Künstler mit besonderen Leistungen auf GFDK

13.05.2014 Fantasie zwischen Fotografie und Malerei

Redaktion GFDK

Gottfried Römer sieht in seinen Bildern eine Synthese aus Malerei und Fotografie. Wir von Freunde der Künste sehen darin pure Emotionen, die uns begeistern und die wir ihnen hier näher bringen wollen.

Die Bilder Gottfried Römers wirken auf den ersten Blick durch ihren stark ausgeprägten malerischen Charakter nicht als Fotografien im üblichen Sinn. Es handelt sich im ursprünglichen Sinn um Foto-Grafie, also um Licht-Malerei, die hier durch seine spezielle Art des Fotografierens zu impressionistischer Malerei mit der Kamera wird.

Der Fotograf Gottfried Römer hat hierfür einen extra Begriff entwickelt. "Painto" steht für die beiden unterschiedlichen Gattungen Painting und Photo, die in seinen Bildern zu einer neu gesehenen Einheit verschmelzen.

Durch experimentelle Techniken der Bewegung während des Belichtungsvorgangs beim Fotografieren entstehen seine "Paintos":

Fantasie zwischen Fotografie und Malerei

Charakteristisch dafür ist eine Reduktion oder Verschiebung von Formen der Wirklichkeit: Struktur und Kontur befinden sich in einem Auflösungsprozess. Damit wird Aktivität beim Betrachter ausgelöst, der geneigt sein wird, diesen Auflösungsprozess durch imaginäre Ergänzung zu kompensieren  und zu subjektivieren. So entstehen ganz eigene Bilder im Kopf.

Zur Darstellung kommt also nicht das Wahrgenommene, sondern der Wahrnehmungsprozess, welcher vom Betrachter ergänzt und weiter entwickelt werden kann.

Dadurch subjektiviert sowohl der Fotograf als auch der Betrachter das Gesehene und das Ergebnis ist eine individuelle Impression mit einer ganz eigenen Ästhetik: hier ist ein Loslassen bisheriger Sehgewohnheiten erforderlich….

Neue Sichtweisen

So erschließen sich völlig neue Sichtweisen und ungewohnte emotionale Zugänge beim aktiven Sehen der Paintos von Gottfried Römer. Es entsteht Freiraum für die eigene assoziative und kreative Fantasie…

Gottfried Römer fotografiert nach eigener Aussage schon gefühlt seit seiner Geburt und fand den Weg zu seiner Painto-Fotografie allerdings erst sehr spät nach Jahrzehnten des konkret-realistischen Fotografierens.

Mittlerweile fotografiert er seit 3 Jahren nahezu ausschließlich im Painto-Modus. Vorzugsweise Landschaft, Natur, aber auch Stadt- und Architekturimpressionen sowie Stimmungseindrücke gehören zu seinen bevorzugten Motiven.

Bislang wurden seine Paintos in verschiedenen Zusammenhängen ausgestellt  in Lich, Grünberg, Gießen, Hamburg, Kampen, Westerland/Sylt.

Die Paintos werden vornehmlich auf Leinwand gedruckt und auf einen 4cm Galerie-Holzrahmen aufgezogen, können aber auch direkt auf Alu-Dibond gedruckt werden.

Kontakt: fotoart@painto.de

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05.05.2014 gesellschaftskritische Sujets

Redaktion GFDK

Die Idee, die Philosophie meiner Bilder basiert auf der Frage: Gibt es eine Wirklichkeit, eine Wahrheit? Als Maler suche ich sie in den Gesichtern, der Körperhaltung, den Bewegungen meiner Protagonisten – oft in ihrer „Nacktheit“. Menschen aus dem Jetzt und aus der Vergangenheit.

Solitär oder angeordnet in einer bewusst gewählten Szene. Die Themen meiner Bilder suche ich in der Gesellschaft. Häufig begebe ich mich dann auf „Zeit-Reisen“ durch die Epochen der Geschichte und Mythologie: Neid, Gier, Imperialismus, Ausbeutung, Egoismus ... gestern wie heute.

Die Gesellschaft mit ihren politischen und sozialen Strukturen in der Vergangenheit wie im Jetzt versuchte und versucht immer wieder, Wahrheiten zu vertuschen, die Menschen zu belügen, um eigene Interessen problemlos durchsetzen zu können. Dabei blieben häufig Zeitgenossen mit ihren Ideen und Visionen für die Gesellschaft und unser aller Umwelt auf der Strecke. Ich sehe es als meine Aufgabe als Künstler, mit der Wahl von gesellschaftskritischen Sujets an den Betrachter zu appellieren, „doch mal“ hinzuschauen und sich mit mir auf den Weg zu machen - die Wahrheit zu finden ...

Ästhetik und Schönheit ist Florian Simon Eiler unerläßlich

Dabei sind Ästhetik und Schönheit für mich die metaphorische Brücke, um den Betrachter in die Dramatik meiner Figuren „hineinzubewegen". Ich male bevorzugt in Acryl auf Leinwand, setze häufig Paste ein, um Akzente zu setzen, experimentiere mit Gold, Silber und Kupfer – meine Farben. Dabei „spiele" ich mit Techniken, Raumkonzeptionen, Farben, Licht und Schatten, um die Vielfalt meiner Figuren an „Körper, Geist und Seele" aus ihnen herauszuholen - ihnen zu ihrer „wahren“ Wahrheit zu verhelfen. Auch über deren Tod hinaus ...

Über den Künstler Florian Simon Eiler

Florian Simon Eiler wurde in Tegernsee geboren. Von 2006 bis 2011 war er tätig als TV-Redakteur bei Pro7Sat1. Von 2011 bis 2012 absolvierte er ein Aufbau-Studium „TV-Journalismus“ an der Donau-Universität Krems, Abschluss als Akademischer Experte. Mit dem Malen begann Florian Simon Eiler 2008. Anfänglich suchte er in abstrakten Motiven und eher mit dekorativen Elementen seinen Ausdruck zu finden. Doch bald war dem jungen Maler klar – seine Bilder-Sprache ist „der Mensch“ in seinen vielfältigen Facetten. Durch die Themenwahl seines Abschlussfilms „Porträt einer Passauer Hutmacherin“ kam Eiler in Kontakt mit dem Passauer Kunstverein „Agon“ und wird Mitglied.

Florian Simon Eiler lebt und arbeitet als freischaffender Künstler und Journalist in Holzkirchen, Oberbayern.

 

Buchpublikationen von Florian Simon Eiler

   "Zeit, sich zu bewegen", WESSP.-Verlag 2003

   "Felix Fit und der Fürst der Faulheit", Novum-Verlag 2005

   "Promi-Luder(n) leicht gemacht“, kdp 2013

         

Ausstellungen: 

    2010 Kunstverein "Agon" Weihnachtsausstellung, Passau

    2011 Kunstnacht, Thema "Wasser",  Passau

    2011 Kunstverein "Agon" Weihnachtsausstellung, Passau

    2012 Einzelausstellung: Audi Akademie, Ingolstadt, Das Ursprüngliche suchen  

    2012 Einzelausstellung: Raiffeisenbank Holzkirchen,  Nichts als die Wahrheit  

    2013 Ausstellung der Nominierten zum Heise Kunstpreis, Alte Feuerwache, Dessau-Roßlau

    2014  Januar – März Einzelausstellung Kunst im Oberbräu, Holzkirchen Vanitas

    2014 Juni - Juli Ausstellung in der Galerie Kunstpfad in Linz, Austria

 

Nominierungen:

2011 nominiert für den Palm Award 

2012 nominiert für den Palm Award

2013 nominiert für den Heise Kunstpreis, Dessau, Sachsen Anhalt

 

Stipendien: 

2013 Erwachsenen-Stipendium, Kunstakademie Bad Reichenhall,„Maltechniken“ bei Kathrin Kinseher, Leiterin der Studienwerkstatt  für Maltechnik an der Akademie der Bildenden Künste, München

 

Private Ankäufe

 

Kontakt: post@floriansimoneiler.de

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28.04.2014 ausstellung in der galleria360 in florenz

GFDK - Sabine Schulz-Marow

Ernst Marow, 1934 in Königsberg/Neumark, dem heutigen polnischen Chojna, geboren, gelangte durch Flucht und Vertreibung 1945 nach Niedersachsen, wo er 1954 das Abitur machte um an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin bis 1959 zu studieren.

Im Jahr 1969 fasste er den Entschluß, die Wirklichkeit zu studieren entgegen der Tendenz des vorherrschenden Tachismus. Es folgte 1972 die erste Ausstellung „Realismus aus dem Küchengarten“ in der Galerie Brusberg in Hannover mit den spanischen Realisten Garcia, Lopez und Quintanilla.

Ausstellungen in berühmten Häusern

Seitdem ist kein Jahr vergangen, in welchem Ernst Marow nicht eine oder mehrere Ausstellungen im In- und Ausland aufbauen konnte. Ausstellungen in der Villa Hammerschmidt, Wohnsitz des Bundespräsidenten in Bonn, waren so selbstverständlich wie Ausstellungen im Sprengel-Museum in Hannover oder im Martin Gropius Bau in Berlin.

Mehrere Jahrzehnte wurde er von der legendären, nunmehr aus Altersgründen geschlossenen Galerie Dieter Brusberg – der Ernst Marow 1971 auch entdeckte - in Berlin vertreten.

Das graphische Hauptwerk Ernst Marows, der Radier-Zyklus "Für Odysseus", bestehend aus 105 Kaltnadelradierungen, entstand in den Jahren 2000 - 2012. Sein graphisches Opus magnum, welches dem Künstler eine intensivste Auseinandersetzung mit dem historischen Stoff abverlangte.

Ernst Marow gilt als überzeugter Realist

Als überzeugter Realist steuerte Ernst Marow sein gesamtes Leben in seinem künstlerischen Oeuvre gegen andere zeitgenössische Tendenzen in der Kunst.

Der Maler und Graphiker Ernst Marow nutzt den künstlerischen Ausdruck als Werkzeug zur Analyse und Interpretation der Realität und erscheint als Nachfahr und Fortsetzer der Neuen Sachlichkeit. Im Berlin der Nachkriegszeit und insbesondere in einer Ära der abstrakten Kunst sieht er sich als Revolutionär, der gegen den Strom schwimmt.

Ganz wie Homers Odysseus geht er den Weg zu seiner inneren Identität, über die Vielfalt der Wirklichkeit fällt auch Ernst Marows sensibler Blick auf die wundersamen Aspekte des Lebens. Malen ist für ihn eine Entdeckungsreise, die von außen in eine innere Dimension führt, in der die furchtbaren Grenzen nicht länger die Säulen des Herkules, sondern die Grenzen zwischen dem Bewussten und dem Unbewussten, dem Sichtbaren und dem Imaginären sind.

Die Arbeiten des Künstlers befassen sich mit den kleinsten Aspekten der Realität.Seine Werke bilden eine Brücke, die „das Unsichtbare durch die Realität sichtbar macht“ - so zieht Marow beispielsweise Vegetations- oder Landschafts-Teile, die auf realen Erlebnissen basieren mögen, ganz dicht an den Betrachter heran, sodaß sie in ihrem Ausdruck etwas Überwirkliches zeigen.

Ausstellung in Florenz vom 2. bis 27. Mai 2014


Mit einer großen Einzelausstellung/Retrospektive anläßlich des 80. Geburtstags des deutschen Malers und Graphikers Ernst Marow würdigt die Galleria360 in Florenz Leben und Werk des Künstlers.

 

Biographischer Überblick Ernst Marow

1934 geboren in Königsberg / Neumark (heute Polen)

1945 Flucht nach Niedersachsen

1954 Abitur

1955 – 1959 Studium an der ‚Hochschule für Bildende Künste Berlin‘

1969 Entschluß, die Wirklichkeit zu studieren gegen den vorherrschenden Tachismus

1972 erste Ausstellung in der ‚Galerie Brusberg – Hannover‘ „Realismus aus dem Küchengarten“ (mit den spanischen Realisten Garcia, Lopez und Quintanilla)

„Natur in Abbild und Vorstellung“ - Ausstellung in Hannover

1973 Ausstellung in der „Villa Hammerschmidt“ in Bonn

Ausstellung im „Deutschen Künstlerbund“ in Berlin

1974 „Kunstmarkt Köln“ - Ausstellung der ‚Galerie Brusberg‘ „Handzeichnungen“ ausgestellt von der ‚Neuen Gruppe München‘

1976 „Aspects of Realism“ internationale Wanderausstellung (mit Köthe, Petrick und Sorge)

„Retrospektive“ im Kunstverein Mannheim (mit Volkmar Oellermann)

Reportage im ZDF über den Künstler - Film-Beitrag „Gegen den Strom“

1977 „Regenbögen für eine bessere Welt“ausgestellt im ‚Württembergischen Kunstverein‘ in Stuttgart

1978 „Neue Bilder aus Niedersachsen“ ausgestellt in der ‚Galerie Brusberg‘

1980 „Deutscher Künstlerbund“ Ausstellung in Hannover, Der Maler erhält für seine Werke das „Niedersächsische Künstlerstipendium“

1981 Ausstellung im ‚Forum Kunst‘ in Rottweil

Ausstellung im ‚Sprengel – Museum‘ in Hannover

Für sein ‚Zeichnerisches Werk‘ erhält der Künstler den „Bernhard-Sprengel-Preis“

1982 „Landschaften und Stilleben“ ausgestellt in der ‚Galerie Brusberg – Berlin‘

1983 widmete das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Ernst Marow den Band 19 aus der Reihe „Niedersächsische Künstler der Gegenwart“ erschienen im Westermann-Verlag, Braunschweig

1986 „Neue Bilder“ Ausstellung im ‚Kunstkreis Hameln‘

1990 Ausstellung mit Max Uhlig in der ‚Galerie Brusberg – Berlin‘

1993 „Realismus Triennale“ im ‚Martin-Gropius-Bau‘ in Berlin

1996 „Die Kraft der Bilder“ - Europäischer Realismus

1999 „Landschaften“ ausgestellt im ‚Kubus‘ in Hannover

2000 – 2012 entstehen Ernst Marows ‚105 Radierungen zur Odyssee – Für Odysseus‘

2004 „Bilder und Radierungen zur Odyssee“ - Doppelausstellung im ‚Kunstverein Norden‘

2007 „Für Odysseus“ - Eine Auswahl aus den Radierungen zur Odyssee, ausgestellt in der ‚Galerie Brusberg – Berlin‘

2013 „ART.FAIR Köln“ – internationale Kunstmesse im Staatenhaus am Rheinpark

2014 „Mostra personale“ in der ‚Galleria360‘ in Florenz/Italien (02. – 27. Mai 2014)


Galleria360 - Galleria d´arte moderna e contemporanea

Angela Fagu & Riccardo Piagentini

Via il Prato 11R

50123 - Firenze (Italia)

Phone: +39 055 2399570 - cell.: +39 329 10 35 619 /+39 329 10 34 908

Website: www.galleria360.it

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08.03.2014 Die Natur verbindet sich mit der Kunst

Redaktion - LINDEN CORPORATE ARTE GALLERY

Kunst ist aus Unternehmen nicht mehr weg zu denken. Der Kölner Künstler Hans-Jürgen Linden nutzt die künstlerische Fotografie als Ausdrucksmittel für eine neue Interpretation der Corporate Art.

Die großformatige Umsetzung unterstreicht die Exklusivität seiner floralen Motive, die insbesondere in großen, repräsentativen Räumlichkeiten wie Foyers oder Empfangshallen zur Wirkung kommen.

Bildsprache geprägt von Fokussierung und bestechender Klarheit

So werden Pflanzen zur Skulptur, Blätter und Blüten zur außergewöhnlichen Reflexion. Natur und Raum schaffen durch florale Inspiration – man könnte auch sagen „joy of nature“ – das ist die Vision. Hans-Jürgen Linden geht stets von der Realität aus, interpretiert den Moment und komponiert die Bilder neu.

Die Natur verbindet sich mit der Kunst

In Anlehnung an den amerikanischen Kunsthistoriker William John Thomas Mitchell vollzieht Linden die Wende zum Bild. Seine eigenständige Bildsprache und prägnante Farbkompositionen gehen eine symbiotische Verbindung ein mit dem charakteristischen Umgebungsfeld: "Die Natur verbindet sich mit der Kunst als Ausdruck unendlicher, schöpferischer Kraft. Ein Wechselspiel, das visuelle Eindrücke und die Komplexität der räumlichen Situation verdichtet. Dies überträgt sich auf den Betrachter und schafft Orte der Harmonie und Inspiration."

Die großformatige Umsetzung seiner aktuellen Fotokunstwerke mit Maßen von zum Beispiel 300 x 180 cm und größer ist ein kreatives Statement. Produziert werden alle Werke in Galeriequalität im hochwertigen und patentierten Diasec-Verfahren. Sie sind jeweils in einer limitierten Auflage von 12 Stück auf der Rückseite signiert, datiert und nummeriert.

Interdisziplinärer Grenzgänger zwischen Kunst und Kommunikation.

Corporate Art eine logische Konsequenz der kreativen Laufbahn von Hans-Jürgen Linden, die in den 1970er-Jahren mit einem Studium an den Kölner Werkschulen und der Kölner Fachhochschule für Fotografie startete. Seit Mitte der 1990er-Jahre arbeitet er mit der digitalen Fotografie. Die floralen Motive seiner aktuellen Serie arrangiert er durch Verfremdung zu neuen Sichtweisen und Perspektiven. Alle Werke und Kontaktdaten finden Sie unter www.linden-corporate-art-gallery.eu

LINDEN CORPORATE ARTE GALLERY
Hans-Jürgen Linden
Stammheimer Str. 15
50735 Köln
E-Mail: office@linden-corporate-art-gallery.eu

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19.02.2014 wo ist die wertschätzung der zeit geblieben?

JAY KAY Event & Music

Inwieweit Künstler und insbesondere Live-Musiker eine exhibitionistische Ader brauchen, damit ihr Publikum das Gefühl bekommt, dass sie ihr Innerstes offenbaren, ist eben so schwer zu ermitteln wie der Prozentsatz an schauspielerischem Talent, der nötig ist, um dasselbe Ziel zu erreichen, ohne Exhibitionist zu sein.

Das klingt kompliziert. Aber so ist das Leben eben. Da sitzt schon mal einer bereits im harm- aber nicht furchtlosen Alter von fünf Jahren am Klavier, klopft sich an den Tasten die Fingerkuppen platt und freut sich über jede Melodie, die ihm gelingt. Braucht aber dann noch mal fast 20 Jahre mehr, bis er sich Singer/Songwriter mit eigenen Kompositionen schimpfen darf. Hochoffiziell.

Wie Michael Wolfschmidt zur Musik kam

Dazwischen liegen Jahre voll musikalischer Demut vor Helden, deren Platten und Namen jeder kennt, der zwischen 1975 und 1985 geboren und mit deutschsprachiger Rockmusik sozialisiert wurde. Genau wie all jene wurde auch Michael Wolfschmidt, beheimatet in der DIY-Rock-Diaspora Mittelfranken, von der Musikalität der eigenen Muttersprache überwältigt. Wie schnell ein paar einfache Worte intensive Gefühle ausdrücken, echte Erlebnisse zu Songs machen und im richtigen Augenblick Bock auf mehr Leben machen können, hat ihn schwerwiegend beeindruckt. Also beginnt er selbst im eigenen Leben zu kramen.

Michael Wolfschmidt ist alles andere als ein einsamer Wolf

Und das hat für ihn anfangs ein recht überschaubares Programm vorgesehen: Nämlich nach Abitur und kaufmännischer Ausbildung, den Dienst als Tankwart an der gepachteten Servicestation der Eltern zu verrichten. Immerhin ein Job, der ihn ernährt und tagtäglich mit Hunderten von Leuten zusammenbringt. Es dauert nicht lange, bis auch aus diesen Begegnungen Lieder entstehen. Zunächst sind es Notizen, dann Melodien am Klavier. Trotzdem bedeutet Musik zu machen für Wolfschmidt nicht etwa sich zu verkriechen. Im Gegenteil. Er braucht Publikum, denn er will gar nicht der „einsame Wolf“-Schmidt sein, im Studio oder auf der Bühne. So entwickelt sich aus der Bekanntschaft zu Gitarrist Michael Birkel bald ein ständig lodernder Austausch von Gedanken und Inspirationen.

Michael Wolfschmidt begeistert mit seiner direkten Art

Eine Freundschaft, eine soziale Gruppe, die bei jedem Livekonzert um exakt die Zahl der anwesenden Zuschauer wächst. Schon bald wird er als genialer Support-Act entdeckt, hat inzwischen dreimal als Vorband für Rainhard Fendrich mehrere Tausend Leute überzeugt und wird auf Festivals wie dem Tollwood München gebucht. Weil Wolfschmidt nicht mit Pathos auf die Bühne geht, ohne Inszenierung. Das mag manchen zu roh klingen, andere mag seine unkostümierte, direkte Art verunsichern. Wieder anderen scheint er vielleicht zu einfach gestrickt. Wenn die mal wüssten wie vielschichtig und –dimensional es hinter seiner Stirn zugeht.

Er holt einen fertigen Satz aus der Tasche und der passt.

Genau darin steckt sein Talent. Dass er Geschichten so unpoetisch und unprätentiös rüberbringt, wie das viele Jahrzehnte lang nur die ganz großen Folk- und Rockhelden, Songwriter aus dem Mutterland des Genres hinbekommen haben. Wolfschmidt stürzt sich nicht vom meterhohen Turm in ein Meer aus Worten, um nach dem richtigen zu tauchen.

Seelenstriptease und Exhibitionismus

Das ist so aufrichtig, dass viele hinter seinen Songs publikumswirksame Seelenstrips vermuten. Aha, denken sie: Wieder einer, der seine exhibitionistische Ader auslebt. Gut, dass er so kamerageil ist und nebenher als Moderator und Schauspieler seine Charakternase in der Glotze zeigt. Denn dadurch hält ihn genau dieselbe Gruppe von Leuten kurz darauf wieder für einen abgebrühten Inszenator seiner selbst.

Mitreissender Unterhalter und Geschichtenerzähler

Wie gesagt: Es ist schwer zu ermitteln, was ein Künstler eher braucht. Wolfschmidt, dieser mitreißende Unterhalter, der Rockenthusiast mit der überlegenen Coolness eines Alltagshelden, scheint die Antwort zu kennen. Aber geben wird er sie uns nicht. Dafür hat er viel zu viel andere wichtige Dinge zu sagen!

Michael Wolfschmidt präsentiert sein neues Album "Kostbar"

Jene Zeit, die wir im Job verballern, mit sinnlosen Beziehungen, mit Feiern, mit dem Alltag? Oder die Zeit, in der wir einfach stirnglatt daheim vor der Glotze sitzend in den Tag hinein brodeln in der Hoffnung, dass noch irgendwas aufkocht? Lassen wir es lieber. Darüber nachzudenken lohnt sich nicht.

Denn im Banalen liegt die Kraft des Ganzen. Wenn der fränkische Singer & Songwriter Michael Wolfschmidt die Frage stellt, wann wir die Sekunden oder Stunden des Bewusstseins zum letzten Mal gelebt haben, spätestens dann wird es still um uns. Denn das Nebenherleben hat Hochkonjunktur. Mal dies, mal das. So wundert es nicht, dass plötzlich solche Texte in der deutschen Popmusik zur Folklore werden.

Und auch wenn der Vollblutmusiker und Schauspieler Wolfschmidt aus Nürnberg eine Art Pionier in dieser Disziplin ist, er verkörpert seine Haltung mit einer Stimme, die so herrlich defensiv beratend wie ein Fahrlehrer daherkommt. Vielleicht ist Michael Wolfschmidt dem Hörer keine Hilfe. Aber das will er auch gar nicht. Er versinnbildlicht vielmehr den ultimativen Vorwurf:

MACH ENDLICH WAS AUS DEINER EINEN GELEGENHEIT!!!

...und wenn dieser Text eines kann, dann ist es das: Die Worte des Michael Wolfschmidt noch mal herunter zu brechen auf das Elementarste. Vor uns liegt ein Stück Musik für Menschen. Und jetzt lassen Sie uns hoffen, dass es genügend von denen zu hören kriegen...

Für alles andere ist unsere Zeit zu KOSTBAR

Kontakt

Jürgen Kerber
JAY KAY Event & Music
www.jaykay.de
kerber@jaykay.de 

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07.02.2014 Björn Frahm hat immer wieder neue Ideen

GFDK - Redaktion

Klassik meets Rock- All are one
Als Teenager wechselte der Musiker "Freeze 4U" von der Trompete zum Gesang und begab sich in rockige Gefilde. Als er dann das Album von Deep Purple mit dem "Royal Philharmonic Orchestra" in die Hand bekam, wusste er sofort: "So etwas möchte ich irgendwann auch mal machen."

Im Namen seines internationalen Medien Musik Projektes "United We Change" für Integration und Frieden musizierte er schon mit vielen Chören, in den verschiedensten Sprachen sowie mit Musikern aus den unterschiedlichsten Genres samt exotischen Instrumenten. Als er durch Zufall die Projekte des Landesmusikrates NRW kennenlernte, war er gleich Feuer und Flamme, so ein Projekt zu realisieren.

Ein Zufall kommt selten allein und so stellte Margit Nickolay, vom Studio für Musikunterricht, Freeze den Dirigenten und Komponisten "Tobias van de Locht" vor. Bei so einem Namen und Vita war ihm klar: Das ist der richtige Mann. Und sofort war man sich einig: Tobias dirigiert das Projekt "Klassik meets Rock - All are one".

Als sich dann heraus stellte, dass van de Locht`s Mentor "Sir Malcom Arnold" war, derjenige, der die LP mit der Rockband Deep Purple samt dem Londoner Orchester aufnahm, war der Traum zum Greifen nahe - er wird wahr- der Kreis schließt sich und es steht nun alles unter einem wunderschönen Stern.

Freezes Band besteht aus Musikern, die ebenfalls mit zahlreichen namenhaften Musikern arbeiten, sie haben sich dem Funk, Rock und Soul verschrieben. Das Projekt, ein Experiment vereint Laien und Profis genre- und altersübergreifend von 18 bis 70 Jahren. Die Musiker kommen von der Philharmonischen Gesellschaft, dem Ärzteorchester Düsseldorf sowie vom Studio für Musikunterricht, Margit Nickolay.

Bei Proben wurden Jam Sessions abgehalten, den Klassikmusikern die spontane Spielfreude der Improvisation vorgelebt und den Bandmitgliedern die Form des Spielens nach Noten mit vielen Mitstreitern samt Dirigent offenbart. Für jeden Einzelnen eine neue Erfahrung,
aber hierbei gilt stets: "All Are One".

Die Partituren der Songs von "Freeze 4U" haben die Komponisten Malte Mekiffer aus Düsseldorf, der auch ein Klavier-Solo präsentierte und der Münchner Samuel Dalferth, arrangiert. Eine große Herausforderung ist außerdem die Tonabnahme der unterschiedlichen Instrumente samt Beschallung. Dank Prof. Werner Roth und Reinhard Klose vom Institut Fuer Musik und Medien der Robert Schumann Hochschule kam es unter der Leitung des Studierenden Michael Hohnstock hierfür zu einer Kooperation, wobei mehrere Studierende die technische Umsetzung tatkräftig unterstützen.

Eine ebenso große Anforderung wie die gemeinsame musikalische Performance aller beteiligten Musiker.

Das Projekt wird unterstützt vom Landesmusikrat NRW und dem Ministerium für Familie

Charmant und humorvoll durch den Abend

Freeze 4U führte das Publikum mit seiner charmanten und humorvollen Art durch den Abend. Zu jedem seiner Songs gab es kurzweilige Anekdoten, welche die sowieso heitere Stimmung im Saal noch weiter beflügelten. Den größten Teil der Songs präsentierte der Sänger mit Band-, Orchester- und Chorbegleitung.

Ergänzt wurde das Hauptprogramm mit unterschiedlichen Einlagen und Darbietungen. So konnte man eine Improvisation des Bandgitarristen Antonio Topino, Freeze 4U mit Akkustikgitarre und dem Violinisten Roman Brnčić hören.

Der Komponist und Pianist Malte Mekiffer präsentierte ein kurzes Solo am Flügel. Die Sängerin Sarah Tsehaye trug ein selbst komponiertes Lied mit dem Titel „Ohne Worte“ vor und wurde dabei von der Band begleitet. Als Anspielung an die musizierenden Ärzte coverte die Band im weiteren Verlauf des Abends das Stück „Difficult to cure“ der Hardrockband Rainbow, welches eine Hommage an Beethovens 9. Symphonie darstellt.

Beifall, Standing Ovations und der Ruf nach Zugaben

Gegen Ende der Veranstaltung gab es frenetischen Beifall, Standing Ovations und den Ruf nach Zugaben, die dann auch direkt erfolgten. Abgerundet wurde der Abend mit einem gemeinsamen Singen und Musizieren von Publikum und den Musikern des von Freeze 4U geschriebenen Friedenssongs „The beauty of our world“.

Die authentische Ausstrahlung, Begeisterung und Motivation der Sänger, Musiker und des Dirigenten versprühten einen ganz besonderen Charme. Die Beteiligten präsentierten ein buntes Bild der Möglichkeiten des Zusammenwirkens von Laien und professionellen Musikern.

Klassik meets Rock von Freeze 4U

Das Publikum erwies sich dem Experiment „Klassik meets Rock“ gegenüber sehr aufgeschlossen. Auf der Seite des Klassik-Publikums konnte man Stimmen hören, die stolz berichteten erstmalig einem „Rock-Konzert“ beigewohnt zu haben. Wohingegen sich eingefleischte Rock/Pop-Fans dazu bekannten, sich in die „Streicher-Sounds“ verliebt zu haben…

Das Projekt wurde vom Landesmusikrat NRW aus Mitteln des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Sport und Kultur NRW gefördert.

Sandra Heidbrink

Gottfried Böhmer

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07.02.2014 2014 soll es aber erst richtig losgehen

GFDK - Gottfried Böhmer

Liebe Leser, die Freunde der Künste wollen Euch nach Flora P., Kat Edmonson, Anna Alina, Tanja Selzer, Cäthe, Elif Demirezer, Lana Del Rey, Leslie Clio, Valentine, Nina Bradelin, Barbara Petzold, Anna Witt, Nina Nolte, Anna Pusica, Stephanie Lottermoser, Carola Paschold und vielen anderen Künstlerinnen nun Antonia Dering und das Bandprojekt Bartomuk vorstellen.

Professionalität und Spielfreude, Klanggefüge aus Stimme und Saxophon, so haben wir euch Antonia Dering kurz beschrieben. Wir wollen aber etwas ausführlicher werden, um die Künstlerin vorzustellen.

Die 24-jährige in München geborene Antonia Dering ist ein kleines Multitalent. Schon in jungen Jahren nahm sie Klavier und Gesangsunterricht, tanzte sich die Seele aus dem Leib und erprobte ihr Schauspieltalent in verschiedenen Schauspieljugendgruppen.

Bartomuk, das sind Antonia Dering, Julia Kellner und Leonhard Kuhn

Nach ihrem Abitur war sie 6 Monate in Bogamoyo, Tansania auf dem College of Art, wo sie verschiedene Tanz und Trommelkurse absolvierte und Kiswahili erlernte. Kiswahili ist eine Bantussprache und die am meisten verbreitete Sprache in Ostafrika. Kiswahilil, auch Swahili geschrieben wird von mehr als 80 Millionen Menschen gesprochen und ist Amtssprache in Tansania.

Im Juli 2012 machte Antonia Dering ihr künstlerisches und pädagogisches Diplom im Fach Jazz-Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in München. Seit Herbst 2013 studiert das junge Allroundtalent zudem noch Jazz-Kontrabass auf Bachelor am Konservatorium der Privatuniversität in Wien.

Bass spielt Antonia Dering nun schon seit zwei Jahren. In der Vergangenheit arbeitete sie in verschiedenen Formationen: Einem Jazz-Duo namens Ladybird, einem Vocal-Trio genannt "The Twitter Sisters and Band", in der sie mit Carlotta Dering und Pia Hinze auftritt.

Bis vor kurzem spielte sie auch noch in der Max-Manouche-Band, in der sie Stücke von Django Reinhard spielte. Die Hauptband von Antonia Dering ist das experimentierfreudige Jazz-Rock-Minimal-Trio Bartomuk, mit denen sie auch ihr Diplomkonzert absolvierte.

Bartomuk ist eine Liebeserkärung an die Musik und macht Antonia Dering sehr glücklich

Die Band Bartomuk macht die junge Künstlerin, mit ihrem vielfältigen Anspruch besonders glücklich, da sie dort sowohl ihren Gesang, Kontrabass, das Schauspiel und ihre Tanzleidenschaft verbinden kann.

2014 soll es aber erst richtig losgehen. Antonia Dering (Gesang/Bass), Julia Kellner (Baritonsax, Bassklarinette) und Leonhard Kuhn (Gitarre/Effekte) lassen es dann richtig krachen. Sie verbinden sich in herrlich kleinkarierten minimal, donnernden und wütend, drohenden Rock, sie projezieren farbenprächtige Musikcollagen an jede sich bietende Leinwand. So haben es die drei Künstler jedenfalls versprochen.

Gottfried Böhmer

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05.01.2014 von der Steo-Stiftung Zürich ausgezeichnet

GFDK - Dr. Michael Bellgardt

Die Schauspielerin Nikola Weisse wurde im Dezember 2013 mit der Weihnachtsauszeichnung der Steo-Stiftung Zürich für Ihre langjährige schauspielerische Leistung in Theater, Film und Hörspiel ausgezeichnet.

Ausgezeichnet von der Steo-Stiftung

„Sie beeindrucken uns immer wieder aufs Neue dank Ihrer differenzierten, vielschichtigen Darstellungsweise und tragen damit zu unvergesslichen Theaterabenden bei.“, heisst es in der Begründung des Stiftungsrates der Steo-Stiftung Zürich.

50 Jahre Theatergeschischte in Basel und Zürich

Ihre Ausbildung erhielt Nikola Weisse an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum. Engagements führten sie an das Staatstheater Hannover, als Gründungsensemblemitglied an das Theater am Neumarkt, das Theater Bremen, an die Schaubühne Berlin, das Theater Basel und das Schauspielhaus Zürich. Neben ihrer Bühnenarbeit spielte Nikola Weisse Rollen in verschiedenen Filmen, so «Der Gehülfe» von Thomas Körfer und «Jack the Ripper» mit Klaus Kinski.

Als Schauspielerin arbeitete sie unter anderem mit Frank Patrick Steckel, Jürgen Gosch, Herbert Wernicke, Christoph Marthaler, Stefan Pucher, Falk Richter, Werner Düggelin und Elias Perrig zusammen. Nikola Weisse war von 1976 bis 1979,  von 1988 bis 1993 und von 2006 bis 2012 festes Ensemblemitglied am Theater Basel.

In aktueller Produktion ist Nikola Weisse in „Das Weisse vom Ei (Une Île flottande)“ von Christoph Marthaler am Theater Basel zu sehen.

Die Schauspielerin Nikola Weisse feiert am Dreikönigstag, dem 6. Januar 2011, ihren siebzigsten Geburtstag. Geboren wurde Sie 1941 in Belgard/Pommern, heute Polen.

Als Regisseurin wirkte Nikola Weisse beispielsweise in «Bambule» am Theater Bremen. Ihre Inszenierung «Der Messias» von Patrick Barlow, die 1988 in der Komödie des Theater Basel Premiere hatte, kehrte im Dezember 2009 nach über 20 Jahren wieder nach Basel zurück.

Die Steo-Stiftung

Die Stiftung dient der Unterstützung, Förderung und Auszeichnung im Kanton Zürich wohnhafter oder heimatberechtigter, strebsamer Talente auf den Gebieten der Literatur, der Kunst und der Wissenschaft, die ohne finanzielle Hilfe ihre Ausbildung nicht vollenden oder ihre Tätigkeit nur unter erschwerten Umständen ausüben können. Es dürfen auch in Not geratene Künstler, Literaten und Wissenschafter unterstützt werden. Auszeichnungen in der Form von finanziellen Zuwendungen dürfen auch an sich nicht in Notlage befindliche Literaten, Künstler und Wissenschafter gewährt werden.

Gottfried Böhmer

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27.12.2013 Mit 14 Jahren entdeckte sie ihre Liebe zum Saxophon

GFDK - Gottfried Böhmer

Die 1983 geborene Wahlmünchenerin Stephanie Lottermoser gehört wie Antonia Dering zu den jungen Künstlerinnen in Deutschland, die sich sehr früh mit vielen Musikrichtungen beschäftigten. Der traditionelle Jazz, Swing, Latin, Bossa, Pop und Funk gehören zu ihrem vielschichtigen Repertoire.

Stephanie Lottermoser wurde im beschaulichen Wolfratshausen im oberbayrischen Landkreis Bad Tölz geboren. Das kleine Nest in Bayern hat schon so einige Künstlerpersönlichkeiten hervorgebracht, dazu gehören die Maler Felix Bockhornie, Hermann Neuhaus und Richard Wagner.

Der Schriftsteller und Dichter, Ernst Wiechert, der Hollywood-Schauspieler, Regisseur und Filmproduzent Saul Rubinek, der Schauspieler und Drehbuchautor Towje Kleiner, der Sänger Oliver Simon, der Schauspieler Michael Wenninger und die Schriftstellerin Claudia Klichat.

Aus Liebe zu Saxophon und Jazz

Mit Stephanie Lottermoser kann sich Wolfratshausen nun mit einer weiteren Künstlerpersönlichkeit rühmen. Aber bis hierher war es ein langer Weg. Mit 7 Jahren erhielt sie ihren ersten klassischen Musikunterricht sowie eine Stimmausbildung. Mit 14 Jahren entdeckte sie ihre Liebe zum Saxophon und nahm Unterricht bei Johannes Enders, Karsten Gorzel, Don Menza und Axel Kühn. Keine leichte Aufgabe für die junge Künstlerin, schliesslich war das Saxophon vor 15 Jahren noch eine reine Männerdomain im Musikbusiness.

Stephanie Lottermoser "Mittlerweile gibt es schon einige Frauen am Saxophon aber richtig viele sind es immer noch nicht".

Aus dieser Jugendliebe zum Instrument und zum Jazz ist heute eine erfolgreiche Musikerin geworden. Schon von ihrem 16. Lebensjahr an, war sie bis 2008 Mitglied im Landesjugend Orchester Bayern und ausserdem mehrmalige Preisträgerin im Wettbewerb „Jungend jazzt“ in der Solo und Ensemblebewertung. Seit 2009 ist Stephanie Lottermoser Dozentin im Workshop „Jazz Juniors“, des bayrischen Landesjugend Jazzorchesters in den Bereichen Saxophon und Combo. 2009 erschien dann auch ihre erste CD mit dem Titel „Second Glance“.

Kraftvoller dynamischer Groov Jazz

Die Welt Schrieb über sie: "Lottermoser singt mit weicher Stimme und spielt mit ihrer Band einen kraftvollen, dynamischen Groove Jazz".

2013 war wieder ein besonderes Jahr für die Künstlerin, im April wurde ihre zweite CD „Good Soul“ vorgestellt, mit der sie bereits einige Konzerte gespielt hat. Das grosse Ding des Jahres kam aber noch, Stephanie Lottermoser erhielt den bayrischen Kulturförderpreis in Form eines 6-monatigen Stipendiums für einen Aufenthalt an der Cité internationale des arts Paris.

Den Freunden der Künste schrieb sie, dass sie sehr glücklich ist in Paris zu leben, zu üben, zu komponieren und die Szene kennenlernen darf. Studiert hat sie wie Antonia Dering an der Hochschule für Musik und Theater in München.

Nach ihrer Rückkehr aus Paris im Mai 2014 geht es dann weiter mit ihrem Quartett. Stephanie Lottermoser spielt vor allem mit ihrer eigenen Formation, ist aber auch ein gefragtes Mitglied in verschiedenen anderen Bands, u.a. bei Klarinettist Michael Riessler und Schlagzeuger Charly Antolini. Die Freunde der Künste wünschen der vielseitigen Künstlerin weiterhin viel Erfolg

Gottfried Böhmer

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16.11.2013 “Right Where You Are” 2013

GFDK

Mit ihrer sinnlichen Stimme singt die amerikanische Sängerin Nina Bradlin aus Detroit, stimmungsvoll begleitet von einem wunderbaren Jazzquartett, über Liebe, Sehnsucht und andere Leidenschaften. Im Gepäck hat sie nicht nur Jazzstandards vom feinsten oder Lieder von Tom Waits, sondern auch eigene Songs aus ihrem neuen Album, das sie in Basel, Irland und in ihrer Heimatstadt Detroit aufgenommen hat:

“Right Where You Are” 2013 Nina’s zweites Album “Right Where You Are” (ALBUM LAUNCH 31 May 2013) sprengt Genregrenzen, das verbindende Element ist Nina Bradlins Stimme, mal soulig, mal smooth, aber immer voller Emotionen, Leidenschaft und Ehrlichkeit.

Nina Bradlin wurde in Detroit, Michigan in eine musikalischen Familie hineingeboren. Ihre Mutter spielte Fagott, Orgel und Klavier und ihr älterer Bruder spielt die Blues auf dem E-Bass. Geprägt wurde sie von Jonie Mitchell, Judy Collins, Linda Ronstadt, aber auch Jazzdiva Ella Fitzgerald.

Nina Bradlin wohnt zur Zeit in Binningen in der Nähe von Basel. Sie arbeitet als freischaffende Sängerin, Schauspielerin, Sprecherin und Regisseurin.

Stimmen zu Nina Bradlin:

"Von melancholisch über temperamentvoll bis hin zu einem Hauch von Marilyn Monroe."

 “Die Stimme von Nina Bradlin ist eine Überraschung – sie ist hell und klar und wirkt doch dramatisch. Von Billie Holiday bis zu Ella Fitzgerald, von Dinah Washington bis hin zu Dee Bridgewater: Alle diese Jazzdiven haben den Standard gesungen und doch bringt (sie) es fertig, den Song frisch und neu klingen zu lassen

Kulturmagazin Zeitnah (www.zeitnah.ch “Sog der Reinheit”)

Zum neuen Album “Right Where You Are”:

“Nina's second album explores her poetic side and shows her diverse

Das Album “Right Where You Are” 2013

Jazz/blues/chanson/folk

Alle Liedtexte von Nina Bradlin

Musik von Nina Bradlin US/CH, Michael James Turtle UK/CH (5-10), Kieran Kennedy IR (1-4, 11-13                  

1. MARTHA Jazz erste Liebe, brutalität von Hühnerfarms

2. SHE'S THE ONE Folk/orientalisch eine schöne Frau läuft vorbei, wird er mich für sie verlassen?

3. RIGHT WHERE YOU ARE Folk/Rock, eine magische Nacht voller Musik, die nie zu Ende gehen sollte

4. LA PREMIERE NUIT Chanson, die erste Nacht einer grossen Liebe

5. DAYDREAMING Chanson/Retro, Tagträumen ist süsser als Wein

6. REJECTED SECRETS Jazzballade, melancholischer Torch Song

7. DREAMS GROW ON SOLID GROUND, Bluesjazz,  hoffnungsvoller Song über die auseinanderfallende Autostadt Detroit

8. BEAUTY QUEEN Pop, Schönheitswahn

9. MOVIE SCENE Ballade, eine alte Liebe flammt ganz neu auf in einer filmreifen Liebesszene auf einer Autofahrt in den USA

10. NAMELESS Ballade, die erfolglose Suche nach einer alten Flamme

11. THE ONLY HEART I EVER HAD exerimenteller Groove, dunkles, erotisches Lied über ein gestohlenenes Herz

12. DEATH IS WORTH WAITING FOR Folk/experimental Dem Tod nur knapp entkommen

13. LE PELERINAGE Chanson/experimental Ein Gebet führt nicht zum erwünschten Effekt, sondern zu einer neuen Liebe

Zum ersten Album “Sela’s Song”

“… a wonderful portrait of classics and original compilations. Nina's voice is pure and refined and reminds me of the early days of Linda Ronstadt and Emmy Lou Harris. Her depth and range are exemplary

NEWS:

Am 21/11/13 wird Nina Bradlins Musikclip “She’s the One” (gedreht von ZOOM Basel Filmprize Gewinner Faessler & Horst “Ils sont fous”) zum ersten Mal gezeigt zusammen mit einer grossen Bühnenshow mit Jazzband und mit den Motown Boys:

EVENT: 21/11/13 SUD BASEL, 21 UHR

Der Song “Beauty Queen” vom neuen Album “Right Where You Are” ist auf Backstage Radio für den Postfinance Prize nominiert. Das Lied “Martha” ist in den Jazz-Charts von Reverbnation.

Zur Zeit spielt Nina die Las Vegas diva "Miranda Moon" in der ausverkauften Produktion Mord an Bord auf dem MS Lällekönig. Ab Dezember 2013 spielt sie “Colomba” in der Wiederaufnahme von “Volpone” von Ben Jonson im Helmut Förnbacher Theater in Basel.

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