13.04.2013 08:05 Sinfonie-Streifzüge mit Johann Werner

Matinée mit Mönchsgrasmücke: Exkursion ins Reich der Vogelstimmen

Johann Werner © Zentrum für Umwelt und

Kloster Benediktbeuern © Gästeinformation Benediktkbeuern

Unterwegs © Zentrum für Umwelt und

Von: Kunz und Partner PR - 3 Bilder

Alle Vögel sind schon da, wenn sich die Gruppe um Johann Werner auf den Weg macht. In Wiesen, Wald und Moor begeben sich bis zu 25 Forscher gemeinsam auf die Suche nach Buchfink, Bussard und Buntspecht. „Das Tölzer Land ist aufgrund seiner landschaftlichen Vielfalt ein wunderbares Beobachtungsterrain“, erklärt der 78-jährige Hobby-Ornithologe, der sich seit über 70 Jahren leidenschaftlich mit Lebensweise und Gesang der gefiederten Gesellen auseinandersetzt. Was für den einen nach einfachem Piep klingt, kommt in Werners Ohren nicht nur Musik nahe.


Die verschiedenen Klänge verraten ihm intime Details aus der Welt der Vögel. „Der Unterschied zwischen Lockruf, Jagdweise und Geschimpf ist manchmal nur minimal“, weiß der Experte, der inzwischen über 200 Exemplare anhand ihrer Ausdrucksweise bestimmen kann und die Tonlagen täuschend ähnlich nachahmt. Wer ihn auf einen seiner Sinfonie-Streifzüge rund um Bad Heilbrunn und Benediktbeuern begleiten möchte, hat am 23. Mai und 1. Juni Gelegenheit. Die rund dreistündige Exkursion kostet 3 Euro (mit Gästecard 2,50 Euro), Kinder ab sechs Jahren zahlen 1,50 Euro.

Morgens um neun startet die Reise, die ihre Teilnehmer ins Reich der Vogelstimmen entführt. Ausgerüstet mit Fernglas, festen Schuhen und Fotoapparat geht´s los, ins Kochelseemoor oder in die Fichtenwälder um Bad Heilbrunn. „Je nachdem wo wir uns gerade befinden, lassen sich auf meinen Spaziergängen die unterschiedlichsten Vogelarten beobachten“, schildert Werner, der mithilfe seines klangvollen Könnens bereits Habichthorste gefunden und mit Schwarzspechten kommuniziert hat. „Ob Mönchsgrasmücke oder Kuckuck, Singdrossel oder Sumpfrohrsänger – es gibt wenige Vögel, die sich nicht von mir täuschen lassen.“

Besucher der Matinée geraten nicht schlecht ins Staunen, wenn Werner durch gezieltes Singen, Zwitschern und Tirilieren mit seinen fedrigen Freunden in Kontakt tritt und bestimmte Exemplare direkt vor die Augen der Gruppe lockt. Der pensionierte Elektriker ist seit seiner Kindheit fasziniert von der Vielfalt der Stimmen und Arten und fiebert jedem Ausflug aufs Neue entgegen. „Weil sich Tiere und Landschaft je nach Wetterlage und Tageszeit immer wieder von einer neuen Seite zeigen“, so der passionierte Vogel-Liebhaber.

Die Landschaft ist auch das zentrale Thema des Natursommers im Loisachtal, der mit dem Löwenzahnfrühling im Mai beginnt und bis zu den Schwammerlwochen im September dauert. Von der Fledermausführung zu nächtlicher Stunde, bis zum Sensenmähkurs im Klostergarten: „Urlauber erleben bei uns das friedliche Landidyll, nach dem sie sich in stressigen Zeiten sehnen“, erklärt Dr. Andreas Wüstefeld von Tölzer Land Tourismus: „Ob Handwerk oder Spurensuche – die Besonderheiten des Tölzer Landes lassen sich den ganzen Sommer über konzentriert spüren und erleben.“

 

Über das Tölzer Land:

Das Tölzer Land repräsentiert als Tourismusmarke die 21 Städte und Gemeinden des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen. Die Region erstreckt sich südlich von München bis zur Tiroler Grenze. Der Starnberger See im Westen, Kochel- und Walchensee im Süden und der Sylvenstein-Stausee im Osten bieten zahlreiche Erholungsmöglichkeiten – ebenso wie Isar und Loisach, die sich als blaue Bänder durch die Bilderbuchlandschaft schlängeln. Der höchste Gipfel ist der Schafreuter (2101 m). Bergbahnen führen auch im Sommer auf den Herzogstand (1731 m) am Walchensee, auf das Brauneck (1555 m) in Lenggries und auf den Blomberg (1248 m), den Hausberg von Bad Tölz.

 

Weitere Infos

Tölzer Land Tourismus, Prof.-Max-Lange-Platz 1, 83646 Bad Tölz, Tel.: 08041 / 505206,

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