Künstler mit besonderen Leistungen auf GFDK

27.03.2012 Lässig, gleichzeitig belesen und ernsthaft

klassiakzente

Die Worte des berühmten Geigers Pinchas Zukerman über den jungen Pianisten Jan Lisiecki versprechen viel: »Jan spielt mit der Frische eines Jugendlichen und mit der Tiefe eines alten Meisters. Das Besondere ist, dass er bei all dem im Leben steht. Er ist ein Mensch, der sich von der Welt inspirieren lässt, und diese Inspiration ganz selbstverständlich in die Musik holt.«

Jan Lisiecki ist 16 Jahre alt. Er hat blonde Haare, wache Augen und sieht aus wie viele Jugendliche seines Alters. Doch er ist ein Phänomen: Lässig, gleichzeitig belesen und ernsthaft. Kein weltfremder Musiker, aber einer, für den Tiefe keine Qual ist. Ein Junge, der selbst die größten Herausforderungen mit Selbstverständlichkeit besteht. Obwohl er noch so jung ist, hat man das Gefühl, dass er genau weiß, was er will - im Leben wie in der Musik: »Mir geht es auf der Bühne in erster Linie darum, zu zeigen wie vielschichtig die Werke der großen Meister sind. Für mich bedeutetet ›Interpretation‹ immer auch, die Schönheit der Musik, ihre Sprache und ihre menschliche Stimme zum Klingen zu bringen.«

Inzwischen tritt er überall auf der Welt auf: Er hat in einem Iglu in Kanada gespielt und in der Carnegie Hall in New York. Er wird in Japan gefeiert und in Paris. Er spielt mit Yo-Yo Ma, für seine Eltern und für die Königin von England.

2011 unterzeichnet Jan Lisiecki einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon. Für sein Debüt hat er die Klavierkonzerte Nr. 20, KV. 466 und Nr. 21, KV. 467 von Wolfgang Amadeus Mozart zusammen mit dem Kammerorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Christian Zacharias eingespielt. Das Album erscheint am 13. April 2012. Quelle: www.klassikakzente.de



Konzerttermine 2012:


14.04.2012 Elmau, Recital
16.04.2012 Bielefeld, Recital
17.04.2012 Hannover, Recital
18.04.2012 Berlin, Recital
20.04.2012 Ludwigsburg, Recital
21.04.2012 Düsseldorf, Recital
23.04.2012 Münster, Recital
27.04.2012 Hamburg, Recital
24.05.2012 Radebeul, Recital
23.10.2012 München, Mozart KK Nr.20
02.11.2012 Berlin, Mozart KK Nr. 20

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29.01.2012 multifunktionale Formulierung mit sozialer Wirkung

Contemporary Artpark


Dynamik kontra Statik. Der Künstler Manfred Kielnhofer bietet mit seiner analytisch, künstlerischen Arbeit the “Glowing Light Ball Bench” mehr als nur eine möglich Antwort auf diese Thematik. Kielnhofer fordert den Betrachter regelrecht zu einer intellektuellen Auseinandersetzung und gedanklich, philosophischen Stimulanz.

Ausgehend von kunst -und designrelevanten Aspekten liegen dieser Arbeit philosophische Denkmuster zugrunde, die sich mit sozialer Auswirkungen durch Anwendung und Wechselwirkung ergänzen. Material und urbane Positionierung sind weitere Variablen, welche dem Kunstwerk diese einzigartige Vielseitigkeit und Anwendbarkeit verleihen.

Ob bewegt, statisch, leuchtend, schwimmend, fahrend, besetzt oder isoliert freistehend –die Aktion selbst definiert die Gratwanderung Design künstlerisch zu nutzen oder Kunst design-orientiert zu gebrauchen.

In dem Moment wo man versucht das Kunstwerk in Gedanken und Worte zu bannen, wird einem bewusst, dass dieses Unterfangen beinahe grenzenlose Variationen, Standpunkte und Ansätze bietet. Kielnhofer löst mittels Form, Material, resultierender Funktionalität und Anwendungsbereich eine Lawine an Lösungen auf unterschiedlichsten Wahrnehmungsebenen aus.

ERGEBNIS – Art und Design in Wechselwirkung

KUNST/DESIGN = Skulptur + Design + Funktion = multifunktionale ART- gerechte Anwendung

FORM = Kreis, Ring, Scheibe, Kugel : Linie, Rechteck, Rahmen,

PHYSIK = statisch : dynamisch

MATERIAL= künstlich : natürlich

SOZIAL = unsozial : sozial : erweiterbar PSYCHOLOGISCH = Härte : Flexibilität

WAHRNEHMUNG = minimal : visuell, kinetischen Erlebnis

URBAN = Natur : Zivilisation

ANWENDUNG = multifunktionale

ART-DESIGN Synergie mit sozialem Wirkungsgrad Es ist ein wahrer Genuss sich in der Wirkung dieser Arbeit hinzugeben, sich in den Bann ziehen zu lassen.

Ein wahres Feuerwerk der Wahrnehmung und Interpretation. (ZITAT: RON MORISSON)

 

Manfred Kielnhofer

Kronbergerstrasse 4,

4020 Linz, Austria ++43 (0)680 1231059

contemporary@artpark.at

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23.01.2012 Zu gast in wiesbaden

Staatstheater Darmstadt - 3 Bilder

Die im Taunus geborene Christina Kühnreich erhielt ihre Schauspielausbildung an der Hochschule der Künste in Berlin. Nach einem Engagement in Dortmund ging sie an das Staatstheater Mainz, die Theater in Krefeld Mönchengladbach, Essen und Bielefeld, bevor sie 2004 nach Darmstadt kam.

Unter anderem war sie hier in Goldonis Trilogie der Sommerfrische, als Adelma in Schillers Turandot, im Kirschgarten und als Prinzessin Eboli in Schillers Don Karlos zu sehen. Im Sommernachtstraum gab sie den Puck, im Musical Der kleine Horrorladen die weibliche Hauptrolle.  


Darüber hinaus spielte Christina Kühnreich in Priestleys Ein Inspektor kommt (Sheila), in Kleists Zerbrochnem Krug (Eve), war als Tony in Buddenbrooks, als Jelena Andrejewna in Onkel Wanja sowie als Célimène in Molières Menschenfeind zu sehen. 

Sie spielte in Millers Alle meine Söhne (Ann Deever), Goldonis Der Impresario von Smyrna (Anina), Medea (Kreusa), Supernova (Frau) und Jud Süss (Die Herzogin).

Zum Publikumserfolg wurde ihr Monolog Welche Droge passt zu mir? von Kai Hensel, der fünf Spielzeiten zu sehen war. Aktuell kann man Christina Kühnreich u.a. weiterhin als Luise v. Briest in Effi Briest sehen.

Staatstheater Darmstadt
Georg-Büchner-Platz 1
64283 Darmstadt
Telefon: 06151/2811-1
Für Anfragen nutzen Sie bitte unser Kontaktformular
oder info@remove-this.staatstheater-darmstadt.de

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10.10.2011 No 1 in den World Music Charts Europe Oktober

GFDK - Heike Urban - 7 Bilder

Fatoumata Diawara aus Mali ist eine künstlerische Ausnahme-erscheinung. Zum einen genießt sie als Theater- und Musical-Schauspielerin einen hervorragenden Ruf.

Als Musikerin gehört sie zu den vielversprechendsten afrikanischen Talenten. Ihre hochrhythmischen Lieder sind von wunderbaren Melodien untermalt und bringen die alte Wassulu-Musik in eine neue Zeit.

Das Bild von einem Mädchen mit einer Gitarre hat etwas Zeitloses: Die temperamentvolle Folk-Poetin, die die Welt mit ihrer Musik begeistert. Den Archetyp haben Joan Baez und Joni Mitchell erschaffen, und Generationen von Künstlerinnen – von Tracy Chapman bis Laura Marling – haben ihn weiterentwickelt.

Jetzt erfindet Fatou dieses starke Bild neu, für eine andere Zeit und einen anderen Kontinent. Damit gibt sie dem Konzept einer Singer/Songwriterin eine unverwechselbar afrikanische Note.

Ein neues großes Talent

Fatoumata Diawaras Debütalbum bringt ein neues, großes Talent zum Klingen – mit einer Reihe wunderschöner, selbst geschriebener Songs und einer aufregenden Lebensgeschichte dahinter.

Groß, unglaublich souverän und elegant, mit einem einnehmenden Lächeln, verwandelt sie Elemente aus Jazz und Folk zu einem exquisiten, zeitgenössischen Folk-Sound. Dabei bricht sie die rockigen Rhythmen und reichen Melodien ihrer Wassoulou-Tradition mit einer instinkthaften Pop-Empfindsamkeit auf.

Eine warme berührende Stimme

Im Zentrum ihrer Kunst stehen Fatous warme, berührende Stimme, sparsames und rhythmisches Gitarrenspiel und atemberaubend melodische Songs, die oftmals auf ihre zumeist turbulenten Erlebnisse zurückgreifen.

Fatou kam in der Elfenbeinküste zur Welt und wuchs in Mali auf. Heute lebt die 29-Jährige in Paris. Ihr junges Leben vereint eine Vielzahl afrikanischer Erfahrungen der heutigen Zeit:

Der Kampf

Der Kampf gegen den Widerstand ihrer Eltern in Bezug auf ihre künstlerischen Ambitionen. Und die kulturellen Vorurteile, denen Frauen überall in Afrika begegnen. Fatou selbst wurde als Schauspielerin in Film und Theater erfolgreich, bevor sie ihren Platz in der Musik fand.

 „Kanou“, der Eröffnungstrack, typisiert den minimalistischen, dennoch sinnlichen Gestus des Albums – mit Fatous sehnsuchtsvollem Gesang. „Bissa“ unterlegt die ironische Kommentierung des Rechts einer Frau, ihren Ehepartner selbst zu wählen, mit einem Funk-Groove.

Von Herzen kommende Worte

„Boloco“ hingegen stellt Fatous von Herzen kommende Worte über das kontroverse Thema weiblicher Beschneidung mit Anklängen einer exquisit spärlichen Gitarre und dem Ngoni-Spiel der talentierten jungen Künstler Guimba und Moh Kouyate.

Nur mit Stimme und akustischer Gitarre

Das herrlich eingängige „Sowa“ etabliert einen genussvollen Percussion-Klang, nur mit Stimme und akustischer Gitarre. Der Text ist inspiriert von Fatous eigener schmerzhafter Erfahrung mit der afrikanischen Praxis, Kinder bei anderen Menschen aufwachsen zu lassen. „Bevor ihr euer Kinder ins Leid schickt, schaut ihnen in die Augen.“

Damon Albarn, Toumani Diabaté, Herbie Hanckock und John Paul Jones von Led Zeppelin sind nur einige wenige derjenigen, die Fatous musikalischem Zauber erlegen sind. Sie war bei Shows von Africa Express und AfroCubism präsent und hat bei Hancocks Projekt „Imagine“ mitgewirkt.

Ihr Debüt aber ist fast vollständig ihr eigenes Werk: Selbst komponiert und arrangiert, auch Background-Gesang und Percussion stammen von ihr. Das Album atmet mit der natürlichen Wärme, dem Selbstvertrauen und der Spontaneität, die Fatou ausmachen.

Die Presse zum Album:

 

Journal Frankfurt, September 2011

„..eine Stimme, die zu berühren versteht.“

 

Glitterhouse, Oktober 11

“Große Empfehlung”

 

Sound-and-image.de, September 11

“..schon beim ersten Höreindruck ein sanfter Hammer.”

 

Doppelpunkt Nürnberg, Sep-Okt 2011

„(die) …neue Stimme Afrikas.“

 

Good Times, Oktober 2011

„Wie eine dunkelhäutige Joan Baez.“

 

Jazzthing, September 2011

„Neue Empfindsamkeit aus Mali.“

 

Zenith, Zeitschrift für den Orient, September 2011

„Groove, Gitarre und Herzblut.“

 

Vö: 16. September 2011, Indigo/World Circuit

Album wie DVD kann über uns bestellt werden.

Heike Urban

NuzzCom Music Office

Homburger Landstr. 122

60435 Frankfurt

Fon: 069-954 349 11

www.nuzzcom.com

heike@remove-this.nuzzcom.com

 

 

copyrights:

1-4)  Youri Lenquette

5) Phil Sharp

6-7) Mali Serena Aurora

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19.07.2011 Einzigartig. Bezaubernd. Speziell. LIEBE MINOU.

Anna-Theresa Kröber/GFDK - 5 Bilder

LIEBE MINOU überrascht nicht nur mit ihren einzigartigen Kekskonzerten, sondern überraschte bereits ihre Eltern bei der Geburt: „Ich war ein bisschen zu früh, etwa so drei Wochen. Deshalb war es so eine kleine Überraschung. Sie wollten wohl noch einmal in den Urlaub fahren bevor das Baby kommt. […] Und dann war ich da auf einmal. Da wollte ich dann schon raus.“

 

Ihre besondere Stimme – LIEBE MINOU klingt ganz anders wenn sie erzählt als wenn sie singt – hat ihr den Titel „Schönste Stimme Quickborns“ eingebracht. Quickborn ist ihre Heimat, obwohl sie mittlerweile in Hamburg lebt.

Dort überrascht sie besonders gerne mit ihren kleinen Kekskonzerten. Doch was sind Kekskonzerte eigentlich? „Kekskonzerte sind meine Konzerte. Da passieren auch immer Überraschungen. Die Konzerte haben ganz klein angefangen, und zwar habe ich in Fotoautomaten, Telefonzellen, in einer kleinen Erdbeere, bei Bruno an der Käsetheke – überall wo es kleine originelle Orte gab, die ich für mich schön fand – gespielt. Und das sind ja nicht nur originelle Orte, das sind ja auch ‚Plätzchen‘ [für kleine Orte] und daher dann Kekse. Und da habe ich dann natürlich auch Kekse mitgebracht zu den Konzerten.“

 

Wenn man in einem Fotoautomaten spielt, ist der doch aber bereits voll, wenn man da mit den Musikern drin ist. Wo kommt dann das Publikum hin?  (Minou lacht schallend los) „Das haben wir uns am Anfang auch gefragt. Wir haben dann im Fotoautomat den Vorhang offen gelassen, sodass die Leute alles sehen konnten. Kekskonzerte sind Überraschungskonzerte, eben ein Kekskonzert: überraschend, kurz, knackig. Wir spielen auch meist nur 1 bis 2 Songs. Und es gibt Kekse, die ich selber backe für das Publikum.“ Das Tolle: Liebe Minou nimmt kein Geld von den Passanten, sondern schenkt ihnen sogar noch einen selbstgebackenen, leckeren Keks als Dankeschön. Ein Erlebnis welches schon einige Menschen nachhaltig beeindruckt hat.

 

Angesprochen auf ihre ungewöhnliche Stimme, die im normalen Zustand mit der Gesangsstimme nicht zu vergleichen ist, weiß LIEBE MINOU auch keinen Rat: „Ja, das ist witzig, aber ich weiß nicht woher das kommt. Das ist einfach so. Beim Singen habe ich immer einfach das Gefühl, dass ich so runterfahre – also ich bin ein sehr zappeliger Mensch – aber wenn ich singe, dann bin ich so ‚Whoa‘, da komme ich runter.“

 

FRAUKRÖBER.COM - PR für Musik und Entertainment

Anna-Theresa Kröber

Tel: 0176-61637143

 

www.fraukröber.com

mail@fraukroeber.com

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29.06.2011 Gespür für Linie, Melodik und Harmonik

Decca - 2 Bilder

Manchmal ist es nur ein Raunen. Im Fall von Nico Muhly aber ist es eine klare, laute Stimme, die durch die Musikszene schallt: Hier kommt ein junger, kreativer Komponist, der noch viel bewegen wird. Und das Label Decca stellt ihn mit drei Alben der Öffentlichkeit vor.

Es ist schwer zu sagen, was ein junger Komponist heutzutage mitbringen muss, um sich im Haifischbecken der internationalen Konkurrenz nicht nur zu behaupten, sondern darüber hinaus auch noch als neue Kraft aufzufallen. Natürlich gehören technische und gestalterische Kompetenzen dazu, außerdem ein umfassendes Wissen, aus dem er schöpfen kann, und eine Form von produktiver Besessenheit, die dazu führt, den eigenen Weg nicht aus den Augen zu verlieren. Vor allem aber muss man es auch schaffen, auf schwer vorhersehbare Weise den Geist der Zeit zu treffen, ohne die künstlerische Integrität zu verlieren. All das trifft auf Nico Muhly zu, „the planet's hottest composer“, wie der Daily Telegraph unlängst meinte. Geboren 1981 im amerikanischen Vermont als Sohn einer Malerin und eines Dokumentarfilmers, bekam er schon in jungen Jahren die gestalterische Vielfalt mit, die ein Leben im Kontext der Kulturszene zu bieten hat. Allerdings interessierte sich der Spross weniger für die bildenden Kunst als vielmehr für die Musik.

Als Kind sang Nico Muhly im Kirchenchor, mit zehn Jahren fing er an, Klavier zu spielen und erwies sich als außerordentlich begabt. So schaffte er auch die Aufnahme an die Juilliard School, studierte dort bei John Corigliano und Christopher Rouse. Das Diplom als Komponist fiel ihm nicht schwer, Praktika und Assistenzen zu finden ebenso wenig. So arbeitet er mit Philip Glass auf der einen Seite, hatte aber auch seine Wurzeln im anspruchsvollen Pop. Seine Klangideen führten ihn mit der isländischen Experimentalkünstlerin Björk zusammen. Muhly arbeitete mit Anthony And The Johnsons, zuweilen auch mit der Folkrock-Combo Grizly Bear, erhielt aber zu selben Zeit bereits Kompositionsaufträge von der Britten Sinfonia und wurde dazu inspiriert, gemeinsam mit dem Librettisten Craig Lucas seine erste Oper für die English National Opera zu schreiben. So dauerte es nicht lange, bis es sich herumsprach, dass da ein Multitalent in den Startlöchern steht, das mit immensem melodischen Gespür, profunder Hingabe an die Musik und enormem Einfallsreichtum Zeichen in einer Szene setzte könnte, die frischen Wind durchaus vertragen kann.

Für die Experten des Labels Decca war das daher auch ein Anlass, den jungen Tausendsassa nicht nur unter Vertrag zu nehmen, sondern ihn gleich mit drei sehr verschiedenen Projekten zu präsentieren. Da ist zum ersten „I Drink The Air Before Me“, eine Auftragsarbeit zum 25-jährigen Bestehen der Stephen Petronio Company, uraufgeführt am 28. April 2009. Es ist eine unkonventionell verhalten gestaltete Ballett-Musik, atmosphärisch bis pathetisch angelegt, mit Chor und siebenköpfigem Ensemble mit dem Komponisten selbst am Klavier eingespielt. Die zweite Produktion „A Good Understanding“ präsentiert Nico Muhly als Chor-Spezialisten. „Es gehört zu den größten Vergnügen meines Lebens, Chormusik zu schreiben. Ich war ein Chorknabe mit einer Vorliebe für die Texturen und hinreißenden Momente, die die anglikanische Chortradition vom 16. bis zum 21. Jahrhundert bestimmen. Mein ganzes Gespür für Linie, Melodik und Harmonik stammt aus ungewöhnlichen, insbesondere Chormusikquellen“, meint er Komponist selbst im beiliegenden Kommentar.

So entstanden eine Messe und mehrere kürzere Stücke, die der Los Angeles Master Chorale unter der Leitung von Grant Gershon in beeindruckender Klangmacht umzusetzen verstand. Teil drei des Komponistenportraits schließlich ist „Seeing Is Believing“, eine Sammlung mit kürzeren Kompostionen, die zum einen als Hommage an den englischen Renaissance-Komponisten William Byrd gedacht ist, zum anderen dem Geiger Thomas Gould die Möglichkeit gibt, seine sechssaitige elektrische Violine im Kontext eines größeren Ensembles wie dem Aurora Orchestra unter der Leitung von Nicholas Collon einzusetzen. Alle drei Alben dokumentieren dabei eine Klangsprache, die ohne Exaltismen auskommt, um zeitgemäß zu klingen, und die zugleich fest in einer melodischen Tradition verankert ist, die dem Experiment die Hörbarkeit gegenüberstellt. Damit hat Nico Muhly die besten Chancen, in den kommenden Jahren zu einer Konstante der gegenwärtigen Musik zu werden, zu einem Meister des Komplexen im Zusammenhang der klaren, die Menschen bewegende Klangentfaltung.    

Nico Muhlys Alben "Seeing is Believing" und "A Good Understanding" (mit Bonustrack) sind inlusive Booklets auch bei iTunes erhältlich.

 

VÖ (21. Juni 2011) Decca

 

 

Universal Music Deutschland
Stralauer Allee 1
10245 Berlin
Fon +49 30 52007 01
Fax +49 30 52007 09

 

Presse: Katja.Behrens@umusic.com

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12.04.2011 die acht talentiertesten Nachwuchsmusiker

Der Kinderkanal ARD/ZDF

Erfurt (ots) - Der "Songwriter des Jahres 2011" steht fest: Sarah (18) konnte sich im spannenden "Dein Song"-Finale unter den insgesamt acht Finalisten durchsetzen.

Die 18-Jährige überzeugte das Publikum und die Zuschauer mit ihrem Song "Endlich frei", den sie in der großen Liveshow erstmalig gemeinsam mit ihrem Paten Unheilig präsentierte.

"Ich bin sprachlos vor Glück!", freut sich Sarah. Aber auch Unheilig ist begeistert: "Ich bin so emotional berührt, weil ich weiß, wie sehr ihr Herz durch den Song spricht. Manchmal sind es die kleine Märchen, die emotional berühren, heute war so ein magischer Moment."

Bereits zum dritten Mal hatten ZDF tivi und KI.KA Kinder und Jugendliche dazu aufgefordert, ihre selbst komponierten Songs einzuschicken.

Die Jury, bestehend aus Peter Hoffmann (Musikproduzent und Entdecker von Tokio Hotel), Joja Wendt (Klaviervirtuose), Annett Louisan (Sängerin und Songwriterin) und Nadine Vasta (Moderatorin), wählte unter allen Einsendung die acht talentiertesten Nachwuchsmusiker aus, für die dann ein Traum in Erfüllung ging:

Gemeinsam mit prominenten Musikpaten durften sie ihren Song unter professionellen Bedingungen weiterentwickeln und ein Musikvideo produzieren. In der 16-teiligen Doku-Soap im KI.KA konnten die Zuschauer den Entstehungsprozess der Songs hautnah miterleben, die in der heutigen Show erstmals von den Finalisten und ihren Paten performt wurden.

Durch das Finale führten Johanna Klum (30) und Bürger Lars Dietrich (37). Der "Songwriter des Jahres 2011" wurde schließlich von den Zuschauern gewählt, die per Telefon und SMS für ihren Favoriten abgestimmt haben.

Die acht Finalisten, ihre Songs und Musikpaten waren: Lilly (11) mit "Fill my Life" (Pate: Wolfgang Niedecken), Kolja (18) mit "Mission Hollywood" (Paten: Fauré Quartett), David (15) mit "Ausgemacht" (Paten: Eisblume), Sarah (18) mit "Endlich frei" (Pate: Unheilig), Jerome (16) mit "Jump" (Patin: Cascada), Sarah (15) mit "Happy" (Paten: Stanfour), Raphael (14) mit "Tell Me" (Paten: Monrose) und Milene (14) mit "In diesem Moment" (Pate: Klaus Doldinger).

Mehr Informationen und Details zu "Dein Song" finden Sie auch unter www.kika-presse.de in der Rubrik "Presse Plus".

 

Der Kinderkanal ARD/ZDF
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Telefon: 0361/218-1827
Fax: 0361/218-1831
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12.12.2010 ein Ausnahme-Maestro

Nataly Bombeck und Nadin Hanzig

Der in Riga geborene und in der Sowjetunion aufgewachsene Sohn des Dirigenten Arvid Jansons ist ein Ausnahme-Maestro. Fast ausschließlich mit den besten Orchestern der Welt aufzutreten oder
deren Gast- oder Chefdirigent zu sein ist nur wenigen vergönnt. Dazu zählen die Wiener Philharmoniker, mit denen Jansons nicht zuletzt seit ihrem ersten Neujahrskonzert 2006 eine enge Zusammarbeit verbindet.

Ferner ist Mariss Jansons seit der Saison 2003/2004 als Chefdirigent des
Symphonieorchesters und des Chors des Bayerischen Rundfunks tätig. Darüber hinaus hat er 2004 die Position des Chefdirigenten des Amsterdamer Concertgebouw Orchesters übernommen. Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen zählen allein im Jahr 2007 der Echo Klassik als »Dirigent des Jahres «, das Goldene Ehrenzeichen der Stadt Wien, der Bayerische Verdienstorden sowie der Europäische Dirigenten-Preis der Stiftung »Pro Europa« sowie 2006 der Grammy für »Beste Orchesterdarbietung«.

Weitere Preise erhielt er unter anderem für die Aufzeichnung der »Symphonie fantastique« von Berlioz sowie die Einspielung von Mahlers Erster-, Sechster- und Neunter Symphonie. Nach seinem Abschluss mit Auszeichnung am Leningrader Konservatorium in den Fächern Violine, Klavier und Dirigieren, studierte Jansons in Wien und Salzburg u.a. bei Herbert von Karajan. Mariss Jansons ist Ehrendokter der Musikakademie von Oslo und Riga.

 

Am 18. Januar 2011 wird einer der ganz großen Dirigenten unserer Zeit zu
Gast im Großen Saal der Laeiszhalle
sein. Mit Mariss Jansons, der in dieser
Saison als Residenzkünstler der Elbphilharmonie Konzerte Hamburg die
Ehre gibt, werden gleich drei der bedeutendsten Orchester mit ihm nach
Hamburg kommen. Den Auftakt machen zum Jahresbeginn 2011 der lettische
Stardirigent mit den Wiener Philharmonikern und dem amerikanischen
Bariton Thomas Hampson.


Der Komponist Gustav Mahler fühlte sich »durch das Band der Musik« mit den
Wiener Philharmonikern verbunden. So auch der lettische Dirigent Mariss Jansons, der im Mahler-Jahr 2010/2011 seine Residenz in Hamburg gestaltet und dazu nur mit den besten Orchestern kommt. Den Residenzauftakt gestaltet er mit den Wiener Philharmonikern, laut der aktuellen Rangliste des Klassik-Magazins Gramophone eines der drei besten Orchester der Welt. Für Mariss Jansons war das gemeinsame Neujahrskonzert mit den Wiener Philharmonikern 2006 im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins das Schlüsselerlebnis. Seitdem sind der Gastdirigent und das Orchester durch Tourneen nach Japan, in Europa, in den USA und bei den Salzburger Festspielen untrennbar miteinander verbunden.


Mit Thomas Hampson steht Mariss Jansons im Großen Saal der Laeiszhalle ein Bariton von Weltrang und einer der führenden Mahlerinterpreten zur Seite. Auf dem Programm des Konzertabends zwei Höhepunkte der spätromantischen Orchesterliteratur:
»Lieder eines fahrenden Gesellen« in der Orchesterfassung von Gustav
Mahler und Hector Berlioz »Symphonie fantastique« – beides Werke, die durch die enttäuschten Liebesbeziehungen der Komponisten inspiriert wurden.
Den besonderen Status eines Mariss Jansons belegt schon die reine Nennung von Weltklasse-Orchestern wie den St. Petersburger Philharmonikern, dem Oslo
Philharmonic, dem London Philharmonic und dem Pittsburgh Symphony Orchestra, mit denen er lange zusammengearbeitet hat. Bei allen setzte der ehemalige Karajan-Schüler und spätere Assistent des legendären russischen Dirigenten Jewgenij Mrawinskij als Gast- oder Chefdirigent bleibende Maßstäbe und formte sie, wie im Fall des Oslo Philharmonic, zu Spitzenorchestern. Als Chefdirigent des Amsterdamer Concertgebouw und seit der Saison 2003/2004 des Symphonieorchesters und Chors des Bayerischen Rundfunks beweist Mariss Jansons seine Fähigkeit, das Beste aus jedem Klangkörper herauszuholen, ohne dessen spezifische Eigenheiten zu beschneiden.


An den zwei weiteren Hamburg-Abenden von Mariss Jansons im Februar und
März stehen mit Leif Ove Andsnes und Mitsuko Uchida zwei internationale Starsolisten an seiner Seite. Begleitet werden sie vom Königlichen Concertgebouw Orchester Amsterdam sowie vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Programm:

Gustav Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen
Hector Berlioz: Symphonie fantastique / Episode de la Vie d'un Artiste op. 14
Kartenpreise: € 135 / 105 / 85 / 55 / 25 / 12

 

Die Elbphilharmonie Konzerte bieten ein facettenreiches, modernes und weltoffenes Programm, welches das Publikum inhaltlich zum künftigen Konzerthaus Elbphilharmonie und die Musikstadt Hamburg in die Zukunft führt. Informationen, Abonnements und Karten unter www.elbphilharmonie.de und im Elbphilharmonie Kulturcafé am Mönckebergbrunnen, Barkhof 3, 20095 Hamburg, Tel: 040 357 666 66, Fax 040 357 666 888, kulturcafe@elbphilharmonie.de.


Pressekontakt
Nataly Bombeck und Nadin Hanzig,
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Telefon: +49 40 357 666-49, Fax: +49 40 357 666-55
presse@remove-this.elbphilharmonie.de
www.elbphilharmonie.de

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06.12.2010 die eigensinnigste Geigerin ihrer Generation

Nadin Hanzig

In München geboren, wurde Carolin Widmann bei Igor Ozim in Köln, bei Michèle Auclair in Boston und bei David Takeno in London ausgebildet. Sie erhielt einige wichtige Preise, unter anderem den Kulturförderpreis der Stadt München, sowie Preise bei dem Internationalen Violinwettbewerb »Georg Kulenkampff« in Köln (1999) und dem Internationalen »Jeunesses Musicales«-Wettbewerb
in Belgrad (2001). Beim »Concours International Yehudi Menuhin« in Boulogne-sur-Mer wurde ihr 1998 der »Prix du President« von Yehudi Menuhin überreicht. Für ihre Bemühungen um die zeitgenössische Musik verlieh ihr 2004 die Forberg-Schneider-Stiftung den Belmont-Preis.

Carolin Widmanns Debüt-CD »Reflections I« wurde 2006 mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Im September 2008 erschien ihre erste Platte bei ECM mit den Schumann Sonaten, die sie zusammen mit Dénes Várjon eingespielt hat. Seit Oktober 2006 ist Carolin Widmann
Professorin für Violine an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn- Bartholdy« in Leipzig. In der letzten Saison stand Carolin Widmann bei den Elbphilharmonie Konzerten mit Béla Bartóks Violinkonzert Nr. 2 und der Jungen Deutschen Philharmonie auf der Bühne.

Dénes Várjon

Der ungarische Pianist Dénes Várjon erhielt seine Ausbildung an der Liszt Ferenc Musik Akademie Budapest bei Ferenc Rados und György Kurtág sowie in Meisterkursen von András Schiff. Dénes Várjon war 1991 überragender erster und bisher jüngster Preisträger beim Concours Géza Anda in Zürich. Kurz darauf debütierte er als Solist mit der Camerata Salzburg unter der Leitung von Sándor Végh bei den Salzburger Festspielen. Seit vielen Jahren profiliert sich der
Künstler regelmäßig in den wichtigsten Musikmetropolen Europas und den USA und ist Gast bei internationalen Festivals u.a. den Salzburger Festspielen, Mozartwoche Salzburg, Klavier Festival Ruhr, Lucerne Festival, Schleswig-Holstein Musik Festival. Neben seiner solistischen Tätigkeit spielt Várjon auch an der Seite von Partnern wie Heinz Holliger, Leonidas Kavakos, Miklós
Pérenyi, Carolin Widmann und Tabea Zimmermann.

Die Diskographie des Pianisten bei Naxos, Capriccio, Hungaroton und Sony Classical ist beachtlich. Zu seinen international bedeutendsten
Einspielungen gehört die Produktion »Veress: Hommage à Paul Klee« (1999) mit András Schiff, Heinz Holliger und dem Budapest Festival Orchester.

 

Am 15. Januar 2011 präsentieren die Elbphilharmonie Konzerte mit
Carolin Widmann
eine »ganz andere Stargeigerin« wie die Süddeutsche
Zeitung schrieb. Im Kleinen Saal der Laeiszhalle spielt sie an der Seite ihres
langjähriger Klavierpartners Dénes Várjon. Gemeinsam bieten sie ein
Programm mit Sonaten von Robert Schumann, Claude Debussy und George
Enescu sowie die »Fantasie« Arnold Schönbergs.


Bei der Musikerin Carolin Widmann schlagen zwei Herzen in der Brust, eines
für die geliebte klassisch-romantische Kammermusik, das andere für das moderne und zeitgenössische Violinrepertoire. Das Programm, das die Geigerin im Duo mit ihrem Klavierpartner Dénes Várjon in der Laeiszhalle darbietet entspricht daher ihrem künstlerischen Profil. Von Schumann, dessen Sonaten das Duo 2008 in einer hochgelobten Einspielung vorgelegt hat, geht es direkt zu drei Klassikern der Moderne: Schönbergs Fantasie, Debussys kompakter Violinsonate und Enescus populärer dritten Sonate »im rumänischen Volksstil« von 1926.


Die künstlerische Arbeit der Münchnerin geht zudem weit über die Grenzen einer Musikerin hinaus. Neben ihrer Tätigkeit als Geigerin lehrt Carolin Widmann seit 2004 auch als Professorin für Violine in Leipzig und ab 2012 kommt ein drittes berufliches Standbein hinzu – die Festivalleitung des ältesten Kammermusikfestivals in Deutschland »Sommerliche Musiktage Hitzacker«.


Dénes Várjon ist einer der wichtigsten ungarischen Musikerpersönlichkeiten
seiner Generation und widmet sich ebenso wie Carolin Widmann mit großer
Leidenschaft der Kammermusik. Eine weitere musikalische Verbindung besteht
durch Widmanns Bruder Jörg, Klarinettist und Komponist. Zwischen beiden
Künstlern existiert eine intensive Zusammenarbeit mit vielen daraus resultierenden Konzerten.

Programm

Robert Schumann: Sonate Nr. 2 d-moll op. 121 für Violine und Klavier
Arnold Schönberg: Fantasie op. 47 für Violine und Klavier
Claude Debussy: Sonate g-moll für Violine und Klavier
George Enescu: Sonate Nr. 3 a-moll op. 25 «Dans le caractère populaire roumain»


Einführung: 19.15 Uhr / Laeiszhalle Hamburg / Studio E
Kartenpreise: € 38 / 31 / 23 / 11

 

 

Nadin Hanzig
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit

HamburgMusik gGmbH
Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft
c/o Laeiszhalle - Musikhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
(Dammtorwall 46)
D - 20355 Hamburg

Tel 0049 - (0)40 - 357 666 - 49
Fax 0049 - (0)40 - 357 666 - 55

presse@elbphilharmonie.de 

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02.11.2010 früh übt sich

Sony Classic

1986 in Augsburg geboren, erhielt er mit acht Jahren seinen ersten Cello-Unterricht. Seit dem Gewinn des Deutschen Musikwettbewerbs 2005 begann eine rege Konzerttätigkeit. Er war Gast bei zahlreichen Festivals, u.a. Mecklenburg-Vorpommern, Rheingau, Heidelberg, Kissingen, Ludwigsburg, Luzern, Verbier, Ravinia, London und konzertierte z.B. im Konzerthaus und der Philharmonie Berlin, dem Konzerthaus Wien, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Gewandhaus Leipzig, dem KKL Luzern, der Tonhalle Zürich, dem Herkulessaal in München und der Londoner Wigmore Hall. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u.a. Christian Tetzlaff, Francois Leleux, Mischa Maisky, und er ist Cellist des Tecchler Trios, mit dem er 2007 den Ersten Preis beim ARD-Wettbewerb gewonnen hat. Als Solist spielt er regelmäßig mit so renommierten Klangkörpern wie u.a. dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Orchestre Philharmonique de Monte Carlo oder dem Münchener Kammerorchester.

 

 

„Aller Anfang ist schwer“, sagt der Volksmund. Doch selbst bei den ersten kompositorischen Gehversuchen kann man oft schon die spätere Meisterschaft erkennen. So wie beim 15-jährigen Anton Webern und seinen zwei Stücken für Cello solo, die er 1899 komponierte. In dem Charakterstück „Georgette“ des erst 17-jährigen, rumänischen Geigers Georges Boulanger (1893 – 1958) steckt bereits jene Walzerseligkeit, die typisch für Boulangers Stil aus Caféhaus- und Volksmusik werden sollte. Auch solche selten zu hörenden Frühwerke hat der junge deutsche Cellist Maximilian Hornung für seine Debüt-CD bei Sony Classical eingespielt.

Um die Ausdrucksbandbreite seines Spiels und Instruments zu unterstreichen, hat Hornung mit der Pianistin Milana Chernyavska auf dem Album „Jump!“ Werke aus drei Jahrhunderten aufgenommen. Mit den zum Teil selbst arrangierten Stücken für Cello und Klavier spannt Hornung so einen weiten Bogen vom Barock bis zum 20. Jahrhundert. Von Bachs berühmter „Air“ über ein „Moment Musicaux“ Franz Schuberts bis zu der nostalgisch-schönen Cello-Ballade „Limelight“ von Charlie Chaplin. Die Auswahl der Werke und Komponisten ist zugleich auch eine kleine musikalische Weltreise. Von Russland geht es mit einer elegischen Romanze des Russen Alexander Scrjabin nach Brasilien, wo man dem lyrischen „Gesang eines schwarzen Schwans“ von Heitor Villa-Lobos lauschen kann. Ein charmantes Frühwerk des französischen Impressionisten Claude Debussy wechselt sich da mit einer poetisch dahinwiegenden Serenade des Engländers und Britten-Schülers Frank Bridge ab. Außerdem sind Werke des gebürtigen Schweizers und Wahl-Amerikaners Ernest Bloch zu hören, der sich von der jüdischen Volksmusik inspirieren ließ.

So international und breitgefächert das Recital zusammengestellt ist, so spiegelt es in dem spätromantischen Grundton ideal das musikalische Verständnis von Maximilian Hornung wider. Denn besonders am Herzen liegt dem erklärten „Instinktmusiker“ Hornung eine Musik, die sehr emotional und leidenschaftlich ist, weswegen er sich auch zu einer eigenen Bearbeitung von Gustav Mahlers vier „Liedern eines fahrenden Gesellen“ entschlossen hat.

Mit seinen erst 24 Jahren bekleidet Maximilian Hornung bereits einen hochrangigen Posten: seit 2009 ist er 1. Solocellist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Daneben tritt der in Augsburg geborene Cellist aber nicht nur als Solist u.a. beim Tonhalle-Orchester Zürich auf. Maximilian Hornung ist zudem ein begeisterter Kammermusiker. Er hat mit namhaften Kollegen wie Christian Tetzlaff und Mischa Maisky zusammengespielt. Mit seinem Tecchler Klavier-Trio gewann Hornung 2007 den 1. Preis beim ARD-Musikwettbewerb, nachdem er 2005 bereits den Deutschen Musikwettbewerb für sich gewinnen konnte.

 

Konzerttermine:

07.11.11 Augsburg, kleiner goldener Saal
21.11.11 Ulm, Kornhaus
26.11.10 Zürich (CH), Großer Saal der Hochschule der Künste
28.11.10 Fribourg, Universität
30.11.10 Elmau, Schloss
03.12.10 Elmau, Schloss
12.12.11 Münster, Erbdrostenhof
10.01.11 Augsburg, Kongresshalle
11.01.11 Augsburg, Kongresshalle
23.01.11 Zürich (CH), Tonhalle
06.02.11 Ettlingen, Schloss
12.02.12 Schweinfurt, Theater
20.02.11 München, Prinzregententheater

 

 

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