Unsere Videogalerie über Musikstars und Newcomer

01.06.2013 Große Songs, die kraftvoll und zerbrechlich zugleich

GFDK - Leila Benameur

Auf „English Rain“ verbindet Gabrielle Aplin klassische Songwriter aus ihrer Kindheit bei ihren „freaky Hippie-Eltern“ wie Nick Drake oder Bruce Springsteen mit einem modernen und gleichzeitig zeitlosen Anspruch an sich selbst und ihre Stücke. Große Songs, die kraftvoll und zerbrechlich zugleich sind.

Ich bin so aufgeregt, dass die Leute es nun endlich zu hören bekommen“, sagt das britische Singer/ Songwriter-Wunder Gabrielle Aplin über ihr am 31.05.2013 erscheinendes Debütalbum „English Rain“. Und kein Titel könnte die bittersüßen Songminiaturen des erst 20 Jahre jungen Ausnahmetalents aus dem pittoresken Örtchen Bath wohl besser in Worte kleiden. Eben sanft, reinigend und erfrischend wie ein Wolkenbruch in Englands westlicher Grafschaft.

Schon im Alter von 14 Jahren schrieb Gabrielle mit „Ghosts“ ihren ersten eigenen Song; mit 17 dann den Titeltrack ihrer Debüt-EP. Und schließlich gründete sie noch mit Never Fade Records ihr eigenes kleines Label. Nachdem sie schon bald auf eigene Faust halb Britain bespielt und mit 18 bereits zwei weitere EPs veröffentlicht hatte, ist die Zeit nun endlich reif für Gabrielle Aplins ungeduldig erwartetes Debütalbum „English Rain“!

 

Musik CD

So wie das gefühlvolle „Home“: Kürzlich noch „Single Of The Week“ bei iTunes, kann das eindringliche YouTube-Video bereits mehr als 2 Millionen Views verzeichnen. Geschrieben aus der Situation heraus, sich als selbst erklärtes Landei nach dem Umzug in die Ödnis Londons an seine alte, ländliche Heimat festzuklammern und nicht mehr loslassen zu wollen. Mit „November“ hat Gabrielle ihrem absoluten Lieblingsmonat einen ganzen Song gewidmet und gleichzeitig einen schrecklichen Kampf mit einer ihr nahe stehenden, nicht näher genannten Person verarbeitet. Rein stilistisch lehnt sie sich dabei an ihre beiden Lieblingsbands, Elbow und The National, an – eigentlich ein guter Zeitpunkt, zu erwähnen, dass auch ihre steile Karriere seinerzeit mit viel beachteten Coverversionen von Katy Perry, Coldplay und kürzlich noch mit einer Liveversion von Carly Rae Jepsen begann. Gabrielle ist also nicht nur als Singer/ Songwriterin ein echtes Naturtalent, sondern geht auch als Popsängerin unbeanstandet durch!

Und dann gibt’s da noch Songs wie „Ready To Question“ – eine rollende, irgendwie an ein Seemannslied erinnernde Nummer mit Roots Music- und Gospel-Einflüssen, inspiriert von Aplins heiß geliebten „O Brother Where Art Thou“-Soundtrack. Gefolgt vom Instant-Singalong, der vorab veröffentlichten Single „Please Don`t Say You Love Me“: Lange Zeit konnte Gabrielle nicht ausmachen, wohin die Reise auf diesem Stück inhaltlich gehen sollte. Bis sie eines Nachts den Liebeskultfilm „(500) Days Of Summer“ schaute und es ihr schlagartig bewusst wurde: „Dieser Film beinhaltete genau die Empfindungen, die ich mit meinem Song transportieren wollte. Es war eine ziemlich realistische Handlung, die mich extrem inspirierte. Danach hat sich das Lied quasi von alleine geschrieben“, so Aplin. „Genau das gleiche ist mir auch mit `Home` passiert! Die Stücke, die einfach aus einem herausfließen, sind die besten. Sobald es Probleme mit einem Song beim Schreiben gibt, macht er auch Stress, wenn man ihn später live spielen will. Entweder es funktioniert von Anfang an, oder gar nicht. Wenn es bei den Writing-Sessions hakt, dann hakt es auch beim Livespielen.“

Gabrielle Aplin – ein Newcomertalent mit der ganz besonderen Gabe, die Menschen zu verzaubern. Sie mitzunehmen auf ihre ganz eigene Reise. Eine Künstlerin, die auch in jungen Jahren schon genau weiß, wer sie ist und wohin ihr Weg sie führt. Einen Weg, auf den sie auch ihre Fans mitnimmt. „Ich glaube, die Leute mögen mich in erster Linie für meine Ehrlichkeit und Offenheit. Außerdem interagiere ich bei Liveshows mit ihnen. Es ist nicht so, als würden sie jemandem zuhören, der eigentlich gar nicht da ist. Ich antworte ihnen auch persönlich auf meinem Twitter-Profil und meiner Website. Ich bin ihnen gegenüber genauso ehrlich, wie ich es auch in meinen Songs bin. Einzig und alleine meine Aufrichtigkeit hat mich dahin gebracht, wo ich heute bin.“

Als eine Art musikalische Autodidaktin hat Gabrielle eine genaue Vorstellung, was sie will. Und auch, was nicht. „Wenn man einen Song schreibt, hinter dem man eigentlich nicht steht und er ist erfolgreich, dann muss man diesen Song für den Rest seines Lebens jeden Abend vor Publikum singen, wenn man Pech hat. Es endet dann damit, dass man anfängt, sich selbst zu hassen. Man sollte immer versuchen, man selbst zu sein.“

Eine Fähigkeit, die auch Producer Mike Spencer (Rudimental, Emeli Sande, Alex Clare) erkannt hat. Ganz zu schweigen von ihrer weltweiten Fanbase, die ihre Songs mittlerweile millionenfach auf YouTube angeklickt, mehr als 60.000 Kopien ihrer drei in Eigenregie veröffentlichten EPs gekauft und ihre insgesamt bisher sechs gespielten Touren ausverkauft hat. „Irgendwie wurde mein Song `Home` immer größer und beliebter. Es scheint, als würden sie ihn am liebsten mögen. Noch vor zwei Jahren schien es, als wären meine Hauptfans 15 Jahre alte Mädchen. Heute können sich irgendwie alle Altersgruppen auf meine Songs verständigen, das ist toll!“

Grünes Licht also für Gabrielle Aplins Debüt „English Rain“. „Ich wollte vorher unbedingt etwas für die Musikindustrie lernen, wie die Dinge funktionieren. Ich glaube, ich habe es auf meine Art gemacht und die war auch richtig. Vielleicht kann ich mich demnächst um andere junge Talente kümmern, die etwas Hilfe nötig haben!“

Gabrielle Aplin – eine junge, frische Briese in der internationalen Musiklandschaft.

 

VÖ „English Rain“: 31.05.2013

 

Tracklist „English Rain“:

  1. Panic Cord
  2. Keep On Walking
  3. Please Don’t Say You Love Me
  4. How Do You Feel Today
  5. Home
  6. Salvation
  7. Ready To Question
  8. The Power Of Love
  9. Alive
  10. Human
  11. November
  12. Start Of Time

 

Tourdaten:

03.06. Hamburg – Prinzenbar
04.06. Berlin – Privatclub
05.06. Köln - Luxor

Foto Gabrielle Aplin Quelle: Benameur Promotion


BENAMEUR PROMOTION - music & entertainment PR
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27.05.2013 eine fröhliche Aura macht TinkaBelle so einzigartig

GFDK - Warner Music


Mit ihrem ersten Album „Highway“ gelang TinkaBelle bereits eine kleine Sensation im Alpen-Land: Das Debüt sprang auf Anhieb auf Platz 2 der Charts, die Single „The Man I Need“ erreichte Goldstatus und kein geringerer als Mr. Ex-Heidi Klum Seal bat Sängerin Tanja zum Duett für seine Single „You Get Me“.

Die Band TinkaBelle um Sängerin Tanja Bachmann besteht seit rund vier Jahren und stammt aus der Region Luzern/Zürich/Aargau.  
 
Ihren Namen bekam die Band von der Schweizer Bluegrass-Grösse Handsome Hank verliehen, da er glaubte gewisse charakterliche Ähnlichkeiten zwischen Tanja und der Fee Tinkerbelle aus Peter Pan erkannt zu haben.
 

Country Musik
 
Zwei Jahre später veröffentlicht TinkaBelle im April 2013 nun das zweite Album „On My Way“, diesmal auch in Deutschland. Es ist ein Album, dessen Hauptzutat eingängiger Pop ist, dazu gesellen sich dezente Country- und Folkanleihen. Das Album haben die sieben Musiker in ihrer Heimat, der Schweiz, aufgenommen, für einige Stücke reiste die Truppe jedoch nach Irland, um die besondere Würze traditioneller, irischer Instrumente (Uillean Pipes, Irish Box, Bouzouki) hinzuzufügen.
 
Produziert wurde On My Way wie sein Vorgänger von Fred Herrmann: „Wir sind ein super Team. Darum kam ein Wechsel für uns nicht in Frage.“ Schließlich lässt Herrmann Tanjas hinreißender Stimme stets genügend Raum. Die Ballade „Ireland“ singt die Aargauerin gewohnt gefühlvoll. Bei „My California“ verströmt ihr Gesang puren Optimismus. So rücken die Nummern noch näher an den Hörer heran und schaffen eine starke Bindung, denn das Album ist ein Plädoyer für die Liebe und eine positive Lebenseinstellung.  
 
‚Auch wenn es mal nicht so gut läuft im Leben, es geht immer wieder bergauf.‘  
 
Diese Erkenntnis steckt in den Liedern von TinkaBelle.  
 
Besonders der energiegeladene Popsong „Follow Your Heart“ tritt dafür ein, auf sein Herz zu hören – ohne Angst vor Fehlern. „Sogar an unseren Irrtümern können wir wachsen und unseren eigenen Weg finden“, sagt Sängerin Tanja, die die meisten Stücke auf dem Album gemeinsam mit Banjospieler Res geschrieben hat.
 
Live präsentierten sich TinkaBelle im Februar 2013 auf ihrer ersten Deutschland-Tour im Vorprogramm der britischen Band The Overtones. Dass die Band live unbestreitbare Qualitäten birgt bewies sie unlängst bei zahlreichen Festivals, zwei Headliner-Touren und im Vorprogramm von Status Quo.
 
TinkaBelle sind:
 
Tanja Bachmann: Vocals, Guitar
Res: Banjo, Acoustic Guitars, Dobro 
Lukas Schwengeler: Electric Guitars, Slide Guitars, Acoustic Guitars 
Marcel Zimmermann: Fiddle, Mandolin 
Thomas Kull: Keyboard, Acoustic Guitar, Accordion, Backing Vocals 
Sandra Merk: Bass
Andy: Drums

 

Foto TinkaBelle © Sven Bachmann/PixelShaping.ch

Warner Music Group Germany Holding GmbH
Alter Wandrahm 14
20457 Hamburg
E-Mail : info_de@warnermedia.de

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16.05.2013 nur das Herz vollbringt Wunder

GFDK - Uwe Kerkau Promotion

Popkünstlerin Ilse DeLange gibt in Deutschland ihr Debüt mit "Miracle"

Ilse DeLange ist das, was man ein „natural born talent“ nennt. Sie ist eine der erfolgreichsten Musikerinnen der Niederlande. Die 35-jährige Sängerin, Songwriterin und Gitarristin kann auf eine exzeptionelle Karriere in ihrem Heimatland zurückblicken.

Seit sie 1998 mit ihrem von Barry Beckett in Nashville produzierten Debütalbum „World Of Hurt“ an die Spitze der niederländischen Charts stürmte, haben es sechs weitere Alben an die Spitze der heimatlichen Hitlisten geschafft. Die blonde Sängerin mit dem strahlenden Lächeln und der kristallklaren Stimme, die ihren künstlerischen Aufstieg als Country-Sängerin begann, hat beste Chancen, als nunmehr formidable Popkünstlerin hierzulande einem breiten Publikum bekannt zu werden.

Mit „Miracle“, ihrem bis dato erfolgreichsten Hit aus dem 2008er „Incredible“ Album, war Ilse DeLange vor vier Jahren nicht nur ihr erster Nummer-eins-Hit gelungen sondern zudem eine dieser nachhaltig wirkenden Balladen, die man immer wieder hören kann und denen die Zeit nichts anzuhaben vermag. Geschrieben hatte sie den Song, der auch als Titelsong des Kinofilms „Bride Flight“ reüssierte, gemeinsam mit dem britischen Songwriter Sacha Skarbek, der unter anderem für Adele, James Blunt, Duffy und Lana del Rey gearbeitet hat. Dieses Stück gibt nun auch Ihrem 'Debut' in Deutschland den Album-Titel und ist gleichzeitig ein Bonus, denn es wurde hierzulande bislang nicht veröffentlicht.

In all den Jahren ist die enge Zusammenarbeit mit renommierten Songautoren zum Fundament ihres künstlerischen Schaffens geworden. Längst firmiert sie bei all ihren Songs als Co-Autorin. Die meisten Alben nahm sie mit Sessionmusikern in den USA auf, meist in Nashville, aber auch in Los Angeles. In dieser Hinsicht bildet  „Miracle“ eine Ausnahme. Ilse DeLange hatte sich wegen des Todes ihres Vaters entschlossen, die Aufnahmen im Kreise ihr vertrauter Musiker zu machen und sich bewusst für die Musiker ihrer angestammten Begleitband entschieden. Das ist der Qualität der Produktion und dem harmonischen Gesamtbild des Albums durchaus zugute gekommen

Musik CD voller Magie

„Miracle“ ist ein Album von internationalem Format und hat ein geradezu magisches Pop-Appeal. Die dynamische und enorm emotionale Stimme von Ilse DeLange macht natürlich den besonderen Zauber aller Songs aus. Beeindruckend ist die enorme stilistische Bandbreite. Ihre Entwicklung von einer Countrysängerin hin zu einer genreübergreifenden Popkünstlerin scheint hier endgültig vollendet. „Ich habe mich nie als reine Country-Musikerin gesehen, aber mich auch nie von Country komplett getrennt. Das hat sich alles nach und nach entwickelt. Ich habe schon immer die Herausforderung geliebt und mit jedem neuen Album auch mit neuen Leuten gearbeitet. Die haben auch ihre Erfahrungen eingebracht und so bin ich auch von all den Songschreibern, Musikern und Produzenten, mit denen ich gearbeitet habe, beeinflusst worden.“ Neben Barry Beckett hat sie auch mit anderen Top-notch-Produzenten gearbeitet, etwa für ihr Album „The Great Escape“ (2006) mit Madonna-Produzent Patrick Leonard. „Miracle“ ist auch tatsächlich das erste Album, bei dem sie selbst Regie geführt hat.

Die Stärke der neuen Songs verdankt sich nicht nur der natürlichen Ausstrahlungskraft ihrer Interpretin, sondern auch den brillanten Melodien. So ist das eindringliche „I Need For You“, aufgebaut und überzeugend wie eine U2-Ballade à la „One“, absolut unwiderstehlich. Ein großer Wurf von Ilse DeLange und ihrem US-amerikanischen Co-Autoren Nate Campany, der noch an weiteren Songs mitgewirkt hat: an dem hymnischen „We Are Diamonds“, dem herrlich nostalgischen und in kräftigen folkloristischen Farben ausstaffierten „Just Kids“, das jederzeit mit den Hits von Nelly Furtado mithalten kann, sowie dem schwungvollen „Dance On The Heartbreak“, mit dem sich jederzeit auch in Dance-Clubs aufwarten lässt. Auch an dem eindringlichen „We Are One“ hat er als Co-Autor mitgewirkt. Den Song, den sie ihrem Vater gewidmet hat, konnte sie diesem noch zu Lebzeiten vorspielen. „We Are One“ bildet gemeinsam mit „Time Will Have To Wait“ und dem ihrer Mutter gewidmeten „I Need For You“ die „emotionalen Säulen“ des Albums, das gleichwohl von Songs dominiert wird, die lebensbejahend und erhebend klingen. Songs wie der an die besten Zeiten von Fleetwood Mac erinnernde „Winter Of Love“, der sphärisch-sanfte Countryfolk von „Space Cowboy“ oder der mit Synthesizer unterfütterte Rocksong „Magic“. Zu wahren Pophymnen schwingen sich „Learning To Swim“ und „Hurricane“ auf. So muss Mainstream deluxe klingen.

Das musikalische Talent von Ilse DeLange war schon früh zu erkennen. In der nahe der deutschen Grenze gelegenen Kleinstadt Almelo aufgewachsen, nahm Ilse schon als Kind an Talentwettbewerben teil und begeisterte sich schon früh für Country, Americana, Bluegrass und Blues. Von Jugend an sammelte sie Erfahrungen in diversen Bands. Während eines Auftritts bei den Dutch Country Music Awards wurde sie von einem Talentscout aus den Staaten entdeckt und nach Nashville eingeladen, wo sie die Chance bekam, mit dem renommierten Produzenten Barry Beckett (Bob Dylan, Dire Straits) zu arbeiten, der ihr Sensationsdebüt produzierte. „Ich war damals noch enorm jung, gerade mal 18, 19 Jahre alt und für mich wurde ein Traum wahr. Ich hatte damals noch nicht viel Ahnung von allem. Jetzt war ich plötzlich unter all diesen großartigen Musikern und Instrumentalisten, um meine erste Platte aufzunehmen.“ Barry Beckett, mit dessen Unterstützung sich „World Of Hurt“ allein in den Niederlanden über eine halbe Million mal verkaufte, sollte auch das folgende Album ' Livin On Love' produzieren. „Dear John“, ein Livealbum mit ausschließlich Coverversionen von John-Hiatt-Songs, dessen Klassiker „Have A Little Faith In Me“ noch heute einen Stammplatz in ihrem Liverepertoire genießt, wurde mit seiner Hilfe gemixt.

Mit mittlerweile 20 Hits in den Top 40 und etlichen Platinauszeichnungen für ihre Albumveröffentlichungen gehört Ilse DeLange zu den Top Artists ihres Landes. Wie beliebt Ilse DeLange in den Niederlanden ist, zeigt auch ein Blick auf die zahlreichen Auszeichnungen und Preise, die ihr dort verliehen wurden. Neben fünf Edison Awards (das Pendant zum Echo) wurde sie in diversen Kategorien wie Best Singer, Best Single, Best Album und Best Pop Artist mit dem begehrten 3FM-Award (Radiopreis) sowie mit mehreren TMF Awards (Fernsehpreis) ausgezeichnet. Außerdem wurde ihr für ihre besonderen Verdienste für die niederländische Popmusik die „Gouden Harp“ (Goldene Harfe) verliehen. Während sie in den Niederlanden ganze Stadien füllen kann (zuletzt eindrucksvoll demonstriert und dokumentiert auf ihrem No.1-Album „Live In Gelredome“ aus dem Jahr 2011), ist sie in jungen Jahren schon mit den Dixie Chicks durch Europa getourt. Erinnerungswürdig sind auch ihr Auftritt mit Pat Metheny auf dem North Sea Jazz Festival und ihr Duett mit Italiens Superstar Zucchero („Blue“, 2004).

Doch Ilse DeLange hat sich noch nie auf ihren Lorbeeren ausgeruht. Die Künstlerin, die für ihre Bodenständigkeit ebenso hoch geschätzt wird wie für ihren Charme, arbeitet schon wieder an neuen Songs, während ihr längst überfälliger Durchbruch in Deutschland bevorsteht. „Für mich wäre ein Erfolg in Deutschland wundervoll“, sagt die Künstlerin voller Bescheidenheit. „Es fühlt sich an wie ein großes Abenteuer. Es ist natürlich schön, nicht davon abhängig zu sein. Es wäre die Extraportion Sahne auf einer ohnehin sehr gut schmeckenden Torte. Es würde mir natürlich ungeheuren Spaß machen, auch mal live aufzutreten.“ Wenn im Frühsommer das frisch gekrönte niederländische Königspaar in Deutschland erstmals seine Aufwartung macht, wäre das auch eine glänzende Gelegenheit für Ilse DeLange, ihre Songs auf deutschen Bühnen live zu präsentieren. Wie schrieb George Sand einst: „Zweifellos vermag die Politik Großartiges zu schaffen, aber nur das Herz vollbringt Wunder“.



Uwe Kerkau Promotion
Hammermühle 34
D-51491 Overath

u.kerkau@uk-promotion.de

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11.05.2013 eine der interessantesten Ku?nstlerinnen Norwegens

GFDK - Ozella Music

Randi Tytingvåg inspiriert durch amerikanischen Folk & Blues - "Lights Out".

Dass sie eine der interessantesten Künstlerinnen Norwegens, ja ganz Europas, ist, beweist Randi Tytingvåg seit Jahren. Mit ihren ersten Alben „Let Go“ und „Red“ hat die charismatische Sängerin eine völlig neue Mischung aus Chanson, Folk und Jazz präsentiert, mit der sie die Herzen von tausenden Fans im Sturm eroberte.

Ihr dritter Streich „Grounding“ zeigte sie 2012 als reife Songwriterin, die auch den zeitgenössischen skandinavischbritischen Pop für Ihre Zwecke zu benutzen weiß. Randi Tytingvågs Karriere verlief bisher frei von Stilzwängen, wie im Spiel.

Doch leider ist das Leben, anders als die Musik, nicht immer ein Spiel. Das musste Randi Tytingvåg im vergangenen Jahr schmerzhaft erfahren, als sie ihr ungeborenes Kind verlor. Auf ihrer neuen EP „Lights Out“ verarbeitet sie den Schmerz und die Verzweiflung, die sie dadurch erfahren musste. Ein ungeheuer privates, intimes Thema, doch Randi Tytingvåg ist Künstlerin durch und durch und die Musik ist ihre Sprache, ihre Therapie. Es war ihr wichtig, das Tabu zu brechen, mit dem der Tod eines Kindes in unserer Zeit belegt ist, das Schweigen mit ihrem Gesang zu beenden.

Fünf intensive Songs sind so entstanden, die nicht nur durch die offenen englischen Texte berühren, sondern auch musikalisch eine neue Seite Randi Tytingvågs zeigen. Nach Chanson, Jazz und Pop lässt sie sich diesmal von amerikanischem Folk und Blues inspirieren, die ganz eigene Melancholie des Banjo spielt neben Klavier Acoustic- und Slidegitarre die Hauptrolle im Ensemble, dass wie immer Randi Tytingvågs wunderschöne Stimme perfekt in Szene setzt. So erinnert Lights Out mit seiner persönlichen Atmosphäre manchmal an eine norwegische Version der frühen Norah Jones.

Deutschland-Konzert

11.05. 53115 Bonn, Jazzfest Bonn

19.07. Neue Bühne Senftenberg, Amphitheater Senftenberg

20.07. St. Katharina Open air, Nürnberg

foto Randi Tytingvaag © Marie von Krogh

Dagobert Böhm
Schloss Hamborn 20
D-33178 Borchen

eMail: mail@ozellamusic.com

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10.05.2013 besingt freud und leid der frauen

GFDK - KlassikAkzente

Den „Kleine Lügen“ ist die neue Single von Max Raabe und seiner Co-Autorin und Produzentin Annette Humpe gewidmet. In dem amüsanten Lied aus dem Album „Für Frauen ist das kein Problem“ geht es um Flunkereien und Heucheleien, wie sie uns in alltäglichen Auseinandersetzungen mit fiesen Kollegen, übereifrigen Ordnungshütern und eifersüchtigen Partnern gelegentlich abverlangt werden. „Du fragst mich, Schatz bin ich zu dick? Nein prima, sag ich, alles chic!“, heißt es hier etwa und an einer anderen Stelle: „Glaub mir, das Geld ist unterwegs! Sogar mit Zinsen, ich beleg’s.“ Max Raabe schnurrt die „Kleinen Lügen“ so genüsslich und verschmitzt herunter, dass man den Eindruck gewinnt, hier wisse einer ganz genau, wovon er spricht ...

Musik CD - Lügen haben grüne Beine

Begleitend zum Lied wurde ein witziges Musikvideo produziert. Die Hauptrolle spielt der Frosch Herr Grün, der bereits aus dem Video zur Single „Küssen kann man nicht allein“ vom gleichnamigen Debütalbum des Erfolgsduos Raabe und Humpe bekannt ist. Knapp 200.000 Klicks erzielte das Videodebüt des Herrn Grün auf der Internetplattform myvideo.de bislang – klar, dass sich der Frosch damit für die nächste tragende Rolle in einem Max Raabe-Clip wärmstens empfohlen hat.

Wurde der arme Herr Grün im letzten Video von heftigem Liebeskummer geplagt, wird er diesmal offenbar bei einer Notlüge ertappt und von einigen Bösewichten aus dem Palast Orchester nach bester Egdar Wallace-Manier in die Mangel genommen. Einen kleinen Auftritt, der jedoch von durchschlagender Wirkung ist, hat auch Max Raabe. „Kleine Lügen sind fast wahr“, singt er dazu, „wenn sie gut sind, sind sie unbezahlbar.“

Ab 19. April als Musik-Download erhältlich

Max Raabes neue Single ist ab 19.04.2013 auf allen digitalen Portalen erhältlich. Die Originalversion wurde ergänzt durch einen Remix von Achim Hagemann, der in enger Zusammenarbeit mit Annette Humpe entstand.

"Kleine Lügen" bei iTunes kaufen.

Quelle: http://www.klassikakzente.de

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29.04.2013 Meisterin der Verführung

GFDK - Semmel Concerts


Jede ihrer Shows verspricht ein unvergessliches Abenteuer, das niemals das gleiche sein wird. Nicht als Rock-Show sondern als Rock-Oper, in der echte, persönliche Geschichten erzählt werden, wird die „Fight Like A Girl“-Tournee ohne Zweifel Emilie Autumn’s bisher unvergesslichstes Konzertereignis.

Egal ob man zu den treuen Fans gehört oder nicht – die Tournee wird ein großartiges, kraftvolles und unterhaltsames Spektakel, das man nicht verpassen sollte.

Über ihre spektakuläre Gesangsleistung hinaus – welche gekonnt zwischen opernhaft und obszön hin und her wechselt (sie ist bekannt dafür, Queen’s „Bohemian Rhapsody“ als nächtliche Zugabe zu geben) – findet sie stets einen eleganten Mittelweg zwischen Sex, Gewalt und englischer Literatur, der ihr feuriges Temperament widerspiegelt. Ihre Shows vereinen Elemente von Broadway, Vaudeville, Rock-Konzerten, Geschichte und verrückter Zusammenkünfte – eine Mischung die man sonst nirgends finden wird…

„Es wird brutaler, blutiger und schöner“, bestätigt die Künstlerin mit einem scherzhaften Lächeln: Es gibt mehr Action zwischen Frauen und mehr Glitzer. Die Korsetts werden noch enger. Die Shows werden wie ein zahmer Tiger und ein versteckter Drachen zugleich – eine reine Achterbahnfahrt! Man wird sich fühlen, als ob man in ein düsteres Disneyland getreten wäre, und man wird es nicht mehr verlassen wollen.

Als wunderschöne, ungewöhnliche und freche akustische Verführerin und Violinistin der Extraklasse will Emilie Autumn ihr Publikum auf der bevorstehenden Tour „Fight Like A Girl“ zu einem gemeinsamen Kampf auffordern.

 

Foto: Emilie Autumn Quelle: Semmel Concerts

 

Emilie Autumn- Konzert in Deutschland

Fight Like A Girl - Tour 2013

02.09.2013 Leipzig Werk2-Kulturfabrik - Halle D

Eintrittskarten sind erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen, oder telefonisch unter der Semmel Concerts Ticket-Hotline 01805/ 57 00 99 (* 0,14 EUR/Min., Mobilfunkpreise max. 0,42 EUR/Min) sowie im Internet unter www.semmel.de.

Weitere Tourtermine:

http://www.asylumemporium.com/collections/show-tickets

 

Semmel Concerts Veranstaltungsservice GmbH
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
Thomas Guzy
Am Mühlgraben 70 | 95445 Bayreuth
guzy.thomas@remove-this.semmel.de
www.semmel.de

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20.04.2013 trifft auf Herz und Verstand einer Generation

GFDK - Peter Goebel

 

Musikvideo Kites: Gedichte, Geschichten von Alin Coen und ihrer Band.

Irgendwann im Leben eines Musikers gibt es diesen magischen Moment. Man weiß, jetzt ist der Augenblick, jetzt kann etwas Neues entstehen. Der Moment, in dem sich die richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Fleck finden.

So muss es gewesen sein, als die Sängerin Alin Coen sich vor etwa fünf Jahren mit ihrer Band traf, in einem dunklen Proberaum in Weimar. Die drei Jungs – Jan Frisch an der Gitarre, Philipp Martin am Bass und Fabian Stevens am Schlagzeug – waren gefunden, um die junge Singer-/Songwriterin bei ihren einfühlsamen, vorwiegend deutschsprachigen Balladen zu unterstützen, einen musikalischen Raum aufzuspannen für die warme Stimme von Alin Coen. Aber da war mehr. Es ging nicht nur darum, einer fabelhaften Sängerin eine Begleitung zu geben. Es ging um vier Musiker, die einen eigenständigen Sound entwickeln wollten.

Und das tun sie seit diesem magischen Moment. 2010 veröffentlichte die Band ihr Debüt-Album „Wer bist du?“, inzwischen hat es sich mehr als 30.000 Mal verkauft. Die Band ist in kleinen und großen Hallen aufgetreten, wurde mit jedem Tag bekannter. Vor mehr als sechzigtausend Fans haben sie bereits gespielt, fast jedes Konzert ihrer letzten Tour war ausverkauft. 2011 nahm die Alin Coen Band an Stefan Raabs Bundesvision Song Contest teil, spielte als Vorband von Sting und wurde mit dem deutschen Musikautorenpreis in der Kategorie „Nachwuchsförderung“ ausgezeichnet.

Jetzt hat die Band ihr zweites Albumfertiggestellt„We're Not The Ones We Thought We Were“. Es ist frischer und anspruchsvoller als der Vorgänger. Die Sounds sind mächtig im Klang und mutig in den Arrangements. Es klingt international, was auch daran liegen mag, dass auf diesem Album mehr englisch- als deutschsprachige Lieder sind. Die hervorragenden Texte von Alin Coen sind Gedichte, Geschichten. Eins der Stücke, „A no is a no“, richtet sich gegen Beziehungsgewalt. Ein anderes heißt „Disconnected“ und es erzählt von der Entfremdung zwischen Menschen und den Produkten, die sie konsumieren. Es sind Themen, die den Finger in die Wunden der Gesellschaft legen.

Der Albumtitel „We're Not The Ones We Thought We Were“ kann als Statement eines ganzen Lebensgefühls gelesen werden. „Viele Leute aus unserem Publikum sind zwischen 20 und 30“, sagt die Bandleaderin Alin Coen. Die neuen Songs treffen auf Herz und Verstand einer Generation, die sich noch finden will und stetig auf der Suche ist. Und genau diese Suche spiegelt sich auch in der Musik wider: dann torkelt der Slide-Bass und der Rhythmus drängt vorwärts.

Da ist sie also, die kluge und zeitgemäße Popmusik aus Deutschland im Jahr 2013.

 

Livetermine:

21.05.2013 München, Milla

22.05.2013 Tübingen, Sudhaus

23.05.2013 Köln, Werkstatt

24.05.2013 Hamburg, Elbjazzfestival

25.05.2013 Hamburg, Stadtpark (Support Philipp Poisel)

28.05.2013 Berlin, Privatclub

14.06.2013 Mainz, Nordmole (Support Philipp Poisel)

15.06.2013 Leipzig, Völkerschlachtdenkmal (Support Philipp Poisel)

17.06.2013 Kassel, Rothenbach Halle/Hessentag (Support Philipp Poisel)

18.06.2013 Köln, Tanzbrunnen (Support Philipp Poisel)

20.06.2013 Bielefeld, Soundpark (Support Philipp Poisel)

03.07.2013 Freiburg, Zelt Musik Festival

04.07.2013 Karlsruhe, Zeltival

12.07.2013 Magdeburg, Volksbad Buckau Open Air

13.07.2013 Gera, 360 Grad

24.07.2013 Wien, Theater am Spittelberg

25.07.2013 Wien, Theater am Spittelberg

26.07.2013 Kärnten, Acoustic Lakeside Festival

27.07.2013 Ludwigsburg, Residenzschloss (Support Philipp Poisel)

06.09.2013 Berlin, IFA Sommergarten (Support Philipp Poisel)

 

Fotocredit: Tristan Vostry

 

Peter Goebel
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14.04.2013 Tourbeginn 2013 am 4. April mit neuem Album

GFDK - Katrin Brauer


Musikvideo: Der Singer/Songwriter Johannes Falk war bereits mit Philipp Poisel & den Söhnen Mannheims auf Tour und veröffentlichte nun sein neues Album "360°"

"360°" heißt das neue Album von Johannes Falk. Und das nicht umsonst. Seine Songs sind ein melancholischer und zugleich kraftvoller Rundumblick auf das Leben.

 

Deutsche Pop-Poesie die tief geht und berührt. Wenn der Heidelberger Singer-Songwriter vom Abschied nehmen singt, von Menschlichkeit und von der Liebe als das Maß aller Dinge, dann nimmt man ihm das ab. Dabei entlockt er seinem Klavier nicht nur leise Töne.

 

Unterstützt von seinen großartigen Musikern Andie Mette, (Git.) David Mette (Drums) und Christoph Carl (Bass) wächst mancher Song zu einem epischen Werk an, das ohne Umwege unter die Haut geht. Mit seinem ersten Soloalbum war er in ganz Deutschland u.a. als Support für Philipp Poisel und die Söhne Mannheims unterwegs. Ehrensache, dass er den Auftakt für sein zweites Album in seiner Heimat macht.

 Johannes Falk © Sergej Falk


Tour 2013 zum neuen Album

 

04.04.2013 ABLBUM RELEASE HEIDELBERG

19.04.2013 ZWICKAU

20.04.2013 HALLE

27.04.2013  BAD GANDERSHEIM

31.05.2013 MINDEN MAYDAY FESTIVAL

01.06.2013 HASSLOCH

07.06.2013 KÖLN RONCALLI PLATZ

08.06.2013 ELLEFELD

12.07.2013 ÖHRINGEN

14.09.2013 FRANKFURT

 

 

 

 

 

KATRIN BRAUER
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Moltkestraße 82-84

50674 Köln

Facebook: http://www.facebook.com/KatrinBrauer.PromotionKonzeptText

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08.04.2013 experimentelle Klänge

GFDK - Sony Music

Musikvideo: Depeche Mode mit ihrem neuen Album "Delta Machine"

Auch im 33. Jahr des Bestehens läuft der Depeche Mode-Motor auf Hochtouren. Auf ihrem mittlerweile 13. Studioalbum „Delta Machine“ legen Martin Gore, Dave Gahan und Andy Fletcher eine Kreativität und Entschlossenheit an den Tag, die bereits den Erfolg ihrer Frühneunziger-Alben „Violator“ und „Songs of Faith and Devotion“ ausmachten.

 

„Wir machen jetzt schon unser halbes Leben zusammen Musik“, erklärt Gore. „Wir kennen die Stärken und Schwächen des anderen und wir arbeiten sehr gut zusammen. Wir hatten unsere Höhen und Tiefen, das ist bekannt, aber heute schöpfen wir unser Potenzial voll aus. Das war nicht immer der Fall.“

 

Diese Qualität in der Zusammenarbeit war allen Beteiligten bewusst, als sich die Drei im vergangenen April in Gores Studio in Santa Barbara trafen, um die Arbeiten an „Delta Machine“ zu beginnen.

 

„Es war das erste Mal überhaupt, dass wir uns die Demos anhörten und allen die generelle Richtung sofort zusagte“, erinnert sich Gore. „Wenn wir ein neues Album beginnen, haben wir oft einen Song, der ganz gut funktioniert, aber wir wollen ihn in eine andere Richtung bringen und besser machen. Wir probieren dann zehn verschiedene Herangehensweisen aus, meistens gibt es dann auch eine Reggae-Version. Es funktioniert nie, aber wir probieren es jedes Mal wieder. Dieses Mal war dieser Prozess aber nicht notwendig.“  

 

Darüber hinaus wurde die Entstehung von „Delta Machine“ durch Gahans Songwriting bereichert. Obwohl er bereits seit 2005 Lieder für die Band schreibt, übertraf er diesmal selbst seine eigenen Erwartungen und steuerte fünf Kompositionen bei. Außerdem war er an „Long Time Lie“ beteiligt - es war das erste Mal, dass Gore und er zusammen an einem Song arbeiteten.   

 

Martin ist ein großartiger Songwriter und Alan [Wilder] schrieb einige Stücke. Ich hatte das Gefühl, dass das nichts für mich ist. In meiner Rolle als Frontmann lastete schon genug auf meinen Schultern, und es machte mir ja auch Spaß. Irgendwann nutzte sich das dann allerdings ab. Mir wurde klar, dass ich mich in meiner Kreativität sehr limitiert hatte und ich wollte etwas Neues ausprobieren, ein Risiko eingehen. Ich orientierte mich weg von der Band, schrieb mit jemand anderem und verließ meine Comfort Zone“, sagt Gahan.  

 

Der Begriff ‚Comfort Zone‘ ist in diesem Fall allerdings ein recht krasses Understatement. In ihrer Karriere, die sich über mehr als drei Jahrzehnte erstreckt, verkauften die Sound-Pioniere mehr als hundert Millionen Platten, füllten die meisten großen Stadien der Welt bis auf den letzten Platz und landeten mehr als fünfzig Hits in den USA und Großbritannien. Doch von Zeit zu Zeit bedarf die ursprüngliche Inspiration, die den Aufstieg an die Spitze erst möglich gemacht hatte, einer Auffrischung.  

 

„Nach dem Ende der ‚Sounds Of The Universe‘-Tour gab ich mir selbst das Versprechen, dass ich eine Pause machen würde“, sagt Gahan. „Doch ich wurde von diesem Vorhaben abgelenkt und nahm eine Platte mit den Soulsavers auf. Das Songwriting mit den Soulsavers war eine so befriedigende Angelegenheit, dass mein Enthusiasmus neu geweckt wurde, weiter zu schreiben. Ich kehrte mit einer frischen Perspektive zu meiner Band zurück.“  

 

„Ich konnte die Songs gar nicht schnell genug fertig bekommen und musste mich in keinster Weise zwingen. Nachdem ich in meinem Kopf eine Melodie entworfen hatte, flossen die Worte hinein und ich nahm den Song schnell auf. Ich ließ ihn einfach durch mich hindurch fließen. Ich setze mich nicht hin und schreibe Wörter auf ein Blatt Papier. Die Musik diktiert sie mir. Klingt das irgendwie nachvollziehbar?”  

 

Bemerkenswerterweise fügen sich seine Stücke nun nahtlos neben die Gore’schen Kompositionen ein. Sie passen sogar so gut zusammen, dass man Schwierigkeiten hätte, zu sagen, welcher Song von wem stammt. „Wir sprechen nie über Textinhalte, bevor wir anfangen. Die ergeben sich ganz von alleine“, erklärt Gore. „Da wir als Band im Studio arbeiten, klangen Daves Songs schließlich sehr ähnlich und passten wie selbstverständlich zum Rest des Albums.“

 

Auf „Delta Machine“ vollzogen Depeche Mode jedoch eine kleine Kurskorrektur. „Wir experimentierten mit vielen Ideen und warteten darauf, dass die Songs irgendeine Form annehmen würden, bevor wir dem Album einen Namen gaben. Diesmal war ein starker Blues-Einfluss zu spüren, so ein ‚Delta-Blues-Ding‘, ein schleichende, schmierige und etwas schmutzige Atmosphäre“, erläutert Gahan.

 

„Ich möchte aber nicht behaupten, dass wir ein Blues-Album gemacht haben“, kontert Gore. „Es ist einfach unsere Version von Blues. Wir arbeiten an unserer Art von Blues schon seit langer Zeit. Wenn man z.B. auf ‚Violator‘ zurückblickt, dann wird man merken, dass da einige Songs enthalten sind, die sehr bluesig sind, auf ‚Songs of Faith And Devotion‘ und ‚Ultra‘ setzt sich das fort. Wir machen uns das jetzt mehr zu Eigen als früher und manifestieren es auch im Titel.“

 

„Wenn wir ins Studio gehen, dann haben wir einen Produzenten und ein Team, das letztendlich an dem Album arbeitet“, sagt Andy Fletcher. „Der Job des Teams ist es, das Bestmögliche aus dem Song herauszuholen. Als wir uns zum Schluss alle Stücke anhörten, waren wir nicht nur begeistert von der Qualität, sondern auch von der Richtung, in der die ganze Sache ging.“

 

„Was den Albumtitel angeht – ich mag diese ‚Maschine und Natur‘-Idee. Das Organische in Verbindung mit dem Anorganischen“, sagt Gore. Als Depeches Synthesizer-Spezialist Nummer Eins ist es allerdings kein Wunder, dass er beim Thema Technologie eine gewisse Sentimentalität verspürt.

„Der Blues-Einfluss ist ganz klar vorhanden“, sagt Gahan. „Was die Songs miteinander verbindet, ist ihr Ruf nach Hilfe. Das ist ja auch ein Element des Blues. Man jammert über sein Leid, doch durch die Musik wird man auf gewisse Art und Weise davon erlöst.“

 

Offensichtlich wird dies u.a. bei dem Hitze-induzierenden „Slow“, das Gore bereits zu „Songs of Faith And Devotion“-Zeiten schrieb, aber nie aufnahm, beim ebenso nervös-ängstlich wie heißblütigen „Goodbye“ oder bei Gahans „Broken From The Start”, und natürlich bei „Heaven”, der ersten Single des Albums.

 

‘Heaven‘ ist einer der Gründe, warum ich immer noch Musik mache“, schwärmt Gahan. „Von Zeit zu Zeit kommt ein Song daher – hoffentlich schreibe ich selbst einmal so einen – den ich einfach singen muss. Er fühlt sich an, als würde ich ein Paar Stiefel anziehen, die ich schon seit Jahren getragen habe. Es passt ganz einfach. Der Song ist der Dreh- und Angelpunkt des Albums.” 

 

„Für den Maschinen-Teil auf ‚Delta Machine‘ sind wir verantwortlich – die Art, wie wir die Musik  kreieren, wie wir die Maschinen einsetzen“, fährt Gahan fort. „Wir nehmen die Elemente der Songs und des Songwritings, die aus dem Blues kommen und stellen sie auf den Kopf. Led Zeppelin haben den Blues genommen und die Lautstärkte aufgedreht, die Stones haben ihn schlicht cooler gemacht und ich denke, wir haben alles dafür getan, ihn komplett zu versauen und in eine nicht ganz so einfache  Richtung umzuleiten.“  

 

Bei dieser Aufgabe stand ihnen Hilfe zu Seite. Einmal mehr holten sie Ben Hillier als Produzenten. Er war auch der Mann hinter den beiden letzten Alben „Playing The Angel“ und „Sounds Of The Universe“.

 

„Er wusste, wie weit wir gekommen waren und dass wir uns auf keinen Fall wiederholen konnten. Wir mussten etwas tun, das uns fordert. Aus diesem Grund wählten wir Ben, weil wir uns weiter entwickeln wollten und das Album weniger ‚filmisch‘, sondern wesentlich direkter werden sollte“, sagt Gore.   

 

„Traditionell haben Depeche Mode schon immer mit vielen Produzenten gearbeitet, aber als wir uns trafen, um uns über ein neues Album zu beraten, waren wir der Meinung, dass Ben (Hillier) der richtige Mann dafür sei. Er machte den Vorschlag, Flood abmischen zu lassen und das Resultat ist einfach wundervoll“, ergänzt Fletcher.

 

„Delta Machine“ erfüllt sein Ziel: es bereitet einer der einflussreichsten Bands der Welt, die mit ihrer Musik Künstler von Coldplay über The Killers bis MGMT inspirierten, einen neuen Weg. Sie gaben sich zwar einst einen Namen, der die Vergänglichkeit der Mode impliziert, doch ihre über drei Jahrzehnte andauernde Karriere und ihr nach wie vor immens hohes Kreativitätslevel unterstreichen mehr als deutlich, dass sie alles andere sind als ein flüchtiger Trend.

 

Foto:  Depeche Mode © Anton Corbijn

 

 

Rezensionen:

FAZ (deutsch): http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/pop/cd-der-woche/cd-der-woche-depeche-mode-lasst-die-tranquilizer-ruhig-zu-hause-12123496.html

Musikexpress (deutsch): http://www.musikexpress.de/news/meldungen/article391088/depeche-mode-delta-machine-erschienen-neue-tourtermine-fuer-deutschland-angekuendigt.html

Guardian (englisch): http://www.guardian.co.uk/music/2013/mar/21/depeche-mode-delta-machine-review

 

 

 

Sony Music
Juliane Luethy
juliane.luethy@remove-this.sonymusicexternal.com

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01.04.2013 Kinostart 11.4.2013

GFDK - Kino.de

Kinostart 11.4.2013: "Georg Baselitz" - Dokumentation zum 75. Geburtstag des weitbekannten Künstlers.

Anfang der Sechziger Jahre sorgte der deutsche Maler und Bildhauer Georg Baselitz mit seinen zum Teil obszönen Motiven für Aufsehen: Besonders bekannt aus der Zeit ist sein Bild "Die große Nacht im Eimer", das einen masturbierenden Jungen zeigt.

Später beeindruckte und provozierte er mit seinen Werken, die "auf dem Kopf stehen" bis hin zu völlig schwarzen Bildern. Die Dokumentation begleitet hautnah das Schaffen des Künstler über mehrere Jahre hinweg und zeigt seinen persönlichen Kreativitätsprozess.

Der Film von Evelyn Schels nimmt sich für den Künstler und sein Werk viel Zeit: Über mehrere Jahre hinweg hat die Regisseurin Georg Baselitz begleitet und ihm bis zu den kleinsten, sorgfältig gesetzten Pinselstrichen über die Schulter geblickt. Die Zuschauer lernen den Künstler von einer einmalig persönlichen Seite kennen und erfahren, was den Kunstbegriff für ihn ausmacht. Beiträge von Weggefährten und Familie ergänzen dieses private Porträt.

Regie: Evelyn Schels

Laufzeit: 110 min.

FSK: o.A.


Bild (c)  Alamode


Weitere Links:

Alamonde Film:

http://www.alamodefilm.de/kino/detail/georg-baselitz.html

Offizielle Homepage Georg Baselitz:

http://www.georgbaselitz.com/

BR:

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/inhalt/film-und-serie/georg-baselitz-ein-deutscher-maler100.html

 

Der Film kommt am 11.4.2013 in die Kinos. Im Verleih von Alamode.

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