Unsere Videogalerie über Musikstars und Newcomer

21.11.2011 auf anhieb Platz 13 der Media Control Single-Charts

Universal Music

 

Glasperlenspiel - Videopremiere zum sensationellen „Echt“ - Remix.

Es ist sicherlich eine der beeindruckendsten Karrierestarts, die die Band Glasperlenspiel in diesem Jahr hingelegt hat. Ihre Debütsingle „Echt“ katapultierte sich auf Anhieb auf Platz 13 der Media Control Single-Charts, beim diesjährigen Bundesvision Song Contest landeten sie auf einem hervorragenden vierten Platz und verwiesen damit Künstler wie Frida Gold, Jupiter Jones oder auch Jennifer Rostock auf die hinteren Ränge. Mit ihrem Debütalbum „Beweg Dich mit mir“ enterten sie direkt nach Veröffentlichung nicht nur die TOP15 der Album Charts, sondern legten mit den Songs auch eine beeindruckende erste eigene Headliner-Tournee hin, bei der die beiden zum Teil in ausverkauften Clubs gespielt haben.

Ein absolutes Highlight während ihrer Tournee durch Deutschland war die Zugabe in Form einer speziellen Remix-Version der Single „Echt“, die dermaßen gut beim Publikum ankam, dass die Band sich dazu entschlossen hat, extra für diesen Track ein Video anzufertigen. Dieses Video feierte nun auf Myvideo.de Premiere (Video zum Remix von „Echt“), was einer kleinen Sensation gleichkommt, da Myvideo bislang noch nie eine Videopremiere zu einem Remix gemacht haben.

Für alle, die bislang ein Konzert von Glasperlenspiel verpasst haben, gibt es in naher Zukunft bis in den Februar nächsten Jahres hinein noch Gelegenheit, dies nachzuholen. Hier die Termine auf einen Blick:



24.11.2011 - Tübingen – Sudhaus
26.11.2011 - Stuttgart - Messehalle 1
15.12.2011 - Merzig - Kulturzentrum Villa Fuchs
16.12.2011 - Worms - Das Wormser
22.12.2011 - Stockach - Bürgerhaus „Adler Post“
23.12.2011 - Stockach - Bürgerhaus Adler Post
01.02.2012 - Augsburg - Spectrum Club
02.02.2012 - Stuttgart - Universum
03.02.2012 - Weinheim - Café Central
04.02.2012 - Fulda - Kulturkeller Fulda
08.02.2012 - Mainz - Frankfurter Hof
09.02.2012 - Freiburg - Jazzhaus
15.02.2012 - Krefeld - Kulturfabrik Krefeld
16.02.2012 - Osnabrück - Glanz & Gloria
17.02.2012 - Bremen - Kulturzentrum Lagerhaus
18.02.2012 - Zwickau - Alter Gasometer
04.03.2012 - Dortmund - FZW / Freizeitzentrum West
21.03.2012 - Leipzig - WERK2 - Halle D
22.03.2012 - Magdeburg - Projekt7 e.V.
23.03.2012 - Rostock - Zwischenbau
24.03.2012 - Köln - Die Werkstatt
28.03.2012 - Greven - Kulturschmiede Greven
29.03.2012 - Hamburg - Logo
30.03.2012 - Berlin - Postbahnhof am Ostbahnhof, Fritz Club
31.03.2012 - Erfurt - Museumskeller Erfurt
21.04.2012 - Kaiserslautern - Kammgarn

Des weiteren werden Glasperlenspiel am 03. Dezember wieder bei THE DOME und am 31. Dezember zum Abschluss eines ganz besonderen Glasperlenspiel-Jahres bei der ZDF Silvesterparty am Brandenburger auftreten.

Weitere Infos unter www.glasperlenspiel.com

Ansprechpartner:
Presse: Melanie.Fuerste@umusic.com
Online: Udo.Westendorff@umusic.com / Ian.Hayllar@umusic.com

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13.11.2011 Die Antwort gibt das gesamte Album

Warner Music

 

Es war einfach Zeit für eine Zäsur. Mal ein paar Träume erfüllen, eine abendfüllende Show auf dem legendären Montreux Jazz Festival spielen etwa, oder ein gemeinsames Konzert mit Jools Holland in London. Gelegenheiten nutzen, um Ausflüge in Moderation und Film zu wagen, ein Buch zu schreiben. Zeit, um zurück zu schauen. Und dann voraus.

„Der Erfolg kam zwar nicht schnell, wenn man meinen Lebensweg betrachtet”, sagt Roger Cicero mit Blick auf seine bisherige Karriere, “aber dafür ziemlich plötzlich. Und auch ziemlich massiv: Ich hatte drei Jahre lang weder Zeit noch Kopf, irgendetwas zu verarbeiten.” 2006 war der Erstling Männersachen erschienen, bis 2009 folgten zwei weitere hochdekorierte Alben, über 300 Konzerte und ungezählte Termine. “Ich musste das alles für mich erstmal einordnen. Der Erfolg brachte Sicherheiten, die es in meinem Leben zuvor nicht gegeben hatte und die ich jetzt, als Familienvater, nicht mehr missen möchte. Im Gegenzug steigerte er die Erwartungen an mich und meine Musik - nicht zuletzt meine eigenen. Aber die wichtigste Erkenntnis war: Erfolg macht es möglich, Dinge zu tun, von denen ich vor Männersachen nur träumen konnte - nämlich kompromisslos meine musikalischen Ideen zu verwirklichen.“

 

Aus dieser Diagnose folgte zwangsläufig das weitere Aufbrechen des mittlerweile zu eng gewordenen Swing-Korsetts, und zwar Stück für Stück eingeleitet bereits auf dem letzten Album Artgerecht. Auch wenn Roger Cicero diesem Stil und Style viel zu verdanken hat: Der elegante Sound der 50er bot nur Spielfläche für einen kleinen Teil seiner stimmlichen Möglichkeiten. Und die dazugehörige Attitüde lenkte den Fokus weg von jener Person, die mit 41 Jahren bereits ein an Erfahrungen und auch Entbehrungen reiches Musikerleben hinter sich hat, das mit einer Babysitterin namens Josephine Baker schon unter eindeutigen Vorzeichen begann.

 

Alles auf null also. Neue Energien freisetzen, in völlig neuen Konstellationen denken und arbeiten. “Anfangs gab es diese amüsanten Situationen, die eigentlich immer entstehen, wenn neue Musiker sich zusammen finden: Viele Leute sitzen an einem Tisch, reden über Musik und sind sich völlig einig - bis bei der ersten Aufnahme klar wird, dass jeder etwas ganz anderes im Kopf hatte”. Roger Cicero muss lachen. “Aber genau das war gewollt: Man musste sich gegenseitig völlig neu nähern.” Das tat er ausgiebig. Über ein Jahr schrieb und komponierte er, unter anderem mit dem Kölner Tinseltown-Kollektiv, aber auch mit Kollegen wie Rea Garvey oder Musikern von Jamiroquai, Juli und Stanfour. Für die Produktion zog Roger Cicero mit Kiko Masbaum sowie dem für drei Titel verantwortlichen Roland Spremberg ebenfalls neue Namen hinzu, deren detailverliebte Arbeitsweise perfekt mit der eigenen harmonierte. Gemeinsam feilten sie in den Studios am Kölner Maarweg an den Aufnahmen, justierten viele Stellschrauben und holten den Sound aus den 50ern ins Hier und Jetzt.

 

Zweieinhalb Jahre nach Artgerecht legt Roger Cicero nun Album Nummer vier vor. Mit großer Vorfreude, aber auch mit erhöhtem Pulsschlag - und vielleicht ein klein wenig feuchten Händen: “Es gab keine Referenzen für unsere Arbeit, keine vorgetretenen Pfade, nichts, anhand dessen ich mir hätte ausmalen können, wie das Ergebnis wohl werden würde. Ich hatte schlicht keine andere Wahl, als mich immer wieder auf den Moment einzulassen. Und aus diesen ‚Momenten’  heraus ist das Album entstanden.

 

 

Das neue Album

 

Mehr als nur ein Song auf In diesem Moment hätte es verdient, das Album zu betiteln. So viel Roger Cicero war noch nie - nicht in den Kompositionen, vor allem nicht in den Texten.

Das druckvolle Für nichts auf dieser Welt gibt ein Motiv vor, das sich durch das gesamte Album zieht, genauso wie durch Roger Ciceros Vita: Der eigene Weg, der gegangen werden will, trotz aller Hindernisse. Und ohne verführerische Abkürzungen - jenen “superbunten Zuckerguss”, mit dem Crashkurs-Makler ihre potentiellen Jünger locken. Nicht für mich, bescheidet Roger Cicero mit dem gleichnamigen Song: “Ob nun zuckende Sixpacks in der Werbung für Bauchweg-Gürtel, das leidige Thema Castingshows oder irgendwelche Wochenend-Seminare, die eine grundlegende Lebensänderung in 48 Stunden versprechen - wer glaubt im Ernst daran? Man muss es selber angehen, es gibt nichts, das eigene Erfahrungen ersetzt.” Keine halben Sachen eben - noch so eine potentielle Überschrift, die auf das gesamte Album gemünzt sein könnte. Die dazugehörige pumpende Funk-Nummer widmet sich jedoch vielmehr jener unendlich langen Liste guter Vorsätze, die im Normalfall nicht einmal den Neujahrskater überstehen.

 

So gereift und nachdenklich er sich in den Texten auch zeigt, Roger Cicero verliert nie seine lakonische, direkte Sprache. Bisweilen ergänzt um seinen trockenen, selbstironischen Blick, etwa wenn er in den zwischen Twenties und modernem Beat changierenden Opener Alles kommt zurück beiläufig das Comeback von Hüten und Swing-Musik einflicht. Oder im wunderbaren Zu zweit mit Jools Holland am Piano, einem whiskey-schwangeren, von extrem abgehangenem Bar-Jazz untermalten Dialog mit der personifizierten Einsamkeit. Trotz allen Augenzwinkerns auch dies ein sehr persönlicher Song: “Das Thema ‘Einsamkeit’ hat mich tatsächlich lange verfolgt. Eigentlich von Beginn an, als Kind eines Vaters, der ständig unterwegs war. Glücklicherweise habe ich gelernt, damit umzugehen, bevor der Erfolg kam. Das sprichwörtliche ‘einsame Hotelzimmer’ hat also viel von seinem Schrecken verloren. Mittlerweile reiche ich, in all dem Trubel, der Einsamkeit sogar ganz gern mal die Hand.”

 

So persönlich und intensiv die Arbeit an den Songs, so akribisch auch die folgende Produktion: “Die Big Band-Arrangements sauber einspielen, fünf Tage Studio, fertig, aus - das war bislang der übliche Ablauf. Und auch genau der richtige für den satten Big Band-Sound“, so Roger Cicero. “Aber diesmal sind wir andere Wege gegangen und haben uns drei Wochen und viel Feinarbeit gegönnt.“ Die Band ist, mit Ausnahme des musikalischen Leiters und Arrangeurs Lutz Krajenski, die gleiche geblieben. Doch im Ergebnis klingt fast nichts mehr nach klassischer Big Band. Stattdessen variieren Besetzung und Arrangements in einer Spannweite vom intimen, leisen Dunkelheit zu Licht bis hin zu Erste Liebe, für welches ein opulentes Soundgewand geschneidert wurde, das ohne Weiteres auch das Finale eines französischen Films bestreiten könnte. Das größte Augenmerk galt jedoch den zum Teil messerscharfen, sehr stilsicheren Grooves. Allen voran in Der Typ im Spiegel zu bewundern, einer Disco-Nummer, geschrieben von Roger Cicero und Roland Spremberg zusammen mit den Jamiroquai-Musikern und -Produzenten Rob Harris und Matt Johnson - und unüberhörbar auch von diesen eingespielt.

 

Auf den Punkt gebracht wird In diesem Moment letztlich vom gleichnamigen Titelsong, der die Tiefe und Vielseitigkeit des gesamten Albums in sich vereint: eine Ballade, aber nicht schwermütig; getragen, aber mit Groove; emotional, ohne in aufgesetztes Pathos abzugleiten. “Es geschieht einfach alles gleichzeitig, das größte Glück und das größte Unglück, in jeder Sekunde, überall auf der Welt. Mir war es wichtig, einzelne Momentaufnahmen in diesem Song einfach neutral nebeneinander zu stellen. Sie nicht zu bewerten, sondern als gegeben anzunehmen und mich zu fragen: Was macht das mit mir - und was mache ich daraus?“ Die Antwort darauf gibt nicht nur dieser Song. Die Antwort gibt das gesamte Album.

 

VÖ 28.10.2011 Warner Music

 

 

Warner Music Group Germany Holding GmbH
Alter Wandrahm 14
20457 Hamburg


Telefon:  0049-40-30339-0
Fax 0049-40-30339-0

www.warnermusic.de

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30.10.2011 bürger werden zu terrorverdächtigen

KOPP Nachrichten/ Torben Grombery

 

Gesetzesänderung: »Aufstacheln« gegen Staat wird strafbar.

Terrorbekämpfung als Vorwand: Regierung will Kritiker mundtot machen.

 

Von der Öffentlichkeit bislang völlig unbemerkt soll der Begleittext des umstrittenen Gesetzes zur Bekämpfung von Terrorismus (TBEG) abgeändert werden. Öffentlich geäußerte Kritik an der deutschen Bundesregierung macht Bürger künftig zu Terrorverdächtigen, die jederzeit insgeheim legal überwacht werden dürfen.

Wer Menschen gegen die Regierung »aufstachelt«, der ist künftig in Deutschland ein Terrorverdächtiger. So steht es jedenfalls im Regierungsentwurf für die Verlängerung der Befugnisse aus dem Terrorismusbekämpfungsergänzungsgesetz (TBEG). Unter dem Begriff des »Aufstachelns« werden im Gegensatz zu bisher künftig auch friedliche Protestformen erfasst und in die Nähe des »Terrorismus« gerückt. So werden nach dem Wortlaut des Regierungsentwurfs unter dem Begriff des »Aufstachelns« beispielsweise das bloße Befürworten von Aktionen, Sitzblockaden und kritische journalistische Kommentare mit einer unterstellten einschlägigen »geistigen Wirkung« erfasst. Juristen sind entsetzt. Lesen Sie die erschreckenden Einzelheiten.



Den Volltext dieses Artikels lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Hintergrundinformationsdienstes KOPP Exklusiv.

 

von Torben Grombery

 

Kopp Verlag e.K.
Verlag & Fachbuchversand
Pfeiferstr. 52
72108 Rottenburg a. N.

 

Telefon: (0 74 72) 98 06 0
Telefax: (0 74 72) 98 06 11
eMail: info(AT)kopp-verlag.de

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23.10.2011 wechselt zwischen Oper, Klassik, Pop und Rock

MMM-Artist-Management

 

ANNA AZERLI Let your heart - nimmt sie mit auf eine atmosphärisch, sinnliche Reise.

Nicht nur eine große Palette an stimmlichen Facetten ist es, was die Pop-Sängerin ausmacht. Das Zusammenspiel der multi-professionellen Fähigkeiten, zwischen Oper, Klassik, Pop und Rock wechseln zu können, unterstreicht die Kreativität und Ausdrucksstärke, wodurch sie bereits große Erfolge in 75 Ländern erreichte. Auf der Basis einer klassischen Opernausbildung wurden die unterschiedlichen Anforderungen verschiedenster Stilrichtungen perfekt ausgebildet. Eine Sängerin der Extra-Klasse, die nicht nur im Bereich Musik ihre Fähigkeiten unterstreicht. Die multi-professionelle Künstlerin hat bereits in frühen Jahren erkannt, das "singen" alleine noch keinen weltweiten Künstler ausmacht. ANNA AZERLI ist in der Lage in verschiedene Rollen zu schlüpfen und steht ebenfalls als Tänzerin, Schauspielerin, Moderatorin sowie als Werbegesicht zur Verfügung. Mit ihrer äußerlichen Präsenz, einem atemberaubendem Sex-Appeal und der Wandlungsfähigkeit eines Leguans, ist sie in der Lage, sich minütlich auf die dafür vorgesehene Aufgabe einzustellen. Im Rahmen ihrer internationalen Karriere hat sie, unter anderem für ihren aktuellen Song "Belong to you", bereits mit Größen wie dem weltberühmten Komponist und Produzent Marco Adami zusammengearbeitet, der bereits für viele Major-Companies und namhafte Weltstars gearbeitet hat. Mit mehrere tausend begeisterten Anhänger/innen auf Facebook erobert sie nun Deutschland Österreich und die Schweiz mit der Agentur MMM-Artist-Management.
Im Juli erscheint ein aktuelles, brandheißes Video auf dem Markt und im Herbst steht der Start ihrer Karriere in Hollywood auf dem Plan.

 


...geboren in einer polnisch-italienischen Familie haben die Eltern sehr schnell das musikalische Talent ihrer Tochter entdeckt und gefördert. Im Alter von 5 Jahren studierte sie Klavier, hat gesungen und absolvierte am
"Theatre Alla Scala / Mailand" eine private Gesangsausbildung. Mit 19 Jahren erhielt Anna die erste große Rolle im Bereich der Oper. Trotz allem Erfolg im Klassik- und Operettenbereich, trifft die Künstlerin die Entscheidung, ihr musikalisches Herz der Popmusik zu widmen und konnte Marco Adami für ihre aktuelle Single "Belong to You" gewinnen.
ANNA AZERLI nimmt Sie mit auf eine internationale Reise der Kulturen, Welten und atmosphärische Sinnlichkeit ihrer Facetten.

 

Management D/Ö/CH
MMM-Artist-Management
Ansprechpartner: J. Ringl
Phone: + 0049 171 90 17 852

Foto (c) AgenturMMM-Artist-Management und A&A Entertainment

 

Kontakt:
Jochen Ringl / Mailto: info@mmm-artist-management.de

Mail: info@mmm-artist-management.de
www.mmm-artist-management.d

 

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19.10.2011 bringt "The Escape" ihr drittes und bisher bestes Album heraus

Universal Music Deutschland

 

Die nigerianisch-deutsche Bluessängerin Ndidi O singt Blues wie ein gefallener Engel.

Ndidi O (das N spricht man nicht mit!) ist in Kanada bei den Inuit aufgewachsen, hat eine deutsche Mutter, einen nigerianischen Vater und lebt in Frankreich. Bei so viel kultureller Vielfalt ist es kein Wunder, dass sie seit ihrer Kindheit vielen musikalischen Einflüssen ausgesetzt war. Von der Mutter mit Sounds von Chuck Berry über Donna Summer bis Bessie Smith und Billie Holiday "gefüttert", vom Vater mit afrikanischen Beats angesteckt, entwickelte sie eine eigene künstlerische Identität als Sängerin mit Roots in Pop, Rock und Folk.. "The Escape" ist ihr drittes und bisher bestes Album. Aufgenommen hat sie es mit dem Produzenten Craig Street (u.a. Norah Jones, Cassandra Wilson) und namhaften amerikanischen Studiomusikern wie Chris Bruce (Jeff Beck, Robbie Williams u.a.), Kevin Breit (Lou Reed, Norah Jones u.a.) und Earl Harvin.

 

VÖ 18.10.2011, Emarcy Records

Foto © Universal Music Deutschland Foto: Richard Dumas

 

Universal Music Deutschland
Stralauer Allee 1
10245 Berlin
Fon +49 30 52007 01
Fax +49 30 52007 09

 

Presse: Katja.Behrens@umusic.com

 

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15.10.2011 Agente Provocatrice versus Femme Fatale

Universal Music

 

Musikvideo Teil 2: Lana Del Rey hat eine Vorliebe für Film Noir - BLUE JEANS

Manchmal entwickeln sich Stars. Manchmal werden uns Stars einfach aufgedrängt. Und dann gibt es zuweilen Stars, die einfach in die Atmosphäre eintauchen, als ob sie von einer jenseitigen Kraft angetrieben werden. In diese letzte Kategorie fällt Lana Del Rey mit ihrer erstaunlichen Ausstrahlung, ihrer beeindruckenden Stimme, dem souveränen Look und ihrem einzigartigen Gefühl.

Musikalischer Starruhm ist nicht nur eine mögliche Option für Miss Del Rey. Es ist ihre Berufung. Sie nennt sich selbst die "Gangsta-Nancy-Sinatra" und beschreibt ihr Genre als "Hollywood Pop/Sadcore", eine dramatische neue Schwingung der Popmusik. Ihren Look beschreibt sie als "Lolita, die sich im Ghetto verlaufen hat". Man sollte sich an all das gewöhnen. Denn es ist mehr als nur ein prägnantes Zitat – dies ist Lanas Realität.

Lana Del Rey wuchs als Lizzy Grant in Lake Placid auf, an den äußeren Randgebieten des Staates New York. Dort hat sie einen Teil ihres unverwechselbaren musikalischen Stils entwickelt. "Man bekommt dort so ein monumentales, nostalgisches Gefühl“, beschreibt sie ihre Heimat. „Es liegt inmitten eines Nationalparks, sechs Stunden von New York City entfernt. Aber das Leben ist auch sehr anstrengend dort, weil der Ort auf einem Tourismus aufgebaut wurde, den es heute nicht mehr gibt."

Dass Lizzy mit 15 auf ein Internat in Connecticut abgeschoben wurde, machte die Sache kaum besser. Heute beschreibt sie diese Erfahrung als "nach außen hin ganz schön, doch innen drin auch ganz schön fertig". Ihr Kopf nickt, wenn man sie mit dem Klischee konfrontiert, dass in solchen Internaten oft eine Art von reglementiertem Wahnsinn herrsche. "Darum gibt es ja auch so viele Filme über diese Einrichtungen, weil die ganzen Vorurteile über Internatsschulen wahr sind."

Mit 18 erfüllte sie sich schließlich den lebenslangen Traum und brach nach New York City auf. "Schon als ich noch ganz klein war, wusste ich, dass ich eines Tages dort landen würde", erinnert sie sich. "Dort ist einfach jeder Tag ein Vergnügen. Jeder einzelne Tag, den ich aus der Tür heraus gehe, ist ein guter Tag. Ich mag einfach alles dort. New York belohnt mich großzügig für meine Liebe zu dieser Stadt."

Der Prozess ihrer verblüffenden Neuerfindung, die Erfüllung ihrer natürlichen Neigung zum Starsein, begann gleich am ersten Tag. "Es ist schön, in der Lage zu sein, sich das Leben zu gestalten, das man sich erträumt hat. All die Dinge, mit denen man beginnt, sind einem ja von jemand anderem vorgegeben. Da muss man so mutig sein und einen Neuanfang versuchen. Auch wenn der Gedanke erst ein wenig beängstigend sein mag. Schließlich trauen sich nicht viele Leute zu sagen: „Ich werde noch mal ganz von vorne beginnen und diesmal alles so machen, wie ich es will." Lizzy Grant hat es getan, angefangen mit der Verschrottung ihres Geburtsnamens. Lana Del Rey war geboren.

Ihre erste musikalische Visitenkarte gab Lana bei einer "Open Mic Night" ab, im New Yorker Hipster-Vorort Williamsburg. Sie war 19 und eingeschüchtert. „Die erste "Open Mic" war ein Schock für mich. Es war in der Lilo Lounge, ich trug Jeans und ein gelbes Shirt. Niemand spielte zu der Zeit noch in New York. Ich hatte nur eine Akustikgitarre. Jeder hielt den Atem an, es war verdammt peinlich. Es war eine Rock-Bar, und ich gehörte da nicht hin. Ich sang eine Ballade, etwas in der Art von "Video Games", für das ich die drei Akkorde schon geschrieben hatte. Im ganzen Raum verstummten plötzlich die Streitereien, es wurde schlagartig still. Die Leute haben danach auch nicht geklatscht. Es blieb einfach ruhig. Ich sagte "danke", ließ meine Jacke am Barhocker hängen und rannte einfach aus dem Laden. Das hatte eine interessante Dynamik. Ich dachte, wenn ich die Leute von etwas abhalten kann, dann könnte das reichen.“

Ohne Zweifel, hier passierte etwas Besonderes. Die ineinander greifenden Klangschichten ihrer hypnotisierenden, gedämpften Stimme weckten bei den Leuten sofort starkes Interesse. "Jemand kam mir nachgelaufen und sagte: "Du solltest zu einer Session kommen, die ich nächste Woche veranstalte, und ein paar Songs dort spielen." Ich hatte ganz schön Angst, wenn sie mich in dieser Nacht ausgelacht hätten, wäre ich nie wieder auf die Bühne gegangen. Niemals."

Ihre direkten Einflüsse sind sowohl musikalischer als auch visueller Natur: David Lynch, Soundtracks zu Schwarzweiß-Filmen aus den 50ern, der schwirrende Sound des Riesenrads auf Coney Island, Ruhm an sich. Sie lebte in einem Trailer-Park bei New Jersey und schmückte ihre Heimstatt mit Fahnen, Wimpeln und saisonal unpassenden Weihnachtslampen. "All die Dinge, die ich liebe", wie sie anmerkt. Dies war nun Lanas Welt, und in der musste es funkeln.

Zunächst ging es für sie im Musikgeschäft auf und ab, wobei sie an den anspruchsvollen Träumen von den Möglichkeiten für Lana Del Rey stets fest hielt. Hier hatte sich schließlich eine atemberaubende Musiklandschaft entwickelt. Zerbrechlich, emotional und sich schier überschlagend mit filmischen Referenzpunkten, erstrahlte ihr Songwriting in Technicolour. Der etwas verdorbene Glamour von "Video Games", mit den Anleihen bei der Schwatzhaftigkeit des HipHop und dem schwarz angehauchten Melodiegefühl des Torch Songs, wurde zum Ausgangspunkt für sie.

„Ich hatte einen Sound gefunden, der mich begeistert und zugleich intrigiert hat. Schockierend genug, dass ‘Video Games’ solch ein Schlüsselmoment für mich war. Ich war auf der Jagd nach Hits, schnellen Songs, bei denen ich mich dann fragen würde, wie ich dazu im Rampenlicht an der Stange tanzen soll. Ich habe ‘Video Games’ allein für mich gemacht. Es war langsam, es war eine Ballade, die keinen richtigen Refrain hat. Ich habe den Song bei "Youtube" eingestellt und es hat funktioniert. Jeden Tag gab es wieder tausend neue Views, und ich fragte mich, wo all diese Leute her kamen. Ich hatte keine Ahnung, wo sie davon gehört hatten, aber sie sprachen mich alle auf diesen Song an. Das hatte ich nicht erwartet. Doch was für eine Erleichterung. Wenn ich eine Chance bekommen sollte, genauso meine Hollywood-Glam-Balladen zu singen wie die Upbeat-Gangsta-Versionen dieser Songs, dann wäre das großartig. Hauptsache nicht so singen zu müssen, wie es so viele andere tun.“

Dies war eindeutig die Musik von jemandem, der sich in der Liebe hingegeben hatte und verletzt worden war, der den erlesenen, betörenden Schmerz eines gebrochenen Herzens verstand. „Kampf hat etwas sehr Schönes an sich. Jeder Kampf. Und ich spüre den Schmerz des Lebens.“ Umso besser, dass sie dieses Gefühl mit einem Publikum teilt. „Ich erzähle in meinen Songs von epischen, in Stücke zerlegten und in die Länge gezogenen Love-Stories. Das ist es, wo ich hin will. Ich möchte mit meiner Musik Leben zerstören und den Zauber der Gefahr verstehen. Gäbe es ohne Scarface auch nur halb so viele Gangster, wie da draußen rumlaufen? Odd Future, Lil Wayne, Simon Cowell. Man kann von den Geschichten dieser Leute einfach nicht lassen, wie sehr sie auch von der Macht verdorben sein mögen. Es gibt da ein ganzes neues Genre, dem niemand Beachtung schenkt. Der American Dream und der American Psycho fangen an, die gleiche Sache zu repräsentieren. Das Kino und die Musik und das Leben beginnen ineinander zu fließen. Tod ist Kunst. Die Popmusik hat sich totgelaufen. Der einst blühende Traum ist tot.“

Starke Worte. Aber mit 24 Jahren hat sich Lana ihrer Angst gestellt und bemerkenswerte Erfahrungen gemacht, auf denen ihr magisches musikalisches Storytelling baut. „Ich verliebe mich nicht so leicht, denn ich bin sehr wählerisch. Doch gleichzeitig kann ich mich auch total töricht verlieben. Liebe als intensiver Zusammenprall. Alles, was ich wissen muss, finde ich innerhalb von einer Minute heraus. Das heißt keineswegs, dass es gut ausgehen wird, aber zumindest sehe ich es sofort. Ich möchte jemanden finden, der starke Anziehung auf mich ausübt, mich aber nicht verletzen wird. Das ist hart.“

All diese Vertraulichkeiten fließen auf dem Debütalbum von Lana Del Rey zusammen, dessen Veröffentlichung vorläufig für Anfang 2012 angesetzt ist. Dort wird die opulente Orchestrierung von „Video Games“ von einem wahren Füllhorn an Musik komplementiert, die sie mit viel Liebe im Studio erschaffen hat, seit sie sich erstmals ihrer Angst gestellt hat. Das geht vom hinreißenden Timbre von „Hey Lolita Hey“ bis zum von HipHop beeinflussten „National Anthem“. Lana Del Reys Musik klingt so einmalig, als wäre sie für sie maßgeschneidert worden.

Sie plant, mit den Schwergewichten des HipHop zu arbeiten, mit den Fußsoldaten an der Basis von aufregender Popmusik. „Ich weiß, dass es viel Arbeit erfordern wird, um dorthin zu kommen. Aber das ist okay, solange du Leute um dich herum hast, die an dich glauben. Die Platte wird umwerfend. Soviel wissen wir schon sicher. Aber ob es funktionieren wird oder nicht, diesen Teil können wir leider nicht vorhersehen.“

Und was ist mit der unausweichlichen Publicity, die ihren Weg begleiten wird? Davor hat Lana Del Rey keine Angst. „Ich kenne eine Menge unterschiedlicher Leute. Im Dunkeln der Nacht, wenn sie betrunken sind, wollen sie doch alle das Gleiche. Alle wollen sie berühmt sein. Das Bedürfnis, dass andere Leute von deinem Leben Notiz nehmen, ist nur natürlich und menschlich. Es ist für Menschen wichtig, beobachtet zu werden. Sie wollen nicht allein sein. Ich will nicht allein sein.“

 

VÖ 14.10.2011

 

(c) Universal Music, Foto Nicole Nodland

 

 

Universal Music Deutschland
Stralauer Allee 1
10245 Berlin
Fon +49 30 52007 01
Fax +49 30 52007 09

Presse: Katja.Behrens@umusic.com

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11.10.2011 Agente Provocatrice versus Femme Fatale

 

Musikvideo Teil 1: Lana Del Rey hat eine Vorliebe für Film Noir - KINDA OUTTA LUCK

Manchmal entwickeln sich Stars. Manchmal werden uns Stars einfach aufgedrängt. Und dann gibt es zuweilen Stars, die einfach in die Atmosphäre eintauchen, als ob sie von einer jenseitigen Kraft angetrieben werden. In diese letzte Kategorie fällt Lana Del Rey mit ihrer erstaunlichen Ausstrahlung, ihrer beeindruckenden Stimme, dem souveränen Look und ihrem einzigartigen Gefühl.

Musikalischer Starruhm ist nicht nur eine mögliche Option für Miss Del Rey. Es ist ihre Berufung. Sie nennt sich selbst die "Gangsta-Nancy-Sinatra" und beschreibt ihr Genre als "Hollywood Pop/Sadcore", eine dramatische neue Schwingung der Popmusik. Ihren Look beschreibt sie als "Lolita, die sich im Ghetto verlaufen hat". Man sollte sich an all das gewöhnen. Denn es ist mehr als nur ein prägnantes Zitat – dies ist Lanas Realität.

Lana Del Rey wuchs als Lizzy Grant in Lake Placid auf, an den äußeren Randgebieten des Staates New York. Dort hat sie einen Teil ihres unverwechselbaren musikalischen Stils entwickelt. "Man bekommt dort so ein monumentales, nostalgisches Gefühl“, beschreibt sie ihre Heimat. „Es liegt inmitten eines Nationalparks, sechs Stunden von New York City entfernt. Aber das Leben ist auch sehr anstrengend dort, weil der Ort auf einem Tourismus aufgebaut wurde, den es heute nicht mehr gibt."

Dass Lizzy mit 15 auf ein Internat in Connecticut abgeschoben wurde, machte die Sache kaum besser. Heute beschreibt sie diese Erfahrung als "nach außen hin ganz schön, doch innen drin auch ganz schön fertig". Ihr Kopf nickt, wenn man sie mit dem Klischee konfrontiert, dass in solchen Internaten oft eine Art von reglementiertem Wahnsinn herrsche. "Darum gibt es ja auch so viele Filme über diese Einrichtungen, weil die ganzen Vorurteile über Internatsschulen wahr sind."

Mit 18 erfüllte sie sich schließlich den lebenslangen Traum und brach nach New York City auf. "Schon als ich noch ganz klein war, wusste ich, dass ich eines Tages dort landen würde", erinnert sie sich. "Dort ist einfach jeder Tag ein Vergnügen. Jeder einzelne Tag, den ich aus der Tür heraus gehe, ist ein guter Tag. Ich mag einfach alles dort. New York belohnt mich großzügig für meine Liebe zu dieser Stadt."

Der Prozess ihrer verblüffenden Neuerfindung, die Erfüllung ihrer natürlichen Neigung zum Starsein, begann gleich am ersten Tag. "Es ist schön, in der Lage zu sein, sich das Leben zu gestalten, das man sich erträumt hat. All die Dinge, mit denen man beginnt, sind einem ja von jemand anderem vorgegeben. Da muss man so mutig sein und einen Neuanfang versuchen. Auch wenn der Gedanke erst ein wenig beängstigend sein mag. Schließlich trauen sich nicht viele Leute zu sagen: „Ich werde noch mal ganz von vorne beginnen und diesmal alles so machen, wie ich es will." Lizzy Grant hat es getan, angefangen mit der Verschrottung ihres Geburtsnamens. Lana Del Rey war geboren.

Ihre erste musikalische Visitenkarte gab Lana bei einer "Open Mic Night" ab, im New Yorker Hipster-Vorort Williamsburg. Sie war 19 und eingeschüchtert. „Die erste "Open Mic" war ein Schock für mich. Es war in der Lilo Lounge, ich trug Jeans und ein gelbes Shirt. Niemand spielte zu der Zeit noch in New York. Ich hatte nur eine Akustikgitarre. Jeder hielt den Atem an, es war verdammt peinlich. Es war eine Rock-Bar, und ich gehörte da nicht hin. Ich sang eine Ballade, etwas in der Art von "Video Games", für das ich die drei Akkorde schon geschrieben hatte. Im ganzen Raum verstummten plötzlich die Streitereien, es wurde schlagartig still. Die Leute haben danach auch nicht geklatscht. Es blieb einfach ruhig. Ich sagte "danke", ließ meine Jacke am Barhocker hängen und rannte einfach aus dem Laden. Das hatte eine interessante Dynamik. Ich dachte, wenn ich die Leute von etwas abhalten kann, dann könnte das reichen.“

Ohne Zweifel, hier passierte etwas Besonderes. Die ineinander greifenden Klangschichten ihrer hypnotisierenden, gedämpften Stimme weckten bei den Leuten sofort starkes Interesse. "Jemand kam mir nachgelaufen und sagte: "Du solltest zu einer Session kommen, die ich nächste Woche veranstalte, und ein paar Songs dort spielen." Ich hatte ganz schön Angst, wenn sie mich in dieser Nacht ausgelacht hätten, wäre ich nie wieder auf die Bühne gegangen. Niemals."

Ihre direkten Einflüsse sind sowohl musikalischer als auch visueller Natur: David Lynch, Soundtracks zu Schwarzweiß-Filmen aus den 50ern, der schwirrende Sound des Riesenrads auf Coney Island, Ruhm an sich. Sie lebte in einem Trailer-Park bei New Jersey und schmückte ihre Heimstatt mit Fahnen, Wimpeln und saisonal unpassenden Weihnachtslampen. "All die Dinge, die ich liebe", wie sie anmerkt. Dies war nun Lanas Welt, und in der musste es funkeln.

Zunächst ging es für sie im Musikgeschäft auf und ab, wobei sie an den anspruchsvollen Träumen von den Möglichkeiten für Lana Del Rey stets fest hielt. Hier hatte sich schließlich eine atemberaubende Musiklandschaft entwickelt. Zerbrechlich, emotional und sich schier überschlagend mit filmischen Referenzpunkten, erstrahlte ihr Songwriting in Technicolour. Der etwas verdorbene Glamour von "Video Games", mit den Anleihen bei der Schwatzhaftigkeit des HipHop und dem schwarz angehauchten Melodiegefühl des Torch Songs, wurde zum Ausgangspunkt für sie.

„Ich hatte einen Sound gefunden, der mich begeistert und zugleich intrigiert hat. Schockierend genug, dass ‘Video Games’ solch ein Schlüsselmoment für mich war. Ich war auf der Jagd nach Hits, schnellen Songs, bei denen ich mich dann fragen würde, wie ich dazu im Rampenlicht an der Stange tanzen soll. Ich habe ‘Video Games’ allein für mich gemacht. Es war langsam, es war eine Ballade, die keinen richtigen Refrain hat. Ich habe den Song bei "Youtube" eingestellt und es hat funktioniert. Jeden Tag gab es wieder tausend neue Views, und ich fragte mich, wo all diese Leute her kamen. Ich hatte keine Ahnung, wo sie davon gehört hatten, aber sie sprachen mich alle auf diesen Song an. Das hatte ich nicht erwartet. Doch was für eine Erleichterung. Wenn ich eine Chance bekommen sollte, genauso meine Hollywood-Glam-Balladen zu singen wie die Upbeat-Gangsta-Versionen dieser Songs, dann wäre das großartig. Hauptsache nicht so singen zu müssen, wie es so viele andere tun.“

Dies war eindeutig die Musik von jemandem, der sich in der Liebe hingegeben hatte und verletzt worden war, der den erlesenen, betörenden Schmerz eines gebrochenen Herzens verstand. „Kampf hat etwas sehr Schönes an sich. Jeder Kampf. Und ich spüre den Schmerz des Lebens.“ Umso besser, dass sie dieses Gefühl mit einem Publikum teilt. „Ich erzähle in meinen Songs von epischen, in Stücke zerlegten und in die Länge gezogenen Love-Stories. Das ist es, wo ich hin will. Ich möchte mit meiner Musik Leben zerstören und den Zauber der Gefahr verstehen. Gäbe es ohne Scarface auch nur halb so viele Gangster, wie da draußen rumlaufen? Odd Future, Lil Wayne, Simon Cowell. Man kann von den Geschichten dieser Leute einfach nicht lassen, wie sehr sie auch von der Macht verdorben sein mögen. Es gibt da ein ganzes neues Genre, dem niemand Beachtung schenkt. Der American Dream und der American Psycho fangen an, die gleiche Sache zu repräsentieren. Das Kino und die Musik und das Leben beginnen ineinander zu fließen. Tod ist Kunst. Die Popmusik hat sich totgelaufen. Der einst blühende Traum ist tot.“

Starke Worte. Aber mit 24 Jahren hat sich Lana ihrer Angst gestellt und bemerkenswerte Erfahrungen gemacht, auf denen ihr magisches musikalisches Storytelling baut. „Ich verliebe mich nicht so leicht, denn ich bin sehr wählerisch. Doch gleichzeitig kann ich mich auch total töricht verlieben. Liebe als intensiver Zusammenprall. Alles, was ich wissen muss, finde ich innerhalb von einer Minute heraus. Das heißt keineswegs, dass es gut ausgehen wird, aber zumindest sehe ich es sofort. Ich möchte jemanden finden, der starke Anziehung auf mich ausübt, mich aber nicht verletzen wird. Das ist hart.“

All diese Vertraulichkeiten fließen auf dem Debütalbum von Lana Del Rey zusammen, dessen Veröffentlichung vorläufig für Anfang 2012 angesetzt ist. Dort wird die opulente Orchestrierung von „Video Games“ von einem wahren Füllhorn an Musik komplementiert, die sie mit viel Liebe im Studio erschaffen hat, seit sie sich erstmals ihrer Angst gestellt hat. Das geht vom hinreißenden Timbre von „Hey Lolita Hey“ bis zum von HipHop beeinflussten „National Anthem“. Lana Del Reys Musik klingt so einmalig, als wäre sie für sie maßgeschneidert worden.

Sie plant, mit den Schwergewichten des HipHop zu arbeiten, mit den Fußsoldaten an der Basis von aufregender Popmusik. „Ich weiß, dass es viel Arbeit erfordern wird, um dorthin zu kommen. Aber das ist okay, solange du Leute um dich herum hast, die an dich glauben. Die Platte wird umwerfend. Soviel wissen wir schon sicher. Aber ob es funktionieren wird oder nicht, diesen Teil können wir leider nicht vorhersehen.“

Und was ist mit der unausweichlichen Publicity, die ihren Weg begleiten wird? Davor hat Lana Del Rey keine Angst. „Ich kenne eine Menge unterschiedlicher Leute. Im Dunkeln der Nacht, wenn sie betrunken sind, wollen sie doch alle das Gleiche. Alle wollen sie berühmt sein. Das Bedürfnis, dass andere Leute von deinem Leben Notiz nehmen, ist nur natürlich und menschlich. Es ist für Menschen wichtig, beobachtet zu werden. Sie wollen nicht allein sein. Ich will nicht allein sein.“

 

VÖ 14.10.2011

 

(c) Universal Music, Foto Nicole Nodland

 

 

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07.10.2011 Eindringliche Momente und mitreißende Leichtigkeit

Universal Music

 

Nachdem der hymnische Single-Vorbote für das gleichnamige Album
„Wir sind am Leben“
in dieser Woche bereits #3 der Media Control Single-Charts erklimmen konnte, ist es nun endlich soweit – nach über drei Jahren Pause erscheint am Freitag, den 23.09.2011, das neue Album von Rosenstolz. Sehnsüchtig und mit größter Spannung erwartet, von den Fans in mehreren Album-Prelistening-Parties, die bundesweit bereits stattfanden, schon enthusiastisch und euphorisch gefeiert. Mit großer Lässigkeit haben AnNa R. und Peter Plate ein überraschendes Album aufgenommen, das vor allem eins macht: Ja sagen zum Leben, zur Liebe, zum Glück.

Voller Enthusiasmus, Verve und Energie läuten Rosenstolz mit dem Album die dritte Dekade ihres Schaffens ein. Rückblickend auf ihre 20-jährige Musikkarriere lautet ihr derzeitiges Statement dann auch ganz einfach:
„Es geht nicht darum so weiter zu machen wie bisher – wir fangen einfach noch mal von vorne an.“ Und diese Aufbruchstimmung durchzieht das komplette Album, das vor Energie nur so strotzt, das frisch und überraschend ist, ohne die Rosenstolz-typische Melancholie zurück zu drängen. Eindringliche Momente werden von mitreißender Leichtigkeit abgelöst.

AnNa R. und Peter Plate sind sich treu geblieben. Dazu gehört, dass sie – einer alten Tradition folgend – auch zu ihrem neuen Album
eine „Radio Rosenstolz“-Sondersendung aus ihrem heimischen Studio in Berlin-Kreuzberg über den virtuellen Äther schicken. Gemeinsam mit der Moderatorin Anja Caspary werden sie zurückblicken und nach vorne schauen, vor allem aber über die Arbeit an den neuen Songs berichten.

Neben dem normalen Album wird eine CD/DVD-Deluxe Edition veröffentlicht, der eine Bonus-DVD beiliegt, für die sich Rosenstolz etwas ganz Besonderes, Einmaliges haben einfallen lassen. Mit „Irgendwo in Berlin“ haben sie einen 40minütiger Musical-Kurzfilm in der Rekordzeit von nur zwei Tagen gedreht, der sechs Albumtitel visuell umsetzt und eine Geschichte erzählt. Gedreht im Stil einer Mockumentary, unter Mitwirkung von vielen befreundeten Schauspielern und Künstlern. 

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.rosenstolz.de 

 

Foto (c) Ferran Casanova/Universal Music

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03.10.2011 ein fröhlich schillerndes Gesamtkunstwerk

Universal Music

 

 

Maite Kelly präsentiert “Das volle Programm" - Sie ist als Persönlichkeit so etwas wie ein fröhlich schillerndes Gesamtkunstwerk

„Ich wollte ein Album aufnehmen, das ein Lächeln auf die Gesichter zaubert. Aber vor allem wollte ich ein Album aufnehmen, das jedem Hörer das Gefühl gibt,  dass er etwas Besonderes ist, weil wir alle etwas Besonderes sind.“ (Maite Kelly 2011)

Vorhang auf…

Vorhang auf, die Vorstellung kann beginnen. Gegeben wird heute „Das volle Programm“. Starring Maite Kelly in ihrer Paraderolle als Glamourgirl, Entertainerin, Sängerin und begeisternde Tänzerin. Maite legt ihre Karten auf den Tisch. Sie singt, tanzt, flachst, moderiert, inszeniert sich selbst in augenzwinkernder Selbstironie und erfindet auch gleich noch ihr eigenes Musikgenre: Revue Pop. Das klingt nach atemloser Kreativität und überschwänglicher Lebensfreude und genau das liefert „Das volle Programm“.

Die Kelly Family, Togo, Let’s Dance und der lange Weg zu sich selbst

Es ist sicherlich etwas ganz Besonderes in einer, wie Maite selbst sagt, „freaky family“ aufzuwachsen, wo die Musiknoten sicher schon Bestandteil des Windeldesigns waren und es in der Frühphase mit einem VW Bus zum Musizieren durch ganz Europa ging. Maite ist das zweitjüngste Kind des Lehrers und Bandleaders Dan Kelly. Sie wurde am 4. Dezember 1979 in Berlin geboren. Sie ist damit das elfte von zwölf Geschwistern dieser legendären Musikerfamilie. Maite Kelly hat das Singen, Tanzen und das Musikgeschäft durch die sensationellen Erfolge der Kelly Family von der Pike auf gelernt.

Nachdem die Kelly Family sich ab dem Jahr 2000 über verschiedene Solo-Karrieren der Mitglieder quasi in ihre Bestandteile auflöste, absolvierte Maite der Vernunft folgend erstmal ihren Highschool Abschluss in den USA. Anschließend folgte eine wichtige Phase der Selbstfindung. In diesem Zusammenhang verschlug es sie u.a. nach Togo, wo sie als Erzieherin arbeitete und ihren jetzigen Mann Florent Raimond kennen und lieben lernte. Florent arbeitete als Ingenieur zwei Jahre lang in einem Hilfsprojekt. Die Liebe zu Togo und zu Afrika ist bis heute geblieben und so unterstützt die christlich motivierte Künstlerin auch weiterhin ein Hilfsprojekt in diesem Land. Lange war es daher ruhig um Maite Kelly und ihre künstlerischen Ambitionen. Erst im Jahr 2007 leuchtete ihr Licht kurz mit einem eher aus Spaß entstanden Solo-Album auf, das sie eigentlich nur für Freunde aufgenommen hatte und daher bei ihr als „inoffiziell“ firmiert. Richtig ins Rampenlicht kam sie dann aber wieder mit dem Musical „Hairspray“ in dem sie an der Seite von Uwe Ochsenknecht zu sehen war. Eine wichtige Erfahrung, die sich auch im Ausdruck und Konzeption des vorliegenden Debüt-Albums niederschlug. Mit der TV-Show „Let’s Dance“ (RTL) gelang es Maite 2011 mit ihrem außergewöhnlichen Tanzstil, ihrer Musikalität und ihrer ungebändigten Lebensfreude die Herzen der Nation zu gewinnen. Und was zum Start der Sendung wirklich niemand für möglich gehalten hätte, trat ein: Maite wurde der Dancing Star 2011. Gleichzeitig übernahm sie die Co-Moderation des kultigen Verbrauchermagazins „Da wird mir übel“ bei ZDFneo. Eines Verbrauchermagazins, das mit viel Witz und Spannung hinter die oft unapettitlichen Kulissen des produzierenden Gewerbes schaut.

Von Frauen, die roten Lippenstift tragen, während sie das Haus putzen

Doch irgendwas fehlte… Es war die Rückkehr zur eigenen Musik, die mit dem Album „Das volle Programm“ nun in die Tat umgesetzt wurde. Maite selbst sieht ihre musikalische Vision folgendermaßen: „Der Broadway hatte den größten kreativen Einfluss auf mein neues Album. Ich mag Musik, ganz einfach Musik bei der ich Tanz, Kabarett und Comedy vereinen kann. Mit Frank Ramond (Roger Cicero, Annett Lousian u.v.m.) habe ich einen Produzenten und Schreiber gefunden, der meine musikalischen Ideen in jeder Hinsicht verstanden und perfekt umgesetzt hat.“ Und dieses blinde Verständnis für die musikalische Richtung und die schillernde Persönlichkeit der Künstlerin ist in jedem Song zu erkennen. Die Bildsprache des Albums orientiert sich an Gene Kelly Filmen oder an unsterblichen Hollywood-Diven wie Marylin Monroe und Marlene Dietrich. „Ich wollte all die Lebensfreude und Tapferkeit dieser Tage in die heutige Zeit bringen“, erläutert Maite ihren kreativen Blick in vergangene Zeiten. “Ich wollte außerdem eine Musik, die eine Live-Show unterstützt, die glamourös unterhaltend und gleichzeitig auch authentisch meine Persönlichkeit widerspiegelt. Oder anders gesagt: Ich will Frauen inspirieren roten Lippenstift zu tragen, während sie das Haus putzen. Ich nenne meinen Stil ganz einfach Revue Pop.“

Das volle Programm in Auszügen…

Zu jeder guten Albumbeschreibung gehört natürlich ein Eindringen in die klingende Materie. Und so hat man immer die Qual der Wahl bei der Auswahl der zu besprechenden Songs, um die Länge der Ausführungen nicht zu strapazieren. Starten wir also mit Mut zur Lücke und der Logik folgend mit dem Titelsong „Das volle Programm“. Textlich spiegelt der Song Maites Lebenshaltung wider. Zeilen wie „Mehr ist mehr“ oder „keine halben Sachen“  zeigen wie gradlinig und authentisch Maite ihre Kunst sieht. Laue Kompromisse sind hier Fehlanzeige. Der Titel lässt den guten alten Swing wieder aufleben. Der tighte Big Band Sound und der swingende, lockere Groove der Nummer lassen uns ahnen wohin die weitere Reise geht. Der Song ist sozusagen die machtvolle Ouvertüre zum musikalischen Kosmos der Maite Kelly. Bildlich gesprochen: Eine Big Band spielt gekonnt auf und vorne sitzt wie einst Liza Minelli in der Verkörperung der Varietékünstlerin „Sally Bowles“ Maite Kelly auf dem legendären Cabaret-Stuhl, um locker und lässig diesen wunderbaren Song zu singen. Das ist Revue Pop der Superlative gleichzeitig ein Vorgeschmack darauf, wie Maite uns live überraschen wird.

Richtig gute Laune macht auch die erste Single „So wie man tanzt so liebt man“. Der Song sprüht vor Wortwitz und schließt inhaltlich an Maites Liebe zum Tanz an. „So wie man tanzt so liebt man, ich tanze nur für dich, lies meine Körpersprache, und dann verstehst du mich“ heißt es nicht ganz unsexy im Refrain, wohl wissend dass der Tanz seit je her eine Form des erotischen Ausdrucks ist. Der Song spiegelt natürlich auch Maites Erfahrungen bei der RTL-Show „Let’s dance“ wider, wo sie mit Hilfe eines professionellen Tanzlehrers tief in die Feinheiten des Tanzes eindringen konnte. Maite besingt den Tanz als Ausdruck der Liebe und der Persönlichkeit in seiner reinsten Form. Musikalisch vermischen sich ausgeklügelte Bläserarrangements im Stil der besagten 30er und 40er Jahre mit modernen Popklängen und schaffen so eine äußerst originelle und noch nie da gewesene Klangwelt der Zeitlosigkeit.

Auch in dem Song „Einmaleins der Liebe“ geht es um die schönste Sache der Welt und das mit einer unbeschwerten Lockerheit, die einem die Frühlingsgefühle schwerelos ins Bewusstsein treiben. Es geht um die oft schwer zu berechnende Mathematik der Liebe, die sich in der Formel „Einmal Küssen, zweimal Kopfverdrehen, macht für mich, tausend Geigen hör’n beim Wiedersehen, unterm Strich, ist das was wirklich zählt auf dieser Welt, das Wir aus Du und ich, das ist das Einmaleins der Liebe“ manifestiert.

Der Song besticht zudem durch seine eingängige Melodik und Klangbilder, die uns in Gedanken mit einem Käfercabrio im Sonnenschein glücklich mit der Liebe des Lebens durch die Stadt fahren lassen. In jedem Fall hat der Song begehrliche Hitzündkerzen, die gleich beim ersten Mal zünden.

Dass Maite Kelly auch balladeske Titel liegen, belegt der Song „Wie groß kann Liebe werden“. Auch hier dominiert klanglich wie kompositorisch der mit Liebe durcharrangierte Retrosound. Lieblich leicht und verträumt klingende Ufa-Film und Disney-Chöre sowie der Ausdruck des Gesangs imitieren die Klangwelt der 40er Jahre in Perfektion. Es ist sicher eine der großen Stärken von Frank Ramond dem Album ein stringentes Leitmotiv zu verpassen, dass sich Lied für Lied wie eine schöne bunte Blume in aller Pracht entfaltet. Eine weitere hierzu passende Blüte ist der flotte Song „Panama“. Das Lied belegt eindrucksvoll, dass der flotte Charleston als Tänzchen auch heute noch salonfähig ist. Mit seinem witzigen Text orientiert sich das Lied an den humorigen Nonsens-Liedern der Comedian Harmonists, die bekanntlich die erste Boygroup der Welt waren und in ihren Liedern inhaltlich nicht immer frei von süffisanten Doppeldeutigkeiten. Eine Textstilistik, die auch heute nichts von ihrem Reiz verloren hat.

Maites persönliches Lieblingslied auf dem Album ist „Niemals wieder nach Paris“ und das hat ganz persönliche Gründe. Denn der Song hat mit ihrer großen Liebe zu stilvoll designten Handtaschen zu tun. Wobei auch hier inhaltlich pointiert gearbeitet wird, weil man bis zum Schluss meint, dass es um einen unwiderstehlichen Mann geht, den sie anschmachtet.

Der Vorhang fällt…

…die Künstlerin hat sich völlig verausgabt, weil sie für Ihr Publikum lebt und bebt. Die Show ist ein absoluter Erfolg. Maite Kelly ist als Sängerin mit dem Album „Das volle Programm“ zurück in dem Geschäft, das sie von a – z beherrscht. Nichtsdestotrotz sind gerade ihre vielfältigen weiteren Talente als Tänzerin und Entertainerin wichtige inhaltliche Leitmotive des Albums, die sich in der Genre Bezeichnung Revue Pop voll entfalten.

Maite Kelly ist als Persönlichkeit so etwas wie ein fröhlich schillerndes Gesamtkunstwerk. Sie ist eine kreative Künstlerin mit jeder Menge Charisma, die eine ganze Nation im Flug verzaubert. Und wenn so eine Person, „Das volle Programm“ abliefert, kann sie einfach nur gewinnen!

 

Maite Kelly

Das Album “Das volle Programm" (Best.-Nr. CD 2774556) ist ab dem 16. September 2011 im Handel erhältlich.

 

Kontakt

Presse: Stefan.Kahe@remove-this.umusic.com

 

Foto: Sammy Hart/München für Universal Music

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29.09.2011 mit Kevin Spacey, Paul Bettany und Jeremy Irons

kino.de

 

 

Kinostart 29.9.: Der große Crash - Margin Call - Glänzend besetztes Wall-Street-Drama über die Pleite einer Investmentfirma.

 

Mit einer Starbesetzung verdichtet J.C. Chandors kluges Wall-Street-Drama die Finanzkrise auf einen Firmenabsturz und zeigt, dass sich hinter Managern mitunter auch Menschen verbergen.

Regiedebütant und Drehbuchautor Chandor ist Insider. Sein wie auch Oliver Stones Vater arbeitete an der Wall Street, doch damit enden die Parallelen zu Stones Börsenklassiker. "Margin Call" ist kein Melodram über Auf- und Abstieg mit romantischen Exkursionen, sondern ein kühler Blick auf Hybris und Absturz. Auf etwa 36 Stunden und wenige Schauplätze beschränkt ist der Plot, der mit einer Entlassungswelle in einer großen Investmentfirma beginnt. Bevor er mit seinem Karton den Weg in die Unsicherheit antritt, ein Bild, das das neue Amerika so prägt wie der Cowboy vor dem fernen Horizont das alte, übergibt Risikoanalyst Dale seinem Protegé die Daten einer Analyse, an der er zuletzt arbeitete. Peter, gespielt von Koproduzent Zachary Quinto, wird den Stein ins Rollen bringen, das Mosaik aus Zahlen, Gewinnkurven und Prognosen zusammensetzen. Die Firma, die jahrelang riesige Gewinne machte und Top-Gehälter zahlte, steht vor dem Ruin. Die sofort einberufene Krisensitzung des Führungsstabs und die Diskussion über Schadensbegrenzung durch Blitzverkauf aller Handelspositionen bilden das dramatische Kernstück.

Diese Entscheidung dominiert den Film, weil sie katastrophale Folgen für den ganzen Markt haben und, als Kollateralschaden, viele unbeteiligte Opfer fordern würde. "Das wird Auswirkungen auf echte Menschen haben", kommentiert ein Broker und komprimiert damit die Grundaussage. Längst ist die Finanzwelt ein eigenes Universum, das zwar von vielen Dollarnauten durchkreuzt, aber auch von ihnen nicht mehr durchschaut werden kann. Der Zuschauer, Wirtschaftschinesisch im Ohr und Figuren vor dem Auge, die das große Geld anbeten, solidarisiert sich leicht mit diesem Gefühl fehlenden Durchblicks - und mit dem einzigen Menschen, der im reinen Materialismus noch Moral zeigt. Kevin Spacey spielt diesen Mann, der kein Held ist - wie auch die anderen Figuren, bis auf wenige Ausnahmen, auch nicht nur eiskalte Täter sind. In einer Top-Besetzung, in der auch Simon Baker, Jeremy Irons und Paul Bettany ihre stärksten Auftritte seit Langem haben, ist Spacey das Herz - fast 20 Jahre nach "Glengarry Glen Ross", einer Art Vorstudie zu "Margin Call", in der Spacey gerade dieses noch fehlte.

kob.

 

USA 2010
Laufzeit: 106 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Kevin Spacey
Paul Bettany
Jeremy Irons

Regie: J.C. Chandor
Verleih: Koch Media (Neue Visionen)

info@remove-this.neuevisionen.de

 

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