Unsere Videogalerie über Musikstars und Newcomer

14.06.2011 Am 17. Juni erscheint nun ihre Debüt-CD

Sony Classical

 

 

2Cellos – Die Cellisten von Youtube. Seit einigen Wochen sind zwei junge kroatische Cellisten die neue Youtube-Sensation. Die langjährigen Freunde Luka Sulic und Stjepan Hauser haben mit ihrem selbstgedrehten Clip zu ihrer Version des Michael Jackson-Klassikers „Smooth Criminal“ bereits über 5,6 Millionen Klicks erhalten. Am 17. Juni erscheint nun ihre Debüt-CD bei Sony Classical, auf der sie weitere bekannte Pop- und Rocksongs, adaptiert für ihre beiden Celli, eingespielt haben. Mit dabei sind unter anderem Titel von U2, Guns N`Roses, Nirvana, Kings of Leon und Sting. Ab Juni sind die beiden Musiker unter dem Namen 2Cellos auch als Special Guest auf der Europa-Tournee von Elton John zu sehen. Er hat sie persönlich auf die Tournee eingeladen, nachdem er ihr Video auf Youtube gesehen hatte.

 

Luka Sulic und Stjepan Hauser spielen seit ihrer Kindheit Cello und haben kürzlich ihr Studium an der renommierten Royal Academy of Music in London und am Royal Northern College of Music in Manchester abgeschlossen. Luka Sulic ist weltweit in berühmten Konzerthäusern wie der Wigmore Hall in London, dem Concertgebouw in Amsterdam, dem Musikverein sowie dem Konzerthaus in Wien aufgetreten. Er gewann eine Reihe von internationalen Preisen, darunter den ersten Preis beim VII. Internationalen Wettbewerb für Violoncello „Witold Lutosławski“ 2009 in Warschau. Auch Stjepan Hauser konzertierte weltweit in vielen europäischen Ländern, in Südafrika, Neuseeland, Asien und den USA und gab Debüts in der Londoner Wigmore Hall, in der Royal Albert Hall, dem Southbank Centre und dem Concertgebouw in Amsterdam. Hauser war auch der letzte Schüler von Mstislav Rostropovich. Er hat zahlreiche erste Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben gewonnen, darunter die Adam Cello Competition in Neuseeland 2009 und den VTB Capital Prize for Young Cellists 2009.

©Foto by Stephan Lupino for Sony Classical

 

VÖ 17.6.2011 Sony Classical

 

 

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10.06.2011 Ein Tag aus dem World Wide Web

kino.de

 

Kinostart 9.6.2011: Life In A Day - Ein Projekt der Brüder Ridley und Tony Scott mit YouTube. Kevin Macdonald reist mit YouTube per Mausclick um die Welt: Ein Tag aus dem World Wide Web in 95 Minuten - gerade heraus, ungeschminkt und vor allem wahr.

Die Scott-Brüder, Ridley und Tony, und ihre englische Produktionsfirma haben das Projekt gemeinsam mit YouTube initiiert: "Life in a Day". Internetuser sollten dokumentieren, was ihnen an einem bestimmten Tag, in diesem Fall am 24. Juli 2010, ins Auge stach oder einfach ihre Kreativität demonstrieren. Rund 80.000 Menschen aus 197 Ländern machten mit und stellten ihre Filme ins Netz, Regisseur Kevin Macdonald ("Der letzte König von Schottland") wurde dazu auserkoren, die 4.500 Stunden Material auf Spielfilmlänge, auf 95 Minuten, zu stutzen. Eine gute Wahl, hatte der Schotte doch 1999 für "Ein Tag im September", seine Dokumentation über das Olympiaattentat von München, einen Oscar gewonnen.

Er kategorisierte zunächst mit seinen Mitarbeitern die Bilderflut, brachte sie in den richtigen zeitlichen Ablauf und filterte Themenschwerpunkte heraus. Viel Überraschendes ist dabei nicht zu Tage gekommen. Aber das war auch nicht zu erwarten. So wird weltweit aufgestanden, fleißig Zähne geputzt und zur Arbeit gegangen. Alltagstrott, den jeder kennt. Wie auch die junge Amerikanerin aus dem Mittleren Westen, die den ganzen Tag gewartet hat, dass etwas passiert. Aber es ist nichts passiert, wie sie nachts resigniert feststellt, bei ihr. Am anderen Ende des Erdballs schon, in Duisburg, bei der Loveparade. 19 Tote gab's und Hunderte Verletzte. So eine Katastrophe hatten sich die Macher sicherlich nicht gewünscht.

Primär positiv ist ihr Blick auf die Welt und eindeutig westlich geprägt. Kein Netzjournalismus aus dem Iran oder Libyen, viel mehr Hula-Hoop-Tänzer aus Mexiko, vier Inder, die auf einem Motorrad durch die Gegend brausen, ein Papa, der im Kreißsaal bei der Geburt seines Kindes in Ohnmacht fällt, und ein Koreaner, der seit neun Jahren mit dem Rad die Welt umkreist - für die Wiedervereinigung seines Landes. Schön und flüssig hat Macdonald seine Clips montiert, Harry Gregson-Williams und Matthew Herbert treffen in ihrem Score stets den richtigen Ton. Ein Home Movie der anderen Art, kompilierte digitale Privatvideos, die technisch Kinoqualität besitzen. Ein modernes (Film-)Tagebuch, Teil eines kollektiven Gedächtnisses, das stündlich anwächst. Film direkt, persönlich, emotional und unverstellt. Und die Stars? Jeder, der mitgemacht hat. Andy Warhol wäre begeistert. geh. Quelle: www.kino.de

 

Dokumentarfilm - Großbritannien 2010
95 Min. - Verleih: Rapid Eye Movies HE
Start: 09.06.2011

 

Foto: ©Verleih  Rapid Eye Movies HE

 

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06.06.2011 Deutschlands “Queen of Soul” ist wieder zurück

Sony Music

 

„Niemand wird tun, was wir nicht tun“ – wenn man ein Motto für das neue Album von Joy Denalane finden wollte, kaum eines würde näher liegen, als diese Anfangszeile des ersten Stücks. Aber auch diese Zeile aus „Der Tag Ist Nah“ wäre geeignet: „Es wird nie wieder, wie es war / Doch ich weiß, dass es wieder wird.“ Vieles war vor diesem Album anders, viel ist inzwischen passiert. Sehr viel. Und fast alles von dem, was Joy Denalanes Seele in den bewegten Zeiten seit ihrem letzten Album bewegt hat, findet sich in den immer vielsagenden und oft hoffnungsvollen Songs dieser CD. Kein Zweifel: „MAUREEN“ ist Joy Denalanes persönlichstes Werk. Benannt nach ihrem zweiten Vornamen, fasziniert es als sehr direkte, ebenso ungeschminkte wie romantische Songsammlung. Vor allem aber ist es ein modernes und dennoch klassisches Soul-Album und das wieder in deutscher Sprache. Jede Zeile, jede Hook, jede Note fasziniert mit musikalischer Eindringlichkeit, mit echtem Soul und wahren Gefühlen – vom hymnischen Hit „Niemand (Was Wir Nicht Tun)“, bis zur gründlich emanzipierten Ladies-Hymne „Rosen“, vom Abgesang „Nie Wieder, Nie Mehr“ (im Duett mit Julian Williams) über die Ballade „Lass Es Liebe Sein“ bis hin zur leidenschaftlichen Liebeserklärung „Bin Und Bleib Dein“. Diese zwölf neuen Lieblings- und Liebeslieder sind die logische Schlussfolgerung aus den Erfahrungen der mittlerweile international gefeierten Soulsängerin aus Berlin. Sie zeigen ihre Reife, ihre Entwicklung und ihren unbändigen Spaß an neuen Herausforderungen, denen sie inzwischen unter anderem mit einem kurzzeitigen Studium der Literaturwissenschaften gefrönt hat: „Ich bin grundsätzlich ein nach vorne gerichteter Mensch, ertrage keinen Stillstand, ich muss immer in Bewegung sein.“ Und auch dazu gibt es einen passenden Liedtext: „Träume werden nur wahr, wenn wir uns bewegen“.

 

„MAUREEN“ ist eine fortgeschrittene Kombination aus all den Qualitäten, die schon die beiden Vorgängeralben „Mamani“ und „Born & Raised“ so außergewöhnlich machten: die klaren, unmissverständlichen und doch vielschichtigen Texte aus der Schnittmenge zwischen lyrisch und lässig, die starken Songs und die brillante Produktion zwischen modernem Soul, druckvollem Funk und beeindruckenden HipHop - Beats. Dass diese aktuellen Klassiker zwischen Philadelphia und Berlin entstanden sind, ist ein wichtiger Teil der Geschichte hinter dieser Produktion. Geschrieben hat Joy unter anderem mit ihrem alten Weggefährten aus Freundeskreis Tagen, Sékou Neblett in Berlin, während ein großer Teil der Musik ursprünglich von den amerikanischen Beatmakern und Produzenten stammt, mit denen Joy zum Teil bereits auf ihrem letzten Album gearbeitet hat. So zum Beispiel dem   Jill Scott-Bilal-Produzenten Steve McKie, dem Bilal-Bassisten Tony Whitfield, dem Ghostface - und T.I. - Produzenten Jake One und dem Jazmine Sullivan-Songwriter Anthony Bell. Allesamt profitieren die Kompositionen wieder von den Streicher-Arrangements der Philly Soul & Salsoul-Orchestra-Legende Larry Gold, genannt ‚Don Cello’. Überarbeitet, zusammengeführt und um weitere Songs ergänzt wurde das Album schließlich in Berlin von Max Herre und seinem Produktionsteam KAHEDI (Samon Kawamura, Max Herre, Roberto Di Gioia), sowie dem Texter Baris Aladag. Es spricht Bände, dass Joy Denalane außerdem an allen deutschen Texten gemeinsam mit Max Herre geschrieben hat, dem Vater ihrer beiden Kinder, ihrem Produzenten und Ex-Ex-Mann. Die bejahende Verneinung im doppelten Ex ist übrigens kein Druckfehler. Es ist in der Tat viel passiert!

 

„Ich bin auf die Vornamen Joy und Maureen getauft“, erklärt Joy Denalane den Albumtitel. „Maureen war die erste große Liebe meines Vaters, die Frau, die er eigentlich heiraten wollte, aber in Südafrika zurückgelassen hat. Meine Mutter hat ihm und ihr mit diesem Namen Respekt gezollt, in dem sie sagte: „Ich weiß um diese Maureen und sie hat einen Platz bei uns. Lass uns unsere erste Tochter nach ihr benennen.“ „MAUREEN" ist trotz dieser Vorgeschichte für mich vor allem mein zweiter Name, mein zweites Ich, die andere Seite an mir“, sagt Joy. „Der Albumtitel steht für diese Dualität, die manchmal sogar eine echte Dichotomie ist, eine Aufteilung in zwei entgegengesetzte Teile, die manchmal scheinbar nicht miteinander zu vereinen sind. Diese Zerrissenheit wollte ich ausdrücken.“ Auf ihrem neuen Album erzählt Joy Denalane, die sich bisher in ihren Songs eher als genaue und wahrhaftige Beobachterin der Liebesdramen und Beziehungs-Szenen Anderer auszeichnete,  jetzt konsequent ihre persönlichen Episoden und Erkenntnisse. Die Sängerin und Songwriterin lebt auf diesem Album ihre unterschiedlichen Facetten aus – schonungslos, reflektiert und nahbar erforscht sie ihre „zwei Seelen“ und verschafft ihnen Ausdruck und Nachdruck. „Manche Leute würden es vielleicht Karma nennen: Wenn du etwas machst, kommt etwas zurück“, sagt sie. „Für jede Aktion gibt es eine Reaktion. Wenn man sich das vor Augen führt, merkt man, dass man im Leben mehr lenkt, als man glaubt."

 

„MAUREEN“ ist eine emotionale Reise, die mit dem Soul/Funk-Aufruf „Niemand (Was Wir Nicht Tun)“ beginnt. Jeder Satz dieses Liedes, das in Berlin entstand, ist ein Aufforderung, sich ein Herz zu fassen und Stellung zu beziehen. Schon im zweiten Song zielt der Tatendrang, den dieses Album mal mehr, mal weniger unterschwellig umgibt, auf die Liebe und ihre Irrwege: „Frei“ ist voller Zweifel und bitterer Erkenntnisse. Sätze wie „Was war, war mir nie genug / Immer sucht man, was man nicht kriegt“, werden durch rollende Drums und dramatische Klavierfiguren noch intensiviert. Dieses „Frei“ sein, das keines ist, kann Jeder nachfühlen. In der sagenhaften, bittersüßen Ballade „Der Tag Ist Nah“ scheinen wieder Hoffnung und Mut durch. Die herrliche Zeile „Es wird nie wieder, wie es war / Doch ich weiß, dass es wieder wird“ singt Joy in diesem Lied, und schließlich sogar: „Ich glaub an die Liebe / Lass mich von meiner Liebe führen / Das bleibt alles, was ich hab“. In „Bin Und Bleib Dein“, einer leidenschaftlichen von Streichern getragenen Liebeserklärung, heißt es: „Denn auch ich kann meine Frau im Leben stehen / Und trotzdem wünsch ich mir manchmal mich anzulehnen“. Das sitzt, ebenso wie das schwärmerische „Lass Es Liebe Sein“. Dass sie in „Nie Wieder, Nie Mehr“ auf einem düster marschierenden Deep-Soul-Beat mit Vierviertelpiano, nicht nur ihre Hälfte der Trennungsmedaille präsentiert, sondern über ihren Duett-Partner Julian Williams auch die Kehrseite zeigt, zeugt von Größe. Aber man könnte jede Zeile dieses Albums nehmen, jeden einzelnen Song, um Joy Denalane und ihre vielen Facetten besser zu verstehen. „Ein paar der Lieder sind Maureen“, sagt sie, „sie zeigen mich vielleicht nachdenklicher und introvertierter als sonst.“ Und Songs wie der Opener oder der dramatische Hip Hop/Soul-Track „Wo Wollen Wir Hin Von Hier?“, sind ganz klar die Joy, die man bereits kennt, die stark ist und mit beiden Beinen fest im Leben steht. „Es ist ja nicht so greifbar, wer ich bin. Auch für mich nicht. Da geht es mir wie vielen Anderen auch. Ich habe in den letzten Jahren viele Erfahrungen gemacht, teilweise sehr schmerzhafte, und mich darüber auch noch einmal anders kennengelernt. Eigentlich habe ich sogar eine ganze Reise gemacht. Und am Ende bin ich dorthin zurückgekehrt, wo ich hingehöre: musikalisch und privat.“ Wie viele Ereignisse und Einsichten in diesen Zeilen stecken, kann man nur erahnen – oder aber erhören, in den neuen Songs von „MAUREEN“. „Was mich ausmacht, ist vor allem ‚Direktheit’ “, sagt Joy Denalane. „Ich definiere mich als Mensch und als Künstlerin dadurch, dass ich versuche, immer ehrlich zu sein, mit mir und mit Anderen.“ Joy Denalanes neues Album „MAUREEN“ ist ein Manifest dieser Lebenseinstellung.

 

Götz Bühler

 

VÖ 20.5.2011

 

 

 Joy Denalane veröffentlicht ihr drittes großes Studioalbum mit dem Titel “Maureen"

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Maureen 2011 Foto by Jackie Hardt for Sony Music

 

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02.06.2011 ein Film für Frauen über Frauen

kino.de

 

Kinostart 2.6.2011: Das Blaue vom Himmel  - neuer Hans-Steinbichler-Film mit Hannelore Elsner und Karoline Herfurth.

Mit der deutschen weiblichen Schauspiel-Elite hat Hans Steinbichler sein 60 Jahre umspannendes deutsch-baltisches Familiendrama ausgeschmückt.

Nach den Kritikererfolgen "Hierankl" und "Winterreise" verlässt Steinbichler den regionalen Alpenraum, bleibt aber seinen Themen Heimat, Familiengeheimnisse und den Lügen der Vergangenheit treu. Er konzentriert sich mehr denn je auf starke Frauenrollen, in der die prominenten Schauspielerinnen gefordert sind. Es ist ein deutsch-lettisches Frauenschicksal, das Parallelen zu Christian Schwochows "Novemberkind" aufweist und zu Filmen vom Experten für verlorene Heimat, Volker Koepp. Dessen Sprecherin Fritzi Haberlandt absolviert hier auch einen Kurzauftritt.

Auf zwei Zeitebenen spielt die emotionale Familiengeschichte, erzählt einmal von der TV-Redakteurin Sofia (Juliane Köhler mit nur einem Gesichtsausdruck), deren lieblose Mutter Marga ("Die Unberührbare" Hannelore Elsner) hochgradig verwirrt und aggressiv in die Psychiatrie eingeliefert wird. Die Suche nach den Ursachen ihrer Amnesie führt Mutter und Tochter nach Riga, dem Vorkriegsfamiliensitz, den sie im politisch unruhigen Nachwendejahr 1991 aufsuchen, als abermals eine russische Invasion droht. Zum anderen illustriert Steinbichler die 1930er vorwiegend im lettischen Strand-Herrenhaus, wo die junge Marga (fabelhaft: Karoline Herfurth) den untreuen Juris ehelicht, der ein Eifersuchtsdrama heraufbeschwört. Das führt zu einem kalten Racheplan, als die deutschstämmige Bevölkerung heim ins Reich gerufen wird. Das Erinnern, das Marga Zeit ihres Lebens unterdrückte, bestimmt die zwischen den Zeiten pendelnde Dramaturgie.

Hannelore Elsner darf sich als "Verrückte" schauspielerisch austoben, was sich durchaus dem anspruchsvollen, sperrigen Stil ihrer Zeitebene anpasst. Anders ist der Stil in der älteren Zeitebene. In der 30er-Jahre-Idylle gibt es elegische Kamerafahrten durch Buchenhaine und bildet Karoline Herfurth ein großartiges emotionales Zentrum. Sie trägt das Historien-Melodram mit großer Intensität, die nicht auf den gesamten Film übergreift. Mitunter stören TV-Ästhetik und aufdringliche Musik die leisen Zwischentöne und das verträumte Klavierthema. Bedächtig, aber nachdrücklich dringt Steinbichler wieder einmal in ein Gefühls-Chaos von tragischen Dimensionen vor, was den Figuren eine Aussöhnung mit der Vergangenheit und einen Neuanfang ermöglicht.
tk. Quelle: www.kino.de

 

Drama - Deutschland 2011
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren - 104 Min. - Verleih: NFP (Warner)
Start: 02.06.2011

 

 

NFP neue film produktion GmbH
Kurfürstendamm 62
D-10707 Berlin
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Foto © NFP/Warner

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29.05.2011 eine musikalische Demonstration

Tonpool

 

Die Söhne Mannheims zeigen sich vielseitiger denn je mit ihrem neuem Album "Barrikaden Von Eden". Sie dienen als Podest für Protest, bieten dem Kämpfer Schutz. Und auch im Paradies gibt es gute Gründe, sie zu erklimmen: Barrikaden von Eden. Das neue Album der Söhne Mannheims.

Die zahlreichen neuen Songs der Band aus Mannheim – dazu gehören vier Sänger, zwei Schlagzeuger, zwei Gitarristen, ein Bassist, zwei Rapper, ein DJ und zwei Keyboarder – feiern in ihrem vierten Studioalbum musikalisch das Licht am Ende des Tunnels. Sie geben Hoffnung und rufen eine positive Grundstimmung aus. Aber auch wenn die Melodien sich anschmiegen und die Refrains im Ohr bleiben, sind die Texte alles andere als seicht. Bei ihrer aktuellen künstlerischen Standortbestimmung zeigen sich die Söhne Mannheims unerhört kantig. Und obwohl man sich bei den vorangegangenen Erfolgsalben ZION, NOIZ und IZ ON an die unbequemen Wahrheiten der Lyrics in deutscher und englischer Sprache gewöhnt hat - was die Band in Barrikaden von Eden an political incorrectness oben drauf gibt, könnte für reichlich Diskussionsstoff sorgen.

Die Söhne Mannheims erweitern auf Barrikaden von Eden ihr musikalisches Terrain und zeigen sich vielseitiger denn je: Beim wortgewaltigen „Kill all psychopaths“, einer toughen Rocknummer mit bedrohlichen Riffs, ballt sich die Faust des Hörers. Im krassen Gegensatz dazu „Lonely“, ein rumbaesk leichter Song oder das liebevolle „Ich tue es…“, eine Hymne für das gemeinsame Miteinander. Und kommen manche Stücke auch mit hauchzarten Streichern und samtweichen Stimmen daher, so bringen die Lyrics bei Stücken wie „Wir“ oder der ersten Single „Ist es wahr (Aim High)“ Textpassagen hervor, die aufhorchen lassen: „Wir sind Blumenkinder mit Schlagringen, Steuerbringer mit erhobenem Mittelfinger“. „An unseren Lyrics kann man sich festhalten. Und auch wenn wir Missstände aufzeigen, so sieht man schon an den Titeln „Freiheit“, „Wir“, „…für dich“ und „Oben oder Unten“, dass unsere Botschaft eine positive ist“, so Sänger Henning Wehland.

Barrikaden von Eden ist weit mehr als der künstlerische Ausdruck einer Erfolgsband. Das Album ist eine musikalische Demonstration, kreativer Aufruf zum Protest in Liedform, der gleichzeitig Mut und Hoffnung verbreitet.

 

Label Söhne Mannheims (Tonpool) VÖ 23. Mai 2011

 

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25.05.2011 In guter Baseballs-Tradition

Warner Music

 

Die Geschichte von The Baseballs beginnt 2007 in Berlin. In einem Proberaum treffen Sam, Digger & Basti per Zufall aufeinander. Ihr Style verrät – hier geht es um Rock ‚n‘ Roll. Die Liebe zur Musik & dem Lebensgefühl der 50er und 60er Jahre verbindet die drei vom ersten Moment, sie gründen eine Band und beginnen Songs von Bill Haley, Chuck Berry und natürlich Elvis Presley nachzuspielen. Schnell entdecken sie den Reiz moderne Songs in ein Rock ‚n‘ Roll Gewand zu kleiden oder – um es mit den Worten der Band zu sagen: „Wir nehmen gute Songs und führen sie ihrer wahren Bestimmung zu.“

 

Das erste Experiment wird mit Rihannas Umbrella durchgeführt – und es klappt auf Anhieb. Die Musiker sind begeistert und spüren, dass hier etwas großes in der Luft liegt. Noch ahnte keiner von ihnen, dass dieser Song nur wenig Monate später die Spitze der Charts in ganz Europa erklimmen & über 14 Millionen Klick bei Youtube erzielen wird!

 

 

 

Das erste Konzert findet in einem alten Theater in Berlin-Neukölln statt. „Das war ein ganz besonderer Abend für uns, der immer in unseren Köpfen bleiben wird!“ erzählt Basti. 

 

Im Mai 2009 wird das Debüt-Album Strike! in Deutschland veröffentlicht und stellt das Leben der drei jungen Männer völlig auf den Kopf. 

 

Strike! schlägt ein wie eine Bombe, schnell werden die europäische Nachbarn aufmerksam – wie eine Welle brechen The Baseballs über Europa und verkaufen fast wie im Vorbeigehen knapp 1 Millionen Alben: 4x Platin in Finnland, Doppel-Platin in der Schweiz, Platin in Schweden, Norwegen und Holland, Silber in UK, Gold in Deutschland und Österreich!

 

 

 

In den folgenden 18 Monaten touren sie fast ununterbrochen durch Europa, spielen hunderte Konzerte, treten bei Festivals vor tausenden begeisterten Zuschauern auf, erhalten zahlreiche Auszeichnungen (u.a. ECHO 2010 als bester Newcomer und den EMMA AWARD in Finnland für das meistverkaufte Album des Jahres) 

 

Als Anerkennung ihres internationalen Erfolgs wird die Band im Januar 2011 beim Eurosonic Festival in den Niederlanden mit dem European Border Breakers Award 2011 als europaweit erfolgreichste Nachwuchskünstler ausgezeichnet. 

 

Im März erhält die Band ihren zweiten ECHO und wird als Erfolgreichster nationaler Act im Ausland geehrt.

 

 

 

 

 

Mit Strings 'n' Stripes veröffentlichen Sam, Basti & Digger am 15. April ihr zweites Album. Das Album ist geprägt vom Sommer, Sonne, Surf-Sound der 50er und 60er Jahren und präsentiert diesmal die ganz eigenen Baseballs-Versionen von Candy Shop (50 Cent), Hello (DJ Martin Solveig), California Girls (Katy Perry) Quit Playing Games (BackstreetBoys) oder Paparazzi (Lady Gaga).

 

 

The Baseballs über die Songs auf Strings ‘n‘ Stripes:

  

Wie seid ihr auf das Original zu eurer 1. Single "Hello" aufmerksam geworden?

 

Wir haben den Clip zum Song von Martin Solveig bei YouTube entdeckt und fanden ihn sehr lustig. Dann viel uns auf, dass die Melodie wirklich was hat und einfach super in das Sommerfeeling passt, dass wir mit dem neuen Album rüberbringen möchten. 

 

Wir sind schon sehr gespannt, wie unsere Version bei den Leuten ankommt, denn so einen aktuellen Song haben wir noch nie gecovert und vielleicht kennt auch noch nicht jeder das Original. 

 

Auf jeden Fall ist der Titel eine tolle Aussage zur Ankündigung von unserem zweiten Album „Strings ‘n’ Stripes“. 

 

Was war das Besondere bei dem ersten Song auf „Strings ‘n’ Stripes“ – „Candy Shop“?

 

Mit Candy Shop haben wir das erste Mal einen Rap Songs ver-voc-n-rollt. Uns hat besonders gereizt, dass man sich im ersten Moment gar nicht vorstellen kann, wie eine Rock’n’Roll-Version davon klingen kann. Wir hatten echt Spaß dabei, den ziemlich anzüglichen Text durch unser Arrangement ganz anders als bei 50Cent rüberzubringen. 

 

Sehr gefreut hat uns, dass uns der britische Radiomoderator Scott Mills von BBC Radio 1 beim Albumintro unterstützt hat. Ihm haben wir viel von unserem Erfolg in Großbritannien zu verdanken und dass Künstler wie Usher und Katy Perry unsere Coverversionen ihrer Songs von unserem Debütalbum kennen. Denn er hat nicht gezögert jedem Studiogast unsere Version ihrer Songs vorzuspielen. Danke Scott!!! 

 

 

Mit „California Gurls“ habt ihr wieder einen Song von Katy Perry gecovert. Warum?  

 

Ein Baseballs Album ohne Katy Perry Cover wäre mit Digger nicht zu machen. Für Digger ist der Songs also mehr wie eine Kontaktanzeige zu sehen.  Seit wir sie vor ein paar Monaten getroffen haben und Digger sie in ihrem Latex-Kleid im Arm hatte, guckt er nur Frauen in Latexkleidern hinterher (lachen).

 

Wir sehen aber natürlich auch noch den Mehrwert des Songs, der schon allein im Titel steckt: California = Girls = Surf-Sound... Was will man mehr?

 

  

Eine Premiere gibt’s auf „Strings ‘n’ Stripes“ auch, denn mit „Hard Not to Cry“ ist das erste Mal ein selbstgeschriebener Song dabei.

 

Ja, das ist etwas ganz Besonderes für uns. Digger hatte den Song vor unserer letzten Tour geschrieben und uns hat er so gefallen, dass wir ihn direkt mit ins Programm aufgenommen haben. Das ist eine richtig schöne 50s a cappella Ballade und wir wissen, dass sich viele Fans gewünscht haben, dass wir ihn für das neue Album aufnehmen. Den Wunsch haben wir gerne erfüllt.

 

 

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20.05.2011 Neue Ufer, berührende Geschichten, frische Klänge

 

Die Hamburgerin Synje Norland hat ihr Millionenpublikum bereits vor der Veröffentlichung ihres zweiten Albums “To the other side” am 22. April gefunden: Das ZDF benutzte ein paar ihrer Songs für Fernsehfilme und TV-Serien, und Schokolade wird in der Werbung ebenfalls zur Musik der 1982 geborenen Norland gegessen.

 

Fein arrangierter Folk über Sehnsüchte und andere Gefühle kommt damit ab sofort aus Hamburg, obwohl Norland auch im Folk-Mutterland USA Teile des Albums aufgenommen und in Kanada eine zweite emotionale Heimat gefunden hat.

 

Die Internationalität hört man auch dem neuen Album an und die dürfte dazu führen, dass der Name Synje Norland bald auf beiden Atlantik-Seiten für große Musik aus subtilen Gesten steht.

 

 

Pressestimmen:

 

"Synje Norland macht aus ihrer zarten Stimme und federleichten Balladen akustischen Folk-Pop, der puren Optimismus versprüht. Blitzartig bekommt man Lust, sich ins eigene Leben neu zu verlieben." Cosmopolitan

 

"Mit Mut, Eigensinn und einfühlsamen Eigenkompositionen ist Synje Norland ein Album gelungen, das wie ein edler Klangkörper funktioniert und eigentlich bei jedem Hördurchlauf besser wird." in music

 

"Leicht, ohne oberflächlich zu sein. Synje Norland streichelt die Seele auf ihrer zweiten CD mit einem relaxten und doch geistreichen Folkpop. Es klingt vielleicht paradox, doch selbst in ihren melancholischen Momenten wie "Over it" (vom Ende einer Liebe) oder "Tell me" (übers Abschiednehmen) zaubert Norland dem Zuhörer noch ein Lächeln ins Gesicht." Stereo

 

"Synje Norland ist eine wahre Meisterin der leisen Zwischentöne und versteht es auch auf "To the other Side" wieder, mit ihren Geschichten von Anfang an zu begeistern." mbeat

 

"Frohlockende Folk Sympathien umspielen den quietsch vergnügten Gesang von Sängerin Synje Norland. Alles andere ist ein Stück Leben, geht irgendwo seinen Weg querfeldein, springt durch Pfützen, blinzelt in die Sonne und verliebt sich in die Gegenwart. So schön, so knackig, urplötzlich wieder vorbei." Christian Nötel (beatblogger.de)

 

"Für ihr zweites Album mischt die Musikerin aus Deutschlands Norden mit traumwandlerischer Sicherheit Poesie mit Pop. Der perfekte Sound fürs Frühlingserwachen - inklusive Vogelgezwitscher." Freundin Donna

 

"'To the other Side' sind zauberhafte kleine Momentaufnahmen, die einem mit jedem Hören mehr ans Herz wachsen." Petra

 

"Beeindruckend!" Für Sie

 

"'To the other Side' ist Frühling in Tönen. Herrlich." Brigitte

 

"Mit ihrem zweiten Album 'To the other Side' beschreitet Synje einen gereiften musikalischen Weg. Ihre Magie liegt in der Universalität ihres Ausdrucks, mit dem Synje ihr ambivalentes Lebensgefühl vermittelt. 'To the other Side' vereint 14 Songs zwischen poppig erfrischenden Folksongs und gefühlvollen Balladen.Mit eingängigem Gitarren-Picking und zartem Gesang erklingt es beispielsweise romantisch-skandinavisch im Opener «Crusin' around» und «A Hard World Like This». Bombastischer und facettenreicher geht es dagegen in Songs wie «I Will» oder «A Better Kind» zu. Hier sind Einflüsse Kanadas mit folkigen Rhythmen und Brass-Einlagen deutlich erkennbar. Sie offenbaren zugleich das weit greifende musikalische Talent Synjes und die Bandbreite ihres Gesangs, der in «Tell Me» an Klarheit unübertroffen bleibt.

Mit ihrem zweiten Album ist Synje damit ein eingängiges und zugleich ein ganz persönliches Album gelungen, das insgesamt sehr rund und ohne Allüren daherkommt." dpa

"Die Schönheit entsteht im Auge des Betrachters, heißt es. In diesem Fall im Ohr des Rezensenten. Und das in Form von schöntrunkenen Songwriter-Pop-Tunes einer famosen und dennoch bislang noch recht unbekannten Songwriterin (...)." Akustik Gitarre

 

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16.05.2011 hat ihre Wurzeln in der Seele

 

Man sollte seine Träume wirklich niemals aufgeben. Hätte Nailah Porter in den letzten 15 Jahren nicht an ihren festgehalten, würde sie wahrscheinlich heute noch als gut dotierte Anwältin und Politlobbyistin in Washington DC arbeiten. 1996 hatte sie als eine Hälfte des Duos Res Ipsa kurz davor gestanden, bei Verve Records einen Plattenvertrag zu bekommen. Doch dann verließ der A&R-Manager Guy Eckstine, der sie entdeckt hatte, das Label und der Traum löste sich in Nichts auf. Wenig später schmiss Nailah trotzdem ihren sicheren Anwaltsjob hin, um nach Los Angeles zu ziehen und sich als alleinerziehende Mutter in erster Linie ihren Kindern zu widmen. Nebenher blieb sie in Kontakt zur Musikszene, sammelte bei Jamsessions in LA neue Erfahrungen und reifte nach und nach zu einer Songschreiberin heran. Dann kreuzte sich ihr Weg erneut mit dem ihres alten Mentors Guy Eckstine. Diesmal sorgte er dafür, dass Nailah ihren Traum vom eigenen Album endlich verwirklichen konnte: Und mit “ConJazzNess” ist ihr ohne Übertreibung eines der bewegendsten Debütalben der letzten Jahre gelungen.

Ihre Musik, so sagt die späte Debütantin, hat “ihre Wurzeln in der Seele, basiert aber auf Jazz”. Man könnte sie kurz und bündig als modernen Soul-Jazz bezeichnen. Wobei anzumerken ist, dass sie nichts mit den glattpolierten Adult-Contemporary-Aufnahmen gemein hat, die man heute manchmal als “Soul-Jazz” etikettiert, sondern eher eine zeitgenössischere Variante des originalen Soul-Jazz der 60er und 70er Jahre ist. Als prägende Vorbilder nennt sie Sarah Vaughan, Nina Simone, Curtis Mayfield, Gil Scott-Heron und James Taylor. Und das Blatt LA Weekly beschrieb sie nicht zu Unrecht als eine “ungeschliffene, aber dennoch seidige Kreuzung aus Sarah Vaughan und Cassandra Wilson”. Radio-DJ Gilles Peterson, der bekanntlich ein feines Näschen für verborgene Talente besitzt, kürte sie schon 2009 zur “weiblichen Jazzstimme des Jahres”. Dass sie diese Lorbeeren redlich verdient, zeigt nun das Traumalbum “ConJazzNess”, auf dem Nailah Porter als soulige Jazzsängerin, findige Komponistin und einfühlsame Lyrikerin brilliert.

Ende Mai wird Nailah Porter als Gastsängerin der Nicola Conte Jazz Combo drei Konzerte in Deutschland geben: am 25. Mai im Berliner A-Trane, am 26. Mai im Dortmunder Domicil und am 28. Mai beim Elb Jazz Festival in Hamburg. Am 26. Mai wird sie im SAT 1-Frühstücksfernsehen zudem noch einen Auftritt mit dem australischen Pianisten Grant Windsor, Bassist Neville Malcolm und Schlagzeuger Richard Spaven absolvieren. Quelle: www.jazzecho.de

 

VÖ 29.4.2011 Emarcy Records

 

 

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Copyright Foto: © Logan Alexander

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10.05.2011 für den Look des perfekten Moments

Charlotte Roquette

 

Ein perfekter Moment kann alles sein. Es ist nicht möglich, ihn zu suchen, zu finden, zu greifen. Dieser Moment, der kommt, der verweilt, der geht. Und man spürt tief, das ist er, das war er, der perfekte Moment.

Es ist dieses Gefühl, wenn einfach alles stimmt.

Wenn Zeit, Ort, Stimmung, Umstände in diesem besonderen Augenblick in unerklärlich schöner Weise ineinander verschmelzen.

Aus diesem Augenblick entstehen Kräfte, die windsor. als Inspirations- und Motivationsquelle dienen, für den Look des perfekten Moments.

In einem Buch und Kurzfilm hat windsor. das Ergebnis dieser prägend-inspirierenden Momente stilsicher und charakterstark verbildlicht.

Mehr dazu in unserer Bildergalerie Kunstwerke - denn diese Bilder sind einfach Kunst.

 

windsor. macht erlebbar, wie zeitlos Modernität, wie frisch und klar Eleganz, wie konsequent Unabhängigkeit, wie gelassen persönlicher Stil und wie charmant und unkonventionell Erfolg sein kann. windsor. ist für den perfekten Moment. Windsor. ist keine Mode, sondern ein Stil, ein Charakter, ein Wert, ein Prinzip. Daher übersetzt windsor. die Essenz der Zeit in Perfektion. Snobismus wird denen überlassen, die ihn brauchen. windsor. hingegen ist eine vollendete sowie großzügige Einladung zur Individualität – wenn die Stilsicherheit des Gefühls und die Klarheit des Gedankens zum selben souveränen Ergebnis kommen.

 

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

Charlotte Roquette

Claudia Wünsch Communication GmbH

info@claudia-wuensch.com

 

 

Foto ©windsor

 

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06.05.2011 hat ihren eigenen sound erschaffen

 

 

Clare Maguire beeindruckt in ihrem neuen Album "Light After Dark" mit ihrer unverwechelbaren Stimme.

Nichts ist so wichtig wie die Stimme. Sie ist das zentrale Element. Bei Clare Maguire steht sie ganz klar im Mittelpunkt: Diese große, laute, unglaublich satte Stimme. Eine Stimme, die durchaus schon ein wenig gelebt und bereits die eine oder andere Erfahrung gemacht hat; in der dank ihrer rauchigen Note auch etwas Mysteriöses, Rätselhaftes mitschwingt. Diese Stimme war es auch, der (wie dem Gesang der Sirenen) letztlich keiner widerstehen konnte: sie lockte immer mehr Leute auf ihre MySpace-Seite, die Zugriffszahlen explodierten förmlich. Und dann dauerte es nicht lange, bis die ersten Produzenten bei ihr anklopften und mit Clare arbeiten wollten. Womit jedoch keiner von ihnen gerechnet hätte: Dass diese unfassbar große Stimme einem absolut schmächtigen Mädchen aus Birmingham gehört, dessen Familie ursprünglich aus Irland stammt.

"Ich hatte schon immer die lauteste Stimme von uns allen", berichtet Clare Maguire lachend. "Ich bin früher immer auf unseren Familienfesten aufgetreten. Ich fand das großartig. Und wenn ich in der Schule gelangweilt war, bin ich einfach aufgestanden, hab mich auf den Tisch gestellt und etwas gesungen. Die Lehrer dachten manchmal schon, dass ich nicht alle Tassen im Schrank hab, aber so drücke ich mich nun mal aus: Ich erzähle meine Geschichten in Songs und schaue dann, wie die Leute darauf reagieren. Wenn ich einfach nur spreche, habe ich viel größere Schwierigkeiten damit, meine Gefühle auf den Punkt zu bringen."

Ihren ersten eigenen Song komponierte Clare bereits als Siebenjährige; sie kann sich nicht daran erinnern, jemals einen anderen Traum gehabt zu haben. Allerdings war die Musik für sie keine Karriereoption, die man sich einfach so aussucht oder anpeilt. Es war keine Abkürzung zum Ruhm. Die Musik war kein Berufswunsch für Clare. Sie war Berufung.

Ihre irischen Großeltern (väterlicherseits) waren irgendwann in die englischen Midlands gezogen, die Gegend um Birmingham also, und hatten dort ein Bauunternehmen gegründet. Die Eltern ihrer Mutter hingegen waren Clubbetreiber und veranstalteten Konzerte in der Gegend. Dazu hatten ihre Großeltern jeweils fünf Kinder – was bedeutet, dass Clare bestimmt gut 50 Cousinen und Cousins in Birmingham und im Süden von Irland hat. "Ja, meine Familie ist ganz schön groß", meint sie. „Das bedeutet aber auch, dass unsere Familienfeste ganz schön groß angelegt sind: viel Alkohol und viel, viel gute Musik! Sie alle sind in irgendeiner Form kreativ: Die meisten machen Musik, aber manche spielen auch Theater oder sind Geschichtenerzähler, Schauspieler oder Autoren."

Ihr Vater hörte im Auto früher stets dieselben kitschigen Popnummern; die vermeintlichen Hits liefen rauf und runter, und der kleinen Clare blieb somit, genau wie ihrem großen Bruder und ihrer kleinen Schwester, mit denen sie sich die Rückbank teilte, keine andere Wahl, als diese Einflüsse in sich aufzusaugen. Zugleich wuchs sie jedoch auch mit dem traditionellen irischen Liedgut ihrer Mutter auf – diese Stücke bilden gewissermaßen das Fundament des düsteren, poetischen Einschlags ihrer heutigen Kompositionen. Schon als 13-Jährige war Clare in den Plattenläden der Stadt ein Stammgast; hier entdeckte sie zum Beispiel Johnny Cash, Bob Dylan, John Lennon, Howlin’ Wolf oder auch ihr absolutes Idol, die Gospel-Queen Sister Rosetta Tharpe. "Ich trug damals Zeitungen aus, und jeden Pfennig, den ich damit verdiente, investierte ich sofort in die CD-Empfehlungen der Plattenverkäufer. So nahm das mit der Musik, diese ganze Leidenschaft also, noch ganz neue Dimensionen an."

Nach dem 17. Geburtstag wurde ihr in der Schule jedoch ins Gewissen geredet: Sie solle ihren Traum vom Durchbruch als Sängerin doch bitte endlich aufgeben und sich stattdessen lieber mal auf die anstehenden Prüfungen konzentrieren. Anstatt diesen Rat zu befolgen, stapfte Clare wütend ins Büro des Schulleiters, um sich bei dem zu beschweren und daraufhin die Schule zu schmeißen. Für sie war das die einzig vernünftige Entscheidung: Sie wusste einfach zu genau, wo sie hinwollte, und sie war bereit, alles dafür zu geben, um an diesen Punkt zu gelangen.

Kein leichter Weg übrigens: Tagsüber jobbte Clare in irgendwelchen Läden, Bars und Restaurants, um genügend Geld für den geplanten Umzug nach London zu verdienen, wo sie sich vollkommen auf ihre Musik konzentrieren wollte. Nachts saß sie stundenlang vorm Rechner und knüpfte Kontakte über MySpace – bis ihre Seite schließlich unglaubliche 1,5 Millionen Zugriffe verzeichnete, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt bloß erste Demoversionen ihrer Songs hochgeladen hatte. Nach einigen Monaten mit wenig Schlaf und vielen nächtlichen Klicks vor dem Screen meldeten sich auch die ersten Produzenten und andere Musiker bei ihr: Sie wollten mehr hören und mit Clare ins Studio gehen, also pendelte sie ab sofort zwischen den Midlands und London hin und her, übernachtete in schäbigen Absteigen, schlief auf Fußböden, lernte immer neue Leute kennen und feilte zeitgleich an ihrem Können als Songschreiberin und Sängerin. Eine recht einsame und deprimierende Zeit, wie sie heute zu berichten weiß: "Und doch kam mir ein Gedanke dabei niemals in den Sinn: Dass es nicht klappen könnte. Schon als kleines Mädchen war mir klar, dass nur dieser Weg der richtige für mich sein würde."

Das wiederum erkannten auch diverse Vertreter der Musikindustrie, nachdem sie die eingangs erwähnte Stimme von Clare gehört hatten. Genau genommen lieferten sich die unterschiedlichen Labels eine regelrechte Gebotsschlacht, bis die damals 20-Jährige schließlich bei Universal unterzeichnete. In den meisten Märchen und bei sämtlichen Talentshows im Fernsehen wäre damit wohl der Punkt gekommen, an dem die Geschichte endet: Eine Woche später steigt die Single dann in die Charts ein und das war’s. In der Wirklichkeit jedoch, sprich: im Leben einer Künstlerin, die mehr vorhat, als ein paar Stücke aus der Konserve einzusingen, beginnt die harte Arbeit an diesem Punkt erst.

Bei Clare sah das so aus: Sie reiste zwei Jahre lang um die Welt, komponierte immer wieder neue Songs, machte Aufnahmen und suchte permanent nach demjenigen Sound, der zu ihren Stücken passte. In Los Angeles traf sie sich mit Rick Rubin, der ihr zunächst unveröffentlichte Demo-Aufnahmen von Johnny Cash vorspielte, um sie danach zur Konzertprobe von Leonard Cohen einzuladen. In New York wurde sie daraufhin von Jay-Z in dessen Restaurant auf ein paar Drinks eingeladen und erfuhr von ihm, dass sie "das Zeug zum absoluten Star" habe, das könne er an ihren Augen ablesen...

Wieder andere Vertreter der Popwelt boten ihr Songs an: Jarvis Cocker zum Beispiel, oder auch der Rapper/Sänger Plan B. Und so dankbar sie für diese Angebote auch war, konzentrierte sich Clare doch lieber darauf, den richtigen Partner zu finden, mit dem sie ihre eigenen Stücke umsetzen konnte: "Das waren schon sehr schmeichelhafte Erfahrungen, das auf jeden Fall, und es war toll, all diese Leute zu treffen", so ihr Kommentar. "Trotzdem musste ich letzten Endes einfach das tun, was sich für mich persönlich richtig anfühlte. Nichts ist wichtiger, als sich selbst treu zu bleiben."

Als sie mit Fraser T. Smith (bekannt für seine Arbeit mit Britney, Cee-Lo, Tinchy Stryder, Ellie Goulding und James Morrison) dann schließlich den geeigneten Kreativpartner gefunden hatte, sprudelten die Songideen für "Light After Dark", ihr kommendes Album, förmlich aus ihr heraus: Manche der Stücke entstanden innerhalb eines einzigen Tages, und was die Gesangsaufnahmen betraf, hielten die beiden oftmals sogar einfach an der ersten Version fest, um die einzigartige Energie dieser Sessions zu bewahren.

"Mir geht es immer nur um das jeweilige Gefühl", sagt Clare, die ihre Songs schließlich als Co-Produzentin gemeinsam mit Smith aufnahm. "Ich wollte ein Album aufnehmen, bei dem einen jeder Song auf ganz unterschiedliche Art anspricht und bewegt: mal ein Stück für den Kopf, dann ein Song fürs Herz oder einer, der direkt in die Beine geht, wenn man dazu tanzen muss. Ich wollte etwas kreieren, das für jeden etwas bereithält."

Auch inhaltlich ist die Palette groß: Mal ist es der Tod ihres Helden Michael Jackson ("The Last Dance"), der sie inspiriert hat; dann geht es um die Magie der Kindheit ("The Happiest Pretenders") oder, ganz konkret, um die Einsamkeit ihrer ersten Monate in London (wie im Fall des dennoch optimistisch klingenden Gospel-Stücks "Break These Chains"). Insgesamt hat Clare Maguire auf "Light After Dark" Songs versammelt, die absolut zeitgemäß und zugleich vollkommen zeitlos klingen.

Das melancholische Echo des irischen Liedguts, mit dem sie einst aufwuchs, ist deutlich zu vernehmen, wie auch die Spuren all der unterschiedlichen Künstler, die ihr Songwriting im Laufe der Jahre geprägt haben: die keltischen Einflüsse einer Sinead O’Connor, der unverwechselbare Gesang von Annie Lennox, die eigentümlichen Einlagen von Kate Bush oder auch der Ansatz eines Johnny Cash. Doch kein Zweifel: In erster Linie begegnet man auf "Light After Dark" einer jungen Musikerin, die ihren eigenen Sound geschaffen hat. Clare selbst wusste es schließlich schon immer: Nichts ist so wichtig wie die Stimme. Bei ihr sowieso.

 

 

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