31.01.2018 08:32 Souverän, fast respektlos

Vorgestellt: Die Berlinerin Marwie zählt zu den wortwörtlich “schönsten“ Stimmen der Berliner Musik Szene.

Marwies Parallelwelten aus Jazz und Pop

Marwies Parallelwelten aus Jazz und Pop. Die Berlinerin Marwie zählt zu den wortwörtlich “schönsten“ Stimmen der Berliner Musik Szene. Fotos: © C.A.R.E. Music Group

Die Berlinerin Marwie zaehlt zu den wortwoertlich schoensten Stimmen der Berliner Musik Szene

Ein Mixtur aus ruhigen Klängen, fast erotisch herausfordernd, das ist ihre Musik.

Ein Mixtur aus ruhigen Klaengen fast erotisch herausfordernd das ist ihre Musik
Von: Thomas Glagow

Die Berlinerin Marwie zählt zu den wortwörtlich “schönsten“ Stimmen der Berliner Musik Szene. Mit ihren Interpretationen öffnet Marwie Parallelwelten aus Jazz und Pop und lässt sie spürbar zu ihrem eigenen Lauschspektakel verschmelzen. Souverän, fast respektlos, macht sie sich über Welthits her und verwandelt, nein verzaubert sie zu Marwie-Songs.

Diese Mixtur aus ruhigen Klängen, fast erotisch herausfordernd um dann wiederum geradlinig lasziven Phrasierungen verleiht der Sängerin diese besondere Attitüde, fast Süchtig machende Unverkennbarkeit. Hier werden Klassiker von Rod Stewart “Da Ya Think I`m Sexy“ bis zu “Maniac“ von  Michael Sembello aus dem Film “Flashdance“ oder das traumhafte “I`m Not In Love“ von 10CC zu ihren eigenen Songs.

Wer hätte gedacht, dass sogar “If You Can`t Give Me Love“ von Suzie Quatro als Jazz Stück taugt und durch Marwie in einem ganz anderem Licht erscheint! Mit Christian von Kaphengst hat Marwie “den Produzenten“ für sich entdeckt der schon Till Brönner erfolgreich produziert hat.

Till Brönner zeigt sich auf diesem Album übrigens von einer ganz neuen Seite. Der Fotograf Till Brönner hat Marwie für das Album ins rechte Licht gerückt. Bei Marwie bekommt der Begriff cool eine ganz neue Bedeutung. Marwie ist so cool, das Eis im Glas sofort schmilzt…

1987-1996 klassische und populäre Gesangsausbildung
1996-2000 Gesangsstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin/ Germany
1998-2000 Konzertbesetzung des Bundesjazzochesters unter der Leitung von Peter Herbolzheimer
2001 Konzertreihe (Chor) Philharmonie Berlin mit Wynton Marsalis, Dirigent: Claudio Abbado, Projekt: „All Rise“
2006 Debütalbum „Marwie“ erscheint (X-times M Records)


Jazzdimensions, Michael Arens:
Obgleich die ausgewählten Stücke teilweise zum Größten gehören, dass die Pop-Geschichte hervorgebracht hat, hält sich Marwies Respekt, will sagen, Angst, darüber in abgeklärten Grenzen. Souverän, fast respektlos, macht sie sich über „Ainʻt No Mountain High Enough“ oder „La Vie En Rose“ her. Bene Aperdannier der zugleich Piano, Akkordeon und Rhodes spielt, hat mit Marwies Debütalbum ein gelungenes Album produziert, das auf mehr hoffen lässt.


Sollte sich Marwie in Zukunft weiter steigern, wird sie sich ohne große Probleme, ehrlich und unaufgesetzt wie ihr Album, ihren Stammplatz in deutschen Jazzkreisen erarbeiten. Und geanu an dieser Stelle schmeichelt mir Marwie etwas entgegen, das ihr Motto zu sein scheint: „Ainʻt no river wide enough to keep me from getting to you“. Glückwunsch, Marwie - “unaufdringlich“ is the word.


Diverse Studioproduktionen (u.a. mit Till Brönner, Christian von Kaphengst)
Diverse Auftritte weltweit (u.a. New York City, Los Angeles, Niederlande, Ukraine)


Bandbesetzung:
bene aperdannier * piano/rhodes
björn werra * bass
kai schönburg * drums
friedemann matzeit * sax/flute
johan leijonhufvud * guitar

Thomas Glagow
C.A.R.E. Music Group GmbH
Volkartstr.
44
D-80636 München
E-Mail: thomasglagow@caremusicgroup.de
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