Unsere Videogalerie über Musikstars und Newcomer

03.09.2012 ein grandioser Sehnsuchts-Soundtrack

Uwe Kerkau Promotion

 

Die Berliner Sängerin Jessica Gall setzt sich mit  „Riviera“ über die stilistische Barrieren von Pop und Jazz hinweg.

Ist es ein Geheimnis, dass einige der besten Songs der Pop- und Jazzgeschichte am Meer entstanden? Das gleißende Licht am Strand, das Glitzern der Wellen, die frische Meeresbrise beleben die Inspiration, öffnen die Räume der Vorstellungskraft… Für ihr aktuelles, drittes Opus „Riviera“ hat sich die Berliner Sängerin Jessica Gall mit ihrem Produzenten Robert Matt durch Küstenszenerien von Florida bis zur Adria beflügeln lassen. Entstanden ist ein wunderbar intimes Meisterwerk aus Fernweh, Weite und Sehnsucht.

Allein im Klang des Wortes „Riviera“ steckt für viele das Bild schlechthin von unbeschwertem, mediterranem Lebensgefühl. Jessica Gall hat Küstenlinien gleich in mehreren Ländern aufgesucht: „Als Robert Matt und ich anfingen, an diesem Album zu schreiben, waren wir gerade an der amerikanischen Ostküste . Dort am Strand haben wir die ersten Ideen gehabt. Viele weitere Songs sind ebenfalls am Meer entstanden, auch später dann in Nizza, und an der vertrauten mecklenburgischen oder türkischen Riviera.“

Auch wenn die Sängerin mitten in Berlin geboren ist, zog es sie von klein auf immer in die Nähe zur Natur: „Ich war schon als junges Mädchen immer die, die mehr die Bäume liebte als nette Cafés, Veranstaltungen, Menschenmassen“, erinnert sie sich. „Ich suche immer die Weite, die Einsamkeit, ich kann gar nicht anders. Natur inspiriert mich.“ Diese Weite, sie drückt sich auch in ihrer Vorliebe für Südstaaten-Stilistik aus, die in den Songs von „Riviera“ stets im tiefen Atem der Stücke, in den Sounds der Pedal Steel präsent bleibt, wie auch schon auf dem Vorgänger „Little Big Soul.“ Dabei beschränkt sie sich etwa keineswegs auf ein Country-Fahrwasser, sondern knüpft den räumlichen, ruhigen Grundton unverkennbar an die Feinheiten des Jazzvokabulars.

Anders als bei ihren letzten beiden Alben schöpfte sie die Musik für „Riviera“ nicht mit einem größeren Team aus verschiedenen Musikern, sondern vertraute im Teamwork ausschließlich auf den Pianisten und Produzenten Robert Matt, mit dem sie auch einige neue Studiofinessen auslotete: “Wir haben oft mit akustischen Sounds experimentiert, etwa mit Loops, die wir aus dem Klang von Tellern oder den angeschlagenen Saiten des Flügels gebaut haben.“ Gerade in der intensiven Produktionsarbeit ist zu spüren, dass die Sängerin im letzten Jahr durch eine nachdenkliche Zeit gegangen ist.

Nach wie vor steht im Zentrum natürlich die Vokalkunst. Jessica Gall hat zwar an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Jazz studiert, doch von Beginn legte sie Wert darauf, sich auch Freiheiten in Richtung Pop herauszunehmen und so zu einer ganz individuellen, vielschichtigen Sprache zu finden, von der auch „Riviera“ in jedem einzelnen Song lebt. Ihr innerliches, delikates Timbre spiegelt ein reiches Spektrum von Gefühlszuständen. „Shouten oder Belten liegt mir nicht, am Echtesten komme ich rüber, wenn ich mit meiner Stimme Geschichten transportieren kann“, gibt sie zu.

Von denen erzählt sie auf „Riviera“ eine Menge: Da ist das ruhig schreitende Titelstück, das detailverliebt ein maritimes Panorama von klaren Tagen am Meer, Strandidyll und Mondlicht über den Wellen entrollt. Im Opener „I Close My Eyes“ werden wir Ohrenzeuge einer grandiosen Innenschau, eines Überblickens der ganzen Welt. Das überragend sphärische „Stones & Feathers“ lenkt unseren Blick auf eine Insel der Zuflucht und hat einen leicht keltischen Unterton, in „Rain“ hingegen zaubert das Piano eine große Melodie „for the open road“. Und eine weitere Sternstunde für die Steelgitarre kommt in „Wonderland“, einer Aufforderung, sich aus dem Schneckenhaus hinauszutrauen wie das Glühwürmchen, das sein eigenes Licht wiederentdeckt.

Doch es gibt auch ein paar Ausreißer aus dem maritimen Umfeld: Da ist das loungige „Same Sky“, ein Tribut an ihr Berliner „Bergmannstraßen-Kiez“. Und schließlich wird gar die etwas aus dem Rahmen fallende, Rockabilly-angehauchte Nummer „Pardon Me“ angestimmt, ein spaßiges Studiointermezzo mit der augenzwinkernden Warnung vor der „complicated lady“. Im Finale gibt Jessica Gall das Zepter an eine hispanisch angehauchte Träumerei von Aufbruch und Segelsetzen ab: „Veranda“ läßt dem Hörer zum Schluss nochmals wohlige Vokal- und Pedal Steel-Schauer über den Rücken laufen. Dieses Stück mit seiner weit aufgespannten Melodik würde in der Tat auch so manchem US-Songwriter gut zu Gesicht stehen.

„Riviera“ ist ein grandioser Sehnsuchts-Soundtrack, der sich über stilistische Barrieren von Pop und Jazz mutig hinwegsetzt und aus Berlin direkt in die Weite der Weltmeere entführt.

 

Natur inspiriert mich.“ Die Weite - sie drückt sich auch in ihrer Vorliebe für Südstaaten-Stilistik aus. Ein grandioser Sehnsuchts-Soundtrack

 

Jessica Gall – Riviera Veröffentlichung: 24.August.2012

 

Live 2012

02.07. - 21.07. Spitzbergen MS Columbus 2

03.08. Salzgitter Burg Bodenstein

24.08. Magdeburg Me gusta la musica (Festival)

05.09. Berlin A-Trane

06.09. Berlin A-Trane

07.09. Berlin A-Trane

08.09. Berlin A-Trane

06.10.- 13.10. Adria MS Columbus 2

02.11. Heidelberg Karlstorbahnhof (Enjoy Jazzfestival)

03.11. Bochum Jahrhunderthalle / Dampfgebläsehaus

07.11. Mainz Frankfurter Hof

08.11. Stuttgart Theaterhaus

09.11. Hamburg Brahms Kontor

11.11. Unna Lindenbrauerei

12.11. Frankfurt/M Jazzkeller

13.11. Kaiserslautern Kammgarn

06.12. Leipzig Café Spizz (im Trio!)

07.12. Dresden Jazzclub Tonne (im Trio!)

 

Fotocredit: Waldemar Brzezinski

 

Uwe Kerkau Promotion
Hammermühle 34
D-51491 Overath

Tel ++49 (0) 22 06 / 80 00 7
Fax ++49 (0) 22 06 / 80 77 6

u.kerkau@remove-this.uk-promotion.de

mehr

25.08.2012 vom aktuellen Album „The Absence“

jazzecho

Die glücklichen Besitzer der Deluxe Edition von Melody Gardots aktuellem Album „The Absence“ kennen sie schon, ihre Version des Édith-Piaf-Klassikers „La vie en rose“. Ab sofort kann man auch den dazugehörigen Videoclip bewundern, ein kunstvolles Werk, das Gardot zusammen mit Regisseur Armen Djerrahian und dem Schmuckhersteller Piaget erdacht hat.

Der Film zieht den Zuschauer in eine ebenso romantische wie rätselhafte Welt: In einer Pariser Wohnung erhält Melody Gardot jeden Tag Besuch eines jungen Boten, der ihr üppige Rosensträuße eines anonymen Verehrers überbringt. Nur: die Angebetete verliebt sich stattdessen in den Boten. Das ebenso tragische wie wunderschöne Ende des Clips folgt daher auf dem Fuße. Inspirieren ließen sich Gardot und ihr Regisseur von der Bildwelt des Fotografen Helmut Newton.

Wer genau hinschaut, entdeckt im aufwändig produzierten Clip nicht nur luxuriösen Schmuck des Schweizer Herstellers Piaget, sondern auch unzählige Exemplare einer Rosenart ganz besonderer Form und Farbe, die 1982 nach dem Firmengründer benannt wurde: die Yves-Piaget-Rose.

Quelle: www.jazzecho.de

 

Foto (c) Universal Music

mehr

20.08.2012 Nach dem Kultroman von Hunter S. Thompson

kino.de

 

The Rum Diary - Johnny Depp als Journalist im Puerto Rico von 1960, der Erfolg sucht, aber Rum und schöne Frauen findet

Mittel- und ahnungslos trifft Journalist Kemp 1960 auf Puerto Rico ein, um für eine lokale Zeitung zu arbeiten. Schon bald erkennt er, dass der amerikanische Traum hier mit dem Ausverkauf des Paradieses und desillusionierten Kollegen bezahlt wird, die ihren Frust in Alkohol ertränken.

Als er den einflussreichen, ihm wohlgesinnten PR-Strategen Sanderson kennenlernt, winken Kemp erstmals beruflicher Erfolg und Geld. Wenn da nicht dieser verdammte Rum, diese lästige Arbeit und Sandersons bildhübsche Freundin Chenault wären.

Kritik

Johnny Depp erlebt den Ärger im Paradies und die unheilige Wirkung von Alkohol, Ausbeutung und schönen Frauen.

Hollywood-Star Depp und Hunter S. Thompson, journalistischer Chefexzentriker und Romancier, waren ein merkwürdiges, sich selbst und einander aber treu bleibendes Paar. Nach "Fear and Loathing in Las Vegas", seiner ersten Hauptrolle in einer Thompson-Adaption, setzte Depp den Kampf um eine Verfilmung von "Rum Diary" fort, den der Autor selbst, mit großen Frustrationspausen, seit den 1960er Jahren geführt hatte.

Als Produzent holte er Regisseur Bruce Robinson, fast 20 Jahre nach "Jennifer 8", aus dem Ruhestand, und ermöglichte so einen Film, der einen Kompromiss zwischen den Sensibilitäten seines 2005 verstorbenen Freundes und den Erwartungen an eine postkaribische Depp-Produktion zu finden versucht. Womit es komische Vignetten, aber auch reichlich Alkohol und Dahintreiben im Hinterhof des Lebens zu bestaunen gibt.

Depp selbst ist auch Erzähler und Hauptfigur des Films, tritt 1960 auf Puerto Rico seinen neuen Job bei einer Zeitung an, die im Mittelmaß um ihre Existenz kämpft und zum Parkplatz schreibender Existenzen geworden ist, die Engagement nur noch beim Alkoholkonsum zeigen. Kemp (Johnny Depp) ist dabei keine Ausnahme, zieht mit Kollege Sala durch die schäbigen Bars und betäubenden Nächte, in denen der Schweiß fühlbar am Körper klebt wie der chronische Geldmangel an den Protagonisten.

Die authentisch wirkende Atmosphäre ist das größte Plus dieser Verfilmung, die mitunter Personen des Romans zusammenführt, dessen dramaturgische Eckdaten aber lose übernimmt: Die unverhohlene Kritik am amerikanischen Postkolonialismus, der Paradiese ausbeutet und nur Amerikaner reich werden lässt - und das romantische Dreieck zwischen Kemp, einem vermögenden, einflussreichen PR-Strategen (Aaron Eckhardt) und dessen verführerischer Freundin, die mit Amber Heard konsequent besetzt ist.

Plot spielt eine untergeordnete Rolle in "Rum Diary", das in den ersten beiden Dritteln seine stärksten Momente hat, sich jeder Postkartenfotografie verweigert, um auch visuell das Schäbige im Paradiesischen herauszuarbeiten, und sich an Zuschauer wendet, die in der Beobachtung ungewöhnlicher Charaktere und eines auch hier überzeugenden Superstars vielleicht keinen echten Rausch erleben, aber doch Entspannung finden. kob.

USA 2011
Laufzeit: 119 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Johnny Depp
Aaron Eckhart
Michael Rispoli

Regie: Bruce Robinson
Verleih: Wild Bunch

www.kino.de

 

mehr

15.08.2012 unschlagbar sexy

Universal Music

Im Januar 2012 veröffentlichte Lana Del Rey ihr Debütalbum „Born To Die“, das sofort die Spitze der Media Control Charts eroberte. Seit 24 Wochen halt sich das Album in mittlerweile in der Hitliste und hat längst Platinstatus erreicht. Als dritte Single wurde vergangene Woche “Summertime Sadness” ausgekoppelt, ein weiterer Top10 Hit für die Sängerin.

Foto (c) UMG

Ansprechpartner Universal Music
 
Presse: Florian.Striedl@umusic.com

mehr

10.08.2012 unbedingt tanzbarer Ohrwurm

Warner Music

Der Name des Songs? „I Follow Rivers“. Die Namen der beteiligten Künstler? Lykke Li und The Magician. „I Follow Rivers“ erschien bereits im letzten Jahr gemeinsam mit „Wounded Rhymes“, dem zweiten Album der schwedischen Ausnahmekünstlerin Lykke Li. The Magician ist ein mysteriöser Produzent aus dem Umfeld des Pariser Hipster-Kollektivs Kitsuné. Vor ein paar Monaten baute dieser das düstere „I Follow Rivers“ per Remix in einen federlosen, schwerelosen und unbedingt tanzbaren Ohrwurm um. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte. Der Remix ging bis dato in die Top 10 der Charts in Frankreich, Holland, Belgien und Griechenland und klettert seitdem beharrlich überall in Europa die Hitlisten hinauf. Und hat mittlerweile eben auch die Macher der Champions League-Übertragungen erreicht.

 

Endlich bekommt die melancholische Wahl-Kalifornierin die Aufmerksamkeit die sie verdient. Wenn der The Magician-Remix von „I Follow Rivers“ nun auch noch das Champions League-Finale untermalt, wäre das wohl der größte Erfolg in der noch jungen Karriere der zarten, 26 Jahre alten   Schönheit aus dem schwedischen Ystad. Beflügelt durch den bereits jetzt unverhofft großen Erfolg, kann man „Wounded Rhymes“ aber schon jetzt digital in einer speziellen Version inklusive dem The Magician-Remix kaufen. Bereits Anfang Juni erscheint Lykke Lis in LP-Form gegossene Meditation über Liebe, Lust und Verlust dann auch physisch in dieser neuen, erweiterten Version.

Quelle/ Foto (c): Warner Music

mehr

05.08.2012 Großbritanniens neue Großmacht unter den Pop-Exzentrikern

Uwe Kerkau Promotion

 

Großbritanniens neue Großmacht unter den Pop-Exzentrikern. Gabby Young - The Band Called Out For More.

Die Menschen lieben doch eigentlich die schönen Dinge. Die ausgefallenen zumal. Die kunterbunten und schrillen. Aber natürlich auch die possierlichen und die etwas wilderen. Sie lieben den Circus Maximus, wenn man so will. Da sind sie bei Gabby Young & Other Animals wahrlich an der richtigen Adresse. Hier tritt man ein in eine farbenprächtig schillernde Welt für sich. Vorhang auf für Gabby Young und ihre Gesellen.

Mit ihrem neuen Album „The Band Called Out For More“ setzt
Großbritanniens neue Großmacht unter den Pop-Exzentrikern jene bizarre musikalische Reise fort, die vor zwei Jahren mit dem offiziellen Debütalbum „We're All In This Together“ richtig Fahrt aufnahm und die junge Künstlerin und ihre achtköpfige Big Band auf einen Schlag weltweit bekannt gemacht hatte.
Die einen lobten in höchsten Tönen die oktavenweite Stimme der Sängerin und wollten eine Affinität zu Kate Bush und Björk erkannt haben. Andere wiederum bewunderten stärker den Stilmut der Songwriterin, deren Musik die Briten kurzerhand das Gütesiegel Circus Swing verpassten. Tatsächlich sind die Songs von Gabby Young & Other Animals ein sprichwörtlich tierisches Vergnügen und
offerieren ein buntes Potpourri aus Polka und Swing, Jazz und Pop, Kunstlied und Dramolett – immer ein wenig theatralisch, mitunter konnotiert von einem schwarzen Humor, der britischen Künstlern nicht erst seit Oscar Wilde zu eigen ist.


Gabby Young, Jahrgang 1984, wuchs in Bath in der Grafschaft Wiltshire auf. Schon früh mit Klavier, Geige und Saxophon vertraut gemacht, erwies sich schnell das Singen als ihr größtes Talent. Mit zwölf wurde sie als jüngstes Mitglied aller Zeiten an der National Youth Opera aufgenommen. Gabby war bereits auf dem besten Weg zur Opernsängerin, als ihre Begeisterung für Jeff Buckley und alte
Jazzgrößen zu einem radikalen Gesinnungswechsel führte und sie nun als Teenager zunächst bei open mic nights und in diversen Bands Erfahrungen sammelte und sich mit der Vielfalt der Londoner Musikszene vertraut machte. Nachdem sie mit Anfang 20 einige Songs bei sich daheim komponiert und aufgenommen hatte, wurde bei der hochtalentierten Sängerin Schilddrüsenkrebs diagnostiziert und sie musste sich einer Operation ganz in der Nähe der Stimmbänder unterziehen.

Der Traum von einer Künstlerkarriere schien in weite Ferne gerückt, doch so seltsam es klingen mag, gerade die Krebserkrankung, die sie glücklicherweise erfolgreich überstanden hat, gab Gabby die Energie, ernsthaft weiter an eigenen Songs zu arbeiten. Die Zeit der Rekonvaleszenz nutzte sie zum Schreiben
persönlicher Songs wie dem beklemmenden Titel „Too Young To Die“, eines von vielen Highlights ihres Debütalbums „We're All In This Together“.


2008 hatte Gabby Young in London die Band Other Animals gegründet, ganz nach ihren eigenwilligen Ideen und Vorstellungen ausgestattet mit einer Heerschar von Instrumenten von Banjo, Mandoline und Gitarre über Klarinette, Posaune, Trompete bis hin zum Akkordeon und Saxophon. Acht Musiker, darunter ihr Partner, der Multi-Instrumentalist Stephen Ellis, der auch das neue Album produziert hat.
Acht Musiker, die mit Django-Reinhardt-Zigeunerjazz ebenso vertraut sind wie mit der blechbläserschweren Melancholie vom Balkan – und sich die Vergleiche mit Arcade Fire und Beirut durchaus gefallen lassen dürften. Acht Musiker aber auch, die dem exzentrischen Temperament ihrer Frontfrau immer wieder Paroli bieten können. Denn Gabby Young – auch das eines ihrerönnen. Denn Gabby Young – auch das eines ihrer Markenzeichen – hat Lust an der Camouflage und an ausgefallener Mode, die zur mitreißenden Bühnen-Performance selbstredend maßgeblich beitragen. Mit ihrem flammend roten Haar ohnehin kaum zu übersehen, ist Gabby in ihren Vintage-Kostümierungen (viktorianische Korsagen,
Tüllröckchen, bonbonfarbene Minihüte) ein Blickfang, mit dem man von WOMAD über Glastonbury und South By Southwest bis hin zur Canadian Music Week inzwischen schon allerorten Staat gemacht hat, ganz zu schweigen von der Euphorie, die Gabby & Co. bei den japanischen Liebhabern des
Schrillen und Exzentrischen ausgelöst haben.


Damit nicht genug, verbindet Gabby Young die künstlerische Idee eines musikalischen Wanderzirkus mit dem kreativen Output einer Künstlerkommune namens Gabberdashery, die sie gemeinsam mit einer Freundin, der Stylistin Katie Antoniou, ins Leben gerufen hat. Hinter Gabberdashery, ein Wortspiel mit „Haberdashery“ (so heißen in Großbritannien die Kurzwarenläden), verbergen sich eine Reihe junger Designer, Modemacher und Bildender Künstler.
Sie verkaufen ihre Werke ebenso im Webshop von Gabby Young wie auf Konzerten, Kunstmärkten und – nachdem sich dieser Marketing-Coup bis in die englischen Nachrichtensendungen verbreitet hatte – mittlerweile auch bei Selfridges. „Es ist traumhaft, diese unabhängigen Künstler unterstützen zu können“, erklärt Gabby ihre Initiative. „Alles, was auf Gabberdashery verkauft wird, sind Dinge, die
ich tragen, benutzen oder an meine Wand hängen würde. Ich möchte diese schönen Dinge und dieses großartige Können so vielen Menschen wie möglich nahe bringen.“ Gabby Young selbst wurde von der Stilbibel Art Rocker inzwischen zu einem der führenden Rolemodels der englischen Fashion-Szene erklärt und durfte zuletzt sogar das renommierte Southbank New Year's Eve Festival
kuratieren. Es ist fast schon ein kleines Wunder, dass bei all den Aktivitäten und Interessen noch Zeit geblieben ist für ein weiteres hervorragendes Album.


„The Band Called Out For More“ hält, was der Titel verspricht. Gabby Young & Other Animals, die ihr Debüt noch durch höchst originelles Crowdfunding finanziert hatten, mischen einmal mehr das Burleske mit dem Dramatischen, das Feingliedrige mit dem Theatralischen – und so sind ihre avantgardistischen Popkollaraturen einmal mehr gleichermaßen Art School wie Agent Provocateur, wie es Roy Wilkinson im MOJO einmal trefflich formuliert hatte. Die Unvorhersehbarkeit hat also
wieder Methode und das Vereinen von scheinbar Unvereinbarem macht den jungen Musikern offensichtlich einmal mehr einen ungeheuren Spaß. Schon der Opener, flankiert von einem flotten Animationsklip im Monty-Python-Bastel-Stil, kommt als riesiger Partyknaller daher. Das ist Swing mit Chili-Aroma für heiße Clubnächte sozusagen – und genau jener Circus Swing, für den bereits ihr Debütalbum „We're All In This Together“ zu Recht über den grünen Klee gelobt worden war.


Aber das Album hat natürlich nicht nur fulminante Sturm-und-Drang-Stücke mit weltmusikalischem oder retromanischem Feuer unterm Hintern wie „Open“ und „Horatio“, sondern bietet auch wieder ein paar sehr besinnliche Momente wie etwa „Male Version Of Me“, „The Answer's In The Question“ oder „Honey“, die zeigen, dass Gabby Young durchaus auch in einer Linie mit Songkünstlerinnen wie
Regina Spektor und Feist gesehen werden darf. „Walk Away“ wiederum, Gabbys erste Komposition auf dem Piano, ist so bläsertrunken, dass die Band sich zu einem hochprozentigen Furor hinreißen lässt. Das Lied endet mit einem satten Crescendo, das wohl dem klassischen Hintergrund von Gabby Young zu verdanken ist. Ein wahrer Meisterstreich ist auch das rätselhaft anmutende „Neither Beginning Nor The End“, interpretiert mit einer Eindringlichkeit und Nonchalance, die durchaus
erklären, warum Gabby Young als weibliche Antwort auf Rufus Wainwright gilt.

„Über die Bedeutung einiger meiner Songs bin ich mir selbst nicht im Klaren – und das ist einer davon“, lächelt Gabby Young vieldeutig wie eine Sphinx. Und wer sich eine Edith Piaf fürs 21. Jahrhundert vorstellen mag, der höre nur den finalen Titelsong „The Band Called Out For More“. A shattering experience!
Eine Künstlerin, die musikalisch ebenso aufregend und innovativ ist wie mit ihren vor Fantasie überbordenden Outfits, ist und bleibt die absolute Ausnahme. Dass Gabby Young selbst das CDCover in ein kleines Kunstobjekt verwandelt - gestaltet als farbenprächtig kaleidoskopisches Oktagon, das sich wie ein Zirkuszelt aufstellen lässt – spricht für den rastlosen kreativen Spirit, der Gabby Young antreibt. Kunterbunter und schöner kann man sich keinen zeitgemäßen Circus Maximus
erträumen. Was will man mehr? Da capo!


www.gabbyyoungandotheranimals.com
www.india-media.de

 

Veröffentlichung: 7.September 2012

 

Gabby Young Tour 2012

09.08.2012 Würzburg, Hafensommer

10.08.2012 Kassel, Kulturzelt

08.09.2012 Düsseldorf, Savoy Theater

09.09.2012 Hamburg, Knust

10.09.2012 Bremen, Radio Bremen

13.09.2012 München, Ampere

14.09.2012 Aachen, September Special Open Air

15.09.2012 Karlsruhe, Tollhaus

16.09.2012 Mainz, 3Sat Festival

20.10.2012 Potsdam, Nikolaisaal

2013

19.01.2013 Berlin, Postbahnhof
21.01.2013 Stuttgart, Theaterhaus
22.01.2013 Darmstadt, Centralstation
23.01.2013 Köln, Club Bahnhof Ehrenfeld
25.01.2013 Salzburg, JazzIt

Booking: Karsten Jahnke Konzertdirektion GmbH

 

Bild: Quelle: Promo

 

Uwe Kerkau Promotion
Hammermühle 34
D-51491 Overath

Tel ++49 (0) 22 06 / 80 00 7
Fax ++49 (0) 22 06 / 80 77 6

u.kerkau@remove-this.uk-promotion.de

 

mehr

30.07.2012 überzeugte an Goytes Seite

Warner Music

 

„Her name is KIMBRA, she’s from New Zealand. And she’s effing rad!!!! If you like Nina Simone, Florence & The Machine and /or Björk, then we think you will enjoy KIMBRA. Her music reminds us of all those fierce ladies!“ (Perez Hilton)

 

Was gäbe es wohl für eine bessere Empfehlung, als eben jene Zeilen aus der Feder bzw. Tastatur von Celebrity-Blogger Perez Hilton? Eben. Keine. Wo der Mann Recht hat, hat er Recht. Und wen das nicht von den Ausnahmequalitäten der neuseeländischen Singer/ Songwriterin überzeugt, der sei nur kurz an Goytes Über-Hit „Somebody That I Used To Know“ erinnert, in dem KIMBRA kürzlich erfolgreich den heißkalten weiblichen Gastvocal-Gegenpart gab und wochenlang die Spitze der deutschen Charts besetzte. Mit „Vows“ veröffentlicht die 22-jährige Sound- und Styleikone nun auch hierzulande ihr Debütalbum!

 

Doch schon vor ihrem großen gemeinsamen Hit mit Gotye war KIMBRA alles andere als eine Unbekannte: Mit ihren Singles „Cameo Lover“ und „Settle Down“ gewann sie seinerzeit den 1. Platz der International Songwriting Competition in der Kategorie „Pop“ und konnte nicht weniger als 6 Millionen Views ihrer Videos auf YouTube verzeichnen. Im letzten Jahr wurde KIMBRA mit dem renommierten ARIA Award als „Best Female Artist“ ausgezeichnet und konnte für ihre sensationelle Goyte-Performance 5 ARIA-Awards sowie einen Artisan Award entgegen nehmen.

 

Bereits in jungen Jahren zog KIMBRA als aufstrebendes Solotalent durch ihre neuseeländische Heimat. So richtig begann ihre steile Karriere allerdings in dem schicksalhaften Moment, in dem sich der damalige Teenie einen 8-Spur-Rekorder von ihrem Musiklehrer auslieh, um erste Aufnahmen von sich und ihrer Gänsehautstimme zu machen – das Grundgerüst dessen, was der ehrwürdige NME später so blumig als „schöne, hausgemachte Lasagne aus diversen leckeren Electro-Schichten und zwischen Jazz und Powerpop oszillierenden Vocals (...)“ umschreiben sollte. Im Alter von erst 17 Jahren wurde KIMBRA von Manager Mark Richardson entdeckt.

 

Nach ihrem künstlerischen Standortwechsel ins australische Melbourne verbrachte KIMBRA mehr als dreieinhalb Jahre in diversen Studios mit den Arbeiten an ihrem Debütalbum „Vows“ – ein Werk, welches sowohl innere Einsicht in die Gefühlswelt einer Ausnahmekünstlerin, als auch ihre ganz eigene Perspektive reflektiert. Gewachsen, persönlich wie auch in kreativer Hinsicht, weiter entwickelt zu einer der wohl aufregendsten, faszinierendsten und stilsichersten Sängerinnen der Gegenwart. Stilsicher in sämtlichen Belangen. Mit nur 22 Jahren besitzt KIMBRA bereits schon heute die Ausstrahlung, das Charisma und die Eleganz der phantastischen Namen, die so gerne als Vergleichsgröße herangezogen werden: Angefangen bei der Blues-Legende Nina Simone oder Jeff Buckley, über freie Radikale wie Prince, bis hin zu zeitgenössischen Pop-Größen wie Björk oder Janelle Monae.

 

Co-produziert vom australischen HipHop-Produzenten M-Phaze (Talib Kweli, Pharoahe Monch...) und dem australischen Filmmusikkomponisten Francois Tetaz (Soundtracks für u.a. „Thunderstruck“, „Wolf Creek“...) begibt sich KIMBRA mit „Vows“ auf eine Reise; ihr ganz eigener Roadmovie für das Kopfkino Noir. Schon kurz nach Veröffentlichung konnte „Vows“ in Australien einen ersten Platin-Award sowie eine Goldene Schallplatte in Neuseeland verbuchen; für die deutsche Version wurden diverse Originaltracks völlig neu gemixt und um bisher 6 unveröffentlichte Tracks erweitert. „Vows“, das bedeutet Licht und Schatten, Neopop und Electronic, Groove und Romantik. Eine Mischung, so faszinierend und einnehmend.

Quelle: Warner Music Group http://www.warnermusic.de

 

mehr

15.07.2012 die schönste stimme seit adele?

Warner Music

 

Musikvideo: Is Your Love Big Enough? von LIANNE LA HAVAS ist eine Frage, die Herausforderung, Trotz, Ungeduld, Bestimmung und Stolz

„One of the sounds of 2012“ prophezeite Independent On Sunday vor einigen Wochen und bescheinigte damit schriftlich, was die Zuschauer der TV-Kultshow „Later… with Jools Holland“ schon wussten: Dass mit LIANNE LA HAVAS eine außergewöhnlich talentierte Sängerin die Bühne des Soul-Pop betreten hat, um deren Stimme und Songwriting im kommenden Jahr niemand herumkommen wird. Im Oktober 2011 debütierte die 22-Jährige in der Show des beliebtesten britischen Showmasters und trat mit zwei Songs eine Welle der Begeisterung los. Innerhalb von vier Stunden war ihre monatliche Show im Londoner Club The Social komplett ausverkauft, drei Monate im Voraus waren sämtliche Tickets für einen Auftritt im Londoner The Scala vergriffen und die Januar-Tour durch England war ebenfalls in Rekordzeit ausverkauft. Ein guter Start für eine Newcomerin, die im Dezember den Support Slot für die Ben Iver-US-Tour mit grandiosem Erfolg ausfüllte. Inzwischen wurde LIANNE LA HAVAS zudem in die Reihe der ausgewählten 15 Acts der BBC Sound-Of 2012-Liste aufgenommen und gilt als einer der  MTV’s Hot Tips für 2012. Am 13. Juli erscheint ihr Debüt-Album Is Your Love Big Enough? auch in Deutschland.

 

Auch bei uns wartet man ungeduldig auf die Musik der Halb-Griechin/Halb-Jamaikanerin aus England. Unter der Überschrift „Wo bleibt das nächste große Musikding?“ beantwortete Zeit Online diese Frage gleich in der Einleitung: „Aufgehorcht! Von Skrillex, Birdy und LIANNE LA HAVAS könnte der Soundtrack zum Popjahr 2012 kommen,“ und stellt im Artikel fest: „Sie könnte Adele in ihrer Abwesenheit gefährlich werden!“ Auch der MusikExpress nahm LIANNE LA HAVAS in seine Hot List 2012 auf und verglich sie direkt mit Amy Winehouse, Feist, Tracey Horn und Billie Holiday. Nach zwei EPs,  Lost In Sound und Forget, legt LIANNE LA HAVAS nun ihr Album-Debüt Is Your Love Big Enough? vor, das ihr den internationalen Durchbruch verschaffen wird.

 

Allein ihre Stimme und ihre Intonation lassen aufhorchen. Mit Recht wird LIANNE LA HAVAS häufig mit Künstlerinnen von Nina Simone bis Erykah Badou und Lauryn Hill verglichen, und doch besitzt sie eine eigene Dimension, die sie unvergleichbar macht. Ihre Single No Room For Doubt, die sie mit dem australischen Songwriter Willy Mason aufnahm, zeigt, welche Intensität eine moderne Stimme wie ihre dem klassischen Soul-Songwriting entlocken kann. Die äußerst sparsame Instrumentierung gibt einen unvergesslichen Eindruck von der emotionalen Unmittelbarkeit ihres Gesangs, der hier die bewegte Geschichte einer Beziehung erzählt. Auch die Songs Forget (ein hypnotischer Uptempo-Track, produziert von Matt Hales (Aqualung) und die Ballade Age zeigen eine Sängerin, der stimmlich kaum Grenzen gesetzt sind.

 

Das war nicht immer so. Als Kind sang sie nur heimlich, als wäre ihre Stimme eine Sprache, die sie mit niemandem teilen konnte. „Wenn ich heute zurückblicke, scheint es mir eigenartig, dass ich damit nicht aus mir herauskam und allen zeigte: Seht her, ich kann SINGEN!“, so LIANNE. „Aber es war damals einfach etwas sehr Persönliches für mich und ich war viel zu schüchtern, um es mit jemandem zu teilen.“ Es gab allerdings ein paar Schlüsselmomente. Etwa ihr griechischer Vater, ein Multiinstrumentalist und leidlich guter Musiker in seiner Freizeit. zu ihrem 18. Geburtstag ersteigerte er ihr eine Gitarre auf eBay und brachte ihr die Grundbegriffe bei. Ihre Freundin, die Sängerin Paloma Faith, mit der LIANNE auch als Background-Sängerin auf Tour ging, eröffnete ihr ein Leben, von dem sie vorher nie gedacht hatte, dass es so etwas geben könnte. Ein Leben, das in Kreativität aufgeht, in dem Musik gelebt und geatmet wird, und in dem man sich selbst in einem Song ausdrücken kann. Matt Hales von der Band Aqualung wurde ihr Lehrer in Handwerk und - Geduld. Als sie ihn und seine Familie in Los Angeles aufsuchte, lernte LIANNE zunächst, dass man Zeit braucht. Zeit für das eigene Fine-Tuning, um Dinge zu überdenken, um durch Zufall über den perfekten Song zu stolpern, diesen Song zum Atmen zu bringen und die kleinen, aber vielsagenden klanglichen Details zu entwickeln, die einen Song - zusammen mit LIANNEs Stimme - zum Wachsen zu bringen.

 

Für LIANNE LA HAVAS wurde es eine Mission: Ihre Gefühle klar zu definieren und sie in einem Song mitzuteilen. „Seit ich ein Teenager war, hatte ich das Gefühl, mich nicht wirklich selbst zu kennen. Alles was ich wollte war, eine klare Vorstellung davon zu bekommen. Ich fand sie durch das Songwriting, dadurch, dass ich mir Raum nahm, dass ich allein war. Das Songwriting gab mir meine Verbindung zu mir selbst. Ich glaube, wäre das eher geschehen, hätte ich mich vielleicht fehl am Platze gefühlt, verwirrt, und das würde man auf der Bühne und auf den Aufnahmen spüren. Im Titelsong Is Your Love Big Enough? heißt es: „Found myself in a second / Found myself in a second-hand guitar / Never thought it would happen ...”. Aber es geschah.

Is Your Love Big Enough? ähnelt einer Karte der Route, die LIANNE LA HAVAS in ihrem Leben genommen hat. Durch das Leben, durch die Liebe, durch die vergangenen drei Jahre. So ist Forget, eine Antwort auf einen nutzlosen Ex, der Markstein auf der einen Seite, das liebestrunkene Lost And Found der auf der anderen. Everything Is Everything ist von reiner Entzückung getragen und gehört dank Matts weit ausgelegten Klangräumen wahrscheinlich zu LIANNEs elektrisierendsten Vocals bis heute. Und auch Age, das sich ebenso charmant wie spitz ein bisschen über das fortgeschrittene Alter ihres Freundes lustig macht, ist ein weiterer Pol ihrer emotionalen Kraft. „Dies ist ein schönes Beispiel dafür, dass man sich manchmal Extrazeit nehmen muss“, erklärt sie. „Wir nahmen den Gesang am Ende noch einmal auf, und ich denke, er klingt jetzt viel befreiter - und ich wollte, dass die Menschen den Spaß darin hören. Wir haben es sogar aufgenommen, während mein Freund mit im Raum saß. Jedes Mal, wenn ich ihn ansah, musste ich ein bisschen kichern.“

 

Is Your Love Big Enough? ist eine Frage, die Herausforderung, Trotz, Ungeduld, Bestimmung, Stolz und - vor allem - Leidenschaft beinhaltet. Sie fordert eine Antwort. Und wer würde sich schon trauen, mit ‚Nein‘ zu antworten?

 

Foto (c) Warner Music

 

mehr

11.07.2012 Kunsträuberin aus dem Jenseits

Mercedes-Benz Fashion Week

 

Interview mit Jack Flanagan Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Spring/Summer 2013

Der Regie von Mario Testino entstand neben dem Bildmotiv zum internationalen Mode-Engagement Spring/Summer 2013 von Mercedes-Benz auch ein atemberaubender Fashion-Film. Während ein Wachmann die großartigsten Schätze der Moderne – zum Schutz in braune Tücher gehüllt – in einer unterirdischen Lagerhalle beschützt, hat sich bereits eine Kunstdiebin eingeschlichen: Joan Smalls in der Gestalt einer intergalaktischen Königin. Nachdem sie sich aus ihrer eigenen Verhüllung geschält hat, erhebt sie Anspruch auf den CLS Shooting Brake – in ihren Augen das schönste all dieser Meisterwerke. Die musikalische Untermalung mit Trentemøllers „Vamp“ schließlich verleiht Mario Testinos Fashion-Film eine Extraportion Coolness.

Quelle: Mercedes-Benz Fashion Newsroom

 

PR-Kontakt:

Claudia Heiss

Schoeller & von Rehlingen
Public Relations GmbH

Ismaninger Straße 102
81675 München

Telefon +49 (0) 89 / 998 427 - 12E-Mail c.heiss@svr-pr.de

mehr

06.07.2012 Ein Album voller Gedanken, Melodien, Meinungen

Sony Music

Musikvideo: Größer, reifer, mutiger, verspielter - Silbermond mit FDSMH Für dich schlägt mein Herz

 

Silbermond: eine der größten Erfolgsgeschichten der deutschen Popmusik im neuen Jahrtausend, die sich immer treu blieb. Und dies nun mehr denn je: Mit Himmel auf, ihrem vierten Album. Überraschend ist das. Anders. Größer, reifer, mutiger, verspielter – aber auch zielgerichteter. Ein Album voller Gedanken, Melodien, Meinungen. Songs über Persönliches, Intimes, Soziales, aber auch Politisches. Ein reifes Werk legen Silbermond mit Himmel auf vor, eines, das die Fans der ersten Stunde ebenso präzise verwöhnt, wie es sich in neue klangliche Felder wagt.

Sängerin Stefanie Kloß, Gitarrist Thomas Stolle, Bassist Johannes Stolle und Drummer Andreas Nowak haben den Silbermond-Sound weiter ausformuliert und mit großem Mut und der Lust zum Experiment Überraschendes gewagt – stilistisch wie textlich. „Ob die Musik oder die Themen der Texte: Das Leben ist viel vielseitiger, als man auf eine Platte packen kann“, erklärt Stefanie Kloß. „Und vor allem ist es stets überraschend. Warum sollte das mit der eigenen Musik anders sein? Wir wollten uns diesmal gern auch selber überraschen und Dinge finden, die uns nicht langweilen. Davor müssen wir uns als Band schützen.“

 

VÖ 6.7.2012

 

Foto (c) Daniel Lwowski for Sony Music

 

 

Sony Music International, Neumarkter Str. 28, 81673 München

Pressekontakt:

Sandra Kinzelmann

sandra.kinzelmann@sonymusic.com

 

mehr
Treffer: 409