13.04.2013 09:40 Sie studierte Journalistik und Arabistik

Sabine Brütting das Radiotalent aus Hessen - Die hr-Korrespondentin erhält Kurt-Magnus-Preis der ARD

Verleihung des 51. Kurt-Magnus-Preises der ARD am 11. April 2013 im Hessischen Rundfunk: Sabine Brütting (hr), Trägerin des 4. Preises, und Dr. Heinz Sommer (Hörfunkdirektor hr und Vorsitzender der Jury).

Verleihung des 51. Kurt-Magnus-Preises der ARD am 11. April 2013 im Hessischen Rundfunk: Sabine Brütting (hr), Trägerin des 4. Preises, und Dr. Heinz Sommer (Hörfunkdirektor hr und Vorsitzender der Jury).

Von: GFDK - Tobias Häuser

Die Limburger Regionalkorrespondentin Sabine Brütting (31) hat am 11.4. 2013 in Frankfurt den Kurt-Magnus-Preis der ARD erhalten. Mit ihr wurden vier weitere junge Radiotalente ausgezeichnet: Den ersten Preis, dotiert mit jeweils 6000 Euro, teilen sich Martin Seidemann (NDR) und Johannes Nichelmann (rbb). Den dritten, mit 4000 Euro dotierten Preis, erkannte die Jury Verena Klein (SR) zu.

Den vierten Preis, dotiert mit jeweils 3000 Euro, teilen sich Oliver Neuroth (SWR) und Sabine Brütting (hr). Den zweiten und fünften Preis vergab die Jury nicht. Ihr gehörten in diesem Jahr Gerold Hug (Hörfunkdirektor des SWR), Joachim Knuth, (Hörfunkdirektor des NDR und Vorsitzender der ARD-Hörfunkkommission) sowie Heinz Sommer (Hörfunkdirektor des hr und ständiger Jury-Vorsitzender Kurt-Magnus-Preis) an.

Sabine Brütting, geboren und aufgewachsen in Augsburg, studierte Journalistik und Arabistik an der Universität Leipzig. Bereits während ihres Studiums volontierte sie beim MDR und arbeitete als freie Mitarbeiterin für den BR. Seit Februar 2012 ist sie Regionalkorrespondentin des Hessischen Rundfunks in Limburg. Aufgrund ihrer besonderen Kenntnisse des arabischen Raums hat sie für den hr im September 2012 eine ausgedehnte Reportagereise in die syrischen Flüchtlingslager unternommen.

„Besonders imponiert Sabine Brütting mit ihrer Fähigkeit, im Korrespondentengespräch lebendig und anschaulich in schwierigen Situationen direkt vom Ort des Geschehens zu berichten“, so die Jury, „ob von der Grenze zwischen Jordanien und Syrien oder nach einem Flugzeugabsturz in der Wetterau.“

Der Kurt-Magnus-Preis der ARD wird in diesem Jahr zum 51. Mal verliehen. Der Hörfunk-Nachwuchsförderpreis der ARD, einer der bedeutendsten Hörfunkpreise in Deutschland, wurde zu Ehren des Rundfunkpioniers Kurt Magnus in dessen Todesjahr 1962 gestiftet.