Wir lieben gutes Essen und Trinken

22.12.2020 Bauernhof Oberpalwitter in Barbian

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Sehnsuchtsort Südtiroler Bauernhof – zum Jahreswechsel sind die ländlichen Unterkünfte der Marke „Roter Hahn“ normalerweise beliebte Urlaubsdomizile. Silvester 2020/21 holen sich Feinschmecker den Genuss von dort nach Hause. Zwischengang/Vegetarische Hauptspeise von Bäuerin Christine Schrott vom „Urlaub auf dem Bauernhof“-Betrieb Oberpalwitter in Barbian: ROHNENNOCKEN

(für 4 Personen)

50 g Rote Bete (gerieben)

250 g Ricotta

2 Freilandeier

2 EL Weizen- oder Dinkelmehl

2 EL Semmelbrösel

1 Prise Salz

Wildkräutersalat

Parmesan

Die gesamten Zutaten werden rasch zu einem Teig geknetet. Diesen eine halbe Stunde im Kühlen rasten lassen, daraus Nocken formen und sie in Salzwasser für 10 Minuten leicht köcheln lassen. Die Nocken können auf einem Wildkräutersalat mit Parmesan und Butter serviert werden.

Oberpalwitter

Fam. Christine und Helmut Lageder

Rosengartenstr. 28

39040 Barbian

Tel. +39 333 2388632

oberpalwitterhof@bb44.it

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15.12.2020 erneut die meisten Sterne

Essen und Trinken

Japans Hauptstadt hält auch 2021 wieder den Titel mit den meisten Michelin-Sternen weltweit. Nachdem sich eines der herausforderndsten Jahre dem Ende neigt, blickt Tokios Gastronomie-Szene hoffnungsvoll auf 2021.

Die Veröffentlichung des neuen Michelin-Guide Tokyo gibt allen Grund dazu: Für das kommende Jahr gibt es 446 kulinarische Gründe, sich durch die Stadt mit den weltweit meisten Michelin-Sternen zu schlemmen.

Insgesamt 212 Restaurants erhielten eine Sterne-Auszeichnung des renommierten Restaurantführers, darunter zwei neue Restaurants mit drei Sternen, zwei mit zwei Sternen und 18 mit jeweils einem Stern. Neu ist in diesem Jahr ist die „Green Star“-Kategorie, die Restaurants hervorhebt, die sich für eine nachhaltige Gastronomie einsetzen.

Engagement für eine nachhaltige Gastronomie

In diesem Jahr wurde der „Green Star“ des Restaurantführers zum ersten Mal an sechs Restaurants in Tokio vergeben, die ein besonderes Engagement für eine nachhaltigere Gastronomie zeigten.

Die Initiativen reichen von Abfallreduzierung über den Erhalt natürlicher Ressourcen und Artenschutz bis hin zur Verringerung von Umweltbelastungen und die Unterstützung lokaler, umweltbewusster Produzenten.

Zu den ausgezeichneten Restaurants gehören das L'Effervescence und das NARISAWA (beide im Stadtteil Minato), das Lature, das Florilège und das Sincère (alle im Stadtteil Shibuya) sowie das Quintessence (im Stadtteil Shinagawa).

Zwei Neuzugänge in der drei-Sterne-Liga

Als erstes chinesisches Restaurant in Tokio, das mit drei Sternen ausgezeichnet wurde, bietet das Sazenka unter der Leitung von Chefkoch Tomoya Kawada ein besonderes Speiseerlebnis, das traditionelle chinesische Aromen mit japanischen Kochtechniken verbindet.

Das L'Effervescence, das ebenfalls mit einem „Green Star“ ausgezeichnet wurde, bekam seinen ersten Stern 2012, gefolgt von einem zweiten in 2015. Das Restaurant ist für seinen einzigartigen kulinarischen Stil bekannt, bei dem Küchenchef Shinobu Namae französische Einflüsse mit erstklassigen, lokalen Zutaten kombiniert.

18 Restaurants erstmals ausgezeichnet

Auch in diesem Jahr gab es wieder Neuzugänge, die sich über ihren ersten Stern freuen konnten. Insgesamt 18 Restaurants wurden zum ersten Mal ausgezeichnet – darunter Ein-Stern-Restaurants, die sich beispielsweise auf Sushi spezialisiert haben (Hato, Sushiya Shota, Sushi Murayama, Sushi Sugaya) oder chinesische Köstlichkeiten servieren (Itsuka, ShinoiS, Series).

Die Auswahl umfasst auch vier Restaurants, die bemerkenswerte Gerichte mit französischem Einfluss anbieten (L'Intemporel, Makiyaki Ginza Onodera, Au Deco, Esterre) oder ihre Gäste mit auf eine kulinarische Reise nach Italien nehmen (Faro).

Auch die japanische Küche ist dank Restaurants wie Juko, Shigematsu, Oryori Katsushi, Onarimon Haru, Azabu Wakei und Akasaka Ogino gut vertreten.

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11.12.2020 Grund zum Feiern in Starnberg

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Grund zum Feiern gibt es beim Team des, das sich über eine erneute Auszeichnung freuen darf. Der kürzlich erschienene „Gault&Millau 2021“ verlieh dem Sternelokal unter Leitung von Küchenchef Maximilian Moser 15 Punkte und erstmals zwei Hauben unter dem Prädikat „hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität“.

Somit zählt das Aubergine im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg weiterhin zu den 500 besten Adressen Deutschlands, die der „Gault&Millau“ als eine der einflussreichsten Publikationen ihrer Art jährlich neu bewertet.

Bereits 2014 konnten Chef Moser und sein Team einen der renommierten Michelin-Sterne ergattern – den einzigen im oberbayerischen Fünfseenland, den das Restaurant im Münchner Umland bis heute trägt. Reservierung ab 12. Januar 2021 unter www.aubergine-starnberg.de

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10.12.2020 Vier Jahreszeiten Starnberg

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Wenngleich der Jahreswechsel 2020 ruhiger als gewohnt ausfällt, muss kein Hobby-Barkeeper auf ein Gaumenfeuerwerk verzichten.

Wie angesagte Drinks ganz einfach zu Hause gelingen, weiß das Team der Hemingway Bar im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg vor den Toren der oberbayerischen Landeshauptstadt München.

Der perfekte Festtags-Cocktail ist für mich eine nussig-fruchtige Variation des Kir Imperial“, sagt André Waigand, Gastronomischer Leiter des Vier Sterne Superior Hotels.

„Zubereitet wird er in einem Glas mit Eiswürfeln aus 3 cl Wodka, 2cl Ananassaft und Maracujasaft, 1 cl Amaretto und vier Himbeeren.

Mit Champagner aufgießen, als Garnitur eignen sich Zitronenzesten.“ Die im englischen Stil mit schweren Ledersesseln und offenem Kamin gestylte Hemingway Bar gilt als gemütlicher Treffpunkt im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg und beherbergt mit über 150 Sorten Süddeutschlands größte Rumsammlung.

Das Team des Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg wünscht genussvolle Festtage!

Weitere Auskünfte

Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg    Münchner Straße 17    D-82319 Starnberg

Fon +49 8151 4470-0    info@vier-jahreszeiten-starnberg.de

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09.12.2020 Ligurien auf der Zunge, der Pandolce

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Rund, aromatisch und gespickt mit Pinienkernen, Pistazien, Sultaninen und kandierten Früchten – das ist Pandolce. Das wortwörtliche „Süßbrot“ mit der unverkennbaren Anis-Note darf an keiner Weihnachtstafel vom Ligurischen Meer, über Genua bis in die Berge fehlen. Auch wenn es an den bekannteren Panettone erinnern mag: Wehe, man nennt es so.

Dann verscherzt man es sich mit den traditionsbewussten Einwohnern Liguriens, die stolz sind auf die Geschichte ihres Weihnachtskuchens. Die Ursprünge des Pandolce gehen viel weiter zurück als die ihres lombardischen Vetters, den Panettone.

Es war Mitte des 16. Jahrhunderts, als der Doge Andrea Doria einen Wettbewerb unter den Konditoren der Region ausschreiben ließ. Ziel war es, ein Süßgebäck zu kreieren, das auch auf langen Schiffsreisen knusprig und aromatisch blieb.

Heute gibt es Pandolce in zwei Varianten: einen lockeren, hohen Kuchen und einen kompakten, eher flachen, der mit dem Zusatz „antico“ bekannt ist und als der Schmackhafteste gilt. Traditionell wird der Pandolce auf einem Lorbeerzweig angerichtet und nach dem Weihnachtsessen serviert.

Der oder die Jüngste am Tisch schneidet den Kuchen an, und der oder die Älteste verteilt die Stücke. Traditionsgemäß wird eine Scheibe für Arme und eine für den 3. Februar aufbewahrt. An diesem Feiertag ehren die Ligurier den Heiligen San Biagio, den Schutzherren des Rachens.

Und so „genießen“ die Einheimischen direkt nach dem Aufstehen das altbackene Stück Pandolce. Es gilt als uraltes Wundermittel gegen jegliche Halsentzündung.

Wer zum Jahresende mit diesem süßen Gruß aus Ligurien seinen Lieben „Alles Gute“ wünschen möchte, der bekommt Pandolce Genueser Art im Internet, unter anderem hier:  https://www.oliocarli.ch.

Wer sich selbst versuchen will, der findet im Internet allerlei Rezepte. Geht übrigens auch ohne kandierte Früchte: einfach die gleiche Menge mit Schokoladentropfen oder Pistazien ersetzen.

So der Tip von Stefania Lettini vom Lettinis Düsseldorf /Deutschland, die ihren Pandolce wie folgt backt:

Zutaten:

200 g Mehl Typ 00

150 g Puderzucker

65 g weiche Butter

1 Ei

150 g Rosinen (zuvor in 100 ml Orangensaft ca. 1 Stunde einweichen)

50 kandierte Orangen in Streifen schneiden

3 g Fenchelsamen

3 g Trockenhefe oder Backhefe

25 g geröstete Pinienkerne

80 g geschälte Mandeln

15 g Milch

15 g Orangensaft

20 g geschälte Mandeln (für die Oberfläche)

1 Eigelb zum Bepinseln der Oberfläche

Zubereitung:

Mehl, Puderzucker, weiche Butter und Ei in einer großen Schüssel vermengen. Nacheinander ausgedrückte Rosinen, kandierte Orangen, Fenchelsamen, Trockenhefe, Pinienkerne, Mandeln, Milch und Orangensaft unterheben und vorsichtig vermengen. Der Teig bleibt relativ weich.

Auf Backpapier einen runden, flachen Kuchen formen. Mit den restlichen Mandeln belegen. Dann mit dem Eigelb leicht bepinseln. Den Teig bei 170 Grad Celsius Umluft etwa 20 Minuten backen. Der Teig darf nicht komplett trocken sein, da sonst der saftige Effekt verloren geht.

Guten Appetit & Frohe Weihnachten

(Rezept-Quelle: ZDF Fernsehen „Volle Kanne“, Sendung vom 2.12.2019)

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07.12.2020 Leventina, Tessin/Schweiz

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Spampezie aus der Region Leventina gelten als traditionelles Tessiner Weihnachtsgebäck und kulinarisches Erbe der Schweiz. Der Name kommt vom italienischen Wort für Lebkuchen („Pan di spezie“).

Ursprünglich verwendete man Backformen aus Nussbaumholz mit eingeschnitzten Dekorationen, wobei die Hauptmotive meist religiöse Themen wie die Heiligen Drei Könige, Sterne oder Fische abbildeten, häufig auch Familien- und Gemeindewappen.

An Feiertagen im Winter bereiteten die Haushalte des Leventinatals den stärkenden Imbiss jeweils nach eigenem Rezept zu.

Da das Gebäck längeren Lagerzeiten standhält, beschickten manche gar ihre nach Übersee ausgewanderten Kinder mit dem Geschmack der Heimat. Heute findet man Spampezie ganzjährig in Tessiner Bäckereien wie der Panetteria Schröder in Chiggiogna, die nach alter Tradition mit viel Nüssen und Grappa bäckt.

Spampezi – traditionelles Rezept aus „Tessiner Landfreuen kochen“ (Liebefeld 2005) 

Zutaten Füllung:
1,2 kg Walnüsse gehackt (Gewicht mit Schale)
200 g zerlassene Butter
200 g geriebenes Brot
250 g Zucker
150 ml Grappa 

Zutaten für den Teig:
2 kg Weißmehl
900 g Zucker
800 g zerlassene Butter
500 ml Milch
150 ml Grappa
1 Prise Salz 

Außerdem:
1 Ei, verquirlt
etwas Milch 

Zubereitung:
Für die Füllung die Nüsse knacken, fein reiben und mit den übrigen Zutaten verrühren.
Tipp: Die Füllung schon am Vortag zubereiten.


Das Mehl sieben und mit dem Zucker sowie einer Prise Salz in einer großen Schüssel vermengen. In die Mischung von Hand eine Vertiefung drücken, dort im Wechsel nach und nach Milch, Butter sowie Grappa hineingeben und verrühren, bis die Flüssigkeit aufgebraucht ist.

Die Masse kräftig kneten, bis ein kompakter Teig entsteht, diesen ca. 0,5 cm dick ausrollen. Davon die Spampezi in gewünschter Größe abschneiden (zwischen 5 x 10 cm und 20 x 30 cm). Die vorbereitete Füllung mit einem Löffel auf der Hälfte jedes Teigstücks verstreichen, dabei einen Rand freilassen.

Die andere Hälfte von Hand daraufklappen und die Ränder gut andrücken. Mit einem Teig-Rädchen die Konturen gerade abschneiden, die Spampezi nach Belieben mit den Teigresten dekorieren (z. B. in Form von Herzen oder Sternen) und/oder mit einer Gabel feine Linien und Muster einziehen. Mit etwas verquirltem Ei und Milch bestreichen und bei 200 Grad Heißluft ca. 20 bis 25 Minuten backen. 

Weitere Auskünfte
Ticiono Turismo
Via C. Ghiringhelli 7    CH-6501 Bellinzona    Fon +41 91 8257056   info@ticino.ch

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02.12.2020 In Wallisellen in der Schweiz

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Im harry’s home Zürich Wallisellen wird die Schweizer Tradition des Grittibänzbackens gepflegt und gelebt. Ursprünglich wurden die köstlichen „Teigmännli“ am Nikolaustag (6. Dezember) verspeist. Heute gelten Grittibänze als winterliche Klassiker, die meist die gesamte besinnliche Zeit hindurch auf den Tisch kommen.

Das Rezept stammt von Fredy’s Brot Shop, mit dem das Haus der österreichischen Hotelkette harry‘s home hotels & apartments zusammenarbeitet. Dabei gibt‘s eine Besonderheit:

Der Hefeteig wird entweder zu Grittibänzen oder aber zu einem einfachen Sonntagszopf verarbeitet. Deshalb werden die Figuren sowohl zum Frühstück als auch als Mittagssnack oder mit Kaffee und Kuchen serviert und machen vor allem im Advent Vorfreude auf die Weihnachtstage.

Grittibänz bzw. Sonntagszopf 

Zutaten:
600 ml Vollmilch (20-25 Grad)
20 g Schweizer Bienenhonig
1 Schweizer Freilandei
20 g Salz
40 g frische Hefe
1 kg pestizidfreies Weißmehl
180 g Schweizer Vorzugsbutter aus Milchrahm (Raumtemperatur)
Rosinen (optional) 

Zubereitung:
Milch, Honig, Ei und Salz mit dem Schneebesen gut vermischen. Hefe und Weißmehl zur Milch dazu geben und ca. 5 Minuten in der Küchenmaschine auf kleiner Stufe durchmixen. Butter beifügen und anschließend den Teig glatt kneten.

Die Masse 30 Minuten ruhen lassen, damit sie schön aufgeht. Danach den Teig in 2-3 gleich große Stränge langrollen und anschließend zu einem Zopf bzw. zu Grittibänzen formen.

Rosinen beim Zopf optional, bei der Figur als Augen und Nase dazu geben. Den Zopf im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad ca. 40-50 Minuten backen, die Grittibänze ca. 20-30 Minuten, je nachdem wie dick sie geformt sind. 

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01.12.2020 Weihnachtlicher Genuss mit Schuss

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Die Küche rund um Füssen ist eine bodenständige, zur Adventszeit sogar eine hochprozentige – vor allem bei den „Versoffenen Jungfern“. Das Gericht mit Most ist in ganz Süddeutschland verbreitet. Zwischen dem Allgäu/Bayern und dem Tiroler Lechtal jedoch setzen Feinschmecker auf eine weihnachtliche Rezeptur.

Auf den ersten Blick Resteverwertung von altem Weißbrot, entpuppt sich die Spezialität beim Probieren als süße, mit Glühwein getränkte Köstlichkeit.

Da die beschwipsten Semmelbällchen obendrein in Fett ausgebacken und mit Zimtzucker umhüllt werden, können Kalorienzähler getrost das Rechnen aufgeben:

Denn zu Weihnachten sind derlei Spezereien erlaubt, sogar entlang der Lebensspur Lech, Interreg-Projekt und gesundheitstouristischer Erlebnisraum zwischen den beiden Grenzregionen.

Die „Versoffenen Jungfern“ verdanken ihren Namen übrigens angeblich dem jungfräulich-weißen Pfannkuchenteig, mit dem sie vorm Frittieren umhüllt werden.

Versoffene Jungfern
(für 4-6 Pers.) 

Zutaten:
4 Weißbrötchen oder 1 Baguette vom Vortag
Glühwein
3 Eier
300 ml Milch
200 g Mehl
Salz
Fett zum Ausbacken
Zucker
Zimt 

Zubereitung:
Die Semmeln oder das Baguette in Stücke schneiden, mit Glühwein bedecken und vollsaugen lassen. Aus Eiern, Milch, Mehl und einer Prise Salz einen eher dünnflüssigen Pfannkuchenteig zubereiten und ca. 30 Min. quellen lassen.

Brötchen- bzw. Baguetteteig auswringen, zu kleinen Kugeln formen und im Pfannkuchenteig wenden, so dass beide Seiten von einer dünnen Schickt bedeckt sind. Anschließend in heißem Fett schwimmend in der Pfanne ausbacken.

Mit Zucker und Zimt bestreuen – und genießen. Tipp für kleine Genießer: Semmeln in Kinderpunsch tränken. 

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01.12.2020 Kaiserschmarrn von Ingrid Payr

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Normalerweise wird dieses süße Schmankerl in einer 300 Jahre alten Stube zwischen antiken Bauernmöbeln, Kaminfeuer und Kerzenschein serviert – der legendäre Kaiserschmarrn nach dem Rezept von Ingrid Payr, langjährige Küchenchefin des Jungbrunn-Wirtshaus‘ in Tannheim.

Letzteres ist eins von insgesamt drei Restaurants im eben erst neu renovierten „Hotel Jungbrunn – Der Gutzeitort“ und serviert regional-saisonale Küche mit Zutaten aus dem umliegenden Tannheimer Tal.

Wer sich den Duft der Tiroler Köstlichkeit nach Hause holen will, dem verrät die ehemalige Herrin der Töpfe im À-la-carte-Gasthof des Spa- und Lifestyle-Hotels gern ihr Geheimrezept.

Speziell zur Weihnachtszeit reicht Ingrid ihren Kaiserschmarrn zu mit Zimt verfeinertem Apfelmus. Das wahre Geheimnis ihres Signature-Gerichts sind aber nicht die Zutaten, sondern die Zubereitung,

Ingrids Kaiserschmarrn
(für 2 Pers.)

Zutaten:
150 g Mehl
1 Prise Salz
3 Eier
200 ml Milch
60 g Zucker
40 g Rosinen
Butter zum Backen
ggf. etwas Zimt 

Zubereitung:
Aus Mehl, Salz und Milch einen glatten Teig rühren und die Eier sowie den Zucker darunter heben. Wichtig: Die Masse nicht verschlagen! In einer Pfanne Butter erhitzen, die Teigmasse eingießen und die Rosinen darüber streuen.

Sobald der Teig auf der Unterseite goldbraun gebacken ist, wenden, die Pfanne abdecken und fertig backen. Anschließend mit zwei Gabeln in kleine Stücke zerreißen, etwas Butter und Zucker darüber streuen, alles in der Pfanne karamellisieren lassen, zum Servieren mit Puderzucker bestreuen und mit weihnachtlich gewürztem Apfelmus servieren. Toll dazu passt auch mit Zimt aromatisiertes Vanilleeis.  

Guten Appetit!

Weitere Auskünfte
Hotel Jungbrunn – Das Alpine Lifestyle Hotel
Oberhöfen 25    A-6675 Tannheim/Tirol    Fon +43 5675 248 
hotel@remove-this.jungbrunn.at 

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27.11.2020 Tiroler Lechtal/Österreich

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„Süßlich-blumig und zugleich ein würziges Aromenspiel.“ So beschreibt Sigrid Wolf, ehemalige Olympiasiegerin aus dem Tiroler Lechtal, den Geschmack des sogenannten Auszeit-Tees.

Und empfiehlt dessen wohltuende Wirkung für die kommende Adventszeit. Als eine von 65 Lechtaler Kräuterhexen war sie maßgeblich an der Komposition der Rezeptur beteiligt.

Sie teilt ihr Wissen über die Heilkraft der heimischen Pflanzen übrigens auch gern mit interessierten Gästen.

Benannt nach den Tiroler Auszeitdörfern im Lechtal, wurde die Mischung ursprünglich als genussvolle Ergänzung zum Aufenthalt in einer der vier österreichischen Kleinstgemeinden zusammengestellt.

Sei es die nervenstärkende Kraft der Bergminze oder die aufmunternde Eigenschaft des Johanniskrauts – das schmackhafte Getränk wärmt Körper, Geist und Seele in der Vorweihnachtszeit.

Die fertige Mischung bestellen Interessierte per Mail unter marketing@lechtal.at

Auszeit-Tee 

Zutaten (Kreative mixen sich ihren Auszeit-Tee zu etwa gleichen Teilen):
Himbeerblätter
Wohlgemut
Ringelblume
Vogelbeere
Bergminze
Silbermantel
Schafgarbe
Johanniskraut
Lavendel 

Zubereitung:
Für eine Tasse 1 bis 2 Löffel der Kräutermischung mit heißem, nicht mehr kochendem Wasser (etwa 60-80 Grad) übergießen, 3 bis 5 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen.

1 Löffel Blütenhonig rundet den Geschmack ab. Damit dessen wertvolle Nährstoffe erhalten bleiben, sollte er allerdings erst nach der Ziehzeit dazu gegeben werden. Gut umrühren, ein gemütliches Plätzchen suchen und entspannen.

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