13.11.2013 08:00 Erlebnisreise

Abenteuer im Busch Namibias - Reise zum Volk der San

Zweitgroesster Canyon

Das Volk der San gehörte vermutlich zu den ersten Bevölkerungsgruppen auf dem afrikanischen Kontinent. © bfs / TerraVista-Erlebnisreisen

Das Volk der San

Schon gewusst? – In Namibia befindet sich der zweitgrößte Canyon der Welt.© bfs / TerraVista-Erlebnisreisen

Stolze Giraffen

Sinnbald der Savanne: Stolze Giraffen. © bfs / TerraVista-Erlebnisreisen

Die Stadt Kolmannskuppe

Zu Kolonialzeiten wurde die Stadt Kolmannskuppe aus dem Nichts errichtet, heute ist sie eine Geisterstadt. © bfs / TerraVista-Erlebnisreisen

Von: Beyond Five Stars

Sie werden nicht größer als 1,60 Meter, schnalzen und klicken beim Sprechen und bezahlen mit Perlen aus Straußenei-Schalen: die sogenannten Buschleute Namibias. Das Volk der San – so lautet die korrekte Bezeichnung – gehörte vermutlich zu den ersten Bevölkerungsgruppen auf dem afrikanischen Kontinent, womöglich sogar zu den ältesten Völkern der Menschheit.

Neben ihrer geringen Körpergröße und den fremd klingenden Klicklauten in ihrer Sprache zeichnen sich die San vor allem durch ihre Jagdkultur aus: Die kleinen, flinken Männer verfolgen ein Beutetier so lange, bis es erschöpft ist und erlegt werden kann. Diese traditionelle Art der Jagd, die auf Augenhöhe mit dem Tier stattfindet, erfordert eine gewaltige Ausdauer. Wird beispielsweise eine große Antilope verfolgt, kann die Hatz bis zu 40 Stunden dauern und gleicht einem feierlichen Ritual.

Leider wurden die San selbst im Laufe der Geschichte zu oft Opfer der gesellschaftlichen Ereignisse. Man verdrängte sie aus ihrem angestammten Lebensraum, zwang sie zur Farmarbeit und machte sogar mitunter Jagd auf sie. Diese schrecklichen Zeiten sind glücklicherweise vorbei, doch die Zahl der drahtigen Buschmänner ist stark zurückgegangen, und ihre Kultur droht zu erlöschen. Die Ombili Stiftung im Norden Namibias setzt sich unermüdlich für den Erhalt der San-Traditionen und deren nationale Integration ein. Im Laufe der Jahre hat sich dort eine Begegnungsstätte entwickelt, welche für die San Rückzugsort, Lebensraum und Arbeitsplatz zugleich geworden ist. Ein Besuch lohnt sich. Interessierte werden für das Leben der Buschleute sensibilisiert und können einen aktiven Beitrag zum Erhalt dieser urwüchsigen Kultur leisten.

Ein Abstecher zur Ombili Stiftung lässt sich ohne Weiteres in eine Namibia-Rundreise einbinden. Auf einer Mietwagentour ist man ohnehin sein eigener Herr, aber es finden sich auch Reiseveranstalter, welche die spannende Begegnung mit den San fest in ihr Programm aufgenommen haben.

Ein weiteres Highlight eines jeden Namibia-Urlaubs stellt ein Ausflug in den Fish River Canyon dar. Er ist 160 Kilometer lang, 27 Kilometer breit (das entspricht in etwa der Strecke Köln – Düsseldorf) und bis zu 550 Meter tief. Mit diesen Ausmaßen muss er sich lediglich dem Grand Canyon geschlagen geben. Die schönste Art der Erkundung ist es, während der Trockenzeit mit dem Geländewagen in den Canyon einzufahren und anschließend eine Wanderung durch das Flussbett zu unternehmen. Bizarre, rot-braune Gesteinsformationen ragen in die Höhe, raue Felsvorsprünge erinnern an Prärieszenen aus Indianerfilmen. An kleinen Tümpeln inmitten der Kargheit, die vom Grundwasser gespeist werden, zeigen sich Leoparden und Antilopen, um ihren Durst zu stillen. In regenreichen Zeiten füllt sich der Fish River hingegen und verwandelt das Tal in eine lebensfreundliche Landschaft.

Dass die Natur sich ihren Raum im Laufe der Jahre ungefragt zurückerobert, beweist die Geisterstadt Kolmanskuppe eindrucksvoll. Zu den Zeiten, als Namibia noch eine deutsche Kolonie war, wurde die Siedlung aus dem Nichts errichtet, um das Geschäft mit Diamanten voranzutreiben. In der Gegend um Kolmanskuppe wurden bis zum Ersten Weltkrieg über 1000 Kilogramm der wertvollen Edelsteine gefunden. Prächtige Villen mit großen Terrassen, eine Eisfabrik, ein Schule, eine Kegelbahn und viele andere Gebäude sind zu bestaunen. Doch einige Häuser wurden dem Verfall überlassen und werden nun nach und nach von der Wüste in Beschlag genommen.
Übernachten kann man in Kolmanskuppe leider nicht, doch in Lüderitz und Aus gibt es zahlreiche Unterkünfte.

Erfahrene Afrika-Urlauber wissen, dass es bei der Qualität der Hotels und Lodges himmelweite Unterschiede gibt. Wer gerne nah am namibischen Leben sein möchte, aber trotzdem Wert auf einen gewissen Standard legt, sollte sich einen seriösen Reiseanbieter mit transparenter Unterkunftsbuchung suchen.
Der Namibia-Spezialist „TerraVista-Erlebnisreisen“ hat sich beispielsweise auf die Fahne geschrieben, bei der Wahl der Unterkünfte keine Kompromisse einzugehen. Persönlich und authentisch soll es sein, aber trotzdem gepflegt und hygienisch einwandfrei. Darum hat das „TerraVista“-Team die meisten Einrichtungen selbst getestet. Außerdem können Neugierige auf der Homepage des Reiseveranstalters unter www.namibia-reise.de eine kostenlose DVD mit atemberaubenden Aufnahmen aus Namibia und wertvollen Informationen anfordern. Es gibt doch nichts Entspannteres, als seine Reiseplanung in erfahrene Hände zu legen und die Zeit bis zum Urlaub statt mit hektischem Organisieren einfach nur mit Vorfreude zu verbringen!

Fakten Namibia

Anreise
:
Air Namibia bietet tägliche Direktflüge von Frankfurt nach Windhoek an. Von dort aus bestehen weitere Flugverbindungen in verschiedene Regionen des Landes. Für die Einreise ist ein noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepass erforderlich.

Reisezeit:
Namibia ist ganzjährig bereisbar. Im Sommer können die Temperaturen jedoch leicht über 40 Grad steigen. Angenehm ist es von April bis Juni.

Impfungen:
Das Auswärtige Amt empfiehlt neben dem üblichen Standardschutz Impfungen gegen Hepatitis A, je nach Reisegebiet und persönlicher Konstitution auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Weitere Informationen online unter www.auswaertiges-amt.de.

Buchtipp:
Umfassend, aber trotzdem übersichtlich ist der Reiseführer „namibia“ von  „Reise Know How.“ Im Buchhandel erhältlich. ISBN 978-3-89662-326-3

Reiseplanung und Buchung:
TerraVista-Erlebnisreisen GmbH
Am Marktplatz 11, D-28844 Weyhe
Tel (+49) 4203-43 70 880
Web: www.terravista-erlebnisreisen.de

Pressekontakt: info@beyondfivestars.de