29.05.2019 Die Gastgeberfamilie Pinggera

Schlutzer, Schupfnudeln oder Kalbsbraten aus der Südtiroler Buschenschänke

von: GFDK - Essen und Trinken

Herbst im Meraner Land: Wege am Wasser und ein rotes Vermächtnis vom Schnalshuberhof in Algund. Waale heißen die künstlich angelegten Kanäle, die das Meraner Land wie Lebensadern durchziehen und in der niederschlagsarmen Region seit Jahrhunderten für fruchtbare Wiesen und Felder sorgen.

Der Algunder Waalweg (Schwierigkeitsgrad leicht) führt entlang eines solch historischen Wasserlaufs von Gratsch bis nach Oberplars und endet nach knapp zwei Stunden beinah direkt beim historischen Schnalshuberhof in Algund, der seit vielen Jahren das „Roter Hahn“-Siegel trägt.

Bei schönem Wetter kredenzt Gastgeberfamilie Pinggera Wanderern Schlutzer, Schupfnudeln oder Kalbsbraten unter herbstbuntem Weinlaub – Kenner aber bevorzugen die denkmalgeschützte Zeitungsstube.

Nirgendwo lassen sich die legendären Ronenknödel von Bäuerin Rosa aus Roten Beten mit Gorgonzolasoße stilvoller genießen. Dazu reicht Sohn Christian Fraueler, Vernatsch oder Blauburgunder aus Bio-Anbau.  

Der Buschenschank ist ein Betrieb, in dem ein Landwirt seine Erzeugnisse (Getränke und kalte Speisen) ausschenken und servieren darf und basiert auf einem Gesetz von Kaiser Josef II. Nur Besitzer bzw. Pächter von Wein- oder Obstgärten dürfen einen Buschenschank betreiben.

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