Unsere Videogalerie über Musikstars und Newcomer

20.04.2013 trifft auf Herz und Verstand einer Generation

GFDK - Peter Goebel

 

Musikvideo Kites: Gedichte, Geschichten von Alin Coen und ihrer Band.

Irgendwann im Leben eines Musikers gibt es diesen magischen Moment. Man weiß, jetzt ist der Augenblick, jetzt kann etwas Neues entstehen. Der Moment, in dem sich die richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Fleck finden.

So muss es gewesen sein, als die Sängerin Alin Coen sich vor etwa fünf Jahren mit ihrer Band traf, in einem dunklen Proberaum in Weimar. Die drei Jungs – Jan Frisch an der Gitarre, Philipp Martin am Bass und Fabian Stevens am Schlagzeug – waren gefunden, um die junge Singer-/Songwriterin bei ihren einfühlsamen, vorwiegend deutschsprachigen Balladen zu unterstützen, einen musikalischen Raum aufzuspannen für die warme Stimme von Alin Coen. Aber da war mehr. Es ging nicht nur darum, einer fabelhaften Sängerin eine Begleitung zu geben. Es ging um vier Musiker, die einen eigenständigen Sound entwickeln wollten.

Und das tun sie seit diesem magischen Moment. 2010 veröffentlichte die Band ihr Debüt-Album „Wer bist du?“, inzwischen hat es sich mehr als 30.000 Mal verkauft. Die Band ist in kleinen und großen Hallen aufgetreten, wurde mit jedem Tag bekannter. Vor mehr als sechzigtausend Fans haben sie bereits gespielt, fast jedes Konzert ihrer letzten Tour war ausverkauft. 2011 nahm die Alin Coen Band an Stefan Raabs Bundesvision Song Contest teil, spielte als Vorband von Sting und wurde mit dem deutschen Musikautorenpreis in der Kategorie „Nachwuchsförderung“ ausgezeichnet.

Jetzt hat die Band ihr zweites Albumfertiggestellt„We're Not The Ones We Thought We Were“. Es ist frischer und anspruchsvoller als der Vorgänger. Die Sounds sind mächtig im Klang und mutig in den Arrangements. Es klingt international, was auch daran liegen mag, dass auf diesem Album mehr englisch- als deutschsprachige Lieder sind. Die hervorragenden Texte von Alin Coen sind Gedichte, Geschichten. Eins der Stücke, „A no is a no“, richtet sich gegen Beziehungsgewalt. Ein anderes heißt „Disconnected“ und es erzählt von der Entfremdung zwischen Menschen und den Produkten, die sie konsumieren. Es sind Themen, die den Finger in die Wunden der Gesellschaft legen.

Der Albumtitel „We're Not The Ones We Thought We Were“ kann als Statement eines ganzen Lebensgefühls gelesen werden. „Viele Leute aus unserem Publikum sind zwischen 20 und 30“, sagt die Bandleaderin Alin Coen. Die neuen Songs treffen auf Herz und Verstand einer Generation, die sich noch finden will und stetig auf der Suche ist. Und genau diese Suche spiegelt sich auch in der Musik wider: dann torkelt der Slide-Bass und der Rhythmus drängt vorwärts.

Da ist sie also, die kluge und zeitgemäße Popmusik aus Deutschland im Jahr 2013.

 

Livetermine:

21.05.2013 München, Milla

22.05.2013 Tübingen, Sudhaus

23.05.2013 Köln, Werkstatt

24.05.2013 Hamburg, Elbjazzfestival

25.05.2013 Hamburg, Stadtpark (Support Philipp Poisel)

28.05.2013 Berlin, Privatclub

14.06.2013 Mainz, Nordmole (Support Philipp Poisel)

15.06.2013 Leipzig, Völkerschlachtdenkmal (Support Philipp Poisel)

17.06.2013 Kassel, Rothenbach Halle/Hessentag (Support Philipp Poisel)

18.06.2013 Köln, Tanzbrunnen (Support Philipp Poisel)

20.06.2013 Bielefeld, Soundpark (Support Philipp Poisel)

03.07.2013 Freiburg, Zelt Musik Festival

04.07.2013 Karlsruhe, Zeltival

12.07.2013 Magdeburg, Volksbad Buckau Open Air

13.07.2013 Gera, 360 Grad

24.07.2013 Wien, Theater am Spittelberg

25.07.2013 Wien, Theater am Spittelberg

26.07.2013 Kärnten, Acoustic Lakeside Festival

27.07.2013 Ludwigsburg, Residenzschloss (Support Philipp Poisel)

06.09.2013 Berlin, IFA Sommergarten (Support Philipp Poisel)

 

Fotocredit: Tristan Vostry

 

Peter Goebel
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14.04.2013 Tourbeginn 2013 am 4. April mit neuem Album

GFDK - Katrin Brauer


Musikvideo: Der Singer/Songwriter Johannes Falk war bereits mit Philipp Poisel & den Söhnen Mannheims auf Tour und veröffentlichte nun sein neues Album "360°"

"360°" heißt das neue Album von Johannes Falk. Und das nicht umsonst. Seine Songs sind ein melancholischer und zugleich kraftvoller Rundumblick auf das Leben.

 

Deutsche Pop-Poesie die tief geht und berührt. Wenn der Heidelberger Singer-Songwriter vom Abschied nehmen singt, von Menschlichkeit und von der Liebe als das Maß aller Dinge, dann nimmt man ihm das ab. Dabei entlockt er seinem Klavier nicht nur leise Töne.

 

Unterstützt von seinen großartigen Musikern Andie Mette, (Git.) David Mette (Drums) und Christoph Carl (Bass) wächst mancher Song zu einem epischen Werk an, das ohne Umwege unter die Haut geht. Mit seinem ersten Soloalbum war er in ganz Deutschland u.a. als Support für Philipp Poisel und die Söhne Mannheims unterwegs. Ehrensache, dass er den Auftakt für sein zweites Album in seiner Heimat macht.

 Johannes Falk © Sergej Falk


Tour 2013 zum neuen Album

 

04.04.2013 ABLBUM RELEASE HEIDELBERG

19.04.2013 ZWICKAU

20.04.2013 HALLE

27.04.2013  BAD GANDERSHEIM

31.05.2013 MINDEN MAYDAY FESTIVAL

01.06.2013 HASSLOCH

07.06.2013 KÖLN RONCALLI PLATZ

08.06.2013 ELLEFELD

12.07.2013 ÖHRINGEN

14.09.2013 FRANKFURT

 

 

 

 

 

KATRIN BRAUER
PROMOTION KONZEPT TEXT

Moltkestraße 82-84

50674 Köln

Facebook: http://www.facebook.com/KatrinBrauer.PromotionKonzeptText

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08.04.2013 experimentelle Klänge

GFDK - Sony Music

Musikvideo: Depeche Mode mit ihrem neuen Album "Delta Machine"

Auch im 33. Jahr des Bestehens läuft der Depeche Mode-Motor auf Hochtouren. Auf ihrem mittlerweile 13. Studioalbum „Delta Machine“ legen Martin Gore, Dave Gahan und Andy Fletcher eine Kreativität und Entschlossenheit an den Tag, die bereits den Erfolg ihrer Frühneunziger-Alben „Violator“ und „Songs of Faith and Devotion“ ausmachten.

 

„Wir machen jetzt schon unser halbes Leben zusammen Musik“, erklärt Gore. „Wir kennen die Stärken und Schwächen des anderen und wir arbeiten sehr gut zusammen. Wir hatten unsere Höhen und Tiefen, das ist bekannt, aber heute schöpfen wir unser Potenzial voll aus. Das war nicht immer der Fall.“

 

Diese Qualität in der Zusammenarbeit war allen Beteiligten bewusst, als sich die Drei im vergangenen April in Gores Studio in Santa Barbara trafen, um die Arbeiten an „Delta Machine“ zu beginnen.

 

„Es war das erste Mal überhaupt, dass wir uns die Demos anhörten und allen die generelle Richtung sofort zusagte“, erinnert sich Gore. „Wenn wir ein neues Album beginnen, haben wir oft einen Song, der ganz gut funktioniert, aber wir wollen ihn in eine andere Richtung bringen und besser machen. Wir probieren dann zehn verschiedene Herangehensweisen aus, meistens gibt es dann auch eine Reggae-Version. Es funktioniert nie, aber wir probieren es jedes Mal wieder. Dieses Mal war dieser Prozess aber nicht notwendig.“  

 

Darüber hinaus wurde die Entstehung von „Delta Machine“ durch Gahans Songwriting bereichert. Obwohl er bereits seit 2005 Lieder für die Band schreibt, übertraf er diesmal selbst seine eigenen Erwartungen und steuerte fünf Kompositionen bei. Außerdem war er an „Long Time Lie“ beteiligt - es war das erste Mal, dass Gore und er zusammen an einem Song arbeiteten.   

 

Martin ist ein großartiger Songwriter und Alan [Wilder] schrieb einige Stücke. Ich hatte das Gefühl, dass das nichts für mich ist. In meiner Rolle als Frontmann lastete schon genug auf meinen Schultern, und es machte mir ja auch Spaß. Irgendwann nutzte sich das dann allerdings ab. Mir wurde klar, dass ich mich in meiner Kreativität sehr limitiert hatte und ich wollte etwas Neues ausprobieren, ein Risiko eingehen. Ich orientierte mich weg von der Band, schrieb mit jemand anderem und verließ meine Comfort Zone“, sagt Gahan.  

 

Der Begriff ‚Comfort Zone‘ ist in diesem Fall allerdings ein recht krasses Understatement. In ihrer Karriere, die sich über mehr als drei Jahrzehnte erstreckt, verkauften die Sound-Pioniere mehr als hundert Millionen Platten, füllten die meisten großen Stadien der Welt bis auf den letzten Platz und landeten mehr als fünfzig Hits in den USA und Großbritannien. Doch von Zeit zu Zeit bedarf die ursprüngliche Inspiration, die den Aufstieg an die Spitze erst möglich gemacht hatte, einer Auffrischung.  

 

„Nach dem Ende der ‚Sounds Of The Universe‘-Tour gab ich mir selbst das Versprechen, dass ich eine Pause machen würde“, sagt Gahan. „Doch ich wurde von diesem Vorhaben abgelenkt und nahm eine Platte mit den Soulsavers auf. Das Songwriting mit den Soulsavers war eine so befriedigende Angelegenheit, dass mein Enthusiasmus neu geweckt wurde, weiter zu schreiben. Ich kehrte mit einer frischen Perspektive zu meiner Band zurück.“  

 

„Ich konnte die Songs gar nicht schnell genug fertig bekommen und musste mich in keinster Weise zwingen. Nachdem ich in meinem Kopf eine Melodie entworfen hatte, flossen die Worte hinein und ich nahm den Song schnell auf. Ich ließ ihn einfach durch mich hindurch fließen. Ich setze mich nicht hin und schreibe Wörter auf ein Blatt Papier. Die Musik diktiert sie mir. Klingt das irgendwie nachvollziehbar?”  

 

Bemerkenswerterweise fügen sich seine Stücke nun nahtlos neben die Gore’schen Kompositionen ein. Sie passen sogar so gut zusammen, dass man Schwierigkeiten hätte, zu sagen, welcher Song von wem stammt. „Wir sprechen nie über Textinhalte, bevor wir anfangen. Die ergeben sich ganz von alleine“, erklärt Gore. „Da wir als Band im Studio arbeiten, klangen Daves Songs schließlich sehr ähnlich und passten wie selbstverständlich zum Rest des Albums.“

 

Auf „Delta Machine“ vollzogen Depeche Mode jedoch eine kleine Kurskorrektur. „Wir experimentierten mit vielen Ideen und warteten darauf, dass die Songs irgendeine Form annehmen würden, bevor wir dem Album einen Namen gaben. Diesmal war ein starker Blues-Einfluss zu spüren, so ein ‚Delta-Blues-Ding‘, ein schleichende, schmierige und etwas schmutzige Atmosphäre“, erläutert Gahan.

 

„Ich möchte aber nicht behaupten, dass wir ein Blues-Album gemacht haben“, kontert Gore. „Es ist einfach unsere Version von Blues. Wir arbeiten an unserer Art von Blues schon seit langer Zeit. Wenn man z.B. auf ‚Violator‘ zurückblickt, dann wird man merken, dass da einige Songs enthalten sind, die sehr bluesig sind, auf ‚Songs of Faith And Devotion‘ und ‚Ultra‘ setzt sich das fort. Wir machen uns das jetzt mehr zu Eigen als früher und manifestieren es auch im Titel.“

 

„Wenn wir ins Studio gehen, dann haben wir einen Produzenten und ein Team, das letztendlich an dem Album arbeitet“, sagt Andy Fletcher. „Der Job des Teams ist es, das Bestmögliche aus dem Song herauszuholen. Als wir uns zum Schluss alle Stücke anhörten, waren wir nicht nur begeistert von der Qualität, sondern auch von der Richtung, in der die ganze Sache ging.“

 

„Was den Albumtitel angeht – ich mag diese ‚Maschine und Natur‘-Idee. Das Organische in Verbindung mit dem Anorganischen“, sagt Gore. Als Depeches Synthesizer-Spezialist Nummer Eins ist es allerdings kein Wunder, dass er beim Thema Technologie eine gewisse Sentimentalität verspürt.

„Der Blues-Einfluss ist ganz klar vorhanden“, sagt Gahan. „Was die Songs miteinander verbindet, ist ihr Ruf nach Hilfe. Das ist ja auch ein Element des Blues. Man jammert über sein Leid, doch durch die Musik wird man auf gewisse Art und Weise davon erlöst.“

 

Offensichtlich wird dies u.a. bei dem Hitze-induzierenden „Slow“, das Gore bereits zu „Songs of Faith And Devotion“-Zeiten schrieb, aber nie aufnahm, beim ebenso nervös-ängstlich wie heißblütigen „Goodbye“ oder bei Gahans „Broken From The Start”, und natürlich bei „Heaven”, der ersten Single des Albums.

 

‘Heaven‘ ist einer der Gründe, warum ich immer noch Musik mache“, schwärmt Gahan. „Von Zeit zu Zeit kommt ein Song daher – hoffentlich schreibe ich selbst einmal so einen – den ich einfach singen muss. Er fühlt sich an, als würde ich ein Paar Stiefel anziehen, die ich schon seit Jahren getragen habe. Es passt ganz einfach. Der Song ist der Dreh- und Angelpunkt des Albums.” 

 

„Für den Maschinen-Teil auf ‚Delta Machine‘ sind wir verantwortlich – die Art, wie wir die Musik  kreieren, wie wir die Maschinen einsetzen“, fährt Gahan fort. „Wir nehmen die Elemente der Songs und des Songwritings, die aus dem Blues kommen und stellen sie auf den Kopf. Led Zeppelin haben den Blues genommen und die Lautstärkte aufgedreht, die Stones haben ihn schlicht cooler gemacht und ich denke, wir haben alles dafür getan, ihn komplett zu versauen und in eine nicht ganz so einfache  Richtung umzuleiten.“  

 

Bei dieser Aufgabe stand ihnen Hilfe zu Seite. Einmal mehr holten sie Ben Hillier als Produzenten. Er war auch der Mann hinter den beiden letzten Alben „Playing The Angel“ und „Sounds Of The Universe“.

 

„Er wusste, wie weit wir gekommen waren und dass wir uns auf keinen Fall wiederholen konnten. Wir mussten etwas tun, das uns fordert. Aus diesem Grund wählten wir Ben, weil wir uns weiter entwickeln wollten und das Album weniger ‚filmisch‘, sondern wesentlich direkter werden sollte“, sagt Gore.   

 

„Traditionell haben Depeche Mode schon immer mit vielen Produzenten gearbeitet, aber als wir uns trafen, um uns über ein neues Album zu beraten, waren wir der Meinung, dass Ben (Hillier) der richtige Mann dafür sei. Er machte den Vorschlag, Flood abmischen zu lassen und das Resultat ist einfach wundervoll“, ergänzt Fletcher.

 

„Delta Machine“ erfüllt sein Ziel: es bereitet einer der einflussreichsten Bands der Welt, die mit ihrer Musik Künstler von Coldplay über The Killers bis MGMT inspirierten, einen neuen Weg. Sie gaben sich zwar einst einen Namen, der die Vergänglichkeit der Mode impliziert, doch ihre über drei Jahrzehnte andauernde Karriere und ihr nach wie vor immens hohes Kreativitätslevel unterstreichen mehr als deutlich, dass sie alles andere sind als ein flüchtiger Trend.

 

Foto:  Depeche Mode © Anton Corbijn

 

 

Rezensionen:

FAZ (deutsch): http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/pop/cd-der-woche/cd-der-woche-depeche-mode-lasst-die-tranquilizer-ruhig-zu-hause-12123496.html

Musikexpress (deutsch): http://www.musikexpress.de/news/meldungen/article391088/depeche-mode-delta-machine-erschienen-neue-tourtermine-fuer-deutschland-angekuendigt.html

Guardian (englisch): http://www.guardian.co.uk/music/2013/mar/21/depeche-mode-delta-machine-review

 

 

 

Sony Music
Juliane Luethy
juliane.luethy@remove-this.sonymusicexternal.com

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01.04.2013 Kinostart 11.4.2013

GFDK - Kino.de

Kinostart 11.4.2013: "Georg Baselitz" - Dokumentation zum 75. Geburtstag des weitbekannten Künstlers.

Anfang der Sechziger Jahre sorgte der deutsche Maler und Bildhauer Georg Baselitz mit seinen zum Teil obszönen Motiven für Aufsehen: Besonders bekannt aus der Zeit ist sein Bild "Die große Nacht im Eimer", das einen masturbierenden Jungen zeigt.

Später beeindruckte und provozierte er mit seinen Werken, die "auf dem Kopf stehen" bis hin zu völlig schwarzen Bildern. Die Dokumentation begleitet hautnah das Schaffen des Künstler über mehrere Jahre hinweg und zeigt seinen persönlichen Kreativitätsprozess.

Der Film von Evelyn Schels nimmt sich für den Künstler und sein Werk viel Zeit: Über mehrere Jahre hinweg hat die Regisseurin Georg Baselitz begleitet und ihm bis zu den kleinsten, sorgfältig gesetzten Pinselstrichen über die Schulter geblickt. Die Zuschauer lernen den Künstler von einer einmalig persönlichen Seite kennen und erfahren, was den Kunstbegriff für ihn ausmacht. Beiträge von Weggefährten und Familie ergänzen dieses private Porträt.

Regie: Evelyn Schels

Laufzeit: 110 min.

FSK: o.A.


Bild (c)  Alamode


Weitere Links:

Alamonde Film:

http://www.alamodefilm.de/kino/detail/georg-baselitz.html

Offizielle Homepage Georg Baselitz:

http://www.georgbaselitz.com/

BR:

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/inhalt/film-und-serie/georg-baselitz-ein-deutscher-maler100.html

 

Der Film kommt am 11.4.2013 in die Kinos. Im Verleih von Alamode.

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17.03.2013 Redaktions-Tipp

GFDK - Beats International

Alice Russell ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Naturtalent: Bei ihr ist nichts gekünstelt, konstruiert oder aufgesetzt. Im Gegenteil: Ihre massive Soul-Stimme, ihr Sound, ihre ganze Präsenz – das alles ist einfach nur natürlich und echt. Und gerade deshalb immer wieder umwerfend: Ganz gleich, ob sie mit ihrer 16-köpfigen Band (!) eine Masse von 4000 Fans selbst im heftigsten Regen zum Bleiben und schließlich sogar zum Tanzen bewegt (so geschehen beim Montreal Jazz Festival) oder im sehr viel kleineren Club-Rahmen mit „nur sechs Mann“ Begleitung auftritt.

Sobald sie ihre gewaltige Soul-Voice auspackt, zieht diese junge Britin das Publikum in ihren Bann. Und wer dermaßen lässig-unbeeindruckt die Bühne nach einer nüchternen Amy Winehouse betritt oder eine Legende wie Roy Ayers bei „Everybody Loves The Sunshine“ dermaßen (stil-)sicher unterstützt, darf sich auch nicht wundern, wenn die Medien nur Lob für sie übrig haben und sich unter die Fans längst auch diverse andere Musikgrößen mischen – so zum Beispiel Gilles Peterson, David Byrne, Dennis Coffey, Daddy G von Massive Attack oder die Jungs von Groove Armada.

Auch haben in den letzten Jahren diverse Produzenten bei ihr angeklopft und sie als Albumgast ins Boot geholt: Mr Scruff zum Beispiel, Quantic und Nostalgia 77, wobei sie mit letzterem zusammen sogar jene Coverversion von „Seven Nation Army“ aufnahm, die noch Jahre später die Tanzflächen in Brand setzen sollte. Nach der Veröffentlichung von „Under The Munka Moon“, so der Titel ihres Debüts, arbeitete Alice Russell jedoch größtenteils mit TM Juke zusammen, ihrem Stamm-Producer und Band-Leader. Angefangen mit dem gemeinsamen Debüt der beiden, „My Favourite Letters“, bis hin zum „Pot Of Gold“-Album, hat dieses Dream-Team ein paar der größten Soul-Tracks seit den Heydays einer Aretha Franklin aufgenommen.

„Wir beide sind halt extrem offen, was den Songwriting-Prozess angeht“, berichtet Alice über die Zusammenarbeit mit TM Juke. „Das mag auch daran liegen, dass wir beide auf so unglaublich viele Genres und Musikstile stehen – also Puristen sind wir definitiv nicht. Wenn man einen Blick auf unsere Einflüsse wirft, findet man da alles von Sarah Vaughan bis Bach, von Kate Bush bis Arvo Pärt – oder auch von J Dilla bis Alice Coltrane. Mal feiern wir richtig dreckigen Dubstep ab, und im nächsten Moment ist es schon wieder richtig krasser Soul von der alten Schule. Wir geben uns da immer gegenseitig einen Stups in die richtige Richtung.“

So wichtig ihr die Studioarbeit und das Schreiben neuer Songs auch ist: Mitzuerleben, wie Alice Russell einen Club oder eine Konzerthalle verwandelt und ein Publikum in ihren Bann zieht, ist kaum in Worte zu fassen. Und ob das nun mit gewaltiger Band und viel Bläser-Nachdruck im Rücken oder im ganz kleinen Rahmen geschieht, tut dabei wie gesagt nichts zur Sache: „Ja, auf der Bühne ist das alles einfach viel direkter“, sagt sie auch selbst. „Ich stehe generell auf Dinge, die noch wandelbar sind – auf Freiräume! Im Studio hingegen kann sich das schon mal so anfühlen, als ob einer ein Foto von dir machen will. Das eigentliche Schreiben im Studio meine ich gar nicht, das ist der Hammer, aber dann den perfekten Take aufzunehmen, das ist gar nicht so leicht, wobei es auch echt aufregend sein kann. Nur live gibt’s diesen zweiten Versuch nun mal nicht, da muss man einfach automatisch alles geben.“

Ihre Liebe zur Bühne hat ihr schon diverse grandiose Momente und etliche Anekdoten beschert – so zum Beispiel das eine Mal in Japan, wo sie ihren Aufenthalt ursprünglich nur verlängert hatte, um das Dorf zu besuchen, aus dem ihr Tourpromoter stammte – allerdings wurde ihr dort ein interessantes Angebot gemacht: Fast schon wie im Film, konnte sie so lange wie sie wollte über ihr Hotelzimmer verfügen, wenn sie im Gegenzug ein improvisiertes Konzert im Dorf geben würde. „Und natürlich haben wir sofort zugesagt“, strahlt Alice noch heute. „Sämtliche Omas und Babys wurden angekarrt, und wir haben dann über so eine improvisierte Anlage, irgendwelche Boxen und Verstärker gespielt. Ganz klar einer der wunderschönsten Gigs, den ich je gespielt habe.“

Zu weiteren Bühnen-Highlights zählt z.B. auch ihr Auftritt mit The Roots in deren Heimatstadt Philadelphia, während eine noch größere Legende sie zwar nicht auf die Bühne, aber erst kürzlich ins Studio bat: David Byrne, der sie für sein aktuelles Album als Vokalgast engagierte.

„Überhaupt ist das Singen für mich der beste Weg, um meine Gefühle rauszulassen“, berichtet Alice weiterhin. „Manchmal fühle ich mich dann richtig high, gerade wenn ich in höheren Tonlagen singe. Mir tut es einfach gut: Wenn man das Gefühl hat, dass nichts so richtig klappt, geht’s einem gleich viel besser, wenn man die richtige Melodie auf den Lippen hat. Ich hab selbst Panikanfälle schon erfolgreich damit beenden können: Einfach ‘Songs In The Key Of Life’ von Stevie Wonder mitsingen – das ganze Album. Sollten vielleicht auch mal die Ärzte in ihren Maßnahmenkatalog aufnehmen: Gesang auf Rezept.“

Das 2012 gemeinsam mit Quantic veröffentlichte „Look Around The Corner“-Album wurde rund um den Globus abgefeiert: Soul und Blues kombinierten die beiden hier auch mit Folk- und Gospel-Elementen, wobei Quantics Combo Bárbaro für sämtliche Instrumente verantwortlich war. Über den Tracks, die sie in Quantics Sonido del Valle-Studio in dessen Wahlheimat Cali (nicht Kalifornien, sondern die Stadt in Kolumbien) aufnahmen, bewies Alice wieder einmal, wie vielseitig und scheuklappenfrei sie als Sängerin und Songschreiberin ist. Auch die ausverkaufte Tour zu dieser Albumveröffentlichung entpuppte sich Abend für Abend als ein einziges großes Fest.

Womit wir also beim neusten Kapitel in der Karriere von Alice Russell angekommen wären: Gemeinsam mit ihrem Producer-Buddy TM Juke aufgenommen, präsentiert sie das neue Album „To Dust“, das am 15.02.2013 erschienen ist. Schon mit ihrer ersten Singleauskopplung „Heartbreaker“ unterstreicht sie, dass sie heute mehr Soul denn je hat: „Der Track handelt von einem gebrochenen Herzen, dem Ende einer Beziehung“, so ihr Kommentar, „von der Phase also, in der man emotional vollkommen fertig ist und sich schließlich mit dem Gedanken abfindet, dass alles vorbei ist.“ Im Videoclip zu „Heartbreaker“ spielt übrigens Hollywood-Schauspieler Harry Shearer mit, der neben etlichen anderen Rollen auch als eine der wichtigsten Stimmen von The Simpsons bekannt ist.

Im Folgenden berichtet Alice Russell über die Entstehung von „To Dust“ und geht dabei auch detailliert auf eine Auswahl der neuen Tracks ein...

Entstanden ist „To Dust“, indem ich mich einfach mit Alex getroffen und wir beide Ideen ausgetauscht haben. Wir haben sehr viel mit der Live-Band ausprobiert, und viele der neuen Songs haben wir etliche Male umgeschrieben und verändert, bis dabei schließlich diejenige Version herauskam, die sich für uns richtig anfühlte. Was meine Kommentare zu den einzelnen Songs angeht, ist es letzten Endes doch so: In unseren Köpfen wissen wir ganz genau, was diese Stücke bedeuten, doch sobald ein Song veröffentlicht wird, sind die Zuhörer an der Reihe – sie sollen das darin finden und sehen, was sie nun mal für sich darin entdecken und dem jeweiligen Stück abgewinnen können. Manchmal ist das dann hinterher etwas vollkommen anderes als das, was ich im Kopf hatte, als der Song entstanden ist – aber auch das ist vollkommen okay.

Es geht doch immer darum, eine Idee zu kommunizieren; ein Gefühl oder irgendeine Gemütsregung, und wenn auch nur ein klitzekleiner Teil davon bei den Zuhörern ankommt, dann genügt das vollkommen. In einem Wort: Vielleicht sollte man die folgenden Zeilen gar nicht lesen, sondern einfach nur genau hinhören und darauf achten, was die Songs mit einem anstellen. Aber fangen wir mal an...

„HEARTBREAKER“

„Heartbreaker“ basiert auf einem Gitarrenriff, das sich Al ausgedacht hat. Ich bin sofort drauf abgegangen. Ausgangspunkt war danach der Refrain: „Heartbreaker, I cannot breathe, it’s so over, self-signed decree“. Ich hab diverse Harmonien dazu ausprobiert, und der Rest ergab sich dann wie von selbst... „there’s a river in my mind, and it won’t stop running just for you, there’s a thousand forest fires between us, and I can’t get through.“ Der Track handelt von einem gebrochenen Herzen, dem Ende einer Beziehung, von der Phase also, in der man emotional vollkommen fertig ist und sich schließlich mit dem Gedanken abfindet, dass alles vorbei ist.“

„FOR A WHILE“

Das war eines der ersten neuen Stücke, die wir für dieses Album geschrieben haben. Der Beat ist ganz schön heftig verschroben, und im Text geht’s darum, sich einfach mal in die Lage eines anderen Menschen zu versetzen: „If you were me just for a time, maybe you’d think about it more and realise“ – ich wollte dafür ganz viele Harmonien übereinander schichten, denn ich liebe Harmonien einfach! Schließlich hat Alex mir auch das Abmischen überlassen bei diesem Track, denn bei so vielen Harmonien kann einem als Mann schon mal schwindelig werden.“

„HARD AND STONG“

Der Arbeitstitel dieses Tracks lautete ursprünglich „Petrol Station“. Hat ganz schön lange gedauert, bis wir zum Kern dieser Idee vorgedrungen waren; wir nahmen immer noch eine weitere Version auf, dabei hatte alles ganz spontan angefangen: Alex gab mir einen Loop und ich nahm dazu mit meinem iPhone mal eben die erste Strophe und somit auch die Melodie auf. Das Stück handelt davon, wie eine Idee plötzlich in den Köpfen der Menschen ankommen kann; von der Kraft, die frei wird, wenn wir zusammenkommen und gemeinsam versuchen, etwas zu verändern. Wenn also plötzlich alles klar ist, die Leute aufstehen, um ihre Meinung zu sagen, und man auch kein Geld mehr braucht, um eine Meinung zu verbreiten, weil der Ball so oder so schon längst ins Rollen gekommen ist und langsam unaufhaltbar wird. Es geht darum, sich selbst wieder zu ermächtigen – in einer Welt mit Kanälen wie Twitter und Wikileaks, in der die Leute zum ersten Mal auch selbst Gehör bekommen können, ohne den Umweg über die Medien gehen zu müssen. Ich habe das Gefühl, dass sich die großen Jungs immer schwerer damit tun, ihr Versteckspiel erfolgreich am Laufen zu halten. Darum auch: „you can’t stop the lights from turning on, dull these words but back they come hard and strong.“

„TWIN PEAKS“

Wir haben einen einwöchigen Abstecher nach Frankreich gemacht, und „Twin Peaks“ ist der einzige Song, der aus dieser Zeit auf dem Album gelandet ist. Wir hatten einfach all unser Aufnahme-Equipment in den Wagen gepackt und waren zur Familie von Jack Baker aufs Land gefahren in Frankreich; dort angekommen bauten wir also alles auf, und genau genommen entstanden diverse Songs während dieser Sessions – und vielleicht wird davon auch später noch mal was erscheinen – aber was dieses Album angeht, fühlte es sich richtig an, genau diesen Song dafür auszuwählen. Die Woche selbst war grandios: Vollkommen abgeschnitten von der Welt, konnten wir uns voll und ganz auf die Musik konzentrieren und schauen, was dabei herauskommt. Komplett im Kasten war „Twin Peaks“ natürlich noch nicht, als wir zurückkamen, aber ich habe dann zu Hause noch den Text und die Melodie überarbeitet und dann hat’s gepasst. Was die Harmonien angeht, hatte ich wohl Prince im Hinterkopf. Hört man auch deutlich raus, den „Purple“-Einschlag...

BREAKDOWN

Dieser Song entstand ehrlich gesagt, als es mir gerade nicht besonders gut ging. Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, ist schließlich keine Therapiesession hier, aber ich war auf jeden Fall ziemlich traurig: Ein paar Freunde hatten sich entschlossen, zum nächsten Ort weiterzuziehen – wo oder was auch immer dieser Ort sein mag – und dazu kam, dass ich echt wütend war auf einen Menschen, der mich mies behandelt hatte, wie ich fand. Problem war nur, dass ich meine Gedanken dazu irgendwie nicht ordnen konnte. Und genau aus dieser Stimmung heraus entstand nun also dieser Song, der teilweise wie ein Mantra funktioniert, dessen wichtigste Worte wohl das „Let go“ sind. Loslassen! Abschließen mit dem Thema! Irgendwann wird wohl jedem klar, dass die Sachen von uns Besitz ergreifen, an denen wir zu verkrampft festhalten, die wir nicht loslassen können oder wollen. Und damit sie uns nicht ganz auffressen oder zum Durchdrehen bringen, muss man sich auch mal wieder locker machen. Let go!

„TO DUST“

Der Song soll unter anderem eine Ode ans Finanzamt sein – und überhaupt an alles, was vollkommen überflüssig zu sein scheint, aber doch einen Großteil unserer wertvollen Zeit in Anspruch nimmt: Der ganze Papierkram halt. „To Dust“ entstand, als ich gerade eine Reihe von unschönen Briefen erhalten hatte, woraufhin ich sogar eine Abneigung gegen meinen Briefträger entwickelte – wobei der bestimmt ein ganz akzeptabler Kerl ist! Mir war das einfach zu viel, und so entstand also „To Dust“, was leider auch bedeutet, dass ich nun jedes Mal an diese Zeit erinnert werde, wenn ich das Stück live singe. Trotzdem kann sich bestimmt jeder damit identifizieren!

„CITIZENS“

Das ist noch so ein Stück, das schon vor einer ganzen Weile entstanden ist. Wir haben „Citizens“ dann immer wieder anders gespielt, bis eines Nachts diese Version dabei im Studio entstand: Es war drei Uhr in der Früh, wir hatten schon den ganzen Tag lang an den anderen Songs gearbeitet, und eigentlich brauchten wir nur etwas, um nach so einem verrückten Tag hinterm Mischpult mal wieder ein wenig herunterzukommen. Man hört wohl auch das Rauchige in meiner Stimme raus - aber es ist ja auch ein Ruf zu den Waffen... „stop and think a little about what you’ve got/citizens of planet earth don’t get caught in the catch/just take a little time to contemplate/are you still moving on everytime you fall...“

„I LOVED YOU“

Den hier hat Alex geschrieben. Er sah darin ursprünglich einen Disco-Track, und so präsentierte er mir „I Loved You“ auch zunächst, nur konnte ich damit nichts anfangen und schlug daher vor, einfach mal das Tempo zu drosseln, das alles etwas zu reduzieren – und diese Version fühlt sich nun genau richtig an. Inhaltlich geht’s dabei um einen verflossene Liebe, die man sich zwar zurückwünscht, aber andererseits auch genau weiß, dass es nichts bringt, dass es vorbei ist; es geht also schon um Trauer und um Herzschmerz.

 

 

 

Beats International
Peter & Stephan GbR
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12.03.2013 Erstmals als Solokünstlerin in Aktion

GFDK - Rough Trade

Nach Veröffentlichungen und Kooperationen mit Daniel Lanois (Black Dub), Robert Plant, Marianne Faithful, Joe Henry und Marc Ribot (Nouvelle Vague), stellt Trixie Whitley mit "Fourth Corner" ihr außergewöhnliches Talent als Sängerin und Songschreiberin erstmals auch als Solokünstlerin unter Beweis.


Ihr Album wurde in NYC mit Produzent/Keyboarder Thomas Bartlett (Antony & The Johnsons, Grizzly Bear, The National), Engineer Pat Dilett (David Byrne, Lou Reed, Mary J. Blidge) und Stringarrangeur Rob Moose (Antony, Bon Iver) aufgenommen.

Es vereint - zusammen mit Trixies einzigartiger Stimme - Elemente aus Soul, Blues, Jazz und Folk/Americana zu einer ergreifenden Rock/Pop-Rezeptur voller Seele und Intensität, die Trixie auch live vorstellt.

 

 

Rezensionen:

http://www.nytimes.com/2013/01/29/arts/music/new-albums-by-trixie-whitley-and-kris-kristofferson.html?_r=0 (Englisch)

 

http://www.rollingstone.de/reviews/alben/article376297/trixie-whitley-fourth-corner.html

 

 

 

Rough Trade Distribution GmbH
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Germany

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07.03.2013 Eine neue warme Soulstimme...

GFDK - Universal Music

Imany präsentiert ihr Debüt "The Shape Of A Broken Heart" im April live.

Selten hat ein Debüt-Album höhere Wellen geschlagen, als „The Shape Of A Broken Heart“ der französischen Sängerin Imany: „Der markante warme Soul ... geht direkt in die Seele“ (FOCUS), „Märchenhaft. Gesungen mit tiefer Soulstimme, die sich anfühlt wie ein warmer Sommerwind“ (Cosmopolitan), „ ... (ein) wundervolles Folk-Soul-Debüt“ (Elle). Die Kritiker-Gilde ist sich einig: Mit Nadia Mladjao, wie Imany bürgerlich heißt, geht gerade ein neuer Stern am Soul- und Folk-Himmel auf.

Nach einer ausverkauften Club-Tour (solo-akustik) im Herbst des letzten Jahres und äußerst erfolgreichen Support-Slots mit renommierten Künstlern wie Juanes, Jason Mraz, James Morrison und ZAZ kommt Imany jetzt erstmals mit fulminanter Live-Band auf Tournee. Im April präsentiert die singende Schönheit ihre hochgepriesene Song-Kollektion in sechs deutschen Städten: Hamburg, Berlin, München, Mainz, Köln und Frankfurt stehen auf dem Tournee-Plan.

Dabei sah es lange nicht so aus. Denn die 1979 im französischen Martigues geborene Sängerin gehörte zu den Top-Models der Fashion-Szene. Sie lebte in New York. War Teil des Glamours, faszinierte auf den Catwalks unter anderem für Calvin Klein. Ein Leben, von dem Millionen von jungen Frauen träumen. Dennoch: Für Imany war es nicht genug. Dann wagte sie 2009 den krassen Schnitt. Mit ein paar Kleidern, einer Fotomappe und einer Demo-CD mit sechs selbst geschriebenen Songs kehrte sie nach Paris zurück, um ein neues Kapitel aufzuschlagen: Als Sängerin. Als Künstlerin. Als Mensch, der sich nicht auf seine oberflächliche Laufsteg-Erscheinung reduzieren lässt.

Bereits im Sommer 2010 legt sie in ihrer französischen Heimat ihr Debüt-Album „The Shape Of A Broken Heart“ vor. Gemeinsam mit einfühlsamen Meistermusikern wie Bassist Stéphane Castry (Keziah Jones) und Percussionist Steve Shehan (Paul Simon, Paul McCartney) gelingt der musikalischen Quereinsteigerin auf Anhieb ein subtiles Meisterwerk: Zwölf Songs, angesiedelt zwischen nüchternem Realismus und verträumter Romantik – und bei jedem Ton entwaffnend ehrlich.

Eine Tour, die vieles verspricht und – mit großer Wahrscheinlichkeit – all das einlöst: Wundervoll seelenvoller Soul/Folk. Imany pur!



IMANY live:
21.04.2013    Hamburg / Mojo            
22.04.2013    Berlin / Heimathafen  
24.04.2013    München / Muffathalle
26.04.2013    Mainz / Frankfurter Hof
27.04.2013    Köln / Gloria
28.04.2013    Frankfurt / Gibson

 

Rezensionen zum Album:

http://www.focus.de/kultur/musik/plattenkiste/plattenkritik-imany-the-shape-of-a-broken-heart-super-musik-super-model_aid_766561.html

http://www.laut.de/Imany/The-Shape-Of-A-Broken-Heart-%28Album%29

 

Bild: Imany © Barron Claiborne

 

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02.03.2013 Ihr Soul ist blauäugig

Universal Music


Shooting-Star Leslie Clio veröffentlicht ihr Debütalbum GLADYS.

Irgendwie kommt man von der Vorahnung nicht los, dass uns hier das wohl unbeschwerteste Album des Frühjahres 2013 ins Haus steht. Dass hier eine Künstlerin im Anmarsch ist, der schon jetzt so viele erliegen, dass man sich – auch so eine Art von Leslie Clio – über das Morgen nicht den Kopf zerbrechen muss.

Irgendwie ist sie eine Herzenfängerin. Auf der Bühne, wo sie bei Joss Stone oder Michael Kiwanuka zeigt, dass sie mehr ist, als der „Support“-Act. Auf ihren eigenen Konzerten und Festivalauftritte. Mit einem Video zu ihrer ersten Single „Told You So“, das bereits mehr als 1.000.000 mal allein auf youtube angeschaut wurde und eine Künstlerin zeigt, die weder Angst vor offen gelegten Gefühlen noch vor klaren Ansagen hat. Mit bereits über 500 Plays für die aktuelle Single „I Couldn’t Care Less“ jede Woche im Radio.


Es brodelt gewaltig um Leslie Clio, die weder Angst vor offen gelegten Gefühlen noch vor klaren Ansagen hat. Doch wenn man sie fragen würde, was dieser steigende Druck auf dem Aufmerksamkeitskessel mit ihr macht, sie würde wahrscheinlich antworten: „I Couldn't Care Less“ und weiter einfach vor Freude in die Luft springen. Wir machen mit!

 

Leslie Clio

Jetzt nur nicht zu clever erscheinen. Nicht dumm aber auch nicht zu clever. Das wäre fatal - und unnötig. Sie ist jung, blond und blauäugig. Ihr Soul ist blauäugig. In diesen grossen, blauen Augen spiegelt sich das Staunen über unser irdisches Dasein. Sie haben schon mehr gesehen als die ihrer Altersgenossen. Leslie ist eine Reisende; ihr gehört die Welt, denn sie lässt sich nicht aufhalten.

Das glaubt einem keiner. Man kann das Gebot der Stunde gar nicht überstrapazieren. Nicht zu clever erscheinen. Nicht zu dick auftragen. Die Realität ist prall genug. Nehmen wir zum Beispiel die Pop-Nation schlechthin, Großbritannien. Die liebt den leichten Anflug von mangelnder Perfektion. Das Publikum ist misstrauisch, wenn die Dinge zu slick erscheinen. Lieber klammert es sich an die Illusion von Unbekümmertheit. So erklärt Dusty Springfield, in den Sixties die Queen des so genannten “Blue-Eyed Soul”, dass sie bis heute nur als Interpretin bekannt ist. “Ich dachte, Credits in Anspruch zu nehmen, wäre nicht förderlich für meine Glaubhaftigkeit als kleine, unschuldige Sängerin.”

So etwas kann Leslie nicht passieren. Trotz aller Bewunderung für die klassischen und modernen Stimmen des Souls hat sie sich bereits vor der Produktion für einen ganz eigenen Weg entschieden, und der führt an allen Stereotypen vorbei. Leslie macht kein Geheimnis aus ihrer Selbstermächtigung und vertraut lieber Nikolai Potthoff als einer Armada von prominenten Produzenten und Co-Autoren. Zusammen haben Leslie und Nikolai über viele Monate hinweg einen musikalischen Kosmos ausgestaltet, der seinesgleichen sucht. Im selben Moment leicht und dennoch gehaltvoll, brilliert die facettenreiche Produktion mit Beats und Sounds, die man in dieser Form noch nicht gehört hat. Auffallend ist die konzentrierte Einfachheit, die transparenten Arrangements und das urbane Setting - Referenzen an freundlicheren Post-Punk und dunkleren Trip-Hop sind hier ebenso in homöopathischer Dosierung zu finden wie die Spuren der älteren und jüngeren Soul-Geschichte. Als hätten sich die beiden eingeschlossen, mehrere geschmackvolle Plattensammlungen eingedampft und daraus pure Magie destilliert.

Im Kern scheinen alle Songs von grossen Gefühlen zu handeln. Mad Drama! Doch das wirkt nur so. “In meinen Liedern reflektiere ich einfach, was mich beschäftigt,” behauptet Leslie und zieht die Stirn in Falten, wenn sich jemand erdreistet, noch mal nachzufragen. Warum gerade das Scheitern der Liebe eine so grossen Raum bei ihr einnimmt? Ist doch klar: “Negative Gefühle verlangen einfach nach einem ganz anderen Maß von Verarbeitung.” Und als ein Paradebeispiel dafür, wie sich Niederlagen in einen Triumph verwandeln lassen, kann ihr Song “I Couldn’t Care Less” gelten. Die Botschaft lässt sich mit einer modernen Zen-Haltung vergleichen und ambitionierte Feuilletonisten finden darin vielleicht sogar das philosophische Konzentrat einer ganzen Generation. Nach eigenen Angaben will uns aber Leslie damit nur verraten, dass wir “den ganzen kleinen, alltäglichen Dramen des Alltags auch mal den Mittelfinger zeigen müssen, weil man sich oft, ohne dass man es will, von wahnsinnig unwichtigen Dingen verrückt machen lässt.”

Im Überwinden der uralten, längst überkommenen Dichotomie zwischen Kopf und Herz versöhnt Leslie Clio die vermeintlichen Gegensätze zwischen Mainstream und guten Geschmack. Musik und Texte mögen intelligent erscheinen, möchten aber auch einfach “nur gefallen”. Dahinter steckt weniger Berechnung als ein Bedürfniss. Erfolg akzeptiert Leslie nur zu ihren eigenen Bedingungen. Und ihr größter Erfolg präsentiert sich ihr bereits vor der ersten Veröffentlichung. Sie bleibt, wer sie ist. Und sie singt, was sie will. Für Leslie Clio soll die Musik sprechen, denn aus der Musik spricht Leslie Clio.

Das mag auch der Grund sein, warum Leslie gern so tut, als hätte sie nichts über ihre Musik zu erzählen. Dann beantwortet sie Fragen nach ihren persönlichen Vorlieben mit einem naseweisen Bekenntnis wie: “Keine Ahnung, ich mag Kaugummis.” Oder es bricht bei einem Gespräch über Kunst plötzlich aus ihr heraus: “Ich stehe zur Malerei wie Garfield zur Maniküre!” Statt eine Kindheit im Gospel-Chor herbei zu fabulieren, erinnert sie sich lieber an die Goldenen Jahre des deutschen Schlagers und an originäre Typen wie Heintje. - oder auch mal an die Afrikanische Musik, mit der Sie von Ihrer Mutter beschallt wurde. Das ist ehrlich (und) anders. Als eine der ganz wenigen Frauen ihrer Generation vermag es Leslie, aus feinen Beobachtungen einnehmende Geschichten zu spinnen und aus diesen Geschichten noch etwas attraktivere Songs zu machen. Die Songs sind ein Spiegel ihrer Seele. Sie stecken voller Liebe, Hoffnung und Witz - und am Ende sind sie allesamt beseelt von einem unerschütterlichen Glauben an das Gute in uns allen.

Wer Fragen hat, wird in diesen Songs alle Antworten finden.

Wer Ohren hat, der höre ...

 

Musikvideo zu "Told You So":

http://www.universal-music.de/leslie-clio/videos/detail/video:280636/told-you-so

 

Rezensionen:

http://www.rollingstone.de/reviews/alben/article370286/leslie-clio-gladys.html

http://www.laut.de/Leslie-Clio/Gladys-%28Album%29

 

 

Universal Music
Julia Keutner
Julia.Keutner@umusic.com

Weiterführende Links:
http://www.universal-music.de/leslie-clio/home
http://www.leslieclio.com/player/

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28.02.2013 Band, Freundeskreis und Musikerkollektiv

GFDK - Universal Music

Selig haben am 1. Februar 2013 ihr neues Album "Magma" veröffentlicht. "Magma" ist ein jetztzeitiges, frisches und vitales Album geworden. Man kommt nicht einen Moment lang auf die Idee, hier einer Band zu lauschen, die bereits auf eine 20-jährige Karriere zurückblickt.

 

Während "Und endlich unendlich" und das Folgealbum "Von Ewigkeit zu Ewigkeit" den Prozess der Selbstfindung dieser fünf ungleichen Freunde und Musiker reflektierten, richtet "Magma" den Blick nach vorne - und nach außen.

 

Aufgenommen hat die Band das neue Album im Spätsommer 2012 in den East Midlands, in England. Nachdem die vorangegangenen Alben in eigener Regie entstanden waren, wollten Selig für "Magma" wieder mit einem Produzenten arbeiten. Durch einen wunderbaren Zufall gelangten sie an Steve Power, der mit Guy Chambers bereits Musikgeschichte geschrieben hat. Er erkundigte sich über die Band und war begeistert. So entstand ein Werk, dem man seine Produktionsstätte durchaus anhört.

 

Selig sind mit "Magma" als Band, Freundeskreis und Musikerkollektiv in einer Weise bei sich selbst angekommen, wie das zuvor noch nie der Fall war. Auf dieser Platte ging es ihnen um die Zwischenmenschlichkeit, die sie mit Selig erfahren haben; darum wie schön es ist, in Liebe und Frieden nach so langer Zeit miteinander klarzukommen. Und das kann man beim Hören der zwölf neuen Songs spüren.

 

Rezension:

http://www.zeit.de/kultur/musik/2013-01/selig-comeback-magma

 

 

Universal Music Entertainment
Stralauer Allee 1
10245 Berlin
Deutschland


Bild: Selig © Thomas Rabsch

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23.02.2013 Ab september 2013 in paris

GFDK - Klaus Pokorny

 Kurioses aus Wien: Nackte Männer gucken nackte Männer - FKK im Museum Leopold

300 nackte Männer zogen nach Wien und haben sich die erfolgreiche Ausstellung "nackte Männer" im Leopold Museum angeschaut. Die FKK-Sondershow hat sich ausserhalb der normalen Öffnungszeiten abgespielt. Bekleidet waren nur die Museumsangestellten. So ein Schauspiel haben sie wahrscheinlich auch noch nie mit eigenen Augen zu sehen bekommen.

 

Foto: Pierre & Gilles, Vive la France, 2006 © Privatsammlung, Courtesy Galerie Jérôme de Noirmont

 

Interview mit Tobias G. Natter über die erfolgreiche Ausstellung:

Wien / Paris (ots) - "nackte männer", die Erfolgsausstellung des Leopold Museum, erweist sich als Publikumsmagnet und wurde seit der Eröffnung im Oktober 2012 bislang von ca. 188.000 Besucherinnen und Besuchern gesehen. Auch in den internationalen Medien schlägt die Ausstellung hohe Wellen. Zahllose Zeitungsberichte und TV-Berichte aus allen Kontinenten und über 60 Ländern liegen vor.

Nun gibt Tobias G. Natter, Direktor des Leopold Museum bekannt, dass das Musée d'Orsay in Paris die Ausstellung ab Herbst übernehmen wird. Die Schau wird von 23. September 2013 bis 2. Jänner 2014 in der französischen Hauptstadt zu sehen sein.

Zwtl.: Direktor Natter: "nackte männer" war überfällig - erfolgreiche internationale Vernetzung

Leopold Museum Direktor Dr. Tobias G. Natter sieht sich bestätigt: "Mit dem Thema "nackte männer" haben wir ein Thema, das lange in der Luft lag, auf die internationale Agenda gesetzt. Nach dem enormen Echo in Wien ist die Übernahme durch das Musée d'Orsay ein weiterer Beleg, dass diese Ausstellung längst überfällig war". Mit den "nackten männern" wollten die beiden Kuratoren Tobias G. Natter und Elisabeth Leopold, Vorstandsmitglied der Leopold Museum Privatstiftung, Vielfalt und Wandel des nackten Männerbildes von 1800 bis heute zeigen.

Die Schau, die durch hochkarätige Leihgaben besticht, spannt einen großen Bogen und thematisiert die Unterschiedlichkeit der künstlerischen Zugänge, konkurrierende Männlichkeitsmodelle und den Wandel von Körper-, Schönheits- und Wertvorstellungen.

Zwtl.: Elisabeth Leopold: Schiele, Gerstl und Kolig - Kronzeugen für Wandel des Männerbildes

Auch Elisabeth Leopold ist von der internationalen Wahrnehmung überwältigt. Sie verweist darauf, dass der Ausstellungskatalog von der "Financial Times London" schon vor zwei Monaten als einzige Publikation im deutschen Sprachraum unter die zehn wichtigsten Kunstpublikationen des Jahres 2012 gewählt wurde.

Vor allem aber freut sich Elisabeth Leopold, aus dem eigenen Sammlungsbestand mit Egon Schiele, Richard Gerstl und Anton Kolig drei wichtige Kronzeugen für den Wandel des Männerbildes um 1900 nach Paris schicken zu können. In der Kooperation mit dem Musée d'Orsay - einem der wichtigsten Kunstmuseen Europas - sieht Direktor Natter eine Bestätigung für den erfolgreich eingeschlagenen Weg der internationalen Vernetzung.

Zwtl.: Musée d'Orsay: 3,6 Millionen Besucher pro Jahr

Vom Wiener Erfolg beeindruckt, sind die Erwartungen in Paris naturgemäß groß. Und man ist im Musée d'Orsay überdurchschnittlichen Besucherandrang durchaus gewohnt. Mit über 3,6 Millionen Besuchern jährlich zählt das Musée d'Orsay zu den großen Publikumsmagneten in Paris.

Das Museum wurde 1986 im ehemaligen Bahnhof Gare d'Orsay eröffnet, der 1900 für die Pariser Weltausstellung errichtet wurde. Das Musée d'Orsay ist weltweit bekannt für seine Sammlung der Kunst des Impressionismus und des Postimpressionismus. Die Sammlung umfasst mehr als 5000 Gemälde, darunter Meisterwerke von van Gogh, Monet Renoir, Cézanne, Sisley u.v.m.

Zwtl.: nackte männer: verlängert bis 4. März

Während die Vorbereitungsarbeiten in Paris bereits auf Hochtouren laufen, kann die Ausstellung "nackte männer. von 1800 bis heute", die wegen des großen Erfolges verlängert wurde im Leopold Museum in Wien noch bis Montag, 4. März besucht werden.

 

Leopold Museum-Privatstiftung

Klaus Pokorny

presse@remove-this.leopoldmuseum.org

www.leopoldmuseum.org

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