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14.09.2014 Spa zum Träumen

GFDK - Melanie Emmert

Aktiv und entspannt auf Kapstädter Art Im Luxushotel Ellerman House können Gäste entspannen, sportlich aktiv sein oder einfach die atemberaubende Natur der südafrikanischen Küste genießen.

München/Kapstadt, 10. September 2014 - Im Urlaub auf der faulen Haut liegen war gestern. Wer im Ellerman House in Kapstadt seine Ferien verbringt, lässt sich leicht vom aktiven Lebensstil der Kapstädter anstecken. Und das verwundert kaum, denn die beeindruckende Landschaft und die kilometerlangen Strände laden ebenso zum Genießen ein, wie das Spa des Hotels und das hauseigene Fitnessstudio mit Meerblick. Weitere Informationen über das Ellerman House und Buchungen: www.ellerman.co.za.

Aktiv unterwegs rund um das Ellerman House

Ob Surfen und Wellenreiten am Atlantik oder Joggen entlang der Strandpromenade - für die Bewohner Kapstadts ist ihre Stadt das größte Fitnessstudio, denn sie bietet vielfältige Möglichkeiten zur aktiven und sportlichen Betätigung im Freien. Die Abenteuerlustigen unter ihnen seilen sich sogar von der Spitze des Tafelbergs ab oder holen sich ihren Adrenalinschub beim Paragliding vom Lion's Head.

Das Ellerman House ist dabei der perfekte Ausgangspunkt, um sich von diesem aktiven Treiben und dem mitreißenden Lebensstil anstecken zu lassen. Das Hotel liegt nur zehn Autominuten von der zentralen V & A Waterfront entfernt, wo sich das Leben der Kapstädter hauptsächlich unter freiem Himmel abspielt. Die Mitarbeiter des Ellerman House helfen gerne bei der Organisation von Ausflügen und Exkursionen in die Umgebung. Ob Spaziergänge entlang der schönen Strände der Clifton & Camps Bay, ein erfrischendes Bad im Atlantik oder Sonnenbaden am goldenen Sandstrand - der Outdoor-Lifestyle der Kapstädter ist nicht frei von positiven Nebenwirkungen und macht einen Urlaub am Kap zu etwas besonderem.

Schwitzen und schwimmen mit Meerblick

Auch innerhalb des Hotels kommen sportlich-aktive Gäste auf ihre Kosten. Ruhig gelegen im üppigen Garten des Ellerman House, befindet sich gleich neben dem Pool ein modernes Fitnessstudio. Dieses bietet nicht nur Fitnessgeräte der neuesten Generation in einem stylischen Umfeld, sondern auch einen unvergleichlichen Ausblick auf den Atlantik. Mit dieser Aussicht trainieren sportliche Gäste an Technogym-Geräten und unter Anleitung geschulter Trainer, die dafür sorgen, dass das Workout mit Panorama-Blick effektiv und erfolgreich absolviert wird. Der beheizte Pool befindet sich auf einer der Terrassen des Hotels und hat eine Wassertemperatur zwischen 19 und 24 Grad. Von der außergewöhnlich gestalteten Poolanlage aus haben Schwimmer ebenfalls einen spektakulären Meerblick und können nach dem Training auf einer der bequemen Liegen entspannen, während der Blick über den Ozean schweift.

Entspannung pur im Spa

Das Ellerman House Spa befindet sich im unteren Stockwerk der Villa und verfügt über zwei Einzelbehandlungsräume sowie einen Behandlungsraum für zwei, außerdem eine Sauna, Duschen und ein Dampfbad. Gäste können zwischen zahlreichen Anwendungen wählen. Japanische und schwedische Einflüsse prägen das Spa-Programm und sorgen für eine gelungene Mischung aus traditionellen und innovativen Massagetechniken. Auch das zweistündige Signature-Treatment des Ellerman House kombiniert die beiden Komponenten: der Körper wird gepeelt, gereinigt, gewickelt, massiert und mit Feuchtigkeit versorgt. Bei der "Rescue Facial"-Gesichtsbehandlung wird die hauteigene Abwehr aktiviert, um schädlichen Umwelteinflüssen entgegenzuwirken. Die Haut wird verjüngt, mit Feuchtigkeit versorgt und erscheint strahlend. Bei der Stretch-Massage werden Akupressur und verschiedene Dehnungstechniken kombiniert, um die Muskeln zu entspannen. Heiße Steine sorgen im Anschluss für wohltuende Muskelentspannung. Von Lehm-Packungen über Meersalz-Peelings bis hinzu klassischen Mani- oder Pediküren können Gäste eine vielfältige Auswahl an Anwendungen genießen und ihren Urlaub zur Revitalisierung nutzen.

Über das Ellerman House

In Kapstadts Nobelviertel Bantry Bay, hoch über dem Atlantik, liegt das elegante Ellerman House. Mit nur elf Zimmern sowie zwei Suiten und zwei Privatvillen genießen Gäste exklusive Abgeschiedenheit wie in einem luxuriösen Privathaus. Das Hotel besticht durch die Kunstgalerie mit originalen Werken bekannter südafrikanischer Künstler. Im Wellnessbereich sorgen eine Sauna, ein Dampfbad sowie eine Auswahl an Anwendungen für Entspannung und Erholung. Kulinarisch hält Küchenchefin Veronica Hibbert das Zepter in der Hand und nimmt Genießer mit auf eine Reise durch die moderne europäisch-südafrikanische Küche. Abgerundet wird ein Gericht durch edle Tropfen aus der hauseigenen Wine Gallery, in der eine große Auswahl südafrikanischer Weine zum Probieren bereit steht.




Kontaktadresse:
Ellerman House
Bantry Bay 8005, Cape Town
South Africa
Telefon: +27 21 430 3200
info@ellerman.co.za
www.ellerman.co.za

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03.01.2014 Erholung, Wellness, Tanzen und mehr

mk Salzburg

In der Heiltherme Bad Waltersdorf geht es beschwingt und inspirierend durch das Jahr. Während das Jahr 2013 mit vollem Programm ausklingt, sind die Spezialwochen für 2014 schon fertig geplant. Professionelle Tanzlehrer zeigen in verschiedenen Tanzwochen Anfängern und Fortgeschrittenen, dass Tanzen Spaß macht, die Gesundheit fördert und neue Lebensenergie weckt – vom Seniorentanz über Latein bis hin zu Zumba®.

Tänzer jeden Alters sind herzlich eingeladen, eine schwungvolle Auszeit vom Alltag zu nehmen. Bei allen weiteren Programmen werden die Teilnehmer von Ingrid Singer-Topler begleitet. Die diplomierte Gesundheitsreferentin, Lebenslehrerin nach Tepperwein und Spiegelgesetzcoach ist stets mit Rat und Tat für die Gäste da. Auch 2014 lässt das Quellenhotel & Spa**** keine Wünsche offen, im neuen Jahr geht es unter anderem um „Träume“, „Hula Tanz“, „English Club“ oder „Herzensdinge“.

Spezialwochen 2013/14

Leistungen: Nächtigung im Quellenhotel & Spa**** inkl. regionaler Verwöhn-HP, „Quellenoase“ – eigene Therme nur für Hotelgäste inkl. Naturbadeteich und Thermalwasserpools, Eintritt in die direkt angeschlossene Heiltherme Bad Waltersdorf mit 7 Thermalwasserbecken, 12 Saunen, Gesundheitsprogramm, Teilnahme an den Seminaren – Preis p. P.: 6 T/5 N 599 Euro (2014)

Termine: 05.–10.01.14 „Der Therapeut in Dir“ mit Gerti Haas und Gerti Krobath, 10.–15.02.14 „Folge deinem Herzen“ mit Martina Bauer, 18.–23.05.14 „Hawaii Hula Tanzen“ mit Martina Hudecsek, 25.–31.08.14 „English Club“ mit Annett Halbwachs, 21.–26.09.14 „Träume und ihre Bedeutung“ mit Christian Tordy, 01.–06.12.14 „Betonen Sie Ihre Schönheit“ mit den Kosmetikerinnen

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01.08.2013 Heiligendamm - Aufbruch in eine neue zeit

GFDK - Michael H. Max Ragwitz

Anmerkung der Redaktion: Letzte Meldung 1. August 2013.

Das Grand Hotel Heiligendamm hat nach eineinhalb Jahren einen neuen Eigentümer. Der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Paul Morzynski aus Hannover hat das Luxushotel gekauft. Über den Kaufpreis wurde stillschweigen vereinbart, Paul Morzynski der schon an einem anderen Hotel beteiligt ist möchte den Hotelbetrieb weiter führen. Das Grand Hotel Heiligendamm beschäftigt etwa 240 Mitarbeiter die sich nun auf eine neue Zukunft freuen können.

Für Heiligendamm am Ostseestrand gibt es 2013 gleich zwei Jubiläen und damit Grund zum Feiern. Genau genommen sogar drei. 1793 gründete der mecklenburgische Großherzog Friedrich Franz I. das erste deutsche Seebad. 20 Jahre später wurde der bekannte Weiße Pavillon im Herzen Bad Doberans eröffnet und vor 10 Jahren wurde das Grand Hotel Heiligendamm wiedereröffnet.

Kein Wunder also, dass die Stadtväter des Heilbads Bad Doberan eine facettenreiche Festwoche organisiert hatten. Die Palette der Veranstaltungen reichte von Sonder-, Miniatur- und Fotoausstelungen über Großherzoglich kulinarische Genüsse, kreiert von Spitzenkoch Tillmann Hahn im Weißen Pavillon sowie im Torhaus und der Klosterküche, bis hin einem tollen Doberaner Klostermarkt, Oldtimertreffen, Lesungen, dem Historischen Anbaden im Stadtteil Heiligendamm und einer riesigen Jubiläums-Kaffeetafel von 220 Metern Länge am Grand Hotel in der Weißen Stadt am Meer, wie Heiligendamm auch genannt wird.

Essen und Trinken

Für die Macher des Grand Hotels war eine festliche Gala im Ballsaal des renommierten Hauses Anlass, kurze Reminiszenz zu den vergangenen 10 Jahren zu halten und dann optimistisch in die Zukunft zu blicken. Der neu berufene Direktor Tim Hansen verwies in einer kurzen, aber sehr persönlichen Rede auf die Turbulenzen, die die etwa 240 Mitarbeiter des Hotels seit der Insolvenz der Fundus-Gruppe von Investor Anno August Jagdfeld und dem Ausstieg der Kempinski-Hotelgruppe als Betreiber des Luxushotels zu überstehen hatten.

Kulinarisches Deutschland

Nun seien aber mit den neuen Eigentümern, zweier Berliner Immobilienfirmen, die Weichen für die Zukunft gestellt worden. Hansen:"Wir haben durch- und zusammengehalten. Das hat uns auch über diese schwierige Zeit gebracht. Nun werden wir mit vereinten Kräften dafür sorgen, dass ein neues Konzept zum Erfolg geführt wird."

Die Gala verstehen Tim Hansen und seine Mitarbeiter in diesem Sinne als Aufbruch in Zukunft. Und sie haben sich mächtig ins Zeug gelegt, den illustren Gästen einen unvergesslichen Abend zu bieten. Champagner-Empfang mit wundervollen Amuse Bouche Kreationen, dezente Begrüßungsmusik. Und dann der Einlass in den prächtig herausgeputzten historischen Ballsaal als Ort eines sogenannten Dine around, oder auch Walking Dinner. Dazu muss man wissen, dass im Ballsaal und dem Kurhaus Restaurant Stationen einzelner Köche aufgebaut wurden, die Ihre Kreationen den Gästen sozusagen live zubereiteten und anboten.

Reisenews und Reisetipp

Neben Sternekoch* Ronny Siewert und Küchenchef Steffen Duckhorn sollten eigentlich noch Küchenchefs der Selektion Deutscher Luxushotels teilnehmen. Die aber konnten, aus welchen Gründen auch immer, nicht anreisen. Keineswegs nur Ersatz aber waren die hochkarätigen Freunde von Ronny Siewert*, dem Ruf des Kollegen gern gefolgt sind.

Mit von der Partie waren der gebürtige Neustrelitzer Jörg Lawerenz* vom Walk'schen Haus in Weingarten bei Karlsruhe, Christoph Rainer** vom Hotel Restaurant Villa Rothschild in Königstein im Taunus sowie Alexander Ramm vom benachbarten Jagdhaus in Heiligendamm.

Was die fünf Koch-Künstler anboten waren wahrlich raffinierte Speisen mit ganz unterschiedlichen kompositorischen Nuancen. Allein die aufwändige Zubereitung der Gerichte, bei der die Gäste ja zuschauen konnten, war eine Augenweide. Und erst recht der Genuss sorgte für einen Gaumenkitzel der ganz besonderen Art.

Christoph Rainer sorgte für asiatischen Sommer, Jörg Lawerenz zelebrierte einen köstlichen Rehrücken, Alexander Ramm veredelte eine Eismeerforelle und Steffen Duckhorn zauberte ein feines Steak-Tatar und traditionellen Labskaus "auf seine Art". Gastgeber Ronny Siewert schließlich wartete mit einer Variation von Gänseleber und einem exzellent zubereiteten Shortrib auf.

Mecklenburg-Vorpommern ist eine Reise wert

Da fällt es schwer, sich für einen Favoriten zu entscheiden. Alle Speisen zeugten von hoher Kochkunst und waren so perfekt in Szene gesetzt, dass es geschmacklich keine Abstriche gab. Trotzdem bleibt wie immer alles Geschmackssache. Als Fleischgenießer war ich vom Rehrücken, dem Shortrib, aber auch dem, dem raffiniert gewürzten asiatischen Sommer sehr angetan. Meine Frau dagegen lobte die Forelle, die Gänseleber und das Steak-Tatar in höchsten Tönen.

Zur geschmacklichen Abrundung war ein grandioses Dessertbuffet aufgebaut. Ich, der es lieber deftig mag, bediente mich aber lieber ausgiebig am tollen Tölzer Kasladen von Susanne Hofmann und an der Austern Bar (!). Köstlichkeiten ohne Ende. Meine Frau dagegen ließ sich von den Desserts und der toll aufgemachten Degustation feinster Schokoladen verführen. Zeit also, danach auch den einen oder anderen Tanz zu wagen. Die Live-Band hatte einen Sound drauf, der gar trefflich zum Anlass und Ambiente passte.

Chapeau an die Organisatoren dieser Gala - da stimmte alles. Und die teilnehmenden Damen erhielten sogar noch einen Rosenstock mit einer Jubiläumsrose, die der Erbgroßherzogin Alexandrine von Mecklenburg (einer Tochter des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II.) gewidmet ist, die ebenfalls in Heiligendamm gewohnt hat.

Fazit: Eine solche Veranstaltung lässt das Potenzial ahnen, dass in dem Grand Hotel am Meer steckt. Hier herrscht auch eine sehr angenehme Atmosphäre zwischen Gast und Mitarbeitern. Ronny Siewert zeigte sich von Gala hocherfreut: " Es ist schön, mit zufriedenen Gästen ins Gespräch zu kommen, die den guten Ruf von Hotel und Küche buchstäblich in die Ferne tragen. Und ich freue mich sehr, dass meine geschätzten Kollegen die Gala auf so hohem Niveau unterstützten. Ich denke, das lässt auf eine gute Zukunft hoffen. Hier wird jeder an seinem Platz seinen Beitrag dazu leisten."

Die Speisen im Einzelnen:

Ronny Siewert*
Gänsleber, Holunderblüte, grüner Pfeffer und Erdnusskrokant
Shortrib, BBQ Rilette, Kräutercreme und eigene Jus

Steffen Duckhorn
Steak-Tatar, Spargelsalat und Landeivonaigrette
Labskaus auf seine Art

Jörg Lawerenz*
Rehrücken im Gewürzsud pochiert & lackiert, Brokkoli, Mispeln und Basmati

Christoph Rainer**
Asiatischer Sommer Tom Kha Gai, Jakobsmuschel, Hummer und Ponzu

Alexander Ramm
Konfierte Eismeerforelle, grüner Spargel, Kartoffel, Liebstöckel und Rhabarber-Apfel-Schaum

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Kunst, Kultur und Kulinarik

Michael H. Max Ragwitz
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Fotos: Michael H. Max Ragwitz

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20.06.2013 Ein erster Blick über die Stadt begeistert schon

GFDK - Stefanie Tendler

Relativ schnell muss ich feststellen, dass ein kurzer Besuch nicht ausreichen wird, um diese Stadt zu entdecken und vor allem zu begreifen. Dies mag für jede Großstadt gelten, doch dieses Mal ist es mein persönliches Bedürfnis alle Facetten Istanbuls kennen zu lernen und diese nicht nur oberflächlich zu berühren oder anzukratzen.

Ein erster Blick über die Stadt und meine ersten Berührungspunkte mit ihr zeigen mir, dass ein Großteil des Lebens auf den Straßen und Gassen stattfindet. Die ansteigenden Temperaturen im April locken alle nach draußen. Besitzer von kleineren Boutiquen sitzen entspannt mit einem Cay vor ihren Läden und beobachten das rege Treiben, das sich vor ihren Augen abspielt. Und als wäre es für eine Großstadt vollkommen natürlich haben sich unzählige Katzen in das Stadtbild eingewoben.

Umherstreunend oder herumlungernd lassen sie sich von ziemlich wenig beeindrucken oder beunruhigen. Sie durchstreifen die schmalen Gassen schlafen auf den Dächern, in den Eingangsbereichen der kleinen Geschäfte und scheinen sich dabei sehr wohl zu fühlen. Es ist ein harmonisches Zusammenspiel mit den Bewohnern der einzelnen Stadtteile, die sie in den Alltag der Großstadt mit einbeziehen. An vielen Ecken liegt sogar Katzenfutter aus, das den Hunger der vielen Streuner stillen soll.

Es fällt auf das Istanbul abgesehen von seinen zahlreichen Besuchern eine durchschnittlich junge Stadt ist, die lebt und mancherorts niemals schläft. Neben dem beruflichen Alltag weiß man hier für Ausgleich zu sorgen und das Leben in vollen Zügen zu genießen.

Beim Überqueren der Galata Brücke kann man zahlreiche Fischer beobachten. Jeden Morgen stehen sie schon früh mit ihren Angeln am Geländer und warten geduldig darauf, dass etwas anbeißt. Ein Sesamring oder ein Cay dürfen für ein Päuschen natürlich nicht fehlen. Trotz seiner Größe und des Gewusels der Menschenmassen, das oftmals etwas chaotisch sein kann, kennt Istanbul keine Hektik, sondern ist auf entspannende Art entschleunigt. 

Mancherorts begegnen mir Misstrauen und Skepsis. Als Fremder wird man in den kleineren Bezirken und Stadtteilen wie Fener und Fatih zum Eindringling und als solcher auch ab und an wahrgenommen. Dennoch sind es gerade diese Viertel, die mich faszinieren. Anonymität untereinander gibt es nicht und es scheint eine richtige Gemeinschaft zu existieren. Allerdings sind Fener und Fatih auch deutlich konservativer. Das Frauenbild ist hier geprägt von den Einflüssen des Islams und Freizügigkeit wird hier regelrecht verachtet.

Abends finden an größeren Plätzen wie unter anderem am Galata Turm musikalische Spektakel statt, um die sich schnell größere Menschentrauben bilden, jeder mit einem mitgebrachten Getränk in der Hand lauschen sie den Klängen der Musik.

Die Takatuka Band ist eine der Gruppen, der man in Istanbul häufiger begegnen kann, ob auf der Straße, oder in einer Bar sie sind da nicht so festgelegt. Auf Türkisch bedeutet Takatuka Geräusch oder Gerassel und im übertragenen Sinne ist ihre Musik ein Sammelsurium an Weltenrasseln. Sie singen auf mehr als acht verschiedenen Sprachen und haben ihre eigenen Interpretationen von Balkan Musik oder traditionellen türkischen Liedern definiert.

Ihre Musik ist eine bunte Mischung aus Folk, Jazz, Blues, Reggae und Ska. 2010 haben sie sich zusammen gefunden und am Anfang waren es nur drei Freunde, die zusammen auf den Straßen gespielt haben, aber mit der Zeit sind sie gewachsen und nun spielen sie auch größere Gigs. Der Sänger und Gitarrist der Band Umut Dorudemir hat seinen Blick auf Istanbul, das Leben dort und die Bedeutung von Straßenmusik mit mir geteilt:


Welche Bedeutung hat Istanbul für dich und die Art der Musik, die du machst?


- Seitdem ich ein kleines Kind bin ist Istanbul für mich der Ort meiner Träume. Aber nicht nur mir geht es so. Istanbul ist schon immer ein einzigartiger Ort und dies nicht nur aufgrund der vielen interessanten historischen Hinterlassenschaften, die man hier entdecken kann. Es gibt außer den Museen, Schlößern, Moscheen, Kirchen, Hammams vor allem ein harmonisches Zusammenspiel von orientalischen und europäischen Gemeinschaften- eine Symbiose von Kulturen, die miteinander verschmelzen. Dieser Frieden hat mich stark beeinflusst und mich dazu gedrängt meine Beobachtungen mit der Stimme von Musik Ausdruck zu verleihen.

Welche Rolle hat Straßenmusik in deinen Augen?

- Die Straße ist die beste Bühne für Musiker, denke ich. Es ist ein Ort an dem wir uns ausprobieren können und dabei eine direkte und sehr ehrliche Resonanz von unserem Publikum erhalten. Nach einer gewissen Zeit ist mir aufgefallen, dass nicht alle Musiker Freude daran haben oder sich wohl fühlen, wenn sie auf der Straße spielen und mit der Realität konfrontiert werden. Sie ertragen die authentische Reaktion nicht oder fürchten das was ihnen begegnen könnte.


Für mich ist es aufregend, dass es keine Grenzen oder zeitlichen Limitierungen gibt wenn man draußen spielt, da man selbst entscheiden kann wie lange man spielt und vor allem was man spielt. Es ist ein Gefühl der Freiheit. Wir müssen niemandem gefallen, denn jeder kann selbst entscheiden, ob er Lust darauf hat uns zuzuhören. Wir fühlen uns hierdurch leicht und wild und das schönste daran ist, dass unsere Musik nichts kostet! Sie ist für alle da und gehört in dem Moment der Straße! 

Was wollt ihr mit eurer Musik zum Ausdruck bringen?

- Ich bin mir gar nicht so sicher, ob wir überhaupt wirklich etwas ausdrücken möchten. Musik ist niemals statisch genauso wie es sich mit den Gefühlen verhält, die in unserem Publikum ausgelöst werden. Wahrscheinlich ist unser Hauptthema Frieden.

Wovon handeln eure Texte?

- Ich schreibe normalerweise kurze Anekdoten oder Textauszüge aber mir ist es noch nicht ganz gelungen sie komplett in die Musik einzubetten. In erster Linie sind wir eine instrumentale Band.


Wie erfährst du das Leben in einer Stadt wie Istanbul?

- In Istanbul zu leben ist einfach verrückt. Es leben ungefähr 17 Millionen Menschen in dieser Stadt. Die genaue Zahl ist noch nicht einmal bekannt, da es viele illegale Einwohner gibt. Aber eigentlich muss man sich nur die sieben Hügel vorstellen, die sich über zwei Kontinente erstrecken in ein und derselben Stadt, öffentliche Verkehrsmittel, die dich 24 Stunden lang in jede Ecke der Stadt geleiten, in die du gerade möchtest und dann natürlich die unbeschreiblichen unzähligen Optionen seine Zeit zu verbringen. Möglichkeiten, die eine Stadt niemals schlafen lassen. Istanbul hat aber auch verschlafene Örtchen entlang des Bosporus, die einen extremen Kontrast zu dem pulsierenden Leben von Beyoglu oder Taksim bieten.

Bist du aus Istanbul oder bist du zugezogen, weil du von der Stadt angezogen wurdest?

- Ich wurde in Diyarbakir geboren, das im Südosten der Türkei liegt und wo viele Kurden leben. Hier habe ich meine Kindheit, meine ersten 10 Lebensjahre verbracht. Mit meiner Familie bin ich dann in eine andere Stadt gezogen. Erst vor 10 Jahren kam ich nach Istanbul und fühle mich hier absolut zu Hause und bin hier angekommen. Auch wenn die Stadt oft ziemlich verrückt ist und sehr viel um mich herum passiert, ist es eine positive Verrücktheit, die ich nicht mehr missen möchte.

Mit einer Sammlung an Eindrücken stelle ich nach 5 Tagen fest, dass ich einen kleinen Krumen des Sesamrings der für mich ein Symbol dieser Stadt geworden ist, probiert habe und definitiv wiederkommen möchte.

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15.06.2013 Neue Macher und ein Jubiläum

GFDK - Michael H. Max Ragwitz

Das renommierte Grand Hotel in der Weißen Stadt in Deutschlands erstem Seebad Heiligendamm macht weiter von sich reden. Nicht nur, dass Sternekoch Ronny Siewert 2013 schon zum vierten Mal in Folge zum besten Koch des Landes M-V gekürt wurde und Enrico Back grandios ins Finale zum Wettbewerb "Koch des Jahres" in Köln einzog (ich berichtete):

Nun wird bekannt, dass im Zuge der Geschäftsübergabe des Grand Hotel Heiligendamm zum 1. Juli 2013 an deren neue Käufer, die De & De Holding GmbH und Palladio AG, Peter J. Leitgeb zum offiziellen Berater und Owner's Representative berufen worden ist, der als Senior Adviser die Neukonzeption des Hotelbetriebs verantwortet.

"Unser Ziel ist eine zeitgemäße Neupositionierung von Heiligendamm als 5 -Sterne-Marke, gleichermaßen bei nationalen wie internationalen Gästen ", so der internationale Spitzenhotelier Leitgeb. Man werde, so Leitgeb weiter, mit gezielten Investitionen das traditionsreiche Gebäudeensemble an entscheidenden Stellen ergänzen, um dadurch eine deutlich bessere Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten. Sein Anspruch: "Herausragender Service und exzellenter Komfort im typisch-historischen Ambiente des Ostseestrands bleiben das Credo des Hauses."

Dass er das im besten Sinne des Wortes "drauf hat", verrät seine über 35 Jahre Erfahrung als Top-Manager in der internationalen Fünf-Sterne-Hotellerie. Zuletzt war er unter anderem als Präsident und geschäftsführendes Vorstandsmitglied der indischen Hotelgruppe The Claridges Hotels & Resorts sowie als President Operations der Luxushotelkette The Leela Palaces, Hotels & Resorts tätig.

Als langjähriger General Manager hatte er sich zuvor bei den Steigenberger Hotels and Resorts einen Namen gemacht, bei den Kempinski Hotels führte er als Vorstandsmitglied die Bereiche Operations, Verkauf und Marketing, wie PR-Managerin Dorit Wehmeyer verrät. Weitere Stationen in der Karriere des gebürtigen Österreichers bildeten Hongkong, Dallas, Budapest und Berlin.

Eine der ersten Amtshandlungen Leitgebs war auch die Berufung von Tim Hansen zum Hoteldirektor des Grand Hotels. Damit versichert er sich für diese wichtige Position der Mitarbeit eines profunden Kenner des Hauses, damit auch die Kontinuität des laufenden Hotelbetriebes gewahrt wird.

Hansen kann auf eine 24-jährige Hotel-Karriere verweisen kann und bekleidet bereits seit 2010 leitende Positionen im traditionsreichen Haus an der Ostsee, war zuletzt stellvertretender Hoteldirektor. Zuvor arbeitete verantwortlich im The Monarch Dubai, dem Kameha Grand Hotel in Bonn und im Hotel De Rome in Berlin.

Im Rahmen der diesjährigen Jubiläumsfeierlichkeiten in Heiligendamm findet u.a., an diesem Wochenende einem festliche Gala mit einem so genannten Dine Around der Köche statt. Mit dabei  sind Zwei-Sterne-Koch Christoph Rainer aus der Villa Rothschild (Königsstein Taunus) , Jörg Laverenz aus dem Walkschen Haus (Karlsruhe) , Alexander Ramm aus dem Jagdhaus Heiligendamm und Sternekoch Ronny Siewert aus Heiligendamm. Ich bin natürlich dabei und werde im noblen Zwirn exklusiv für GFDK  berichten ;-)

Weitere Informationen unter: www.grandhotel-heiligendamm.de/de/home/jubilaeum

Foto (Hotel): Peter J. Leitgeb (l.) händigt Tim Hansen, dem neuen Hoteldirektor des Grand Hotels Heiligendamm,  symbolisch den Schlüssel für die Weiße Stadt am Meer aus.

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16.02.2013 Friesland für die ganze Familie

GFDK - Conny Ledwig

Rostock, – Nach vier erfolgreichen Kinderreiseführern für die Ostseeküste erweitert der Hinstorff Verlag seine Reihe „Was machen wir morgen, Mama?“ kommende Woche um Friesland mit Wangerooge & Wilhelmshaven. Die Autoren Alice Düwel und Wolfgang Stelljes präsentieren die Region von ihrer familiären Seite, mit zahlreichen Illustrationen von Harald Larisch.

Friesland reiht sich ein in die beliebtesten Erholungsgebiete Norddeutschlands, Wangerooge und sein Wattenmeer locken Jahr für Jahr unzählige Besucher und Wilhelmshaven zählt zum Wirtschaftszentrum einer Region die gleichermaßen für Erwachsene und Kinder reichlich Attraktione zu bieten hat. Vom Muschelmuseum bis zur Salzwiesenführung und dem Neuenburger Urwald können selbst die kleinsten Reisenden bei Wind und Wetter ungeahnte Abenteuer erleben.

Das praktische Handbuch liefert zu 80 Orten alle nötigen Informationen wie Eintrittspreise, Wickelmöglichkeiten oder gastronomische Einrichtungen, die großen Spaß und gelungene Ausflüge garantieren. Von Kindern getestet und Erwachsenen empfohlen.

260 farbige Abbildungen zeigen unvergessliche Erlebnisse in Friesland mit Wangerooge & Wilhelmshaven. Ergänzt wird der Erlebnisführer durch zwei Karten und liebevoll gestaltete, kindgerechte Illustrationen.


Bibliografische Angaben
Alice Düwel/Wolfgang Stelljes (Text)/Harald Larisch (Illustration)
„Was machen wir morgen, Mama?“ Friesland mit Wangerooge & Wilhelmshaven,
Erlebnisführer für Kinder und Eltern
Hinstorff Verlag, 14,99 EUR
96 Seiten, Broschur,  260 farbige Abbildungen, 2 Karten
ISBN 978-3-356-01567-6

Die Autoren
Alice Düwel, diplomierte Medienwirtin und Redakteurin, lebt in Friesland. Zu den Schwerpunkten ihrer Arbeit gehören die Themen Tourismus, Journalismus für und mit Kindern, Pferde und Lokales.
 
Wolfgang Stelljes, 1957 in Grasberg nahe Worpswede geboren, lebt in der Nähe von Oldenburg. Seit 1980 ist er für Zeitungen und Zeitschriften aktiv, seit 1991 für den Hörfunk.

 
Harald Larisch, geboren 1956 in Frankfurt/Oder. Seit 1982 ist er freischaffend u.a. auf den Gebieten Animationsfilme, Corporate Design, Zeitschriften und Buchgestaltung sowie -illustration tätig.

Conny Ledwig

HINSTORFF Verlag GmbH
Lagerstraße 7
18055 Rostock
E-Mail: conny.ledwig@hinstorff.de

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06.02.2013 Die beiden Städte mit B

GFDK - Stefanie Tendler - 26 Bilder

Auf den ersten Blick verbinden die beiden Hauptstädte Deutschlands und Thailands lediglich ihr Anfangsbuchstaben und evtl. noch die geographische Situierung im jeweiligen Land.

Bereits das vierte Mal begegne ich der asiatischen Metropole. Abermals ist mein erster Berührungspunkt Bangkok- eine Millionenstadt mit B, gleich dem dicken B, das ich nun seit einem Jahr „zu Hause“ schimpfen darf.

Dieses Mal schaue ich noch etwas genauer, schärfe meine Sinne. Mit dem gereiften Blick einer Wiederkehrenden fallen mir Ähnlichkeiten auf, die mir so vorher nie wirklich bewusst waren.

Vernachlässigt man den Aspekt, dass Berlin im Zentrum Europas liegt und Bangkok ein Herzstück Südost-Asiens ist sowie die kulturellen oder gar ökonomischen Unterschiede, fühlt man sich vor allem im Backpacker- Viertel der Khao San-Road sehr an Stadtteile und Entwicklungen im heutigen Berlin erinnert.

Die Warschauerstr. In Friedrichshain oder die Oranienstr. In Kreuzberg sind im Laufe der letzten Jahre zu touristischen Ameisenstraßen mutiert, in den geschäftige Menschen aus aller Welt oft ihr erstes Erlebnis mit der deutschen Hauptstadt erfahren.

Mit der Khao San Road verhält es sich ähnlich.  Angezogen von dem lebhaften Treiben das hier nie zur Ruhe kommt und den moderaten Preisen für eine Unterkunft, zieht es viele Rucksacktouristen, die ihre erste Erfahrung mit Thailand und dem asiatischen Raum machen, in dieses chaotische Wirrwarr.

Denn in der Khao San Road gibt es alles was das Konsumentenherz begehrt- Bars, die mit Buckets locken, um den Durst zu befriedigen, Muscle Shirts mit den absurdesten Motiven, Massagen für die müden Füßchen, Pad-Thai für den kleinen Hunger oder frittierte Grashüpfer für die ganz Mutigen. Auch zur Ping Pong Show, einer Live-Sex Show, bei der Frauen akrobatische Kunststückchen mit ihrem Geschlechtsorgan vollführen, wird man an jeder Ecke mit laut schmatzenden Klacklauten eingeladen.

Der Vergleich dieses Treibens mit dem Gewusel Berlins mag für manch einen nicht nachvollziehbar sein, doch wer den Mauerpark an einem sonnig heißen Sonntag erlebt hat, kann vielleicht manchen Gesichtspunkt verstehen. Hier zieht es nahezu genauso viele Touristen aus aller Welt hin, die von Flohmarktartikeln, selbstdesignten Shirts, handgemachtem Schmuck, Merguez-Dürüm, bis hin zum eingeflogenen Khao-San-Shirt, jede Menge konsumieren können. Für die Unterhaltung ist auch gesorgt, denn statt Ping Pong Show findet im Mauerpark jeden zweiten Sonntag im Sommer Karaoke statt.

Beide Städte haben sich im Laufe der letzten Jahre zu Touristenmagneten entwickelt und einen massiven Aufschwung erlebt. Aus ökonomischer Sicht mag diese Entwicklung vielleicht positiv sein, allerdings erleiden die beiden Bs einen Identitätsverlust. Die Städte unterziehen sich einem Wandel, der auf monetärer Grundlage basiert. In Bangkok wird in den letzten Jahren ein Hochhaus nach dem anderen aus dem Boden gestampft und in Berlin verschwinden kulturelle Hochburgen wie z.B. das Tacheles, um neue gewinnbringendere und lukrativere Möglichkeiten für deren Nutzung zu schaffen.

Die Globalisierung und unser globales Wirtschaftssystem verändern den besonderen Charakter vieler individueller Orte schneller als wir es fassen und begreifen können. Geld, mit seinem weltweiten Ansehen setzt einen anderen Akzent, lässt die Menschen ihre Kultur vergessen und sich in das Korsett des Konsumgüterwahns zwängen.

Ein Lächeln in Bangkok ist heute nicht mehr umsonst erhältlich und in Berlin muss man krampfhaft an jedem kulturellen Erbe, jeder unter Denkmalschutz stehenden Bauruine festhalten, denn es könnte bereits der nächste Investor auf der Lauer liegen.

Beide Städte müssen um ihre städtische Seele bangen- um den Verlust von Individualität und Einmaligkeit.

Jedoch ist es notwendig diese mit aller Macht zu schützen und zu verteidigen, auf das Bangkok sein gütiges Lächeln zurück gewinnt und Berlin ein kultureller Abenteuerspielplatz bleibt.

Bangkok (wörtlich übersetzt: Dorf im Pflaumenhain, thail. offiziell Krung Thep Mahanakhon [kruŋtʰêːp máhǎː-nákʰon], Thai: กรุงเทพมหานคร ( anhören?/i), kurz Krung Thep, กรุงเทพฯ – meist übersetzt mit Stadt der Engel) ist seit 1782 die Hauptstadt des Königreichs Thailand und ein besonderes Verwaltungsgebiet. Es hat den Status einer Provinz (Changwat) und wird von einem Gouverneur regiert. Die Hauptstadt hat 8,249 Millionen Einwohner (Volkszählung 2010). Sie ist die mit Abstand größte Stadt des Landes. In der Bangkok Metropolitan Region (BMR), der größten Metropolregion in Thailand, leben insgesamt 14,566 Millionen Menschen (Volkszählung 2010).[1]

Die Stadt ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Thailands mit Universitäten, Hochschulen, Palästen und über 400 Wats (buddhistische Tempelanlagen und Klöster) sowie wichtigster Verkehrsknotenpunkt des Landes. Das Nationalmuseum in Bangkok ist das größte seiner Art in Südostasien. In Bangkok ist auch die Wirtschafts- und Sozialkommission für Asien und den Pazifik (UNESCAP) beheimatet.

Quelle Wikipedia

Berlin ( [bɛɐ̯ˈliːn]?/i) ist Hauptstadt und Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland. Als Stadtstaat ist Berlin ein eigenes Bundesland und bildet das Zentrum der Metropolregion Berlin/Brandenburg. Berlin ist mit 3,5 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und mit rund 892 km² die flächengrößte Stadt Deutschlands und Mitteleuropas sowie nach Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Europäischen Union. Berlin ist in zwölf Bezirke unterteilt. Im Stadtgebiet befinden sich die Flüsse Spree und Havel, mehrere kleinere Fließgewässer sowie zahlreiche Seen.

Urkundlich erstmals 1237 erwähnt, war Berlin im Verlauf der Geschichte und in verschiedenen Staatsformen Hauptstadt Brandenburgs, Preußens und des Deutschen Reichs. Faktisch war der Ostteil der Stadt Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik. Seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990 ist Berlin gesamtdeutsche Hauptstadt mit Sitz des Bundespräsidenten seit 1994, des Deutschen Bundestags seit 1999 sowie des Bundesrats seit 2000.

Die Metropole Berlin gilt als Weltstadt der Kultur, Politik, Medien und Wissenschaften.[5][6] Sie ist ein wichtiger europäischer Verkehrsknotenpunkt und eine der meistbesuchten Städte des Kontinents. Institutionen wie die Universitäten, Forschungseinrichtungen und Museen genießen internationalen Ruf. In der Stadt leben Firmengründer, Kunstschaffende, Diplomaten und Einwanderer aus aller Welt.[7] Berlins Geschichte, Nachtleben, Architektur und vielfältige Lebensbedingungen sind weltbekannt.[8]

Quelle Wikipedia:

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09.10.2012 Eine Hymne auf die Facetten der Welt

Piper Verlag

Vom Kick, den Gefahren, den magischen Momenten unterwegs; von Einsamkeit und Freundschaft im Fremden: Andreas Altmanns Summe seiner Reiseerfahrungen ist eine sinnlich-furiose Aufforderung gegen Stubenhockerei, eine Hymne auf die Vielfalt der Welt.

Die Einsamkeit ägyptischer Provinzhotels. Überlandfahrten im stinkenden Bus. Moderne Raubritter in Kolumbien. Gefrorenes Zahnputzwasser in Sibirien. Gepökelter Schafskopf zum Frühstück. Materialmüde Hängebrücken. Hitze. Durchfall. Fieber. Angst. Aber auch: die Zartheit eines Abends in Kabul. Verständigung mit Händen und Füßen. Staunen im Tempel. Freude beim Überlisten eines Grenzbeamten. Der Herzschlag des Zugfahrens. Die Großzügigkeit von Fremden. Mit Shakespeare und Eric Clapton in Nowosibirsk. Eine Liebelei in der Wüste. Das Spätnachmittagslicht über dem Berg Sinai. Kaum jemand hat sich dem Zauber und den Härten fremder Länder so ausgeliefert wie Andreas Altmann, und seine Anweisung ist nichts weniger als eine wilde Liebeserklärung an das Reisen.

 

Über den Autor:

Andreas Altmann zählt zu den bekanntesten deutschen Reiseautoren und wurde u. a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis und dem Seume-Literaturpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihm der Bestseller »Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend«. Altmann lebt in Paris

 

 

Pressestimmen:


»Altmann pamphletet hinreißend wider Stuben- und Bürohocker, hoteleigene Pools, Dummheit und Anmaßung - und für grenzelose Neugier und Freundlichkeit.«
CAPZ - Reisekulturmagazin

»Das Buch ist ein Appell, aufzubrechen und eigene Abenteuer zu erleben, ein hinreißendes Plädoyer für Freundlichkeit, Neugierde, Achtsamkeit, Chuzpe, Herzensbildung, Eleganz.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung


»Herz und Hirn bewegt die 'Gebrauchsanweisung für die Welt' (...) in verführerisch schöner Sprache.«
Passauer Neue Presse

 

 

Piper Verlag GmbH (17.09.2012)

 

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29.04.2012 "swinging" city

Bettina Schönherr

Düsseldorf (ots) - Für Musik-, Kunst- und Sportliebhaber bietet die Rheinmetropole am Pfingstwochenende ein unvergleichliches Angebot. Wer Jazz, Funk, Blues und Soul erleben möchte, kommt bei der 20. Düsseldorfer Jazz Rally (25.-27.5.) auf seine Kosten. Zur Jubiläums-Auflage ist das Festival so groß und vielfältig wie nie: 92 Konzerte auf 36 Bühnen mit 500 Musikern verwandeln Düsseldorf in eine "swinging" city.

Allein zur Jazz Rally werden rund 300.000 Besucher erwartet. Schirmherr ist die deutsche Jazzlegende Klaus Doldinger, der im Rahmen des Festivals ebenso auftritt wie das HipHop-Jazz-Duo TAB TWO, Piano Virtuose Michael Wollny mit seinem [em]Trio, Soulsänger Ola Onabulé, der niederländische Shooting-Star Hamel und Kyle Eastwood. Er hat u.a. die Musik zu zahlreichen Filmen seines berühmten Vaters Clint geschrieben.

Im Jubiläumsjahr kooperiert die Jazz Rally erstmalig mit den Schumannfest (24.5.-4.6.), das sich dem Romantiker Robert Schumann aus neuen, zeitgenössischen Blickwinkeln nähert: So treten am Pfingstsonntag das renommierte Baltic Youth Philharmonic unter Leitung von Kristjan Järvi und das Bundesjazzorchester gemeinsam unter dem Titel "ClassicJazz" in der Tonhalle auf.

Vor den Konzertbesuchen bietet Düsseldorf allen Kunstfreunden ein weiteres Highlight: Sie können sich auf die exklusiv im Museum Kunstpalast präsentierte Ausstellung "El Greco und die Moderne" (28.4.-12.8.) freuen: Erstmals in Deutschland werden Malerei und Bildwelt El Grecos ins Zentrum einer großen Ausstellung gerückt, die über 100 Werke von Künstlern der frühen Moderne mit über 40 bedeutenden Arbeiten El Grecos vereint. Der Christopher Street Day (25.-28.5.) sorgt mit großer Demo-Parade, Straßenfest und zahlreichen Veranstaltungen für ein facettenreiches Programm parallel zur Jazz Rally. Als sportliches Highlight für Tennisfans rundet der Power Horse World Team Cup (20.-26.5.) das Pfingstwochenende in Düsseldorf ab. Erwartet werden u.a. internationale Top-Ten-Spieler der ATP-Qualifikations-Rangliste.

Programmübersicht zur 20. Düsseldorfer Jazz Rally unter: www.duesseldorfer-jazzrally.de Arrangements: www.duesseldorf-tourismus.de/hotelpakete. Ticket-Hotline 01805 - 644 332 (0,14 EUR Min aus dem dt. Festnetz, maximal 0,42 EUR Min aus dem dt. Mobilfunknetz)und www.dticket.de

Preise: Wochenend-Button 29,00 EUR (Vorverkauf), 35,00 EUR (Abendkasse, exklusive Sonderkonzerte.

Pressekontakt: Bettina Schönherr Destination Düsseldorf c/o Messe Düsseldorf Messeplatz 40474 Düsseldorf Tel.: 0211 / 4560-548 und 0162/8188018 Fax: 0211 / 4560-87548 E-Mail: presse@destination-duesseldorf.de Internet: www.destination-duesseldorf.de

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16.07.2011 Von Burgfräulein, Rittern und Räuberpistolen

djd/Naturpark Zittauer Gebirge

(djd/pt). Ein Familienurlaub, der die ganze Familie glücklich macht, grenzt an ein Wunder. Daher sollte das Reiseziel nicht nur schön, sondern auch vielseitig sein. Ein echter Geheimtipp ist der Naturpark Zittauer Gebirge im Dreiländereck zu Böhmen und Schlesien. Das bezaubernde Mittelgebirge in der südlichen Oberlausitz überrascht mit seiner sagenhaften Wunder-, Wander- und Erlebniswelt.

Von Burgfräulein, Rittern und Räuberpistolen


Auf dem Gipfel des "Töpfers" gluckt die "Brütende Henne". "Bernhardiner", "Große Orgel" und andere bizarre Felsgebilde begeistern auf einer Entdeckungstour in die Jonsdorfer Mühlsteinbrüche. Den Titel "Perle des Zittauer Gebirges" trägt der Berg Oybin mit seiner spektakulären Burg- und Klosteranlage. Knappen und Burgfräulein erkunden dort Waffenkeller, Ritterschlucht und Bergfriedhof. In einer malerischen Umgebung, die schon Caspar David Friedrich auf die Leinwand bannte, sind festliche Ritter- und Märchenspiele zu erleben. Mutige Vier- bis Zehnjährige folgen dem Hochwaldmännlein in die schattenreichen Wälder bei Oybin, und wem die Beine schwer werden, der nimmt den "Oybiner Gebirgs-Express".

Sagenhaftes erwartet Besucher auch rund um den Kottmar und am Löbauer Berg, mit krönendem Abschluss auf dem weltweit einzigen gusseisernen Turm. Für Hochspannung sorgt eine Beutetour mit Räuberhauptmann Karasek. An anderen Tagen locken das Waldstrandbad in Großschönau, ein von Kindern entwickelter Kulturpfad in der Barockstadt Zittau, Sommerrodelbahn, Puppenmuseum, Schmetterlingshaus, Pony-Ranch und der Lama-Hof in Seifhennersdorf, wo Kinder mit den Vierbeinern auf Wanderschaft gehen.

Wenn der Vater mit dem Sohne


Sobald Eisenbahnen ins Spiel kommen, schlagen die Herzen von Vätern und Söhnen höher. Mit der Zittauer Schmalspurbahn erkunden sie die Region. Einmal im Führerstand einer Lok mitfahren, dieser Traum wird ab dem Bahnhof Jonsdorf wahr. Für Handarbeitsbegeisterte lohnen Besuche im Deutschen Damast- und Frottiermuseum und in der Schauwerkstatt für Herrnhuter Sterne. Unter www.zittauer-gebirge.com oder unter Tel. 03583-752-139/-200 gibt es alle Informationen.

 

Pressekontakt/Autor:

djd deutsche journalisten dienste GmbH, Bahnhofstraße 44, 97234 Reichenberg  doku@remove-this.djd.de

 

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