09.04.2017 Ausnahmeerscheinung seiner Generation

Vorgestellt: der ungarische Trompeter Gábor Boldoczki - er gewann bereits den ECHO Klassik 2008 in der Kategorie "Instrumentalist des Jahres Blechbläser"

von: Anne Heilmann/GFDK Redaktion

Der 1976 im ungarischen Szeged geborene und in Kiskőrös aufgewachsene Gábor Boldoczki ist mit seinem Trompetenspiel die Ausnahmeerscheinung seiner Generation. So verwundert es nicht, dass die Süddeutsche Zeitung Gábor Boldoczki inzwischen als „würdigen Nachfolger“ von Maurice André bezeichnet.

Der endgültige Durchbruch gelang ihm als Gewinner des bedeutenden Internationalen Musikwettbewerbs der ARD in München und als 1. Preisträger des 3. Internationalen Maurice André Wettbewerbs, dem Grand Prix de la Ville de Paris. „Seine technische Perfektion sowie künstlerische Reife sind überwältigend“, so urteilte die Jury, als ihm im August 1999 der begehrte Nachwuchspreis Prix Davidoff von der Reemtsma-Stiftung verliehen wurde.

Im Oktober 2002 folgte der international renommierte Prix Young Artist of the Year. Nach der Auszeichnung als Nachwuchskünstler des Jahres durch die Deutsche Phono Akademie im Oktober 2003 erhielt Gábor Boldoczki im Oktober 2008 erneut den ECHO Klassik in der Sparte Instrumentalist des Jahres.

Im Rahmen seiner Tourneen gastiert er zusammen mit namhaften Orchestern (u.a. Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Beijing Symphony Orchestra, Berliner Sinfonie Orchester, Sinfonieorchester Luzern) und Kammerorchestern (u.a. Franz Liszt Kammerorchester, Camerata Salzburg, Zürcher Kammerorchester, Bach Collegium München, Mozarteum Orchester Salzburg, Bachorchester des Gewandhauses zu Leipzig). Regelmäßig gastiert er in den bedeutenden Musikmetropolen Europas wie dem Musikverein Wien, der Philharmonie Berlin sowie dem Théâtre des Champs Élysées in Paris.

Im Januar 2010 wurde Gábor Boldoczki an die renommierte Franz-Liszt-Musikakademie Budapest berufen, wo er als Professor im Fach Trompete lehrt. Im Sommer 2010 gastierte Gábor Boldoczki bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern als Preisträger in Residence.

Höhepunkt war die Uraufführung des von Fazil Say komponierten Werks für Trompete und Orchester, einer Auftragskomposition der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Des Weiteren debütiert er zusammen mit dem Netherland Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Yakov Kreizberg im Concertgebouw Amsterdam und mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Fabio Luisi.

Gábor Boldoczki spielt auf B&S Instrumenten.

Seine letzte CD wurde mit dem ECHO Klassik 2008 in der Kategorie "Instrumentalist des Jahres Blechbläser" ausgezeichnet. Von der Kritik wird der Ausnahme-Instrumentalist stets mit höchstem Lob bedacht, als "würdiger Nachfolger von Maurice André" (Süddeutsche Zeitung) bezeichnet und als "Paganini der Trompete" (Stereo) gefeiert.

Auf seinem aktuellem Album ist Gábor Boldoczki mit Hedwig Bilgram, eine der renommiertesten Organistinnen Europas, zu hören. Gábor Boldoczki hat wunderschöne barocke Werke von Bach, Händel, Purcell, Albinoni und Stanley ausgewählt, die Bearbeitungen für Trompete und Orgel stammen von Hedwig Bilgram.

Höhepunkt ist Händels "Gloria in Excelsis Deo" sowie das berühmte "Ave Maria" von Bach/Gounod. Bei zwei Sonaten ist Hedwig Bilgram am Cembalo zu hören, unterstützt vom ungarischen Cellisten László Fenyó. Gábor Boldoczki begeistert durch seine Beherrschung aller Trompetenarten regelmäßig sowohl die Fachwelt als auch ein breites Klassikpublikum. Die stupende Virtuosität des Ausnahmetrompeters lässt Repertoire-Klassiker in einem neuen strahlenden Glanz erklingen.

Erstveröffentlichung 3.5.2011

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