Unsere Videogalerie über Musikstars und Newcomer

09.04.2014 Weltmusik trifft auf französisches Varieté und Pop

GFDK - Universal Music

Wann genau sie den Entschluss gefasst hat, ihr Leben künftig der Musik zu widmen, kann Indila unmöglich sagen: Mit den unterschiedlichsten Einflüssen aufgewachsen – alles von Michael Jackson bis Jacques Brel, von Ismaël Lô bis hin zu Warda oder auch Lata Mangeshkar, einer indischen Sängerin, die schon in den 1940ern für Furore sorgte –, steht jedoch fest, dass es der Newcomerin aus Paris stets darum geht, aufrichtige Gefühle zu transportieren und die unterschiedlichsten emotionalen Zustände zu vertonen.

Schon als Siebenjährige schreibt Indila ihre ersten eigenen Gedichte; die Kraft der Sprache fasziniert sie ungemein, wie auch die Tatsache, dass der Imagination offensichtlich keine Grenzen gesetzt sind. Sie entwirft Traumszenarien, unternimmt auf dem Papier endlos lange Reisen in entlegene Regionen, zunächst noch in recht kindlicher Sprache, aber schon damals schimmern jene Themen durch, die sie auch heute noch in ihren Songtexten umkreist...

Inzwischen sind aus den Gedichten der einstigen Träumerin Songs geworden: Sie liebt das Schreiben, das für Indila eine Notwendigkeit ist, ein Ventil, ohne das sie gar nicht leben könnte. Wie damals, schreibt und singt sie auch heute über ihre Gefühle, über das, was sie um sich herum beobachtet, und flieht so oft es geht in ihre eigene klangliche "Mini World" – ein Rückzugsort, an dem Leid und Schmerz keinen Platz haben.

Im Jahr 2010 geht es dann richtig los für Indila: Sie knüpft Kontakte, macht wenig später mit etlichen Leuten aus der französischen Rap- und HipHop-Welt gemeinsame Sache und ist als Vokalgast auf Tracks von Soprano ("Hiro"), Rohff ("Thug Mariage") oder auch Nessbeal zu hören ("Dust of Empire"). Eine weitere Zusammenarbeit, dieses Mal mit Youssoupha, entpuppt sich schließlich als erstes Highlight ihrer bisherigen Karriere: Der Track Dreamin, veröffentlicht im Januar 2012, geht auf Anhieb bei YouTube durch die Decke – inzwischen verzeichnet er 16 Millionen Views!

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

2013 unterzeichnet Indila schließlich ihren Vertrag mit Capitol Records und beginnt die Arbeit an ihrem Debütalbum Mini World: Ihre Maxime lautet, der Musik keinerlei Grenzen zu setzen, nur den eigenen kreativen Impulsen zu gehorchen, um die eigene Definition dessen, was ein Song sein kann und darf, immer wieder herauszufordern. Abgesehen von ihrem Bauchgefühl, vertraut sie dafür auch auf ihren Stammproduzenten Skalp, der sie perfekt ergänzt: Skalp schreibt und produziert, Indila hingegen ist für die Melodien und die Songtexte verantwortlich.

Mini World ist die perfekte Eintrittskarte in die Welt von Indila, eine Welt, in der keine Genrebegriffe existieren: Tonarten, die man gar nicht mehr kennt und die schon deshalb nach purer Nostalgie klingen, treffen auf durch und durch zeitgenössische Beats – eine Mischung, die vollkommen einzigartig und unbedingt zeitlos klingt.

Weltmusik trifft auf französisches Varieté und eine Überdosis Pop – alles darf und muss zusammengedacht werden, bis ein klangliches Gebiet abgesteckt ist, das die Welt gleich mehrfach umspannt.

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01.04.2014 Aufhören?! Noch lange nicht!

GFDK - MCS Team Berlin

Nach  fünfundzwanzig Jahren haben Thomas D, Smudo, Michi Beck und And.Ypsilon vielleicht viel gesehen und erlebt, aber eines noch lange nicht: Die Schnauze voll.

Die Freundschaft dieser vier Typen, die Symbiose zwischen den Charakteren, die Einheit, die diese vier Schwaben bilden, ist eine Kreativitätswalze, die einfach nicht gestoppt werden kann.

Die Assoziationen-Bombe, die gezündet wird, wenn sich die Männer im gleichen Raum befinden, explodiert jedes Mal aufs Neue und die Asche, die dann auf uns runterschneit, in Form eines neuen Albums, ist nur die Spitze des Eisbergs. Die neue, neunte Platte aus dem Kreativkosmos der Vier heißt „Rekord“: Davon wird sie sicher wieder viele brechen. Aber niemals genug um die Band verstummen zu lassen.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Die Jubiläumssingle „25“ featuring Don Snow aka John Savannah beweist wieder aufs Beste, warum mit den Fantastischen Vier auch 2014 zu rechnen ist. Der elektronische Beat pumpt aus den Boxen und füllt schon die Tanzflächen vor dem geistigen Auge. Die Single erschien am 14.03. und klettert in der 2. Woche von #38 auf #27 der Singlecharts.

Vergangene Woche stellten die Fantastischen Vier beim Echo einen neuen Rekord auf, indem sie 25 ihrer Songs in 250 Sekunden spielten. 
Das Medley ist ab sofort online erhältlich.

 

 

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31.03.2014 direkter, natürlicher und freimütiger

GFDK - Rough Trade

"The Unknown" heißt nicht nur der erste Song, den sie für ihr gleichnamiges zweites Album geschrieben hat, Dillon thematisiert hier die Instanz im Leben, für die es keinen Namen, keine Beschreibung, keine Grenzen gibt.

Das Unbekannte kann alles sein: die Sehnsucht, die Liebe, der Verlust, die Vergänglichkeit, die Angst oder das Verlangen. Passend zum Cover-Artwork von "The Unknown" präsentieren sich die zwölf neuen Stücke direkter, natürlicher und freimütiger: "Die Texte sind viel abstrakter und offener, obwohl sie genauso persönlich und introvertiert sind", sagt Dillon über die im Mai bis November 2013 entstandenen Songs.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Stücke wie "In Silence" oder "4ever" sind bisweilen schwermütig, sie verströmen diese Versunkenheit, die keineswegs immer als melancholisch diffamiert werden muss. "Wir alle leiden", sagt Dillon, "es ist jedoch wichtig, wie wir das Leid verarbeiten".

 

 

 

Rough Trade Distribution GmbH
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Germany

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22.03.2014 Durchstarter mit Single "Is It Right"

GFDK - MCS Berlin

Manchmal passieren sie noch, diese kleinen, überraschenden Wunder. Die Augenblicke, in denen uns ein kurzer Anblick oder eine entfernte Melodie ganz plötzlich von einem auf den nächsten Moment fesselt. Ein solches Wunder ist der Newcomer-Band Elaiza im deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest gelungen.

Das Frauentrio hatte sich im letzten Moment gegen über 2.000 Mitbewerber durchgesetzt und eine Wildcard für „Unser Song für Dänemark“ erhalten, um im Finale gegen die vermeintlich übermächtige Konkurrenz aus Musik-Größen wie Unheilig oder Santiano antreten zu dürfen. Was dann in der Kölner Lanxess Arena geschah, kann schon jetzt die Musiksensation des Jahres genannt werden. Die vorher völlig unbekannten Frauen erobern die Herzen der Zuschauer im Sturm und gewinnen den Vorentscheid: Elaiza fahren für Deutschland zum Eurovision Song Contest nach Dänemark.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Elaiza (sprich: Ela-i-sa) ist ein junges weibliches Trio um Sängerin und Songwriterin Ela Steinmetz, deren ukrainisch-deutscher Background den Sound ihrer selbst geschriebenen Stücke prägt. Drei junge, moderne Frauen - drei Freundinnen, so unterschiedlich, wie die Instrumente, die sie spielen: Der musikalische Werdegang von Sängerin/ Pianistin Ela liest sich fast wie ein russisches Märchen, Yvonne Grünwald packt eines ihrer insgesamt 15 Akkordeons auch gerne mal im Flieger aus, um Reisende und Bordpersonal mit ihren sehnsüchtigen Melodien spontan zu unterhalten und Kontrabassistin Natalie Plöger trifft man nur sehr selten ohne ihr geliebtes Instrument an.

Zusammen verbinden Elaiza alte Traditionen des osteuropäischen Folk mit modernen, catchy Popmelodien zu einer einzigartigen Ohrwurm-Mischung. Neo-Folklore nennt die Presse ihren außergewöhnlichen Roots-Pop-Crossover irgendwo zwischen Katzenjammer, den Dresden Dolls und überliefertem Liedgut, mit dem Elaiza nun die europäische Musiklandschaft bereichern und Deutschland am 10. Mai beim Eurovision Song Contest in Kopenhagen mit „Is It Right“ vertreten.



Das Debütalbum „Gallery“ von Elaiza erscheint am 28. März 2014.

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21.03.2014 Spendenaktion der United Nations Foundation

GFDK - Sony Music

Gemeinsam mit der United Nations Foundation will Pharrell Williams uns alle daran erinnern, dass jeder Mensch eine Chance auf ein glückliches, gesundes Leben verdient hat.

Schaut euch Deutschlands Beitrag zum #HappyDay an, u.a. mit Stromberg (Christoph Maria Herbst), Joko & Klaas, Markus Lanz...

Ergreift also die Initiative und spendet an humanitäre Einrichtungen auf der ganzen Welt! Wer an die United Nations Foundations spenden möchte, kann das hier tun: sny.ms/1l2Q9pD #HAPPYDAY

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18.03.2014 Von der kleinen Welle zum Tsunami

GFDK - Sony Music

Zwei Perspektiven, ein Melodic-House-Manifest: „WAVES“. Das Epizentrum des stylischen Groovers ist Amsterdam. Dennis Princewell Stehr, aka Mr. Probz, gilt in der niederländischen HipHop- und Produzentenszene längst als ausgemachter Ideengeber für schwer hitverdächtige Song- und Textideen.

Als er im letzten Jahr seine „WAVES“ auf YouTube präsentierte, trat er in seinem Heimatland buchstäblich eine Riesenwelle der Begeisterung los. Kaum gepostet, wurde „WAVES“ über Nacht zum Sound der Stunde und zum Must-Have aller angesagten Clubs.

Nachdem „WAVES“ schließlich auch noch in den Airplay- und Verkaufscharts durch die Decke gegangen war, nahm der Track nunmehr international die enorme Kraft eines freundlichen Tsunami an. Dessen Ausläufer erreichten umgehend den heiß gehandelten deutschen DJ Robin Schulz. Schulz ließ sich von Mr. ProbzWAVES“ mitreißen und produzierte den Dance-/House-Remix, der „WAVES“ mehr als 1,3 Millionen Aufrufe bei Soundcloud und eine nunmehr über 25 Wochen andauernde Residenz in den niederländischen Charts sicherte. Platz 1 der niederländischen iTunes-Charts und eine satte Top 3-Platzierung in den dortigen Sales-Charts inklusive.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Der durchschlagende Erfolg der „WAVES“-Mission fußt auf dem reichen Erfahrungsschatz seiner Protagonisten. Mr. Probz gewann erstes Ansehen als Graffiti-Künstler, bevor er mit den US-Künstlern Joe Budden, Scott Storch und Raekwon zusammenarbeitete. Als Opfer eines Gewaltverbrechens 2010, verarbeitete er seine Erlebnisse anderthalb Jahre später im Song „Meisje luister“, der in den Niederlanden prompt zum Hit avancierte. Der 26-jährige Produzent, Remixer und DJ Robin Schulz veredelte mit seinen Deep-House-Expertisen bereits die Pleinvrees Queensnight vor über 3000 Leuten in Amsterdam. In Frankreich kann er auf seine größte Fanbase außerhalb Deutschlands bauen.

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17.03.2014 Mit Gastmusikern Rhani Krija, Tom Auffarth, Riccardo Doppio

GFDK - Edel

Rafael Cortés spielt eine Flamenco Gitarre von Weltformat. Etablierte Stars wie Paco de Lucia, Tommy Emmanuel oder auch Al di Meola bitten ihn auf die Bühne.

Rafael Cortés ist kein Purist. Er ist ein Suchender, der Grenzen einreißen möchte. Er hat gemeinsam mit Fanta 4 auf der Bühne Pop Erfahrungen gesammelt und baut auch derartige Aspekte in seine Arbeit mit ein. Seine stupende Virtuosität steht aber stets im Dienste seiner Musik.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Das Album Cagini bietet eine bunte Vielfalt von balladesken Nummern hin zu sehr rhythmischen Bulerias, Fandangos und einer großartigen Farruca. Rafael Cortés komponiert selbst und setzt ein breites, intuitives Klangverständnis ein, um seine Musik für überraschende Spielwendungen offen zu halten.

Jenseits dessen, was Flamenco Aficionados suchen, bietet dieses Album auch schlicht sehr schöne Gitarrenmusik mit einigen eindringlichen Gesangsnummern. Ferner wirken so funkelnde Gäste wie Rhani Krija, Tom Auffarth oder auch Riccardo Doppio an dem Album mit.

 

Edel AG
Bernd Hocke
Neumühlen 17
D-22763 Hamburg
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15.03.2014 Konzerte im März und April 2014

GFDK - tapete records

In den zweieinhalb Jahren seit der Veröffentlichung des beliebten Debüts „We Know Exactly Where We Are Going“ ist einiges geschehen.

Während einer ihrer umjubelten Tourneen, die Pär Hagström und Jenny Roos mit ihrer Band quer durch Europa führten, wurden sie von der Bühne weg für eine Theaterproduktion des Saarländischen Staatstheaters engagiert. Pär Hagström schrieb die Musik für das Stück „Das kalte Herz“ und die gesamte Band wohnte und arbeitete mehrere Monate während der Proben- und Aufführungszeit in Deutschland.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Mit reichlich Inspirationen im Gepäck ging es zurück nach Schweden, wo das neue Album entstand – im heimischen Analog-Studio. Eingespielt auf herrlich verschrobenem Vintage-Equipment und mit einem in der Popmusik eher ungewöhnlichen Instrumentarium wie Bass-Klarinette, Harmonium, Mandoline. Dafür die richtigen Worte zu finden, fällt Außenstehenden schwer. In guter Tradition bringen es Pär & Jenny dafür umso genauer auf den Punkt.

Konzerte:

15.03.14 Stade - Hanse Song Festival  
16.03.14 Berlin - Roter Salon
17.03.14 Göttingen - Kantine im Jungen Theater
19.03.14 Halle - Objekt 5
20.03.14 Leipzig - Substanz
21.03.14 Frankfurt - Chez IMA (25 Hours Levis Hotel)
22.03.14 Neu-Isenburg - untergrundgalerie
24.03.14 Fürth - Kofferfabrik
25.03.14 Düsseldorf - Kassette
26.03.14 Stuttgart - Merlin
27.03.14 Basel - Zum Goldenen Fass
28.03.14 Sursee - Kulturwerk 118 
29.03.14 Bern - Brasserie Lorraine 
30.03.14 Zug - Chollerhalle 
03.04.14 Zürich - La Catrina 
04.04.14 Freiburg - Slow Club 
05.04.14 Saarbrücken - Sparte 4
07.04.14 Köln - Die Wohngemeinschaft
08.04.14 Mainz - Schon Schön  
09.04.14 Luckenwalde - Wunderbar
10.04.14 Gera - Songtage @ Manufaktur 
11.04.14 Hildesheim - Kulturfabrik Löseke  
12.04.14 Aachen - Raststätte 
13.04.14 Bielefeld - Bunker Ulmenwall

 


KONTAKT:
tapete records
finn lösekann
finn@tapetereecords.de

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17.02.2014 "ein korruptes system, das mit Millionen handelt"

Hessischer Rundfunk

Der Hessische Rundfunk (hr) feiert gleich drei Erfolge bei der diesjährigen Preisvergabe der deutschen Filmkritik. Dabei hat die von der Hessischen Filmförderung (HFF) geförderte hr-Koproduktion „Master of the Universe“ von Regisseur Marc Bauder den Preis als bester Dokumentarfilm gewonnen.

Als bester Darsteller ist Sascha Alexander Gersak für seine Leistung unter anderem in der hr-Koproduktion „5 Jahre Leben“ ausgezeichnet worden. Der Preis für den besten Schnitt ging an Anne Fabini für ihre Leistung bei der hr-Koproduktion „Houston“ mit hr-Tatort-Star Ulrich Tukur.

Marc Bauder gewinnt mit dem Dokumentarfilm "Master of the Universe"

Die Jury urteilte zum Preis für den DokumentarfilmMaster of the Universe“: „Mit den ebenso instruktiven wie beklemmenden Offenbarungen seines Insider-Protagonisten ist der Regisseur indes nicht auf die Erzeugung wohlfeiler Empörung aus, stattdessen arrangiert er sie mittels Bild, Ton und Schnitt, kühl entmystifizierend, auch gegen den zwar verständlichen, aber wenig zielführenden Wunsch nach einfachen Lösungen bei komplexen Problemstellungen. Kinofilme, gleich ob dokumentarisch oder fiktional, tun sich gemeinhin eher schwer damit, systemische Zusammenhänge anders als nur illustrierend zur Darstellung zu bringen - mit „Master of the Universe“ hat sich Marc Bauder aber genau dieser Herausforderung gestellt und sein Material bravourös in Form gegossen.“

Ungeschönte Innenperspektive über das Finanzsystem

Master of the Universe“ ist eine brisante Dokumentation über einen ehemaligen Investmentbanker, der eine ungeschönte Innenperspektive über das Finanzsystem liefert. Regisseur Marc Bauder studierte selbst Wirtschaftswissenschaften, bevor er sich als Filmemacher auf das Thema Finanzwelt spezialisierte. Es gelingt ihm, die richtigen Fragen zu stellen und genau dort nachzuhaken, wo oberflächliche Antworten nicht mehr ausreichen. Somit liefert sein Film erhellende Erkenntnisse, doch gleichermaßen auch die traurige Wahrheit, dass wir noch immer nicht in der Lage sind, die Gier der Banken und Investmentbanker aufzuhalten. Das bedeutet auch in Zukunft: Krisen ungeahnten Ausmaßes (www.kino.de)

Was hat sich seit der globalen Finanzkrise geändert?

„Ein Wort charakterisiert unsere Dreharbeiten in der Finanzbranche: ANGST. Diese Branche hat Angst, sich aus der Deckung heraus zu bewegen. Jeder Schritt könnte von der Außenwelt falsch interpretiert werden, und bevor man das riskiert, sagt man lieber gar nichts.“Marc Bauder, Regisseur

Alexander Gersak stellt seine Protagonisten mit vollem Körpereinsatz dar

Zur Auszeichnung von Alexander Gersak für seine Darstellung unter anderem in der hr-Koproduktion „5 Jahre Leben“ sagten die Juroren: „Seine Figuren – ob die des Opfers oder des Täters – stellt er mit vollem Körpereinsatz dar. Hinter diesem physischen Spiel verbirgt sich jedoch ein psychologischer Zweikampf mit seinem Gegenüber, den er ebenso eindrücklich ausficht.“

Die Begründung für Anne Fabinis Preis in der Kategorie „Bester Schnitt“ für den Film „Houston“ lautet: „Sie legt die Bilder so an- und übereinander, dass sich die allmählich verloren gehende Orientierung des Titelhelden für den Zuschauer zu einem fast unmerklichen Sog verschobener Gewissheiten verdichtet. Dem gläsernen Hotelzimmer-Nirgendwo eines scheiternden Selbst-Optimierers fügt sie mit einem Timing, das die Figuren, Fluchten und Zuschauer exakt im richtigen Moment ins Leere laufen lässt, schmale Risse der Unwägbarkeit zu: Jede nächste Sequenz scheint unendlich offen und erweist sich doch als Zementierung eines Lebens, das aus den Fugen geraten und in sich gefangen ist.“

Der Preis der deutschen Filmkritik wird in zwölf Kategorien an deutsche Filme vergeben, die im vorangehenden Kalenderjahr in den Kinos zu sehen waren. Es ist der einzige deutsche Filmpreis, der ausschließlich von Kritikern vergeben wird. Die renommierte Auszeichnung richtet sich nicht nach wirtschaftlichen, länderspezifischen oder politischen Kriterien, sondern nach rein künstlerischen.

Die drei mit dem Preis der deutschen Filmkritik ausgezeichneten hr-Koproduktionen „5 Jahre Leben“, „Houston“ und „Master of the Universe“ sind außerdem in die Vorauswahl zum Deutschen Filmpreis gewählt worden.

hr-pressestelle@hr.de

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14.01.2014 Kunst ist eine Waffe

GFDK - Kino.de

Beeindruckende und mitreissende Dokumentation über die politisch starke Kunstszene Ägyptens seit dem arabischen Frühling.


Der arabische Frühling hat nicht nur die Gesellschaft aufgerüttelt, ihrem Wunsch nach Veränderung eine Stimme zu geben: auch die Künstler Ägyptens wurden auf den Plan gerufen. So geben sie der Revolution mit meterhohen Graffiti-Bildern, neuartiger Musik und beeindruckender Aufklärungskunst ein Gesicht. So auch in der bekannten Mohamed Mahmoud Straße in Kairo: Nach einer brutalen Straßenschlacht Ende 2011, bei der zahlreiche Demonstranten getötet wurden, besprühten Graffitikünstler die Häuserwände mit lebensechten Porträts der Gefallenen.

Art War - Kunst als politische Botschaft

Der Dokumentarfilm von Marco Wilms begleitete über zweieinhalb Jahre hinweg die ägyptische Kunstszene, die in neuem Glanz erstrahlt und der Anarchie eine neue Bedeutung verleiht. Begonnen mit dem arabischen Frühling 2011 über den Sturz Mursis und später der Muslimbrüder, ist die Kunst stets auch ein politischer Botschafter oder mehr noch: eine politische Waffe. Dem Zuschauer wird ein realistisches Bild der Ereignisse der letzten Jahre und ein tiefer gehendes Verständnis für die revolutionären Künstler vermittelt. Quelle: kino.de Verleih: missingFilms ab 23.1.2014 im Kino

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