Präsentation von Künstlern und ihren Werken

10.09.2017 fokussiert sich auf das Wesentliche

GFDK - Redaktion

Man fühlt in der Ausstellung förmlich den Einfluss des Spanischen Barock.In dieser Schaffensperiode von Sala Lieber wirkt alles reduzierter und strenger.Man Spürt die Macht der Katholischen Kirche in der damaligen Zeit.

Alles Überflüssige wird weggelassen, so können die Figuren eine maximale Präsenz und Dominanz ausüben. Die Darstellung beschränkt sich auf das Nötigste und fokussiert sich auf das Wesentliche.

In der "Mitternachtsfütterung" lockert die Künstlerin diese Strenge auf, mit einem fürsorglichen Mann in der Hauptrolle, der spät in die nacht seinen Sprössling füttert.

Damit die Bilder Ihre Wirkung optimal entfalten können wurden alle Wände der Galerie grau gestrichen. Falls die Besucher der Ausstellung Lust haben, könne Sie mit lila, schwarzen oder Roten Kleidern zu dem Gesamtbild beitragen.

Kontakt: mail@remove-this.salalieber.com

Sala Lieber - Vita

 * 11.03.1980 in Budapest (Ungarn)

1999-2001 Kunstakademie Dresden, Studium der freien Malerei,

Prof. Elke Hoppfe, Prof. Siegfried Klotz, Prof. Max Uhlig

2001-2005 Kunstakademie Düsseldorf,

Prof. Jörg Immendorff, Prof. G. Merz, Prof. H. Brandl

Februar 2006 Abschluss mit Akademiebrief, Meisterschülerin bei Prof. H. Brandl

Gaststudentin bei Karin Kneffel, Bremen

Ausstellungen (Auswahl)

2011       "Blackout" Einzelausstellung Art Galerie7 Köln

               Gruppenausstellung mit Künstlern der Galerie Klose, in der OS Galerie

               in Südkorea

               Gruppenausstellung"Weibsbilder"Galerie Klose, Essen

               Gruppenausstellung, Galerie Voigt, Nürnberg

               Art Karlsruhe, A.Cerny, und Art Galerie7

               ART Innsbruck, Galerie Klose

               Einzelausstellung"Save Water, Drink Wine" Cerny&Partner, Wiesbaden

               Große Kunstausstellung NRW Forum Düsseldorf, im Museum Kunstpallast

 

2010       Gruppenausstellung Samuelis Baumgarte Galerie, Bielefeld

               Gruppenausstellung Christian Marx Galerie, Düsseldorf

               Gruppenausstellung"Weibsbilder" Galerie Kose, Essen

               Einzelausstellung, Art Galerie7, Köln

               Art Fair, Köln mit der Art Galerie7

               Kunstsalon, Kunstmesse Berlin, mit der Galerie Christian Marx

               Einzelausstellung Kunstverein Aurich

               Kunstmesse KIAF, mit der Galerie Klose, Südkorea

               Einzelausstellung, Kunstverein Heinsberg

               "Reich sein" Gruppenausstellung Künstlerverein Walkmühle,

               Wiesbaden

               Einzelausstellung in der Fördergesellschaft zeitgenössischer Kunst

               (Katalog), Essen

               Große Kunstausstellung NRW Forum Düsseldorf, im Museum Kunstpalast

 

2009        Coutlog Internationale, Paris

               Einzelausstellung Galerie Schriever, Köln

               Art Karlsruhe mit Art Galerie7, Art Fair mit Galerie Schriever,

 

2008       Art Karlsruhe

               Große Kunstausstellung, NRW Forum Düsseldorf

               Im Museum Kunstpalast, Gruppenausstellung in Mykonos/Grichenland,

               Gruppenausstellung im Art Galerie 7. Art Fair, Köln

 

2007       „Eine Woche Junge Kunst“ Gruppenausstellung, Köln, mit Katalog

               Einzelausstellung Schloss Neersen, Stadt Willich

               Art Fair, Köln

               Jam Art, Palma de Mallorca, Spanien

               „Düsseldorfer Schule“ Gruppenausstellung, Art Galerie 7

               Art Karlsruhe bei Galerie Blaeser, One Man Show

 

2006       Dezember, Benefiz Versteigerung in der K21 in Düsseldorf

               „Neue Werke auf Papier“ Einzelausstellung bei Galerie Edition  

                Kunstwerk, Düsseldorf

               „Eine Woche Junge Kunst“ Gruppenausstellung, Köln, mit Katalog

               St. Petersburger Grafikbiennale, Russland

 

2005       Gruppenausstellung Galerie Jürgen Kalthof, Essen

Preise

2010       ZVAB-Phönix Kunstpreis, Finalistin

2008       Kaiserswerther Kunstpreis

2008       Förderpreis der NRW Forum, Düsseldorf, Museum Kunstpalast

2005       Kunststipendium Schneider-Stiftung, Düsseldorf

2003       Teilnahme an dem internationalen BBB Berliner Buddy Bären Projekt, Berlin

1998       Erster Preis Desi, Ungarn

1995       Erster Preis nationaler Malwettbewerb  Budapest, Ungarn

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04.09.2017 Verborgenes, Ungelebtes, Vertuscht- und Verschleiertes

GFDK - Olaf Nenninger

Mit der Serie Claudias Welt greift dirkson ein Thema auf welches immer wieder in seinen Arbeiten auftaucht! -"Unsere dunkle Seite" . Verborgenes, Ungelebtes, Vertuscht- und Verschleiertes.


Mit einem Augenzwinkern zerrt er die deutsche Sauberfrau "Claudia" an die Front, uns zu zeigen und uns daran zu erinnern wer wir wirklich sind.

dirkson's Bilder sind in ihrer Farbigkeit sehr intensiv. Dennoch spürt man beim Betrachten unwillkürlich eine gewisse Distanz. Auf den Fotografien in Verbindung mit Acrylfarbe werden die geschossenen Objekte aus ihren nur noch erahnbaren Kontext gerissen. Das so völlig anders Präsentierte lässt damit auch einen anderen Blick zu. Die Folge ist, dass man beginnt, genauer hinzusehen.

Durch dirkson's Arbeiten geschieht genau das, was Kunst in ihrem Anspruch im Sinn hat: nämlich die Automatismen unserer alltägliche Wahrnehmung zu brechen, die Gegenstände wieder sichtbar zu machen, indem der Künstler (oder das Kunstwerk) die Dinge da draußen verfremdet.

Es ist eine Art der Freudschen Unheimlichkeit, die dirkson in seine Bilder einschreibt. Wenn man von Unheimlichkeiten spricht, dann meint man die Momente in den Bildern, die so geheimnisvoll, verborgen und unergründlich sind, dass sie unsere ganze Aufmerksamkeit gefangen nehmen.

dirkson's Figuren machen glauben, dass sie sich absolut nicht für ihre Betrachter interessieren. Ihre Körper gehen auf Distanz, versuchen befremdlich zu wirken, aber gerade diese zur Schau getragene Fremdheit führt uns wieder zu den eigentlichen Dingen zurück.

(Laudatio von Olaf Nenninger)

 

Bilder: Claudias welt, 2005, Collage, 17 x 24 cm

Atelier dirkson

Dirk Stegmeyer

Danzigerstraße 47

10435 Berlin

 

030-42 80 34 81

0179-693 88 11

www.dirkson.de

info@remove-this.dirkson.de

Vita dirkson

1970 in Köln geboren, wuchs dirkson am Tegernsee in Oberbayern auf. Er studierte Industrial Design an der Fachhochschule für Gestaltung München. 1996 erhielt er den Bayrischen Designförderpreis. Es folgten zahlreiche Ausstellungen seiner Arbeiten in München, Köln, Weimar, Bielefeld, Potsdam und Berlin.Heute lebt und arbeitet er als freier Maler und Gestalter in Berlin.

Ausstellungen

 

2009 „Strahl dich aus“ Galerie Baumgarte, Bielefeld

2007 Einzelaustellung, Galerie Tornado / Berlin

2007 Gruppenausstellung, Ausstellungsraum Jürgen Bahr / Köln

2006 Gruppenausstellung, Galerie Kuckucksnest / Berlin

2006 Gruppenausstellung, Ausstellungsraum Jürgen Bahr / Köln

2006 Ausstellung Departmentstore Q206 / Berlin

2006 Wandmalerei Kidsclup, Grandhotel Heiligendamm

2005 Gruppenausstellung, InterArte / Berlin

2005 Einzelausstellung, Galerie Tornado / Berlin

2005 Teilnahme am 3. Designmai / Berlin

2004 Gruppenausstellung, Kunstbehandlung / München

2004 Einzelausstellung, Cafe November / Berlin

2004 Gruppenausstellung, Stiftung Starcke / Berlin

2004 Ankauf durch DRK Klinik Westend / Berlin

2004 Ankäufe durch Comdirekt Private Finance / Berlin

2003 Gruppenausstellung, Ausstellungsraum Jürgen Bahr / Köln

2003 Einzelausstellung, Dermot O'Dyna / Berlin

2003 Gruppenausstellung, Ausstellungsraum Jürgen Bahr / Köln

2002 Einzelausstellung, Ausstellungsraum Jürgen Bahr / Köln

2002 Einzelausstellung, Galerie Markt 21/ Weimar

2001 Einzelausstellung, Promotion Impact / Berlin

2001 Einzelausstellung, Delicut / Berlin

2001 Gruppenausstellung, Pixel Park/ Berlin

2001 Gruppenausstellung, Galerie Frameless / Berlin

2001 Gruppenausstellung, Stiftung Starke / Berlin Grunewald

2001 Gruppenausstellung, Galerie Anton / Berlin

2001 Einzelausstellung, LSVD / Berlin

2001 Einzelausstellung, Galerie Moving ART / Berlin Mitte

2000 Einzelausstellung, Galerie Kuckucksnest / Berlin

2000 Gruppenausstellung, Galerie Kunst-Stück/ Berlin

2000 Einzelausstellung, Erdbeerbar / Berlin

1997 Einzelausstellung, Atlantis Travel / München

1998 Einzelausstellung, Freudenhaus Optik / München

1998 Gruppenausstellung, Kunstpark Ost / München

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04.09.2017 kein Mann der großen Worte

GFDK/ Atelier Jungwirth

Der 1955 in Wels geborene Fotograf Josef Hoflehner ist kein Mann der großen Worte, viel lieber lässt er seine Bilder sprechen. Mit zwanzig Jahren erwarb er eine Kamera und bald fotografierte und experimentierte er immer leidenschaftlicher. Nach dem Abschluss einer Hotelfachschule machte er sich als Fotograf selbstständig.

Es folgten die ersten Auszeichnungen, die eine künstlerische Karriere zu einer realistischen Option machten. Seit 2005 stoßen seine minimalistischen und doch dramatischen Aufnahmen von Landschaften, Architekturen und Objekten international auf großes Interesse.

Nie war das Schroffe und Abweisende, das Spröde und scheinbar Unbedeutende attraktiver und interessanter als in den ruhigen und konzentrierten Auseinandersetzungen, die Hoflehner mit der Landschaft, mit dem Himmel, mit Gebäuden oder – in seiner Serie „Jet Airliner“ – mit Flugzeugen führt.

2007 wurde er zum Nature Photographer of the year gewählt. Seine Fotografien sind meist schwarzweiß, auf das Wesentlichste reduziert und daher auch ungemein markant. Sie lassen dem Betrachter viel Platz für eigene Interpretationen und laden zur Diskussion ein.

Hoflehner setzt wie kein zweiter das Mittel der Kontraste ein, fast scheint es, als würde es in seinen Bildern nur das eine oder das andere geben, das Weiße und das Schwarze. „Josef Hoflehner nimmt eine Landschaft und verwandelt sie in Kunst“, schrieb die britische Journalistin Elizabeth Roberts.

In zahlreichen Büchern wie „Frozen History“ und „Unleashed“ und in Einzelausstellungen, zuletzt in Los Angeles, New York, Paris und Salzburg, zeigt er, dass es auch ohne üppige Farben oder spektakuläre Close-ups von Stars geht.

Seine Bilder finden sich mittlerweile in wichtigen privaten und öffentlichen Sammlungen. Für die sich ausbreitende Bekanntheit des Österreichers ist auch sein Engagement im Social Web mit verantwortlich. Zuerst über einen Blog, mittlerweile vor allem über Facebook publiziert er seine Bilder, auch hier wieder ohne große Zusatzerklärungen. Rund 8.000 Fans hat seine Seite bereits und es werden täglich mehr.

Wer Hoflehners vielgerühmte Aufnahmen aus der Serie „Jet Airliner“ sowie insgesamt 43 Bilder aus allen Teilen der Welt sehen wollte, war ab Anfang Oktober im Atelier Jungwirth in Graz an der richtigen Adresse. Es war dies die erste Ausstellung im Atelier mit Arbeiten eines österreichischen Fotografen – und es war dies zweifellos eine würdige Premiere.

Der Künstler war zur Eröffnung  im Atelier Jungwirth am 1. Oktober 2011 um 11 Uhr anwesend sein und stand  für Interviews gerne zur Verfügung.

Bitte folgenden Bildcredit zu verwenden: atelierjungwirth.com/ Josef Hoflehner

Alle ausgestellten Bilder können erworben werden.

 

Die Ausstellung von Josef Hoflehner war am  4. Oktober 2011 bis 14. Jänner 2012 zu sehen.

Atelier Jungwirth, Opernring 12, 8010 Graz, +43.316.815505

www.atelierjungwirth.com

 

Bücher von Josef Hoflehner: ZNZ (2011). Unleashed 3 (2010). China (2009). Jet Airliner (2009). Nine (2008). Li River (2008). Unleashed Two (2007). Iceland (2006). Yemen (2006). Unleashed (2005). Gegendum (2004). Frozen History (2003). Southern Ocean (2002)

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04.09.2017 inszenieren Räume und Situationen

GFDK - Artpark

Passend zur dunklen Jahreszeit präsentieren unter dem Titel "Das Helle im Dunkel – Zwei Lichtgestalten aus Österreich" Christoph Luckeneder und Manfred Kielnhofer aus Linz/Österreich ihre Lichtgestalten. Beide Künstler beziehen in ihrer Arbeit das Umfeld mit ein und inszenieren Räume und Situationen so, dass man Objekte, Architektur und Natur anders wahrnehmen und neu entdecken kann.

Die zeitlichen Wächter
Der umsichtige und vielseitige Medien- und Lichtkünstler Manfred Kielnhofer bestätigt mit seinen zeitlosen Installationen „Die Wächter der Zeit“, dass die Menschheit seit jeher aus historischen und mystischen Gründen Beschützer hat. Nur sind die Menschen manchmal die größte Gefahr für sich.

Kielnhofer fasst dieses Vorlangen nach Geborgenheit in jeder Phase gut auf und zeigt durch seine Werke sehr viel Verständnis für die aktuellen, wie historischen Befindlichkeiten seiner Umgebung. Mit gekonnten Licht- und unterschiedlichen Materialkombinationen bestechen seine Arbeiten.
Von Alexander Lass

Manfred Kielnhofer ist ein vielseitiger Künstler, er fotografiert und betätigt sich als Bildhauer im selben Ausmaß. Vor allem die letzten drei Jahre waren fruchtbar, er beschäftigte sich mit der Methode der
Polyesterskulptur und fand zu außergewöhnlichen Lösungen. Seine Faltenwürfe erinnern an mittelalterliche Madonnen in neuem Gewand. Timeguards nannte er die erste Serie, Spiritguards gesellten sich dazu. Ob Mumie oder Pieta, der Tod scheint in allen seinen Skulpturen eine Allgegenwärtigkeit zu sein.


Beinahe kontrapunktisch seine Fotografie: Akt der stilvollen Art, als Kalender 2010 ediert, ästhetisch und dennoch künstlerisch. Er begnügt sich nicht mit dem bloßen Akt eines Hamilton, ihn interessiert vor allem die Spiegelung. Dazu kommt die Malerei, überbordend auf der einen, diszipliniert auf der anderen Seite, abstrakt das eine, gegenständlich das andere. Er scheint mit allen Stilmitteln zu spielen und sein Publikum immer wieder verblüffen zu wollen.
Text: Dr. Thomas Seywald


Christoph Luckeneder
Den hier abgebildeten Saguaro-Kaktus mit der wissenschaftlichen Bezeichnung “Carnegiea gigantea” habe ich im Jahre 1992 im Saguaro-Nationalpark im Südwesten der USA fotografiert. Seither begleitet er mich durch mein künstlerisches Leben. Bei dieser Reise in eine der unwirtlichsten Gegenden unseres Planeten erblickte ich sie zum ersten Mal, die „Giganten der Wüste“.


Vom ersten Aufeinandertreffen an übten sie auf mich eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Ich gehöre nicht zu den den leidenschaftlichen Kakteen-Sammlern, es war aber eine Art Respekt, die in mir ausgelöst wurde, der Respekt vor einem Lebewesen, das der feindlichen Umgebung trotzt.

Ein Kaktus kann nicht verdorren, dazu ist sein Bau viel zu ausgeklügelt, er kann schlechtestenfalls ersäufen. Er zeigt es  seinen Feinden mit den Stacheln, die ihm eine perfekte Rüstung sind. Mit seinem inneren Feuchtigkeitsgehalt (bis zu 5 Tonnen Wasser) ist er vielen Lebewesen ein Retter in der Not.


Seine Früchte sind nahrhaft und erfrischend. Und er hat eine hohe Lebenserwartung, bis zu 200 Jahre, sofern er nicht den vielen Gefahren, die ihm durch Mensch und Tier widerfahren, erlegen ist. Was mich von Anfang an an diesen Geschöpfen faszinierte, war der symbolische Charakter, den sie ausstrahlten, dieser herbe Charme. Wie man sich in so einer feindlichen Umgebung behaupten kann, aus dieser sogar einen Nutzen für sich und seine Umgebung erzielt, das zeugt auch von einer gewissen sozialen Intelligenz.


Und es war sozusagen ein Fingerzeig, ein „stechender“ Appell, sich dem Diktat der heutigen Gesellschaft zu widersetzen, zu trotzen, sich nicht dem Mainstream von Genuss und geistiger Öde hinzugeben.
Damals schon hat sich die Idee in mir verfestigt, den Kaktus als Symbol, als Metapher für die gesellschaftlichen Auswüchse unserer Zeit einzusetzen.

Die Frage war bloss wann und wie. Wie kann man einen Kaktus erschaffen mit Mitteln, die ihn verfremden, die ihn aber auch als glaubhafte Metapher darstellen lassen? Erst als ich mich eingehend mit Reflexionen, Transmissionen und anderen Phänomenen des Lichts beschäftigte, kam das Thema Kaktus immer und immer wieder.

 

ARTPARK manfred_kielnhofer@public.linz.at

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29.08.2017 Sprengel-Preises für Bildende Kunst

GFDK/ Isabelle Schwarz

Friedrich Kunath wurde 1974 in Chemnitz geboren, derzeit lebt er in Los Angeles. Von 1993 – 1998 studierte Kunath an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bei Walter Dahn.

Der Künstler wurde bereits mit mehreren Preisen und Stipendien geehrt, z. B. Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler (2006), Arbeitsstipendium der Jürgen Ponto-Stiftung (2005), Peter Mertes-Stipendium des Bonner Kunstvereins (2001). In Niedersachsen wurde er vor allem bekannt durch seine Ausstellung „Home wasn’t built in a day”, die er 2009 im Kunstverein Hannover zeigte.

Der Sprengel-Preisträger Friedrich Kunath präsentierte zur Preisverleihung eine umfangreiche Ausstellung mit teils noch nie gezeigten Werken. Skulpturn, Malerei, Fotografien, Film, Collagen und Installationen. Er war eigens aus Los Angeles angereist wo er seit 2007 lebt.

präsentiert

präsentiert

In der Jurybegründung zur Auswahl von Kunath heißt es: „Die Kunst von Friedrich Kunath siedelt sich zwischen Humor und Absurdität an, sie ist fast tragikomisch. Die Leichtigkeit und Genauigkeit, mit der er die gesamte Palette der verschiedenen Medien von Zeichnung/Malerei bis zur Videokunst/Performance nutzt, hat ihn zu einem der interessantesten Künstler seiner Generation gemacht.

Kunath ist ein ‚amerikanischer Europäer’, der das Merkwürdige liebt und beobachtet. Er verblüfft uns mit einem Feuerwerk an Ideen. Sein Blick auf die Welt verzaubert; er ist ein Spieler zwischen den Welten.“

Der schon zu Lebzeiten des Fabrikanten Bernhard Sprengel ausgelobte Sprengel-Preis zeichnet Künstler mit Bezug zu Niedersachsen aus, die mit ihrem Schaffen einen wichtigen Beitrag zur zeitgenössischen Kunst leisten.

Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit 12.500 Euro dotiert.

Der Preisträger wird von einer unabhängigen Jury, bestehend aus Kuratoren, Kunstwissenschaftlern und Kritikern, benannt.

Dr. Isabelle Schwarz

Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Sprengel Museum Hannover

Kurt Schwitters Platz / 30169 Hannover

presse.smh@remove-this.hannover-stadt.de

isabelle.schwarz@remove-this.hannover-stadt.de

T 0511 168 4 39 24 / F 0511 168 4 50 93

Bild:

1) Friedrich Kunath
All of My Problems Are Water Based (Strawberry)

2) Friedrich Kunath
Joshua White

3) Friedrich Kunath
Portrait

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29.08.2017 liebevoll und kreativ zusammengesetzt

GFDK/ Kleeberg & Lewerentz

Frauke und Dietmar Nowodworski entführen den Betrachter in eine phantastische Welt, die uns neu und abenteuerlich, ironisch und hintergründig anspricht. Eine Welt, die uns gleichzeitig fremd und vertraut ist, die aus Accessoires besteht, die wir alle kennen und doch wieder nicht kennen.

In einer immer komplexeren Welt voller digitaler Reize und manipulierter Bilder gewinnt das Zurschaustellen authentischer Gegenstände als Rückkopplung in die physische Welt oder als Vermittlung von Sinnzusammenhängen eine besondere Bedeutung.

Die Materialien stammen von unterschiedlichen Orten und Ländern, wurden mit wachem Auge gezielt ausgesucht und sind nicht dem Zufall überlassen.

Die beweglichen Skulpturen  und Objekte von Frauke und Dietmar Nowodworski bestehen aus Kompositionen unterschiedlichster aber auch alltäglicher Materialien.  Durch die ungewöhnliche Zusammenstellung werden sie ihrer ursprünglichen  Zweckmäßigkeit enthoben und erlangen auf diese Art und Weise eine neue Persönlichkeit.

Kunst ist eine sich immer wandelnde Perspektive, frei von Zeit und Raum, die Verschmelzung von Realität und Fantasie, eine Reise der Veränderung.

Galeriekontakt:

Art Unit
Galerie für Gegenwartskunst Kleeberg & Leweren

Leopoldstrasse 52

40211 Düsseldorf

Öffnungszeiten:

Di-Fr: 15-19Uhr

Sa:    11-16Uhr

Tel./Fax: 0211-46830583

www.artunit.de

bildblick@remove-this.aol.de

 

 

Künstlerkontakt:

Frauke & Dietmar Nowodworski

Atelier: 02303-918480

e-mail: arthaus@nowodworski.de

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28.08.2017 kraftvolle malerei

GFDK - Dr. Matias Mieth

Peter Schmersal beschränkt sich auf einige Themen und Motive: er malt Landschaften, Blumen und Porträts. Diese variiert er immer neu, präzisiert das Gesehene durch die Filter seiner Stilmittel und findet von der konkreten Impression zu einer Form, die das Motiv verallgemeinert.

Der dargestellte Mensch ist eben nicht nur eine Figur im Raum, sondern er hat eine Geschichte, erklärt sich als Produkt individueller Verstrickungen und ist daher weder Natur noch Erfindung allein:

Er ist in der besten der möglichen Varianten Original und Sinnbild gleichermaßen. Und er ist Selbstzweck, in Farben gesehen und auf die Leinwand geknäult, gespachtelt und moduliert. Auf diese Weise entstand in den vergangen Jahrzehnten ein umfangreiches und originäres Werk, das durchaus geeignet ist, den Glauben an die Möglichkeiten der Malerei zu erweitern.

Ob Selbstbildnis oder der Blick auf einen simplen Gegenstand, Variationen nach Cranach, Velázquez oder Goya, ein Maisfeld oder blühende Chrysanthemen: Die Bilder belegen nicht nur eine ausgeprägte künstlerische Haltung, sondern auch ein Nachdenken über den Zusammenhang der Malerei zwischen Gestern und Heute.

Vielleicht liegt gerade hierin, in der Befreiung der Mittel aus deren zeitgemäßen Verklammerungen, die Chance zu einem ästhetischen Konsens, der universell ist. Die Bilder Venus mit dem Spiegel (nach Tizian) oder der Kopf einer jungen Frau (nach Grünewald) sind nur zwei von vielen Beispielen für das leidenschaftliche Aufspüren solcher Zusammenhänge.

Die Arbeit an einem Thema gleicht oft einem Kampf gegen die Flüchtigkeit der Dinge und wenn einer so wie Schmersal zwischen Anschauung und Versenkung nach gültiger Gestalt sucht, dann ist es unerheblich, ob er Landschaft oder Figur als Zeugen bemüht: die Erscheinungen überlappen sich und porträtieren den Gegenstand der Betrachtung.

Aus der Farbe und deren Verläufen entwickeln sich Höhen und Tiefen, eine Plastizität, bei der die Mulden der Haut wie Seen anmuten, Landschaft in dunklen Augen abstürzt oder sich mit breitem Pinselzug nach oben windet. Dabei ist Schmersal einer von denen, die weder den Weg nach draußen noch die mühsame Arbeit vor dem Modell scheuen.

Langes Sehen, Erfahrung und Anerkenntnis der Motive sind die Voraussetzung solch einer Malerei, die sich aus der Fülle von Eindrücken entwickelt und voller Vitalität daraus schöpft. Dieser Prozess ist weniger genialisch als reflektiert und basiert auf einer stetigen Selbstvergewisserung, die Beckmanns Diktum „Naturalismus gegen das eigen Ich.

Sachlichkeit den inneren Gesichten.“ nahe ist. Das, was auf diese Weise entsteht, wächst langsam und ähnelt einer Positionierung, mit der sich der Künstler bei jedem Gemälde neu vergewissert. So wird das Gesehene zum „Vorwand“ einer Malerei, die wiederum auch den Gesetzlichkeiten des Bildes folgt.

Oftmals arbeitet Peter Schmersal in Folgen. Gemessen an der Tatsache, dass ein jedes Bild vor dem Blick auf das Gesamtwerk Fragment bleibt, gleicht dieses Arbeitsprinzip einer Rückversicherung und sucht das Essenzielle im Prozess auszubilden.

Vor allem in den 1990er Jahren entstanden in dieser Art verschiedene Porträtserien, bei denen Köpfe das Format füllen oder in überraschenden Perspektiven angeschnitten sind. Auch die größeren, figurativen Bilder, die im Mittelpunkt der Ausstellung stehen, überraschen mit irritierenden Perspektiven.

Die in weiten, offenen Binnenräumen platzierten Figuren wirken zuweilen wie Synonyme existenziellen Befindens, wie Menetekel der Einsamkeit, deren Rede im Raum des Bildes ohne Antwort bleibt und den Betrachter um so stärker einbezieht.

Peter Schmersal wurde 1952 in Wuppertal geboren und lebt in Berlin und Wuppertal. In der Ausstellung werden neben einigen Werken aus den 1990er Jahren vor allem neue Arbeiten gezeigt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Städtische Museen Jena

Dr. Matias Mieth - Direktor

Tel.: 03641 498261

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27.08.2017 Generation der Leipziger Schule

GFDK/ Eva-Maria Wiest

Die eigenständige Bildsprache von Gudrun Brüne. Die Malerin aus der DDR, Puppenbilder sind das Markenzeichen der Künstlerin. Helmut Schmidt, der alt Kanzler der BRD, hat sie mal gefragt:

„Damit haben Sie in der DDR Erfolg? Die gucken doch perfide, gar nicht optimistisch!“.  Puppen als gebrochene Menschen waren wohl nicht so ganz die Sache für Helmut Schmidt und missbrauchte Kreaturen frei von Persönlichkeit konnte er sich auch nicht vorstellen. Helmut Schmidt kam nach Leipzig, um sich von Gudrun Brüne malen zu lassen.

Ihr Mann, der Maler Bernhard Heisig Mitgründer der Leipziger Schule, porträtierte den ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt 1986 noch vor dem Mauerfall. Der Maler Neo Rauch ist heute der berühmteste Künstler der "Neuen Leipziger Schule".

Dieses Menschenbild ist mit Erinnerungen, dämonischen Energien und Vanitas-Suggestionen aufgeladen. In der Moderne haben sich Masken spätestens seit Ensor – auch eine wichtige Bezugsfigur für Brüne – verselbstständigt und führen ein gespenstisches und beunruhigendes Eigenleben…


Sie sagt: "Der Einzelne, aber auch die Gruppen und Massen agieren nicht aus freiem Willen, sondern hängen an Strippen. Sie werden gesteuert und gegängelt.“

Dr. Eduard Beaucamp in »Gudrun Brüne: Traum und Wirklichkeit« 2011. S. 7

"Männer haben die Kunstgeschichte selbst schrieben und über die Kunst der Frauen einfach nicht berichtet".


Gudrun Brüne, eine Künstlerin aus Ostdeutschland gehört zur zweiten Generation der Leipziger Schule.
Gudrun Brüne ist eine der wenigen prägnanten Frauen dieser Schule.
Sie hat ein ganz eigenständiges Werk geschaffen.
Poetische Landschaften wechseln sich ab mit Blumenstillleben, versteinerte Puppengesichter, Vanitasmotive, zerstörte Spielzeugpuppen, Masken in vielen Variationen.
Gudrun Brüne entwirft ein gefrorenes, seltsam starres Menschenbild.

2016 ist die Malerin 75 Jahre alt geworden.

Ihre Arbeiten laden den Betrachter ein die Präsenz und Vielfalt von Gudrun Brünes Bilderwelt zu begreifen. 

Gudrun Brüne

 

wurde am 15. März 1941 in Berlin geboren. 1947 zog ihre Familie nach Leipzig. Nach einer Buchbinderlehre in Thüringen studierte sie 1961-1966 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, auch bei Bernhard Heisig, den sie 1991 heiratete. 1987 erhielt sie den Kunstpreis der DDR. 1991 baute sich das Künstlerpaar ein Atelier-Haus in Strodehne (Havelland).

Ihr Ehemann Bernhard Heisig wurde am 31. März in Breslau geboren und starb am 10. Juni 2011 in Strodehne. Er war Mitbegründer der Leipziger Schule, einer Gruppe von Malern mit unterschiedlichem Stil, die durchweg Wert auf filigranes Handwerk legte.

Vita
1941 in Berlin geboren
1961–66 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig
1966–77 freischaffende Künstlerin in Leipzig, zeitweise Mitarbeit im Atelier von Bernhard Heisig
1979–99 Dozentur für Malerei und Grafik, Leiterin einer Fachklasse für Malerei und Grafik an der Hochschule Burg Giebichenstein,
Halle/Saale
1987 Kunstpreis der DDR
1991 Bau eines Atelierhauses in Strodehne im Havelland zusammen mit ihrem Ehemann Bernhard Heisig
Lebt freischaffend in Strodehne.

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27.08.2017 Ein ambitionierter Weg

Tinatin Ghughunishvili-Brück

In der zeitgenössischen Malerei wird die Wahl des Bildmotivs als einer der wichtigsten Indikatoren für die künstlerische Positionierung des Schaffenden betrachtet.

Das Motiv eines Kunstwerkes ist der Titel seiner komplexen Geschichte, in gewisser Weise das Unterbewusstsein des eigentlichen thematischen Gegenstandes. Die Komponente, sowie der Entstehungsprozess der einzelnen Werke lassen sich lediglich erahnen.

Der Weg von einer Idee zum "konkreten" Bild, oder von der weißen Fläche bis zu einer Komposition in Farbe und Form ist ebenfalls sehr subjektiv. Diese Diskrepanz eines Kunstwerkes zwischen einer intimen Substanz und einer öffentlichen Bestimmung ist der Grund seiner immensen Wirkung. Das Spektrum dieser Wirkung reicht von Faszination bis hin zum Unverständnis oder gar Abneigung.


Igor Bleischwitz dämpft diese Intimität in seinen Arbeiten durch die Autonomie und Intensität der Farbe. Aufgrund ihrer räumlichen Präsenz, ihrer greifbar-satten Struktur und ihrer Materialität kann die Farbgebung seiner Gemälde als monumental bezeichnet werden.

Die außergewöhnliche Farbdominanz wird hier eingesetzt um die Subjektivität des Kunstwerkes zu verschleiern. Auf diese Weise wird die Aufmerksamkeit von einem Gemälde im Speziellen auf die Ausdruckskraft der Malerei im Allgemeinen gelenkt. Ein ambitionierter Weg und eine außergewöhnliche Leistung.


Die Gemälde von Igor Bleischwitz deuten eine Verbindung des abgeklärten Neoexpressionismus mit den surrealen Szenarien an. Die Auflösung der Formgrenzen und eine mäßige Deformation zu Gunsten der Verschmelzung des Gegenstandes mit seiner Umgebung charakterisieren die Formsprache dieses jungen Künstlers.

Vergeblich sucht man nach Relevanz oder Vorlieben. Die pastöse Materialität des sterblichen Fleisches à la Chaim Soutine wird von Igor Bleischwitz mit ähnlicher Eindringlichkeit gezeigt wie die ätherischen Landschaften des Geistigen seiner Bilder.


Diese spannende Gleichberechtigung zeichnet einen authentischen, suchenden Künstler aus, der den Betrachter immer aufs Neue zu überraschen vermag.

Tinatin Ghughunishvili-Brück
Kunsthistorikerin M.A.

Aktuell ist der Künstler in einer Dauerausstellung mit Titel "In Farbe getränkt" auf der Onlinegalerie www.tetartet.de zu sehen

Über den Künstler

1981 in Scheskasgan/Kasachstan geboren

1996 Übersiedlung nach Deutschland

2005-2007 Studium Werbegrafik-Design Darmstadt (Diplom)

2007-2011 Studium der Freien Kunst an der Hochschule für Grafik-Design und Bildende Kunst in Freiburg/Deutschland bei Ben Hübsch, Klaus Merkel, Dietrich Schön  (Diplom)


Ausstellungen:

 2011   Gruppenausstellung "KLASSE", Georg-Scholz-Haus, Kunstforum Waldkirch

2010   Gruppenausstellung mit Gregor Warzecha, Eva Seelbach, Uli Okujeni in "FICKUS-SEKTOR", Freiburg

2009   Gruppenausstellung "Bombastischerweise möglich", Alter Güterbahnhof, Freiburg

2008   Gruppenausstellung "GUT", Kunstverein Kirchzarten

 

Galeriekontakt:

tetartet.de

zeitgenössische  kunst

 

saller + schöffmann gbr

frundsbergst.17

80634     münchen

tel.   089 - 1678 5993

fax   089 - 1678 5990

info@remove-this.tetartet.de

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27.08.2017 Gewinner der letzten biennalen Ausschreibung

GKDK/ 100 Kubik

Rubén Fuentes Fuertes (Valencia, 1979) ist der Gewinner der letzten biennalen Ausschreibung für junge spanische Talente. Seine multidisziplinäre Ausbildung ermöglicht es ihm, Skulpturen voller Farbigkeit, die die Konzepte von Volumen und Raum verbinden, zu schaffen und durch verschiedene Tonarten visuelle Reize zu erzeugen.


Fuertes künstlerisches Medium ist das Holz. Ein Material, das Wärme und Tradition vermittelt, und mit dem es der Künstler schafft, auf eine neue und kreative Weise die Brücke zur modernen Skulptur zu schlagen. Sein Arbeitsmaterial besteht aus Holzüberschüssen, die er sich aus Tischlereien beschafft. In seinen Skulpturen führt er diese nicht nur einer völlig neuen Form zu, sondern setzt somit auch auf das Bewusstsein von Geschichte und Nachhaltigkeit.


Durch seine Kreativität und Freude am Experimentieren mit seinem Werkstoff hat er es geschafft, durch ungewöhnliche Kombinationen von Holz mit anderen Materialien wie Polyesterharz und natürlichen Pigmenten, neue plastische Wege zu beschreiten und dennoch die Ehrfurcht vor dem Material nicht zu verlieren.

Neben Themen wie Farbpaletten, Tassen und Kakteen sticht vor allem die Serie bunter menschlicher Köpfe mit Schnäuzer und Zylinder hervor, die er „Notare“ nennt. Mit dieser Serie schafft er es, das Konzept von Köpfen und Büsten neu zu formulieren.


Die handwerklichen Komponenten und den Umgang mit dem Holz beherrscht er meisterlich, was ihm in seinem bisherigen Werdegang zu Gute kam. Fuentes Fuertes weiß, wie er das Holz behandeln muss, wie zusammensetzen und wie lackieren, um eine möglichst eindrucksvolle und resistente Oberfläche zu schaffen. Neben den manuellen Arbeiten drückt er sich durch eine aktuelle Ästhetik aus, die in der Skulptur neue Wege beschreiten.


Der Titel der Ausstellung „Stück für Stück“ beschreibt nicht nur die Philosophie des Künstlers, sondern auch seine künstlerische Vorgehensweise, bei der er für seine Skulpturen ein Fragment nach dem anderen zusammensetzt. Zudem beschreibt der Titel auch seine künstlerische Laufbahn, in der er selbstbewusst, jedoch nie unachtsam, seine Werke in verschiedenen Orten und Museen ausgestellt hat.


Mit seinen Arbeiten begibt er sich auf eine Reise durch die Zeit und präsentiert seine Skulpturen, wie sie schon immer von den Griechen, den Ägyptern sowie den primitiven Skulpturen aufgefasst wurden: über das Polychrome, ein Element, das seit einigen Jahrhunderten aus der Mode gekommen war und im XX. und XXI. Jahrhundert wieder aufgegriffen wurde.

Bildunterschriften:

1) FUFU 016: Notar (Grafik), Holzschnitt/ Xylografie, 62,5 x 53 cm ©Fuentes
Fuertes/100kubik.2012


2) Cactus4: Kaktus (groß), Holz und Acrylharz mit Farbpigmenten, 60 x 50 x 170
cm ©Fuentes Fuertes/100kubik.2012

3) FUFU 010: Wandpalette, Holz und Acrylharz mit Farbpigmenten, 93,5 x 78 cm
©Fuentes Fuertes/100kubik.2012


4) FUFU 007: Goya, Holz und Acrylharz mit Farbpigmenten, 20 x 24 x 33 cm
©FUFU 010: Wandpalette, Holz und Acrylharz mit Farbpigmenten, 93,5 x 78 cm
©Fuentes Fuertes/100kubik.2012

5) Der Künstler in seinem Atelier ©Fuentes Fuertes/100kubik.2012

Galeriekontakt:

100 kubik - Raum für spanische kunst
Brüsseler Str. 59 | 50672 Köln
Tel./Fax: +49 (0) 221 94645991
info(at)100kubik.de | www.100kubik.de

 

Pressekontakt:

Karoline Sieg

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0221 94645991

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