06.08.2013 08:20 Schmelztiegel in Asien

Belebte Städte und unberührte Natur - Rundreise über die philippinischen Inseln

Djoser Reisen Philippinen

Die westlichen und fernöstlichen Einflüsse des philippinischen Schmelztiegels brodeln am heftigsten in der Hauptstadt Manila. © Djoser Reisen

Djoser Reisen Philippinen Magdapio Falls

Kanutour entlang abenteuerlicher Stromschnellen durch eine tiefe Urwaldschlucht zu den Magdapio Falls bei Pagsanjan. © Djoser Reisen

Djoser Reisen Philippinen Banaue Reisterassen

Mitten in den dschungelgrünen Bergen stürzen sich die Reisterrassen von Banaue so kunstvoll in die Tiefe, dass sie oft als das achte Weltwunder bezeichnet werden. © Djoser Reisen

Von: Djoser

Als die Götter die erste philippinische Insel erschaffen hatten, wussten sie gar nicht wohin mit sich vor lauter Entzücken. Und so machten sie sich gleich wieder ans Werk und hörten nicht eher auf, bevor exakt 7106 weitere Eilande aus dem Pazifik ragten. So will es die Legende. Wer den zweitgrößten Archipel der Welt besucht, mag sie gleich glauben. Denn die Philippinen sind ein unfassbar schönes Land. Schwer zu fassen sind sie allerdings auch: Nirgendwo in Asien mischt sich eine größere Vielfalt von Kultureinflüssen als in dem Inselstaat, dessen Einwohner malaiischen Ursprungs sind, spanische Nachnamen tragen, fast alle amerikanisches Englisch beherrschen und Baseball lieben. Auf einer 17-tägigen Reise zu den Philippinen zeigt der Veranstalter Djoser, was es mit diesen und vielen anderen Dingen auf sich hat.

Die westlichen und fernöstlichen Einflüsse des philippinischen Schmelztiegels brodeln am heftigsten in der Hauptstadt Manila, dem ersten Ort der Reise. Wer den Geschmack seiner kolonialen Zutaten ausgiebig kosten will, begibt sich am besten ins Viertel Intramuros, in die "Stadt in Mauern". Hier trotzten die Hinterlassenschaften von 350 Jahren spanischer Geschichte allen Erdbeben und Kriegen. Zu ihnen gehören zum Beispiel die Festungsanlage Santiago oder die älteste philippinische Kirche San Agustín. Gleich nebenan liegt der Rizal Park, wo man flanieren und einen Kaffee im luxuriösen Manila Hotel nehmen kann, bevor es sich anbietet, den Tag beim Sonnenuntergangsspektakel an der Manila Bay ausklingen zu lassen.

Vom Hochhausgewirr der Metropole sind es 372 Kilometer bis zu einer ganz anderen, unvergesslichen Architektur: Mitten in den dschungelgrünen Bergen der philippinischen Zentralkordillere der Nordinsel Luzon stürzen sich die Reisterrassen von Banaue so kunstvoll in die Tiefe, dass sie oft als das achte Weltwunder bezeichnet werden. Das Bergvolk der Ifugao, das sie vor mehr als 2000 Jahren wie ein gigantisches Amphitheater anlegte, verehrte sie als "Stufen in den Himmel". Mit bunten "Jeepneys" -- umgebauten Jeeps der amerikanischen Armee -- und auf geführten Wanderungen geht es zudem zu Dörfern, in denen das Alltagsleben der Bewohner erfahrbar wird.

Durch anmutige Täler und entlang stolzer Bergmassive führt der Weg nach Sagada, wo das nächste Erlebnis wartet. Neben Ausflügen zu märchenhaften, von Wasserfällen durchrauschten Tropfsteinhöhlen machen die "Hängenden Särge" sprachlos: Weil der Stamm der Igorot glaubte, dass die Seelen ihrer Toten unter der Erde ersticken würden, haben sie deren Särge hoch in Felswände gehängt, wo die Geister kommen und gehen können, wie es ihnen gefällt. Das folgende Ziel heißt Baguio und trägt den Beinamen "Sommerstadt". Kein Wunder: Im angenehmen Klima auf 1500 Metern Höhe löst ein pinienbestandener Park den nächsten ab, und bunte Blumen leuchten mit farbtrunkenen Märkten um die Wette.



Die Westküste der Philippinen ist für ihre Schönheit berühmt. Am beeindruckendsten erkundet man sie vom Städtchen Alaminos aus per Boot: Im "Hundred Islands Nationalpark" können sich die Teilnehmer auf einer der 120 Kalksteininseln fühlen wie Robinson Crusoe. Im Anschluss führt die Reise nach Bolinao, einem einstigen Galeonenhandelshafen. Das Wandern zu donnernden Wasserfällen durch eine prachtvolle Natur ist hier ein großes Vergnügen. Erst recht gilt dies kurz darauf für die Kanutour entlang abenteuerlicher Stromschnellen durch eine tiefe Urwaldschlucht zu den Magdapio Falls bei Pagsanjan.

Manchem dürfte die Gegend bekannt vorkommen: Hier drehte Francis Ford Coppola Teile seines weltberühmten Films "Apocalypse Now". Ein fakultativer Bootsausflug zu einer Insel im Taal-See steht tags darauf auf dem Programm -- inklusive der Besteigung eines Vulkans bis zum Kraterrand. Ein geschützter Naturhafen wiederum spielt die Hauptrolle an der letzten Station Puerto Galera: Hier lässt es sich an zuckerweißen Stränden herrlich entspannen -- es sei denn, man zieht Tauchgänge zu der atemberaubenden Unterwasserwelt vor, die sich hier unter der Meeresoberfläche ausbreitet.

Djoser bietet diese Reise ab 2295 Euro an. Inbegriffen sind Flüge, Transfers und Übernachtungen. Freie Termine für 2013 sind der 6. und 20. November sowie der 18. Dezember. 2014 startet die Reise am 19. Februar und am 19. März. Mehr Informationen unter www.djoser.de.

Pressekontakt: schuetten@pr-koeln.de