Unsere Videogalerie über Musikstars und Newcomer

13.05.2012 Singer/Songwriter-Jazz

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„Whenever, whenever things come together“ fragt sich Milla Kay gleich zu Beginn ihres neuen Albums mit aufregend lässiger Stimme, während die Band einen dunklen Swingpuls spielt und den Hörer in ihre romantisch urbanen Geschichten zieht. Wann immer – auf „Heartmade“ jedenfalls, dem zweiten Werk der Sängerin und Songschreiberin, kommen lauter spannende Dinge zusammen: Ausgelassenheit und Melancholie, Tiefe und Leichtigkeit, feinsinnige Arrangements und poppige Eingängigkeit. Singer/Songwriter-Jazz könnte man diese Musik nennen. Man denkt New York, hört ein bisschen Rio, dabei ist Milla Kay (sprich: Kai) ganz nordisch by nature, wohnt am Hamburger Hafen zwischen St. Pauli und Portugiesenviertel und präsentiert ein luftig transparentes Album, mit Liedern, die beflügeln und den Sonntagskater vergessen machen.

Schon den viel gelobten Stilmix des in London aufgenommenen Debüts „Out of place“ (2007) kreierte sie damals gemeinsam mit ihrem musikalischen Partner, dem Multiinstrumentalisten und Produzenten Hauke Kliem, mit dem sie auch die neue Song-Sammlung zusammengestellt hat.

Etwas Helles, unrettbar Lausbübisches liegt in Millas Blick, wenn sie über ihr Schaffen spricht: „Wir machen so eine Art Kreativ-Tennis, bei dem wir uns die Songideen, die uns nicht mehr loslassen, zuspielen.“ Und Hauke ergänzt: „Ein Akkord-Loop oder eine kleine Zeile wie „I rewind your smile“ kann schon die Inspiration für einen Song sein, der dann entwickelt werden will. Aber manchmal kommt Milla auch mit Stücken um die Ecke, die ziemlich schnell da sind und plötzlich wie aus dem Nichts funkeln.“ In den Hamburger Boogie Park Studios nahmen sie ihre Gitarren und diese Stücke dann in die Hand und entwarfen mit Unterstützung ihrer eingespielten Liveband eine groovige Akustik-Kulisse, die den Raum für Millas ansteckende Melodien öffnet. „Wir nehmen alles mit und kochen es dann aus wie Pop-Produzenten, gucken, wo es noch etwas Glanz braucht oder ob man hier oder da noch ein bisschen Dreck reinschmeißen kann.“ Was Milla Kay so erfrischend flapsig sagt, hört sich auf „Heartmade“ faszinierend gekonnt an.

So geht sie ihrem Spieltrieb nach, stapelt phantasievolle Chöre, greift zum Glockenspiel und scattet zur Ukulele, wie im Intro von „Walking On Air“. Entspannt und entgegen der Schwerkraft lässt sie hier die verliebten Verse über einen mitreißenden Rhythmus fliegen und durch den leicht aufgewirbelten Landstraßenstaub schimmern Sixties Sounds, angejazzte Retro-Gitarren, wabernde Vibraphone und man hört einen Hauch von Millas Humor. In „I`m drifting“, das während eines sommerlichen Paris-Aufenthalts entstand, reiht sie mit viel Soul die kleinen und großen Fragen des Lebens aneinander: „How far is future? Do I believe in god? Will I ever find a parking spot?“ Diese lakonische Sinnsuche wird von einem Trompeten- und Querflötensatz trillernd kommentiert. Das macht Laune! Bei dem hinreißend geglückten Experiment, das übersteuerte E-Gitarrenriff der Stadionrocknummer „Seven nation army“ von den White Stripes einfach mal auf  der Ukulele zu zupfen, lächelt man verblüfft , bemerkt die subtile Coolness und verfolgt gespannt die aufblitzende Dynamik der Band. Dazwischen tauchen immer mal sparsam instrumentierte und idyllische kleine Inseln auf, wie das sehnsüchtige „Dear sun“. Dezente Percussion, eine Bossa-Gitarre – und man kommt ihr noch näher, der Sängerin mit der spröden und dennoch sanften Stimme.

Die Gelassenheit im Gesang entspricht wohl auch ihrem Wesen, denn Milla Kay, 1973 in Kiel geboren, ist immer ihrer eigenen Zeit gefolgt. Nach dem Abi lernte sie erst mal Schauwerbegestalterin, studierte dann ein paar Semester Englisch und Musik auf Lehramt, anschließend ging es Richtung Design und Innenarchitektur. „Als ich ein paar Berufe gesammelt hatte, war auf einmal klar, dass ich dann doch lieber als freiberufliche Musikerin arbeiten wollte“, stellt sie fest. Ihre vielseitigen Begabungen empfindet sie nicht als Fluch, vielmehr lebt sie sie in künstlerischen Parallelwelten aus. So legt sie schon mal selbst gestalterisch kundige Hand an, wenn es ums CD-Artwork geht oder sie eins ihrer Videos schneidet.

Milla Kay lässt ihr Album gefühlvoll mit Akustikgitarre und einem wiegenden 6/8-Takt enden. In „Like an Arrow“ erzählt sie von den besonderen, den glücklichen Momenten, die pfeilschnell an uns vorüberziehen. Diese Platte hält sie fest, für 42 Minuten, handgemacht und tief aus dem Herzen.

 

Foto by Vanessa Maas

 

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Patricia Dietz
Haseldorfer Chaussee 45
25489 Haselau

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08.05.2012 Immer mehr Geld für die Kultur!

Albrecht Knaus Verlag

Dieter Haselbach, Armin Klein und Pius Knüsel sprechen über "Der Kulturinfarkt"

 

Immer mehr Geld für die Kultur! Dabei haben wir schon von allem zu viel und überall das Gleiche. Vier führende Kulturexperten entlarven den Mythos vom Kulturstaat und ziehen gegen die Auswüchse der Subventionskultur zu Felde. Denn das oberste Ziel öffentlicher Kultureinrichtungen ist nicht etwa Kunst oder Innovation, sondern der schiere Selbsterhalt.

Das kulturpolitisch so erfolgreiche Programm einer »Kultur für alle« war Höhepunkt der bürgerlichen Bildungsutopie, die tief in der deutschen Klassik wurzelte: Es ging um nichts weniger als die »ästhetische Erziehung des Menschengeschlechts«; darunter machen es die Deutschen nicht. Doch längst können Kunst und Kultur weder das individuelle noch das kollektive Glücksversprechen erfüllen. Sie ermöglichen weder die Vervollkommnung des Einzelnen noch erlösen sie von den Zumutungen der Globalisierung und Moderne. Sie stiften weder den Zusammenhalt der Nation noch helfen sie bei der Integration des Fremden. Sie befördern nicht die Wirtlichkeit unserer Städte und schon gar nicht das ökonomische Wachstum durch eine blühenden »Kreativwirtschaft«. Vielmehr spaltet öffentlich geförderte Kultur die Gesellschaft. Der Fetisch Kulturstaat, in dem alle diese Wunschvorstellungen kulminieren, stößt an seine Grenzen. Wer einen Diskurs über die Ziele öffentlicher Kulturausgaben möchte, trifft auf eine harte Kulturlobby: Gegen Kultur darf niemand sein und alles, was ist, muss bleiben. Denn das oberste Ziel öffentlicher Kultureinrichtungen ist nicht etwa Kunst oder Innovation, sondern der schiere Selbsterhalt.

Haselbach, Klein, Knüsel und Opitz fordern Verzicht: Derzeit fördern wir Lobby und Institutionen - nicht die Kunst.

 

Dieter Haselbach ist Professor für Soziologie an der Philipps-Universität Marburg und führt die Geschäfte der ICG Culturplan Unternehmensberatung. Für den Deutschen Bundestag verfasste er 2006 das Kulturwirtschafts-Gutachten.

Armin Klein ist nach Stationen als leitender Dramaturg des Frankfurter "Theater am Turm" und Kulturreferent der Stadt Marburg seit 1994 Professor für Kulturwissenschaft und Kulturmanagement in Ludwigsburg.

Pius Knüsel, zuvor Kulturredakteur für das Schweizer Fernsehen und bei der Credit Suisse für das Kultursponsoring verantwortlich, ist seit 2002 Direktor der Schweizer Kulturstiftung „Pro Helvetia“.

Stephan Opitz leitete bis 1988 die Volkshochschule Schwäbisch Gmünd, bis 2000 das Nordkolleg Rendsburg und ist seither Referatsleiter für Kulturelle Grundsatzfragen im Ministerium für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein sowie seit 2009 Professor für Kulturmanagement an der Christian-Albrechts-Universität Kiel.

 

Albrecht Knaus Verlag
Neumarkter Str. 28
D-81673 München

 

Pressekontakt:

Diana Hasenpflug

diana.hasenpflug@knaus-verlag.de

 

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04.05.2012 Open Up Your Eyes

Kai Manke

 

Das Debütalbum des jungen Norwegers Tom Hugo "Sundry Tales" ist geprägt von einem greifbarem Vibe spürbarer Internationalität

 

Es gibt immer einen Weg.
Für jedes Problem gibt es eine Lösung.
Und für jedes Hindernis gibt es Mittel, um sich darüber hinwegzusetzen.

Diese Erkenntnis ist nun wahrlich nicht neu; eine Binsenweisheit, wie man so schön sagt. Und doch gerät sie häufig genug in Vergessenheit, um immer mal wieder lautstark daran erinnern zu müssen. Auch Singer/Songwriter Tom Hugo hat entsprechende Erfahrungen gemacht, kann im wahrsten Sinne des Wortes ein Lied davon singen und tut das auch auf: Auf seiner Single "Open Up Your Eyes" thematisiert er zwischen mitreißenden Melodiebögen und vertonter Eingängigkeit die Schönheit der Chance, die in jedem noch so ausweglos erscheinendem Augenblick schlummert. "Open your mind for new adventures" heißt es da in einer Zeile - und es scheint fast so, als hätte Tom Hugo sich für seine ambitionierte Reise in den Pop-Olymp selbst beim Wort genommen.

Schon als kleines Kind hat der in Norwegen geborene Tom Hugo davon geträumt, die skandinavische Kälte seiner Heimat durch eine Karriere im gleißenden Scheinwerferlicht zum Schmelzen zu bringen. Familienfeste, Schulfeiern, erste Erfahrungen in eigenen Bands - man kommt nicht umhin, die ersten Schritte seiner künstlerischen Laufbahn als klassisch zu bezeichnen; und dabei wäre sie beinahe schon zu Ende gewesen, bevor sie überhaupt richtig angefangen hat. Denn wie so viele andere Elternteile auch, hat Toms Vater anfänglich noch versucht, seinem Sohn den Traum von einer internationalen Musikerkarriere auszureden und ihn stattdessen auf die unbestreitbare Härte des wahren Lebens einzuschwören. Fast wäre ihm das auch gelungen, doch Toms Drang, die festgezurrten Fesseln der Bürgerlichkeit zu sprengen und sie gegen die Abenteuerlichkeit des unsicheren Lebens als Berufsmusiker zu tauschen, war einfach zu stark. Wie gesagt: Es gibt immer einen Weg. Und Tom Hugo hat ihn für sich gefunden.

Geführt hat ihn dieser Weg aus seiner norwegischen Heimatstadt Kristiansand in die Millionenmetropole Hamburg, wo der 31-jährige seit nunmehr vier Jahren seine kreativen Zelte aufgeschlagen hat. Und diese geografische Veränderung hat auch in seiner Kunst unüberhörbare Spuren hinterlassen. Nicht, dass er seine skandinavische Herkunft auf seinem aktuellen Debütalbum "Sundry Tales" verleugnen würde, aber er lässt sich nicht einzig und allein darauf beschränken. Die Platte ist geprägt von einem greifbaren Vibe spürbarer Internationalität, ohne dabei jedoch Toms Anspruch außer Acht zu lassen, eine persönliche Platte machen zu wollen.

"Dieser persönliche Aspekt hat die verschiedensten Ursprünge: Familiengeschichten, Beziehungsprobleme, Momente unfassbaren Glücks oder allumfassender Traurigkeit. Manchmal kommt dieser persönliche Aspekt aber auch dadurch zustande, dass ich mich in die Situation von Freunden hineinversetze und deren Gefühle in einen Song packe", erklärt Tom seine Herangehensweise beim Schreiben neuer Stücke und fügt lachend hinzu: "Häufig verändere ich deren Erzählungen aber noch ein wenig oder füge eigene Erfahrungen hinzu, damit meine Freunde nachts auch weiterhin ruhig schlafen können und keine Angst davor haben müssen, dass ihre persönlichen Geschichten plötzlich vor der ganzen Welt ausgebreitet werden." Ein feiner Zug. Wahre Freundschaft eben.

Der inhaltlichen Vielfalt der Platte wird Tom Hugo auch auf musikalischer Ebene gerecht. Ein Umstand, der bereits im Albumtitel seine Entsprechung findet. "Ich habe die Platte 'Sundry Tales' genannt, weil das süße, kleine Wort 'Sundry' aus meiner Sicht sehr schön den Facettenreichtum zwischen den Songs beschreibt", erklärt der leidenschaftliche Angler und passionierte Koch den Grund für die Namensgebung. Was soll ich sagen, die Stücke sind wie die Tage in meinem Leben: Es gibt hoffnungsvolle und glückliche, aber auch traurige und schmerzvolle."

Die Gefühlswelt von Tom Hugo ist so groß, sein musikalischer Schaffensdrang so stark und seine kreative Kraft so intensiv, dass er auch andere Künstler daran partizipieren lässt. Mitmusiker, denen er Ideen liefert, mit denen er kollaboriert und für die er genauso passioniert Stücke schreibt wie für sich selbst. Doch auch Tom Hugo profitiert im Zuge dessen von den Menschen um ihn herum; Musiker und Songwriter wie Emma Rohan aus London oder dem Amerikaner John Lewis Parker, der bereits erfolgreich mit Chicago und Dolly Parton zusammengearbeitet hat.

Nicht zu vergessen die aufregende Zusammenarbeit mit Morten Harket von a-ha, dem Idol seiner Jugend und wichtiger Einfluss für Toms Verständnis von Popmusik. "Wenn ich mich mit anderen Songschreibern zusammentue, nehmen die Stücke stets eine andere Richtung, als wenn ich bloß alleine daran gearbeitet hätte. Es kommen andere Vorlieben, neue Einflüsse und Erfahrungen hinzu, und das hält die Songs stets spannend - für mich, aber auch für Andere." Und dieser Fakt hat zu einer Erweiterung seines musikalischen Horizonts geführt, die auch auf Toms Debütalbum zu hören ist - wenngleich er den Großteil der darauf enthaltene Stücke allein geschrieben hat.

Doch der stilistische und inhaltliche Facettenreichtum, der Austausch mit anderen Musikern und vor allem die ungebrochene Inbrunst, mit der Tom Hugo sich auf Sundry Tales" präsentiert, wäre ohne die permanente Kommunikation mit Künstlerkollegen sicherlich anders ausgefallen.

Vier lange Jahre hat Hugo an seinem Debüt gearbeitet. Vier Jahre, in deren Verlauf er durch verschiedene Lebensphasen gegangen ist und in denen die unterschiedlichsten stilistischen Einflüsse Einzug in den kreativen Schaffensprozess des gebürtigen Norwegers erhalten haben. Und das Ergebnis lässt sich hören. Natürlich. Und zwar nicht nur auf der besagten ersten Single Open Up Your Eyes", sondern auch in einem Stück wie dem mitreißenden "Wildest Man Alive" - ein selbstironischer Song über Männlichkeit und Müttersöhnchen. Oder im treibenden "Be Somebody", in dem Tom Hugo den Wunsch nach Selbstverwirklichung thematisiert, der in jedem von uns schlummert. Ein Song, der wahnsinnig persönlich ist, weil er den wahren Grund für Toms künstlerisches Werken und Wirken umschreibt; gleichzeitig aber auch eine unabdingbare Allgemeingültigkeit besitzt, durch die sich jeder angesprochen fühlt; ein Stück, das trotz seiner Eingängigkeit durch die fröhlichen Harmonien zu Herzen geht und dennoch genug Leichtigkeit besitzt, um einen beschwingt über jeden noch so düsteren Tag zu retten.

Kein Wunder also, dass Tom den Begriff "Ohrwurm" zu seinen deutschen Lieblingswörtern zählt. "Es gibt im Deutschen wirklich wahnsinnig viele coole Worte, aber 'Ohrwurm' finde ich besonders toll", schwärmt Tom. "Das gibt es bei uns in Norwegen nämlich nicht."

Doch wer nun in den Genuss von Toms Debütalbum "Sundry Tales" kommt, der wird schnell feststellen, dass er diesen Begriff dermaßen verinnerlicht hat, als hätte er ihn erfunden. Denn nur, weil das Wort in seinem Heimatland nicht existiert, heißt das noch lange nicht, dass er die Bedeutung dahinter nicht umsetzen könnte.

Wie hieß es eingangs doch so schön: Es gibt immer einen Weg.
Und der von Tom Hugo führt ganz steil nach oben.

 

Tom Hugo "Sundry Tales"/ Album-VÖ: 20.04.12 /networking Media 

 


Kai Manke
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Foto (c) David Helman, Sten Hellevig

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29.04.2012 sind leichtfüßig und doch schwer greifbar

Sven-Erik Stephan

 

Die meiste Zeit schauen Marbert Rocel aus dem Fenster und rauchen. Dann machen sie Musik, dann malt einer ein bisschen, dann schaut wieder einer aus dem Fenster und die anderen machen Musik. Marbert Rocel sind leichtfüßig und doch schwer greifbar, sobald man versucht sie zu fassen. Sie kombinieren Tanzmusik mit Songs, Songs mit Keksen und Kekse wieder mit Tanzmusik. Marbert Rocel waren in den letzten Jahren viel live unterwegs, spielten in Deutschland, Holland, Italien, Polen, drinnen, draußen, auf dem Dach, im Keller, in kleiner Runde, vor vielen Leuten und vor richtig vielen Leuten. »Das hat unsere Musik enorm geprägt. Deswegen machen wir jetzt auch Balladen auf 130 bpm.« Bei einem Konzert auf Enceladus lernten sie 2010 Martin Kohlstedt kennen, der mit seiner stetigen Achtarmigkeit und seinen Tigerstreifen perfekt in die Band und hinter das Rhodes passte.



Marbert Rocel wohnen in einer WG in Leipzig. Jeden Tag läuft hier eine Kick. Manchmal sitzen 4 Typen in 4 Zimmern und drehen an 4 Tracks rum. Wenn es richtig dicke kommt, hört man auch noch das Piano aus der Wohnung untendrunter. »Das beschreibt schön die musikalisch-familiäre Atmosphäre, in der wir leben.« Seit 2011 sind Marbert Rocel deswegen auch bei Buki Good, einer feinen Bookingagentur aus Leipzig. Alles ist hier fast um die Ecke. Auch das eigene Studio mit einem kleinen See und einem Berg drin, auf dem man klettern kann, wenn man gerade mal etwas Ruhe braucht. Dort entstand im Herbst/Winter 2011 das neue Album small hours. Das Album dreht sich um die allzumenschlichen Dauerthemen wie Liebe, Einsamkeit, Halsschmerzen oder Enttäuschung und beschäftigt sich mit den letzten Stunden des Tages — der Zeit, in der man reflektiert, tanzt, jammert oder einfach nur raucht und aus dem Fenster schaut.

Marbert Rocel entstanden 2002 in einer Erfurter WG, im Obergeschoß eines zwielichtigen Etablissements. Erst waren es nur DJ Malik, der Rap auflegte und produzierte und Panthera, der zu der Zeit noch seine Wäsche bei seinen Eltern wusch. Zusammen bastelten sie Beats und machten mehrere Jahre Radiosendungen auf freien Radios in Weimar und Erfurt, bei denen sie mit brüchiger Stimme ihre 2 Lieblingslieder von Chat Baker und Taktloss vorspielten. Malik hatte zu der Zeit sein Studio im Zughafen, Erfurt. In diesem bunten Haus enststanden auch die ersten beiden Alben: Speed Emotions (2007) und catch a bird (2009). Und dort lernten sie auch die Jungs von Lotus Lumina kennen, die seit jeher die Lichtshow für Marbert Rocel machen. Durch interstellare Fügung schlief Spunk immer mal wieder im angrenzendem Hostel und sang ihr erstes Lied im Schlafanzug ein - the harder they come.

»Unsere ersten Lieder brannten wir auf eine CD, befestigten diese auf einem Stück bemaltem Holz und schickten jenes an Compost Records, unser Label. Wir machen gern viel selbst oder mit Freunden und wir nehmen dafür gern Sachen, die gerade zur Hand sind. Unsere Drums bestehen aus ner Couch, ner Truhe und einem 1 L Weinglas, unsere Lichtshow besteht aus der alten Stadtbeleuchtung von Leipzig, und unser Artwork und unsere Videos machen wir sowieso selber. Dadurch hat alles einen ähnlichen Stil. Nur Schnürsenkel binden ist irgendwie verhext«

Im letzten Jahr spielten, produzierten und remixten Marbert Rocel. Sie aßen Kuchen und gründeten mit Mathias Kaden, als Spezial-Tanzeinlage für das Nachtdigital Festival, KAROCEL, was so gut funktionierte, dass sie damit ebenfalls live auftreten. Und was darin gipfelte, das jeder Konzertzuschauer nun mindestens ein Wechsel T-Shirt mitbringen muss. Und zwischen all dem Trubel schauen Marbert Rocel aus dem Fenster, rauchen und machen Musik.

Marbert Rocel sind:

spunk: voc/ melodica
malik: mpc/ producing / mixing
martin kohlstedt: rhodes/ ms 2000
panthera krause: sax/ producing/ artwork

 

VÖ 20.4.2012/Groove Attack

Foto: (c) Groove Attack/Quelle: PR

Beats International
Sven-Erik Stephan

Bouchéstr. 12

Haus 2, 3. OG, Raum 1323

D-12435 Berlin
Tel: +49 (0) 30 246 397 - 25
Fax: +49 (0) 30 246 397 - 32
Mobil: +49 (0) 173 252 18 53
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web:     www.beatsinternational.com

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25.04.2012 beschreibt die Symbiose zwischen Rock und Pop

Agentur Jörg Himmrich

 


Pressure beschreibt die Symbiose zwischen Rock und Pop. Die klare und
kraftvolle Stimme der hübschen Frontfrau Elisa versteht es, sich in
weichen und auch rockigen Parts dynamisch in Szene zu seztzen.

Die Energie geladene Stimme schaft es wie keine andere, sich mit dem
extraverganten und glasklaren Gitarrensound von Christian zu vereinen.
Kerzengrade Drums von Normen und der straighte Bass von Bert bilden
das Funderment und sind in ihrer Dynamik unersetzlich. Rundum Pressure
findet man keine gekauften Musiker sondern Freunde die Musik machen.
Englisch oder Deutsch? das spielt absolut keine Rolle.

Sowie in der Sprache der Texte, als auch in der Musik selbst, setzen die vier der
Fantasie keine Grenzen. Pressure einfach nur genial Geil! Im Moment
steht die Band wieder vor der Kamera um das Video zu ihrer neuen Single

Pressure einfach nur genial Geil! Im Moment steht die Band wieder vor der Kamera um das Video zu ihrer neuen Single Alien zu drehen.

Das Official Music Video "Wenn ich lebe" von Pressure unten anbei.

Kontaktdaten und Informationen
 PRESSURE

 Ansprechpartner/Exklusiv Booking
 Agentur Jörg Himmrich
 Fon: 05223 940 26 69
 info@joerghimmrich.com
 www.joerghimmrich.com

 

Foto: Pressure, Quelle: Agentur Jörg Himmrich

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21.04.2012 Klassik trifft Pop

Universal Music

 

Musiknews: Klassik trifft Pop - Katherine Jenkins veröffentlicht Best-Of-Album "One Fine Day".

Vor sieben Jahren begann der kometenhafte Aufstieg der walisischen Mezzosopranistin. Keine Sängerin kann Genre-übergreifend auf einen derart rund umschlagenden Erfolg verweisen wie Katherine Jenkins. Die Klassikwelt liegt ihr zu Füßen, und sie ist genau so in den Popcharts zu Hause. Mit Talent und Glamour, Aussehen und Charisma ist sie in diese Top-Liga aufgestiegen.

Mit 21 Titeln führt ihr aktuelles Best-Of-Album “One Fine Day“ durch die ersten sechs Alben der quirligen Klassik-Chartstürmerin und trifft somit alle Facetten der vielseitigen Sängerin und Schauspielerin, die weltbekannte Arien (“O Sole Mio“), Popsongs (das von Gary Barlow geschriebene “Shout In Silence“), walisische Traditionals (“Cwm Rhondda“), Musical-Hits (“Music of the Night) und sakrale Hymnen in ihrem Repertoire vereint.

“One Fine Day“ erscheint in Deutschland inklusive einer hierzulande unveröffentlichten DVD mit 26 weiteren Titeln des Klassik-Crossover-Stars. Auch hier singt sich Katherine Jenkins mühelos durch Arien, Ouvertüren und Songs von Mozart und Bach, Ennio Morricone und Leonard Bernstein. Unter den Highlights befindet sich ihre klassische Version (“L´amore sei tu“) von Dolly Partons / Whitney Houstons “I Will Always Love You“.

Essentiell für Fans ist die auf der DVD enthaltene Aufzeichnung eines umjubelten Konzerts von Jenkins im walisischen Margam Park, wo sie 2007 mit dem Pop-Tenor Paul Potts und dem Startenor Juan Diego Florez Furore machte, zu hören in Surround-Sound-Qualität.

Mit einer warm klingenden Mezzo-Sopranstimme gelingt der begabten Blondine ihr Spagat zwischen Oper und Pop, zwischen Broadway und spirituellem Gesang. Katherine Jenkins, die ihre Gesangsausbildung in der Kirche begann, mit 17 in die Royal Academy of Music aufgenommen wurde und heute in der Jury der britischen TV-Show “Popstar to Operastar“ sitzt, vereint diese ehemals antagonistischen Genres absolut authentisch in ihrer Person. Quelle: www.klassikakzente.de

 

Foto © Universal Music

 

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17.04.2012 Alles mehr als geheimnisvoll

Universal Music

 

Musikvideo: Caligola - Forgive Forget – Die Kunst von Mando Diao kennt keine Grenzen.

Alles mehr als geheimnisvoll, was da letztes Jahr im Aftershowbereich bei Rock am Ring passierte und seine Kreise über die Platinverleihung für das Mando Diao Album „Give Me Fire“ bis hin auf die Musikexpress Style Awards zog. Ja, das waren unverkennbar Björn Dixgård und Gustaf Norén, die zwei Mando Diao-Frontmänner, da auf der Bühne. Mit neuer Band? Die Doppelspitze der sich abwechselnden Sänger und Songwriter der schwedischen Hit-Indierocker machte da gemeinsame Sache mit den Erfolgsproduzenten vom letzten Album „Give Me Fire“, den Gebrüdern Salla und Masse Salazar, die in ihrer Heimat als „Erfinder des schwedischen HipHop“ gelten und mit den Latin Kings zu echten Legenden geworden sind?

Ja! Und die Songs, die diese neue Truppe vorstellte, zeigten die beiden unterschiedlichen Hälften verbunden in musikalischer Topform: Über die rumpelnden, pumpenden Beats ihrer Producer legten die zwei Mando-Frontmänner ihre geballte Rock’n’Soul-Wucht. Ein Sound, so klassisch wie modern, wie ihn sonst nur Mark Ronson bei seinen Produktionen so hinbekommt.

Und jetzt ist es da, das erste Album „Back To Earth“ und seine Songfolge ist eine einzige Offenbarung: Gleich mehrere Nummern darauf haben das Potential des Mando Diao-Smashs „Dance With Somebody“ - und das war schließlich eine Nummer Eins in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auf „Back To Earth“ verschmelzen musikalisch verschiedene Genres zu verschmelzen. Rock und Soul, HipHop-Drums und Bläser, auch Dance-Beats und Jazz sind zu hören. Und das alles verdammt hitverdächtig! Die erste offizielle Single aus dem Album trägt den Titel „Forgive/Forget“ und erscheint am 24.02.

Aber was ist Caligola? Auf den Fotos der Band verhüllen sich die Mitglieder wie Mönche -  selbst Fans müssen mehrmals hinschauen, um die Protagonisten zu erkennen. Der Infotext aus Schweden spricht von einer verschworenen Künstlergemeinschaft und erwähnt ihre Stars gerade so am Rande. Caligola ist keine reine BAND. Oder nicht nur. Caligola ist ein Künstlernetzwerk. Das Album „Back To Earth“ ein neuer musikalischer Ausdruck einer erweiterten Stockholmer Verbindung!

Gustaf Norén erklärt das Konzept: „Du hast vielleicht einen DJ, und dann hast du einen Trompeter, der zum DJ-Set spielt. Dazu stellt ein Künstler seine Bilder aus, und dann sind da vielleicht ein paar Tänzer in einer Ecke. Wie nennt man so ein Event? Jedenfalls ist es typisch für Caligola.

Hier geht es, grob gesagt, um die gegenseitige Befruchtung verschiedener Kunstformen. Als konkretes Beispiel kann uns Caligolas erste Veröffentlichung „Sting Of Battle“ dienen. Gustaf: „Ein Anti-Kriegs-Lied. Ein befreundeter Künstler – Mitglied bei Caligola - ließ bei einer Performance die berühmte Rede von General Patton laufen und er malte live dazu. In der Rede sagt Patton ,Americans love the sting of battle‘ - diese Zeilen haben mich echt erwischt.“ Eine Malperformance als zu Grunde liegende Inspiration für einen Song - sehr Caligola und sehr cool, wie das Video zum Song beweist.

Die Liste an musikalischen Gästen auf „Back to Earth“ ist entsprechend breit gefächert: Nutty Silver, Toaster. Agnes, Popsängerin. Per „RuskträskJohansson und Emil Jansson, Jazz-Saxofonist bzw. Trompeter. Oskar Bonde (Johnossi), Drummer. Hansson & Karlsson, 60s-Legenden. LaGaylia Frazier, Gospel-Diva. DJ Paul van Dyk wiederum wird für Remixe sorgen.  Caligola – ein Crossover, das es in sich hat.

Wir wollen, dass die Leute zeigen, was in ihnen steckt“, so Björn. „Wenn sie dunkle Gefühle haben, müssen sie sie rauslassen. Der Name Caligola kommt schließlich von einem verrückten Kaiser, der sich alles rausnahm. Dass eine solche Person ein politischer Führer war, das ist total verrückt. Aber in der Kunst – in der Kunst, da ist dein Pferd zum Senator zu ernennen, völlig machbar. Kunst kennt keine Grenzen!

Sieh an. Caligola ist also NICHT Björns und Gustafs neue Band. Dafür aber ist es etwas ungleich Interessanteres. Wir sollten uns darauf einlassen, denn sind wir nicht alle ein bisschen Caligola?

 

Foto: (c) UMG

Weitere Informationen finden Sie unter www.caligola.com

 

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09.04.2012 schreibt bewegende Songs

Warner Music

Y’akoto, Tochter eines Ghanaers und einer Deutschen, Kosmopolitin, die Hamburg, Lomé und Paris Heimat nennt, stellt mit dieser EP samt der 1. Single „Tamba“ vier bewegende Songs ihres in Kürze erscheinenden Debüt-Albums „Babyblues“ vor.

Wie die 23-jährige die Bedeutung ihrer Worte mit tonnenschwerem Gefühl zu untermauern weiß; wie sie ihren jugendlichen Elan mit den vokalen Fähigkeiten einer gestandenen Sängerin verknüpft; wie sie ihre Sensibilität für emotionale Momente aus ihrer hanseatischen Unaufgeregtheit herausschält – das perlt nicht stumpf an einem ab. Das berührt. Das bewegt. Das zeigt Wirkung. Y’akoto tritt mit ihren Songs in die großen Fußstapfen solcher Künstler wie Billie Holiday, Nina Simone und Erykah Badu und schafft es mühelos, große Gefühle in kleine Geschichten zu verpacken; die Begebenheiten eines Einzelnen zu einer Angelegenheit von vielen zu machen.

Das zeigt auch ihre erste Single eindrucksvoll: Denn anstatt sich der Welt mit einem heiteren Stück vorzustellen, erzählt Y’akoto im bewegenden „Tamba“ vom Schicksal eines afrikanischen Kindersoldaten. Der Song transportiert Bilder, die sich im Kopf eines jeden Hörers festsetzen wie Granatensplitter; die das furchtbare Los akustisch fühlbar werden lassen. „Natürlich ist das kein Stück, das einem beim Zuhören ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Aber es bringt einen zum Nachdenken“, erklärt Y’akoto ihren Entschluss, „Tamba“ als erste Single zu veröffentlichen. „Musik muss eben auch nicht immer angenehm sein. Manchmal muss es weh tun, um etwas bewirken zu können.“ Und eine anhaltende Wirkung wird man EP und Album kaum absprechen können - Y’akoto kehrt auf „Babyblues“ ihr Innerstes nach außen.

 

Bild (c) Warner Music

 

Sonntag, 22. April 2012
Hamburg, Walk for Water

Samstag, 12. Mai 2012
München, Ampere
Karten via Eventim

Sonntag, 13. Mai 2012
Köln, Studio 672
Karten via Eventim

Montag, 14. Mai 2012
Hamburg, Knust
Karten via Eventim

Dienstag, 15. Mai 2012
Berlin, Comet
Karten via Eventim

Samstag, 26. Mai 2012
Würzburg, Africa Festival

Sonntag, 27. Mai 2012
Ettersburg, Festival Schloss Ettersburg

Freitag, 20. Juli 2012
Kiel, Schleswig Holstein Musik Festival

Sonntag, 29. Juli 2012
Wien (AT), Afrika-Tage Wien 2012

Donnerstag, 1. November 2012
Zürich (CH), JazzNoJazz 2012
Karten via Ticketcorner

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26.03.2012 ohrwurm

Universal Music

 

Musikvideo: Weil es uns so gut gefällt - Gotye - Somebody That I Used to Know

Das Album fasziniert mit vielen liebevollen Details. Dem australischen Klangkünstler gelingt es die Zuhörer in eine Welt zu ziehen, in der jeder kleine Augenblick, jeder Sound wichtig ist. „Making Mirrors“ ist eine Form von Popmusik, wie sie präziser nicht sein könnte, aber auch eine Art elektronischer Musik voller Emotion. Die zwölf Songs vereinen mit großer Geste die unterschiedlichsten Stile wie Dub, Motown Soul, PolitiPop, Synth-Folk und Weltmusik. Und alles trägt die Handschrift von Wally De Backer alias Gotye.


Nach seinen zwei ausverkauften Shows im November 2011 hat Gotye für das kommende Jahr weitere Konzerttermine in Deutschland bekannt gegeben:

21.02.2012 Berlin, Heimathafen24.02.2012 Hamburg, Uebel & Gefährlich25.02.2012 Köln, Gloria26.02.2012 München, Freiheiz Ansprechpartner:Presse: Florian.Striedl@umusic.com Online: Isabel Sihler / promotion@belle-music.de

 

Foto (c) James Bryans

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22.03.2012 die beste deutsche Popstimme seit Nina Hagen

Presse Peter

 

Die Hamburger Sängerin CÄTHE (29) begeisterte im letzten Jahr mit ihrem phantastischen Chart- Album „Ich muss gar nichts“ (DEAG) und ihrer Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz mit ihrer großartigen Stimme und ihrer fantastischen Liveband das Konzertpublikum. Mit ihrem Debütalbum  im Gepäck feierte der Kölner Express die stimmgewaltige Sängerin „als die beste deutsche Popstimme seit Nina Hagen“ und die B.Z. Berlin kündigte ihr Konzert als „Geheimtipp des Tages“ an.

Die Sängerin und Moderatorin Ina Müller ist schon länger Fan von Cäthe und lud die Sängerin in ihre Sendung „Inas Nacht“ ein, wo sie gemeinsam den Titel „Ding“ sangen und ein Millionenpublikum von dieser neuen Stimme fasziniert wurde.

Der Titel „Ding“ besticht nicht nur durch ihren frechen, dennoch nachdenklichen Text, sondern vor allem durch die ungewöhnliche, unverkennbare Stimme, die jeden Fan aus eventuellem revolutionären Tiefschlaf reißt. „ . . . ich bin ein Tyrann. . . bin seligste Freude. Ich bin ein Träumer. Ich bin nie müde. Eine gut gemeinte Lüge . . .“ Und an anderer Stelle: „Hallo, ich bin Liebe, ein verbuddelter Schatz.“ Sie kennt alle Spielarten des Lebens, will Dichter und eigener Richter sein. Und immer wieder: „Ich glaub, ich bin ein Ding, wenn’s in Bewegung ist, macht’s einen Sinn.“

Cäthe`s temperament- und kraftvoller Song verlangt nach mehr, zumindest nach Wiederholung, denn wie bei einem guten Bild nicht nur ein Blick genügt, so hört man in ihr Lied immer wieder aufs Neue hinein und doubelt es mit der eigenen Befindlichkeit. 

 

Die Single erscheint am 02.03.2012 bei DEAG Music und am 08.03. ist Cäthe zu Gast in der Harald Schmidt Show (Sat 1 23.15 Uhr).

Ab Ende Februar 2012 ist CÄTHE wieder live zu erleben, präsentiert von Kulturnews, Tape TV und Melodie&Rhythmus. Veranstalter ist DEAG Music & Der Bomber der Herzen.

Interviews sind im Vorfeld und während der Tour möglich.

CÄTHE LIVE 2012:

28.02.12    Saabrücken    Garage
29.02.12    Aschaffenburg      Colos Saal
01.03.12    Dortmund    FZW
02.03.12    Düsseldorf    Pitcher
03.03.12    Reutlingen    Franz K
05.03.12    Hannover     Mephisto
06.03.12    Hamburg    U&G
07.03.12    Gütersloh    Weberei
09.03.12    Rostock    Mau
10.03.12    Frankfurt    Das Bett
11.03.12    Köln    Luxor
12.03.12    Magdeburg    Altes Theater
13.03.12    Leipzig    Moritzbastei
15.03.12    Freiburg    Waldsee
16.03.12    Nürnberg    Hirsch
17.03.12    Weinheim    Cafe Central
18.03.12    Konstanz    Kulturladen
19.03.12    Wiesbaden    Schlachthof
21.03.12    Bremen    Lagerhaus
22.03.12    Lübeck    Riders Cafe
23.03.12    Münster    Hot Jazz Club
24.03.12    Duisburg    Alte Feuerwache
25.03.12    Aachen    Musikbunker
27.03.12    Erfurt    Museumskeller
28.03.12    Berlin    Lido
29.03.12    Dresden    Scheune
30.03.12    Kiel    Orange Club
31.03.12    Heiligenhaus    Der Club

Peter Goebel
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Foto CÄTHE (c) Thorsten Dirr

video: TVnoir.de

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