Künstler mit besonderen Leistungen auf GFDK

16.11.2013 “Right Where You Are” 2013

GFDK

Mit ihrer sinnlichen Stimme singt die amerikanische Sängerin Nina Bradlin aus Detroit, stimmungsvoll begleitet von einem wunderbaren Jazzquartett, über Liebe, Sehnsucht und andere Leidenschaften. Im Gepäck hat sie nicht nur Jazzstandards vom feinsten oder Lieder von Tom Waits, sondern auch eigene Songs aus ihrem neuen Album, das sie in Basel, Irland und in ihrer Heimatstadt Detroit aufgenommen hat:

“Right Where You Are” 2013 Nina’s zweites Album “Right Where You Are” (ALBUM LAUNCH 31 May 2013) sprengt Genregrenzen, das verbindende Element ist Nina Bradlins Stimme, mal soulig, mal smooth, aber immer voller Emotionen, Leidenschaft und Ehrlichkeit.

Nina Bradlin wurde in Detroit, Michigan in eine musikalischen Familie hineingeboren. Ihre Mutter spielte Fagott, Orgel und Klavier und ihr älterer Bruder spielt die Blues auf dem E-Bass. Geprägt wurde sie von Jonie Mitchell, Judy Collins, Linda Ronstadt, aber auch Jazzdiva Ella Fitzgerald.

Nina Bradlin wohnt zur Zeit in Binningen in der Nähe von Basel. Sie arbeitet als freischaffende Sängerin, Schauspielerin, Sprecherin und Regisseurin.

Stimmen zu Nina Bradlin:

"Von melancholisch über temperamentvoll bis hin zu einem Hauch von Marilyn Monroe."

 “Die Stimme von Nina Bradlin ist eine Überraschung – sie ist hell und klar und wirkt doch dramatisch. Von Billie Holiday bis zu Ella Fitzgerald, von Dinah Washington bis hin zu Dee Bridgewater: Alle diese Jazzdiven haben den Standard gesungen und doch bringt (sie) es fertig, den Song frisch und neu klingen zu lassen

Kulturmagazin Zeitnah (www.zeitnah.ch “Sog der Reinheit”)

Zum neuen Album “Right Where You Are”:

“Nina's second album explores her poetic side and shows her diverse

Das Album “Right Where You Are” 2013

Jazz/blues/chanson/folk

Alle Liedtexte von Nina Bradlin

Musik von Nina Bradlin US/CH, Michael James Turtle UK/CH (5-10), Kieran Kennedy IR (1-4, 11-13                  

1. MARTHA Jazz erste Liebe, brutalität von Hühnerfarms

2. SHE'S THE ONE Folk/orientalisch eine schöne Frau läuft vorbei, wird er mich für sie verlassen?

3. RIGHT WHERE YOU ARE Folk/Rock, eine magische Nacht voller Musik, die nie zu Ende gehen sollte

4. LA PREMIERE NUIT Chanson, die erste Nacht einer grossen Liebe

5. DAYDREAMING Chanson/Retro, Tagträumen ist süsser als Wein

6. REJECTED SECRETS Jazzballade, melancholischer Torch Song

7. DREAMS GROW ON SOLID GROUND, Bluesjazz,  hoffnungsvoller Song über die auseinanderfallende Autostadt Detroit

8. BEAUTY QUEEN Pop, Schönheitswahn

9. MOVIE SCENE Ballade, eine alte Liebe flammt ganz neu auf in einer filmreifen Liebesszene auf einer Autofahrt in den USA

10. NAMELESS Ballade, die erfolglose Suche nach einer alten Flamme

11. THE ONLY HEART I EVER HAD exerimenteller Groove, dunkles, erotisches Lied über ein gestohlenenes Herz

12. DEATH IS WORTH WAITING FOR Folk/experimental Dem Tod nur knapp entkommen

13. LE PELERINAGE Chanson/experimental Ein Gebet führt nicht zum erwünschten Effekt, sondern zu einer neuen Liebe

Zum ersten Album “Sela’s Song”

“… a wonderful portrait of classics and original compilations. Nina's voice is pure and refined and reminds me of the early days of Linda Ronstadt and Emmy Lou Harris. Her depth and range are exemplary

NEWS:

Am 21/11/13 wird Nina Bradlins Musikclip “She’s the One” (gedreht von ZOOM Basel Filmprize Gewinner Faessler & Horst “Ils sont fous”) zum ersten Mal gezeigt zusammen mit einer grossen Bühnenshow mit Jazzband und mit den Motown Boys:

EVENT: 21/11/13 SUD BASEL, 21 UHR

Der Song “Beauty Queen” vom neuen Album “Right Where You Are” ist auf Backstage Radio für den Postfinance Prize nominiert. Das Lied “Martha” ist in den Jazz-Charts von Reverbnation.

Zur Zeit spielt Nina die Las Vegas diva "Miranda Moon" in der ausverkauften Produktion Mord an Bord auf dem MS Lällekönig. Ab Dezember 2013 spielt sie “Colomba” in der Wiederaufnahme von “Volpone” von Ben Jonson im Helmut Förnbacher Theater in Basel.

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30.09.2013 Das neue aufregende Gesicht des deutschen Films

GFDK - Gottfried Böhmer

Durch sein Spiel, macht der gebürtige 21 jährige Hamburger Jannik Schümann die Rolle des Alev in Gregor Schnitzlers Bestsellerverfilmung SPIELTRIEB zum Ereignis: Ein eiskalter Verführer von undurchdringlicher und perfekter Schönheit, ein berechnender Spieler ohne Gewissen.

So schreibt Focus.de über seine Rolle in SPIELTRIEB: "Ein Schüler, der dämonisches Potenzial in sich trägt. Es lohnt also, auf den Newcomer ein Auge zu haben. Denn schon lange - wann überhaupt? - gab es keinen deutschen Schauspieler mehr, der mit solcher Überzeugung den eiskalten Engel geben konnte. Sei es in "Homevideo", dem aktuellen Berlin-"Tatort - Gegen den Kopf" oder in der Juli-Zeh-Verfilmung SPIELTRIEB.

Nachwuchsschauspieler?

So ganz unbeleckt ist der Jung-Star dennoch nicht

2006 hatte er schon seine erste Rolle im Tatort, seitdem spielt er in etlichen TV-Produktionen mit. Die Liste reicht von die Kinder von Blankenese, das Glück am anderen Ende der Welt, SOKO Wisma, die Erfinderbraut, SOKO Köln, Polizeiruf, Bella Block, Küstenwache, der Alte, bis Lotta und die frohe Zukunft. Sein Kinodebüt gab er schon 2011 in Barbara und nun folgt am 10. Oktober 2013 der Kinostart von Spieltrieb in dem er eine Hauptrolle spielt.

Die Medien drücken dem jungen Schauspieler schon mal ihren Stempel auf:

Eiskalt, kühl, herzlos, manipulativ, arrogant, herablassend und dabei auch noch schön, mit bestehend blauen Augen.

Da stellt sich uns nur eine Frage: was für Rollen wollen die politisch korrekten Deutschen, TV-Drehbuchautoren, - Produzenten die nur in Klichees schreiben und denken können, in Zukunft Jannik Schümann auf den Leib schreiben. All zu viel dürfen wir da nicht erwarten, aber wir können uns das schon vorstellen. Ein paar Nazirollen, vielleicht die Verfilmung eines NSU-Attentäters oder auch sehr beliebt Psychopathen entsprechen ja genau den Klichees der deutschen Fernsehmacher im TV-Erziehungsprogramm.

Wir hoffen, dass dem jungen Schauspieltalent diese Rollen erspart bleiben, wenn nicht, empfehlen wir Jannik Schümann das Ausland.

Die Bretter, die die Welt bedeuten

Was dem jungen Jannik Schümann aber noch fehlt, ist die echte Bühnenerfahrung. Die großen Charakterschauspieler haben ihr Handwerk und großes Können auf den Theaterbühnen erlernt, ausgefeilt und ständig verbessert. TV- und Kinorollen waren für diese Schauspieler.....nur Nebenkriegsschauplätze.

Gottfried Böhmer

Der am Sonntag 8. September 2013 ausgestrahlte Berlin-"Tatort - Gegen den Kopf" begeisterte 8,86 Mio. Zuschauer und steht, wie BILD berichtete, im Fan-Ranking nun auf Platz 1. Die Deutsche Film- und Medienbewertung FBW schreibt über Schümann in SPIELTRIEB bewundernd:

"Jannik Schümann ist in seiner Rolle als eiskalter Verführer mit nihilistischen Lebenseinstellungen perfekt besetzt und spielt großartig." Auch Markus Zimmer, Produzent des Kinofilms, war von Anfang an begeistert: "Jannik Schümann hat ein absolutes Kinogesicht. Sein gutes Aussehen und sein selbstbewusstes Auftreten sind perfekt für die Rolle des Alev, weil von ihm eine besondere Faszination ausgeht."

Das neue aufregende Gesicht des deutschen Films

"Frankreich hatte Alain Delon, Hollywood hat sich den Kanadier Ryan Gosling zu eigen gemacht. Und das deutsche Fernsehen? Hat mit Jannik Schümann den schönsten eiskalten Engel seit Jahrzehnten entdeckt - wie der "Tatort" vom Sonntag erneut unter Beweis stellte."
FOCUS.DE

"Stechend blaue Augen, ein enormes Charisma"
STYLEONEMAGAZIN.DE

Spieltrieb: Kinostart 10. Oktober 2013

Die hochbegabte Ada (MICHELLE BARTHEL) ist Einzelgängerin an ihrer Schule. Als der unnahbare, fast dämonisch wirkende Alev (JANNIK SCHÜMANN) der Klasse als neuer Mitschüler vorgestellt wird, ist Ada von seiner selbstbewussten und kühlen Art fasziniert. Sie fühlt sich auch körperlich stark von ihm angezogen, obwohl dieser angibt, keine Liebesbeziehung eingehen zu können. Die beiden kommen sich näher und bald schildert Alev ihr seine Theorie vom Spieltrieb, die besagt, dass alle Handlungen des Menschen Spielhandlungen sind. Sein Ziel ist es, die Menschen wie Spielfiguren zu steuern und zu manipulieren. Bald reift in Alev ein Plan für ein perfides Spiel, das außer Kontrolle gerät...

Gregor Schnitzler ("Soloalbum", "Die Wolke", "Resturlaub") hat bei dieser atemberaubenden Geschichte um eine obsessive Liebe, die in einem abgründigen Spiel um Leidenschaft, Erpressung und Macht mündet, Regie geführt. Die Hauptrollen sind mit den beiden Newcomern Michelle Barthel (Grimme-Preisträgerin für "Keine Angst") und Jannik Schümann ("Barbara") sowie mit Maximilian Brückner ("Resturlaub", "Rubbeldiekatz"), Sophie von Kessel ("Herr Bello"), Richy Müller ("Poll", "Die Wolke") und Ulrike Folkerts ("Tatort") hervorragend besetzt. Das Drehbuch von Kathrin Richter ("Die Apothekerin", "Ein fliehendes Pferd") und Jürgen Schlagenhof entstand nach dem Roman "Spieltrieb" von JULI ZEH, erschienen im VERLAG Schöffling & Co, Frankfurt. Produziert wurde SPIELTRIEB von Markus Zimmer ("Rosenstraße", "Die Wolke", "Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen", "Die Geschichte vom Brandner Kaspar") für Clasart Film. SPIELTRIEB wurde gefördert durch den FilmFernsehFonds Bayern (FFF), die Filmförderungsanstalt (FFA) und den Deutschen Filmförderfonds (DFFF).

Film und TV Rollen

2013 BELLA BLOCK- ANGEKLAGT regie: julian plösler | ufa | zdf
2013 TATORT- GEGEN DEN KOPF regie: stephan wagner | carte blanche | ard
2012 LOTTA UND DIE FROHE ZUKUNFT regie: gero weinreuter | novafilm | zdf
2012 POLIZEIRUF 110- EINE ANDERE WELT regie: nicolai rohde | real film | ard
2012 SOKO KÖLN regie: daniel helfer | network movie | zdf
2011 MITTLERE REIFE regie: martin enlen | hr | ard
2011 KÜSTENWACHE regie: dagmar von chappuis | opalfilm | zdf
2011 DER LEHRER regie: dominic müller | sonypictures | rtl
2011 DER ALTE regie: ulrich zrenner | neue münchner filmprod. | zdf
2011 DIE ERFINDERBRAUT regie: thomas nennstiel | teamworx | ard
2010 OPERATION KRANICH regie: andreas senn | tv 60 | goldkind film | zdf
2010 HOMEVIDEO | grimme- preisträger 2012 |  regie: kilian riedhoff | teamworx | ndr
2010 SOKO WISMAR- PROPHEZEIUNG regie: bruno grass | cinecentrum berlin | zdf
2010 DIE KINDER VON BLANKENESE regie: raymond ley | cinecentrum | ndr
2009 KOMMISSARIN LUCAS – WENN ALLES ZERBRICHT regie: thomas berger | olga film | zdf
2009 GARMISCHE BERGSPITZEN regie: dietmar klein | provobis | ard
2009 EMMAS CHATROOM regie: ralph strasser | prod. noel price
2008 STUBBE – IM TOTEN WINKEL regie: bodo fürneisen | zdf
2006 DAS GLÜCK AM ANDEREN ENDE DER WELT regie: d. klein | teamworx | ard
2006 TATORT – LIEBESHUNGER regie: thomas bohn | ndr

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21.09.2013 Charme, Unterhaltung, Weiblichkeit

GFDK - Gottfried Böhmer

Was ist das Rezept für einen gelungenen Abend, der Ohren und Augen gleichermaßen erfreut? The Chicktones... die vollendet veredelte Spitzenkombination aus Charme, Unterhaltung, Weiblichkeit, Moderation, Musik und Programm - kurz: frisches Entertainment mit Esprit, Witz und Gefühl.

Mit Swing-, Jazz-, Blues- und Show-Klassikern sorgen Angela Julie Wadenpohl und Nadine Pungs - beide Sängerinnen und TV-Moderatorinnen -für die Abendunterhaltung, die schon lange überfällig war.

Man nehme zwei attraktive TV-Moderatorinnen und Sängerinnen, gebe einen Schuss Sex-Appeal und einen Spritzer Charme dazu und mixe den musikalischen Cocktail mit den beliebtesten Songs der Musikikonen aller Zeiten: Elvis Presley und Marilyn Monroe! Mit ihrem ersten gemeinsamen Musikprogramm "Elvis meets Marilyn" begeistern Angela J. Wadenpohl und Nadine Pungs seit Anfang des Jahres ihr Publikum.

„Eine solche musikalische Begegnung der beiden Musikstars hat natürlich nie stattgefunden – für uns ist es ein besonderes Anliegen das endlich nachzuholen“ bemerkt Angela J. Wadenpohl augenzwinkernd. In ihrer einzigartigen Show präsentieren die Sängerinnen individuelle Interpretationen bekannter Songs wie: "Diamonds are a girl’s best friend", "I wanna be loved by you" (Monroe) und  "Fever" oder "All Shook Up" (Presley). 

Über Angela Julie Wadenpohl:

"Die Düsseldorferin mit den australischen Wurzeln“

Ihre berufliche Karriere begann Angela Julie als erfolgreiche Fremdsprachenkorrespondentin und Diplomübersetzerin. Nach längeren Auslandsaufenthalten in Paris, Madrid und Sydney, zog es die kommunikative und offene Halbaustralierin jedoch auf die Bühne und vor die Kamera. 

"Ich hatte das starke Bedürfnis den Menschen etwas mitteilen zu wollen und stellte unheimlich gerne "investigative" Fragen. Das hat mit meinem PC und den Wörterbüchern im Büro nicht sonderlich gut funktioniert." So kam es, dass die gebürtige Düsseldorferin seit 2004 als Moderatorin für TV-Sender und Eventkunden arbeitet.

Mit ihrer charmanten und natürlichen Art verzaubert sie ihr Publikum und die Veranstalter zugleich. Sie selbst sieht ihre Rolle als Moderatorin höchst professionell und bescheiden: "Eine Moderatorin ist dafür da, Informationen zu vermitteln und Gespräche zu lenken. Niemals sollte sie zur Selbstdarstellerin mutieren und sich in den Mittelpunkt des Geschehens stellen."

In zahlreichen Interviews mit nationalen und internationalen Prominenten bewies sie, wie man kokett, frech und gleichzeitig höflich an die gewünschten Informationen kommen kann. Die 4-sprachige Moderatorin agiert im TV -Bereich seit 2006 auch als Redakteurin. Aufmerksam auf sich machte Angela Julie vor allem in Ihrer Funktion als Redaktionsleiterin (CvD) und Moderatorin des Kultur- und Szeneprogramms im Lokalsender center.tv Düsseldorf.

Mit ihrer Abendsendung RheinPROMInade, einem Celebrity-Talk-Format, bleibt sie ihrer Heimatstadt und ihren regionalen Fans treu. Zu ihren Eventkunden gehören grosse und internationale Firmen wie: EPSON, Deutsche Telekom, Deutsche Bank, Karstadt, UBS Bank, Guess, Meliá Hotelgruppe, Rheinische Post, Igedo Company u.v.m., die die wortgewandte und spontane Moderatorin regelmäßig und wiederholt buchen.

"Für mich gibt es nichts Schöneres, als mit Freude und Leidenschaft zu arbeiten. Ich liebe meinen Job! Ich glaube das sieht und spürt dann auch das Publikum."

Über Nadine Pungs:

„Die junge Wilde“

Seit einigen Jahren schon macht die quirlige Wahl-Düsseldorferin die Bühnen im Land unsicher. Als Moderatorin und Kleinkünstlerin unterhält sie ihr Publikum mit ihrer frischen und fröhlichen Art. Ob Theater, Comedy, Gesang oder Moderation – Nadine Pungs fühlt sich wohl auf den Brettern, die die Welt bedeuten. „Die Bühne ist mein zweites Wohnzimmer.“

Schon in ihrer Jugend spielte sie im Schultheater mit und entdeckte ihr Talent für das Entertainment. Sie nahm Schauspiel- sowie Gesangsunterricht und besuchte die Bergische Comedy-Akademie. In Düsseldorf studierte die junge Künstlerin Geschichte, Literaturwissenschaften sowie Japanisch und absolvierte ein Volontariat als Moderatorin bei dem Lokalfernsehsender center.tv.

Der Schauspielerei und der Kleinkunst bleibt sie aber natürlich weiterhin treu und so spielt sie in vielen Theaterproduktionen mit, schreibt Stücke, führt Regie und singt Jazz sowie Chansons.

2009 erfand sie die sehr erfolgreiche Düsseldorfer Kabarett-Show „Mixed Pickles“, in der junge Comedians und etablierte Künstler auftreten und ihr Können unter Beweis stellen. „Mein Beruf ist wie ein bunter Blumenstrauß. Aber genau das find‘ ich so toll.“

Womit ich Geld verdiene:

Moderation

Seit 2006

Kleinkunst und so Sachen

Seit 2005 Diverse Theater-, Chanson- und Comedy-Produktionen. Ebenso einige Kurzfilme und die Vertonung von Werbespots. Bei Interesse bitte vollständige Vita anfordern.

Elvis meets Marily

Die einzigartige Musikshow für Ihr nächstes Event 

Als große Elvis und Marilyn Fans widmen die beiden Entertainerinnen dem erfolgreichsten Sänger und der beliebtesten Filmdiva aller Zeiten eine eigene "Elvis meets Marilyn" Show.

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Preise variieren je nach Technikausrüstung, Reisezeit und Größe der Veranstaltung.

Anfragen bitte direkt an:

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05.08.2013 von schwarzweiß bis kreischend bunt

GFDK - A. Senger

Außerirdisch gut oder außerirdisch schrill: Die in Berlin lebende Musikerin Anna Aliena hat schon in jungen Jahre damit angefangen, eigene Songs mit Gitarrenbegleitung zu schreiben. Damals kristallisierte sich bereits ihr Talent und ihre klassische Stimmfarbe heraus. Eine professionelle Gesangsausbildung und viele Stunden des Übens haben aus ihr aber erst einen dramatischen Mezzosopran gemacht.

Bis sie allerdings zur Frontfrau des Elektropop-Duos ShirayasDream 2008 gekürt wurde, hat sie sich lange Zeit  ausschließlich auf Opern- und Liedrepertoire konzentriert. In Zusammenarbeit mit dem Musiker Oliver Höhne definierte sie erstmals das Genre “Alien Pop”, wobei es sich zu Zeiten des Duos um eine Verschmelzung aus Klassik, Darkwave und Weltmusik handelte.

Im Jahr 2009 veröffentlichte ShirayasDream die Alben “Magic Carpet Nights” und “Floating in Space” in Eigenregie, 2010 folgten “Venus Calls” und die Klassik-EP “Kleiner Vogel Liebe”. Doch führten persönliche und musikalische Differenzen dazu, dass Anna Aliena kurz nach den letzten beiden Veröffentlichungen aus dem Projekt ausstieg.

 Kreatives Gesangstalent

Anfang 2011 entschloss sie sich, eine Solo-Karriere zu starten und auch alle instrumentalen Parts selbst zu komponieren. Nicht wissend, ob es funktionieren würde, sprudelte sie sehr schnell über vor Kreativität. Im November des gleichen Jahres kam ihre erste EP "Silly Little Boys" unter dem ganz frisch gegründeten Frauen-Musiklabel Go!Diva Records auf den Markt. 2012 schob sie die zweite EP "Cinderella" und die Single "Gloomy Sunday" nach.

Am 6. August 2013 erscheint die dritte EP "Alien Pop". Obwohl sie für dieses Werk den alten ShirayasDream-Song “Floating in Space” neu produziert hat, unterscheiden sich die Instrumente und die Stimmung stark von der alten Version. Unter dem Deckmantel des Alien Pop erlaubt sich die Künstlerin heute alle Genre-Mischungen, die ihr bei ihrer Arbeit in den Sinn kommen.

 Neueste Musik CD Alien Pop

Anna Aliena ist nicht nur eine ideenreiche Songschreiberin, sie produziert auch ihre Musikvideos selbst. Der neueste Clip “Robot”, eine Auskopplung aus “Alien Pop”, thematisiert die fehlende Aussicht auf Aufstiegsmöglichkeiten und Anerkennung zu Robotern degradiert zu fühlen. Die Künstlerin setzt dieses Gefühl schrill und theatralisch um.  Anna Aliena läßt sich von der Theaterszene inspirieren: Sie hat verschiedene Gesichter und Frisuren– von schwarzweiß bis kreischend bunt.

 

Go!Diva Records

A. Senger
Jagowstr. 35
10555 Berlin

E-Mail: info@godiva-records.biz

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09.07.2013 Der Young German Jazz treibt die erstaunlichsten Blüten

GFDK - ACT Music - 4 Bilder

Der Young German Jazz treibt die erstaunlichsten Blüten – zu den ungewöhnlichsten gehört wohl das Trio Three Fall, das mit seinem Debüt-Album „On a Walkabout“ für Aufsehen sorgte. Trombone Shorty, der die Band ins Vorprogramm seiner Deutschland-Tour nahm, fand sie „unique“, die Westdeutsche Zeitung bescheinigte ihnen, „erfrischend anders“ zu sein und die Heilbronner Stimme entdeckte „Programmmusik für Menschen, die nicht an Grenzen glauben“.

Mit ihrem zweiten Album „Realize!“ legen Saxofonist und Bassklarinettist Lutz Streun, Posaunist Til Schneider und Schlagzeuger Sebastian Winne jetzt nach. „Nach einem veröffentlichten Album gucken wir schon wieder nach vorn und schreiben neue Stücke“, erzählt Lutz Streun. „Die Frische unserer Musik ist uns ganz wichtig, deshalb gab es nach ,On a Walkabout‘ sofort neue Ideen. Diesmal haben wir die Stücke auch live ausprobiert und uns dabei viel Zeit gelassen. Three Fall ist ein Kosmos für sich, allein schon wegen der ungewöhnlichen Besetzung. Wir wollen unseren Sound immer weiter entwickeln und haben deshalb diesmal auch mit elektronischen Effekten gearbeitet.“

Wieder haben sie zwischen ihre höchst originellen eigenen Songs Bearbeitungen von Fremdmaterial aus Rock und Pop gestreut. Waren es auf dem Debüt-Album ausschließlich Songs der Red Hot Chili Peppers, deren Drummer Chad Smith diese höchstpersönlich als “best RHCP covers I’ve heard done yet…” adelte, so verleiben sich Three Fall diesmal Stücke von Rage Against The Machine („Killing In The Name“), Nirvana („Lithium“) und Coldplay („The Scientist“) ein.

„Killing In The Name“ erreichte das Repertoire von Three Fall auf ungewöhnliche Weise: „Ein Paar kam auf uns zu, und wollte uns für ihre Hochzeit buchen. Wir sind ja keine Gala-Band, aber fanden das eine schöne Ehre und Bestätigung unserer Musik. Also sagten wir zu“, erzählt Lutz Streun. „Und dann wollten sie unbedingt, dass wir dieses Stück von Rage Against The Machine spielen. Da wir auch auf den Song stehen, war das für uns eine reizvolle Aufgabe. So kommt man manchmal auf ziemlich skurrile Weise zu neuem Repertoire.“

„Lithium“ stammt vom Nirvana-Klassiker „Nevermind“ und „The Scientist“ ist eine Klavierballade aus der Frühzeit der britischen Band Coldplay, deren prägnantes Riff schon oft gesampelt wurde. „Das Album braucht auf jeden Fall noch eine schöne, warme Ballade“, fand Lutz Streun. Three Fall gelingt es, alle drei Songs umstandslos in ihr Repertoire zu integrieren.

Ihre eigenen Songs stehen den berühmten Vorlagen allerdings in nichts nach. Vom afrikanisch angehauchten „Chapa Chapa Maputo“ über das mit schrägen Rhythmen spielende „Bata“ bis zum hypnotisch dröhnenden „Stein“ reicht die Palette. Die coole Melodie in „Endless“ könnte von Paul Desmond stammen, die elektronischen Effekte werden nicht angeberisch ausgestellt, sondern fügen sich ganz lässig ins Klangbild des Songs.

Die ausgefuchste Spielweise von Sebastian Winne lässt einen Bass nie vermissen,
Lutz Streun und Til Schneider füttern sich gegenseitig mit prägnanten Melodiekürzeln oder prächtigen Bläser-Riffs, umgarnen sich und spielen sich die Bälle zu. Ob da HipHop, Rock, Weltmusik oder Reggae Pate stehen, wird irgendwann egal, denn vom Jazz nehmen Three Fall sich vor allem die Freiheit, das zu tun, was ihnen gefällt.

Three Fall haben fast auf dem ganzen Globus Wellen geschlagen. Nach einer China-Tour im letzten und einer Russland-Tour in diesem Jahr haben sie dem jungen deutschen Jazz auch international ein Gesicht gegeben. „Die Städte in China unterscheiden sich stark voneinander“, erzählt Lutz Streun, „genau wie das Publikum. Aber man merkt, dass Musik eine universelle Sprache ist. Insbesondere die Reaktionen in Südchina waren so enthusiastisch, dass wir gerührt waren.“ Ende 2013 steht eine weitere Auslandstour nach Ägypten an.

Mit dem zweiten ACT-Album „Realize!“ bieten Three Fall ihrem Publikum neues Ohrenfutter. Und nach wie vor gilt: So wie Three Fall spielt sonst niemand. Nicht um des anders sein willens, sondern weil sie so sind

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01.07.2013 “Frisch wie ein Frühlingsstrauß”

GFDK - Uwe Kerkau - 5 Bilder

In den USA wird sie als grosses Talent gefeiert. Gary Clarke Jr. nahm sie 2012 ins Vorprogramm seiner US Tour. Lyle Lovett schwört auf Kat Edmonson....Die junge Texanerin mischt bereits die US Musikszene mächtig auf.

“Frisch wie ein Frühlingsstrauß” (New York Times) kam Kat Edmonson scheinbar aus dem Nichts und eroberte 2009 im Sturm die Musikszene in Austin/Texas. Die geborene Texanerin lernte durch ihre Mutter das Great American Songbook kennen. Fest entschlossen, Sängerin zu werden, hat sie für die 2. Staffel der Serie "American Idol" vorgesungen, aber nach kurzer Zeit reiste sie zurück von Hollywood nach Texas. In Austin ist sie dann regelmäßig im Elephant Room aufgetreten; dadurch baute sie eine Fangemeinde auf und knüpfte musikalische Verbindungen, die ihre Karriere ankurbelte.

Ihr Debütalbum "Take To the Sky" gab sie im Eigenverlag heraus: Es erreichte die Top 20 der Billboard-Jazzcharts, und auf einmal spielte sie im Konzert neben Willie Nelson und Lyle Lovett. Die Bekanntschaft mit Lovett führte zu einem Duett mit dem Weihnachtsklassiker “Baby, It’s Cold Outside”: Die beiden sangen das Stück zusammen auf ihrer Tournee sowie in der "Tonight Show" von Talkmaster Jay Leno. Auf der Tour mit Lovett, auf der Kat als Support auftrat, spielte sie erstmals selbst komponierte Songs. Dies ebnete den Weg für "Way Down Low", ihr zweites Album und das erste mit eigenem Material.

Fest entschlossen, ihre künstlerische Vision durchzusetzen und die Kontrolle über ihre Musik zu behalten, hat Kat Edmonson "Way Down Low" durch eine Kickstarter-Kampagne finanziert. Das so eingenommene Geld gab ihr die Möglichkeit, ihre Musik in den historischen Avatar- und Capitol-Studios mit dem legendären Tontechniker Al Schmitt (Sam Cooke, Frank Sinatra, Neil Young) aufzunehmen, wo außerdem Phil Ramone (Billy Joel, Paul Simon) manche Idee beigesteuert hat. Das neue Album, von Edmonson und Danton Boller gemeinsam produziert, erntete schon viel Kritikerlob: Es sei "eine der großartigsten Singer/Songwriter-Platten, die ich je hörte" (Boston Globe), "ein willkommenes Mittel gegen die heutige Hektik" (Texas Monthly). "Way Down Low" stieg auf Platz 1 der Billboard Heatseekers-Charts ein, wo das Album gleich Nr. 1 wurde, und Edmonson selbst wurde in den NPR-Sendungen “All Things Considered” und "Tiny Desk Concerts" gefeatured. Ihre eigene Folge der US-Musik-Fernsehserie "Austin City Limits" wurde im Januar ausgestrahlt und traf auf ein großes Echo: die CD stieg sofort in die Jazz-Chart von iTunes ein. Auf ihrer erfolgreichen Tournee 2012 waren die Club-Auftritte in New York, Boston, Houston und Los Angeles ausverkauft, außerdem trat sie im Vorprogramm für Gary Clark Jr. und Chris Isaak auf. 2013 tourt Kat Edmonson zum ersten Mal als Headliner in den USA.

Kat Edmonson wurde in Texas geboren und wuchs bei ihrer Mutter in Houston auf, durch die sie das Great American Songbook kennenlernte. Sie entschloss sich, eine Laufbahn als Sängerin einzuschlagen. Durch ihre zahlreichen Auftritte im Elephant Room in Austin/Texas gewann sie eine treue Fangemeinde und knüpfte viele musikalische Kontakte, die ihrer Karriere zusätzlichen Auftrieb gaben. Ihr 2009 in eigener Regie veröffentlichtes Debütalbum Take To the Sky erreichte einen Platz in den Top 20 der Jazz-Bestenliste von Billboard, bald darauf trat Kat Edmonson mit Willie Nelson und Lyle Lovett auf. Mit Lovett verbindet Edmonson eine besonders enge musikalische Zusammenarbeit, beide nahmen den Klassiker »Baby, It’s Cold Outside« auf, tourten mit dem Song und sangen ihn bei Jay Lenos »Tonight Show«.

Jetzt erscheint auch endlich in Deutschland ihr Album „Way Down Low“, mit einem Bonustrack: „'S Wonderful“ von George Gershwin.

www.katedmonson.com

Uwe Kerkau Promotion
Hammermühle 34
D-51491 Overath
u.kerkau@remove-this.uk-promotion.de


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17.05.2013 Statement eines ganzen Lebensgefühls

GFDK Peter Göbel

2010 veröffentlichte die Alin Coen Band ihr Debüt-Album „Wer bist du?“, inzwischen hat es sich mehr als 30.000 Mal verkauft. Die Band ist in kleinen und großen Hallen aufgetreten, wurde mit jedem Tag bekannter. Vor mehr als sechzigtausend Fans haben sie bereits gespielt, fast jedes Konzert ihrer letzten Tour war ausverkauft.

2011 nahm die Alin Coen Band an Stefan Raabs Bundesvision Song Contest teil, spielte als Vorband von Sting und wurde mit dem deutschen Musikautorenpreis in der Kategorie „Nachwuchsförderung“ ausgezeichnet.

Jetzt hat die Band ihr zweites Album fertiggestellt: „We're Not The Ones We Thought We Were“. Es ist frischer und anspruchsvoller als der Vorgänger. Die Sounds sind mächtig im Klang und mutig in den Arrangements. Es klingt international, was auch daran liegen mag, dass auf diesem Album mehr englisch- als deutschsprachige Lieder sind.

Die hervorragenden Texte von Alin Coen sind Gedichte, Geschichten. Eins der Stücke, „A no is a no“, richtet sich gegen Beziehungsgewalt. Ein anderes heißt „Disconnected“ und es erzählt von der Entfremdung zwischen Menschen und den Produkten, die sie konsumieren. Es sind Themen, die den Finger in die Wunden der Gesellschaft legen.

Der Albumtitel „We're Not The Ones We Thought We Were“ kann als Statement eines ganzen Lebensgefühls gelesen werden. „Viele Leute aus unserem Publikum sind zwischen 20 und 30“, sagt die Bandleaderin Alin Coen. Die neuen Songs treffen auf Herz und Verstand einer Generation, die sich noch finden will und stetig auf der Suche ist. Und genau diese Suche spiegelt sich auch in der Musik wider: dann torkelt der Slide-Bass und der Rhythmus drängt vorwärts.

VÖ Daten

14.06.2013 Single: "A No Is A No"

28.06.2013 Album: "We`re Not The Ones We Thought We Were"

Tour Daten

21.05.2013 München, Milla

22.05.2013 Tübingen, Sudhaus

23.05.2013 Köln, Werkstatt

24.05.2013 Hamburg, Elbjazzfestival

25.05.2013 Hamburg, Stadtpark

28.05.2013 Berlin, Privatclub

14.06.2013 Mainz, Nordmole

15.06.2013 Leipzig, Völkerschlachtdenkmal

17.06.2013 Kassel, Rothenbach Halle/Hessentag

18.06.2013 Köln, Tanzbrunnen

20.06.2013 Bielefeld, Soundpark

03.07.2013 Freiburg, Zelt Musik Festival

04.07.2013 Karlsruhe, Zeltival

12.07.2013 Magdeburg, Volksbad Buckau Open Air

13.07.2013 Gera, 360 Grad

24.07.2013 Wien, Theater am Spittelberg

25.07.2013 Wien, Theater am Spittelberg

26.07.2013 Kärnten, Acoustic Lakeside Festival

27.07.2013 Ludwigsburg, Residenzschloss

06.09.2013 Berlin, IFA Sommergarten

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16.05.2013 lachen, applaudieren, jubeln, tanzen

GFDK - Birgit Enge

Dem Himmel sei Dank, es gibt noch Überraschungen!
Das Universum beweist Humor.

Wenn einer der erfolgreichsten Konzertpianisten der Gegenwart die ernste Musik ein wenig beiseite lässt, und sein Feuer an den restlichen Klängen der Welt entzündet, heißt das fürs Publikum in erster Linie: staunen, lachen, applaudieren, jubeln, tanzen!

Unverschämt musikalisch und kreativ in alle Richtungen.

Stellen Sie sich vor, Mozart trifft im Wald Piazzolla, ein kurdischer Cowboy reitet in den Sonnenuntergang, Chopin erzählt Steirerwitze, Paganini schickt Liebesgrüße vom Zuckerhut, und all das wohl temperiert zwischen Sehnsucht, Leidenschaft und überschäumender Lebensfreude.
In den Hauptrollen: Oud, Schalmei, Akkordeon, Sax, Rahmentrommel, Tuba, Gitarre, Congas, Cello, Hammond B3, Steirische Knöpferlharmonika, Violine, Cajon, Stimme und Klavier.
Beseelt durch die hochkarätigsten Musiker aller Herren Länder und deren Musikkulturen, zaubern sie einen klingenden Äther aus orientalischer Folklore, Jazz, Soul, Funk, Ethno, Austro und natürlich immer wieder Klassik.

United live.

Aber SCURDIA ist nicht einfach "nur" Musik vom Feinsten. Markus Schirmer, sein künstlerisches Alter Ego, der orientalische Oud-Meister Risgar Koshnaw und deren Freundesschar haben noch etwas ganz anderes im Sinn: Sie wollen starre Grenzen gegen neue Perspektiven eintauschen.

Nachrichten aus der Musikbranche


Durch Hinfühlen, Zuhören, Annähern entsteht in spontaner Improvisation Freches, Verblüffendes, Intimes und gibt dabei eine völlig frische Sicht auf die Musik und ihren unermesslichen Reichtum frei.
Und so zieht diese kunterbunte Virtuosenbande los, erobert spielerisch Neuland, bis Vielfalt plötzlich als Einheit gelebt, und scheinbar Unvereinbares in fröhlicher Selbstverständlichkeit zelebriert wird.

Wäre die ganze Welt wie SCURDIA, dann…

Markus Schirmer/Österreich – Klavier

Risgar Koshnaw/Irak – Oud, Gesang

Mario Berger/Österreich - Gitarre


Marina Bkhiyan/Armenien – Violine

Jon Sass/USA – Tuba,


Christian Bakanic/Österreich - Akkordeon, Steirische, Cajon


Sophie Abraham/Niederlande - Violoncello


Franz Kreimer/Österreich - Hammond B3

Hussein Zahawy/Irak (Kurdistan) – Daff

Toti Denaro/Italien – Percussion

Kiril Kuzmanov/Mazedonien – Saxophon, orientalische Klarinette

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13.04.2013 Sie studierte Journalistik und Arabistik

GFDK - Tobias Häuser

Die Limburger Regionalkorrespondentin Sabine Brütting (31) hat am 11.4. 2013 in Frankfurt den Kurt-Magnus-Preis der ARD erhalten. Mit ihr wurden vier weitere junge Radiotalente ausgezeichnet: Den ersten Preis, dotiert mit jeweils 6000 Euro, teilen sich Martin Seidemann (NDR) und Johannes Nichelmann (rbb). Den dritten, mit 4000 Euro dotierten Preis, erkannte die Jury Verena Klein (SR) zu.

Den vierten Preis, dotiert mit jeweils 3000 Euro, teilen sich Oliver Neuroth (SWR) und Sabine Brütting (hr). Den zweiten und fünften Preis vergab die Jury nicht. Ihr gehörten in diesem Jahr Gerold Hug (Hörfunkdirektor des SWR), Joachim Knuth, (Hörfunkdirektor des NDR und Vorsitzender der ARD-Hörfunkkommission) sowie Heinz Sommer (Hörfunkdirektor des hr und ständiger Jury-Vorsitzender Kurt-Magnus-Preis) an.

Sabine Brütting, geboren und aufgewachsen in Augsburg, studierte Journalistik und Arabistik an der Universität Leipzig. Bereits während ihres Studiums volontierte sie beim MDR und arbeitete als freie Mitarbeiterin für den BR. Seit Februar 2012 ist sie Regionalkorrespondentin des Hessischen Rundfunks in Limburg. Aufgrund ihrer besonderen Kenntnisse des arabischen Raums hat sie für den hr im September 2012 eine ausgedehnte Reportagereise in die syrischen Flüchtlingslager unternommen.

„Besonders imponiert Sabine Brütting mit ihrer Fähigkeit, im Korrespondentengespräch lebendig und anschaulich in schwierigen Situationen direkt vom Ort des Geschehens zu berichten“, so die Jury, „ob von der Grenze zwischen Jordanien und Syrien oder nach einem Flugzeugabsturz in der Wetterau.“

Der Kurt-Magnus-Preis der ARD wird in diesem Jahr zum 51. Mal verliehen. Der Hörfunk-Nachwuchsförderpreis der ARD, einer der bedeutendsten Hörfunkpreise in Deutschland, wurde zu Ehren des Rundfunkpioniers Kurt Magnus in dessen Todesjahr 1962 gestiftet.

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24.02.2013 Runter vom Hügel rein in den Club

GFDK - ACT Music - 3 Bilder

Man wird Michael Wollny und Eva Kruse sicher nicht zu nahe treten, wenn man feststellt, dass Eric Schaefer in Michael Wollny’s Trio [em], „Deutschlands kreativstem Jazztrio" (Kulturspiegel), am deutlichsten für das Pop-Element und die humorvollen Untertöne steht. Seine „kompromisslose Vitalität in völlig verschiedenen Richtungen wie freie Improvisationen und klassische Komposition, Punk und vielfältige Folklore, neue Musik oder Minimal Music, Pop und Elektronik“ (Neue Zürcher Zeitung) hat der Berliner Schlagzeuger außer mit [em] bereits in den verschiedensten Bandprojekten unter Beweis gestellt, von „Soulmate“ und „Henosis“ bis zu „Johnny La Marama“ und dem Arne Jansen Trio. Stets nutzt Schaefer die ganze Palette der jüngeren Musikgeschichte und sein mit teilweise selbstgebauten Perkussionsinstrumenten und Elektronik ergänztes Drumset, um ein ganz persönliches Klang-Amalgam zu erschaffen, was ihn laut Die Zeit zu einem "der heimlichen Zentralgestirne in der […] deutschen Jazzszene“ macht.

Trotzdem ist es eine Überraschung, was sich Schaefer für sein erstes eigenes ACT-Album ausgesucht hat: Mit „Who is afraid of Richard W.?“ nimmt er sich den umstrittensten und monumentalsten aller Opernkomponisten vor. Richard Wagners 200. Geburtstag ist da nur der Anlass, die Gründe liegen tiefer: „Ich habe mich im Lauf der vergangenen Jahrzehnte rückwärts gehört“, erklärt Schaefer. „Zuerst spielte ich Ravel und Debussy im Orchester, dann entdeckte ich Mahler und über ihn habe ich schließlich bei Wagner viele Dinge gefunden, die ich eigentlich schon kannte, aber erstmals bei ihm mit dieser Durchschlagskraft gehört habe. Vor allem in die Vorspiele habe ich mich zuerst verliebt: Lohengrin, Tannhäuser, Tristan und Isolde.“ Wobei die Verbindung streng genommen bereits viel früher hergestellt worden war: „Als Kind habe ich ,What‘s Opera, Doc?' geliebt: ,Der Ring‘ in zehn Minuten mit Bugs Bunny und Elmer Fudd im Zeichentrickformat – wenn man solch einen kleinen humoristischen Hau weg hat und dennoch mit Liebe zur Sache dabei ist, dann kann man die Walküre so interpretieren wie wir das hier gemacht haben“, erzählt Schaefer schmunzelnd. In der Tat ist der gelegentlich aufflackernde Humor von „Who is afraid of Richard W.?“ ein Mittel, durch welches das grotesk Monumentale eine Nahbarkeit und Alltagsrelevanz gewinnt.

„Wagner ist natürlich ein wahnsinniges Gewicht, ein Gigant, ein Titan, der da auf einen zurollt. Bei dessen Gesamtkunstwerk wurde von Nietzsche über Adorno und Thomas Mann bis Jonathan Meese um die Deutungshoheit gekämpft. Und da komme ich mit meiner Jazz-Affinität. Und gerade der Jazz ist ja auch subversive Musik, die Totalitäres bricht. Von dieser vom Maximalismus befreiten Perspektive aus kann man einen neuen Standpunkt generieren, der Wagner wieder möglich macht“, befindet Schaefer.

Und nicht nur das, die Variabilität des aktuellen Jazz, für die auch ein Eric Schaefer steht, holt Wagner direkt in die Gegenwart, vom Bayreuther Hügel rein in den Club. Denn der Dub-Step-, HipHop- und Elektronik-Liebhaber Schaefer stellt die Opernthemen des Gesamtkunstwerk-Romantikers in einen groovenden Kontext. „Das war für mich ganz natürlich und einfach,“ erzählt Schaefer, „denn die Melodien sind so flashy, dass mir sofort Ideen kamen, wie ich sie und die ihnen innewohnenden Emotionen und Dramaturgien umsetzen kann.“ Schon im einleitenden „Prelude“ also wabert die Orgel, malt ein Synthesizer Sphärenklänge, thront eine helle, hallige West-Coast-Jazz Trompete über dem Geschehen. Munter im Psychedelic-Sound der Seventies geht es auch beim „Lohengrin-Vorspiel“ zu, dem Schaefer selbst mit langsam rollendem, federnden Schlagzeug den Takt vorgibt. Die Walküren wiederum reiten wie später auch „Nietzsche In Disguise“ im heavy Dub-Groove heran und auch Siegfried rüstet sich mit Reggae zum Kampf. „Isoldes Liebestod“ und auch Tristans Trauer werden zu chilligen, perkussiv durchgerüttelten Balladen.

Mit dem jungen britischen Trompeter Tom Arthurs (der bereits dreimal den BBC Jazz Award gewann), dem Keyboarder Volker Meitz und dem Avantgarde-Bassisten John Eckhardt hat Schaefer ein dafür offenkundig ideales Quartett zusammengestellt, das er selbst am besten mit dem nötigen Enthusiasmus vorstellt: „Wir kommen aus ganz unterschiedlichen Ecken. Tom ist tief in der Jazztradition verwurzelt, so spielt er etwa mit John Taylor oder Fred Hersh. Er hat diese unfassbare Melodiösität, diese Sensibilität und auch den Humor, um diese tausendmal gehörten Melodien so spielen zu können, dass sie frisch klingen. Volker nimmt mit der Orgel eine Schlüsselstellung ein, weil sie das Orchester und das Monumentale darzustellen in der Lage ist wie kein zweites Instrument. Er kommt aus der Club-Richtung, aus der feinen, souligen, groove-orientierten Ecke, hat mit Sonar Kollektiv gearbeitet und Remixes von 4hero gemacht. John wiederum ist ein gefragter Bassist der Neuen Musik, der etwa im Ensemble Modern, beim Klangforum Wien oder der musikFabrik NRW selbst schon Erfahrungen gesammelt hat, klassisch romantische Musik in einen aktuellen Kontext zu stellen.“

Wenn Schaefer konstatiert: „All das ergab für mich eine reizvolle Mischung“, dann ist das eine mächtige Untertreibung. Selten klang Klassisches so frisch, nie hat einer zugleich den Monumentalismus und die zartesten Regungen in Wagners Werk so spannend wie lässig bewältigt – dank des überzeugenden Konzepts, das den alten Meister mit Infusionen vom Progrock und New Wave bis zu Ambient und Dub neu belebt: Willkommen im Club, Herr Wagner!

 

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