Präsentation von Künstlern und ihren Werken

09.09.2015 farbräume

GFDK - Friederike Zimmermann

„Meine Malerei basiert auf vielschichtigen Abstraktionsprozessen. Sie nimmt meist in figurativen Konstellationen oder Strukturen der unmittelbaren Umgebung ihren Ausgangspunkt. Durch serielles Arbeiten, Schichtungen, Überlagerungen entfalten sich eigene Farbräume. Die Wiederholung verfeinert den immer wieder neuen Blick auf die Ausgangssituation.
   
Dieser meditative Prozess erlaubt ein sukzessives Kennenlernen, eine intime Annäherung an das Sujet. Das Sehen intensiviert sich. Der individuelle Charakter jedes einzelnen Bildes prägt sich in der Reihung aus.
   
Meine Zeichnungen haben hingegen tagebuchartigen Charakter. Aus sparsamen Linien und reduzierter Farbigkeit setzen sich die meist organischen Objekte zusammen. Linien werden zu Konstruktionen und entwickeln Leben. Die Formate meiner Bleistift- und Tuschezeichnungen reichen von Postkartengröße bis hin zu wandfüllenden Dimensionen und raumgreifenden Fadenzeichnungen.“ (Alexandra Centmayer)

Kunst von Alexandra Centmayer

Die Bilder sind – sei es beim Flanieren entlang des Platzes, beim Einkaufen auf dem Samstagsmarkt, beim Stehen an der Ampel oder Vorbeifahren mit dem PKW – rund um die Uhr von außen, nach individueller Absprache sowie natürlich während der Veranstaltungen zu besichtigen.

Hinter dem Format der Schaufenster-Galerie steht die Idee, Kunst an einem alternativen Ort des öffentlichen Raums zu präsentieren. Hier wird das großzügig verglaste Foyer des FORUM Merzhausen zu einer Art Schaufenster, das zwischen Alltag und Kunst eine Verbindung herstellt. Dadurch treten die Menschen der Kunst unvoreingenommen gegenüber, indem sie ihnen aus dieser Perspektive wie zufällig begegnet.

Vita:
1996 - 1998: Hochschule der Künste, Berlin | Meisterschülerklasse Leiko Ikemura

1990 - 1996: Kunsthochschule Kassel | Studium Freie Kunst | Diplom bei Prof. Dorothee v. Windheim, Prof. Urs Lüthi

1992: Universidad Complutense de Madrid | Facultad de Bellas Artes | Erasmus – Stipendium

Mitgliedschaften: BBK, GEDOK

Ausstellung in Freiburg

In Form einer Schaufenster-Galerie unter dem Titel „Wechselrahmen“ stellt der Kulturverein artisse alle drei Monate großformatige Bilder einer ausgewählten Künstlerin oder eines Künstlers aus:


artisse e.V.
1. Vorsitzende und Pressekontakt:
Dr. Friederike Zimmermann
Heimatstraße 10 | 79249 Freiburg-Merzhausen
kontakt@artisse.de

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01.07.2015 zeit steht still

GFDK - Kasia Sandhofer

In den heutigen Zeiten wird niemand Malerei und Fotografie im Rahmen der plastischen Künste in engem Zusammenhang sehen. Zwischen diesen beiden Disziplinen besteht jedoch eine große Verbindung und das schon seit der Entdeckung der Daguerreotypie.

Bereits die Impressionisten benutzten Fotografie als Hilfsmittel für ihre Studien zur Vogelperspektive, Chiaroscuro, Gestik und Bewegung des Models. Dank der Fotografie machten die Maler visuelle Aufzeichnungen, die sie an die Momente erinnerten, welche das Auge nicht einfangen und behalten konnte. Auf ihren Leinwänden hält auch die junge Malerin Aleksandra Hońko die Zeit an.

Fotografien von Aleksandra Honko

Sie ist Absolventin der Fakultät für Malerei der Akademie der schönen Künste in Breslau und Schülerin von Prof. Leszek Mickos und Dr. Anna Kram. Hońko baut gezielt Relationen und Abhängigkeiten zwischen Malerei und Fotografie auf. Die Künstlerin benützt für ihre Werke die von ihr gemachten Fotografien und behandelt sie als Ausgangspunkt für den Aufbau des Bildes.

Thema Wasser

Das Thema ihrer Werke ist Wasser und der sich in ihr befindenden menschlichen Gestalten. Sie zeigt den Menschen ohne individuelle Eigenschaften oder psychologische Züge - wir sehen nur seinen Körper im Wasserspiegel gleiten. Die Künstlerin analysiert die Bewegung der Gestalt im Wasser. Die durchdachten und intensiven Kompositionen unterstützen hier den Moment des Innenhaltens der Zeit.

Zudem benützt Honko für ihre Bilder eine ausgezeichnete, realistische malerische Technik um den Augenblicklichen Charakter der Szenen zu verstärken. Die flach aufgetragenen Farben und ihre starke, strahlende Koloratur erinnern an die malerische Sprache von Comiks der 60 und 70 Jahre.

Die von der Künstlerin benützten Ausschnitte haben ihren Ursprung in der Fotografie und wie diese sollen sie die schönsten Fragmente der Realität im Gedächtnis behalten. Dadurch werden die Bilder Honko zu einer Parallele des Gedächtnisses, welches selektiv ist und nur die wichtigsten Formen und Eindrücke behält.

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25.04.2015 inspirierend!

GFDK - Redaktion

Michael Volkmers Objekte und Installationen gehen oftmals vom alltäglichen, banalen ja sogar weggeworfenen Material aus wie zum Beispiel gefundenen Radkappen, Glasflaschen, Lampenständern oder ausgewählten Souvenirs die aus der Mode gekommen sind.

Diese erleben eine fulminante Verwandlung, wenn Michael Volkmer sie mit der (Un-)Farbe RAL 1015 überzieht. Mittels farblicher Angleichung entstehen zusammengehörige Ensembles des Gleichen und doch leicht anderen. Radkappen werden zu Kirchenfester ähnlichen Objekten, die vor dem Recycling geretteten Glasflaschen werden zu Stelen.  Der entstehende Raum zwischen Banalität und Stilisierung lässt viel Raum für Interpretationen und Einsichten.

Ausstellung im Esszimmer

Der Ausgangspunkt für die Raumspezifische Arbeit Graue Passion im ESSZIMMER ist Holbeins Zyklus Die graue Passion (1494 – 1500), die durch den bewussten Farbverzicht die Vielfarbigkeit der Erscheinungs­welt zu verfremden suchte, was aus heutiger Sicht ein vertrautes Konzept der zeitgenössischen Kunst darstellt.

Der, 1966 in Ludwigshafen geborene Künstler, lebt und arbeitet in Neuhofen (D). Er hat ein Studium der Freien Künste an der Freien Kunstschule Rhein-Neckar in Mannheim abgeschlossen. Seine Arbeiten wurden mehrmals ausgezeichnet, unter anderem mit dem WeldeKunstpreis 2014.

Michael Volkmer gewann 2014 den Welde Kunstpreis

Der Künstler ist 1966 in Ludwigshafen geboren und dort aufgewachsen. Beeinflusst durch die Werkstatt seines Großvaters, begann er zu malen, Musik zu machen und sammelte Erfahrungen in der Street-Art Szene. 1990 entschied er sich, nach einer Ausbildung zum Physiklaboranten, dann schließlich zu einem Studium der Freien Künste an der Freien Kunstschule Rhein-Neckar in Mannheim.

In drink, drive and pray, einer Ausstellung im Mannheimer Kunstverein (2010), zeigte er Beispiele aus drei Werkgruppen: Zum einen versammelten sich auf hohen Sockeln Flaschen verschiedenster Größe, Form und Herkunft zur feierlichen Runde einer Sacra Conversazione. Zum anderen wurden aus Radzierkappen gebildete, quadratische Leuchtkästen ausgestellt, sowie eine an Leonardos Abendmahl orientierte Reihe von dreizehn Objektkästen mit dem Motiv der Betenden Hände. All dies wurde vereinheitlicht durch die Lackierung in einem Hellelfenbein-Ton und die abgerundeten Kanten.

Michael Volkmer ist Träger einiger Preise und Stipendien:

1998 Förderpreis der Ludwig-Roos-Stiftung, Ludwigshafen | 1998 Burgund-Stipendium des Landes Rheinland-Pfalz | 1999 Stipendium des Deutsch-Französischen Kulturrates | 2002 – 2003 Asterstein-Stipendium, Koblenz | 2003 Arbeitsstipendium RLP für die Schweiz | 2005 – 2008 Lehrauftrag für Videokunst an der PH Heidelberg | 2007 Dilsberg-Stipendium, Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis | 2008 Förderstipendium EHF-Fond, Konrad Adenauer Stiftung, Berlin | 2009 Kunst am Bau, 1.Preis Wettbewerb und Ausführung, Klinikum der Johannes Gutenberg Universität, Mainz | 2010 Großer Welde-Kunstpreis der Metropolregion Rhein-Neckar | 2013 Mahnmal für die Opfer der Zwangssterilisierung, 1.Preis Wettbewerb und Ausführung, Mannheim

Letzte Einzelausstellungen von Michael Volkmer

2014 dich trifft keine schuld (Schuh/Volkmer) Kunsthaus Raskolnikow, Dresden (D); vertraue mir (Schuh/Volkmer) Kunstverein Bellevuesaal, Wiesbaden SWR Funkhaus Mainz (D) | 2013 LAPSUS, Projekt für das Skulpturenufer, Arp Museum, Remagen (D) ; komm zu mir (SCHUH/VOLKMER) Galerie Strümpfe und Galerie im Stadtpark, Mannheim (D); Raumverschiebung (Schuh/Volkmer) temporäre Installation KiöR, Haus Burgund, Mainz (D); PLUS ZWEI MINUS DREI (SCHUH/VOLKMER) Abgeordnetenhaus, Mainz (D); FIAT LUX ev. Stadtkirche, Frankfurt-Höchst (D)| 2012 Lapidarium Konnektor – Forum für Künste, Hannover (D); SEMPER ILLUSTRIS Peterskirche, Grünstadt (D) | 2011 Getting Wasted, Videoschaufenster der Metropolregion, Artmetropol-TV, Mannheim (D); Beifall der Zwölf, Wolkenhof, Murrhardt (D); LAMINA SACRA, CityKirche Konkordien, Mannheim (D)

Letzte Gruppenausstellungen von Michael Volkmer

2014 WeldeKunst Preis Retrospektive Stadtgalerie Mannheim (D); verlasse mich nie im Rahmen der Ausstellung Rapunzel & Co, (SCHUH/VOLKMER), Arp Museum, Remagen (D); Atelier und Künstler 9, Rhein-Neckar-Kreis (D) | 2013 Wettbewerbsarbeiten Kunst am Bau Zitadelle Mainz (D); Wettbewerbsarbeiten Kunst am Bau (SCHUH/VOLKMER), Universitätsbibliothek Heidelberg (D) | 2012 Deltabeben – Regionale 2012 Stadtgalerie Mannheim (D); Nader tot U / Closer to Thee Galerie Transit, Mechelen/Belgien; 2000 Jahre Krise Scharpf-Galerie, Projektgalerie des WHM, Ludwigshafen (D)

Kontakt:

DAS ESSZIMMER – Raum für Kunst+
Mechenstraße 25
D – 53129 Bonn-Kessenich

Tel. +49 (0)228 538 766 12
Fax +49 (0)228 538 766 17

E-Mail: info@dasesszimmer.com

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30.03.2015 Bilder aus dem Kosovo

GFDK - Redaktion

Zu dem Thema Krieg und Frieden entstanden mehrere Werkreihen u.a. die Arbeiten "verbrannte Momente". Reportage-Bilder aus dem Kosovo, die die Künstlerin Eva Horstick-Schmitt am Brandenburger Tor mit 11 Freunden in einer Performance verbrannte.

Eine Antikriegs Demonstration gegen das Vergessen von Opfern und Kriegen

In dem anschliessend die Reste der Bilder eingescannt  und gross gezogen wurden entstand ein neues Werk. Wie auch aus der sinnlosen Zerstörung des Krieges ebenso Neues entstehen muss, erinnert Eva Horstick-Schmitt so an die vergessenen Opfer und deren Traumata.

Ebenso zeigt sie einen malträtierten Körper, den sie als Selbstportrait  mit einer Mittelformatkamera inszenierte. Mit Streichhölzern und Brandmalen versehen zeigt das Bild stellvertretend die Gewalt gegen Frauen und an Hautflächen.Diese Serie benannte Eva Horstick-Schmitt " Eva - jenseits von Eden" - entstanden 2003/4.

Krieg und Verantwortung

Die Serie trägt den Namen "2490 ", denn erst im Jahr 2490 sind (nach einer UN Studie) Frauen weltweit gleichberechtigt in Politik, Kultur, Beruf und Tagesgeschehen. Stellvertretend zeigt Eva Horstick-Schmitt u.a. ein verbranntes Peacezeichen mit dem Portrait einer Frau.

Was für Eva Horstick-Schmitt  bedeutet, dass Frauen auch erst dann in der Lage wären Kriege zu verhindern, weil sie genug Mitspracherechte geltend machen würden in Politik und Wirtschaft. Damals hatten Frauen ja nicht mal das Recht zu wählen.Der 1. Weltkrieg, sowie alle weiteren Kriege danach wurden von Männern angezettelt und der leidvollen Bedeutung zugeführt zu unserer schmerzvollen Geschichte zu werden.

Ausstellung im Frauenmuseum Bonn

Gesamtschau von mehreren Künstlerinnen zum Thema Krieg und Frieden.

Die Eröffnung ist am 19.4. 2015 

Ausstellungsdauer bis zum 08.11.2015

www.frauenmuseum.de

Kontakt zur Künstlerin:

www.ArtEve.de

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02.02.2015 Belebte Räume

GFDK - Herwig Nowak

 

Nicht das handwerklich-raumausstattende ist Gegenstand der Arbeit des Kölner Künstlers Jo Pellenz. Der Raum, der öffentliche Raum zumal, ist es zwar, mit dem der sich der Autodidakt, Jahrgang 1959, beschäftigt.

Aber er möchte dessen Aufgaben herausstellen, die Aufgaben, die der Raum für den Menschen hat. Mit anderen Worten die Relation Raum-Mensch künstlerisch darstellen, aufzeigen. Also bringt er den Menschen in den Raum und lässt beide interaktiv aufeinander wirken.

Menschen aus Papier

Der Mensch ist aus Papier, eine Art Pergamentpapier, bevorzugt weiss, dem die menschlichen Formen durch Schnitte, Risse, Doppelungen eindrucksvoll zu eigen gemacht werden. In den sozialen Räumen ist der Mensch nie allein. Man könnte sagen, er tritt in Rudeln auf, was dem Künstler die Möglichkeit eröffnet, eindrucksvoll das Miteinander aber auch das Gegeneinander des Menschen zu dokumentieren: liebevoll, helfend, aufeinander zugehend ebenso wie aggressiv und bösartig.

Jo Pellenz kreiert belebte Räume

Besonders eindrucksvoll sind Installationen dieser Art in kirchlichen Räumen zu sehen, deren Aura Jo Pellenz eine besondere Sinndeutung vermittelt. Das war zuletzt im Mai 2014 in St. Agnes in Köln der Fall und ist bis zum 8.2.2015 in Frechen- Buschbell zu sehen.

Ausstellungsort:

Alt St.Ulrich, inklusives Begegnungszentrum der Gold-Krämer-Stiftung, Ulrichstrasse 110, Frechen-Buschbell


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20.01.2015 digitales zeitalter

Redaktion GFDK

Viktoria Binschtok geht dem komplexen Verhältnis zwischen Funktion und Repräsentation fotografischer Bilder in einer globalisierten Welt nach. Durch die Verschiebung von Kontexten verleiht sie dem täglichen Gebrauch und Konsum von Fotografien einen tiefen Einblick in die vielschichtige Verwendung von Bildinformationen.


Im Kunstverein Göttingen präsentiert die in Russland geborene und in Berlin lebende Künstlerin ausgewählte Werke ihrer neusten „Cluster“-Serie. In dieser setzt Viktoria Binschtok die Suchmaschinen des Internets auf ihre eigene künstlerische Arbeit an und reflektiert die Bedeutungsgebung und Lesart im Zeitalter der digitalen Zirkulation von Bildern.

Viktoria Binschtok setzt Suchalgorithmen ein

Die Künstlerin gibt ihr eigenes fotografisches Bildmaterial in den digitalen Prozess ein und untersucht, welche Bilder durch die Suchalgorithmen auf rein kompositorischer und farblicher Ebene gefunden werden. Diese Treffer werden von der Künstlerin reinszeniert und in einen neuen Zusammenhang mit dem Ausgangsbild gestellt.

Die daraus entstehenden Bildergruppen sind völlig aus ihrem Kontext genommen und lassen keine Unterscheidung zwischen Original und generierten Bildmaterial mehr zu. Mit dem Auflösen von Ursprung, Hierarchie und inhaltlicher Verwendung von Fotografien öffnet die Künstlerin einen Betrachtungsraum, der neue Zugänge und Assoziationsketten zulässt.

Binschtok's „Cluster“ bestehen aus Diptychen, Triptychen und skulpturalen Anordnungen deren Produktionsprozess, Material und Format variiert. Dabei verwendet sie unterschiedliche installative Arrangements, wodurch die Arbeiten in den Raum hinein wirken.

Auseinandersetzung mit digitalen Medien

Die „Cluster“-Serie ist nicht nur eine Auseinandersetzung mit neuen Strategien der Bildgenerierung im Kontext der digitalen Medien. Sie dient auch der Untersuchung der visuellen Sprache, die von der heutigen Bildschirm basierten Kultur geprägt wird. Matthias Harder schreibt:

„Binschtok greift eine neue Entwicklung in der massenhaften, computergesteuerten Fotografie auf und kommentiert sie... Sie treibt ein faszinierendes Spiel mit dem Medium Fotografie und seinen Resten des Authentischen. Dabei lotet sie erneut seine Möglichkeiten aus.“
Zur Ausstellung erscheint im Verlag argobooks ein Künstlerbuch zur „Cluster“-Serie, Design Studio Jung.

Presse Kunstverein Göttingen
Carola Gottschalk
presseinfo@kunstvereingoettingen.de

Ausstellung in Göttingen | Viktoria Binschtok | 11.01. - 22.02.2015

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14.12.2014 Final Fantasy

GFDK - Magdalena Cos

Die Bilder aus dem Zyklus „Final Fantasy“ von Magdalena Peszkowska sind eine Serie subtiler, figurativen Kompositionen, die in eine verlassene, aus der Hektik herausgerissene, monotone, und scheinbar erstarrte Landschaft platziert wurden.

Von beunruhigender Vegetation bewachsen wird sie zur magischen Dimension. Das ist nicht mehr der Hof, es ist ein Schutzraum für die Hauptfiguren. Als ob die Künstlerin ihnen einen sichereren Platz zuweisen würde und sie gleichzeitig isolierte, um ihnen die Bedingungen für ihre intimen Begegnungen zu schaffen.

„- Weil die Seele, mein Herr, leichter als Wodka ist; und wenn einer sich einen hinter die Binde kippt, dann steigt die Seele in die Höhe auf, bis sie endlich herausgeschwemmt wird.

- Und nur dann kann man sie in einem Menschen sehen?

- Jawohl.

- Und wenn einer zu viel trinkt, kann die Seele vollständig ausfließen und nicht mehr zurückkehren?

- So ist es, und der Mensch stirbt.“

Janusz Korczak - Fragment einer Reportage

Verschmolzen in formlose Formen

Die erstarrten Helden dieser Bilder mit regungslosen Blicken in die Leere sind allesamt „Trinker“. Mit alkoholischen Getränken in der Hand, in der Gruppe stehend, Gruppen bildend, werden sie zu einer sternbildartigen Konstellation. Sie verbinden sich, trennen sich, verschmelzen miteinander. Letztendlich sind sie keine einzelnen Gestalten, auch keine Gruppe. Integriert, miteinander und mit ihren Haustieren verbunden bilden sie formlose Formen. Wir sehen sie in der Ferne, in einem intimen Format sehr deutlich. Leicht von oben betrachtet, niedriger als die Augenhöhe des Betrachters platziert, werden sie in der Tat - umgekehrt - erhaben.

Auf grauem Karton gemalt

Sehr präzise Ausführung, Finesse, akribische Arbeit mit einem Pinsel, der den Durchmesser eines Haares hat, Geduld und Rücksicht, mit der die Künstlerin die Details behandelte, macht aus den Trinkern beinahe Heilige. Nicht ohne Bedeutung ist hier auch die Anknüpfung an die malerische Sprache der frühen Renaissance und ihre sakralen Vorführungen. Nur dass Peszkowskas Bilder statt auf Leinwand auf grauem Karton gemalt und mit matter Farbe bedeckt wurden, da vermischt sich das Heilige und das Profane. Die Schlaumeier rauchen Zigaretten mit den Philosophen. Sie verschlingen Wurst, sind zärtlich zueinander, machen Geschäfte miteinander, streicheln ihre Hunde, und „saufen Wodka“. All das außerhalb der Wohnung, daher öffentlich, kollektiv in ihrer gegenseitigen Gesellschaft fühlen sie sich wohl und entspannen. Verdeckt durch die Büsche, vom Gras und der Dunkelheit eingehüllt schwelgen sie in ihrer „final fantasy“.

Peszkowska baut ein Mysterium auf

Die Wodkaflasche ist nur ein Vorwand, ein Werkzeug, die einfachste Weise um die Seele zu streicheln (wer von uns hat auch nicht manchmal versucht sie so zu beruhigen?), mit ihrer Hilfe wird die tiefere Bedeutung des Phänomens enthüllt.

Final Fantasy – Schluss-Fantasie

Ein Traum, das ist der Titel dieses Zyklus. Etwas erwartetes, Erlösung bringendes. Erleichterung im Finale. Das Extreme. Schwankend über einem Abgrund. Der Moment, in dem wir uns ergeben, vielleicht hingeben, die Kontrolle verlieren. Diese eine der intimsten menschlichen Erfahrungen wird hier zum Leitmotiv. Final Fantasy ist auch ein nicht zufälliges Zusammentreffen mit dem Titel der berühmten japanischen Reihe von Computerspielen. Auch wenn wir hier in der formellen Form keine direkten Zusammenhänge haben, ist das mechanische der Gestalten von großer Bedeutung. Die Figuren sind wie programmiert, durch ihre Natur determiniert, unvollständig, vereinfacht, in Relation mit der Gruppe verstrickt. Geformt, bearbeitet und in einen imaginären Raum eingefügt. Feinde von sich selbst, gestärkt miteinander verbunden, trotzen sie den Kräften von außen.

Welcher Sucht unterliegen wir?

Düstere, großteils dunkle Farbtöne, kontrastreiche, minimalistische Ebenen, die Zusammenstellung von Details mit dynamischen Elementen, verstärken das Gefühl der unter die Haut gehenden Spannung. Als ob irgendwo unter der Oberfläche etwas pulsiert und sprudelt. Was wird das Finale dieser Fantasie sein? Ob die in Reflexion eingefrorenen Gestalten ihre gewünschte Ruhe finden? Mit welcher Hilfe wird sich die Spannung entladen? Peszkowska weckt uns mit ihren „Trinker Kreationen“ aus einem Traum voller Routine und zwingt zu der Überlegung, ob unsere „erhöhte Perspektive“ wirklich eine Daseinsberechtigung hat. Ob uns nur die Requisiten und Kostüme zufällig von den „Berauschten“ unterscheiden? Welcher Sucht unterliegen wir und welcher ergeben wir uns. Wen grenzen wir aus und was für Recht haben wir dazu?

Magdalena Cos

 

Ausstellung in Salzburg Final Fantasy von Magdalena Peszkowska

29.11.2014-14.01.2015

 

Kontakt:
Öffnungszeiten:

Mo bis Fr 17:00 bis 19:00 Uhr

Samstag nach Vereinbarung

Galerie Sandhofer
Dietrichsteinstraße 6a/12
5020 Salzburg
Tel: +43-650-7283828
info@galerie-sandhofer.com
www.galerie-sandhofer.com

 

Vita MAGDALENA PESZKOWSKA

Born in 1980 in Gdańsk, Poland. Studied in Department of Painting at Academy of Fine Arts in Gdańsk (1999-2004). Diploma with special recognition in painting in 2004.

Collective selected exhibitions:

2004- „Na marginesie” MM Gallery, Gdańsk Shipyard

2005- „Wiosna młodych” Refektarz Gallery, Kartuzy

2008- „Cielesność figury” Na Jesionowej Gallery, Gdańsk

2009- the exhibition of Sandhofer Gallery artists, Palaise Hauser, Austria

2010- 1st Gdańsk Art Biennale finalists’s exhibition „Tożsamość miejsca”,

2010- 8th Triennale Miniatur finalists’s exhibition, Wozownia Gallery, Toruń

2012- the opening exhibition of Po co?Gallery, Wrocław

2013- "Poco sztuka w Agorze" CK Agora, Wrocław

2014- Gallery U Birthday, Wrocław

2014- „Inne“ Platon Gallery, Wrocław

Individual selected exhibitions:

2004- „The stands” Academy of Fine Arts, Gdańsk

2009- „Kupie suknie” Szewska 36 Gallery, History of Art Institute, Wrocław

2010- „The stands” Sandhofer Gallery, Austria

2010/2011- „Schwarzwald” Sandhofer Gallery, Austria

2012- “Situation” U Gallery, Wrocław

2014- “The stands” Capitol Theatre, Wrocław

2014 – “Final Fantasy” Sandhofer Gallery, Salzburg, Austria

Accomplishments:

2010 finalist of 1st Gdańsk Art Biennale „Tożsamość miejsca”,

2011 finalist of 40th “Bielska jesień 2011” Painting Biennale, BWA Bielska Gallery, Bielsko-Biala

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17.10.2014 Wasser ist der Ursprung allen Lebens

GFDK - Helge Baumgarten

Ein Moment, den jeder kennt und schon einmal erlebt hat. Wenn sich der Kopf langsam unter Wasser senkt bis die Augen auf Höhe des Wasserspiegels sind, der den Blick teilt und man buchstäblich zwischen den Welten schwebt. Unten die Stille des Meeres, oben das ganze Diesseits der Welt, Wind, der Wellen kräuselt, Sonnenstrahlen, Licht.

Giuseppe Gonella nennt das Bild, das diesen Moment festhält Unter the Skin of the Sea, und in ihm ist das Thema der Ausstellung gefasst: De aeterno reditu, von der ewigen Wiederkehr.

Wasser ist der Ursprung allen Lebens, und so ist es bezeichnend, dass unter jener Haut in Form von fluoreszierenden Partikeln, die als Kleinstlebewesen den Beginn der Evolution darstellen, Lebendigkeit pulsiert, während gleichzeitig in der sich aus demselben Wasser erhebenden diesseitigen Ferne die Insel Pontikonisi abzeichnet, vermutlich das Vorbild zu Arnold Böcklins Die Toteninsel.

Zeit, Leben, Tod und Neubeginn

Die großen Urthemen Zeit, Leben, Tod und Neubeginn, die Gonella in jedem seiner Bilder verhandelt, sind der kontextuelle Bezug, der die Ausstellung zusammenhält und sie zu einem Ganzen gestaltet. Ausgangspunkt seiner Betrachtungen ist die direkt auf die größte Galeriewand aufgetragene Wandmalerei, die eine monumentale Ruinenlandschaft zeigt:

Umgestürzte Säulen, Jahrhunderte alte Zeugen, die bereits alle Bilder der Lebenserzählung gesehen haben, die in den Gemälden aufgefächert wird. Auch jene Bilder, die diese Lebenserzählung bis zu ihrem Ende noch bereithalten wird, werden sie begleiten. Vom Wandgemälde eingefasst sind zwei kleine Leinwände:

Dem Guardian of the Sun, einem gelben Vogel, der mehrfach in den Bildern auftaucht, ist der Guardian of the Night entgegen gesetzt, eine unheimliche, in sich ruhende Figur ohne Gesicht, umhüllt von einem verzerrten Schachbrettmuster. Es wundert nicht, dass Giuseppe Gonella auf das Schachspiel verweist, Paraphrase auf die Gesellschaft zugleich, auf Partien um Leben und Tod, um das Dunkle der Nacht zu versinnbildlichen.

Solche Gegensätze, wie sie sich in Unter the Skin of the Sea andeuten, finden sich im Zusammenspiel der Gemälde häufiger. Jeder dieser Gegensätze lädt dazu ein, sich seinem Spannungsfeld auszusetzen. Hier eine stillende Mutter, Sinnbild der Lebensspenderin, doch eine Art Cyberkreatur, dort die Andeutung des mythischen Fabelwesens Ouroboros, das sich selbst genügt: "Allem Zukünftigen beißt das Vergangene in den Schwanz".

Eine trostlose Endzeitlandschaft

In einem anderen Gemälde, Reassuring Horizons, schreitet eine in ein transparentes Regencape gewandete Gestalt durch eine trostlose Endzeitlandschaft, während sich in Sunny Side Up mehrere Menschen in paradiesischer Nacktheit um einen mächtigen Baumstamm gruppieren.

Einer DNA gleich durchziehen neonfarbene Leuchtspuren die Bilder, die Erinnerungen und Emotionen evozieren. Manchmal erwachsen aus diesen Linien grelle Flächen, Farbfragmente, die zusammengesetzt den Grund ergeben, auf dem Gonella Figuratives zumeist nur andeutet.

Die Menschen in seinen Bildern sind selten komplett ausgearbeitet, stattdessen sind sie häufig sich selbst überlappend und durchscheinend dargestellt, wie in den beiden Gemälden In the Same Breath #1 und #2, als seien sie nicht wirklich gegenwärtig, sondern im Übergang zwischen den Zeiten begriffen.

So vereinen die meisten Bilder Giuseppe Gonellas mehrere Momentaufnahmen, die zeitlich nicht zu fassen sind. Dieses Wechselspiel aus Endlichkeit und Unendlichkeit erweitert das Spannungsfeld der inhaltlichen Gegensätze um eine apokalyptische Dimension

In seinen Bildern gibt es ein Überleben

Stellvertretend für den Betrachter ist es der Hofnarr in Portrait of the Court Jester Gonella – Tribute to Jean Fouquet, der sich der Wucht dieser Bilder aussetzt, und dem der Schrecken buchstäblich ins bleiche Gesicht gezeichnet ist. Es ist – wie auch in Mente locale, wieder eine verstörende Landschaft – kein gutes Ende, das Gonella andeutet, und es fällt nicht leicht, sich dem zu stellen.

Einziger Trost: In seinen Bildern gibt es ein Überleben, auch wenn es nicht das der Menschheit zu sein scheint. Man wünscht sich zurück unter Wasser, Under the Skin of the Sea, in die traumverlorene Stille mit ihren bunten, pulsierenden Partikeln, aus der das Leben entsteht, in der Hoffnung, dass die Evolution einen anderen Weg einschlägt und sich die friedliche, paradiesische Vision, die Giuseppe Gonella ebenfalls darzustellen vermag, durchsetzt.

© Helge Baumgarten, Berlin

Giuseppe Gonella – De aeterno reditu, Malerei

September 6 – October 18, 2014

Egbert Baqué Contemporary Art

Fasanenstraße 37

10719 Berlin

www.berlin-contemporary-art.com

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19.09.2014 das Jetzt-Gefühl authentisch transportieren

GFDK - Dr. Stefanie Lucci

Wenn sich Menschen in Facebook, Twitter und Co. virtuell begegnen, ist das das Lebensgefühl von heute. Es ist lebendig, schnell und voller visueller Eindrücke.

Carola Paschold ist fasziniert von den Ausprägungen unserer Zeit. Sie spürt der Flut der ständig wechselnden Eindrücke nach, sichtet die Medien und die Werbung, hört die aktuelle Musik, sieht die angesagten Filme, klickt sich durchs Netz und nimmt teil an den Lebenswelten ihrer jungen Töchter. Dabei ist sie stets auf der Suche nach ausdrucksstarken Menschen, die das Jetzt-Gefühl authentisch transportieren.

Anonyme Modelle aus der Werbung, Gesichter unserer Zeit
Diese Menschen bannt sie in ihren großformatigen Bildern Portrait XXL als Ikonen ihrer Zeit. Die Menschen sind anonyme Modelle aus der Werbung, Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Medien, Menschen mit Migrationshintergrund, Teenager, Schauspieler und Sänger. Es sind Gesichter unserer Zeit, - wie Anna.  

Carola Pascholds Malereien sind dynamisch und vibrieren. Sie leuchten von innen heraus. Die Malweise reflektiert die Ästhetik der Popkultur. Damit verweist Carola Paschold auf ein Merkmal der Gegenwart, die populär kulturelle Ausprägung aller Lebensbereiche, von Infotainment bis hin zu Superstar.

Ausdruck einer ganzen Generation
Die extremen Formate der Bilder zitieren die Dimensionen von Großbilddisplays und Werbeleinwänden, wie sie beispielsweise im Außenbereich an Häuserwänden über mehrere Stockwerke hinweg zu finden sind. Der Titel der Werkreihe greift damit ein weiteres Phänomen der Gegenwart auf, die visuelle Ausuferung über traditionelle Bildgrenzen hinweg in den öffentlichen Raum hinein.

Mit Portrait XXL lotet Carola Paschold diese Überlagerung verschiedener kultureller und künstlerischer Sphären aus, verbunden mit ihren sich ständig verschiebenden Wertigkeiten. Portrait XXL sind Portraits unserer sich wandelnden Gegenwart, verkörpert durch Menschen, als Posing and Action Subjects, als Various Actors und Unknowing Objects. Portrait XXL ist kollektives Bildgedächtnis.

Dr. Stefanie Lucci

 

Carola Pascholds künstlerische Wurzeln reichen über Generationen bis nach Gera und Odessa. Ihr Urgroßonkel Hermann Paschold war Maler in Gera, im Künstlerkreis um Otto Dix, ihr Großvater der Geiger
Alexander Samoilowitsch-Geier aus Odessa.

Carola Paschold in Rheydt/ MG geboren, lebt und arbeitet seit 2012 in Düsseldorf(27 Jahre in Korschenbroich). Die Diplom Designerin studierte an der FH Düsseldorf und ist seit 1998 als professionelle, bildende Künstlerin bei der IGBK in Berlin anerkannt. Im Künstlerverein Malkasten Düsseldorf, im BBK Düsseldorf und Köln sowie in der GEDOK A 46 ist sie seit Jahren offizielles Mitglied, außerdem eingetragen in das Künstlerverzeichnis der Stadt Düsseldorf. Zahlreiche Ausstellungen und Kunstmessen in den vergangenen Jahren zeigen ihre künstlerische Aktivität.

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11.09.2014 Gipfelstürmerin

GFDK - takeOFFGallery

2024 plant Alina Atlantis die erste Ausstellung auf dem Mars. „Unsere Welt ist immer so groß, wie wir sie denken können. Gipfel liegen immer in uns selbst. Grenzen auch. Unsere Suche im Äußeren ist immer das Suchen unser eigenen Kraft, Stärke und Vollständigkeit.

Das Ziel ist das SOWOHL-ALS- AUCH“, so die künstlerische Vision von Alina Atlantis, die sie in dieser Ausstellung wieder einmal mit kraftvoll, dynamischem Malstil visualisiert. Gleichzeitig sind die einzelnen Werke eine Art Zeitlupensicht auf die einzelnen Schritte der Wandlung, die die wesentlichen Elemente der Metamorphose festhalten. In über zwei Dutzend Gemälden, ergänzt um einige Skulpturen, gibt die Künstlerin Einblick, wie der „Gipfelstürmer" in uns uns verändert und wir uns oder uns in der Gemeinschaft entdecken oder verlieren können.

Das alles überlagernde Thema des künstlerischen Schaffens ist der Anti-Dualismus von VORSTELLUNG und REALITÄT.

Ein Zusammenspiel wie in der Digitalität: Das Zusammenspiel von Null und Eins, Strom und Nichtstrom. Ohne Null gibt es kein Morsen, keinen Ton, keine Kommunikation, keine digitale Vernetzung. Das Eine bedingt das Andere. Nur als gegensätzliches Paar existieren unendliche Möglichkeiten. In der Umkehrung fehlt uns ein gemeinsamer Nenner für Dinge, die wir erleben, jedoch nicht begreifen können. Es ist etwas Universales, was „unter der Zeit“ liegt.

Gewaltige Bilderwelten prägen heute unser Bewusstsein. Wir wählen sie aus, wir machen die Bilder - Bilder prägen Bewusstsein. Was bewusst ist, wird real erlebt. Was real wird, wird zu Realität.

 

 VORSTELLUNG UND REALITÄT - OHNE TRENNUNG.

Durch mit dynamischer „Linienführung“ der Künstlerin mit Öl-Tempera bzw. Öl-Kreide - man könnte die Arbeitsweise auch als eine Mischung des Action-Paintings von Willem de Kooning und dem neoexpressionistischen Schaffensstil von Georg Baselitz vergleichen - werden, für sich eigenständige Werke, geschaffen, die durch die konsequenter Reduzierung der Farben auf meist zwei Grundtöne, den Betrachter mit ihrer großen Ausstrahlungskraft sowie durch das häufig gewählte große Format (bis 4 x 7 Meter) augenblicklich in ihren Bann ziehen.

Kontakt: takeOFFGALLERY

Spielberger Weg27,
40474 Düsseldorf
dp@takeOFFGALLERY.de

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