27.08.2017 07:20 Gewinner der letzten biennalen Ausschreibung

Werk der Woche: Rubén Fuentes Fuertes schafft Skulpturen voller Farbigkeit und visueller Reizen

Der Kuenstler Rubén Fuentes Fuertes in seinem Atelier

Der Künstler Rubén Fuentes Fuertes in seinem Atelier. Alle Bilder (c) Rubén Fuentes Fuertes/ 100 kubik

Skulpur von Rubén Fuentes Fuertes

Skulpur von Rubén Fuentes Fuertes

Skulpur von Rubén Fuentes Fuertes

Skulpur von Rubén Fuentes Fuertes

Skulpur von Rubén Fuentes Fuertes

Skulpur von Rubén Fuentes Fuertes

Skulpur von Rubén Fuentes Fuertes

Skulpur von Rubén Fuentes Fuertes

Von: GKDK/ 100 Kubik

Rubén Fuentes Fuertes (Valencia, 1979) ist der Gewinner der letzten biennalen Ausschreibung für junge spanische Talente. Seine multidisziplinäre Ausbildung ermöglicht es ihm, Skulpturen voller Farbigkeit, die die Konzepte von Volumen und Raum verbinden, zu schaffen und durch verschiedene Tonarten visuelle Reize zu erzeugen.


Fuertes künstlerisches Medium ist das Holz. Ein Material, das Wärme und Tradition vermittelt, und mit dem es der Künstler schafft, auf eine neue und kreative Weise die Brücke zur modernen Skulptur zu schlagen. Sein Arbeitsmaterial besteht aus Holzüberschüssen, die er sich aus Tischlereien beschafft. In seinen Skulpturen führt er diese nicht nur einer völlig neuen Form zu, sondern setzt somit auch auf das Bewusstsein von Geschichte und Nachhaltigkeit.


Durch seine Kreativität und Freude am Experimentieren mit seinem Werkstoff hat er es geschafft, durch ungewöhnliche Kombinationen von Holz mit anderen Materialien wie Polyesterharz und natürlichen Pigmenten, neue plastische Wege zu beschreiten und dennoch die Ehrfurcht vor dem Material nicht zu verlieren.

Neben Themen wie Farbpaletten, Tassen und Kakteen sticht vor allem die Serie bunter menschlicher Köpfe mit Schnäuzer und Zylinder hervor, die er „Notare“ nennt. Mit dieser Serie schafft er es, das Konzept von Köpfen und Büsten neu zu formulieren.


Die handwerklichen Komponenten und den Umgang mit dem Holz beherrscht er meisterlich, was ihm in seinem bisherigen Werdegang zu Gute kam. Fuentes Fuertes weiß, wie er das Holz behandeln muss, wie zusammensetzen und wie lackieren, um eine möglichst eindrucksvolle und resistente Oberfläche zu schaffen. Neben den manuellen Arbeiten drückt er sich durch eine aktuelle Ästhetik aus, die in der Skulptur neue Wege beschreiten.


Der Titel der Ausstellung „Stück für Stück“ beschreibt nicht nur die Philosophie des Künstlers, sondern auch seine künstlerische Vorgehensweise, bei der er für seine Skulpturen ein Fragment nach dem anderen zusammensetzt. Zudem beschreibt der Titel auch seine künstlerische Laufbahn, in der er selbstbewusst, jedoch nie unachtsam, seine Werke in verschiedenen Orten und Museen ausgestellt hat.


Mit seinen Arbeiten begibt er sich auf eine Reise durch die Zeit und präsentiert seine Skulpturen, wie sie schon immer von den Griechen, den Ägyptern sowie den primitiven Skulpturen aufgefasst wurden: über das Polychrome, ein Element, das seit einigen Jahrhunderten aus der Mode gekommen war und im XX. und XXI. Jahrhundert wieder aufgegriffen wurde.

Bildunterschriften:

1) FUFU 016: Notar (Grafik), Holzschnitt/ Xylografie, 62,5 x 53 cm ©Fuentes
Fuertes/100kubik.2012


2) Cactus4: Kaktus (groß), Holz und Acrylharz mit Farbpigmenten, 60 x 50 x 170
cm ©Fuentes Fuertes/100kubik.2012

3) FUFU 010: Wandpalette, Holz und Acrylharz mit Farbpigmenten, 93,5 x 78 cm
©Fuentes Fuertes/100kubik.2012


4) FUFU 007: Goya, Holz und Acrylharz mit Farbpigmenten, 20 x 24 x 33 cm
©FUFU 010: Wandpalette, Holz und Acrylharz mit Farbpigmenten, 93,5 x 78 cm
©Fuentes Fuertes/100kubik.2012

5) Der Künstler in seinem Atelier ©Fuentes Fuertes/100kubik.2012

Galeriekontakt:

100 kubik - Raum für spanische kunst
Brüsseler Str. 59 | 50672 Köln
Tel./Fax: +49 (0) 221 94645991
info(at)100kubik.de | www.100kubik.de

 

Pressekontakt:

Karoline Sieg

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