09.09.2015 08:28 farbräume

Werk der Woche: Alexandra Centmayers Malerei basiert auf vielschichtigen Abstraktionsprozessen

Alexandra Centmayer Baeume blaurot

In Form einer Schaufenster-Galerie unter dem Titel „Wechselrahmen“ stellt der Kulturverein artisse alle drei Monate großformatige Bilder einer ausgewählten Künstlerin oder eines Künstlers aus (c) Alexandra Centmayer

Alexandra Centmayer Baeume rotAlexandra Centmayer Portrait der Woche
Von: GFDK - Friederike Zimmermann

„Meine Malerei basiert auf vielschichtigen Abstraktionsprozessen. Sie nimmt meist in figurativen Konstellationen oder Strukturen der unmittelbaren Umgebung ihren Ausgangspunkt. Durch serielles Arbeiten, Schichtungen, Überlagerungen entfalten sich eigene Farbräume. Die Wiederholung verfeinert den immer wieder neuen Blick auf die Ausgangssituation.
   
Dieser meditative Prozess erlaubt ein sukzessives Kennenlernen, eine intime Annäherung an das Sujet. Das Sehen intensiviert sich. Der individuelle Charakter jedes einzelnen Bildes prägt sich in der Reihung aus.
   
Meine Zeichnungen haben hingegen tagebuchartigen Charakter. Aus sparsamen Linien und reduzierter Farbigkeit setzen sich die meist organischen Objekte zusammen. Linien werden zu Konstruktionen und entwickeln Leben. Die Formate meiner Bleistift- und Tuschezeichnungen reichen von Postkartengröße bis hin zu wandfüllenden Dimensionen und raumgreifenden Fadenzeichnungen.“ (Alexandra Centmayer)

Kunst von Alexandra Centmayer

Die Bilder sind – sei es beim Flanieren entlang des Platzes, beim Einkaufen auf dem Samstagsmarkt, beim Stehen an der Ampel oder Vorbeifahren mit dem PKW – rund um die Uhr von außen, nach individueller Absprache sowie natürlich während der Veranstaltungen zu besichtigen.

Hinter dem Format der Schaufenster-Galerie steht die Idee, Kunst an einem alternativen Ort des öffentlichen Raums zu präsentieren. Hier wird das großzügig verglaste Foyer des FORUM Merzhausen zu einer Art Schaufenster, das zwischen Alltag und Kunst eine Verbindung herstellt. Dadurch treten die Menschen der Kunst unvoreingenommen gegenüber, indem sie ihnen aus dieser Perspektive wie zufällig begegnet.

Vita:
1996 - 1998: Hochschule der Künste, Berlin | Meisterschülerklasse Leiko Ikemura

1990 - 1996: Kunsthochschule Kassel | Studium Freie Kunst | Diplom bei Prof. Dorothee v. Windheim, Prof. Urs Lüthi

1992: Universidad Complutense de Madrid | Facultad de Bellas Artes | Erasmus – Stipendium

Mitgliedschaften: BBK, GEDOK

Ausstellung in Freiburg

In Form einer Schaufenster-Galerie unter dem Titel „Wechselrahmen“ stellt der Kulturverein artisse alle drei Monate großformatige Bilder einer ausgewählten Künstlerin oder eines Künstlers aus:


artisse e.V.
1. Vorsitzende und Pressekontakt:
Dr. Friederike Zimmermann
Heimatstraße 10 | 79249 Freiburg-Merzhausen
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