Unsere Videogalerie über Musikstars und Newcomer

07.03.2012 Alex Winston - Choice Notes

Uwe Kerkau

 

Alex Winston ist jung, attraktiv und ausgestattet mit einer kristallklaren, klassisch geschulten Stimme. Sie schreibt zauberhafte Songs zwischen dem Soul der Motown-Ära, dem Girl-Pop der 60s und dezenten elektronischen Anleihen. Und doch möchte die Wahl-New Yorkerin auf keinen Fall als ‚süß’ oder ‚niedlich’ bezeichnet werden. Denn die lyrischen Inhalte der 23-Jährigen beschäftigen sich mit dunklen Seiten menschlicher Anziehungskraft und sind durchzogen von subtiler Wut und beißendem Zynismus. So besitzt auch ihr kommendes Debütalbum 'King Con' ein kontroverses Leitthema: In diesen Songs setzt sie sich mit der Faszination für Menschenfänger, Schamanen und Kultfiguren auseinander.

Bislang sind von Alex Winston erst eine EP und eine Handvoll Singles erschienen, das meiste davon überdies ausschließlich digital als Download – und trotzdem wird die junge Sängerin und Gitarristin aus Detroit, die seit 2010 in New York lebt, bereits international gefeiert. Die Sunday Times lobte sie als 'aufregend unprätentiös und schwierig zu kategorisieren', Music Week nannte sie ein 'höchst inspiriertes neues Talent', Time Out schrieb, sie sei 'euphorisierend brillant', und das Q Magazine befand, dass es nur selten einen neuen Künstler gäbe, der 'einen Platz im Rampenlicht derart verdient hat'.

Dieses geballte Lob kommt nicht von ungefähr. Denn Alex Winston verbindet ihre über mehr als ein Jahrzehnt klassisch geschulte Stimme, mit der sie problemlos ganze Puccini-Opern singen könnte, mit einem individuellen Klang und einer ureigenen Song-Ästhetik. Sowie mit einem inhaltlichen Überbau, der so durchdacht wie eigen ist. So tauchte sie rund um die Veröffentlichung ihrer Single 'Velvet Elvis' für eine Zeit lang in der Öffentlichkeit ausschließlich im Elvis-Kostüm auf und sprach über Sex und Hüftschwünge.

Für ihren ersten Longplayer „King Con“ kreierte die kluge Schönheit erneut ein audiovisuelles Konzept, das seinesgleichen sucht. Über die theoretische Auseinandersetzung mit den Schriften von Errol Morris und Louis Theroux gelangt sie zu einer neuen Passion, der Ergründung der magischen Anziehungskraft spiritueller, religiöser und fanatischer Führer. Dieses Thema verpackt sie in ironische Texte und verbindet diese mit ihrem ureigenen eleganten Klang. Erstmals hat sie dafür ein Aufnahmestudio betreten, alle voran gegangenen Veröffentlichungen entstanden zu Hause über das PC-Programm Garageband. Aktuell produziert sie zahlreiche kurze Dokumentationen, die die Inhalte ihrer Texte illustrieren und auch in ihren Konzerten einen integralen Bestandteil darstellen werden. Für ihre Deutschland-Shows im Frühjahr darf man also mit einer Performance rechnen, die in ihrer Tiefe und Vielschichtigkeit weit über das hinaus geht, was man üblicherweise von neuen jungen Künstlern erwarten kann.

Tracklisting: 1. Fire Ant 2. Velvet Elvis 3. Medicine 4. Locomotive, 5. Host, 6. Guts 7. Sister Wife 8. Choice Notes 9. Shock Me, 10. Benny, 11. Run Rumspringa 12. The Fold  13. Waiting Around To Die  - Hoxton Remix

www.alexwinstonofficial.com
www.myspace.com/alexwinston    

 

Live:
Mi. 28.03.2012    München    Ampere
Do. 29.03.2012    Köln    Luxor
Sa. 31.03.2012    Berlin    Lido
So. 01.04.2012    Hamburg    Knust

 

Uwe Kerkau Promotion
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Foto: Guy Eppel, Quelle: Kerkau Promotion

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03.03.2012 Song "tomorrow"

Peter Goebel

 

Die Karriere der Cranberries - Dolores O’Riordan, Noel Hogan, Mike Hogan und Fergal Lawler - begann 1989 in ihrer irischen Heimatstadt Limerick. Mit ihrem unverwechselbaren Sound und weltweit über 30 Millionen verkauften Alben wurde die Band zu einer DER musikalischen Stil-Ikonen der 1990er Jahre.

 Produziert wurde „Roses“ von Stephen Street (The Smiths, Blur), dem langjährigen Freund und musikalischen Partner der Band.  und es erinnert an den ursprünglichen und erfrischenden Sound ihrer ersten beiden Alben: „Everybody Else Is Doing It, So Why Can’t We?“ von 1993 und den Nachfolger „No Need To Argue“ von 1994. Das letzte Album vor „Roses“ war das 2001 erschienene „Wake Up And Smell The Coffee“.

 2003 gaben The Cranberries ihre Trennung bekannt, kamen sechs Jahre später aber noch einmal für eine Akustik-Performance zusammen, als Dolores O’Riordan 2009 ein Ehrendiplom am Trinity College erhielt. “Sobald wir anfingen zu spielen war es, als hätten wir nie aufgehört”, erinnert sich Dolores. “Mit den Cranberries zu spielen ist, wie wenn man das perfekte Paar Schuhe anzieht – es passt einfach.” 2010 ging die Band auf eine Reunion-Tour mit insgesamt 107 Konzerten in ganz Europa, Nord- und Südamerika und in Asien. Höhepunkt war schließlich 2011 ihr allererstes Konzert in China.

 “Während unserer Trennung hatte ich zwei Alben mit verschiedenen Musikern aufgenommen”, erklärt Dolores. “Im Vergleich ist mir aufgefallen, dass Noel und Mike eine ganz besondere Art haben, Akkorde zu schreiben, und Ferg hält das alles auf ganz subtile Art und Weise zusammen. Wir hatten echt viel Spaß im Studio. Stephen war total in seinem Element und alles fügte sich super schnell zusammen. Wir fühlten uns frisch und jung – wie in alten Zeiten.” Gitarrist Noel Hogan fügt hinzu: “Für mich war immer klar, dass wir ein weiteres Album machen würden. Während der letzten sechs Jahre haben Dolores und ich uns immer wieder Ideen geschickt.”

Auf der Reunion-Tour begann die Band bei den Soundchecks an neuen Songs zu arbeiten.“Die Krönung war es allerdings, wieder mit Stephen Street arbeiten zu können -  er hat uns geholfen, unseren Sound wiederzufinden“, so Noel Hogan. Die Songs auf „Roses“ stammen von einer Band, die wieder hungrig ist! In jedem Winkel hört man den außergewöhnlichen Klang von Dolores O´Riordans Stimme – das Markenzeichen der Band, das sie innerhalb weniger Jahre von einer jungen, hoffnungsvollen irischen Entdeckung Ende der 80er Jahre zu einer MTV-Sensation und zu Weltstars der 90er Jahre machte.

 Everybody Else Is Doing It, So Why Can’t We?, das Debütalbum der Cranberries mit den Hitsingles “Linger” und “Dreams”, erreichte in Großbritannien #1 der Charts. Der Nachfolger No Need To Argue etablierte die Band endgültig, u.a. mit Welthits wie “Zombie”, “Ridiculous Thoughts” und “Ode To My Family”. Das Album erhielt in den USA  sieben- und in Europa fünffach Platin und schaffte es auf #1 in Deutschland, Österreich, Australien und #2 in Großbritannien.

The Cranberries hatten vier Alben in den Billboard Top 20, acht Hitsingles und verkauften weltweit über 30 Millionen Alben.

 "Roses” erscheint am 24.02.2012 bei Vertigo/Universal Music.

 Einziger Livetermin in Deutschland: 25.06.2012 Berlin, ZItadelle

 

Pressestimmen zum neuen Album:

"Die Iren um Dolores O`Riordan klingen eigentlich noch genauso gut wie zu ihrer Hoch-Zeit Mitte der neunziger Jahre" - Brigitte Februar 2012

"Wunderschöne Pop-Lieder, die meinen CD Player so schnell nicht verlassen werden" - Für Sie Februar 2012

"Stilsicher, erwachsen, eben typisch Cranberries" - mBeat Februar 2012

"Wer hätte gedacht dass Altbackenes so wunderschön klingen kann?" - Prinz Februar 2012

"Roses ist das beste Album, das die Cranberries machen konnten" - Rolling Stone Februar 2012

"Roses zeigt sich mal rockig, mal spritzig und vor allem ebenso charismatisch wie zu ihren Anfängen" - Bremer Februar 2012

Peter Goebel
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27.02.2012 ohrwurmiger Soundtrack

jazzecho/Universal Music

Februar ist in den USA traditionell der Black History Month. Gefeiert werden in diesen Wochen die Geschichte und die Traditionen der schwarzen Bevölkerung. Einen passenderen Moment zur Veröffentlichung ihrer eSingle “Black Gold” hätte Esperanza Spalding also kaum wählen können.

Der Song, in dem das schwarze Erbe und Selbstbewusstsein besungen wird, entstand in Zusammenarbeit mit der jungen Neo-Soul-Sängerin Algebra Blessett. Algebra begann ihre Karriere als Background-Sängerin von R&B-Stars wie Bilal und Monica, bevor sie mit India.Arie und Anthony Hamilton zusammenarbeitete. Nachdem sie 2008 ihr Debütalbum “Purpose” herausgebracht hat, meldet sie sich nun an der Seite von Esperanza Spalding fulminant zurück. Spalding selbst betört hier nicht nur im vokalen Duett, sondern auch als ungeheuer agile und funky spielende Bassistin in den Fußstapfen von Meshell Ndegeocello.

Das Stück ist ein Ausschnitt aus Esperanza Spaldings kommenden Album “Radio Music Society”. Auf dem kann man die Grammy-Gewinnerin außerdem noch mit Q-Tip (A Tribe Called Quest), Lalah Hathaway, Jack DeJohnette, Joe Lovano, Terri Lyne Carrington, Billy Hart, Gretchen Parlato, Leni Stern, Jef Lee Johnson, Lionel Loueke und Becca Stevens erleben. Veröffentlicht wird das Album in Deutschland am 16. März. Quelle: www.jazzecho.de

 

VÖ 16.3.2012 Concorde Music

 

Foto © Carlos Pericas Courtesy of Montuno

 

Universal Music Deutschland
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Fax +49 30 52007 09

 

Presse: Katja.Behrens@umusic.com

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22.02.2012 Kraków Loves Adana - Porcelain

Rough Trade Distribution

 

Eine Platte haben Kraków Loves Adana bereits veröffentlicht, »Beauty« von 2010. Das Album bewegte sich vage im Spielfeld von tanzbarer Popmusik, solche Einschätzungen wurden aber durch mollig-düstere Sounds und vor allem die schillernde, zerrissene und enorm dunkel klingende Stimme Deniz Ciceks konterkariert. Das neue Album sollte diesem ureigenen Impuls mehr Rechnung tragen, und das tut es ohne Zweifel auch, ganz nach Kraków Loves Adanas Credo: »Man muss sich aktiv von den Erwartungen anderer freimachen und erstmal in sich gehen, um herauszufinden, wohin man als Band wirklich will.«

»No, you shouldn't care, what the others say, they're afraid of us.« Schon der Opener »Avantgarde« von Kraków Loves Adanas zweitem Album »Interview« vermittelt eine sichere Ahnung davon, in welche Richtung es auf dieser Platte gehen wird: Weg von nachahmendem Verhalten, konkreten Vorbildern oder gar Trendhörigkeit, hin zu etwas, dass die beiden Bandmitglieder sehr originär abbilden soll. Wenn eine solche Zielsetzung immer so klingt wie im Fall der beiden Freiburger, kann man allen anderen Musikern nur raten: Macht's genauso!

"Songs are as sad as the listener" (J.S.Foer) - Kraków Loves Adana führen ein "Interview" mit sich selbst. Deniz Cicek und Robert Heitmann hörten in sich hinein. Die Ergebnisse dieser Reflexion wurden zu einer der ambitioniertesten und abstrakt stimmungsvollsten Pop-Platten der letzten Jahre!

 

Eine Platte haben Kraków Loves Adana bereits veröffentlicht, "Beauty" von 2010. Das Album bewegte sich vage im Spielfeld von tanzbarer Popmusik, solche Einschätzungen wurden aber durch mollig-düstere Sounds und vor allem die schillernde, zerrissene und enorm dunkel klingende Stimme Deniz Ciceks konterkariert. Das neue Album sollte diesem ureigenen Impuls mehr Rechnung tragen, und das tut es ohne Zweifel auch. Das Ergebnis dieses Ablösungsprozesses kommt auf "Interview" deutlich durch und macht die Band besser denn je. Es ist ein Bündel höchst abstrakter und oftmals reduziert arrangierter Popsongs, die dadurch aber nur noch stärker und - vor allem - unverwechselbarer wirken. Oft stehen roh klingende Gitarren im Mittelpunkt ("Montmartre"), selten ein einfacher, tanzbarer Beat ("For Those Who Think Young"), immer verwoben mit dezenten, aber wirkungsvollen Sounds, und nicht zuletzt der starken Stimme Ciceks, die Assoziationen zu PJ Harvey, Cat Power oder Kate Bush aufmacht. Kraków Loves Adana haben sich von den Konventionen der Pop-Arrangements befreit und lassen alles weg, was für ihre Songs nicht tragend ist.

Produziert wurde das Album mit dem Produzenten Johann Scheerer (Phantom/Ghost, Faust, La Stampa, Stella, 1000 Robota) in den Clouds Hill Studios in Hamburg. Die Band ließ sich Zeit, und herausgekommen ist etwas, das all diese Arbeitszeit rechtfertigt: Ein Pop-Album von einer Dichte und stimmungsvollen Komplexität, wie es bei kaum einer anderen Platte aus heimischen Landen in den letzten Jahren zu finden war. Das ist kein Trend und wird auch kein Trend werden, hat aber unbestreitbar etwas viel wichtigeres: Klasse.



Das Album „Interview“ erscheint am 24. Februar auf Clouds Hill Ltd. (CD/LP/Digital)

Tracklisting:
1. Avantgarde
2. On/Off
3. For Those Who Think Young
4. Silver Screen
5. Brother
6. Skin & Bones
7. Monsters Hide In The Dark
8. Smoke Gets In Her Eyes
9. Sit In The Movies And Cry
10. Montmartre

Die zweite Singleauskopplung „Avantgarde“ erscheint am 10. Februar 2012.

 

Rough Trade Distribution GmbH
Sabine Kühn
Phone +49 221 99075-180
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18.02.2012 beherzte Seelenschau

UWE KERKAU PROMOTION

 

 

Christina Lux ist eine zartbesaitete Künstlerin. Ein eher zierliches Wesen mit großem Herzen, klarem Verstand und großer Lust an Poesie. Ihre Songs drängen sich nicht auf, sie schleichen sich eher ins Bewusstsein. Die Autodidaktin, die seit Anfang der 1990er ihre Kreise als originäre Songwriterin,
Gitarristin und Sängerin zieht, hat sich für ihr neues Album „Playground“ mit dem aus Dresden stammenden Gitarristen und Perkussionisten Reentko zusammengetan und sich mit ihm in die Abgeschiedenheit der sächsischen Altmark zurückgezogen, wo in einem kleinen Studio mitten im Niemandsland ein Reigen intimer Songs entstand, wie man sie nicht alle Tage zu hören bekommt.
Auch mit ihrem siebten Soloalbum fordert diese Songpoetin mit ihren Liedern sich selbst ebenso heraus wie ihre Zuhörer. Wie so oft betreibt sie mit ihren nachdenklich-poetischen Lebensbetrachtungen eine beherzte Seelenschau, spürt den tauben Stellen ihrer eigenen Biographie nach. Das tut sie mit respektgebietender Kompromisslosigkeit. Selbst aufrüttelnde Themen versteht
sie mit großem Einfühlungsvermögen in poesievolle Zeilen zu gießen. Das hat eine nahezu therapeutische Wirkung.


Wenn es überhaupt eine Künstlerin gibt, mit der man das Schaffen von Christina Lux zu vergleichen geneigt ist, dann ist das Joni Mitchell. Das liegt vor allem an der rauen und dynamischen Altstimme von Christina Lux, aber auch daran, dass beide Künstlerinnen fern jeder Lehre ihre ganz eigene Art des Gitarrenspiels entwickelt haben, die man kaum imitieren kann und die bei Lux vor allem durch den perkussiven Ansatz eine ganz eigene Dynamik entwickelt. Last but not least vereint Lux und Mitchell auch das avantgardistische Moment ihrer Kompositionen, die elegisch aber nie zu glatt, melodisch „Playground“ ist das erste Studioalbum seit „Coming Home At Last“ aus dem Jahr 2006. Der
Albumtitel entstand nach einem Gespräch mit einem guten Freund. „Immer dann, wenn Dinge oder Menschen sich verabschieden, haben wir die Chance unser Leben neu zu sehen und unseren Spielplatz zu entdecken. Immer wieder neu. Das braucht manchmal Mut, aber am Ende ist es etwas Großartiges.“ Und so geht das neue Album einher mit einer einschneidenden Veränderung im Leben von Christina Lux: Ihre Tochter ist nun erwachsen geworden und verlässt das Haus. Denn bei all der Gedankenschwere, die Lux-Songs gewöhnlich auszeichnen und die durchaus erfrischende Antipoden
zur Oberflächlichkeit der uns tagtäglich umgebenden Popsongs bilden, gibt es auch eine spielerische Leichtigkeit in ihren Songs zu entdecken.

Der vitale Titelsong zählt da ebenso zu wie das träumerische „Close To The Tide“, das vom Warten auf die Gezeiten erzählt und Mut macht, die leuchtenden, wilden und starken Seiten an sich zu entdecken, sowie das furiose „Head Held High“, der vielleicht energiegeladenste Song des Albums. Die Wichtigkeit zwischenmenschlicher Begegnung zur Selbsterkenntnis zeigt Lux mit „Embrace“ auf, wobei der Song die Gratwanderung zwischen dem Gefühl der Verlorenheit und der Wahrnehmung im Spiegel eines anderen Menschen pointiert zu skizzieren versteht.


Interessant ist auch, dass Christina Lux zwar das Gros ihrer Songs in englischer Sprache singt, jedoch einige ihrer Lieder mit großer Selbstverständlichkeit auch in deutscher Sprache. Auf „Playground“ sind dies „Es ist gut so“, ein beschwingter Titel, den sie schon seit geraumer Zeit in ihrem Live-Repertoire
hat und der nun mit neuem Cello-Arrangement noch mehr Klangvolumen offenbart. Der Song „Vergehen“ entstand in einem Augenblick puren Glücksempfindens während einer Autofahrt. Eine musikalische Momentaufnahme aus innerer Zufriedenheit heraus, die selbst die Vergänglichkeit mit
einer gewissen Gelassenheit annimmt. Lux-Songs sind tiefschürfende Elaborate, die man nicht mal eben im Vorbeigehen erfassen kann, die eher zur Reflexion, zur Erforschung der Seelenlage und Herzensstimmung herausfordern. Zudem hat Lux ein feines Händchen für lange nachwirkende Bilder und Metaphern. So singt sie in „Defenses“, einem betont erdig-funkigen Song voller Soul, vom
„boatride into nothingness“, während sie eine schmerzliche Erfahrung auf der intensiven Pianoballade „Sanctuary“ in ein schlichtes Bild taucht: „She’s got stains on her dress, glowing poppies in ruby red“.


Die Songs beschränken sich zumeist auf ein Minimum an Instrumentierung, aber erzeugen dabei ein Maximum an Atmosphäre – eine schöne Reduktion auf das Wesentliche, was den Fokus noch stärker auf den Gesang setzt. Wunderbar beschreibt sie in „Paper Airplane“ einen Ikarus-Flug der Liebe, lediglich begleitet von einer Baritongitarre, was den folkloristisch konnotierten Song in die angenehme Nähe von Klassikern à la Tracy Chapman rückt. Die Intimität von „Longing“, einer sich sanft wiegenden Hymne auf die Sehnsucht nach den kleinen liebevollen Dingen, die melancholische Bitterkeit, die sich hinter „War Torn“ verbirgt (über die Generation der Kinder von Kriegskindern), der
Mut, sich in „Forget You“ zur Rettung durch Vergessen zu bekennen, oder die Entdeckung, dass neue Begegnungen auch immer die alte Angst vor den Untiefen in sich selbst ans Licht bringen, wenn sie in „May I Ask You“ gesteht, „Suddenly I’m afraid that my scars turn into thorns“ – all das sind
faszinierende Facetten einer komplexen Persönlichkeit, in der wir uns nicht selten wiedererkennen.

Mit dem bluesigen „Mothersong“ setzt Lux „Playground“ eine ebenso persönliche wie würdevolle Schlussnote – ein durch und durch tiefschürfendes Werk, auf dem Psyche und Poesie Hand in Hand gehen.


Die intensive Produktion und die kraftvoll ruhigen Arrangements sind nicht nur den künstlerischen Stärken von Christina Lux zu verdanken, sondern auch der einsamen Klasse des Musikers Reentko, der als Songwriter und Gitarrist schon mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde und unter anderem für die Semperoper Dresden und den Cirque du Soleil arbeitet. Sei es an der Gitarre, am Piano, mit dem E-Bow oder mit vielfältigster Perkussion, stets gelingt es ihm, den Songs auf „Playground“ ein Höchstmaß an Raum und Tiefe zu verleihen, was den Kompositionen zusätzliche Spannung und Dynamik verleiht. Weitere Akzente setzen befreundete Gastmusiker Mohi Buschendorf (Bass), Stephan Braun (Cello) und Stephan Emig (Drums).


Christina Lux ist in ihrer künstlerischen Vita weite Wege gegangen. In jungen Jahren arbeitete die aus Karlsruhe stammende und heute in Köln lebende Musikerin mit Edo Zanki und Fury In The Slaughterhouse, mit internationalen Stars wie Jon Lord und Mick Karn. Einige Jahre gehörte sie der Acappella-
Formation Vocaleros an. Mit ihrem eigenen Trio reüssierte sie bei den Jazztagen in Leverkusen wie auf dem Montreux Jazz Festival. In letzter Zeit konzentrierte sie sich jedoch unter dem Namen Lux vornehmlich auf ihre Soloarbeiten. Wenn sie auf Konzertreisen geht, ist sie Fahrerin, Technikerin, Roadie und Merchandiser zugleich. Eine denkbar autarke Künstlerpersönlichkeit. Es ist
noch viel Spielraum für Lux und ihre musikalischen Leuchtfeuer.
Playground is open…

VÖ: 27. Januar 2011

 

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Foto: Thorsten Wingenfelder

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14.02.2012 50WEAPONS' drittes Künstleralbum

ballyhoo media

 

Benjamin Damage & Doc Daneeka präsentieren auf ihrem Debütalbum eine vielfältige und eindrucksvolle Reise durch die Territorien des Club-Kosmos. Eine Kollektion von Berlin inspiriertem und UK beeinflusstem UK Funky, Deep House, Tech House, Detroit- und Dub-Techno, die sowohl Home Listening als den Club mit einschließt.

 

Für Swanseas Benjamin Damage begann alles mit den voller roher Energie gefüllten “Maximum Carnage” Mix-Kassetten mit DJ Venon, auf denen Bassline/Niche-Rhythmen mit dem gerade aufkommenden UK Funky-Sound gemixt wurden. Kurz darauf veröffentlichte Damage den unglaublichen Ohrwurm “Deeper” auf Doc Daneekas Label Ten Thousand Yen – wahrscheinlich der wahre Beginn des “Deep Rave”-Sounds. Auf den Erfolg von “Deeper” folgte eine brilliante 4-Track-Solo-EP - “Antidote”, auf der eindringliche Melodien, verschlungene Beats und ein geradezu teuflischer Bass DJs wie Jackmaster, Sinden und Seb Chew sowie Radiostationen wie Rinse FM and BBC Radio One zu Anhängern von Benjamin Damage machten. “Creeper”, die erste Kollaboration mit Doc Daneeka, schob den Sound von “Deep Rave” immer mehr hin zum Unerklärlichen und Schönen. Damage und Daneeka schickten Modeselektor diesen Track direkt am Silvesterabend 2010 -  und da diese sofort das Potential des Tracks erkannten, nahmen sie ihn spontan in ihr Silvester-DJ-Set, das sie in San Franscisco spielten, auf. Damage und Daneeka wurden gleich am nächsten Tag für 50WEAPONS gesigned. Nachdem die B-Seite der ersten 50WEAPONS-Single - “Infamous” - vollendet war, packten Damage und Daneeka ihre Koffer und machten sich auf den Weg nach Berlin, um hier ihr Debüt-Album aufzunehmen.

 

Doc Daneeka, vom US-Magazin XLR8R zum “King of Wales” geschlagen, hat auf seinem eigenen Label Ten Thousand Yen nicht nur das fantastische “Deeper” von Benjamin Damage herausgebracht, sondern auch herausragende Singles von XXXY, Julio Bashmore u.v.m.. Der Waliser Daneeka, der durch seinen Track “Drums in the Deep” auf Fabrics Elevator Music im Januar 2010 bereits aufhorchen ließ, hat nach nur einer Handvoll Remixes und Singles schon eine erstaunliche musikalische Reife erreicht und steht nun vor der Veröffentlichung seines Debütalbums zusammen mit Benjamin Damage.

 

“They! Live”, das Debütalbum von Benjamin Damage & Doc Daneeka, ist eine Kollektion von Berlin inspiriertem und UK beeinflusstem UK Funky, Deep House, Tech House, Detroit- und Dub-Techno und wurde zwischen Ende August und Anfang November komplett in Berlin aufgenommen. Auf ihm findet man sowohl dunkle Tiefen als auch erhebende Energie, Dunkelheit und Licht. Melodien und Soundlandschaften gehen Hand in Hand mit den clubbigen Beats. Dazu kommt auf einigen Tracks die satte Stimme von der UK-Sängerin Abigail Wyles, die extra nach Berlin kam, um zusammen mit den Swansea-Jungs ins Studio zu gehen.

 

“They! Live” ist 50WEAPONS' drittes Künstleralbum und ist, obwohl erneut ein Debütalbum, komplett verschieden vom Vorgänger “Dispel Dances” von Anstam.

 

 

VÖ: 27. Januar 2012

 

Label:     50 Weapons

Vertrieb: Rough Trade / Zebralution

 

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Foto: (c) 50 Weapons

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10.02.2012 leichtfüßig Musik trifft auf poetische Texte

Dieter Schienhammer

 

YA-HA!  Das ist Jubelschrei und zugleich der Name der Münchner Band um die Sängerin und Regisseurin Janna Wonders und den Blumentopf-MC Flo „Schu“ Schuster. Keiner soll alleine tanzen, YA-HA! Sound für alle. Immer & Überall. So heißt auch das Debütalbum, das am 03.Februar 2012 erscheint. Leichtfüßig tanzbare Musik trifft auf poetische Texte und Rap-Parts, New Wave auf modernen Pop.

 

Die Deutsch-Amerikanerin Janna, deren Mutter als "Hippie mit Hackbrett" (BR 2008 "Lebenslinien") im Summer of Love durch Amerika tourte, ist in einem Hippie-Dorf in Kalifornien geboren und im „Harem“ der Alt-68er-Legende Rainer Langhans aufgewachsen. Janna ist - was das Songwriting betrifft - der kreative Mastermind der Band. Ihre von New Wave, NDW und 80's inspirierten Songskizzen und Melodien sind immer der Ausgangspunkt der gemeinsamen Reise. Ihr Gesang ist mal energetisch und rotzig, mal verträumt und voller Sehnsucht. Die Liebe zur Musik prägt auch ihre Arbeit als Filmemacherin: Dies belegen zahlreiche Musikvideos, aber auch die erfolgreichen Dokumentationen "Bling, Bling", über die GangsterRap Szene in L.A. und "Kinder der Schlafviertel", die preisgekrönte Milieu-Studie über Punks in Moskauer Vorstädten.

 

Ihr Bandgefährte Flo Schuster geht mit YA-HA! andere Wege als mit "Blumentopf". Nach diversen Top-Ten Alben, auf denen auch Janna mit Feature-Parts vertreten ist (aktuell "Mein Dein" und "Sie tanzt die Nächte durch" WIR/EMi Music), und zahllosen ausverkauften Tourneen spürt man seine Lust etwas Neues zu probieren. Das Mikro ab und an aus der Hand legen, weg vom "center spot", hin zu Drumcomputer und Synthesizer. Seine eingestreuten Raps klingen mal wie eine Hommage an Falco, mal wie ein dadaistischer Vocal-Sample Part einer zeitgenössischen Elektro-Produktion.

 

Gemeinsam mit Dirk Dirksen (Gitarre) und Flo Laber (Bass) schreiben Janna und Flo energetische und impulsive Songs, die auf faszinierende Weise konkret, direkt und eingängig sind. Ein neuer und innovativer Sound ensteht, voller Erinnerung an Glanzstunden der deutschen Popgeschichte. Die Musik und die Poetik von YA-HA! ist genau das, was der offensive Bandname suggeriert: Ein lautstarker Appell, kraftvoll, schnörkellos.

 

Auf ihrem Debüt "Immer & Überall" singt YA-HA! vom "Robotermädchen", verliert sich im "Totalen Chaos" und fordert mit der urbanen Feierhymne "Elektrisch ist die Nacht" zum Tanzen und Sau rauslassen auf. Die Band entwickelt mit hypnotischer Computermusik pure "Magie", bringt mit einer schwarzen Lederhandtasche Marke "Fake Coco Chanel" den Club zum Ausrasten und das "Herz bleibt stehen" wenn YA-HA! in stilleren, poetischen Momenten von einem Wiedersehen erzählt. Sie wollen einfach mal Liebe machen, bis zur "Überdosis Du". Warum? Weil Liebe schön ist! Und am Ende dann das Mantra, „YA-HA!“, der Schrei, der in Zukunft überall zu hören sein wird.

 

Denn nach einem ereignisreichen Live Jahr 2011 mit Auftritten auf renommierten Festivals, Showcases der Popkomm und Midem, mehreren von Ego FM präsentierten Club Gigs, Shows im Vorprogramm von Blumentopf und Großstadtgeflüster,  und ihrer eigenen „Überall Musik“  Deutschland Tour sind die ersten Termine für 2012 schon gebucht. Im März geht es auf Album Release Tour und die Bookings für den Festivalsommer stehen auch bereits.

 

 

Style:   Pop / Rock

 

Tour:

01.03.2012 - M&R Konzerte Berlin, Maschinenhaus

10.03.2012 – Pfarrkirchen, Club Bogaloo

21.03.2012 - Nachtleben, Frankfurt a.M.

22.03.2012 – Köln, Underground 2

23.03.2012 - Bremen, Zollkantine

24.03.2012 – Hannover, Mephisto

29.03.2012 - Ampere, München (präsentiert von Ego FM & Prinz)

05.05.2012 - Mannheim, Suite (Indiependance)

12.05.2011 – Dingolfing, Eishalle Dingolfing (RedBox Festival)

 

Download Photos u Pressematerial:  

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Veröffentlichungen:                            

03.02.2012        Immer & Überall (Album)

27.01.2012        F.C.C. / Herz bleibt stehen    (Single)

23.09.2011        Totales Chaos (Single)

2010                 Überdosis Du (EP)   

2010                 Novembertag (Single)

 

 

 

Weitere Informationen:                       

www.yahamusik.com

www.facebook.com/yahamusik           

www.myspace.com/yahamusik

www.youtube.com/user/eskapadenMusik

www.eskapaden.net

 

 

Pressekontakt:

Dieter Schienhammer

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05.02.2012 Harmonisch melancholischer Pop Rock

Soulfood Music

Der Zylinder des Frontmanns ist weg, Verkleidungen gehören nicht mehr zu Down Below, weniger ist heute mehr. Weiche Schale, harter Kern ist das Gerüst, um das Sänger Neo Scope seine Songs baut. Harmonisch melancholischer Pop Rock, der süß auf Zunge liegt, während es an den Texten kräftig was zu kauen gibt. Neo singt über eine schwere Kindheit, Leistungsdruck, das schöne Anderssein und einfach darüber, nicht den Kopf zu verlieren.
Die erste Single „Du und ich“ (VÖ: 27.01.12 digital) handelt von Freundschaft, die keine Akzeptanz findet, vom Zusammenhalt à la „Bonnie und Clyde“.

Für „Zeichen“ nahm man mit Mic Schröder an den Reglern im Valicon Studio (Silbermond, Eisblume, Catterfeld, u.v.m.), der Hitschmiede in Berlin, auf. Mehr noch als zuvor will die Band mit ihrem neuen Album Fans über die Genre-Grenzen hinweg vereinen, wie bereits auf ihren erfolgreichen Konzert-Touren, vier davon gemeinsam mit der Band Unheilig.

Ob „Bravo Hits 58“, die Vorabendserie „GZSZ“, Megafestivals wie Rock Am Ring oder am 3. Dezember 2011 die Einlaufmusik für Schwergewichtsboxer Timo Hoffmann - Down Below haben viele Bühnen, auf denen sie noch spielen wollen.

 

Down Below (Soulfood) VÖ 10.2.2012

 

 

Soulfood

Agathe-Lasch-Weg 2

22605 Hamburg

el. +49 (0) 40 / 85 41 96-0

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31.01.2012 Poesie ohne Pose

Tino Hanekamp/ tapete records

 

Musikvideo: Niels Frevert - Ich würde dir helfen, eine Leiche zu verscharren, wenn's nicht meine ist

Menschen, Lieder, Sensationen: Nach nur drei Jahren Warten erscheint dieser Tage ein neues Album von Niels Frevert. Der Typ, der nie übt, aber für das Verfassen seiner Texte mindestens so lange braucht, wie ein Eichhörnchen für eine Erdumrundung, hat sich sozusagen selbst übertroffen. Man kann von einem Schaffensrausch reden. Sie halten das Ergebnis in den Händen. Hören Sie nun, bitte, bevor Sie weiterlesen, die ersten drei, sechs oder zehn Lieder dieses Musikalbums.

Wischen Sie sich jetzt das Wasser aus dem Gesicht, sammeln Sie sich, atmen Sie ausführlich aus; die Wärme kommt von innen. Sollten Sie hingegen nichts dergleichen spüren, sind Sie vermutlich tot.
Jedenfalls heißt Niels Freverts neues Album „Zettel auf dem Boden“. Gemeint sind jene Papierchen, die Menschen mit Nachrichten versehen und für ihre Lieben in der Wohnung liegen lassen, auf dem Boden, auf dem Tisch oder dem Kopfkissen. Hinter jedem dieser Zettel steckt eine Geschichte, und wenn man so will, ist jedes Lied auf dem neuen, vierten Album des Hamburger Musikers ein Zettel, eine Geschichte, eine Nachricht an den Hörer. Weniger verliebt formuliert: Frevert singt kaum noch über Innenansichten und Introspektives; sein Blick geht nach draußen in die Welt und die Leben der Leute. Exemplarisch dafür und beinahe wie eine Inhaltsangabe für das ganze Album ist der erste Song: „Schlangenlinien“. Eine Art Suite, in der Musik, Text und Gesang derart meisterhaft miteinander verwoben sind, dass man tatsächlich meint, Schlangenlinien zu fahren. Für Sekunden glaubt man gar zu schweben, oder nicht? 

Herr Frevert und seine Musiker haben ihr Können ganz behutsam auf eine neue Ebene gehoben. Das Herz jedes Liedes bilden Akustikgitarre und Klavier, die Basis besteht aus Bass und Schlagzeug, und das alles wurde live eingespielt, elegant veredelt mit Streichern, Vibraphon, Bläsern, Akkordeon und Chören. So klingt das, wenn Fertigkeit, Selbstvertrauen und Gelassenheit zusammenkommen. Hier will niemand irgendwem irgendwas beweisen. Hier ist alles Musik, Herzlichkeit und Poesie ohne Pose.  
Wie schon auf dem hoch gelobten Vorgängeralbum „Du kannst mich an der Ecke rauslassen“, besteht die Gang um Frevert aus Stephan Gade (Bass und mit Frevert Produzent der Platte), Tim Lorenz (Schlagzeug), Stefan Will (Piano), Dinesh Ketelsen (Aufnahme) und Peter Schmidt (Mischung). Hinzu gesellen sich Gastmusiker wie Martin Wenk von Calexico (Flügelhorn), Gisbert zu Knyphausen und Nils Koppruch (Chor). Und wie nennt man das jetzt, was die da gemacht haben? Chanson? Pop und Poesie? Ist ja auch egal. Ein Herman-van-Veen-Cover ist übrigens auch dabei. 

Abschließend bleibt zu sagen, dass das neue Album von Niels Frevert jedem feinfühligen Menschen  noch intensivere Glücksgefühle bescheren dürfte, als die Alben davor. Während die immer größer werdende Meute deutsch singender Gefühlsduselanten auf Allgemeinplätzen und mit einfachsten lyrischen Mitteln die emotionalen Erwartungshaltungen des Volkes bedient, ist der Typ aus Hamburg   wie immer schon viel weiter. Seine klare Sprache macht Welten auf, seine Musik ist eine Umarmung. Oder noch verliebter formuliert: Scout Frevert reitet wieder. In den Sonnenaufgang. Ganz entspannt,  schneller als der Schall.
Tino Hanekamp/ Quelle: tapete records

 

Foto von Dennis Dirksen

 

 

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Konzerte

09.02.12 Oberhausen - Drucklufthaus
10.02.12 Darmstadt - Centralstation
11.02.12 Gießen - Ulenspiegel
16.03.12 Göttingen - Nörgelbuff
17.03.12 Stade - Hanse Song Festival
13.04.12 Husum - Husum Harbour Festival @ Speicher
alle solo

03.05.12 Bremen - Lagerhaus
04.05.12 Münster - Sputnikhalle
06.05.12 Dortmund - Musikhaus Piano
07.05.12 Düsseldorf - Zakk
08.05.12 Aschaffenburg - Colos-Saal
09.05.12 Ulm - Roxy
10.05.12 Reutlingen - franz.K
11.05.12 Ludwigshafen - Das Haus
12.05.12 Freiburg – Jazzhaus
alle mit band

16.05.12 Hamburg - Kampnagel
18.05.12 Berlin - Heimathafen
19.05.12 Sylt – Kulturhaus
alle mit mit band und streichern

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26.01.2012 Brillantes DOORS-Fundstück

Kai Manke

Das Jahr der DOORS beginnt am 9. Januar online - und dies mit einem bis heute völlig unbekannten Song: "She Smells So Nice". Produzent Bruce Botnik war auf den verschollenen Track gestoßen, als er die Original-Masterbänder für die 40th Anniversary Edition des Kultalbums L.A. Woman durchforstete.

In "She Smells So Nice" spielen sich Keyboarder Ray Manzarek, Gitarrist Robby Krieger, Drummer John Densmore und Frontmann Jim Morrison ausgelassen und improvisationsfreudig durch ein packendes DOORS-Original, das bis jetzt in den Tiefen des Archivs vergraben war. Am 9. Januar wird "She Smells So Nice" auf der Doors-Facebook-Seite http://www.facebook.com/thedoors ab 18 Uhr MEZ zu hören sein. Tags drauf geht der Song auch an die Rundfunkstationen!

Am 20. Januar erscheint "L.A. WOMAN: 40TH ANNIVERSARY EDITION", das neben dem kompletten Original-Album auch eine zweite Disc mit "She Smells So Nice" und acht bisher unveröffentlichten Songversionen aus dem Album präsentiert. Neben "L.A.Woman" in der 2CD-Version kommt am 2. März überdies eine Doppel-LP (Vinyl) mit dem Titel "The Workshop Sessions", die auf drei Albumseiten die bisher unveröffentlichten Versionen der zweiten Disc enthält und auf der vierten Seite die Original-Graphik "Electric Woman" aus dem "L.A. Woman"-Album im Laser-Disc-Format trägt.

In Zusammenarbeit von Rhino und Eagle Rock Entertainment wird zudem die DVD/Blu Ray "Mr. Mojo Risin‘: The Story Of L.A. Woman" veröffentlicht, auf der sich, neben einigen Live- und Studio-Performances, aktuelle Interviews mit Manzarek, Krieger und Densmore sowie Elektra Records-Gründer Jac Holzman, Manager Bill Siddons und Producer Bruce Botnik befinden.

"L.A. Woman", das DOORS-Hits wie "L.A. Woman", "Love Her Madly" und "Riders On The Storm" enthält, war der tragische Schwanengesang von THE DOORS: Nur wenige Monate nach der Veröffentlichung starb der nach innerer Ruhe suchende Jim Morrison in Paris. Als erste Band konnten THE DOORS acht Platinalben in Folge verbuchen. Im Jahre 1993 wurden sie in die Rock’n’Roll Hall Of Fame aufgenommen, und 2007 erhielten sie den Grammy Lifetime Achievement Award und einen Stern auf dem Hollywood Walk Of Fame.

"L.A. WOMAN: 40TH ANNIVERSARY EDITION"

CD Track Listing

Disc One

01. The Changeling
02. Love Her Madly
03. Been Down So Long
04. Cars Hiss By My Window
05. L.A. Woman
06. L’America
07. Hyacinth House
08. Crawling King Snake
09. The WASP (Texas Radio and the Big Beat)
10. Riders On The Storm

Disc Two: All Selections Previously Unissued

01. The Changeling – Alternative Version*
02. Love Her Madly – Alternative Version*
03. Cars Hiss By My Window – Alternative Version*
04. L.A. Woman – Alternative Version*
05. The WASP (Texas Radio and the Big Beat) – Alternative Version*
06. Been Down So Long – Alternative Version*
07. Riders On The Storm – Alternative Version*
08. She Smells So Nice
09. Rock Me*

 

Foto (c) Paul Ferrara

 

Pressekontakt:

Kai Manke

networking Media Bei der Lutherbuche 30 A 22529 Hamburg Tel.: 040 555035-0, E-Mail: info@networking-media.de

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