09.12.2022 Nordsardinien Geschmackserlebnisse

Sardinien hat eine langjährige Tradition von erlesenen Gerichten und Produkten

von: GFDK - Essen und Trinken

Sardinien ist eine der größten Inseln im Mittelmeer und ein mondänes wie auch vielseitiges Urlaubsziel. Neben der wunderschönen Landschaft, dem kristallklaren Meer und den karibisch anmutenden Sandstränden hat Sardinien eine langjährige Tradition von erlesenen Gerichten und Produkten zu bieten.

Das kulinarische Erbe ist von Region zu Region unterschiedlich, die Zutaten anders und die Verfahren und Zubereitungen unterschiedlich.

Der Norden Sardiniens mit der Region Gallura, zu der die berühmte Costa Smeralda gehört, ist reich an traditionellen Speisen, wie sie bereits vor langer Zeit zubereitet wurden.

Li Pulicioni Gadduresi ist wohl das bekannteste Gericht aus der Region im Norden. Nicht nur der Name ist klanghaft, sondern auch die besondere Kombination der Zutaten.

Hierbei handelt es sich um gefüllte Ravioli aus Hartweizengrieß mit Schafsmilch-Ricotta, Eiern, etwas Zucker und Zitronenschale. Sie passen besonders gut zu Tomatensugo, gewürzt mit Pecorino Käse.

Während sich auf Deutsch die sardische Brotsuppe noch nicht so überzeugend anhört, klingt ihr Name auf Italienisch schon sehr viel mehr nach einem Geschmackserlebnis: Suppa cuata. 

Diese Spezialität aus Brot vom Vortag und Frischkäse hat sich zurecht den ersten Platz der traditionellen Menüs in der lokalen Küche erobert. Die Suppe wird von einer Schicht aromatischen Käse bedeckt und dann überbacken.

Nicht nur im Norden der Insel, sondern überall stößt man auf das bekannte Spanferkel, was im Ganzen nach alter Tradition im Holzofen zubereitet und mit Mittelmeerkräutern gewürzt wird. 

Aber was wäre eine Insel ohne Fischspezialitäten? Seeigel, Miesmuscheln und Hummer sind nur einige der kulinarischen Highlights. Eine beliebte und typische Zubereitungsart von Hummer ist mit Vernaccia, einer Weißweinsorte.

Bei den Süßspeisen kommt vor allem eine Zutat ins Spiel: Honig. Zu den charakteristischsten Süßspeisen zählen Li cucciuleddhi e meli, kleine Blätterteigkörbchen, gefüllt mit Marzipan, gehackter Orangenschale und Honig, sowie Li niuleddi, ein rautenförmiges Gebäck aus Mandeln, Mehl, Nüssen und natürlich Honig.

Abschließend dürfen die berühmten Seadas nicht fehlen, süße Ravioli mit einer Füllung aus Frischkäse, die mit flüssigem Honig oder Zucker serviert werden. Von der Region Gallura aus haben sie ganz Sardinien erobert und sind auf der ganzen Insel zu finden.

Das Weinanbaugebiet um Arzachena herum ist die Wiege sehr erlesener Weine. Hier gehen die Weinbauern ihrer täglichen Arbeit mit Leidenschaft, bewährten Traditionen und Respekt für ein natürliches Gleichgewicht in den Weinbergen nach. Das Weingut Capichera ist seit über dreißig Jahren im Besitz der Familie Ragnedda.

Die Böden der Weinstöcke bestehen aus Granitfelsen. Wenn sich diese zersetzen, entstehen sandige, saure bis schwach saure Böden, die reich an Kalium und arm an Phosphor und Stickstoff sind. Dank dieser besonderen Zusammensetzung der Böden und der gewissenhaften Kelterverfahren gilt dieses Weingut zurecht als Flaggschiff auf dem regionalen Winzersektor.

Da ausschließlich Weine aus heimischen Reben hergestellt werden, zeichnen sich diese Produkte durch eine wahre Explosion von Geschmacksnoten und Aromen aus, die für die Region Gallura typisch sind.

Anreise
Den Norden Sardiniens erreichen Sie am einfachsten über den Flughafen Olbia an der Nordostküste. Im Sommer besteht hier eine gute Anbindung von mehreren deutschen Flughäfen. Die Flugzeit beträgt max. drei Stunden von Norddeutschland aus, vom Süden aus knapp zwei Stunden. 

Unterkünfte
Wer den Traditionen nah sein möchte und kleine Hotels, mit viel Charme, lokalem Bezug und Spitzen-Restaurants bevorzugt, ist in den drei Baja Hotels in der Bucht Baja Sardinia sehr gut aufgehoben.

Nur etwa 30 Minuten vom Flughafen Olbia entfernt liegen die zwei Vier-Sterne-Hotels Clubhotel und La Bisaccia direkt an der geschützten Bucht und werden nur von der Mittelmeer Machhia, der typischen Flora des Mittelmeerraums, vom smaragdgrünen Meer getrennt.

Im Somu Restaurant im Clubhotel können Sie sogar Sterneküche genießen – der Chef Salvatore wurde für seine kreative und unerwarteten Kreationen mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Eine kleine Ortschaft direkt hinter den Baja Hotels bietet auch am Abend zusätzliche Bars und Restaurants sowie ein paar Geschäfte zum Bummeln – abseits der Massen.

Das Fünf-Sterne-Boutiquehotel Grand Relais dei Nuraghi liegt geschützt ein Stück weiter an der Küste entlang und bietet zusätzliche Privatsphäre mit einem sowohl modernen als auch traditionell sardischen Design. Eine kleine Privatbucht rundet das Angebot dieses kleinen Paradieses ab.

Die Hotels bieten sich als Ausgangpunkt für die kulinarischen und kulturellen Highlights im Norden Sardinen hervorragend an.

Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

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