11.09.2014 09:39 Gipfelstürmerin

Werk der Woche: Alina Atlantis malt keine Bilder, sondern erfindet Realitäten

Kuenstlerin und Philosophien Alina Atlantis

Ausstellung der bildenden Künstlerin und Philosophien Alina Atlantis unter dem Titel "GIPFELSTÜRMER" (c) Alina Atlantis

Alina Atlantis MarsAlina Atlantis Der GipfelAlina Atlantis FamilienbandeAlina Atlantis sowohl als auchAlina Atlantis das BekenntnisAlina Atlantis malt TestoAlina Atlantis Der Flieger
Von: GFDK - takeOFFGallery

2024 plant Alina Atlantis die erste Ausstellung auf dem Mars. „Unsere Welt ist immer so groß, wie wir sie denken können. Gipfel liegen immer in uns selbst. Grenzen auch. Unsere Suche im Äußeren ist immer das Suchen unser eigenen Kraft, Stärke und Vollständigkeit.

Das Ziel ist das SOWOHL-ALS- AUCH“, so die künstlerische Vision von Alina Atlantis, die sie in dieser Ausstellung wieder einmal mit kraftvoll, dynamischem Malstil visualisiert. Gleichzeitig sind die einzelnen Werke eine Art Zeitlupensicht auf die einzelnen Schritte der Wandlung, die die wesentlichen Elemente der Metamorphose festhalten. In über zwei Dutzend Gemälden, ergänzt um einige Skulpturen, gibt die Künstlerin Einblick, wie der „Gipfelstürmer" in uns uns verändert und wir uns oder uns in der Gemeinschaft entdecken oder verlieren können.

Das alles überlagernde Thema des künstlerischen Schaffens ist der Anti-Dualismus von VORSTELLUNG und REALITÄT.

Ein Zusammenspiel wie in der Digitalität: Das Zusammenspiel von Null und Eins, Strom und Nichtstrom. Ohne Null gibt es kein Morsen, keinen Ton, keine Kommunikation, keine digitale Vernetzung. Das Eine bedingt das Andere. Nur als gegensätzliches Paar existieren unendliche Möglichkeiten. In der Umkehrung fehlt uns ein gemeinsamer Nenner für Dinge, die wir erleben, jedoch nicht begreifen können. Es ist etwas Universales, was „unter der Zeit“ liegt.

Gewaltige Bilderwelten prägen heute unser Bewusstsein. Wir wählen sie aus, wir machen die Bilder - Bilder prägen Bewusstsein. Was bewusst ist, wird real erlebt. Was real wird, wird zu Realität.

 

 VORSTELLUNG UND REALITÄT - OHNE TRENNUNG.

Durch mit dynamischer „Linienführung“ der Künstlerin mit Öl-Tempera bzw. Öl-Kreide - man könnte die Arbeitsweise auch als eine Mischung des Action-Paintings von Willem de Kooning und dem neoexpressionistischen Schaffensstil von Georg Baselitz vergleichen - werden, für sich eigenständige Werke, geschaffen, die durch die konsequenter Reduzierung der Farben auf meist zwei Grundtöne, den Betrachter mit ihrer großen Ausstrahlungskraft sowie durch das häufig gewählte große Format (bis 4 x 7 Meter) augenblicklich in ihren Bann ziehen.

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