Künstler mit besonderen Leistungen auf GFDK

05.01.2014 von der Steo-Stiftung Zürich ausgezeichnet

GFDK - Dr. Michael Bellgardt

Die Schauspielerin Nikola Weisse wurde im Dezember 2013 mit der Weihnachtsauszeichnung der Steo-Stiftung Zürich für Ihre langjährige schauspielerische Leistung in Theater, Film und Hörspiel ausgezeichnet.

Ausgezeichnet von der Steo-Stiftung

„Sie beeindrucken uns immer wieder aufs Neue dank Ihrer differenzierten, vielschichtigen Darstellungsweise und tragen damit zu unvergesslichen Theaterabenden bei.“, heisst es in der Begründung des Stiftungsrates der Steo-Stiftung Zürich.

50 Jahre Theatergeschischte in Basel und Zürich

Ihre Ausbildung erhielt Nikola Weisse an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum. Engagements führten sie an das Staatstheater Hannover, als Gründungsensemblemitglied an das Theater am Neumarkt, das Theater Bremen, an die Schaubühne Berlin, das Theater Basel und das Schauspielhaus Zürich. Neben ihrer Bühnenarbeit spielte Nikola Weisse Rollen in verschiedenen Filmen, so «Der Gehülfe» von Thomas Körfer und «Jack the Ripper» mit Klaus Kinski.

Als Schauspielerin arbeitete sie unter anderem mit Frank Patrick Steckel, Jürgen Gosch, Herbert Wernicke, Christoph Marthaler, Stefan Pucher, Falk Richter, Werner Düggelin und Elias Perrig zusammen. Nikola Weisse war von 1976 bis 1979,  von 1988 bis 1993 und von 2006 bis 2012 festes Ensemblemitglied am Theater Basel.

In aktueller Produktion ist Nikola Weisse in „Das Weisse vom Ei (Une Île flottande)“ von Christoph Marthaler am Theater Basel zu sehen.

Die Schauspielerin Nikola Weisse feiert am Dreikönigstag, dem 6. Januar 2011, ihren siebzigsten Geburtstag. Geboren wurde Sie 1941 in Belgard/Pommern, heute Polen.

Als Regisseurin wirkte Nikola Weisse beispielsweise in «Bambule» am Theater Bremen. Ihre Inszenierung «Der Messias» von Patrick Barlow, die 1988 in der Komödie des Theater Basel Premiere hatte, kehrte im Dezember 2009 nach über 20 Jahren wieder nach Basel zurück.

Die Steo-Stiftung

Die Stiftung dient der Unterstützung, Förderung und Auszeichnung im Kanton Zürich wohnhafter oder heimatberechtigter, strebsamer Talente auf den Gebieten der Literatur, der Kunst und der Wissenschaft, die ohne finanzielle Hilfe ihre Ausbildung nicht vollenden oder ihre Tätigkeit nur unter erschwerten Umständen ausüben können. Es dürfen auch in Not geratene Künstler, Literaten und Wissenschafter unterstützt werden. Auszeichnungen in der Form von finanziellen Zuwendungen dürfen auch an sich nicht in Notlage befindliche Literaten, Künstler und Wissenschafter gewährt werden.

Gottfried Böhmer

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27.12.2013 Mit 14 Jahren entdeckte sie ihre Liebe zum Saxophon

GFDK - Gottfried Böhmer

Die 1983 geborene Wahlmünchenerin Stephanie Lottermoser gehört wie Antonia Dering zu den jungen Künstlerinnen in Deutschland, die sich sehr früh mit vielen Musikrichtungen beschäftigten. Der traditionelle Jazz, Swing, Latin, Bossa, Pop und Funk gehören zu ihrem vielschichtigen Repertoire.

Stephanie Lottermoser wurde im beschaulichen Wolfratshausen im oberbayrischen Landkreis Bad Tölz geboren. Das kleine Nest in Bayern hat schon so einige Künstlerpersönlichkeiten hervorgebracht, dazu gehören die Maler Felix Bockhornie, Hermann Neuhaus und Richard Wagner.

Der Schriftsteller und Dichter, Ernst Wiechert, der Hollywood-Schauspieler, Regisseur und Filmproduzent Saul Rubinek, der Schauspieler und Drehbuchautor Towje Kleiner, der Sänger Oliver Simon, der Schauspieler Michael Wenninger und die Schriftstellerin Claudia Klichat.

Aus Liebe zu Saxophon und Jazz

Mit Stephanie Lottermoser kann sich Wolfratshausen nun mit einer weiteren Künstlerpersönlichkeit rühmen. Aber bis hierher war es ein langer Weg. Mit 7 Jahren erhielt sie ihren ersten klassischen Musikunterricht sowie eine Stimmausbildung. Mit 14 Jahren entdeckte sie ihre Liebe zum Saxophon und nahm Unterricht bei Johannes Enders, Karsten Gorzel, Don Menza und Axel Kühn. Keine leichte Aufgabe für die junge Künstlerin, schliesslich war das Saxophon vor 15 Jahren noch eine reine Männerdomain im Musikbusiness.

Stephanie Lottermoser "Mittlerweile gibt es schon einige Frauen am Saxophon aber richtig viele sind es immer noch nicht".

Aus dieser Jugendliebe zum Instrument und zum Jazz ist heute eine erfolgreiche Musikerin geworden. Schon von ihrem 16. Lebensjahr an, war sie bis 2008 Mitglied im Landesjugend Orchester Bayern und ausserdem mehrmalige Preisträgerin im Wettbewerb „Jungend jazzt“ in der Solo und Ensemblebewertung. Seit 2009 ist Stephanie Lottermoser Dozentin im Workshop „Jazz Juniors“, des bayrischen Landesjugend Jazzorchesters in den Bereichen Saxophon und Combo. 2009 erschien dann auch ihre erste CD mit dem Titel „Second Glance“.

Kraftvoller dynamischer Groov Jazz

Die Welt Schrieb über sie: "Lottermoser singt mit weicher Stimme und spielt mit ihrer Band einen kraftvollen, dynamischen Groove Jazz".

2013 war wieder ein besonderes Jahr für die Künstlerin, im April wurde ihre zweite CD „Good Soul“ vorgestellt, mit der sie bereits einige Konzerte gespielt hat. Das grosse Ding des Jahres kam aber noch, Stephanie Lottermoser erhielt den bayrischen Kulturförderpreis in Form eines 6-monatigen Stipendiums für einen Aufenthalt an der Cité internationale des arts Paris.

Den Freunden der Künste schrieb sie, dass sie sehr glücklich ist in Paris zu leben, zu üben, zu komponieren und die Szene kennenlernen darf. Studiert hat sie wie Antonia Dering an der Hochschule für Musik und Theater in München.

Nach ihrer Rückkehr aus Paris im Mai 2014 geht es dann weiter mit ihrem Quartett. Stephanie Lottermoser spielt vor allem mit ihrer eigenen Formation, ist aber auch ein gefragtes Mitglied in verschiedenen anderen Bands, u.a. bei Klarinettist Michael Riessler und Schlagzeuger Charly Antolini. Die Freunde der Künste wünschen der vielseitigen Künstlerin weiterhin viel Erfolg

Gottfried Böhmer

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16.11.2013 “Right Where You Are” 2013

GFDK

Mit ihrer sinnlichen Stimme singt die amerikanische Sängerin Nina Bradlin aus Detroit, stimmungsvoll begleitet von einem wunderbaren Jazzquartett, über Liebe, Sehnsucht und andere Leidenschaften. Im Gepäck hat sie nicht nur Jazzstandards vom feinsten oder Lieder von Tom Waits, sondern auch eigene Songs aus ihrem neuen Album, das sie in Basel, Irland und in ihrer Heimatstadt Detroit aufgenommen hat:

“Right Where You Are” 2013 Nina’s zweites Album “Right Where You Are” (ALBUM LAUNCH 31 May 2013) sprengt Genregrenzen, das verbindende Element ist Nina Bradlins Stimme, mal soulig, mal smooth, aber immer voller Emotionen, Leidenschaft und Ehrlichkeit.

Nina Bradlin wurde in Detroit, Michigan in eine musikalischen Familie hineingeboren. Ihre Mutter spielte Fagott, Orgel und Klavier und ihr älterer Bruder spielt die Blues auf dem E-Bass. Geprägt wurde sie von Jonie Mitchell, Judy Collins, Linda Ronstadt, aber auch Jazzdiva Ella Fitzgerald.

Nina Bradlin wohnt zur Zeit in Binningen in der Nähe von Basel. Sie arbeitet als freischaffende Sängerin, Schauspielerin, Sprecherin und Regisseurin.

Stimmen zu Nina Bradlin:

"Von melancholisch über temperamentvoll bis hin zu einem Hauch von Marilyn Monroe."

 “Die Stimme von Nina Bradlin ist eine Überraschung – sie ist hell und klar und wirkt doch dramatisch. Von Billie Holiday bis zu Ella Fitzgerald, von Dinah Washington bis hin zu Dee Bridgewater: Alle diese Jazzdiven haben den Standard gesungen und doch bringt (sie) es fertig, den Song frisch und neu klingen zu lassen

Kulturmagazin Zeitnah (www.zeitnah.ch “Sog der Reinheit”)

Zum neuen Album “Right Where You Are”:

“Nina's second album explores her poetic side and shows her diverse

Das Album “Right Where You Are” 2013

Jazz/blues/chanson/folk

Alle Liedtexte von Nina Bradlin

Musik von Nina Bradlin US/CH, Michael James Turtle UK/CH (5-10), Kieran Kennedy IR (1-4, 11-13                  

1. MARTHA Jazz erste Liebe, brutalität von Hühnerfarms

2. SHE'S THE ONE Folk/orientalisch eine schöne Frau läuft vorbei, wird er mich für sie verlassen?

3. RIGHT WHERE YOU ARE Folk/Rock, eine magische Nacht voller Musik, die nie zu Ende gehen sollte

4. LA PREMIERE NUIT Chanson, die erste Nacht einer grossen Liebe

5. DAYDREAMING Chanson/Retro, Tagträumen ist süsser als Wein

6. REJECTED SECRETS Jazzballade, melancholischer Torch Song

7. DREAMS GROW ON SOLID GROUND, Bluesjazz,  hoffnungsvoller Song über die auseinanderfallende Autostadt Detroit

8. BEAUTY QUEEN Pop, Schönheitswahn

9. MOVIE SCENE Ballade, eine alte Liebe flammt ganz neu auf in einer filmreifen Liebesszene auf einer Autofahrt in den USA

10. NAMELESS Ballade, die erfolglose Suche nach einer alten Flamme

11. THE ONLY HEART I EVER HAD exerimenteller Groove, dunkles, erotisches Lied über ein gestohlenenes Herz

12. DEATH IS WORTH WAITING FOR Folk/experimental Dem Tod nur knapp entkommen

13. LE PELERINAGE Chanson/experimental Ein Gebet führt nicht zum erwünschten Effekt, sondern zu einer neuen Liebe

Zum ersten Album “Sela’s Song”

“… a wonderful portrait of classics and original compilations. Nina's voice is pure and refined and reminds me of the early days of Linda Ronstadt and Emmy Lou Harris. Her depth and range are exemplary

NEWS:

Am 21/11/13 wird Nina Bradlins Musikclip “She’s the One” (gedreht von ZOOM Basel Filmprize Gewinner Faessler & Horst “Ils sont fous”) zum ersten Mal gezeigt zusammen mit einer grossen Bühnenshow mit Jazzband und mit den Motown Boys:

EVENT: 21/11/13 SUD BASEL, 21 UHR

Der Song “Beauty Queen” vom neuen Album “Right Where You Are” ist auf Backstage Radio für den Postfinance Prize nominiert. Das Lied “Martha” ist in den Jazz-Charts von Reverbnation.

Zur Zeit spielt Nina die Las Vegas diva "Miranda Moon" in der ausverkauften Produktion Mord an Bord auf dem MS Lällekönig. Ab Dezember 2013 spielt sie “Colomba” in der Wiederaufnahme von “Volpone” von Ben Jonson im Helmut Förnbacher Theater in Basel.

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30.09.2013 Das neue aufregende Gesicht des deutschen Films

GFDK - Gottfried Böhmer

Durch sein Spiel, macht der gebürtige 21 jährige Hamburger Jannik Schümann die Rolle des Alev in Gregor Schnitzlers Bestsellerverfilmung SPIELTRIEB zum Ereignis: Ein eiskalter Verführer von undurchdringlicher und perfekter Schönheit, ein berechnender Spieler ohne Gewissen.

So schreibt Focus.de über seine Rolle in SPIELTRIEB: "Ein Schüler, der dämonisches Potenzial in sich trägt. Es lohnt also, auf den Newcomer ein Auge zu haben. Denn schon lange - wann überhaupt? - gab es keinen deutschen Schauspieler mehr, der mit solcher Überzeugung den eiskalten Engel geben konnte. Sei es in "Homevideo", dem aktuellen Berlin-"Tatort - Gegen den Kopf" oder in der Juli-Zeh-Verfilmung SPIELTRIEB.

Nachwuchsschauspieler?

So ganz unbeleckt ist der Jung-Star dennoch nicht

2006 hatte er schon seine erste Rolle im Tatort, seitdem spielt er in etlichen TV-Produktionen mit. Die Liste reicht von die Kinder von Blankenese, das Glück am anderen Ende der Welt, SOKO Wisma, die Erfinderbraut, SOKO Köln, Polizeiruf, Bella Block, Küstenwache, der Alte, bis Lotta und die frohe Zukunft. Sein Kinodebüt gab er schon 2011 in Barbara und nun folgt am 10. Oktober 2013 der Kinostart von Spieltrieb in dem er eine Hauptrolle spielt.

Die Medien drücken dem jungen Schauspieler schon mal ihren Stempel auf:

Eiskalt, kühl, herzlos, manipulativ, arrogant, herablassend und dabei auch noch schön, mit bestehend blauen Augen.

Da stellt sich uns nur eine Frage: was für Rollen wollen die politisch korrekten Deutschen, TV-Drehbuchautoren, - Produzenten die nur in Klichees schreiben und denken können, in Zukunft Jannik Schümann auf den Leib schreiben. All zu viel dürfen wir da nicht erwarten, aber wir können uns das schon vorstellen. Ein paar Nazirollen, vielleicht die Verfilmung eines NSU-Attentäters oder auch sehr beliebt Psychopathen entsprechen ja genau den Klichees der deutschen Fernsehmacher im TV-Erziehungsprogramm.

Wir hoffen, dass dem jungen Schauspieltalent diese Rollen erspart bleiben, wenn nicht, empfehlen wir Jannik Schümann das Ausland.

Die Bretter, die die Welt bedeuten

Was dem jungen Jannik Schümann aber noch fehlt, ist die echte Bühnenerfahrung. Die großen Charakterschauspieler haben ihr Handwerk und großes Können auf den Theaterbühnen erlernt, ausgefeilt und ständig verbessert. TV- und Kinorollen waren für diese Schauspieler.....nur Nebenkriegsschauplätze.

Gottfried Böhmer

Der am Sonntag 8. September 2013 ausgestrahlte Berlin-"Tatort - Gegen den Kopf" begeisterte 8,86 Mio. Zuschauer und steht, wie BILD berichtete, im Fan-Ranking nun auf Platz 1. Die Deutsche Film- und Medienbewertung FBW schreibt über Schümann in SPIELTRIEB bewundernd:

"Jannik Schümann ist in seiner Rolle als eiskalter Verführer mit nihilistischen Lebenseinstellungen perfekt besetzt und spielt großartig." Auch Markus Zimmer, Produzent des Kinofilms, war von Anfang an begeistert: "Jannik Schümann hat ein absolutes Kinogesicht. Sein gutes Aussehen und sein selbstbewusstes Auftreten sind perfekt für die Rolle des Alev, weil von ihm eine besondere Faszination ausgeht."

Das neue aufregende Gesicht des deutschen Films

"Frankreich hatte Alain Delon, Hollywood hat sich den Kanadier Ryan Gosling zu eigen gemacht. Und das deutsche Fernsehen? Hat mit Jannik Schümann den schönsten eiskalten Engel seit Jahrzehnten entdeckt - wie der "Tatort" vom Sonntag erneut unter Beweis stellte."
FOCUS.DE

"Stechend blaue Augen, ein enormes Charisma"
STYLEONEMAGAZIN.DE

Spieltrieb: Kinostart 10. Oktober 2013

Die hochbegabte Ada (MICHELLE BARTHEL) ist Einzelgängerin an ihrer Schule. Als der unnahbare, fast dämonisch wirkende Alev (JANNIK SCHÜMANN) der Klasse als neuer Mitschüler vorgestellt wird, ist Ada von seiner selbstbewussten und kühlen Art fasziniert. Sie fühlt sich auch körperlich stark von ihm angezogen, obwohl dieser angibt, keine Liebesbeziehung eingehen zu können. Die beiden kommen sich näher und bald schildert Alev ihr seine Theorie vom Spieltrieb, die besagt, dass alle Handlungen des Menschen Spielhandlungen sind. Sein Ziel ist es, die Menschen wie Spielfiguren zu steuern und zu manipulieren. Bald reift in Alev ein Plan für ein perfides Spiel, das außer Kontrolle gerät...

Gregor Schnitzler ("Soloalbum", "Die Wolke", "Resturlaub") hat bei dieser atemberaubenden Geschichte um eine obsessive Liebe, die in einem abgründigen Spiel um Leidenschaft, Erpressung und Macht mündet, Regie geführt. Die Hauptrollen sind mit den beiden Newcomern Michelle Barthel (Grimme-Preisträgerin für "Keine Angst") und Jannik Schümann ("Barbara") sowie mit Maximilian Brückner ("Resturlaub", "Rubbeldiekatz"), Sophie von Kessel ("Herr Bello"), Richy Müller ("Poll", "Die Wolke") und Ulrike Folkerts ("Tatort") hervorragend besetzt. Das Drehbuch von Kathrin Richter ("Die Apothekerin", "Ein fliehendes Pferd") und Jürgen Schlagenhof entstand nach dem Roman "Spieltrieb" von JULI ZEH, erschienen im VERLAG Schöffling & Co, Frankfurt. Produziert wurde SPIELTRIEB von Markus Zimmer ("Rosenstraße", "Die Wolke", "Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen", "Die Geschichte vom Brandner Kaspar") für Clasart Film. SPIELTRIEB wurde gefördert durch den FilmFernsehFonds Bayern (FFF), die Filmförderungsanstalt (FFA) und den Deutschen Filmförderfonds (DFFF).

Film und TV Rollen

2013 BELLA BLOCK- ANGEKLAGT regie: julian plösler | ufa | zdf
2013 TATORT- GEGEN DEN KOPF regie: stephan wagner | carte blanche | ard
2012 LOTTA UND DIE FROHE ZUKUNFT regie: gero weinreuter | novafilm | zdf
2012 POLIZEIRUF 110- EINE ANDERE WELT regie: nicolai rohde | real film | ard
2012 SOKO KÖLN regie: daniel helfer | network movie | zdf
2011 MITTLERE REIFE regie: martin enlen | hr | ard
2011 KÜSTENWACHE regie: dagmar von chappuis | opalfilm | zdf
2011 DER LEHRER regie: dominic müller | sonypictures | rtl
2011 DER ALTE regie: ulrich zrenner | neue münchner filmprod. | zdf
2011 DIE ERFINDERBRAUT regie: thomas nennstiel | teamworx | ard
2010 OPERATION KRANICH regie: andreas senn | tv 60 | goldkind film | zdf
2010 HOMEVIDEO | grimme- preisträger 2012 |  regie: kilian riedhoff | teamworx | ndr
2010 SOKO WISMAR- PROPHEZEIUNG regie: bruno grass | cinecentrum berlin | zdf
2010 DIE KINDER VON BLANKENESE regie: raymond ley | cinecentrum | ndr
2009 KOMMISSARIN LUCAS – WENN ALLES ZERBRICHT regie: thomas berger | olga film | zdf
2009 GARMISCHE BERGSPITZEN regie: dietmar klein | provobis | ard
2009 EMMAS CHATROOM regie: ralph strasser | prod. noel price
2008 STUBBE – IM TOTEN WINKEL regie: bodo fürneisen | zdf
2006 DAS GLÜCK AM ANDEREN ENDE DER WELT regie: d. klein | teamworx | ard
2006 TATORT – LIEBESHUNGER regie: thomas bohn | ndr

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05.08.2013 von schwarzweiß bis kreischend bunt

GFDK - A. Senger

Außerirdisch gut oder außerirdisch schrill: Die in Berlin lebende Musikerin Anna Aliena hat schon in jungen Jahre damit angefangen, eigene Songs mit Gitarrenbegleitung zu schreiben. Damals kristallisierte sich bereits ihr Talent und ihre klassische Stimmfarbe heraus. Eine professionelle Gesangsausbildung und viele Stunden des Übens haben aus ihr aber erst einen dramatischen Mezzosopran gemacht.

Bis sie allerdings zur Frontfrau des Elektropop-Duos ShirayasDream 2008 gekürt wurde, hat sie sich lange Zeit  ausschließlich auf Opern- und Liedrepertoire konzentriert. In Zusammenarbeit mit dem Musiker Oliver Höhne definierte sie erstmals das Genre “Alien Pop”, wobei es sich zu Zeiten des Duos um eine Verschmelzung aus Klassik, Darkwave und Weltmusik handelte.

Im Jahr 2009 veröffentlichte ShirayasDream die Alben “Magic Carpet Nights” und “Floating in Space” in Eigenregie, 2010 folgten “Venus Calls” und die Klassik-EP “Kleiner Vogel Liebe”. Doch führten persönliche und musikalische Differenzen dazu, dass Anna Aliena kurz nach den letzten beiden Veröffentlichungen aus dem Projekt ausstieg.

 Kreatives Gesangstalent

Anfang 2011 entschloss sie sich, eine Solo-Karriere zu starten und auch alle instrumentalen Parts selbst zu komponieren. Nicht wissend, ob es funktionieren würde, sprudelte sie sehr schnell über vor Kreativität. Im November des gleichen Jahres kam ihre erste EP "Silly Little Boys" unter dem ganz frisch gegründeten Frauen-Musiklabel Go!Diva Records auf den Markt. 2012 schob sie die zweite EP "Cinderella" und die Single "Gloomy Sunday" nach.

Am 6. August 2013 erscheint die dritte EP "Alien Pop". Obwohl sie für dieses Werk den alten ShirayasDream-Song “Floating in Space” neu produziert hat, unterscheiden sich die Instrumente und die Stimmung stark von der alten Version. Unter dem Deckmantel des Alien Pop erlaubt sich die Künstlerin heute alle Genre-Mischungen, die ihr bei ihrer Arbeit in den Sinn kommen.

 Neueste Musik CD Alien Pop

Anna Aliena ist nicht nur eine ideenreiche Songschreiberin, sie produziert auch ihre Musikvideos selbst. Der neueste Clip “Robot”, eine Auskopplung aus “Alien Pop”, thematisiert die fehlende Aussicht auf Aufstiegsmöglichkeiten und Anerkennung zu Robotern degradiert zu fühlen. Die Künstlerin setzt dieses Gefühl schrill und theatralisch um.  Anna Aliena läßt sich von der Theaterszene inspirieren: Sie hat verschiedene Gesichter und Frisuren– von schwarzweiß bis kreischend bunt.

 

Go!Diva Records

A. Senger
Jagowstr. 35
10555 Berlin

E-Mail: info@godiva-records.biz

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09.07.2013 Der Young German Jazz treibt die erstaunlichsten Blüten

GFDK - ACT Music - 4 Bilder

Der Young German Jazz treibt die erstaunlichsten Blüten – zu den ungewöhnlichsten gehört wohl das Trio Three Fall, das mit seinem Debüt-Album „On a Walkabout“ für Aufsehen sorgte. Trombone Shorty, der die Band ins Vorprogramm seiner Deutschland-Tour nahm, fand sie „unique“, die Westdeutsche Zeitung bescheinigte ihnen, „erfrischend anders“ zu sein und die Heilbronner Stimme entdeckte „Programmmusik für Menschen, die nicht an Grenzen glauben“.

Mit ihrem zweiten Album „Realize!“ legen Saxofonist und Bassklarinettist Lutz Streun, Posaunist Til Schneider und Schlagzeuger Sebastian Winne jetzt nach. „Nach einem veröffentlichten Album gucken wir schon wieder nach vorn und schreiben neue Stücke“, erzählt Lutz Streun. „Die Frische unserer Musik ist uns ganz wichtig, deshalb gab es nach ,On a Walkabout‘ sofort neue Ideen. Diesmal haben wir die Stücke auch live ausprobiert und uns dabei viel Zeit gelassen. Three Fall ist ein Kosmos für sich, allein schon wegen der ungewöhnlichen Besetzung. Wir wollen unseren Sound immer weiter entwickeln und haben deshalb diesmal auch mit elektronischen Effekten gearbeitet.“

Wieder haben sie zwischen ihre höchst originellen eigenen Songs Bearbeitungen von Fremdmaterial aus Rock und Pop gestreut. Waren es auf dem Debüt-Album ausschließlich Songs der Red Hot Chili Peppers, deren Drummer Chad Smith diese höchstpersönlich als “best RHCP covers I’ve heard done yet…” adelte, so verleiben sich Three Fall diesmal Stücke von Rage Against The Machine („Killing In The Name“), Nirvana („Lithium“) und Coldplay („The Scientist“) ein.

„Killing In The Name“ erreichte das Repertoire von Three Fall auf ungewöhnliche Weise: „Ein Paar kam auf uns zu, und wollte uns für ihre Hochzeit buchen. Wir sind ja keine Gala-Band, aber fanden das eine schöne Ehre und Bestätigung unserer Musik. Also sagten wir zu“, erzählt Lutz Streun. „Und dann wollten sie unbedingt, dass wir dieses Stück von Rage Against The Machine spielen. Da wir auch auf den Song stehen, war das für uns eine reizvolle Aufgabe. So kommt man manchmal auf ziemlich skurrile Weise zu neuem Repertoire.“

„Lithium“ stammt vom Nirvana-Klassiker „Nevermind“ und „The Scientist“ ist eine Klavierballade aus der Frühzeit der britischen Band Coldplay, deren prägnantes Riff schon oft gesampelt wurde. „Das Album braucht auf jeden Fall noch eine schöne, warme Ballade“, fand Lutz Streun. Three Fall gelingt es, alle drei Songs umstandslos in ihr Repertoire zu integrieren.

Ihre eigenen Songs stehen den berühmten Vorlagen allerdings in nichts nach. Vom afrikanisch angehauchten „Chapa Chapa Maputo“ über das mit schrägen Rhythmen spielende „Bata“ bis zum hypnotisch dröhnenden „Stein“ reicht die Palette. Die coole Melodie in „Endless“ könnte von Paul Desmond stammen, die elektronischen Effekte werden nicht angeberisch ausgestellt, sondern fügen sich ganz lässig ins Klangbild des Songs.

Die ausgefuchste Spielweise von Sebastian Winne lässt einen Bass nie vermissen,
Lutz Streun und Til Schneider füttern sich gegenseitig mit prägnanten Melodiekürzeln oder prächtigen Bläser-Riffs, umgarnen sich und spielen sich die Bälle zu. Ob da HipHop, Rock, Weltmusik oder Reggae Pate stehen, wird irgendwann egal, denn vom Jazz nehmen Three Fall sich vor allem die Freiheit, das zu tun, was ihnen gefällt.

Three Fall haben fast auf dem ganzen Globus Wellen geschlagen. Nach einer China-Tour im letzten und einer Russland-Tour in diesem Jahr haben sie dem jungen deutschen Jazz auch international ein Gesicht gegeben. „Die Städte in China unterscheiden sich stark voneinander“, erzählt Lutz Streun, „genau wie das Publikum. Aber man merkt, dass Musik eine universelle Sprache ist. Insbesondere die Reaktionen in Südchina waren so enthusiastisch, dass wir gerührt waren.“ Ende 2013 steht eine weitere Auslandstour nach Ägypten an.

Mit dem zweiten ACT-Album „Realize!“ bieten Three Fall ihrem Publikum neues Ohrenfutter. Und nach wie vor gilt: So wie Three Fall spielt sonst niemand. Nicht um des anders sein willens, sondern weil sie so sind

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01.07.2013 “Frisch wie ein Frühlingsstrauß”

GFDK - Uwe Kerkau - 5 Bilder

In den USA wird sie als grosses Talent gefeiert. Gary Clarke Jr. nahm sie 2012 ins Vorprogramm seiner US Tour. Lyle Lovett schwört auf Kat Edmonson....Die junge Texanerin mischt bereits die US Musikszene mächtig auf.

“Frisch wie ein Frühlingsstrauß” (New York Times) kam Kat Edmonson scheinbar aus dem Nichts und eroberte 2009 im Sturm die Musikszene in Austin/Texas. Die geborene Texanerin lernte durch ihre Mutter das Great American Songbook kennen. Fest entschlossen, Sängerin zu werden, hat sie für die 2. Staffel der Serie "American Idol" vorgesungen, aber nach kurzer Zeit reiste sie zurück von Hollywood nach Texas. In Austin ist sie dann regelmäßig im Elephant Room aufgetreten; dadurch baute sie eine Fangemeinde auf und knüpfte musikalische Verbindungen, die ihre Karriere ankurbelte.

Ihr Debütalbum "Take To the Sky" gab sie im Eigenverlag heraus: Es erreichte die Top 20 der Billboard-Jazzcharts, und auf einmal spielte sie im Konzert neben Willie Nelson und Lyle Lovett. Die Bekanntschaft mit Lovett führte zu einem Duett mit dem Weihnachtsklassiker “Baby, It’s Cold Outside”: Die beiden sangen das Stück zusammen auf ihrer Tournee sowie in der "Tonight Show" von Talkmaster Jay Leno. Auf der Tour mit Lovett, auf der Kat als Support auftrat, spielte sie erstmals selbst komponierte Songs. Dies ebnete den Weg für "Way Down Low", ihr zweites Album und das erste mit eigenem Material.

Fest entschlossen, ihre künstlerische Vision durchzusetzen und die Kontrolle über ihre Musik zu behalten, hat Kat Edmonson "Way Down Low" durch eine Kickstarter-Kampagne finanziert. Das so eingenommene Geld gab ihr die Möglichkeit, ihre Musik in den historischen Avatar- und Capitol-Studios mit dem legendären Tontechniker Al Schmitt (Sam Cooke, Frank Sinatra, Neil Young) aufzunehmen, wo außerdem Phil Ramone (Billy Joel, Paul Simon) manche Idee beigesteuert hat. Das neue Album, von Edmonson und Danton Boller gemeinsam produziert, erntete schon viel Kritikerlob: Es sei "eine der großartigsten Singer/Songwriter-Platten, die ich je hörte" (Boston Globe), "ein willkommenes Mittel gegen die heutige Hektik" (Texas Monthly). "Way Down Low" stieg auf Platz 1 der Billboard Heatseekers-Charts ein, wo das Album gleich Nr. 1 wurde, und Edmonson selbst wurde in den NPR-Sendungen “All Things Considered” und "Tiny Desk Concerts" gefeatured. Ihre eigene Folge der US-Musik-Fernsehserie "Austin City Limits" wurde im Januar ausgestrahlt und traf auf ein großes Echo: die CD stieg sofort in die Jazz-Chart von iTunes ein. Auf ihrer erfolgreichen Tournee 2012 waren die Club-Auftritte in New York, Boston, Houston und Los Angeles ausverkauft, außerdem trat sie im Vorprogramm für Gary Clark Jr. und Chris Isaak auf. 2013 tourt Kat Edmonson zum ersten Mal als Headliner in den USA.

Kat Edmonson wurde in Texas geboren und wuchs bei ihrer Mutter in Houston auf, durch die sie das Great American Songbook kennenlernte. Sie entschloss sich, eine Laufbahn als Sängerin einzuschlagen. Durch ihre zahlreichen Auftritte im Elephant Room in Austin/Texas gewann sie eine treue Fangemeinde und knüpfte viele musikalische Kontakte, die ihrer Karriere zusätzlichen Auftrieb gaben. Ihr 2009 in eigener Regie veröffentlichtes Debütalbum Take To the Sky erreichte einen Platz in den Top 20 der Jazz-Bestenliste von Billboard, bald darauf trat Kat Edmonson mit Willie Nelson und Lyle Lovett auf. Mit Lovett verbindet Edmonson eine besonders enge musikalische Zusammenarbeit, beide nahmen den Klassiker »Baby, It’s Cold Outside« auf, tourten mit dem Song und sangen ihn bei Jay Lenos »Tonight Show«.

Jetzt erscheint auch endlich in Deutschland ihr Album „Way Down Low“, mit einem Bonustrack: „'S Wonderful“ von George Gershwin.

www.katedmonson.com

Uwe Kerkau Promotion
Hammermühle 34
D-51491 Overath
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17.05.2013 Statement eines ganzen Lebensgefühls

GFDK Peter Göbel

2010 veröffentlichte die Alin Coen Band ihr Debüt-Album „Wer bist du?“, inzwischen hat es sich mehr als 30.000 Mal verkauft. Die Band ist in kleinen und großen Hallen aufgetreten, wurde mit jedem Tag bekannter. Vor mehr als sechzigtausend Fans haben sie bereits gespielt, fast jedes Konzert ihrer letzten Tour war ausverkauft.

2011 nahm die Alin Coen Band an Stefan Raabs Bundesvision Song Contest teil, spielte als Vorband von Sting und wurde mit dem deutschen Musikautorenpreis in der Kategorie „Nachwuchsförderung“ ausgezeichnet.

Jetzt hat die Band ihr zweites Album fertiggestellt: „We're Not The Ones We Thought We Were“. Es ist frischer und anspruchsvoller als der Vorgänger. Die Sounds sind mächtig im Klang und mutig in den Arrangements. Es klingt international, was auch daran liegen mag, dass auf diesem Album mehr englisch- als deutschsprachige Lieder sind.

Die hervorragenden Texte von Alin Coen sind Gedichte, Geschichten. Eins der Stücke, „A no is a no“, richtet sich gegen Beziehungsgewalt. Ein anderes heißt „Disconnected“ und es erzählt von der Entfremdung zwischen Menschen und den Produkten, die sie konsumieren. Es sind Themen, die den Finger in die Wunden der Gesellschaft legen.

Der Albumtitel „We're Not The Ones We Thought We Were“ kann als Statement eines ganzen Lebensgefühls gelesen werden. „Viele Leute aus unserem Publikum sind zwischen 20 und 30“, sagt die Bandleaderin Alin Coen. Die neuen Songs treffen auf Herz und Verstand einer Generation, die sich noch finden will und stetig auf der Suche ist. Und genau diese Suche spiegelt sich auch in der Musik wider: dann torkelt der Slide-Bass und der Rhythmus drängt vorwärts.

VÖ Daten

14.06.2013 Single: "A No Is A No"

28.06.2013 Album: "We`re Not The Ones We Thought We Were"

Tour Daten

21.05.2013 München, Milla

22.05.2013 Tübingen, Sudhaus

23.05.2013 Köln, Werkstatt

24.05.2013 Hamburg, Elbjazzfestival

25.05.2013 Hamburg, Stadtpark

28.05.2013 Berlin, Privatclub

14.06.2013 Mainz, Nordmole

15.06.2013 Leipzig, Völkerschlachtdenkmal

17.06.2013 Kassel, Rothenbach Halle/Hessentag

18.06.2013 Köln, Tanzbrunnen

20.06.2013 Bielefeld, Soundpark

03.07.2013 Freiburg, Zelt Musik Festival

04.07.2013 Karlsruhe, Zeltival

12.07.2013 Magdeburg, Volksbad Buckau Open Air

13.07.2013 Gera, 360 Grad

24.07.2013 Wien, Theater am Spittelberg

25.07.2013 Wien, Theater am Spittelberg

26.07.2013 Kärnten, Acoustic Lakeside Festival

27.07.2013 Ludwigsburg, Residenzschloss

06.09.2013 Berlin, IFA Sommergarten

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16.05.2013 lachen, applaudieren, jubeln, tanzen

GFDK - Birgit Enge

Dem Himmel sei Dank, es gibt noch Überraschungen!
Das Universum beweist Humor.

Wenn einer der erfolgreichsten Konzertpianisten der Gegenwart die ernste Musik ein wenig beiseite lässt, und sein Feuer an den restlichen Klängen der Welt entzündet, heißt das fürs Publikum in erster Linie: staunen, lachen, applaudieren, jubeln, tanzen!

Unverschämt musikalisch und kreativ in alle Richtungen.

Stellen Sie sich vor, Mozart trifft im Wald Piazzolla, ein kurdischer Cowboy reitet in den Sonnenuntergang, Chopin erzählt Steirerwitze, Paganini schickt Liebesgrüße vom Zuckerhut, und all das wohl temperiert zwischen Sehnsucht, Leidenschaft und überschäumender Lebensfreude.
In den Hauptrollen: Oud, Schalmei, Akkordeon, Sax, Rahmentrommel, Tuba, Gitarre, Congas, Cello, Hammond B3, Steirische Knöpferlharmonika, Violine, Cajon, Stimme und Klavier.
Beseelt durch die hochkarätigsten Musiker aller Herren Länder und deren Musikkulturen, zaubern sie einen klingenden Äther aus orientalischer Folklore, Jazz, Soul, Funk, Ethno, Austro und natürlich immer wieder Klassik.

United live.

Aber SCURDIA ist nicht einfach "nur" Musik vom Feinsten. Markus Schirmer, sein künstlerisches Alter Ego, der orientalische Oud-Meister Risgar Koshnaw und deren Freundesschar haben noch etwas ganz anderes im Sinn: Sie wollen starre Grenzen gegen neue Perspektiven eintauschen.

Nachrichten aus der Musikbranche


Durch Hinfühlen, Zuhören, Annähern entsteht in spontaner Improvisation Freches, Verblüffendes, Intimes und gibt dabei eine völlig frische Sicht auf die Musik und ihren unermesslichen Reichtum frei.
Und so zieht diese kunterbunte Virtuosenbande los, erobert spielerisch Neuland, bis Vielfalt plötzlich als Einheit gelebt, und scheinbar Unvereinbares in fröhlicher Selbstverständlichkeit zelebriert wird.

Wäre die ganze Welt wie SCURDIA, dann…

Markus Schirmer/Österreich – Klavier

Risgar Koshnaw/Irak – Oud, Gesang

Mario Berger/Österreich - Gitarre


Marina Bkhiyan/Armenien – Violine

Jon Sass/USA – Tuba,


Christian Bakanic/Österreich - Akkordeon, Steirische, Cajon


Sophie Abraham/Niederlande - Violoncello


Franz Kreimer/Österreich - Hammond B3

Hussein Zahawy/Irak (Kurdistan) – Daff

Toti Denaro/Italien – Percussion

Kiril Kuzmanov/Mazedonien – Saxophon, orientalische Klarinette

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13.04.2013 Sie studierte Journalistik und Arabistik

GFDK - Tobias Häuser

Die Limburger Regionalkorrespondentin Sabine Brütting (31) hat am 11.4. 2013 in Frankfurt den Kurt-Magnus-Preis der ARD erhalten. Mit ihr wurden vier weitere junge Radiotalente ausgezeichnet: Den ersten Preis, dotiert mit jeweils 6000 Euro, teilen sich Martin Seidemann (NDR) und Johannes Nichelmann (rbb). Den dritten, mit 4000 Euro dotierten Preis, erkannte die Jury Verena Klein (SR) zu.

Den vierten Preis, dotiert mit jeweils 3000 Euro, teilen sich Oliver Neuroth (SWR) und Sabine Brütting (hr). Den zweiten und fünften Preis vergab die Jury nicht. Ihr gehörten in diesem Jahr Gerold Hug (Hörfunkdirektor des SWR), Joachim Knuth, (Hörfunkdirektor des NDR und Vorsitzender der ARD-Hörfunkkommission) sowie Heinz Sommer (Hörfunkdirektor des hr und ständiger Jury-Vorsitzender Kurt-Magnus-Preis) an.

Sabine Brütting, geboren und aufgewachsen in Augsburg, studierte Journalistik und Arabistik an der Universität Leipzig. Bereits während ihres Studiums volontierte sie beim MDR und arbeitete als freie Mitarbeiterin für den BR. Seit Februar 2012 ist sie Regionalkorrespondentin des Hessischen Rundfunks in Limburg. Aufgrund ihrer besonderen Kenntnisse des arabischen Raums hat sie für den hr im September 2012 eine ausgedehnte Reportagereise in die syrischen Flüchtlingslager unternommen.

„Besonders imponiert Sabine Brütting mit ihrer Fähigkeit, im Korrespondentengespräch lebendig und anschaulich in schwierigen Situationen direkt vom Ort des Geschehens zu berichten“, so die Jury, „ob von der Grenze zwischen Jordanien und Syrien oder nach einem Flugzeugabsturz in der Wetterau.“

Der Kurt-Magnus-Preis der ARD wird in diesem Jahr zum 51. Mal verliehen. Der Hörfunk-Nachwuchsförderpreis der ARD, einer der bedeutendsten Hörfunkpreise in Deutschland, wurde zu Ehren des Rundfunkpioniers Kurt Magnus in dessen Todesjahr 1962 gestiftet.

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