder auf den Sattel und nach Cienfuegos geht. Die Stadt ist ein Schmuckkästchen kubanischer Architektur. Viele Gebäude wie etwa der alte Palacio de Ferrer oder das Tomás-Terry-Theater gleichen reich verzierten Hochzeitstorten. Kleiner, aber nicht weniger anmutig ist das koloniale Kleinod Trinidad voller bunter Häuser, stolzer Kirchen und unzähliger Bands, deren Rhythmen überall durch die feuchte Luft wehen.

Topes de Collantes heißt der Nationalpark und nächste Übernachtungsort, wo der Wasserfall Salto de Caburní bilderbuchhaft in ein smaragdgrünes Bassin stürzt, in dem man herrlich schwimmen kann. So erfrischt, geht es auf die Strecke nach Santa Clara. Die berühmte Universitätsstadt beherbergt das Mausoleum des ewigen Revolutionärs Che Guevara, das man sich ebenso wenig entgehen lassen sollte wie das angrenzende Museum. Das letzte Stück der Radreise führt von hier nach Varadero, das mit seinen weltberühmten zuckerweißen Stränden ein nahezu perfekter Ort ist, um die Tour Revue passieren zu lassen. Nach einem Badetag geht es via Havanna zurück nach Deutschland.

Djoser bietet diese Reise ab 1995 Euro an. Die Termine für 2012 sind der 28. März, der 1. August, der 7. und 28. November sowie der 19. Dezember. Informationen unter www.djoser.de.

Über Djoser Reisen
Der Anbieter von Gruppenreisen Djoser wurde 1992 gegründet und ist auf Fernreisen spezialisiert. Alle Angebote kombinieren das Abenteuergefühl und die Freiheit von Individualreisen mit der Organisation und der Sicherheit, wie sie für Studien- und Erlebnisreisen typisch sind. Seit knapp sechs Jahren gibt es auch Djoser Junior. Das Programm bietet eine deutschlandweit einmalige Fülle an Fernreisen speziell für Familien mit Kindern zwischen fünf und 15 Jahren.




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