08.04.2017 ist in den großen opernhäusern zu hause

Vorgestellt: Die junge georgische Sopranistin Nino Machaidze gilt als die neue "Angelina Jolie der Oper"

von: GFDK/ Sony Classical

Nino Machaidze wurde 1983 in der georgischen Hauptstadt Tiflis geboren und studierte an der Accademia del Teatro alla Scala in Mailand.

2007 sang sie die Marie in Donizettis „La fille du régiment“ an der Scala – in dieser Rolle, mit der sie auch ihr Debüt am Teatro dell’Opera di Roma gab, setzte Nino Machaidze einen fulminanten Startschuss für ihre internationale Karriere.

Im Sommer 2008 folgte ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen als Juliette in der Neu-Produktion von „Roméo et Juliette“ an der Seite von Rolando Villazón.

Im Herbst 2008 gab Nino Machaidze ihr Debüt am Teatro Regio di Parma als Gilda in Verdis „Rigoletto“. Anschließend folgte ihr Debüt in Amsterdam mit „Roméo et Juliette“ am Concertgebouw.

Ihre erste Elvira sang sie in „I puritani“ am Teatro Comunale di Bologna im Januar 2009 an der Seite von Juan Diego Flórez, danach folgte ihr Debüt am Teatro la Fenice als Juliette.

Im April 2009 debütierte Nino Machaidze mit ihrer ersten Lucia in „Lucia di Lammermoor“ am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, später sang sie diese Rolle in Salerno unter Daniel Oren. Im Juli 2009 gab sie dann ihr Debüt in Wien als Fiorilla in Rossinis „Il turco in Italia“ am Theater an der Wien.

Nino Machaidzes USA-Debüt folgte im September 2009 an der Los Angeles Opera – erstmalig als Adina in „L’elisir d’amore“. Auch an der Bayerischen Staatsoper in München gab sie ihr Debüt in dieser Rolle in einer neuen Produktion von „L’elisir d’amore“ im Dezember 2009.

Im Januar 2010 folgte ihr Debüt in Spanien am Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia als Lucia. In Barcelona debütierte sie am Gran Teatro del Liceu in „La fille du régiment”. Im Mai 2010 gab Nina Machaidze ihr Debüt an der Berliner Staatsoper als Adina und im Sommer 2010 war sie wieder in „Roméo et Juliette“ bei den Salzburger Festspielen zu erleben.

In der gleichen Saison gab sie Galakonzerte in Prag, Abu Dhabi, Aarhus und Rio de Janeiro. Im Herbst 2010 kam sie als Adina an der Seite von Rolando Villazón als Nemorino wieder an die Scala.

Dann folgte ihr Debüt am Royal Opera House, Covent Garden als Juliette und sie war anschließend als Adina in München zu erleben. Im Januar 2011 folgte Nino Machaidzes Debüt an der Metropolitan Opera als Gilda im „Rigoletto“, im Februar war sie wieder in „Il turco in Italia“ an der Los Angeles Opera zu erleben.

Als Juliette kommt sie erneut an die Scala, dieses Mal an der Seite von Vittorio Grigolo. In der gleichen Rolle wird sie im Sommer 2011 ihr Debüt in der Arena di Verona geben.

Ihre erste Leila in Bizets „Les pêcheurs de perles“ wird Nino Machaidze am Teatro Filarmonico di Verona singen. Weitere geplante Projekte sind Debüts an der Opéra National de Paris im „Rigoletto“, an der Wiener Staatsoper als Juliette und an der Hamburgischen Staatsoper, wo sie als Gilda und als Lucia auftreten wird.

An der Scala wird sie im „Rigoletto“ zu erleben sein, im Liceu in Barcelona in „Il turco in Italia“  und in Brüssel in einer Wiederaufnahme der „Lucia“.

Nino Machaidze erhielt im Alter von sieben Jahren ihren ersten Gesangsunterricht und schloss ihr Studium am Konservatorium ihrer Heimatstadt Tiflis ab, wo sie am Paliaschwili-Theater als Gilda, als Norina in „Don Pasquale“ und als Zerlina in „Don Giovanni“ auftrat.

Sie gewann den ersten Preis beim Leyla Gencer Gesangswettbewerb in Istanbul, setzte ihr Studium 2005 an der Accademia del Teatro alla Scala fort und war bald in unterschiedlichen Rollen an der Scala zu erleben, z. B. als Despina in „Cosí fan tutte“, als Lauretta in „Gianni Schicchi“ unter Riccardo Chailly und als Musetta in „La Bohème“. 2008 sang sie ihre erste Amina in „La Sonnambula“ am Teatro Carlo Felice in Genua unter Daniel Oren.

Weitere Rollen in ihrem stetig sich erweiternden Repertoire umfassen Amenaide in „Tancredi“, Giulietta in „I Capuleti e I Montecchi“ und die Titelrollen in „Linda di Chamounix“ und „Lakmé“.

Nino Machaidze präsentiert ihr Debüt-Album bei Sony Classical

Die junge georgische Sopranistin Nino Machaidze veröffentlicht mit „Romantic Arias“ ihre Debüt-CD bei Sony Classical. Seit ihrem Debüt bei den Salzburger Festspielen 2008 an der Seite von Rolando Villazón in „Roméo et Juliette“ tritt sie in den renommiertesten Opernhäuser der Welt auf, zuletzt debütierte sie an der New Yorker Metropolitan Opera im Januar dieses Jahres.

Für „Romantic Arias“ hat Nino Machaidze eine sehr persönliche Auswahl von Stücken getroffen, darunter die beiden großen lyrischen Rollen von Gounod – die Juliette, mit der sie ihr Salzburg-Debüt bestritt, ist mit zwei Arien vertreten:

„Ah, je veux vivre“ und „Amour r’anime mon courage“, auch als „Gift-Arie“ bekannt, und die Manon, die erst seit Kurzem zu ihrem Repertoire zählt, mit der melancholischen Arie „Adieu notre petite table“.

Die CD enthält auch Arien aus zwei ihrer Paraderollen, die ihr Talent für komödiantische Rollen zeigen: Marie aus Donizettis „La fille du régiment“, die sie in der Saison 2011/12 an der Metropolitan Opera singen wird, und Fiorilla in Rossinis „Il turco in Italia“.

Außerdem sind auf dem Album zwei der schwierigsten Belcanto-Rollen enthalten: Donizettis „Lucia di Lammermoor“ und „Bellinis „La sonnambula“, bei der die Fähigkeiten der Sängerin in all ihren Facetten auf dem Prüfstand stehen, von den sanften, lyrischen Zeilen in der ersten Arie bis zum überwältigenden vokalen Feuerwerk in der Schlussszene „Ah, non giunge“.

Nino Machaidze wird in vielen der hier vorgestellten Rollen an den großen Opernhäusern dieser Welt zu hören sein. Als Juliette kann man sie im Mai an der Seite von Vittorio Grigolo an der Scala erleben, im November singt sie diese Rolle an der Los Angeles Opera. Im Januar 2012 gab Nino Machaidze ihr Debüt an der Opéra National de Paris in der Rolle der Gilda.


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