Präsentation von Künstlern und ihren Werken

11.12.2017 Der Blick ist die Neige der Menschen

Prof. Dr. Marschel Schöne

Werk der Woche auf GFDK. An Axel Görmarsson ist alles echt, er ist ein Multitalent, Alleskönner, Universalgenie und Maler. Eben ein Wunderwuzzi.

Zitat und Original - Der Maler Axel Görmarsson

Der Maler Axel „Görmarsson“ Görmar, geboren 1975 in Weimar, ist ein Phänomen im besten Sinne. Eine Erscheinung zwischen den Welten. Ein verspieltes und ernstes Crescendo. Fassbar und nebulös. Lebensrauschend und nachdenklich. Neugierig und altväterlich.

Zielgerichtet und aufs Geratewohl. Zitat und Original. Und in allem. Echt. Ohne doppelten Boden. Von analogem Tabakrauch und Terpentin umschwebt. Im nächtlichen Atelier von Schloss Baumersroda. Seinem gegenwärtigen Arbeitssitz.

In Weimar kennt man ihn als einen, der in Österreich Wunderwuzzi genannt wird. Einen einschlägigen Tausendsassa also. Reiselustig und gesegnet mit vielen Begabungen. Die er verschwendet an die Welt. So seine Musikalität und Experimentierlust.

Geprägt an der Weimarer Musikschule, weiterentwickelt durch den Experimental-Chor des Michael von Hintzenstern und zum fortissimo gesteigert in seinem Concertcontor und als Impresario der Weimarer DADA-DEKADE 2012-2022.

Die alle Künste vereint. Und auf fruchtbaren Boden fällt bei einem, der in Halle/Saale, auf der Insel Hiddensee, im Herrenhaus Heinrichsruh und in Südschweden überaus vitale offene Ateliers schuf, Kleinkunstbühnen, Galerien und Pensionen.

Einem, der in seinen Zwanzigern sonderbar schöne Prosa schrieb, der in den letzten Jahren als Plakat-, Schilder- und Kulissen-Maler die Tiergärten, Zoos und Freizeitparks Europas lebendig machte.

Und der zuletzt mit der Gründung und dem Aufbau des Krister-Follin-Archivs in Glemmingebro (Süd-Schweden) einen beeindruckenden Maler mit Verve vor dem Vergessen rettete.

Und das alles immer lernend. Mit wachen Augen. Fragend. Diskutierend. Den selbstverständlichen Blick in einen verstehenden wandelnd. Eine Erscheinung zwischen den Welten.

Ein verspieltes und ernstes Crescendo. Fassbar und nebulös. Lebensrauschend und nachdenklich. Neugierig und altväterlich. Zielgerichtet und aufs Geratewohl. Zitat und Original. Und in allem. Echt. Ohne doppelten Boden.

Prof. Dr. Marschel Schöne

„Der Blick ist die Neige der Menschen“

Ausstellung mit Malerei von Axel Görmarsson

22.09. bis 18.10.2017 in Weimar, Galerie Markt 21, täglich von 16 bis 23 Uhr geöffnet

Vernissage am Freitag, 22.09. ab 21 Uhr:
Gastredner ist Heinz Barth von Schloss Kannawurf.
Musikalisches gibt es von Norico Kimura (Gesang) und Ramona Reißmann (Laute).

mehr

08.11.2017 spielt mit gegensätzen

GFDK - Redaktion

Aus Zufall passiert laut vielen nichts – meist sei es Schicksal – aber wie auch immer man es hier betrachtet, bei der Entstehung dieser Bildserie erschuf der glückliche Zusammenhang verschiedener Ereignisse eine neue Bildidee in Schäfers Gedanken.

Die während des Besuchs bei einem befreundeten Großwild-Jäger gesammelten Eindrücke und die damit verbundene Begegnung mit majestätischen Tieren in einem Umfeld, dass einen harten Kontrast zum eigentlichen Lebensraum dieser darstellt, faszinierte den Künstler.

Dieser harte Gegensatz wird in der Urban Animals Bild-Serie durch die Kulisse des Großstadtbiotops New Yorks vertreten. Eine Stadt die niemals still steht, in der die Bewohner in der Hektik des Alltags meistens von einem Punkt zum nächsten huschen, ohne die ihnen gebotenen, ungewöhnlichen Begegnungen wahrzunehmen.

Über Norbert Schäfers PhotoArt

Als Künstler fasziniert Schäfer die Darstellung von Bewegung und Zeit und das grenzenlose Spiel mit Schärfe und Unschärfe. Seine PhotoArt war schon immer das Ergebnis unterschiedlicher Bewegungen von Sujet und Kamera. Die vielschichtigen Motive spielen mit Realität und Abstraktion. Durch Schichtungen und Überlagerungen entstehen weniger klassische Fotos, sondern Gemälde aus Licht.

Wie sehen wir? Und wie viel hat das Bild in unserem Kopf mit der Realität zu tun? Diese Fragen haben Schäfer schon immer interessiert. Den Anstoß, eine künstlerische Antwort darauf zu finden, gab das Foto Touch of Red, aufgenommen vor 30 Jahren in Paris.

Den Menschen im Blick

Worum geht es? Der Mensch sieht in Wirklichkeit selektiv. Nur einen winzigen Ausschnitt unseres Gesichtsfeldes sehen wir scharf. Die Augen machen gewissermaßen eine Kamerafahrt, und das Gehirn setzt viele Einzelbilder zu einem Gesamteindruck zusammen.

Unser Bild im Kopf ist also kein korrektes Abbild der Wirklichkeit, sondern immer eine Interpretation der Realität durch unser Gehirn. Mit seiner PhotoArt versucht Norbert Schäfer, diesen Prozess der Bildverarbeitung im Gehirn wieder zurück zu spulen; all die “Blind Spots”, die Unschärfen und Bewegungen wieder sichtbar zu machen.

Ästhetische Überhöhungen banaler Motive

Zwar bleiben der “magische Moment” und die Fähigkeit (und das Glück), das richtige Motiv zu erkennen und festzuhalten, die Grundlage für jedes gute Foto. Dennoch spielen dem Fotografen die heute verfügbaren technischen Werkzeuge natürlich in die Hände.

Computer und Software eröffnen faszinierende Möglichkeiten: ästhetische Überhöhungen banaler Motive, übersteigerte Farbwirkungen oder Schichtungen unterschiedlicher Wirklichkeiten und Zeitebenen. So kann Schäfer fast wie ein Maler mit Farbe, Licht und Formen agieren.

Mit viel Fantasie und Experimentierfreude an der Arbeit

Seit Touch of Red ist die PhotoArt ein faszinierendes Spielfeld für Fantasie und Experimentierfreude des Düsseldorfers. "Bei der Entstehung der Bilder ist der Zufall ein mächtiger Verbündeter, auf den ich mich immer wieder gern verlasse", sagt Schäfer.

"Ein Beispiel sind die Tiermotive aus der Urban Animals-Reihe, die ich ganz neu für mich entdeckt habe. Ohne die zufällige Begegnung mit einem Großwildjäger und intensive Einblicke in seine faszinierende Welt wäre es wohl nie dazu gekommen." Jetzt tummeln sich Steinbock & Co in urbanen Straßenschluchten und geben den New York-Impressionen des Künstlers eine neue überraschende Dimension.

Über Norbert Schäfer

Norbert Schäfer ist seit 30 Jahren als Künstler und Porträt-Fotograf erfolgreich. In seinen Studios in Düsseldorf und auf Mallorca arbeitet er außerdem als Werbefotograf für renommierte Unternehmen und Marken.

Alle Bilder (c) Norbert Schäfer

Mehr Infos: www.photoart-dus.de

Öffnungszeiten: Mo-Fr. 10-19 Uhr, Sa. 12-17 Uhr

Norbert Schäfer PhotoArt

Heerdter Lohweg 226 b

40549 Düsseldorf

info@norbertschaefer.com

mehr

07.11.2017 die grenzen werden verwischt

GFDK - Ana Pusica

2011 begann die auf mehrere Jahre hin angelegte Kooperation und Ausstellungsserie "Szenenwechsel". Die Beschäftigung mit junger, zeitgenössischer Kunst, die einen Grundsatz der Arbeit in den 150 Instituten weltweit darstellt, findet somit ihren sichtbaren Ausdruck in der Zentrale des Goethe-Instituts.

2011 begann die auf mehrere Jahre hin angelegte Kooperation und Ausstellungsserie "Szenenwechsel". Die Werke wahren für zwei Jahre in den Korridoren und Räumen der Zentrale des Goethe-Instituts zu sehen. Szenenwechsel II wurde in Zusammenarbeit zwischen der Akademie der Bildenden Künste München und der Zentrale des Goethe-Instituts in 2014 fortgesetzt.

Installation „Jungfrauen 2“ von Ana Pusica

Das Projekt „Jungfrauen 2“ beschäftigt sich mit den Fragen der Identität, der Verformung des Körpers und des menschlichen Charakters. Akzeptiert ein Individuum in der heutigen Konsumgesellschaft die Zuordnungen und Zwänge, die ihm auferlegt werden bis hin zur Aufgabe der eigenen persönlichen Identität? Und kann ein Künstler, der Teil dieser Gesellschaft ist, überhaupt eine kritische Position dazu beziehen?

Paradoxie bezüglich der persönlichen Freiheit

Die Dynamik der modernen Welt scheint alles zu akzeptieren und für alles Verständnis zu haben. Doch gleichzeitig stellt sie eine Paradoxie bezüglich der persönlichen Freiheit heraus. Jegliches Anderssein und Abweichungen von der Norm werden in Frage gestellt.  

Moralische Einstellung, sexuelle Orientierung, Deformierung des menschlichen Körpers und Charakters, Pornografie und Religion, all dies sind Themen, die unmittelbares Aufsehen erregen. Sie sind allgegenwärtig präsent, bewusst akzeptiert, aber zugleich provozierend.

Mit der Installation „Jungfrauen 2“ verlässt die Künstlerin Ana Pusica ihre übliche Schaffenswelt, die Malerei, und überprüft ihre persönliche Position und Meinung zu diesem Thema und wechselt dazu in ein anderes Medium.

Ana Pusica vermischt Grenzen

Die Installation „Jungfrauen 2“ besteht aus 51, auf Wäscheleinen aufgespannten halbtransparenten Strumpfhosen. Sie ist in der Zentrale des Goethe Instituts München in einem 25 Meter langen Glasdurchgang, der zwei Bürokomplexe miteinander verbindet, aufgebaut.

Mit der Exposition dieses Materials der weiblichen Intimsphäre in einem Arbeitsumfeld, verwischen die Grenzen zwischen privat und öffentlich, diskret und vulgär.  Die Strumpfhosen sind durch die Präparierung in ihrer Form deformiert und dreibeinig.

Sie stellen eine Analogie zu den Figuren dar, die sich in Ana Pusicas Gemälden wiederfinden. Sie stehen für die Vermischung von Männlichkeit und Weiblichkeit, von Hässlichkeit und Schönheit, von Toleranz und Intoleranz.

Gleichzeitig repräsentiert diese Aufreihung von 51 identischen Strumpfhosen den Verlust der persönlichen Identität. Der Versuch, gesellschaftlichen Anforderungen wie Anerkennung und Ästhetik gerecht zu werden, geht in Uniformität unter.

Spannungsfeld von Brüchen und Anziehungskraft

„Jungfrauen 2“ ist durch ein intensives und starkes Pink charakterisiert und hat dadurch eine regelrechte Signalwirkung. Die Farbe Pink symbolisiert Unschuld, Jungfräulichkeit, Süße, Eleganz und Liebenswürdigkeit.

Dadurch entsteht bei der Betrachtung eine vermeintliche Sinnesfreude und Glücksehlichkeit. Ana Pusicas Installation und der Versuch, Antworten zu geben, mündet in einem zwiespältigen Spannungsfeld von Brüchen und Anziehungskraft.

Kontakt: info@ana-pusica.com

mehr

19.10.2017 fragende Blicke auf die Wirklichkeit

GFDK/ GALERIE MICHAEL W. SCHMALFUSS

Der 1958 in Marburg geborene Künstler, Stefan S. Schmidt, studierte Malerei, Grafik und Kunstgeschichte an der HbK  in Kassel (Prof. Kurt Haug), der Philipps Universität in Marburg  und der Loughborough University in England.

Seit 1979 werden seine Werke in Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland ausgestellt. Er hat bereits mehrere Preise erhalten, darunter den Preis der Internationalen Biennale der Zeichnung, Pilsen, Tschechische Republik. 

Stefan S. Schmidt schafft realistische Gemälde (Stillleben), die die gewohnt traditionellen Stillleben, durch seine Auswahl und Anordnung der Objekte, gezielt in Frage stellt.

Seine besonderen Stärken, stellt er in seinen Werken beeindruckend gegenüber. Das ist zum einen, die malerische Lust der Darstellung an Farbe, Stofflichkeiten, Transparenz und Spiegelungen und zum anderen das Gespür für mitunter provokante Kompositionen.

So schafft er es, mit teilweise absurden Konstellationen, die Ordnungs- und Wertvorstellungen ins Wanken zu bringen. Seine Werke ziehen zunächst durch die Schönheit der Oberflächen in den Bann.

Doch sogleich entsteht ein fragender Blick auf die Wirklichkeit. Die Dinge verlieren ihre ursprüngliche Bedeutung und verwandeln sich in Metaphern menschlicher Existenz, ihrer Verhaltens- und Seinsweisen. 

GALERIE MICHAEL W. SCHMALFUSS
Galerie für nationale und internationale zeitgenössische Kunst
www.galerie-schmalfuss.de

Steinweg 33 - D-35037 Marburg
Fon/Fax 0049 (0) 6421 590 950
Mobil 0049 (0)170 94 666 39
art@galerie-schmalfuss.de

Dienstag bis Freitag von 10 - 13 Uhr und 15 - 18.30 Uhr
Samstag von 10 bis 16 Uhr

mehr

27.09.2017 Sie kann es einfach nicht lassen

GFDK - Redaktion

Sie kann es einfach nicht lassen. Schon wieder hat sie es getan, schon wieder nackt. Es gibt wohl kaum einen Ort, wo die Künstlerin nicht schon nackt aufgetreten ist. Am 22.09.2017 um 19:00 Uhr hat Milo Moiré mit ihrer Performance „Ceci n’est pas une femme nue“  ,auf deutsch: „Das ist keine nackte Frau“ in Rijeka, Kroatien das "Museum of Modern and Contemporary Art" (MMSU) eröffnen. 

Dabei spaziert Milo nackt mit der VR-Brille und Schriftzügen auf dem Körper von der Innenstadt bis ins Museum. Der Blick aus der VR-Brille wurde auf Milo’s Facebook-Seite gestreamt und kann live verfolgt und kommentiert werden.

Am Folgetag (23.Sept) hatte Milo ihre Plopegg-Painiting-Performance im Museum durchführen. Nach der Plopegg-Premiere 2014 auf der Art Cologne ist es das zweite Mal das Milo diese Performance erneut öffentlich aufführt. Die Leinwand ist mit Bildern zum Thema „Bad news travels fast“ collagiert. Dazu titelt der "Berliner Kurier" Mitten in Touri-Paradies. Milo Moiré presst wieder Eier aus ihrer Vagina.

Dazu schreibt Paul in einem Kommentar auf "heute.at"

Wir brauchen mehr Kunstförderung. Die Alternative (Ausbau der Irrenanstalten) würde uns noch mehr kosten ;-)

Zu sehen sind u.a. Erdogan, Merkel, Trump, (auf diese läßt sie ihre Eier ab) Kriegsszenen und Katastrophenbilder. Darauf presst Milo auf Leitern stehend verschieden farbgefüllte Eier nach und nach aus ihrer Vagina.

Es ist eine Gruppenausstellung mit Arbeiten von international renommierten Performancekünstler wie beispielsweise Tomislav Gotovac (CRO).

Der Skandal ist das Programm von Milo Moiré

Die Schweizerin Milo Moiré ist 34 Jahre alt und lebt in Düsseldorf. Zur "Art Cologne" 2014 reiste sie nach Köln und sorgte für einen handfesten Skandal.

Die hübsche Künstlerin und Psycholog spanisch-slowakischer Abstammung zog sich pudelnackt aus, stellte sich auf ein selbstgebasteltes Podest und legte Eier. Was das mit Kunst zu tun hat? Milo füllte sechs Eier mit Tinte und Acrylfarbe, führte sie in ihre Vagina ein und "gebar" sie. Durch das Hinunterfallen zerbrach die Schale und die Farbe spritzte auf die Leinwand.

Kann man Kunst gebären?

Nackt, auf einem Podest "gebar" sie die Farbeier auf die Leinwand
Ihre Performance zelebrierte Milo genau vor dem Gebäude, in dem die große Kölner Kunstmesse stattfindet - ohne Erlaubnis, versteht sich. Das Ergebnis nannte Moiré "The PlopEgg Painting Performance # 1 - A Birth Of a Picture" (Die PlopEier Malperformance Nr. 1 - Die Geburt eines Bildes). Für die 33-Jährige sei das Erschaffen ihrer Kunst eine "persönliche, intuitive Erfahrung", wie sie der Zeitung "Le Matin" verriet. "Ich verwende die Urquelle der Weiblichkeit, meine Vagina."

So erklärt die Künstlerin ihre Performance (Text von Elaine Abrams auf der Page der Künstlerin):


"Mühevoll verlässt das Ei den Geburtskanal der Künstlerin und zerschellt auf der Leinwand, rote Farbe fließt raus. Das nächste Ei birgt eine andere Farbe und so entsteht nach und nach, begleitet nur von lauten „Plops“, ein abstraktes Werk – archaisch, unkontrollierbar und intuitiv.

Am Schluss der fast meditativen Art-Birth-Performance wird die befleckte Leinwand zusammengeklappt, glatt gestrichen und auseinander gefaltet zu einem symmetrisch gespiegelten Bild von überraschender Farbgebung und kraftvoller weil universeller Symbolik.

Das vaginal entstehende Bild

Das unmittelbar aus der Vagina entstandene Bild setzt augenblicklich Gedankenketten frei – über die Schöpfungsangst, die symbolische Kraft des Beiläufigen und die kreative Macht der Weiblichkeit. Ein Vergleich zu wilden Assoziationen kommt auf und durch die Intensität des Gesehenen und (Mit)-Erlebten wird klar, dass die Kunst wie so oft die Körperlichkeit braucht, um sich manifestieren zu können."

Zuschauer sahen interessiert zu - aber nicht alle wegen der Kunst
Die Zuschauer zögerten nicht, ihre Handys zu zücken und fleißig mitzufilmen. Die Meinungen der Zuschauer waren geteilt. Eine Dame machte sich laut "20 Minuten" Sorgen, wegen des Platzes, den sechs Eier bräuchten. Andere wandten sich angeekelt ab. Viele sahen gespannt zu, allerdings nur ein Teil der eifrigen Zaungäste war auch an der Kunst interessiert.

Moiré hat kein Problem mit Nacktheit, im Gegenteil. Vor einem Jahr (er)regte sie die Düsseldorfer auf, als sie nackt Straßenbahn fuhr.

Kunstexperten sind übrigens nicht aus dem Häuschen wegen des Bildes. Seit Nitschs Blut-Schüttbildern in den 60ern echauffiert sich in der Kunstszene niemand mehr wegen Körperflüssigkeiten und ähnlichem.

mehr

27.09.2017 Bilder über die Einsamkeit der heutigen Menschen

Paulina Sadowska/GFDK

"Die Realität einzufangen, um sie dann still zu legen, um sie zu überraschen an der Grenze ihres Doppelgängers.” Jean Baudrillard

Wenn man sich Gedanken über das Bildnis der heutigen, zeitgenössischen Kunst macht, dann sollte man bemerken, daß außer den traditionellen plastischen Techniken audiovisuelle Arbeiten derzeit einen Boom erleben.

Die visuellen Medien wurden zu einem wichtigen künstlerischen Werkzeug, welches das Schaffen von sowohl einfacheren wie auch visuell und narrativ sehr komplizierten Kunstwerke erlaubt. Manche Realisationen der zeitgenössischen Künstler grenzen schon an artistische oder Unterhaltungsfilme und sind diesen hinsichtlich Qualität oder Produktionsaufwand nicht unterlegen.


Neben herausragenden in Galerien präsentierten Werken, enstehen auch Werke mit einem niedrigen künstlerischen Anspruch, die man für billigere Marktwerbung benützt. Und gerade solche unprofessionelle und banale Digitalfotos faszinierten die junge, polnische Malerin Aga Migdalek. Die Künstlerin schuf eine Reihe von Gemälden basierend auf Stock-Photography, welche Werbezwecken von mobilen und kabellosen Geräten dienen sollte.

Von den Leinwänden Migdaleks lächeln uns Kinder, die Playstation oder Computer Games spielen, zu. Jugendliche vertieft in die Musik ihrer MP-3 Player und auf die Bildschirme ihrer Laptops schauend, merken nicht einmal, dass neben ihnen niemand ist.


In Wirklichkeit sind die Gemälde Aga Migdaleks Bilder über die Einsamkeit der heutigen Menschen, welche versunken im Netz der virtuellen Realität nicht fähig sind Beziehungen zu anderen Menschen außerhalb dieser zu pflegen.

Die Bekannten und Freunde aus dem Internet und den sozialen Netzwerken sind greifbarer als ein an uns vorbeigehender Mensch auf der Straße. Damit er unseren virtuellen Lebensraum nicht überschreitet, sollte man sich von ihm mit hochqualitativen Kopfhörern abgrenzen.

Gerade diese Versenkung in eine unreale, künstlich generierte Welt ist eine Bestätigung der Worte des französische Soziologen und Philosophen Jean Baudrillard: „Wir leben in einer Welt der Simulation, in welcher es das Höchste ist die Realität auszulöschen und gleichzeitig ihr Verschwinden zu verstecken”.


Von dieser Theorie fasziniert zeigt Aga Migdalek auf wunderbare Weise die Diskrepanz zwischen der Fülle des Lebens im Netz, welches sich auf der intellektuellen und Fantasieebene abspielt, und der visuellen Leere, der Einsamkeit und der Deformation des natürlichen Bedürfnisses nach menschlicher Nähe.

Um diese Entwurzelung der Emotionalität in der Epoche der globaler Kommunikation verstärkt zu zeigen manipuliert Migdalek die Stock-Fotos und deformiert sie mit einfachen Photoshop Filtern. Auf diese Weise verliert sie den Realismus zugunsten des Effektes schnipselartiger, koloristischer Abstufung.

Zusätzlich verzerrt sie die Fläche in den Raum und vermittelt dadurch den Eindruck von schizophrenen Erscheinungen, welche die künstlich glückliche Welt der billigen Fotos zerschlagen. Die Künstlerin tut das bewußt und mit voller Absicht um die tiefe Leere und Sinnlosigkeit jener Scheinwelt zu zeigen.


Paulina Sadowska

Galerie Sandhofer
Claudiastr 10
6020 Innsbruck
Austria

Tel: +43-(0)650-7283828

e-mail: mail@remove-this.galerie-sandhofer.com
www: www.galerie-sandhofer.com

mehr

27.09.2017 komplexe und doppelbödige Malereien

GFDK - Redaktion

Malerei von Bernd Selle. An einem unbestimmten Ort erhebt sich im Dunkel der Nacht ein gläserner Kubus. Das Leuchten der Sterne, des Mondes und der Schimmer einer Horizontlinie dringen in dieses in grelles Neonlicht getauchte surreale Szenario eines "Gewächshauses".

Eine in Resignation versunkene Dame, deren Oberkörper auf einem Sockel angewachsen zu sein scheint, ist umgeben von floralen Fromen, die sich windend und kriechend in einer Art metamorphosen Verwnadlung zu befinden scheinen.

Gefangen im eigenen Ich, gefangen in jenem Glaskasten und völlig allein in einer weiten Ebene wird das ganze Szenario durchdrungen von einer gewissen Spiritualität, die an Caspar David Friedrich erinnern läßt.

Andere Malereien von Bernd Selle wiederum, denen ebenfalls ein eigener Zauber innezuwohnen scheint, rücken Szenen und Personen, welche der Welt des Varietés und der poetischen Bühnenwelt zu entstammen scheinen, in das Zentrum des Bildes: Zauberer, Artisten, Musiker - spirituelle Typen -, die in ihrer eigenen Stimmungslage gefasst sind.

Inspirationsquellen Selles sind dabei traditionelle wie zeitgenössische Positionen der Malerei - Caravaggio, Tizian, Beckmann und Baselitz beispielsweise -, Bilder des Films, die der künstlerischen Fotografie sowie Assoziationen zu Musik und Beobachtungen von Szenen oder Gegenständen, welche dem Künstler im Alltag plötzlich überraschend "gegenüberstehen".

Dies verschmilzt zu inneren Vorstellungsbildern, die meist in halbwachen Phasen "eintreten"; in kleinen Skizzen festgehalten werden, welche die Grundidee des Bildes formulieren; vergrößert auf der Leinwand sind sie Ausgangspunkt des Malens, das dynamisch und spielerisch gehandhabt spontanen Einfällen auf der Leinwand nachgeht.

Dabei entstehen komplexe und doppelbödige Malereien, die ein thematisch weit gefächertes Spektrum offenbaren: Schönheit, Geisterhaft- Dämonisches, Verzaubertes, Skurriles, Humoristisches vereinen sich in einer pastosen lustvoll - leidenschaftilichen Malerei, die sich sowohl den Erscheinungen der Realität als auch der Malerei an sich - Form und Farbe - verpflichtet fühlt.

 

galerie gerken, Tanja Gerken
Linienstraße 217, 10119 Berlin
Tuesday - Saturday, 12 - 6 pm
info@galerie-gerken.de
www.galerie-gerken.de
Tel.: +49 (0) 30 978 940 66
Fax: +49 (0) 30 978 940 67

mehr

18.09.2017 Faszination für Japan

Die Faszination für Japan kann man den Arbeiten von Georg Matthes anmerken. Seine Bildsprache und die Ästhetik lassen sich wie eine Biographie lesen. Matthes Wurzeln sind spürbar in der Manga-Welt zu finden. 1972, nach seinem Umzug nach Japan, beginnt er seine Ausbildung bei Ishinomori Shotaro zum Cartoon Zeichner.

In den darauf folgenden Jahren macht er sich in Japan einen Namen als Zeichner mit regelmäßigen Karikaturen und Artikeln in der größten überregionalen Tageszeitung „Yomiuri“.

Der Japanspezialist begibt sich parallel dazu auch in das Filmmetier: er ist als Moderator und Schauspieler im japanischen Fernsehen vor und als Produzent hinter der Kamera aktiv.

Der gebürtige Düsseldorfer startet eine eigene Videoproduktion für modernes Ballett. Die Tanzwelt wird ihn lange Zeit beschäftigen. Bis heute hat er mehr als 450 Tanzfilme und Filme von Bühnenaufführungen geschaffen.

Seit den 80er Jahren verarbeitet er die Tanzeindrücke nicht nur filmisch sondern auch zeichnerisch in seinen Mangas (Cartoons) und fotografisch. Die Bewegung des Films kombiniert der 1942 geborene Künstler mit der Farbigkeit und den grafischen Elementen aus seiner Manga-Zeit. So hat er seinen eigenen Stil entwickelt, der zugleich plakativ wie auch leicht ist.

Seit 1996 ist Georg Matthes zumindest teilweise wieder zurück in Deutschland mit Ausstellungen unter anderem im Ludwig Forum Aachen, dem Staatlichen Museum in St. Petersburg, Tivat Montenegro und zahlreichen internationalen Galerien.

Aber Japan ist nicht vergessen. Er produziert Dokumentarfilme über Japan, japanische Ballettaufführungen im Tanzhaus NRW, Düsseldorf, Rockkonzerte zum Japanjahr in Düsseldorf und unterrichtet Jugendliche in der Kunst des Mangazeichnens.

Die Ausstellung in der Galerie Nero zeigte Fotos von Tanz und Theater sowie Videostills aus Matthes Videoproduktionen.

Vertreten wird der Künstler von der Galerie Nero, Wiesbaden www.galerie-nero.de

mehr

15.09.2017 Thema weibliche Körperlichkeit

GFDK - Paulina Sadowska

Die Kunst des XX. Jahrhunderts hat sich nach dem Trauma der zwei Weltkriege wie niemals zuvor auf das Thema der Diskriminierung von Individuen und sozialen Gruppen konzentriert. Gerade in 70er-Jahren fanden die ersten artistischen Aktionen von Frauen statt.

Obwohl die Bewegung der Suffragetten ihre Aktivitäten schon in der ersten Hälfte der XIX. Jahrhunderts begann, sind die Frauenrechte faktisch erst nach dem I. Weltkrieg anerkannt worden.

Den echten Beginn der Adaptierung der weiblichen emanzipatorischen Errungenschaften zeichneten allerdings die Performances der 70er-Jahre des XX. Jahrhunderts u.a. die der Österreicherin Valie Export und der Kubanerin Ana Mendieta.

Eben diese Künstlerinnen erhoben in ihrem Schaffen die weibliche Körperlichkeit zum Thema, das vorher bei der patriarchalischen Gesellschaft lediglich gegenständlich zugegen war.

Obwohl seit dem Erscheinen der ersten emanzipierten Künstlerinnen so viele Jahre vergangen sind, ist das Thema des weiblichen Körpers noch immer ein Explorationsfeld für ihre Nachfolgerinnen.

Mit dieser Thematik korrespondiert die neueste Ausstellung in der Galerie Sandhofer, welche die Werke der jungen, polnischen Malerin Agnieszka Borkowska zeigt.

Ihre Bilder sind auf ihre Art und Weise ein malerisches Notizbuch, das Frauen in banalen alltäglichen Situationen zeigt, welche ein Vorwand sind um versteckten Emotionen zu offenbaren.

Eingefangen in den Sequenzen auf Borkowskas Leinwänden sind die Heldinnen junge selbstbewusste Frauen. Sie rauchen Zigaretten, sitzen in relaxten Posen mit Sicht auf ihre Unterwäsche. Sie scheinen nicht befangen durch die Frivolität der Posen oder gar ihre Nacktheit.

Sie sind in ihre Gedanken versunken, und ihr Blick richtet sich auf eine unbestimmte Stelle. Sogar wenn sie den Zuschauer direkt anblicken, scheinen sie mehr sich selbst zu betrachten und den Beobachter beachten sie nicht.

Diese Abkehr ins Innere wird durch den sauberen aus flachen abstrakten Flächen komponierten Hintergrund betont. Die weiblichen Gestalten sind aus der ihnen bestimmten Dimension „ausgeschnitten“.

Sie ist entbehrlich, weil die Heldinnen Borkowskas sich selbst von ihrer Umgebung abgeschnitten haben. Der Verzicht auf einen realistischen Hintergrund erlaubt uns sich auf die porträtierten Frauen zu konzentrieren.

Wie Egon Schiele betont Borkowska ihre Sexualität, deutlich markiert sie die intimen Stellen, die unter den zarten Kleidungsstoffen durchscheinen. Diese Schaustellungen sind um einiges sinnlicher als solche, die fast nackte Körper zeigen, ähnlich wie in Die bekleidete Maja von Francisco de Goya.

Die Nacktheit in Borkowskas Bilder scheint eine symbolische Funktion zu erfüllen. Die Künstlerin multipliziert die porträtierten Frauen und erreicht damit den Effekt der Surrealität. Das mehrfache Vorzeigen von derselben Person ist wie ein Spiegelbild.

Sehr deutlich sieht man das auf dem Bild, das ein dreifaches Frauenporträt in weißem Kleid zeigt. Es ist für uns schwer zu unterscheiden, welche der Gestalten die Spiegelung und welche die sich anschauende ist.

So wie es auch einer Frau selbst schwer fällt ihre zwei mit sich kämpfende Naturen in Einklang zu bringen – die eine erfüllt von Ruhe und Freude, die andere die voll von Rastlosigkeit und Begehren.

Die geschwind geschriebenen, und danach verwischten Inschriften unterstreichen den Kampf mit diesen konträren Emotionen. Schwer zu lesen, weil die Worte oft übereinander geschrieben wurden, sind sie der Schlüssel zu den versunkenen Gedanken der Frauen.

Auch auf dem Bild auf dem man ein dunkelhaariges hockendes Mädchen sieht, entziffern wir unter ihr die schwer lesbare Aufschrift: „tyle lat razem i nic...“. „ so viele Jahre zusammen und nichts....“.

Paulina Sadowska

Galerie Sandhofer

Claudiastrasse 10, A-6020 Innsbruck

Tel: +43-650-7283828

mail@galerie-sandhofer.com

mehr

10.09.2017 Galerie Adler präsenterte Susanna Majuri

GFDK - Galerie Adler

„Das Wasser ist ausserordentlich bemerkenswert. Es trägt Koerper. Wasser ist Farbe. Meine Hauptcharaktere prüfen die verschiedenen Möglichkeiten der Existenz. Luft wird zu einem Wasserlauf. Ist da ein Licht, ein Weg?“ (Susanna Majuri, 2008)

„Ich begebe mich bei diesen Shootings in eine fiktive Realität. Mein Herz schlägt schneller, wenn ich die Anwesenheit von Überraschungen fühle. Du bist verliebt, hast dich aber trotzdem von dem Kanal verabschiedet.

Du vergisst das Schiff und es sinkt.“Geschichten sind etwas Wunderbares! Man kann in ihnen versinken, eine andere Gestalt annehmen und dennoch steckt in jedem Märchen ein Fünkchen Wahrheit. Die finnische Fotokünstlerin Susanna Majuri (*1978) ist die Geschichtenerzählerin des Nordens und in ihren Gedanken ist sie dabei stets in Island, dem Land ihrer Träume.

Die wunderliche Insel mit ihren Gletschern, Wasserfällen und Geysiren hat es ihr schon lange angetan. Die Ideen für ihre Arbeiten kommen aus dem Land der Märchen, Fabeln, Geschichten und der Musik.

Ihre Impressionen verknüpft Majuri dann zu Bildergalerien ihres eigenen Lebens und ihrer eigenen Gefühle. Susanna Majuri porträtiert Menschen in Island, Dänemark, Norwegen und Schweden, denn wenn es nach Majuri geht, steckt in allen nordischen Ländern ein Stück Island.

Diese landschaftlichen Gemeinsamkeiten begeistern Susanna Majuri genauso wie die Sprachenvielfalt, die in diesen Ländern vorherrscht. So gibt sie ihren Arbeiten auch stets Titel in verschiedenen Sprachen, denn diese sollen verschiedene Zugänge zu den Bildern ermöglichen.

Man könnte auch sagen, dass Majuri Geschichten illustriert, so als seien sie Bilder einer gemeinsamen Sprache aller nordischen Länder. Selbstverständlich sind ihre Bilder reine Fiktion, so wie Menschen die Geschichten über ihr Leben erzählen. Und doch hat man teilweise den Eindruck, einigen Gestalten aus den Märchenbüchern der Gebrüder Grimm, von Hans Christian Andersen oder Selma Lagerlof zu begegnen.

Die Fotografien gleichen Filmstills, die aus einem Märchenfilm, einem Thriller oder einer unglücklichen Romanze stammen könnten. Dies zeigt das enorme narrative Potential, welches ihre Arbeiten genauso auszeichnet wie das Gespür für Komposition und Inszenierung.

In den Fotografien außerhalb des Wassers erschafft sie Panoramen, welche die Gemütszustände und Gefühle der Figuren transportieren, und das obwohl sie uns nie ihre Gesichter zeigen. Ihr mysteriöses Verhalten scheint der Landschaft eine tiefe emotionale Bedeutung zu geben. Das Wasser kann dabei schützend und einladend sein, aber auch verschlingend und bedrohlich.

Für ihre neueren Arbeiten hat Susanna Majuri bis zu sechs Meter breite und mit Motiven bedruckte Wachsstoffe produziert, die sie dann auf den Grund eines Schwimmbades herablässt. Ihre Modelle tauchen dann hinab und Susanna Majuri wird zur Regisseurin. In diesen Szenarien geht es ihr nicht um die Hintergründe als vielmehr um die geheimen Geschichten, die ihre Mädchen in sich tragen.

In ihren Fotografien zeigt sie das gesamte Spektrum des Mädchenseins, von der Schwester zur Freundin und zur Geliebten, meist porträtiert im Moment der eigenen Körpererfahrung. Die Protagonistinnen spielen stets eine dualistische Rolle, sie sind Heldinnen der Geschichte und Objekte sexueller Begierde zugleich.

Die Modelle sind nur leicht bekleidet, erscheinen oft bewusstlos, vielleicht sogar tot. Sie werden von den dunklen Strömen des Meeres umspült oder werden von der kristallinen Transparenz eines Schwimmbades umgeben. Das Wasser wird hier auch zum Ort der Gefahr, an dem die Protagonistinnen schwerelos werden und ihnen keine Luft zum Atmen bleibt.

Majuri lässt die Körper verschwimmen und die Wasseroberfläche erscheint wie von Pinselstrichen erschaffen. Sie nutzt das Wasser als sei es Farbe und setzt es mit seiner absorbierenden und metaphorischen Dimension sehr bewusst ein.

All die seltsamen Geschichten, die Sehnsüchte und verborgenen Geheimnisse verdichtet Susanna Majuri zu Bildatmosphären, die uns bei aller Märchenhaftigkeit dennoch plausibel erscheinen. Schließlich übernimmt der Betrachter den abschließenden Teil des Geschichtenerzählers, denn er ist es, der mit seinen eigenen Projektionen die „Geschichten des Nordens“ zum Leben erweckt.

„Ich möchte zeigen, dass man Fantastisches auch ganz in der Nähe finden kann. Fiktion vermischt sich mit unserem Leben. Die Fantasie ist in Wirklichkeit gegenwärtig.“

Galerie ADLER Frankfurt am Main  

Hanauer Landstraße 134

60314 Frankfurt a. M.,

Germany

tel  +49-69-43053962

mail@remove-this.galerieadler.com

 

mehr
Treffer: 124