Unsere Videogalerie über Musikstars und Newcomer

29.08.2010 Ans Aufhören denkt Jones noch lange nicht

Universal Music

Seit gestern siebzig Jahre jung und kein bisschen eingerostet: Auf dem neuen Album Praise & Blame (VÖ: 23.07.) kehrt die Gesangs-Ikone aus Wales zu den eigenen Wurzeln zurück.

Den 'Tiger' haben sie ihn genannt, doch TOM JONES brüllt gar nicht, er singt, und zwar bis heute fabelhaft“, gratulierte die Süddeutsche Zeitung dem Sänger aus Wales in ihrer gestrigen Ausgabe zum Siebzigsten. Anstatt sich jedoch auf seinen Lorbeeren auszuruhen oder ans Aufhören zu denken, macht der legendäre Tiger, der sein rundes Jubiläum im engsten Familienkreis zelebrierte, sich und seinen Fans das schönste Geburtstagsgeschenk: Auf seinem neuen Album Praise & Blame, dem wohl spektakulärsten Werk seiner Karriere, begegnet man einem reifen Musiker, der zu seinen Wurzeln zurückkehrt, zu Gospel, Blues, Traditionals und Country-Songs. Er präsentiert sein wahres Wesen in Texten, in denen er kein Blatt vor den Mund nimmt. Das 39. Studioalbum des ewigen Playboys erscheint am 23. Juli 2010 auf Island Records.

Während der Aufnahmen mit dem Produzenten Ethan Johns (Kings Of Leon, Rufus Wainwright, Paolo Nutini, Laura Marling), die in Peter Gabriels Real World Studios stattfanden, gelang es Tom Jones laut eigener Aussage, wirklich alles aus sich herauszuholen: „Wir wollten zum Ursprung zurück: meine Stimme, die einfach nur von einer Rhythmusgruppe begleitet wird, also kein Overdubbing, kein Firlefanz, keine komplizierten Bläser- oder Streicher-Parts“, so der Sänger über die Arbeit am neuen Longplayer. „Ich bin wahnsinnig stolz auf die Ergebnisse, denn die Platte klingt unglaublich ehrlich und ungekünstelt. Sie klingt einfach nur nach mir.“

Mit der Unterstützung seiner Session-Band (bestehend aus Ethan Johns, Dave Bronze und Jeremy Stacey) und hochkarätigen Albumgästen wie BJ Cole, Booker T. Jones, Chris Holland, Gillian Welsh und Orin Waters interpretiert er die musikalischen Meilensteine, die ihn als Heranwachsenden geprägt haben, und gewährt dabei tiefe Einblicke in sein Seelenleben. Ganz gleich, ob es sich um John Lee Hookers Burning Hell, das in seiner Version so unglaublich druckvoll klingt, dass man dabei automatisch an The White Stripes denken muss, um Bob Dylans What Good Am I, Lord Help The Poor And Needy (Jesse Mae Hemphill), Did Trouble Me (Susan Werner) oder If I Give My Soul von Billy Joe Shaver handelt – Jones drückt jedem dieser Songs seinen unverkennbaren Stempel auf und lässt sie so klingen, als wären sie eigens für ihn komponiert worden. Er selbst beschreibt die 11 Songs des neuen Albums als „Stoff zum Nachdenken: Es ist einfach nur echt und aufrichtig; eine sehr persönliche Platte, auf der ich mein wahres Wesen zum Ausdruck bringe.

In Großbritannien überschlagen sich die Kritiker bereits mit Lobeshymnen: „Seine mächtige Stimme wirkt wie für diesen grandiosen Longplayer gemacht“, schreibt der Evening Standard, während man die kommende LP bei The Fly als „Lo-Fi Garage-Soul-Hammerhaftigkeit“ bezeichnet und Music Week gar vom „ultimativen Album seiner Karriere“ spricht.

Und auch hierzulande haben alle großen Medien der Gesangs-Ikone zum Ehrentag gratuliert:

„Eine naturgewaltige Stimme, männliche Ausstrahlung, Professionalität“ (SZ)

„Graue Haare – aber noch immer sooo eine Stimme“ (BamS)

„Mit seinem Sex-Appeal lässt er das ganze junge Gemüse alt aussehen.“
(Bild)

Wie unschwer zu erkennen, kann dem Tiger noch immer keiner das Wasser reichen.

Auf der MySpace-Seite gibt’s einen ersten Vorgeschmack (die Songs What Good Am I und Burning Hell) auf Praise & Blame sowie exklusive Videomitschnitte aus dem Studio: www.myspace.com/tomjones

Der am 7. Juni 1940 als Thomas John Woodward geborene Sohn eines Bergarbeiters aus Wales übte sich schon früh als Sänger – und zwar im örtlichen Kirchenchor. Nach ersten Bühnenerfahrungen mit seiner Beat-Band Tommy Scott & The Senators gelang Tom Jones bereits Mitte der sechziger Jahre der internationale Durchbruch mit der Hitsingle It’s Not Unusual. Es folgten Bond-Titelsongs (Thunderball), ausverkaufte Vegas-Shows, zahllose Unterwäscheattacken seiner weiblichen Fans und 1999 schließlich das programmatische Sexbomb mit Mousse T. Seit 1963 hat Tom Jones mehr als 100 Millionen Platten verkauft. Vor fünf Jahren erhob ihn die Queen in den Ritterstand: Seither darf sich der Tiger auch Sir Tom Jones nennen.

 

Erschienen am 23.7.2010 bei Universal Music www.universal-music.de

 

© Foto: Marco Grob

 

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25.08.2010 Eine neue kraftvolle Stimme auf den Bühnen der Welt

indigo/rough trade

Roxanne Tania Tataei, kurz Rox, ist unbestritten die überzeugendste Debütantin 2010. Ihr Album „Memoirs” ist das Ergebnis harter Arbeit und absoluten Willens. Trotz eines zarten Alters von 21 Jahren hat sich die Halb-Iranerin-Halb-Jamaikanerin unseren unbedingten Respekt verdient. Als Sängerin. Als Songwriterin. Als Künstlerin auf Rough Trade Records. Eine neue kraftvolle Stimme auf den Bühnen der Welt, die uns schon jetzt die eine oder andere Story zu erzählen hat. Rox hat ihre Jugend nicht vergeudet. Ihre Wochenenden verbrachte sie nicht wie andere Teenies vor dem Shopping Center. Samstage waren nicht zum Rollerskaten, sie waren für die Kirche, Woche für Woche seit sie fünf Jahre alt war. Hier entwickelt sich ihre Stimme, wächst ihre Liebe zum Auftritt und manifestiert sich ihre beneidenswerte Arbeitsmoral. Auch die vielen gemütlichen jamaikanischen Familientreffen bereichert sie mit eindrucksvollen Gesangseinlagen; liefert vielfältige Harmonien zu Schmorgerichten oder eine Solo-Performance zum Dessert.

Ihre Talente setzt sie in Schulaufführungen und bei kurzen Gastspielen mit dem National Youth Musical Theatre ein, die meisten Schulferien verbringt sie auf Tour. Doch bald verabschiedet sich das fleissige Girl vom leicht angegrauten Jazz. Chicago (das Musical) wird gegen Sade, Portishead und Lauryn Hill eingetauscht und zum nächsten Notting Hill Carnival entdeckt Rox auch ihre Affinität zu Lovers-Rock und jamaikanischem Pomp wieder. Es wächst die Lust an komplexen Arrangements und eigener Musik und so gründet Rox eine akustische Jazzband. Schon die ersten Shows 2007 beweisen sowohl ihre musikalischen Fähigkeiten als auch ihre unheimliche Bühnenpräsenz. Schnell werden die üblichen A&R-Manager auf sie aufmerksam und Rox erhält etliche Angebote. Es ist dann vor allem die Aussicht auf absolute künstlerische Freiheit, die sie zu Rough Trade Records führt.

Die Albumaufnahmen verknüpfen alle ihre musikalischen Einflüsse, diesseits und jenseits des Teichs. New Jerseys Commissioner Gordon (berühmt für seine Arbeit mit Lauryn Hill, Damian Marley und KRS One) sitzt am Mischpult, während Rox mit einem Team verdienter Studiomusiker jammt. Nachdem die Fundamente des Albums in Amerika gelegt wurden, kehrt Rox nach London zurück und arbeit hier weiter mit ihrem Freund Al Shux, jenem talentierten Kid, der Jay-Zs Ode an NYC ‘Empire State of Mind’ produzierte. Als Fähigkeiten als Musiker und Produzenten passen wie die berühmte Faust. Manchmal muss man eben weg gehen, um zu Hause anzukommen.

Das Album ist wie Spiel in drei Hälften. Kennenlernen, Verlieben, Liebeskummer. Und dann alles wieder auf Null. Rox’ Lyrics legen ihre Emotionen frei, offenkundig und fortwährend. Es geht um den langen Prozess, den steinigen Weg, die harte Arbeit und jenen süßen Moment, wenn du am Ende des Tages mit einem Tusch das Gewinnerpodium enterst. Musikalisch bewegt sie sich souverän zwischen Southern Soul, angejazztem Pop bis hin zu Reggae. Ein kleines Westlondoner Universum.

 

Erschienen am 18.6.2010 bei indigo/rough trade www.indigo.de

 

Gigs:

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22.08.2010 Die beste Carmen kommt aus Riga!

klassikakzente/Deutsche Grammophon

Elīna Garanča besitzt einfach alles: Musikalität, Technik, Stimme, Selbstvertrauen, Intelligenz, Wandlungsfähigkeit und das Aussehen eines Filmstars. Der Erfolg scheint ihr sicher. Und ihr erster Auftritt an der Met Samstagabend war ein Erfolg . . .

New York Sun

Elīna Garanča wurde 1976 in Riga als Kind einer musikalischen Familie geboren. 1996 ging sie an die Lettische Musikakademie in ihrer Heimatstadt. Noch während ihres Studiums hatte sie 1998 ein entscheidendes Erlebnis:

Nach nur zehn Tagen Vorbe­reitungszeit sang sie die Rolle der Giovanna Seymour in Anna Bolena und entdeckte eine tiefe Affinität zum Belcanto-Repertoire. Nach dem Examen wurde sie in Deutschland ans Staatstheater Meiningen engagiert, wo sie u. a. Octavian im Rosen­kavalier sang.

1999 trat sie außerdem beim Savonlinna-Opernfestival als Maddalena in Verdis Rigoletto auf und gewann den Mirjam-Helin-Gesangswettbewerb in Finnland.

Seither tritt sie in den großen internationalen Opernhäusern und Konzertsälen auf und gehört inzwischen dank ihrer wundervollen Stimme, Musikalität und überzeugenden Bühnen­präsenz zu den neuen Stars der Musikwelt.

2006 erhielt sie den Europäischen Kulturpreis für Musik bei einer vom deutschen Fernsehen übertragenen Gala in der Dresdner Frauenkirche; 2007 wurde sie mit einem Echo-Preis für Aria cantilena – ihr erstes Solo-Album bei Deutsche Grammophon – und dem lettischen Drei-Sterne-Orden ausgezeichnet.

2000 Gewinnt den Großen Musikpreis Lettlands. Geht an die Oper in Frankfurt und singt dort in ihrer ersten Spielzeit u. a. die Zweite Dame in der Zauberflöte, Hänsel in Hänsel und Gretel und Rosina in Il barbiere di Siviglia 2001 Finalistin in BBC’s Cardiff Singer of the World Competition.

Erste Solo­auf­nahme: ein Programm mit Opernarien 2003 An der Wiener Staatsoper: Lola in Cavalleria rusticana, Orlofsky in der Fleder­maus, Meg Page in einer Neuinszenierung von Falstaff und Rosina in Il barbiere di Sivi­glia.

Debüt bei den Salzburger Festspielen als Annio in La clemenza di Tito. Singt Dorabella in Così fan tutte in Frankfurt. Auftritte als Rosina und als Solistin im Stabat Mater beim Rossini-Festival der Oper Helsinki. Nicklausse und die Muse in Les Contes d’Hoffmann in Tokio.

Gastauftritt für Deutsche Grammophon, als sie mit Anna Netrebko in einer Szene und Kavatine aus Lucia di Lammermoor in Netrebkos Debütalbum Opera Arias zu hören ist 2004 Dorabella, Meg Page und Rosina an der Wiener Staatsoper. Dorabella bei den Salzburger Festspielen.

Bellinis Adalgisa (mit Edita Gruberova als Norma) in Baden-Baden. Rossinis Cenerentola in Paris am Théâtre des Champs-Élysées. Singt Alban Bergs Sieben frühe Lieder unter Philippe Jordan im Wiener Konzerthaus 2005 An der Wiener Staatsoper: Debüt als Charlotte in Werther sowie Rosina und Meg Page.

Dorabella in Aix-en-Provence und bei ihrem Debüt an der Pariser Opéra im Palais Garnier. Konzerte in Luzern und Graz 2006 Triumphiert als Octavian an der Wiener Staatsoper und als Sesto in La cle­menza di Tito am Theater an der Wien.

Weitere Auftritte als Octavian, Rosina, Cherubino, Dorabella, Sesto und Charlotte in Wien; Sesto in Paris. Bei den Salzburger Festspielen zwei Konzerte mit Mozart-Arien unter Sir Roger Norrington und ein Konzert mit geistlicher Musik von Mozart unter Riccardo Muti; Beethovens Missa solemnis mit dem Orchestre national de France unter Kurt Masur.

Recitals bei der Schubertiade in Schwarzenberg. Mitwirkung beim Mozart-Album mit neuen Aufnahmen von Mozart-Arien, vorgetragen von den Gesangsstars der Deut­schen Grammophon wie Anna Netrebko, Thomas Quasthoff, René Pape und Bryn Terfel und zur Eröffnung der Salzburger Festspiele veröffentlicht.

2007 Zu Elīna Garančas Verpflichtungen zählen Auftritte als Rosina, Cherubino, Dorabella, Octavian, Charlotte und Adalgisa an der Wiener Staatsoper; Debüts an der Berliner Staatsoper als Sesto, am Royal Opera House, Covent Garden, als Dorabella, und das Rollendebüt als Carmen an der Lettischen Nationaloper in ihrem heimatlichen Riga.

Unternimmt eine Tournee mit dem Concertgebouw Orkest unter der Leitung von Mariss Jansons in Ams­ter­dam, London, Paris und Wien; auf dem Programm stehen Berios Folk Songs.

Drei Galakonzerte mit Anna Netrebko, Ramón Vargas, Ludovic Tézier und dem SWR Sinfonieorchester unter Marco Armiliato – das dritte Galakonzert wird im deutschen Fernsehen vor über 2 Millionen Zuschauern ausgestrahlt und für die Audio- und Video-Veröffentlichung auf Deutsche Grammophon mitgeschnitten (The Opera Gala – Live from Baden-Baden).

Ihre erste Soloaufnahme für Deutsche Grammophon Aria cantilena (mit der Staats­kapelle Dresden unter der Leitung von Fabio Luisi) präsentiert Höhepunkte aus einigen ihrer schönsten Opernrollen und erhält den Echo-Preis 2007; die Veröffentlichung des Albums wird begleitet von einer Deutschland-Tournee mit diesem Repertoire zusammen mit den Münchner Symphonikern unter Heiko Mathias Förster.

Elīna Garanča wird vom lettischen Staat mit einem Drei-Sterne-Orden ausgezeichnet 2008 Das Jahr beginnt mit Elīna Garančas sensationellem Debüt an der New Yorker Met als Rosina in Il barbiere di Sivi­glia. Sie gibt ihr Rollendebüt als Romeo in konzertanten Aufführungen von Bellinis I Capuleti e i Montecchi in Riga und wiederholt die Rolle in Wien an der Seite von Anna Netrebko mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Fabio Luisi (Mitschnitt Deutsche Grammophon zur Veröffentlichung 2009).

Sie singt Octavian an der Deutschen Oper Berlin, Adalgisa bei ihrem Debüt an Münchens Bayerischer Staatsoper, wo sie auch als Charlotte auftritt, und debütiert als Marguerite in Berlioz’ Damnation de Faust in Genfs Grand Théâtre.

Konzertauftritte in Mahlers Dritter Symphonie im Wiener Musikverein, Berios Folk Songs mit den Berliner Philharmonikern unter Mariss Jansons in der Philharmonie, Ravels Shéhérazade mit dem Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung von Abbado und Berlioz’ Les Nuits d’été mit den Wiener Philharmonikern wiederum unter der Leitung von Mariss Jansons bei den Salzburger Festspielen. Singt beim Konzert »Weltstars der Oper« im Wiener Naturstadion Hohe Warte.

2009 Auf Garančas erstes erfolgreiches Solo-Album folgt unter dem Titel Bel Canto eine Sammlung von Arien und Ensembles, und in der neuen Aufnahme von Bellinis I Capuleti e i Montecchi singt sie die Partie des Romeo an der Seite von Anna Netrebko als Julia – beide Einspielungen erscheinen Anfang des Jahres.

Zu Garančas Verpflichtungen gehören Octavian im Rosenkavalier an der Wiener Staatsoper, Romeo an der Seite von Anna Netrebko in Bellinis I Capuleti e i Montecchi und Carmen am Covent Garden, Angelina in Rossinis La Cenerentola an der Met sowie Charlotte in Massenets Werther in Wien und Baden-Baden mit Rolando Villazón. Sie unternimmt eine Europa-Tournee mit dem Kammer­orchester Basel und eine Deutschland-Tournee mit der Neuen Philharmonie Westfalen 1/2009

Habanera
Elīna Garanča, Orchestra Sinfonica Nazionale della Rai, Karel Mark Chichon

Format: CD Audio | CD | Album | 0028947787761 Label: Deutsche Grammophon Erscheinungsdatum: 20.08.2010

Die beste Carmen kommt aus Riga! Auf dem neuen Album von Elina Garanca "Habanera" dreht sich alles um die Themen "Spanien, Zigeuner und Carmen" in der vielfältigen Weltsprache Musik.

Angefangen bei Bizets erster Fassung der berühmten "Habanera" durchmisst Garanca ein musikalisches Spektrum, das von Lehárs Operette "Zigeunerliebe", über Ravels populärer "Vocalise en forme de Habanera" und Barbieris Zarzuela bis hin zu Leonard Bernsteins "Candide" sowie Liedern von de Falla und anderen spanischen Komponisten.

Einen der Gründe für ihre intensive Beziehung zum spanischen Kolorit erklärt die Mezzosopranistin so: "Mein Mann kommt aus Gibraltar, er ist also in unmittelbarer Nähe zu Spanien aufgewachsen. Er hat mir diese Gattung nahe gebracht und mir einige bekannte Stücke daraus gezeigt."

Tourneetermine:

23.9.2010 Düsseldorf, Tonhalle
26.9.2010 München, Philharmonie
28.9.2010 Hamburg, Laeiszhalle
1.10.2010 Baden-Baden, Festspielhaus
4.10.2010 Frankfurt am Main, Alte Oper

 © Deutsche Grammophon,  foto: Gabo, 1 video

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19.08.2010 Konventionell, aber ausgesprochen gut gemacht

kino.de

Evelyn Salt genießt bei der CIA den Ruf, eine der besten Agentinnen des Geheimdienstes zu sein. Loyalität und Patriotismus stehen bei ihr an erster Stelle. Niemand würde ihre Integrität infrage stellen. Bis ein Überläufer sie beschuldigt, eine russische Spionin zu sein. Salt setzt sich ab. Während sie ihre ganzen Fähigkeiten einsetzt, um ihre Verfolger zu täuschen und abzuschütteln, müht sie sich darum, ihre Unschuld zu beweisen. Damit bewirkt sie aber nur das Gegenteil. Offenbar gibt es ein Geheimnis, von dem keiner erfahren soll.

KRITIK:

Frauen sind härter als Männer. Zumindest besteht daran kein Zweifel mehr, wenn man Angelina Jolie in dem atemlosen Agententhriller von Actionspezialist Phillip Noyce ("Das Kartell") gesehen hat.

Dabei war die von Kurt Wimmer ("Die Thomas Crown Affäre") verfasste Story ursprünglich einem männlichen Actionstar auf den Leib geschrieben. Für einige Zeit war Tom Cruise für die Rolle des CIA-Agenten, der als russischer Schläferspion aktiviert wird, vorgesehen. Doch aus Edwin Salt wurde Evelyn Salt in Gestalt von Jolie, die für diese weibliche Jason-Bourne-Variante aus ihrer umfangreichen Actionerfahrung aus u.a. der "Tomb Raider"-Reihe, "Mr. und Mrs. Smith" sowie "Wanted" schöpfen kann. "Salt" ist nach "Der Knochenjäger" - damals ihre erste Hollywood-Mainstream-Rolle - ihre zweite Zusammenarbeit mit Noyce. Der australische Veteran hatte dem Actiongenre für längere Zeit den Rücken gekehrt und sich stattdessen ernsteren Projekten wie "Catch a Fire" gewidmet. Jetzt kehrt er in alter Form in sein angestammtes Metier zurück und setzt seine Heldin ebenso souverän und spannungsreich in Szene wie einst Harrison Ford als Jack Ryan oder Val Kilmer als Simon Templar.

Gleich in der ersten Szene ist die nur in Unterwäsche bekleidete CIA-Agentin Salt hart im Nehmen, als sie von nordkoreanischen Soldaten gnadenlos brutal gefoltert wird. Sie hat das Glück, von der Regierung für einen koreanischen Spion getauscht zu werden. Zwei Jahre später lebt sie verheiratet mit einem deutschen Spinnenexperten (August Diehl kurz und knapp, aber wie immer einprägsam) in Washington und gilt als eine der besten Agentinnen des CIA. Doch dann wird sie von dem Überläufer Orlov beschuldigt, eine russische Agentin zu sein. Da Salt um das Leben ihres Mannes fürchtet, ergreift sie die Flucht. Diese umfasst spektakuläre Stunts (Jolie soll einen Großteil selbst übernommen haben) wie das Springen vom Dach eines fahrenden LKW auf den nächsten. Alldieweil sind ihr die Kollegen Ted Winter (Liev Schreiber, der im thematisch ähnlichen "Der Manchurian Kandidat" glänzte) und Peabody (Chiwetel Ejiofor) hartnäckig auf den Fersen. Trotz höchster Sicherheitsvorkehrungen gelingt es Salt, ein Attentat auf den in Washington anwesenden russischen Präsidenten zu verüben. Nun wartet eine noch kompliziertere Mission im Weißen Haus, die das Schicksal der gesamten Menschheit beeinflussen könnte.

Die verschachtelte und letztlich haarsträubende Story greift die Paranoia des Kalten Krieges auf. Konventionell, aber ausgesprochen gut gemacht und deshalb so unterhaltsam gestaltet sich auch die Action mit vielen Schießereien, Handgefechten, Explosionen und Verfolgungsjagden. In den versierten Händen von Noyce, der dies mit straffem Tempo und fließenden Schnitten elegant zu inszenieren versteht, wir das zum entscheidenden Pluspunkt. Zudem verkörpert Jolie meisterlich die taffe Actionheroine, der mit Rückblenden über ihr Kindheitstraining und ihrer Beziehung zu ihrem Ehemann auch eine emotionale Komponente verliehen wird. Kurzweilige und dramatische Unterhaltung ist auf alle Fälle garantiert. Die Stunde der Patriotin wird somit auch an Kinokasse schlagen. Teil zwei kann gerne kommen. ara.

Thriller/Action - USA 2010
100 Min. - Verleih: Sony Pictures

www.kino.de

 G+J Entertainment Media GmbH & Co. KG
Weihenstephaner Straße 7
81673 München

Telefon: +49 (0) 89/4 51 14 - 0
Fax: +49 (0) 89/4 51 14 - 444
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10.08.2010 weltweit über 6 Millionen Alben verkauft

rough trade

Die englischen Downbeat-Helden Morcheeba veröffentlichen am 18. Juni 2010 ihr siebtes Album mit dem Titel “Blood Like Lemonade”. Erstmals seit 2003 gehört die Ausnahmesängerin Skye Edwards wieder zur Band. Auch dank ihrer unverkennbaren Stimme gelang es den Brüdern Paul und Ross Godfrey auf “Blood Like Lemonade” den einzigartigen Morcheeba-Sound wiederzubeleben.

“Unser Ziel mit Morcheeba war immer Musik zu machen, die wir nicht bereits in unserer Plattensammlung finden konnten” erklärt Ross Godfrey, der Gitarrist und Multi-Instrumentalist des Trios. “Wenn ich morgens aus dem Pub nach Hause komme, kann ich Stunden damit zubringen alte Platten zu hören, um die perfekte Scheibe für diesen ganz speziellen Moment zu finden. Unser Wunsch war immer, dass unsere Songs genau diesem Gefühl entsprechen, diese besondere Stimmung morgens um 3:00 Uhr, Rauchschwaden in der Luft, und ein Sound wie eine warme, flauschige Decke voller Psychedelica.”

“Blood Like Lemonade” ist das Album, wonach Morcheeba all die Jahre gesucht haben, ein Album das die Essenz aus frühen Klassikern wie “Who Can Trust?” und “Big Calm” aufnimmt und zu neuen, exotischen Plätzen transportiert. Die Basis der Stücke bilden die für die Band typischen Downtempo Trip Hop-Grooves. Doch diese wurden angereichert mit faszinierenden Stilblüten und eigenwilligen Instrumenten wie dem afrikanischen Daumen-Piano auf “Even Though”, die summende Sitar und Blues Mundharmonika auf “Mandala” oder die freakig-polternde Folk-Gitarre auf “I Am The Spring”. Skyes vertraut klingender und äußerst gefühlvoller Gesang rundet die Musik ab. “Blood Like Lemonade” ist außerdem ein Album mit sehr persönlichen Songs, in denen die Bandmitglieder dem Zuhörer einen tiefen Einblick in ihr Seelenleben gewähren. Gleichzeitig bietet Paul Godfrey in seinen Texten auch Platz für ungewöhnliche Phantasien und fiktive Charaktere, was in Stücken wie “Even Tough”, “Recipe For Desaster”, “Beat Of The Drum” und dem Titelsong ganz deutlich wird, denn sie erzählen von Astronauten, Mördern, Wikingern oder gar Vampiren.

Seit ihrem Albumdebüt “Who Can You Trust?” sind mittlerweile fünfzehn Jahre vergangen, und alle Erfahrungen und Erlebnisse dieser Zeit flossen in den Entstehungsprozess und die Produktion von “Blood Like Lemonade” ein. Von ihrem Heimatort Kent aus zogen die Godfreys hinaus in die Welt und spielten vor bis zu 60,000 ekstatischen Fans in Brasilien oder China, und sie standen gemeinsam mit musikalischen Vorbildern wie Big Daddy Kane, David Byrne, Kurt Wagner oder Slick Rick auf der Bühne. Mit “Blood Like Lemonade” haben Morcheeba nun das nächste Kapitel ihrer einzigartigen Karriere aufgeschlagen!

www.morcheeba.co.uk

 

 

Erschienen bei rough trade im Juni 2010 www.rough-trade.net

 

Rough Trade Distribution GmbH
Von-Huenefeld-Str. 2
D-50829 Köln
Germany

 

roughmail@remove-this.roughtrade.de

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07.08.2010

Sony Pictures

 

Liz Gilbert (Julia Roberts) hatte alles, wovon eine Frau heutzutage träumt oder zumindest träumen sollte - einen Mann, ein Haus, eine erfolgreiche Karriere. Trotzdem fühlte sich Liz - wie viele andere Frauen auch - irgendwie verloren und ziellos. Als ihre Ehe geschieden wird, steht Liz plötzlich an einem Scheideweg: Sie beschließt, alles zu riskieren und ihr altes, wohlgeordnetes Leben hinter sich zu lassen, indem sie zu einer Reise rund um die Welt aufbricht, die zu einer Suche nach sich selbst wird. In Italien entdeckt sie die Kunst des Genießens und welch großes Vergnügen einem gutes Essen bereiten kann. In Indien lernt sie die Macht der Meditation kennen und in Bali erfährt sie, zu guter Letzt und völlig unerwartet, dass wahre Liebe inneren Frieden und Ausgeglichenheit beschert.

 

Kinostart: 23. September 2010
Regie: Ryan Murphy
Darsteller: Julia Roberts, James Franco, Richard Jenkins, Billy Crudup, Javier Bardem

Verleih: Sony Pictures

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02.08.2010 Rückkehr auf die Bühne nach 14 jahren

Universal Music

This is a biography for Crowded House in the year Twenty Ten in which I will attempt to provide a bit of history, lay out the facts surrounding the making of our upcoming record and to signal our intention for new shows and extra curricular activity there of…..right then. 

Four albums later, praise be, we had a lot of songs that a lot of people liked to sing along to, like ‘Don’t Dream Its Over’, ‘Fall At Your Feet’, ‘Better be Home Soon’, ‘Something So Strong’  ‘Weather with You’, ‘4 Seasons In One Day’….. We were grateful to all of them, and to the special people that helped us bring the songs forward, producers Mitchell Froom and Youth, mixer Bob Clearmountain. It was a blessing beyond belief but it also messed with our minds as only success can do.

I remember Nick wanted us to be the biggest band in the world and was convinced that it was right there and we should take it. He was probably right but I didn’t really like the attention that much and so I pulled away from it.  I dyed my hair one too many times and worried about it all far too much. Paul built up a layer of contempt for the whole circus and after a while just couldn’t find the joy in it. He wanted to go home and watch telly, he even got a tattoo of TV’s on his arm, and then he left in the middle of a U.S tour, Atlanta it was, but we carried on undaunted until ……can’t exactly remember what made me break up the band. I was just over it. That was 1995.

For 10 years thereafter I had a great time lovingly making records at a more modest level, working with wonderful collaborators, did some good stuff with brother Tim.

Best of all I tuned in to my family, watched my sons grow into fine young men.

When we lost Paul it was like someone pulled the rug out from underneath everything, a terrible jolt out of the dark blue. He was the best drummer I had ever played with and for many years, my closest friend. I thought our history was good, how could it have ended up in this place?  Later that year I started making music with Nick again, and it felt right somehow that we put another chapter in the book, the motive was simply to exist again and put our belief into it, reconnect with the kindred spirit. 

 

Enter Matt Sherrod on drums, knowing nothing of Crowded House and in no ones shadow, he gave Crowded House a new anchor, proving a good foot and a big smile goes a long way. Welcome back Mark Hart, the keeper of knowledge with his giggling fits and his daily devotion to  the piano. Time On Earth was released in 2007 and the tour that followed turned us into a great band again, much more than nostalgia, it gave us the scent of something new.

And so the 4 of us Nick Seymour ( bass ), Mark Hart  ( keys / guitar ), Matt Sherrod (drums) and myself  Neil ( singer, player )  began our new record last year at Roundhead studios in Auckland with Mr Jim Scott as our producer ally. Some of these 11 songs were first played at a little gig north of Auckland The Leigh Sawmill back in Feb 2008. They have been worked over on the road and transformed a few times, some all the way back to square one, it’s a good place to return, from time to time.

That was the case with the song Twice If You’re Lucky, we played an alternative version, more complex and mysterious on tour then deconstructed back to original simple form in the last week of recording. I am inclined to circle the songs, looking for any bit of advantage I can find, a verse,  a chord or a word to change .Its sometimes unsettling for the band but it’s my way and I’m sticking to it.

There’s always a possibility of transformation. It was a wonderful moment when the song Either Side Of The World took off on a Samba groove at last rehearsal. “Isolation” travelled a twisted pathway too ending up as a hybrid of 2 songs, its folky origins now obscured by some deep tremolo guitar and my wife Sharon’s ethereal singing. “Saturday Sun” was awash with guitars until mix day when I went to town with a Korg microsynth, a gift from a friend that arrived that day. 

There were other fine contributors too. Our friend Don McGlashan, helped us lay down tracks adding, percussion, acoustic and horns. Lisa Germano took to Archers Arrows and Even If with her extraordinary violin playing. Jon Brion added layers of sampled voices and mashed up guitar to Twice If You’re Lucky. My son Liam took to Falling Dove and the coda of Isolation with psychedelic guitar. James Milne aka Lawrence Arabia provided manly voices to the Intriguer.

Jim Scott mixed the record back in L.A and we caroused and held up the bar in his very well appointed studio/ den within sight of Magic Mountain. The late evening playbacks at maximum volume are my favourite part of the whole process and Jim mixes an excellent cocktail as well. ….It’s so  important to have a good time making music .

And yes, the tour will follow, from the Byron Bay Blues and Roots Music festival  to The Isle of Wight, May/ June theatres in The U.K and Europe, late summer in the U.S  and maybe a few far flung cities, new destinations, we could turn up anywhere. The intention is the same as ever to get the people involved, to hit some heights and leave the songs hanging in the air….

This 10 track album is exotic in parts, traditional in origin, through many a twist and turn we fashioned some drama and intrigue. You will find some threads that go back through all that history and some new discoveries as well that will need to be followed up. Its part of the continuum and it may just be the best thing we’ve done ……till the next one.

 

Published June 25th, Universal Music www.universal-music.de

 

Universal Music Deutschland
Stralauer Allee 1
10245 Berlin
Fon +49 30 52007 01
Fax +49 30 52007 09

 

 © Universal Music, Foto: Cybele Malinowski

 


Jascha.Farhangi@remove-this.umusic.com

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27.07.2010 You And Your Heart

Universal Music

Sänger, Songwriter, Ex-Profi-Surfer, Familienvater und Umweltaktivist – Jack Johnson, der hawaiianische US-Superstar, präsentiert sein brandneues Album „To The Sea“ und sommerliche Sounds, die authentisch, voller Tiefe und doch mit einer einzigartigen Leichtigkeit erzählen. Die erste Single „You And Your Heart“ erscheint am 16. April und ist ab sofort im Radio zu hören!

Er gehört zweifellos zu den coolsten Solokünstlern dieses Planeten: Jack Johnson, der auf Hawaii geborene Ex-Profi-Surfer, hat seit seinem internationalen Durchbruch im Jahre 2005 mehr als 18 Millionen Alben verkauft und versorgt seitdem die weltweite Fangemeinde mit entspannten Klängen, die einen sofort in eine sonnige, sorgenfreiere Welt eintauchen lassen. In diese Leichtigkeit verpackt Johnson Songs voller Tiefe und Wahrheit und begibt sich auch auf seinem fünften Studioalbum To The Sea (VÖ: 28. Mai 2010) auf eine innere Reise.

Die erste Single You And Your Heart, ein Uptempo-Sommersong, erscheint am 16. April als exklusiver E-Release und ist ab sofort im Radio zu hören.

Jack Johnson gelingt es mit seinen Songs, Menschen zu fesseln, ihnen dabei zu helfen, zu sich selbst zu finden; sprich: Seine Melodien und Texte haben etwas Universelles. Er hat eine Sprache entwickelt, die unter die Haut geht, Menschen berührt. Dass ihm dies auch live gelingt, wird Johnson bei einer Show und einem Festivalauftritt im Juni unter Beweis stellen. Wie auch bei seinen letzten Alben und allen seinen Live-Tourneen fließen 100% seiner Einnahmen in die Kokua Hawaii Foundation, die sich für den Erhalt der Naturschätze der Pazifikinseln und spezielle Lernprogramme an Schulen einsetzt. Darüber hinaus spendet Johnson an weitere Organisationen rund um den Globus, die sich für Umwelt, Kunst und Musik einsetzen. Weitere Infos gibt es unter www.allatonce.org.

 

Erschienen am 28.5.2010 bei Universal www.universal-music.de

Kontakt Universal:

Online: Claudia.Medel@remove-this.umusic.com

Foto: Hilary Walsh

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22.07.2010

EMI Music

Alle Jubeljahre taucht am Firmament der schönen Klänge eine aparte Künstlerin auf, von der bislang nur zu wenigen Menschen die Kunde gedrungen ist, die aber mit einem so bahnbrechenden Werk überrascht, dass ihre Musik bald zum Inbegriff für etwas ganz Besonderes werden könnte. HINDI ZAHRA trägt nicht nur einen außergewöhnlichen Namen, die 30-jährige Sängerin mit der sanften, leicht melancholischen Stimme legt mit "Handmade" eines der wohl außergewöhnlichsten Debütalben vor, die auf Blue Note in den letzten Jahren erschienen sind. Nicht genug, dass die Künstlerin mit den französisch-marokkanischen Wurzeln alle Songs selbst komponiert hat, sie hat sie auch quasi im Alleingang arrangiert und produziert. HINDI ZAHRA hat sich viel Zeit gelassen für ihr Debütalbum, das mit einer ebenso einzigartigen wie eigenwilligen Mischung aus Blues, World Music, Folk und Jazz aufwartet - spartanisch, verträumt, magisch, intim, vielsprachig, poetisch...

"Handmade" mag mit seinen elf Songs von insgesamt 40 Minuten ein Album von überschaubarer Länge sein, doch die Tiefe dieses Albums scheint nur schwer zu ermessen zu sein. "Handmade" ist die perfekte Verschmelzung unterschiedlichster musikalischer Welten. Hier kann jeder seine eigenen Entdeckungen machen, sich ganz dem Sog hingeben, wenn Songs nahezu unmerklich vom Blues zum Soul übergleiten oder sich ein Gefühl wohltuender Gravität ausbreitet . Aus künstlerischer Leichtigkeit und Gedankenschwere beschwört diese faszinierende Esperanto-Chanteuse ein so noch nie gehörtes World-Music-Eldorado. Ein wahres Goldstück aus der Wüste Nordafrikas.

Open Disc mit Link zu diversen Extras wie Livevideo und Videoclip von "Beautiful Tango", Foto -& Gemälde-Galerie, Links zur MySpace - & Facebook-Seite von HINDI ZAHRA u.a.

 

Erschienen am 27.2.2010 bei Blue Note/EMI Music www.bluenote.de sowie www.emimusic.de

Foto: Hassan Hajjaj

Auch erhältlich bei www.amazon.de

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17.07.2010 Vollblutmusikerinnen

Warner Music

 

Zwei große Tourneen mit Nightwish, einmal Platin und zweimal Gold in Finnland, zahlreiche Top-Ten-Singles – INDICAs Weg führt nur in eine einzige Richtung: nach oben.  Tuomas Holopainen, der Kopf von Nightwish, der als ihr Entdecker und Förderer gilt, sagt über sie: „INDICA haben so viele Gesichter – Ihr werdet ein Leben lang fasziniert sein!“
 
Doch der Reihe nach: Die finnische Girlband wird 2001 von den beiden Klassenkameradinnen Jonsu (Gesang, Violine, Gitarre, Keyboards) und Heini (Bass, Gitarre) gegründet, die gemeinsam in einem Streicherorchester für Kinder gespielt hatten. Wenig später treten auch Sirkku (Keyboards, Klarinette, Klavier), Jenny (Gitarre) und Laura (Schlagzeug, Percussion) ein – INDICA sind komplett. Fünf hübsche junge Mädels, eine Gemeinsamkeit: Vollblutmusikerinnen, Lichtjahre von Castingshows und musikalischer Belanglosigkeit entfernt. Und richtig gute Freundinnen sind sie auch.
 
„Erfolg lässt sich nicht vorhersagen“, sagt Sängerin und Texterin Jonsu, „deshalb habe ich mir darüber auch nie Gedanken gemacht.“ Und dennoch war er sofort da, der Erfolg: 2003 unterzeichnen sie ihren ersten Plattenvertrag und arbeiten an ihrem Debütalbum „Ikuinen Virta“, das sich 30 Wochen in den finnischen Charts hält und Platin erreicht. Von Null auf Hundert in drei Sekunden – ihre Landsleute sind begeistert, so eine moderne, romantische Mischung aus Pop, Rock, exotischen Instrumenten, finnischer Melancholie und mystischen, naturverbundenen Texten hatten sie noch nicht gehört. Die Presse hat sofort einen griffigen Begriff parat: Mystik-Romanik-Pop. „Unsere Musik kann man nicht in eine Schublade stecken, nicht einmal ich finde die passenden Worte“, sagt Jonsu. Macht nichts: Musik muss man fühlen, nicht rational erklären. 
 
Es folgen drei weitere Alben für den finnischen Markt, von denen zwei Gold erreichen und sich wochenlang in den Charts halten. Das letzte davon, „Valoissa“ (2008), produziert Nightwish-Boss Holopainen höchstpersönlich, und auch beim neuen INDICA-Album „A Way Away“ hat er seine Finger am Mischpult im Spiel. „A Way Away“ ist eine Sammlung der besten INDICA-Songs, die für den internationalen Markt in Englisch eingesungen wurden – ein wunderschön facettenreiches Album, das direkt in die Top Ten der finnischen Charts eingestiegen ist! „Ich hatte Schmetterlinge im Bauch, als ich erstmals englische Texte sang“, erinnert sich Jonsu – und trifft dabei genau das Gefühl des Hörers bei „A Way Away“: zu Musik gewordene Landschaften, ungeahnte Emotionen, großes Kino. „Filmsoundtracks sind neben der Natur mein größter Einfluss“, sagt die 25-jährige Komponistin. Weitere musikalische Vorbilder: Pink Floyd, Kate Bush, Interpol, Queen, The Arcade Fire, Beatles, Edith Piaf und, und, und.
 
Wie gesagt: INDICA haben viele Gesichter. Und neben Tuomas Holopainen noch weitere prominente Fans, zum Beispiel den amerikanischen Dichter und Drehbuchautor Rory Winston, der bei der Übersetzung der Texte ins Englische half. Oder den Komponisten und Produzenten Pip Williams, der nicht nur Nightwish-Alben mit symphonischen Arrangements veredelte, sondern auch INDICA bei „A Way Away“ unter die Arme griff – zum Beispiel bei der ersten Single „In Passing “, einer nachdenklichen Ballade mit extrem hohem Wiedererkennungswert. Co-Produziert wurde die Single von Roland Spremberg  (Him, A/ha, Livingston uvm), gemixt von Marc Schettler (Farion Urlaub, Silbermond, Sportfreunde Stiller uvm.). Und jetzt: Schubladendenken über Bord werfen, CD einlegen, Augen schließen – und sich ein Leben lang verzaubern lassen.
 
(Elmar Salmutter)

 

Erschienen am 25.5.2010 bei www.warnermusic.de

 

Konzertdaten:

23.10.2010 D Flensburg - Roxy
24.10.2010 D Hamburg - Knust
25.10.2010 D Berlin - Comet Club
27.10.2010 D Dresden - Beatpol
28.10.2010 D Herford - X
30.10.2010
NL Veenendaal, Escape
31.10.2010
D Bochum - Zeche
01.11.2010 D Köln - Werkstatt
02.11.2010 D Stuttgart - Röhre
03.11.2010 D Aschaffenburg - Colos-Saal
05.11.2010 D Glauchau - Alte Spinnerei
06.11.2010 D Kempten - Kultbox
07.11.2010 D München - Backstage Club
09.11.2010 AT Wien, Chelsea
11.11.2010 CH Zürich, Exil
12.11.2010 IT Mezzago, Bloom Club
13.11.2010 FR Paris, Nouveau Casino


Tickethotline:
0180 - 500 42 22 (14 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz; max. 42 Ct./Min. aus dem Mobilfunk)

http://www.eventbuero.com/Konzertkarten/Indica-Tickets-11823.html

 

 

Kontakt:

Warner Music Group Germany Holding GmbH
Alter Wandrahm 14
20457 Hamburg

e-mail:  anfrage@remove-this.warnermusic.com
Telefon:  0049-40-30339-0
Fax 0049-40-30339-0

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