13.04.2012 08:46 „Wissen vom Leben“

Reisen und Urlaub: Sri Lanka gilt neben Indien als eines der Ursprungsländer des Ayurveda

Fotos: pixelio, siehe text

Von: bfs-presse /Julia Siegers - 4 Bilder

Sri Lanka gilt neben Indien als eines der Ursprungsländer des Ayurveda – wörtlich übersetzt das „Wissen vom Leben“. Eine Kurbehandlung „vor Ort“ bietet beste Voraussetzungen, Körper, Geist und Seele wieder in Balance zu bringen.

(bfs) – Traumstrände, tropische Temperaturen und der warme Indische Ozean – das allein wäre schon Grund genug für eine Reise nach Sri Lanka. Viele Besucher begeben sich hier aber auch auf eine Reise zu sich selbst und finden mit einer Ayurveda-Behandlung in einem der zahlreichen darauf abgestimmten Resorts eine absolute Auszeit vom Alltag.

Eines der ersten Dinge, die man beim Stichwort Ayurveda sofort vor Augen hat, ist sicherlich die warme Ölmassage. Die ist allerdings nur ein kleines Puzzleteil in der jahrtausendealten Wissenschaft, die die ganzheitliche Betrachtung des Menschen in den Vordergrund stellt und nicht nur heilen, sondern vor allem Krankheiten vorbeugen will. Im Ayurveda unterscheidet man drei Lebensenergien, sogenannte Doshas, die unseren Körper und damit auch die Gesundheit beeinflussen: Vata (Wind) steht für Aktivität, Pitta (Feuer und Wasser) für den Stoffwechsel und Kapha (Erde und Wasser) für Stabilität. Wichtig ist das Gleichgewicht zwischen allen, das als Voraussetzung für Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit angesehen wird.

Stress, Hektik, Überlastung, Schlafstörungen und ähnliche unangenehme Begleiter unseres immer anspruchsvolleren Alltags machen deutlich, dass die innere Balance nicht mehr stimmt. Um diese wiederherzustellen, bedient sich Ayurveda eines speziellen „Reinigungsverfahrens“, des Panchakarma. Ein Ayurveda-Arzt stellt für jeden Patienten nach eingehender Untersuchung individuell die Behandlung zusammen. Mit spezieller Ernährung und Tees, pflanzlichen Heilmitteln, den bereits erwähnten Ölmassagen und Meditation/Yoga werden Schlacken und Giftstoffe aus dem Körper abgeführt. So kann die Gesamtkonstitution verbessert, die Selbstheilungskräfte aktiviert und neuen Krankheiten im besten Fall der Nährboden entzogen werden. Die tiefe Entspannung, die sich schnell einstellt, wenn man bei einer wohltuenden Massage mit ätherischen Ölen nur noch dem Rauschen der Wellen lauscht, tut ihr übriges dazu, leere Akkus gründlich wieder aufzuladen.
Ein bisschen Zeit sollte man allerdings schon mitbringen, um eine solche Kur, die durchaus nicht nur Wellness, sondern auch „Arbeit“ für den Körper ist, durchzuführen. Zehn Tage sind das Minimum, besser sind zwei bis drei Wochen anzusetzen. Im Südwesten Sri Lankas, dem Hauptreisegebiet, findet man die meisten Hotelanlagen, die sich auf Ayurveda eingerichtet haben. Hier legt man großen Wert auf Authentizität bei den Behandlungen, sei es durch die frische, einheimische Kost, die im tropischen Klima prächtig gedeihenden Heilpflanzen oder erfahrenes, mit der Tradition verbundenes Personal. Oft werden auch Zusatzkurse wie z. B. Kochen nach ayurvedischen Rezepten angeboten.

In der Freizeit lohnt ein Ausflug zu Sri Lankas fantastischen Natur- und Kulturschätzen. 13 % der Fläche der Insel sind als Nationalpark oder Reservat geschützt und hier kann man z. B. Elefanten, Krokodile, Ameisenbären oder Affen sowie fast 500 verschiedene Vogelarten in freier Wildbahn beobachten. Der heilige Berg Adam’s Peak diente mit seinen 2.245 Metern Höhe schon frühen Seefahrern als Orientierungshilfe. Sechs von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnete Stätten zeugen von der reichen Geschichte und buddhistischen Tradition Sri Lankas, wie die heiligen Städte Anuradhapura (hier steht der älteste historisch bekannte Baum der Welt, der Bodhibaum) und Kandy, die historischen Orte Polonnaruwa und Sigiriya, der goldene Tempel von Dambulla  und die Altstadt von Galle mit ihren Fort-Anlagen.
Nicht umsonst wird Sri Lanka auch die Perle des Indischen Ozeans genannt – wo, als auf einer der schönsten Inseln der Welt, sollte der Einklang von Körper, Geist und Seele besser gelingen?

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