Unsere Videogalerie über Musikstars und Newcomer

01.10.2012 Debütalbum “St. James Ballroom”

Universal Music

 

Auf ihrem Debütalbum “St. James Ballroom” zeigt die junge Kölner Sängerin Alice Francis, wie man die Musik einer längst vergangenen Ära mit zeitgenössischen Mitteln aufmöbeln und wieder erfrischend neu klingen lassen kann.

Früher war alles besser. Die Musik, die Mode, die Manieren, die Tänze... ja, das ganze Leben an sich. So wollen einem zumindest Angehörige älterer Generationen, die mit dem immer rasanter eilenden Zeitgeist nicht Schritt gehalten haben, oft Glauben machen. Das ist im Grunde natürlich reiner Humbug. Aber wenn man die kecke Debütantin Alice Francis mit ihrem Album “St. James Ballroom” so hört oder sie in ihren auf nostalgisch getrimmten Videos sieht, dann könnte man dies wirklich fast glauben. Denn sie entführt ihr Publikum musikalisch und visuell in die längst vergangene Epoche des Charleston und Lindy-Hop. Der positive Haken ist nur: Francis Musik mag ihre Wurzeln zwar in den 1920er Jahren haben, doch ihre Blüten treibt sie mit sehr zeitgenössichen Elementen im 21. Jahrhundert.

Retro-Authentizität gepaart mit unerschrockenem Pioniergeist

Was Alice Francis nicht nur wohltuend, sondern auch grundlegend von den meisten ihrer mit Retro-Stilen flirtenden Zeitgenossen unterscheidet, ist ihr unerschrockener Pioniergeist; ihr Wille, ausgetretene Pfade links liegen zu lassen und sich wie selbstverständlich auf unbekanntes Terrain vorzuwagen. Dass sie dabei ausgerechnet auf Phänomene aus einer historischen Zeit stieß, ist mehr als nur ein Wink des Schicksals.

Alive Francis’ Vorbilder: Die Flappers, die neuen Frauen der wilden 1920er Jahre

Wenn es im letzten Jahrhundert eine Ära gab, in der gesellschaftlicher Auf- und Umbruch nicht nur gut klangen, sondern auch noch fantastisch aussahen, dann waren das die wilden 20er Jahre. Die Zeit, in der vor allem die Frauen zu einem neuem Selbstbewusstsein fanden und einen Platz in der Gesellschaft einforderten, der ihnen bis dahin verwehrt geblieben war. Der neue Frauentyp schmückte sich mit dem Namen Flapper (von “flap” = flattern, die Flügel ausbreiten). Diese Flapper rauchten, tranken Hochprozentiges, tanzten ausgelassen und hatten, nicht zuletzt dank der Frauenrechtlerin Alice (!) Stokes Paul, in den USA endlich Wahlrecht. Sie trugen ihr Haar kurz, schminkten sich auffällig und besuchten Petting-Parties. Sie waren flatterhaft und liebten das Risiko. Kein Wunder, dass Alice Francis sich in ihnen wiederfindet und unter anderem Josephine Baker als künstlerisches Vorbild sieht. Der stilsichere Nonkonformismus und das charmanten Aufbegehren gegen Rollen-Klischees, die ihre Schwestern im Geiste - von Anaïs Nin bis Dorothy Parker - vorgelebt haben, inspirieren Alice Francis a.k.a. Miss Flapperty deshalb auch immer wieder aufs Neue.

Fusion statt Collage

Genau dieser Geist ist es, dem Alice Francis und ihr musikalischer Partner Goldielocks auf der Spur sind. Allerdings geht es ihnen um mehr, als das Ausschlachten vermeintlich exotischer oder anderweitig ausgefallener Klangquellen, die in einem Gewitter von State-Of-The-Art-Produzenten-Kniffen bis zur Unkenntlichkeit zerstückelt werden. Hier wird nicht einfach nur zusammengedengelt, was nicht zusammengehört; Cab-Calloway-Crossover und Bix-Beiderbecke-Big-Beat machen andere. Goldielocks und Alice Francis arbeiten subtiler, gründlicher, authentischer. Fusion statt Collage. Die beiden lassen den Geist von früher mit dem Finish von heute verschmelzen - und sichern sich auf diese Weise das Beste zweier Epochen: der 1920er Jahre und des 21. Jahrhunderts.

Ein musikalisches Ergebnis, das nicht von dieser Welt zu sein scheint

Im Ergebnis klingt das auf ihrem Debütalbum “St.James Ballroom” wie nicht von dieser Welt. Chorsätze zwischen traditionellen A-cappella-Arrangements und Doo-Wop schmiegen sich an tiefe Bässe aus dem Hier und Jetzt - wie beim Titelstück “St. James Ballroom“. Auf “Gangsterlove” streiten sich Pizzicato-Geige und Banjo bis Swing-Lady Alice Francis plötzlich zu rappen anfängt - und zwar gar nicht so ladylike wie sie sich auf dem Cover präsentiert. Hätte es Salt’n’Pepa, TLC oder En Vogue schon zu Zeiten der Prohibition gegeben - wie Alice Francis auf “Get A Wiggle” hätten sie wohl auch gern geklungen. Dass Alice Francis aber auch ganz anders kann, zeigen nicht die ruhigeren Nummern auf dem Album - wie zum Beispiel “Sandman” und “Cakes & Applepies”. Balladesk ist daran allerdings wenig. Was bei “Sandman” anfänglich noch in Richtung Schlaflied weist, entpuppt sich nur wenig später als wortspielerische Verruchtheit aus der Cole-Porter-Schule. Francis singt mit ebenso viel Luft in der Stimme wie Marilyn Monroe, ganz nah am Mikrofon.

Swing, Rap, Scat: Miss Flapperty schüttelt alles mit links aus ihren Stimmbändern

Zusammengehalten werden all diese höchst unterschiedlichen Einflüsse, die von Pop, über HipHop bis Elektro und Latin alles inkorporieren, so lange es mit der Ästhetik der 20er Jahre vereinbar ist, von Goldielocks klarem Sounddesign und der unverwechselbaren, aber auch vielseitigen Stimme von Alice Francis. Ob Kopf- oder Bruststimme, Swingen oder Rappen, Scatten oder Röhren - Miss Flapperty schüttelt alles mit links aus ihren Stimmbändern. Dass sie en passant Irving Berlins “Puttin’ On The Ritz” zitiert und ihren Gesang auch sonst geschickt mit Details aller Art dekoriert, zeigt nur, wie wohlinformiert sie aus dem reichhaltigen Repertoire von damals schöpft. Quelle www.jazzecho.de

Boutique (Universal) 7.9.12

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27.09.2012 die erste Single "Are You Gonna Waste My Time?"

Sabine Kühn

 

Musikvideo: Die Band Zeus schreibt zeitlose Musik - ihr neues Album "Busting Visions" erscheint im Oktober

Wie darf man es sich also vorstellen, wenn die Multiinstrumentalisten und allesamt Sänger Mike O'Brien, Carlin Nicholson und Neil Quin, sowie der Schlagzeuger Rob Drake ein Album aufnehmnen? Nun ja, bei "Busting Visions" ist es in etwa so verlaufen: aus einer heruntergekommen Garage bastelten sie sich ein Studio zusammen, dass den Namen Ill Eagle trägt. Ein Ort, an dem eine plötzlich immer wachsende Schar an Mitmusikanten zusammentraf - und deren musikalische Grundlage in Zeus aufgehen sollte. Im Ill Eagle also und im Ranch-Studio von Labelkollegin Feist nahm "Busting Visions" nach und nach Form an und wir sind glücklich, euch dieses wirklich gelungene Werk nun präsentieren zu dürfen. Hier schon einmal ein Vorgeschmack - die erste Single "Are You Gonna Waste My Time?" - wenn das mal kein Ohrwurm ist! Und auch das Video kann sich sehen lassen.


Genau wie "Are You Gonnna Waste My Time" wurden die anderen dreizehn Songs innerhalb von zwei Jahren geschrieben - während die Band unermüdlich tourte. Egal ob an einem Klavier in der Lobby eines Hotels oder mit der Gitarre auf der Rückbank des Vans: die vier Jungs ließen es sich nicht nehmen, ihr Album immer weiter zu entwickeln. Wie soll das auch anders gehen, wenn die drei Songschreiber O'Brien/Nicholson/Quin musikalisch, wie auch menschlich so gut miteinander harmonieren, dass sie die Sätze des jeweils anderen auch schon einmal selbst beenden. Und dass Zeus nun eine wirkliche Band ist, mit vier Mitgliedern, die sich so richtig gut verstehen, das kann man auf "Busting Visions" auch hören.

"Die Geschichte dieses Albums ist wirklich die erste von uns als Band", findet O'Brien. Und so sieht das auch Carlin Nicholson "Das ist einfach eine eng verbunde Truppe von vier Kerlen, die jetzt Zeus sind. Etwas, das wirklich während der zwei Jahre auf Tour entstanden ist."

Mit einem beispielhaften Sinn für Melodien, todsicheren Gitarrenstücken und donnerndem Schlagzeug, bedienen Zeus weit mehr als nur einen bestimmten Stil auf "Busting Visions" - ein Album, das erbarmungslos energisch und lärmend daherkommt.

Im September werden Zeus voraussichtlich für drei Termine in Deutschland zu Besuch sein und für Interviews und natürlich auch Sessions bereitstehen - denn wie großartig die Kanadier live sind, bewiesen sie erst im Frühjahr, als sie zusammen mit Dan Mangan hierzulande unterwegs waren. Die Termine sind noch in Planung und daher nicht bestätigt - wenn das der Fall ist, geben wir natürlich sofort Bescheid. Im Moment sind folgende Termine geplant:



Ansprechpartner für die verschiedenen Medien:

Print: Sabine Kühn - sabine.kuehn@roughtrade.de
Online: Kai Manke - kai.manke@networking-media.de
Radio: Sebastian Stiewe - sebastian.stiewe@die4ma.com

+++ Zeus "Busting Visions" - VÖ: 19.10 (SO Recordings)

Tracklisting:
1. Are You Gonna Waste My Time
2. Love/Pain
3. Anything You Want Dear
4. Let It Go, Don't Let It Go
5. Strong Mind
6. Bright Brown Opus
7. Love In A Game
8. With Eyes Closed
9. Hello, Tender Love
10. Messenger's Way
11. Proud And Beautiful
12. Stop The Train
13. Cool Blue (and the things you do)
14. Now That I've Got You

Sabine Kühn / Rough Trade Distribution GmbH / Groove Attack GmbH
Promotion
Phone +49 221 99075-180
Fax +49 221 99075-181
Mobile +49 172 4340156
sabine.kuehn@roughtrade.de
www.facebook.de/roughtradedistribution

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21.09.2012 große Vorbilder wie Nina Simone und Billie Holiday

Neuland Concerts

 

 Y’AKOTO besucht im Oktober und November die Konzertbühnen in Deutschland und der Schweiz.

Nach einer ausverkauften Tournee im Mai führt Y’AKOTOs künstlerischer Weg nicht nur schnurstracks weiter nach oben, sondern ab Oktober auch ein weiteres Mal auf die Konzertbühnen durch Deutschland und die Schweiz.

Als sich Y‘AKOTO im März diesen Jahres auf musikalische Seelsuch-Mission begab, war ihr afro-soul-folk Soundentwurf zwar bereits klar definiert, das Ziel ihrer künstlerischen Reise jedoch noch nicht abzusehen. Auf den Spuren großer Vorbilder wie Nina Simone und Billie Holiday markierte ihr Debütalbum „Babyblues“ den ersten Schritt in bisher unbekanntes Terrain; auf einen Weg, der binnen kürzester Zeit nur in eine einzige Richtung führte, und zwar geradewegs nach oben.

Die Platte schaffte es auf Anhieb in die Top 20 der Media-Control-Charts, auf Platz 5 bei iTunes und Platz 2 bei Amazon. Bereits stolze 25.000 Plattenkäufer zeigen sich nach wie vor begeistert von Y’AKOTOs Erstlingswerk, mit dem sie nicht nur in Frankreich zunehmend für Aufmerksamkeit sorgt, sondern das auch hiesige Kritiker zu wahren Lobeshymnen hinreißt. Am 28. September erscheint mit „Good Better Best“ die nächste Single-Auskopplung. Und schaut man sich ihren bisherigen Karriereweg mit ein wenig Abstand heute an, scheint sie den Titel des Songs als musikalisches Leitmotiv bereits verinnerlicht zu haben; er ist ihr in Fleisch und Blut übergegangen, wie man auch bei gemeinsamen Konzerten mit Künstlern wie Erykah Badu, Angelique Kidjo, Joy Denalane, Asa oder Nneka mit heruntergeklappter Kinnlade feststellen konnte.

 

Hier gibt es den Videoclip zur aktuellen Single "Without You".


Neuland Concerts präsentiert:

31.10.2012 Freiburg / Jazzhaus
01.11.2012 Zürich (CH) / "Jazznojazz Festival"
02.11.2012 Stuttgart / Zapata
04.11.2012 München / Ampere
05.11.2012 Frankfurt / Zoom
06.11.2012 Leverkusen / "Leverkusener Jazztage"
08.11.2012 Berlin / Bi Nuu
09.11.2012 Hamburg / Mojo Club

Die Tour wird präsentiert von Prinz, Juice, Jazzthing, Kulturnews und Tape.tv.

Tickets sind ab heute auf www.eventim.de und an allen bekannten VVK-Stellen erhältlich.

 

Neuland Concerts, a divison of Warner Music Group Germany Holding GmbH
Alter Wandrahm 14, 20457 Hamburg
Neuland Concerts, a divison of Warner Music Group Germany Holding GmbH
Alter Wandrahm 14, 20457 Hamburg

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15.09.2012 ende september gibt sie 2 konzerte

Beats International

 

Das Karin Park Album „Highwire Poetry“ wurde in Deutschland am 17. August 2012 über das Label State of the Eye Recordings/ !K7/ Alive mit mehreren Singles und Videos veröffentlicht. Aktuell war Karin Park in Berlin im Astra (mit Ting Tings und Marina and the Diamonds) zu bestaunen und mit SBTRKT und Azari & III in Europa auf Tour. Ende September gibt sie einen ihrer raren Auftritte in Deutschland auf dem Reeperbahnfestival in Hamburg.

Karin Park wurde in Djura (400 Einwohner) in den dunklen Wälder von Dalarna, Schweden in eine tiefreligiöse Familie geboren. Nachdem sie mit 16 Jahren bereits auswanderte, wurde sie bald darauf in Norwegen zum Popstar und veröffentlichte mit ihrem Debüt 'Superworldunknown' und der gleichnamigen Single (2003) einen der größten norwegischen Hits der letzten Jahre, welches von dem Sender P3 gar  als "the best Norwegian song of all time" nominiert wurde. Danach arbeitete sie vorrangig mit Fredrik Saroea von Datarock zusammen, um nun mit den Produzenten Barry Barnett und Christoffer Berg (The Knife/Fever Ray/Little Dragon) ihr neues, viertes Album mit dem Titel „Highwire Poetry“ vorzulegen. Der Sound ist darker geworden, das Album kombiniert Electronica, Industrial, Dubstep und Synthie-Pop mit Karin Park’s unverwechselbarer Stimme. Nach dem Erfolg in Norwegen zog sie sich wieder zurück in ihr Heimatdorf Djura, um dort die leerstehende alte Dorfkirche zu ihrem Wohnort inklusive Studio umzubauen. Karin Park spielt live hauptsächlich mit ihrem Bruder, dem Drummer David Park zusammen.

 

20.09.12 Hamburg - Reeperbahn Festival
21.09.12 Berlin - Berghain Kantine

 

Artist: Karin Park
Titel: Highwire Poetry
Label: State Of The Eye
Vertrieb: !K7/ AL!VE
VÖ: 17.08.2012

 

Beats International · Peter & Stephan GbR
Bouchéstr. 12 - Haus 2, 3.OG, Raum 1323 · D-12435 Berlin
phone: +49(0)30.24639724/-25 · fax: +49.(0)30.24639732
email: sven (at) beatsinternational.com oder birgit (at) beatsinternational.com

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09.09.2012 unerschöpfliche Kreativität

Beats International

Der kanadische Singer/Songwriter Mark Berube veröffentlicht  "June In Siberia"

Manche Musiker verfügen über schier unerschöpfliche Kreativität. Mark Berube ist so einer. Der kanadische Singer/Songwriter hat in den vergangenen acht Jahren vier Soloalben, zwei EPs und zwei weitere Alben mit der Spokenword Gruppe The Fugitives veröffentlicht. Das ist ein ordentlicher Output, selbst für einen Mann, der mit Montreal, die nordamerikanische Hochburg der Indiemusik sein Zuhause nennt. Berubes letztes Album, "June in Siberia", erschien in Kanada und der Schweiz bereits im vorigen Jahr und erntete großen Beifall, bevor es nun auch endlich in Deutschland veröffentlicht wird.

Berube, den man nicht nur Musiker sondern auch Poet nennen muss, wird für  seine Werke auf Festivals überall auf der Welt gefeiert. Beim Schweizer Paléo Festival empfahl man ihn als die Entdeckung schlechthin und nicht umsonst verglich man ihn in seiner Heimat bereits mit dem jungen Leonard Cohen. Auch der, Kanadier, Dichter und Musiker. Berube jedenfalls konnte neben so viel Lob auch beim Western Canada Music Award 2008 in der Kategorie Solokünstler Folk eine Nominierung für sein Album "What the River Gave The Boat" entgegennehmen. Außerdem sorgte der Song „Flowers on the Stones” für die musikalische Untermalung des franko-kanadischen Films “Route 132”.

Seit der Veröffentlichung von "What the Boat Gave the River" vor vier Jahren sind Berube und seine Band unterunterbrochen auf Tour gewesen. Neben zahlreichen internationalen Auftritten war vor allem ihre "Cabaret Just Pour Rire" Show in Montreal, die von der CBC für Canada Live aufgezeichnet wurde, ein voller Erfolg. Unvermeidliche acht Mal wurde die Show im nationalen und regionalen Programm ausgestrahlt. Für Berubes lyrische Kurzweiligkeit und Kunstfertigkeit verglich man ihn beim kanadischen Rundfunk CBC deshalb mit Leonard Cohen und ein  Magazin aus Toronto fühlte sich bei Berubes Stimme gar an Rufus Wainwright erinnert.

Nach diesen wertschätzenden Beurteilungen und einigen kanadischen Festivals, wurden Mark Berube und The Patriotic Few im Jahr drauf eingeladen, mit "Prix Victoire" Nominierter Emily Loizeau im renommierten Pariser Olympia Theater aufzutreten. 2010 folgte neben dem umjubelten Auftritt beim Schweizer Paléo die Einladung der irischen Rocker The Cranberries, ihre mit 8000 Plätzen ausverkaufte Show in der Genfer Arena zu eröffnen. Auch die Schweizer Musikerin Sophie Hunger bat zum Vorspiel für ihr Konzert im Pariser La Cigalle. Prompt nannte die französische Presse Mark Berube, einen „starken und vielversprechenden Musiker, der seinen Charme gleichermaßen am Klavier wie a cappella einzusetzen weiß“.

Nicht nur hörens,- sondern auch sehenswert, sind die Videos, welche die Band im Rahmen der Veröffentlichung von “June in Siberia” ins Netz gestellt hat. Wer außerdem live Interesse an Mark Berube hat, der notiert sich die kommenden Tourtermine.

 

Artist: Mark Berube
Titel: June in Siberia
Label: Global Records
Vertrieb: Roughtrade
VÖ: 17.08.2012

 

Beats International · Peter & Stephan GbR
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03.09.2012 ein grandioser Sehnsuchts-Soundtrack

Uwe Kerkau Promotion

 

Die Berliner Sängerin Jessica Gall setzt sich mit  „Riviera“ über die stilistische Barrieren von Pop und Jazz hinweg.

Ist es ein Geheimnis, dass einige der besten Songs der Pop- und Jazzgeschichte am Meer entstanden? Das gleißende Licht am Strand, das Glitzern der Wellen, die frische Meeresbrise beleben die Inspiration, öffnen die Räume der Vorstellungskraft… Für ihr aktuelles, drittes Opus „Riviera“ hat sich die Berliner Sängerin Jessica Gall mit ihrem Produzenten Robert Matt durch Küstenszenerien von Florida bis zur Adria beflügeln lassen. Entstanden ist ein wunderbar intimes Meisterwerk aus Fernweh, Weite und Sehnsucht.

Allein im Klang des Wortes „Riviera“ steckt für viele das Bild schlechthin von unbeschwertem, mediterranem Lebensgefühl. Jessica Gall hat Küstenlinien gleich in mehreren Ländern aufgesucht: „Als Robert Matt und ich anfingen, an diesem Album zu schreiben, waren wir gerade an der amerikanischen Ostküste . Dort am Strand haben wir die ersten Ideen gehabt. Viele weitere Songs sind ebenfalls am Meer entstanden, auch später dann in Nizza, und an der vertrauten mecklenburgischen oder türkischen Riviera.“

Auch wenn die Sängerin mitten in Berlin geboren ist, zog es sie von klein auf immer in die Nähe zur Natur: „Ich war schon als junges Mädchen immer die, die mehr die Bäume liebte als nette Cafés, Veranstaltungen, Menschenmassen“, erinnert sie sich. „Ich suche immer die Weite, die Einsamkeit, ich kann gar nicht anders. Natur inspiriert mich.“ Diese Weite, sie drückt sich auch in ihrer Vorliebe für Südstaaten-Stilistik aus, die in den Songs von „Riviera“ stets im tiefen Atem der Stücke, in den Sounds der Pedal Steel präsent bleibt, wie auch schon auf dem Vorgänger „Little Big Soul.“ Dabei beschränkt sie sich etwa keineswegs auf ein Country-Fahrwasser, sondern knüpft den räumlichen, ruhigen Grundton unverkennbar an die Feinheiten des Jazzvokabulars.

Anders als bei ihren letzten beiden Alben schöpfte sie die Musik für „Riviera“ nicht mit einem größeren Team aus verschiedenen Musikern, sondern vertraute im Teamwork ausschließlich auf den Pianisten und Produzenten Robert Matt, mit dem sie auch einige neue Studiofinessen auslotete: “Wir haben oft mit akustischen Sounds experimentiert, etwa mit Loops, die wir aus dem Klang von Tellern oder den angeschlagenen Saiten des Flügels gebaut haben.“ Gerade in der intensiven Produktionsarbeit ist zu spüren, dass die Sängerin im letzten Jahr durch eine nachdenkliche Zeit gegangen ist.

Nach wie vor steht im Zentrum natürlich die Vokalkunst. Jessica Gall hat zwar an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Jazz studiert, doch von Beginn legte sie Wert darauf, sich auch Freiheiten in Richtung Pop herauszunehmen und so zu einer ganz individuellen, vielschichtigen Sprache zu finden, von der auch „Riviera“ in jedem einzelnen Song lebt. Ihr innerliches, delikates Timbre spiegelt ein reiches Spektrum von Gefühlszuständen. „Shouten oder Belten liegt mir nicht, am Echtesten komme ich rüber, wenn ich mit meiner Stimme Geschichten transportieren kann“, gibt sie zu.

Von denen erzählt sie auf „Riviera“ eine Menge: Da ist das ruhig schreitende Titelstück, das detailverliebt ein maritimes Panorama von klaren Tagen am Meer, Strandidyll und Mondlicht über den Wellen entrollt. Im Opener „I Close My Eyes“ werden wir Ohrenzeuge einer grandiosen Innenschau, eines Überblickens der ganzen Welt. Das überragend sphärische „Stones & Feathers“ lenkt unseren Blick auf eine Insel der Zuflucht und hat einen leicht keltischen Unterton, in „Rain“ hingegen zaubert das Piano eine große Melodie „for the open road“. Und eine weitere Sternstunde für die Steelgitarre kommt in „Wonderland“, einer Aufforderung, sich aus dem Schneckenhaus hinauszutrauen wie das Glühwürmchen, das sein eigenes Licht wiederentdeckt.

Doch es gibt auch ein paar Ausreißer aus dem maritimen Umfeld: Da ist das loungige „Same Sky“, ein Tribut an ihr Berliner „Bergmannstraßen-Kiez“. Und schließlich wird gar die etwas aus dem Rahmen fallende, Rockabilly-angehauchte Nummer „Pardon Me“ angestimmt, ein spaßiges Studiointermezzo mit der augenzwinkernden Warnung vor der „complicated lady“. Im Finale gibt Jessica Gall das Zepter an eine hispanisch angehauchte Träumerei von Aufbruch und Segelsetzen ab: „Veranda“ läßt dem Hörer zum Schluss nochmals wohlige Vokal- und Pedal Steel-Schauer über den Rücken laufen. Dieses Stück mit seiner weit aufgespannten Melodik würde in der Tat auch so manchem US-Songwriter gut zu Gesicht stehen.

„Riviera“ ist ein grandioser Sehnsuchts-Soundtrack, der sich über stilistische Barrieren von Pop und Jazz mutig hinwegsetzt und aus Berlin direkt in die Weite der Weltmeere entführt.

 

Natur inspiriert mich.“ Die Weite - sie drückt sich auch in ihrer Vorliebe für Südstaaten-Stilistik aus. Ein grandioser Sehnsuchts-Soundtrack

 

Jessica Gall – Riviera Veröffentlichung: 24.August.2012

 

Live 2012

02.07. - 21.07. Spitzbergen MS Columbus 2

03.08. Salzgitter Burg Bodenstein

24.08. Magdeburg Me gusta la musica (Festival)

05.09. Berlin A-Trane

06.09. Berlin A-Trane

07.09. Berlin A-Trane

08.09. Berlin A-Trane

06.10.- 13.10. Adria MS Columbus 2

02.11. Heidelberg Karlstorbahnhof (Enjoy Jazzfestival)

03.11. Bochum Jahrhunderthalle / Dampfgebläsehaus

07.11. Mainz Frankfurter Hof

08.11. Stuttgart Theaterhaus

09.11. Hamburg Brahms Kontor

11.11. Unna Lindenbrauerei

12.11. Frankfurt/M Jazzkeller

13.11. Kaiserslautern Kammgarn

06.12. Leipzig Café Spizz (im Trio!)

07.12. Dresden Jazzclub Tonne (im Trio!)

 

Fotocredit: Waldemar Brzezinski

 

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D-51491 Overath

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25.08.2012 vom aktuellen Album „The Absence“

jazzecho

Die glücklichen Besitzer der Deluxe Edition von Melody Gardots aktuellem Album „The Absence“ kennen sie schon, ihre Version des Édith-Piaf-Klassikers „La vie en rose“. Ab sofort kann man auch den dazugehörigen Videoclip bewundern, ein kunstvolles Werk, das Gardot zusammen mit Regisseur Armen Djerrahian und dem Schmuckhersteller Piaget erdacht hat.

Der Film zieht den Zuschauer in eine ebenso romantische wie rätselhafte Welt: In einer Pariser Wohnung erhält Melody Gardot jeden Tag Besuch eines jungen Boten, der ihr üppige Rosensträuße eines anonymen Verehrers überbringt. Nur: die Angebetete verliebt sich stattdessen in den Boten. Das ebenso tragische wie wunderschöne Ende des Clips folgt daher auf dem Fuße. Inspirieren ließen sich Gardot und ihr Regisseur von der Bildwelt des Fotografen Helmut Newton.

Wer genau hinschaut, entdeckt im aufwändig produzierten Clip nicht nur luxuriösen Schmuck des Schweizer Herstellers Piaget, sondern auch unzählige Exemplare einer Rosenart ganz besonderer Form und Farbe, die 1982 nach dem Firmengründer benannt wurde: die Yves-Piaget-Rose.

Quelle: www.jazzecho.de

 

Foto (c) Universal Music

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20.08.2012 Nach dem Kultroman von Hunter S. Thompson

kino.de

 

The Rum Diary - Johnny Depp als Journalist im Puerto Rico von 1960, der Erfolg sucht, aber Rum und schöne Frauen findet

Mittel- und ahnungslos trifft Journalist Kemp 1960 auf Puerto Rico ein, um für eine lokale Zeitung zu arbeiten. Schon bald erkennt er, dass der amerikanische Traum hier mit dem Ausverkauf des Paradieses und desillusionierten Kollegen bezahlt wird, die ihren Frust in Alkohol ertränken.

Als er den einflussreichen, ihm wohlgesinnten PR-Strategen Sanderson kennenlernt, winken Kemp erstmals beruflicher Erfolg und Geld. Wenn da nicht dieser verdammte Rum, diese lästige Arbeit und Sandersons bildhübsche Freundin Chenault wären.

Kritik

Johnny Depp erlebt den Ärger im Paradies und die unheilige Wirkung von Alkohol, Ausbeutung und schönen Frauen.

Hollywood-Star Depp und Hunter S. Thompson, journalistischer Chefexzentriker und Romancier, waren ein merkwürdiges, sich selbst und einander aber treu bleibendes Paar. Nach "Fear and Loathing in Las Vegas", seiner ersten Hauptrolle in einer Thompson-Adaption, setzte Depp den Kampf um eine Verfilmung von "Rum Diary" fort, den der Autor selbst, mit großen Frustrationspausen, seit den 1960er Jahren geführt hatte.

Als Produzent holte er Regisseur Bruce Robinson, fast 20 Jahre nach "Jennifer 8", aus dem Ruhestand, und ermöglichte so einen Film, der einen Kompromiss zwischen den Sensibilitäten seines 2005 verstorbenen Freundes und den Erwartungen an eine postkaribische Depp-Produktion zu finden versucht. Womit es komische Vignetten, aber auch reichlich Alkohol und Dahintreiben im Hinterhof des Lebens zu bestaunen gibt.

Depp selbst ist auch Erzähler und Hauptfigur des Films, tritt 1960 auf Puerto Rico seinen neuen Job bei einer Zeitung an, die im Mittelmaß um ihre Existenz kämpft und zum Parkplatz schreibender Existenzen geworden ist, die Engagement nur noch beim Alkoholkonsum zeigen. Kemp (Johnny Depp) ist dabei keine Ausnahme, zieht mit Kollege Sala durch die schäbigen Bars und betäubenden Nächte, in denen der Schweiß fühlbar am Körper klebt wie der chronische Geldmangel an den Protagonisten.

Die authentisch wirkende Atmosphäre ist das größte Plus dieser Verfilmung, die mitunter Personen des Romans zusammenführt, dessen dramaturgische Eckdaten aber lose übernimmt: Die unverhohlene Kritik am amerikanischen Postkolonialismus, der Paradiese ausbeutet und nur Amerikaner reich werden lässt - und das romantische Dreieck zwischen Kemp, einem vermögenden, einflussreichen PR-Strategen (Aaron Eckhardt) und dessen verführerischer Freundin, die mit Amber Heard konsequent besetzt ist.

Plot spielt eine untergeordnete Rolle in "Rum Diary", das in den ersten beiden Dritteln seine stärksten Momente hat, sich jeder Postkartenfotografie verweigert, um auch visuell das Schäbige im Paradiesischen herauszuarbeiten, und sich an Zuschauer wendet, die in der Beobachtung ungewöhnlicher Charaktere und eines auch hier überzeugenden Superstars vielleicht keinen echten Rausch erleben, aber doch Entspannung finden. kob.

USA 2011
Laufzeit: 119 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Johnny Depp
Aaron Eckhart
Michael Rispoli

Regie: Bruce Robinson
Verleih: Wild Bunch

www.kino.de

 

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15.08.2012 unschlagbar sexy

Universal Music

Im Januar 2012 veröffentlichte Lana Del Rey ihr Debütalbum „Born To Die“, das sofort die Spitze der Media Control Charts eroberte. Seit 24 Wochen halt sich das Album in mittlerweile in der Hitliste und hat längst Platinstatus erreicht. Als dritte Single wurde vergangene Woche “Summertime Sadness” ausgekoppelt, ein weiterer Top10 Hit für die Sängerin.

Foto (c) UMG

Ansprechpartner Universal Music
 
Presse: Florian.Striedl@umusic.com

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10.08.2012 unbedingt tanzbarer Ohrwurm

Warner Music

Der Name des Songs? „I Follow Rivers“. Die Namen der beteiligten Künstler? Lykke Li und The Magician. „I Follow Rivers“ erschien bereits im letzten Jahr gemeinsam mit „Wounded Rhymes“, dem zweiten Album der schwedischen Ausnahmekünstlerin Lykke Li. The Magician ist ein mysteriöser Produzent aus dem Umfeld des Pariser Hipster-Kollektivs Kitsuné. Vor ein paar Monaten baute dieser das düstere „I Follow Rivers“ per Remix in einen federlosen, schwerelosen und unbedingt tanzbaren Ohrwurm um. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte. Der Remix ging bis dato in die Top 10 der Charts in Frankreich, Holland, Belgien und Griechenland und klettert seitdem beharrlich überall in Europa die Hitlisten hinauf. Und hat mittlerweile eben auch die Macher der Champions League-Übertragungen erreicht.

 

Endlich bekommt die melancholische Wahl-Kalifornierin die Aufmerksamkeit die sie verdient. Wenn der The Magician-Remix von „I Follow Rivers“ nun auch noch das Champions League-Finale untermalt, wäre das wohl der größte Erfolg in der noch jungen Karriere der zarten, 26 Jahre alten   Schönheit aus dem schwedischen Ystad. Beflügelt durch den bereits jetzt unverhofft großen Erfolg, kann man „Wounded Rhymes“ aber schon jetzt digital in einer speziellen Version inklusive dem The Magician-Remix kaufen. Bereits Anfang Juni erscheint Lykke Lis in LP-Form gegossene Meditation über Liebe, Lust und Verlust dann auch physisch in dieser neuen, erweiterten Version.

Quelle/ Foto (c): Warner Music

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