Unsere Videogalerie über Musikstars und Newcomer

14.07.2009

In Israel, Deutschland und den USA studierte Efrat Alony Komposition, Arrangement, Jazzgesang und klassischen Gesang; fortführende Studien führten sie zu Joe Lovano, Bob Brookmeyer und Steve Gray. Als Feature-Solistin trat sie mit zahlreichen Bigbands auf, z.B mit dem United Women’s Orchestra, Sunday Night Orchestra (CD „Overcast“, 2008), Jazz Orchestra of the Concertgebouw (Amsterdam), HR-Bigband (CD in Vorbereitung) und Zürich Jazz Orchestra. Sie wurde mit dem Jazz-Performance-Preis der Karl-Hofer-Gesellschaft ausgezeichnet (2007) und einem Jazz-Förderpreis des Berliner Senats (2008).

„Dismantling Dreams“, Efrats viertes Album mit ihrem Bandprojekt Alony, wurde zusammen mit dem Bayerischen Rundfunk von ihrem langjährigen Partner und Pianisten Mark Reinke produziert. Alony – nun reduziert zum Trio (plus Streichquartett) – mischen hier akustische und elektronische Elemente zu originellen Sounddesigns, die gezielt von aktuellen Konzepten der Popmusik beeinflusst sind. Eingebettet in diese abenteuerlichen Soundscapes gewinnt Efrats faszinierende Stimme eine neue, fundamentale Klarheit und eine emotionale Tiefe, die sie nie zuvor erreicht hat. Das ist Singer-Songwriter-Kunst von besonderer, grenzüberschreitender Art. „Die Kompositionen sind wie Gefühls-Collagen“, sagt Efrat, „wie kleine Ohrfilme.“

Efrat Alonys Songs werden seit Jahren von der Presse gefeiert. Die einen nennen sie „populäre Kunstlieder, hoch expressiv“, die anderen „auf geheimnisvolle Weise vom Jazz herkommende Popsongs“ oder gar eine „Kammerjazz-Parallelwelt“. In Jazzzeit war zu lesen: „Die Sängerin Efrat Alony hat nicht nur eine interessante Stimme, sondern ist auch eine Komponistin und Textdichterin, die etwas zu sagen und ihre eigene Sprache gefunden hat.“ Und beim Bayerischen Rundfunk kommentierte man: „Sie ist eine Musikerin von eigensinniger Raffinesse, liebt die Verschmelzung von Elementen aus Jazz, Rock und elektronischer Musik und verleiht diesem Sound mit persönlichen Texten und dunkler Altstimme ein großes Maß an Individualität.“ „Dismantling Dreams“ unterstreicht die verstörende, unbändige Freiheit einer großen Künstlerin.

Erschienen bei enja records (April 2009) www.enjarecords.com

 

Künstlerseite: www.alony.de

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09.07.2009

"Two bare feet". Katie Melua live in Mainz am 17.7.09 

Besondere Attraktion und attraktive Idealbesetzung in Einem: Damit wartet das eintägige "Summernight Of Songs"-Festival bei seiner Premiere im Juli 2009 auf! Katie Melua ist der optimale Headliner für jenes Open-Air, das einen Kontrapunkt zu lauten, harten Rock-Veranstaltungen setzt. Deshalb werden dort die Besucher an einem Sommertag mit differenzierter, melodiöser Musik von facettenreichen Singer-/Songwritern verzaubert. Die 24-jährige Gitarristin/Pianistin mit der glasklaren, samtigen Stimme spielt samt Band in Mainz (17.7.) eine von insgesamt drei Shows, die bei ihr kommendes Jahr in Deutschland auf dem Tourplan stehen! Sie nimmt sich extra dafür eine Auszeit von der Arbeit an dem für Anfang 2010 geplanten vierten Studio-Album. Auf dem Programm der Konzerte wird ein Querschnitt ihrer typischen verträumten Melange aus Jazz, Blues und Pop stehen. Vorgeschmack auf die beiden Gastspiele bietet die jüngst erschienene CD/DVD "The Katie Melua Collection" (Dramatico) mit Katie Meluas größten Hits wie "Closest Thing To Crazy" oder "Nine Million Bicycles" plus vier bislang unveröffentlichter Songs. Beim Genuss der Lieder kann jeder gut nachvollziehen, was auch in der Konzertkritik des "Südkurier" stand. Zitat: "Die perfekte Kombination zwischen Text und Gesang macht ihren Auftritt zu einem unvergesslichen Erlebnis". Eintrittskarten zum "1.Summernight Of Songs"-Festival, das noch um weitere namhafte Künstler aufgestockt wird, sind ab sofort an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich! Abdruck honorarfrei!

"1.Summernight Of Songs"-Festival

Starring KATIE MELUA & Band plus Very Special Guests

17.7. Mainz, Volkspark

 

Tickets unter: www.eventim.de

Infos vom Konzertveranstalter kbk zu Tourneedaten : www.kb-k.com/HTML/Tourdaten_Summernight_of_songs_2009.htm

Künstlerseite: www.katiemelua.de

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06.07.2009

Milow ist ein Old-school-Singer/Songwriter und begnadeter Geschichtenerzähler also so jemand, dem man gern zuhört, dabei in seiner Stimme und seinen Geschichten versinkt, sich wohlig und geborgen fühlt. Seine Songs fallen auf, bereits beim ersten Hören - vor allem durch seine starken Bilder und einen Sprachstil, der eigen, aber wunderschön ist. Milow ist ein echter self-made-man . Er ist sein eigener Manager und Plattenboss und macht seine eigenen Hits. Und das auch dann, wenn das Original mitunter von jemand anderem stammt. Der Belgier ist in seinem Heimatland bereits ein echter Star, hat dort im Februar letzten Jahres sein zweites Album veröffentlicht und sich damit gleich mehrere Wochen an die Chartspitze katapultiert. Bei den Belgian Music Industry Awards (MIA's) 2009 Anfang Februar konnte der Ausnahme-Musiker gleich fünf der begehrten Musikpreise mit nach Hause nehmen und galt dementsprechend als der Abräumer des Abends. Milow entschied das Rennen in folgenden Kategorien für sich: Best Male Solo Artist, Best Pop Artist, Best Song ( Ayo Technology ), Best Music Video (Ayo Technology ) und Most Downloaded Artist. Seine erste Single-Veröffentlichung in Deutschland wird demnach der preisgekrönte Song Ayo Technology sein- ein bekannter Song, den er auf große Bitte eines belgischen Radiosenders auf seine sehr eigene Art neu interpretiert hat. Die einen sagen, Milow ließe die unheimliche Seite von Ayo Technology viel besser zur Geltung kommen und die Nummer gewinne dadurch an Glaubwürdigkeit. Die neue Version eroberte in Windeseile in den belgischen und holländischen Charts Platz 1 und wird nun auch in den übrigen europäischen Ländern erscheinen. Perez Hilton, der berühmteste Blogger der USA findet die Nummer großartig und hat auf seiner Homepage verkündet, dass ...Milow das Original extrem verbessert hat. Seine Version ist soooo gut. Top-Producer Kanye West stellt den Clip auf seinen Blog und sagt auf seiner Pressekonferenz, dass er es gut findet, wie das Lied umgekrempelt wurde. Der ganze Ansatz ist eine nette Ausweitung dessen geworden, wie ich mich selbst als Künstler sehe. Mein Modus Operandi ist normalerweise Singer-Songwriter, aber ich trete auch gerne mal aus dieser Tradition heraus, um herumzuexperimentieren. Zudem ist das alles auch ein guter Barometer für mein Gefühl für Humor. P.S. Um nicht ein allzu großes Mysterium um den Original-Song der Neu-Interpretation von Milow zu machen es handelt sich um den R&B-Hit von 50 Cent mit Justin Timberlake und Timbaland, einer der größten und erfolgreichsten Nummern 2007.

Label: B1Recordi (2009), erhältlich bei www.amazon.de

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14.06.2009

Hélène Grimaud im Festspielhaus Baden Baden am 26.6.2009. Wo die französische Pianistin Hélène Grimaud auch auftritt, immer erntet sie für ihre Interpretationen uneingeschränkte Bewunderung. Das kommt vielleicht daher, dass sich Grimaud bei der Vorbereitung ihrer Konzerte nicht auf das Studium des Notentextes beschränkt. Indem sie sich intensiv mit der Persönlichkeit eines Komponisten und dessen Leben beschäftigt, versucht sie, den „Sinn“ eines Musikstückes zu ergründen. Falsches Pathos ist ihr ebenso fremd wie äußerlich zur Schau getragene Virtuosität. Musik wird unter ihren Händen zur Seelenwanderung. Nicht von ungefähr gilt sie vielen als „Philosophin am Flügel“.

 

Johann Sebastian Bach
„Das wohltemperierte Klavier I“:
Präludium und Fuge Nr. 2 c-Moll BWV 847
Präludium und Fuge Nr. 4 cis-Moll BWV 849
„Das wohltemperierte Klavier II“:
Präludium und Fuge Nr. 6 d-Moll BWV 875

Johann Sebastian Bach / Ferrucio Busoni
Chaconne BWV 1004

Johann Sebastian Bach
„Das wohltemperierte Klavier II“:
Präludium und Fuge Nr. 20 a-Moll BWV 889

Johann Sebastian Bach / Franz Liszt
Präludium und Fuge a-Moll BWV 543

Ludwig van Beethoven

Sonate für Klavier Nr. 30 E-Dur Op. 109

Johann Sebastian Bach
„Das wohltemperierte Klavier II“:
Präludium und Fuge Nr. 9 E-Dur BWV 878

Johann Sebastian Bach / Sergej Rachmaninow
Präludium E-Dur BWV 1006

Festspielhaus Baden Baden am 26.6.2009 um 20 Uhr www.festspielhaus.de

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11.06.2009

Konzert-Tipp: Joshua Radin macht keinen Hehl daraus, wer seine Vorbilder sind. Und die hören auf imposante Namen wie Bob Dylan, Cat Steven und Simon & Garfunkel. Auch wenn sich ein Brite dazwischen geschmuggelt hat, so ist die musikalische Ausrichtung des jungen Singer/Songwriters aus Cleveland, Ohio US-amerikanischer Folk. Radin bevorzugt für seine Musik die leisen, fast zarten Töne, die Stimme ist einschmeichelnd, die Arrangements oft akustisch, die Tempi zwischen Ballade und Midtempo. Kein Wunder, dass er sich mit seinem Publikum auf den letzten Tourneen auf einen neuen Begriff für seinen Sound geeinigt hat: Whisper Rock. Aber keine Bange: den Kompositionen fehlt es dennoch nicht an Dynamik und spätestens seit den Kings of Convenience wissen wir ja auch, dass quiet the new loud ist und für Radin gilt laut einiger Kritiker, dass er mit einem Flüstern mehr Aufmerksamkeit und Emotionalität erreichen kann, als andere mit einem Schrei.

 

Sein aktuelles Album "Simple Times (November 2008)/Label Import ist erhältlich bei www.amazon.de

 

Konzert-Termine 2009:

20.6. Scheesel/Norddeutschland Hurricane Festival www.hurricane.de

21.6. Neuhausen ob Eck/Süddeutschland, Southside Festival www.southside.de

22.6.2009  Brotfabrik Frankfurt www.brotfabrik.info

23.6. Zakk, Düsseldorf

24.6. Gleis 22 Münster

25.6. Beatpol, Dresden

 

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06.06.2009

Das Wiesbadener Kurhaus freut sich auf Weltstar Sharon Kam - am 10.6.2009. Seit Sharon Kam beim internationalen ARD-Wettbewerb 1992 in München den ersten Preis gewann, ist sie als die aufregendste junge Klarinettistin der internationalen Szene bekannt geworden und ist mit vielen der großen Orchester weltweit aufgetreten. Sie gastierte beim Chicago Symphony Orchestra ebenso wie bei den Berliner Philharmonikern, dem Leipziger Gewandhaus-orchester unter Kurt Masur, der Toronto Symphony und dem Israel Philharmonic unter Zubin Mehta, bei den Hamburger Philharmonikern, den Radio-Orchestern in München und Frankfurt, sowie dem Tokyo Philharmonic.

Weltweite Tourneen mit Soloprogrammen führten Sie unter anderem nach New York, Tokyo, Frankfurt, München, Vancouver, Jerusalem, St. Louis, Pittsburgh und Tel Aviv. Sie arbeitete mit den bekanntesten Ensembles und Kollegen zusammen, darunter das Guarneri Quartet, das Tokyo String Quartet, Kim Kashkashian, Tabea Zimmerman, Christian Tetzlaff, Barbara Bonney, Krysztof Penderecki, Isaac Stern und Yefim Bronfman.
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Regelmäßig ist Sharon Kam auch auf den internationalen Sommerfestivals zu sehen, Sie war bereits eingeladen beim 'Mostly Mozart Festival', in Ravinia, Verbier, Seattle, Vancouver, Marlboro, Colorado und Divonne, wie auch beim Schleswig-Holstein Musik Festival.
Sharon Kam, die aus Israel stammt, gab ihr Konzert-Debüt mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta. Schon kurz danach wurde sie für das historische gemeinsame Konzert des Israel Philharmonic mit den Berliner Philharmonikern engagiert. Ihr Studium bei Charles Neidlich schloss sie an der New Yorker Julliard School ab.

Seit 1995 hat Sharon Kam das Klarinetten-Repertoire exklusiv bei Teldec Classics eingespielt. Für ihre Aufnahme der Klarinetten-konzerte 1&2 von Carl Maria von Weber mit dem Leipziger Gewandhausorchester unter Kurt Masur bekam Kam 1998 den 'Echo' als "Instrumentalistin des Jahres" verliehen. Gemeinsam mit dem Komponisten Krysztof Penderecki wurde 1999 die Weltpremiere seines 'Concerto for Clarinet and Orchestra' eingespielt, neben weiteren Werken von Penderecki und Lutoslawski.

2002 veröffentlichte Teldec mit Sharon Kams 'American Classics' ein Album amerikanischer, Jazz-inspirierter Kompositionen, von Aaron Coplands Klarinettenkonzert bis zu Werken von Artie Shaw, Leonard Bernstein und George Gershwin.

'Sharon Kam – Collected Recordings' heißt jetzt eine beeindruckende 5CD-Box mit Aufnahmen der jungen Klarinettistin für Teldec. Diese Sammlung präsentiert nicht nur eine »Supernova am Klari-nettistinnen-Himmel«, wie Sharon Kam von der Presse genannt wurde, sondern auch ein sorgsam zusammengestelltes Repertoire, das sich von Klassikern wie Mozart, Schumann und Poulenc bis hin zu Werken von Lutoslawski und Penderecki, dessen Klarinettenkonzert sie uraufführte, und jazzigen Klängen von George Gershwin spannt (Quelle: www.warnermusic.de) Siehe auch unsere Musikempfehlung.

Am 10.6.2009 spielt Sharon im Kurhaus Wiesbaden:

Richard Strauss (1864-1949) Don Juan op. 20

Julius Rietz (1822-1877) Konzert für Klarinette und Orchester g-Moll op. 2

Gioacchino Rossini (1792-1868) Introduktion, Thema und Variationen für Klarinette und Orchester

Johannes Brahms (1833-1897) 3. Sinfonie F-Dur

Klarinette: Sharon Kam

Location und Termin: Kurhaus Wiesbaden, Friedrich-von-Thiersch-Saal, Infos: www.staatstheater-wiesbaden.de

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23.03.2009

Die Kunstform des improvisierten Tanzes und elektronischer Musik werden gemischt und verschmelzen ineinander zu einem Gesamtkunstwerk, das der Fotokünstler Luigi Toscano und sein Partner Felix Kerkow aus verschiendenen, auch ungewöhnlichen Perspektiven in einem filmischen Porträt wiedergeben

Im Mittelpunkt des Films stehen spontane Kreativität und Improvisation der Künstler und deren Interaktion auf der Bühne. Gezeigt wird der zur Perfektion gebrachte Austausch der Kunstformen.

Freie, auf elektronischen Sounds und Beats basierende improvisierte Musik der Band Goldbach gepaart mit modernem Ballett ergeben eine wunderbare Collage voll Ideenreichtum und Ausdruckskraft.

Luigi Toscano, Felix Kerkow (und Stefan Schrön an der Bühnen-Kamera) ist es gelungen, dieses ungewöhnliche Zusammenspiel in ihrem gemeinsamen filmischen Erstlingswerk zu verbinden. In Kooperation mit dem Kevin O´Day Ballet des Mannheimer Nationaltheaters  und der free form electronic Band Goldbach und um den Mannheimer Trompeter Thomas Siffling.

Film Premiere 25.03.09 20.00 Uhr Atlantis Kino Mannheim

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